Kapitel 26

~ Ritterbad ~

Als sie nach diesem ausgiebigen Spaziergang ihren Garten wieder betraten, kam Amanda eine Idee. „Also mir ist ganz schön warm muss ich sagen, hast du Lust noch baden zu gehen?" „Gern. Genau das wollte ich auch gerade vorschlagen." „Schön, da hatten wir ja die gleiche Idee." Sie gab Severus einen kurzen Kuss. „Bringen wir erst den Korb nach oben, oder gehen wir gleich?" „Lass uns noch schnell hochgehen. Dann nehme ich mir gleich frische Kleidung mit, zum Anziehen." „Stimmt, das ist noch eine gute Idee." Gemeinsam gingen sie also zunächst in den Turm, holten neue Kleidung und machten sich dann auf den Weg in das kleine Badehaus. „Ich bin ja schon gespannt, wie es von innen aussieht." „Ich hoffe schön", sagte Severus und ging mit ihr durch eine Holztür, hinter der ein kleiner Raum lag, in dem man seine Kleider ablegen und sich umziehen konnte. Nachdem er sich ausgezogen hatte, wartete er auf Amanda und ging dann mit ihr durch eine weitere Tür, und ein paar steinerne Stufen hinab. Der Boden war angenehm warm und die Wand bemalt mit hübschen Fresken, während das Wasser hellblau im Sonnenlicht schimmerte, das durch ein Fenster schien. Amanda folgte Severus und sah sich um. „Da wurde deine Hoffnung wohl erfüllt", meinte sie, ging dann an ihm vorbei und trat die erste Stufe ins Wasser hinein. „Ich denke auch", lächelte Severus und folgte ihr dann nach. Einen Moment tauchte Amanda im Wasser unter und kam in der Mitte des kleinen Pools wieder an die Oberfläche. „Sehr angenehm", meinte sie lächelnd. Auch Severus war mittlerweile ins Nass geglitten und schwamm mit einem kräftigen Zug ans andere Ende des Beckens. „Allerdings... Das tut richtig gut", antwortete er und lächelte. Noch einmal tauchte Amanda unter, um ihren Kopf etwas abzukühlen und strich sich anschließend die nassen Haare aus dem Gesicht. Dann ging sie ein paar Meter hin und her, soweit es das Becken eben zuließ.

Severus beobachtete sie ein wenig, entspannt an den Beckenrand gelehnt, bevor er schließlich auch für einen Moment untertauchte und dann zu ihr kam. Amanda lehnte sich an den Rand und sah Severus an. „So einen Pool möchte ich auch zu Hause." „Es hätte sicher seine Vorteile", antwortete er, zog sie dann sanft etwas an sich und lächelte ein wenig. „Ganz bestimmt." Sie hob ihre Hand und fuhr seine Schulter und dann seinen Arm entlang. Er küsste sie daraufhin. „Aber es ist teuer", merkte er dann an. „Mhm... Wenn es schon da wäre, wäre es das nicht so sehr", meinte sie schmunzelnd. „Ich denke schon. Der Unterhalt ist meistens das teuerste", entgegnete Severus etwas leiser und küsste Amanda dann am Hals. Leise seufzte diese und strich mit den Fingerspitzen seinen nackten Rücken entlang. „Du bist immer so vernünftig." „Findest du", raunte er, während er nun begann, ihre Schultern zu küssen. „Ja, meistens schon." Sie schlang eines ihrer Beine um seins. Über ihren Rücken zu ihrem Po hinabstreichelnd brummte Severus: „Schlimm?" „Bisher war es gerade noch erträglich", murmelte sie und beugte sich vor, um sanfte Küsse auf seinem Hals zu verteilen. Snape presste sie etwas enger an sich, während er weiter mit den Händen über ihren Körper fuhr. „Das hoffe ich doch", sagte er leise, dann raunte er ihr ins Ohr: „Ich hätte jetzt irgendwie Lust auf Nachtisch..." „Das ist mir auch schon aufgefallen", meinte Amanda schmunzelnd und küsste zärtlich die Haut über seinem Schlüsselbein. „Und du", wollte Severus leise von ihr wissen, bevor er wieder anfing ihren Hals zu küssen und sanft hinein zu beißen. Genüsslich legte sie den Kopf zur Seite, bevor sie antwortete: „Was mache ich denn für einen Eindruck?" „Als ob du auch wild auf Nachtisch wärst", entgegnete er und grinste ein wenig, während seine Hand durch ihre Haare fuhr. Sie hob ihren Kopf wieder und umschlang dann seinen Hals mit ihren Armen, während sie ihn innig küsste und mit dem angewinkelten Bein etwas näher an sich drückte. „Das denke ich auch." Severus seufzte leise, als er sie so nahe an sich spürte, dann küsste er sie noch einmal und drückte sie sanft ein wenig mehr gegen den Beckenrand. Amanda fuhr durch seine nassen Haare, streichelte seine Brust und folgte ihrer Hand mit einigen Küssen. Er streichelte währenddessen über ihren Oberschenkel, der sich an seinen schmiegte und übersäte ihren Hals mit Küssen. Wie schön war es, Amanda so zu berühren...

Nach der langen Enthaltsamkeit genoss auch sie jeden Augenblick. Leise und genussvoll seufzte Amanda aufgrund seiner Berührungen und küsste Severus innig, während sie seine Seite entlang streichelte und ihre Hand auf seine Hüfte legte. Snapes Hand die gerade noch ihren Schenkel entlanggefahren war, wanderte nun ganz langsam aber sicher in Richtung ihrer empfindlichsten Stelle, während er selbst genüsslich seufzte und ihren Kuss erwiderte. Seine Erregung war langsam nicht nur hörbar, sondern auch deutlich spürbar. Als sie ihn so spürte und seine Hand sich immer mehr ihrer Mitte näherte, stöhnte Amanda leise auf, vergrub ihre Hand in Severus Po und biss ihn sanft in den Hals. Auch ihm entfuhr nun ein brummender Laut der Lust und er konnte einfach nicht mehr anders, als sie endlich auf seine Hüfte zu heben, sie gegen die Beckenwand zu pressen und sich mit ihr zu vereinigen. Er wollte sie endlich richtig spüren und ihr ganz nahe sein. Amanda keuchte ein wenig vor Überraschung, aber noch mehr vor Begehren. Ihre Beine schlossen sich enger um seine Hüfte, während sie verlangend seinen Hals küsste. „Amanda", stöhnte Severus mit tiefer Stimme leise, als er ihre Enge und ihre Lust verspürte. Dann übersäte er ihren Hals mit Küssen und hauchte seinen warmen Atem auf ihre Haut, während er langsam begann, sich in ihr zu bewegen. Amanda stöhnte auf und folgte so gut sie konnte seinen Bewegungen. Während sie ihren Kopf zur Seite legte, damit ihm mehr Platz blieb, krallte sie sich in seine Schultern, um besseren Halt zu finden. Snape genoss es gerade sichtlich, ihr so nahe zu sein und er wollte es nun auch möglichst lange genießen, deshalb verwöhnte er Amanda weiter sehr zärtlich, intensiv und langsam. Diese räkelte sich genussvoll und vor Lust leise keuchend unter seinen Berührungen und fuhr mit ihren Händen seinen Körper entlang, Auch Severus seufzte leise, bevor er sie einmal mehr innig küsste und ihr dann ihren Namen ins Ohr raunte. Seine Hände wanderten währenddessen über ihren nackten, nassen Körper und drückten sie noch näher an sich, um sie noch intensiver spüren zu können. Daraufhin konnte Amanda ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken. Verlangend küsste sie seine Schulter und biss sanft hinein. Severus hingegen konnte bei diesen Spielereien bald seinen Höhepunkt nicht mehr unterdrücken und so intensivierte er seine Bewegungen noch etwas mehr, während er sein Gegenüber eng an sich und an die Beckenwand drückte. „Severus", stöhnte Amanda keuchend seinen Namen an seinen Hals. Auch sie spürte zwar deutlich die sich sammelnde Lust zwischen den Beinen, aber einen Moment würde sie schon noch brauchen. Severus biss ihr in den Hals, um ein tiefes Stöhnen bei ihren Worten nicht allzu laut werden zu lassen und versuchte, seinen Höhepunkt noch ein wenig länger hinauszuzögern. Leise keuchend und atemlos stieß er noch ein paar Mal kräftig zu, um auch Amandas Lust noch über den kritischen Punkt hinweg zu treiben. Lusterfüllt fing sie seinen Blick auf, schloss aber kurz darauf, aufgrund seiner Bewegungen, genussvoll die Augen. Durch seine Taten war nun auch sie kurz davor und schlang ihre Beine noch etwas fester um seine Hüfte.

Ihr Blick gab Severus nun wirklich den Rest und er konnte sich nicht mehr zurückhalten. Genüsslich stöhnend und mit geschlossenen Augen ergoss er sich in ihr, während er sich noch weiter intensiv bewegte und sie weiter stimulierte. Einen kurzen Moment später erreichte auch Amanda stöhnend ihren Höhenpunkt und sackte danach keuchend in seinem Arm zusammen, ganz diesen wunderschönen Moment genießend. Auch Severus genoss noch mit geschlossenen Augen das Glück und die Leichtigkeit, die ihn gerade durchflutete, während er Amanda, leicht zitternd vor Anstrengung, fest im Arm hielt. Langsam rutschte sie von seiner Hüfte, blieb aber in seiner Umarmung und nachdem sie den Kopf wieder an seine Schulter gelegt hatte, streichelte sie sanft seinen Rücken entlang. Er seufzte leise, als sie ihn so berührte, streichelte sie daraufhin sanft im Nacken und fuhr ihr zärtlich durch die Haare. Dann flüsterte er ihr leise ein Ich liebe dich ins Ohr. Amanda lächelte sanft und vergrub ihren Kopf etwas tiefer in seiner Schulter. „Ich dich auch", antwortete sie leise. Eine ganze Weile standen die beiden noch eng umschlungen im Wasser, bevor Severus schließlich den Vorschlag machte, bald etwas essen zu gehen. Das Abendessen nahmen sie auf dem Dach ihres Turmes ein und nachdem sie noch gemütlich bei einem Glas Wein den Sonnenuntergang beobachtet hatten, gingen sie langsam Richtung Bett.
Amanda lag schon unter der Decke, als Severus zu ihr ins Bett stieg und sie dann leise seufzend in seine Arme zog und kurz küsste. Es war ein schöner Tag gewesen und er freute sich schon auf die nächsten paar, die er nur mit Amanda, ohne jegliche Verpflichtungen verbringen konnte. Ebenfalls kurz seufzend kuschelte die sich in seinen Arm. „Danke", sagte sie schließlich leise. „Für was", brummte Snape fragend und lächelte ein wenig. „Natürlich für dieses tolle Geschenk, zumindest unter anderem." „Erst du machst es so toll wie es ist." Severus Blick glitt bei diesen Worten zärtlich über ihr Gesicht, dann küsste er sie sanft. Sie lächelte ihn an. „Du bist lieb, aber alleine wäre es auch nicht gut." „Ich sag ja... Es ist nur so toll, weil du dabei bist", wiederholte er und drückte sie ein wenig, dann fügte er noch an: „Es freut mich sehr, dass es dir gefällt." „Du drehst mir hier wieder die Worte im Munde um", meinte sie grinsend und sah ihn herausfordernd an. „Tu ich gar nicht", grinste er zurück. „Doch, tust du." Sie drehte sich, damit sie Severus auf den Rücken drücken konnte, um ihn dann zärtlich zu küssen. Er lachte etwas und ließ sie gewähren. „Und wie kommst du darauf", grinste er dann wieder, nachdem sie ihn geküsst hatte, streichelte ihr über den Rücken und sah sie schmunzelnd an. „Das ist doch vollkommen eindeutig", begann Amanda im Vortragston. „Es war doch klar, dass ich meinte, dass es für mich alleine, ohne dich, hier langweilig wäre. Aber du drehst es so hin, als hätte ich dir zugestimmt." Ernst sah sie ihn an. „Ach, so hast du das gemeint", zwinkerte Severus. „Wie dem auch sei... Wir sind uns doch einig, dass es nur zusammen so schön ist, oder?" „Jetzt versuch ja nicht, dich einfach so aus der Affäre zu ziehen, aber ja, Recht hast du trotzdem." „Dann gibt es ja nichts mehr zu diskutieren, wenn ich Recht habe, oder?" Ein wenig frech grinste Severus Amanda an, dann zwang er sie mit sanfter Gewalt wieder auf den Rücken, fuhr mit den Lippen, die ihre Haut nur minimal berührten an ihrem Ohr vorbei und den Hals hinab, wo er sie schließlich sanft und etwas neckisch biss. Leise seufzte Amanda. „Diese Diskussion hatten wir schon mal..." „Dann müssen wir sie ja nicht noch einmal führen", raunte Severus leise, knabberte kurz an ihrem Ohr und liebkoste dann weiter ihren Hals. „Eigentlich schon, denn ich war mit dem Ausgang nicht sehr zufrieden", meinte sie, während ihre Hand unter Severus Oberteil fuhr und seinen nackten Rücken streichelte. „Welcher Ausgang würde dich denn zufrieden stellen", wollte er leise wissen. „Einer, bei dem wir beide Recht haben?" „Ich habe dir doch Recht gegeben, dass es alleine nur halb so schön wäre..." Amanda musste kurz lachen. „Ja, sicher..." „Ja, oder nicht?" Severus sah sie etwas irritiert an, da sie jetzt lachte. So langsam konnte er nicht mehr richtig einschätzen, was er nun von diesem Gespräch halten sollte. Wollte sie jetzt wirklich mit ihm diskutieren, oder war alles immer noch nur Spaß? „Doch natürlich hast du. Es ist alles in Ordnung, du brauchst nicht so besorgt gucken." Sie lächelte sanft und gab ihm einen Kuss. „Dann ist ja gut. Es war nicht meine Absicht, dir die Worte im Mund herumzudrehen", entgegnete Severus nun, um das noch einmal klarzustellen.

Leise seufzte Amanda. Es war wirklich erstaunlich, wie leicht Severus manchmal noch zu verunsichern war. „Gut, und selbst wenn, hätte ich es nicht böse aufgefasst." „Trotzdem..." Er lächelte ein wenig, dann gab er ihr einen kleinen Kuss. „Ich wollte das klarstellen." „Es ist ganz klar jetzt", meinte sie lächelnd und fuhr mit ihren Fingerspitzen durch sein Gesicht und sanft über seine Lippen. Severus lächelte. „Schön." Zärtlich streichelte er ihr dann über die Wange und sah sie an, dann küsste er sie. „Ich freue mich schon auf morgen", sagte er dann leise. „Ich mich auch. Sehr sogar…" Sie lächelte Severus an. „Ich hoffe, du schläfst gut… Hier in unserem Turm", grinste er nun ein wenig, legte sich dann wieder neben sie und zog sie in seine Arme. „Mit dir würde ich auch in einer Höhle gut schlafen", sagte sie leise. „Und in einem so tollen Turm natürlich erst recht. Träum schön." „Du auch", lächelte Severus und küsste sie noch einmal kurz. Auch er genoss es, heute wieder einmal an ihrer Seite einschlafen zu können. Sich etwas tiefer in seine Arme kuschelnd, schloss Amanda ihre Augen. Jede Nacht mit Severus war so kostbar, da sie sich meist so wenig sahen. Ihm ging es genauso. Leise seufzend schloss er die Augen und streichelte Amanda noch eine kleine Weile sanft, bevor er schließlich entspannt einschlief.