Huhu, da bin ich nochmal! ( .
es tu mir wirklich leid das ihr so lange auf das Kapitel hier warten musstet, aber hier ist im Moment echt viel los und ich kam einfach nicht dazu das neue Kapitel hochzuladen .
naja.Das nächste Kapitel kommt aber auf jedenfall nächste Woche noch rein ( .
Viel Spaß & bitte revieewn . xP.
Die Weihnachtshasser
„Hermine , Schatz. Bist du fertig?",
rief ihre Mutter durch die Badezimmertüre mit einer Spur von
Ungeduld in ihrer Stimme.
Hermine atmete tief durch und besah
sich noch einmal im Spiegel.
Ihre ganze Familie würde dieses
Jahr in einem ziemlich schicken und teueren Resteraunt
zusammentreffen, daher hatte sie ihre
schwarze Hose angezogen und auch den Rest eher schlicht gehalten,
aber schick.
„Auf dem Weg.", beantwortete sie
die Frage ihrer Mutter und öffnete die Türe.
„Na dann. Starten wir.", sagte ihr
Vater und man konnte an seinem Gesicht sehen, dass
er genauso viel Lust auf dieses
wunderbare Familientreffen hatte wie Hermine selbst.
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„Draco! Nun komm schon." , rief seine Mutter ungeduldig vom Ende der Treppe hinauf.
„Ja. Auf dem Weg.", grummelte Draco .
„Ich freue mich so meine Schwester
wiederzusehen! Du und deine Cousine werdet
euch bestimmt unglaublich gut
verstehen.", plapperte seine Mutter vergnügt los während
sie die Einfahrt ihres Hauses
heruntergingen.
„Ja.Bestimmt unglaublich gut.", murmelte Draco und seine Stimme triefte nur so vor Sarkasmus, was seine Mutter aber glücklicherweise nicht bemerkte .
Sie holten beide ihren Zauberstab heraus und apparierten direkt vor das Resteraunt.
Dabei dachte Draco eine Sekunde daran vielleicht einfach nach Ägypten in eine Pyramide zu apparieren ( etwas Besseres fiel ihm in diesem Moment nicht ein..) , aber da dies bestimmt zu sehr auffallen würde entschloss er sich, diesen bestimmt wunderschönen Weihnachtstag einfach hinter sich zu bringen.
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„Ach, da seid ihr ja.", ertönte die Stimme ihres Onkels herablassend von einem Tisch seitlich der Tür.
„Hallo." , begrüßte ihre Mutter alle Verwandten überschwänglich, während Hermine und ihr Vater sich im Hintergrund aufhielten und Möglichst nicht gesehen werden wollten. (Es sah fast so aus als wollten sich die beiden gegenseitig übertrumpfen in dem Wettbewerb 'Wie mache ich mich ohne Magie am besten unsichtbar?' )
Hermine nahm schnell ihren Platz neben
ihrer Tante (die sie wirklich nicht ausstehen konnte ) und ihrem
Großvater ein.
Das war wirklich ein Segen , denn das
war Hermines Meinung der einzig normale Mensch an diesem Tisch, mit Ausnhame ihrer Eltern.
„Minchen, erzähl.Wie geht es dir?" , strahlte sie ihr Großvater an und Hermine dachte für einen Augenblick das dieses Essen vielleicht nicht der komplette Untergang war.
Dieses Gefühl hielt sogar noch an
, bis zu dem Zeitpunkt an dem alle bestellt hatten
und auf ihr Essen warteten.
„Also Hermine, gehst du noch immer
auf dieses...Internat?", fragte ihr Onkel spöttisch.
„Ähm. Ja", antwortete Hermine
knapp und so höflich wie möglich.
Ihr Onkel wusste von ihren magischen
Kräften und gab sich keine Mühe
zu verstecken das er Magie
verabscheute.
„Wenn ich du wäre", wandte er sich an Hermines Vater, „dann würde ich dafür sorgen dassie einen anständigen Job bekommt. Am Ende endet sie noch so wie..."
Hermine zog scharf die Luft ein.
Gemeint war die
erst kürzlich verstorbene Mutter ihres Vaters (also auch
logischer Weise die Mutter ihres Onkels).
Annabelle war auch eine Hexe
gewesen und hatte im St.Mungos gearbeitet.
Sie war sehr
glücklich gewesen, doch sie war bei einem magischen Unfall vor
dem Krankehaus ums Leben gekommen.
„Danke Harold, aber ich denke das ich meiner Tochter vertrauen kann. Sie darf sich ihren Job selbstverständlich selber aussuchen, und ich werde sie in jedem erdenklichen Fall unterstützen.Außerdem heißt sie immer noch Hermine, wir haben den Namen noch nicht geändert" , antwortete ihr Vater kühl und spielte damit darauf an, dass ihr Onkel sie grundsätzlich nie mit Namen anredete.
„Wie du meinst.", erwiderte Harold pikiert und es war eine Zeit lang still zwischen ihnen.
„Also, in einem
Schloss? Ich würde dieses Ding ja wirklich mal verdammt gerne
sehen, aber das geht ja leider nicht, das hast du mir schonmal
erzählt.", lachte ihr Opa und versuchte die Wogen ein wenig zu
glätten.
Hermine lächelte
und setzte zu einer Antwort an, als die Tür aufging.
„Ach nein wirklich?", lachte ein Frauenstimme, „ich denke du musst mir alles zeigen, ich war schon so lange nicht mehr unter Leuten, stimmts Draco ?"
„Hmm.", murmelte eine mäßig begeisterte Stimme die ihr sehr bekannt vorkam und Hermine musste grinsen.
Anscheinend war sie
nicht die einzige die keine Lust auf ein Weihnachtsessen mit der
werten Famlilie hatte.
Die Neuankömmlinge
setzten sich zwei Tische weiter, gerade noch nah genug um einen guten
Blick zu haben.
Hermine beobachtete
Draco, wie er sich neben seite Mutter setzte und dem Gespräch
der restlichen mit einer undurchdringlichen Miene folgte.
Plötzlich
blickte er auf und suchte ihren Blick.
Er grinste
überrascht und sie lächelte zurück.
Zufälle gab es auch immer wieder...
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„Also, schon
irgendwelche Berufswünsche?", fragte eine gutgelaunte Tonks
einen schlechtgelaunten Draco.
„Ähm.", er
wandte den Blick von Hermine ab.
„Ich weiß
noch nicht so recht.Vielleicht irgendwas im Ministerium.
Aber möglichst
nichts langweiliges.", sagte er und kam sich blöd vor, da er
seine Vorstellungen von einem Job wie ein Kleinkind beschrieb.
„Hmm.Ich denke du würdest gut ins Außenministerium passen.Da gibt's viel zu tun und man kommt sehr viel rum.", erzählte Tonks und gab dem Kellner ihre Bestellung.
Dracos Neugier war
geweckt.
„Was muss man da
zum Beispiel machen? Braucht man irgendwelche besonderen
Qualitäten?", fragte er.
„Also, es kommt
darauf an. Du kannst als Diplomat arbeiten, also versuchst du
eigentlich mit so vielen wie möglichen Zauberministerien guten
Kontakt zu halten.
Du kannst aber auch
für die Geschäfte verantwortlich sein, dafür musst du
ein knallharter Geschäftsmann sein und hast auch meistens
wirklich wichtiges Zeug zu tun.", erklärte Tonks.
„Das letzte gefällt mir.", grinste Draco und Tonks lachte.
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Albtraum.
Dieses Essen war
wirklich ein Albtraum.
Es war noch
schlimmer als sie es sich vorgestellt hatte.
Diese Verwandten
gehörten wirklich in die Wüste.
Oder sonst irgendwo hin wo, hauptsache nicht an diesen Tisch.
„Also wirklich.",
flüsterte ihre Tante ihrem Onkel zu , aber so das Hermine es
mithören konnte.
„Wir hätten
doch ein Kind mit solchen ...Fähigkeiten schon
längst weggegeben..."
Hermine tat so als
hätte sie nichts gehört, doch der Kloß in ihrem Hals
wurde immer dicker.
Diese Leute waren
unmöglich!
Aber warum ließ sie sich so verletzen?
Sie versuchte ihr
Steak zu schneiden, doch ihre Hand zitterte zu sehr.
„Kriegst du das
Fleisch nicht geschnitten?", höhnte ihr Onkel.
„Vielleicht
solltest du einen deiner Zaubertricks versuchen, klappt bestimmt."
Er find dröhnend
an zu lachen.
Das war zu viel für
Hermine gewesen.
Sie knallte ihr
Besteckt auf den Tisch und verschwand bevor sie irgendjemand aufhalten konnte zügig in Richtung
Toilette.
Dort angekommen versicherte sie sich ersteinmal ob der Waschraum leer war.
Sie lehnte sich an
eine kalte Wand und schloss die Augen.
Warum nahm sie das
alles so mit?
Sie sollte über
diese Leute lachen , und nicht ihretwegen weinen!
Sie rutschte
langsam an der Wand herunter und ließ den Tränen nun
freien Lauf.
Es hatte doch eh
keinen Sinn das alles die ganze Zeit zu unterdrücken.
Und holen kommen würde sie sicher auch niemand.
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Draco bemerkte wie
Hermine aufstand und schnellen Schrittes Richtung Toiletten lief.
Hatter er nur das
Gefühl oder hatte sie wirklich geweint?
Einer plötzlichen
Eingebung folgend sagte er :
„Ich bin mal kurz
auf Toilette."
Und machte sich
ebenfalls auf dem Weg.
Er lehnte sich an
die Tür für die Damentoilette.
Als er sich
überzeugt hatte das er leises Schluchzen gehört hatte -
oder
eher gesagt, bis er den Mut gesammelt hatte um hinein zu gehen,
öffnete er langsam die Tür.
Er blickte sich einen Moment lang um, bis er etwas an der Wand hocken sah.
Langsam ging Draco
auf Hermine zu, und setzte sich nach einigen Überlegen neben
sie.
Sie sah ihn nicht
an.
Sie hörte aber
auch nicht auf zu weinen.
Draco wusste nicht
so recht was er tun sollte.
Er nahm ihre Hand in seine.
Hermine legte ihren Kopf auf seine Schulter.
„Weihnachten ist scheiße." , sagte Draco und Hermine lachte leise.
„Da sagst du was."
