Disclaimer:
siehe Kapitel 1
Hallo
Ihr lieben Fans!
Ich hoffe es gibt noch ein paar Leser. Hier endlich der neuster Teil für euch.
Viele
Grüße
Whitelightner78
Kapitel 10 – Unabhängigkeitstag Teil 2 von 2
Wie immer in den Vereinigten Staaten wurde es ein besonders toller Tag. Es gab auch kaum einen Amerikaner der nicht wusste, warum dieser Tag gefeiert wurde. Trotzdem begann der Bürgermeister die Feierlichkeiten mit einer kurzen Zusammenfassung was vor so vielen Jahrzehnten an der Ostküste passiert war und welche Bedeutung dies bis heute für alle Menschen der USA und der ganzen Welt nach sich gezogen hatte.
„Sehr geehrte Damen, Herrn und Kinder. Sicherlich können sie sich noch aus ihrer Schulzeit erinnern warum dieser Tag für jeden von uns so besonders wichtig ist und was am 4. Juli 1776 geschah." „Aber klar", kam es aus fast allen Mündern auf einmal. „An diesem Tag wurde die Declaration of Independence, von den 13 britischen Kolonien in Nordamerikas unterzeichnet", schrie ein 10 jähriger Junge von der Seite. Der Bürgermeister lächelte den Jungen an und begann weiterzuerzählen. „Der junge Mann hat Recht. Es handelt sich um die Geburtsstunde der Vereinigte Staaten von Amerika. Ganz überraschend war es für Großbritannien sicherlich nicht, das die Kolonien sich nicht mehr alles von ihnen vorschreiben lassen wollten. Die Erklärung der Unabhängigkeit markierte eigentlich nur den Höhepunkt in einem Prozess, der als Protest der Kolonien gegen wirtschaftliche und politische Restriktionen seitens des Mutterlandes begann und schließlich in einem Krieg, dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, eskalierte, der mit der Gründung eines neuen Staates, den USA, endete. Nach der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika war der wesentliche Teil der Erklärung, die Klagen gegen Großbritannien und die Aufzählung der Amtsverstöße König Georgs III., nur noch von historischer Bedeutung. Die politischen Ideen der Erklärung aber, die selbst auf dem Gedankengut der europäischen Aufklärung basierten, beeinflussten ihrerseits die staatsrechtlichen Entwicklungen in Amerika und Europa. Sie gingen in die Menschenrechtserklärung der US-Verfassung ein und wirkten auf die Menschen- und Bürgerrechtserklärung, die 1789 zu Beginn der Französischen Revolution von der französischen Nationalversammlung verabschiedet wurde. Am Beginn der Entstehungsgeschichte der Unabhängigkeitserklärung stand am 7. Juni 1776 der Entwurf einer Erklärung, die Richard Henry Lee im Namen Virginias im Kontinentalkongress einbrachte und die da lautete, dass „diese Vereinigten Kolonien freie und unabhängige Staaten sind und es von Rechts wegen bleiben sollen; dass sie von jeglicher Treuepflicht gegen die britische Krone entbunden sind und dass jegliche politische Verbindung zwischen ihnen und dem Staate Großbritannien vollständig gelöst ist und bleiben soll." Dieser Antrag wurde von John Adams aus Massachusetts unterstützt; seine politische Umsetzung wurde jedoch auf den 1. Juli vertagt. Zwischenzeitlich bereitete ein am 11. Juni gebildeter Ausschuss, dem Thomas Jefferson, Benjamin Franklin, John Adams, Roger Sherman und Robert R. Livingston angehörten, eine Erklärung auf der Basis von Lees Resolution vor. Jefferson erarbeitete den Entwurf, Adams und Franklin überarbeiteten ihn, und am 4. Juli wurde er dem Kontinentalkongress vorgelegt. Der Kongress nahm noch einige marginale Änderungen vor, strich einige Absätze wie z. B. den, der die Sklaverei verurteilte, nahm Lees Resolution in den Wortlaut auf und veröffentlichte den Text als Unabhängigkeitserklärung. Die Erklärung wurde einstimmig von den Vertretern der 13 Kolonien angenommen. 1789 wurde das Original der Unabhängigkeitserklärung zur sicheren Verwahrung im Außenministerium hinterlegt." Der Bürgermeistern machte eine kurze Atempause und sprach dann weiter: „Sollten Sie sich heutzutage das Original ansehen wollen müssen sie nach Washington D.C. fahren. Es befindet sich in der National Archives Exhibition Hall."
Lawrence Derek wand sich an seine Mitbürger. „Und nun meine lieben Mitbürger lassen sie uns die Nationalhymne siegen." Alle stellten sich gerade hin, legen die Hand aufs Herz und begannen zu singen.
O
say, can you see, by the dawn's early light,
What so proudly we
hail'd at the twilight's last gleaming?
Whose broad stripes and
bright stars, thro' the perilous fight,
O'er the ramparts we
watch'd, were so gallantly streaming?
And the rockets' red glare,
the bombs bursting in air,
Gave proof thro' the night that our
flag was still there.
O say, does that star-spangled banner yet
wave
O'er the land of the free and the home of the brave?
On
the shore dimly seen thro' the mists of the deep,
Where the foe's
haughty holt in dread silence reposes,
What is that which the
breeze, o'er the towering steep,
As it fitfully blows, half
conceals, half discloses?
Now it catches the gleam of the
morning's first beam,
In full glory reflected, now shines on the
stream:
'Tis the star-spangled banner: O, long may it wave
O'er
the land of the free and the home of the brave!
And
where is that band who so vauntingly swore
That the havoc of war
and the battle's confusion,
A home and a countrv should leave us
no more?
Their blood has wash'd out their foul footsteps'
pollution.
No refuge could save the hireling and slave
From
the terror of flight or the gloom of the grave:
And the
star-spangled banner in triumph doth wave
O'er the land of the
free and the home of the brave.
O
thus be it ever when free-men shall stand
Between their lov'd
home and the war's desolation;
Blest with vict'ry and peace, may
the heav'n-rescued land
Praise the Pow'r that hath made and
preserv'd us a nation!
Then conquer we must, when our cause it is
just,
And this be our motto: "In God is our trust!"
And the star-spangled banner in triumph shall wave
O'er the
land of the free und the home of the brave!
"Hiermit erkläre ich die Feierlichkeiten für eröffnet", erklärte der Bürgermeistern, verlässt das Rednerpult und steuerte geradewegs auf den Getränkestand zu.
Wie üblich an diesen Tagen wurde viel gegessen und getrunken. Der eine oder andere Besucher hatten etwas zu tief ins Glas gekuckt, aber das tat der Stimmung zu Glück keinen Abbruch. Alles verlief friedlich. Die musikalischen Darbietungen fand genauso Anklang, wie die Aufführung von Susan und ihrer Truppe. Die Menge klatschte immer wieder begeistert und verlangte eine Zugabe. Die bekamen sie auch, soweit es in das geplante Zeitfenster passte. Der Tag verging wie im Fluge, wie immer wenn man Spaß hat. Leo und seine Freunde genossen alles sehr. Man musste allerdings schon blind sein um nicht zu erkennen, dass Leo mit seinen Gedanken die meiste Zeit nur bei Susan war. Er was so verliebt in sie, wie es nur ein Mensch sein konnte. Es war zwar schwer für ihn gewesen, Susan zu sagen was er für sie fühlte, aber er war froh dass sie ihn dazu gebracht hatte. Ohne Susans Anstoß hätte er bestimmt nie etwas gesagt und immer still vor sich hin gelitten. Jetzt musste er nur auf ihre Antwort warten, ob sie ihn auch liebte und sich mehr vorstellen konnte oder ob sie lieber ein gute Freundin für ihn bleiben wollte. Um 23 Uhr begann das Feuerwerk und ging ganze 30 Minuten. Für einen so kleinen Ort hatten sie sich mächtig ins Zeug gelegt. Das bunte Spektakel wurde von „Ahhh, Ohhh und wie toll Rufen begleitet. Susan stand die ganze Zeit an Leo´s rechter Seite und schaute öfter ihn, als das Feuerwerk an. Leo spürte ein Kribbeln wenn sie ihn ansah, wagte es aber nicht ihr direkt in die Augen zu sehen. Er hatte Angst dass er damit alles erstören könnte. Seine Freunde standen auf den anderen Seite von Leo und waren so auf den Himmel konzentriert, das sie nicht mitbekamen, das Susan Leo so oft ansah und Leo sich heftigst bemühte es sich anmerken zu lassen das er es bemerkt hatte. Als die Veranstaltung vorüber war, räumten alle gemeinsam auf. Die Meisten freuten sich bereits jetzt auf das nächste Jahr.
Nachdem alle Spuren beseitigt und alles aufgeräumt war, gingen die Menschen nach Hause. Als Leo daheim ankam war seine Familie schon im Bett. Matty würde er später von seinem Tag erzählen. Seinem Dad wahrscheinlich nie, da er sich sicherlich nicht wissen wollen würde was ihn so bewegt. Auf jeden Fall war er froh, das Christopher Wyatt nicht so lange aufgeblieben war, bis er nach Hause kam. Er hatte keine Lust von ihm unsanft darauf hinwiesen zu werden das er extrem spät nach Hause gekommen war.
Am nächsten Tag erzählte er seinem Bruder von seinen Erlebnissen auf der Feier. Sein Dad hatte schon vor einer Stunde das Haus gegangen. Wohin wusste allerdings keiner der Beiden. Matty schaute seinen Bruder an, als er begeistert von Susan erzählte. „Du liebst sie nicht war?" wollte er wissen. Als Leo mit den Kopf nickte, lächelte sein kleiner Bruder vor sich hin. „Ich habe es doch schon länger vermutet", sagte er. „Warum hast du nicht gesagt?" fragte Leo. „Warum sollte ich? Es ist dein Leben und solcher Dinge musst du dir selbst bewusst werden. Wie auch immer ich wünsche dir alles Gute. Wie steht sie zu deiner Offenbarung?" „Ja, das ist so eine Sache. Sie hat nicht ja oder nein gesagt, sondern meinte das sie darüber nicht sofort einen Antwort geben kann." „Nun, das klingt nicht so schlecht. Ich denke dass sie so füllt wie du, sich allerdings erstmal an die neue Situation gewöhnen muss. Schließlich wart ihr immer gute Freunde und jetzt würdet ihr ein Liebespaar mit allen Konsequenzen werden. Vielleicht macht es ihr auch zu schaffen, das sie sich jetzt auch mit dem Gedanken anfreunden muss nicht mehr nur ein Kind zu sein, sondern langsam eine erwachsene Frau, die nicht mit einem anderen Kind, sondern mit einem beinahe erwachsenen Mann befreundet ist oder sogar mehr. Es ist nicht für jeden so einfach zu akzeptieren älter zu werden und damit eine Änderung in vertrauten Beziehungen und Handlungen vollziehen zu müssen.
