hi ihr Lieben

es ist gerade arsch kalt, weil lilith meint, lüften macht solchen Spaß...wenn ihr das versteht...sagts mir bitte...
also sitzen wir hier in einem kalten zimmer...und frieren...mhh...während lilith schokolade frisst...finde ihr nicht auch, dass sie eine ähnlichkeit mit Remus hat? also wegen schokolade und so...nicht weil sie sich in einen wolf verwandelt...denke ich ;D...aber dann wäre ich Tonks wegen dem ungeschickten...Oh Gott ich will Lilith nicht heiraten! :DDD

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Eileen& Lilith


"Verdammt Luna, warte!", rief Theo hinter der Blonden her. Sie rannte...immer schneller. Ihre schnellen Schritte hallten von den Wänden wieder, als sie den langen Korridor entlang hetzte. Hin und wieder, rief eines der hunderten von Portraits seinen Unmut aus. Ohne zu stoppen riss sie die Tür ihres Zimmers auf. Als Theo sie gerade erreicht hatte, schloss sie sich mit einem Knall direkt vor seiner Nase. Er trommelte mit den Fäusten gegen die massive Holztür...vergebens.
"Luna, zwing mich nicht die Tür auf zu sprengen...du weißt, dass ich es machen würde.", schrie der Slytherin. Sein Kopf war an das kühle Holz gelegt.
,,Daran hege ich keinen Zweifel! Aber wenn du das tust, dann-"
,,Was dann?!" fragte er sanfter.
Er glaubte ein Schluchzen von drinnen zu hören und entschied sich kurzer Hand, der Tür auf unmagische Weiße bei zu kommen.
,,Mach mal ein paar Schritte von der Tür weg..." warnte er und lauschte, Luna jedoch schien schon längst nicht mehr in unmittelbarer Nähe zu sein. Also nahm er Anlauf und rammte die Schulter gegen das Holz. Erst einmal tat es saumäßig weh und er verzog das Gesicht, dann konnte man spüren wie die Türe nachgab. Er stolperte, seines eigenen Schwungs wegen, ins Zimmer und dachte insgeheim, er hätte doch zaubern sollen. Mit düsterem Gesicht rieb er sich seine schmerzende Schulter. Als er den Blick hob, sah er, wie Luna zusammengekauert auf ihrem Bett saß. Die warme Decke war um sie gewickelt. Die langen, blonden Haare hingen in ihr Gesicht und überdeckten die tränenverschmierten Wangen. Theo ging langsam auf das weinende Mädchen zu und streckte zögerlich die Hand nach ihr aus. Als sie nicht zurück wich, streichelte er ihren gesenkten Kopf. Der Junge setzte sich neben sie und legte seinen zitternden Arm um ihre Mitte. Luna legte ohne zu überlegen ihren schweren Kopf an Theos Schulter und rieb sich die scherzenden Schläfen. Sie seufzte, als der Braunhaarige ihre Hände weg nahm und durch seine eigenen ersetzte. Nach und nach rutschte Luna zu dem jungen Mann. Immer näher. Bis sie zwischen seinen angewinkelten Beinen saß. Seine Hände massierten ihren Kopf immer weiter. Keiner von Beiden konnte sich noch daran erinnern, wann das unschuldige massieren zu zaghaften Küssen wurde, zum mehr... Oder wann sie zum liegen kamen...selbst wann sie ihre Kleider los geworden waren, wussten sie nicht mehr. Aber es fühlte sich richtig an. Und warum sollte man aufhören, wenn es richtig war?

oOo

Hermine saß immer noch in der staubigen Bibliothek. An das kühle Fenster gelehnt, durchsuchte sie weitere Bücher, nach einer Erklärung für die Prophezeiung. Fast schon zwanghaft las sie einen Schmöker nach dem anderen. Inzwischen war die Sonne untergegangen. Das letzte Licht, kam von Hermines Zauberstab. Alles war von dem bläulichen Schimmer umgeben. Mal wieder legte Hermine eines der Bücher auf den 'unbrauchbaren' Stapel. Dieser türmte sich schon mannshoch. Alles was sie bisher heraus gefunden hatte, hätte sie sich auch so denken können.
Sie war so müde. Alles in ihr schrie danach, sich auf den weichen Teppich zu legen, die Augen für eine Weile zu schließen und schlafen. Aber Hermine wehrte sich mit aller Kraft gegen den Schlaf. Sie merkte schon jetzt, wie die Bilder des Totenkopfes und der Schlage schleichend langsam zurück gekrochen kamen und sich in ihre Gedanken einbrannte. Sie durfte die Bücher nicht weg legen, durfte nicht aufhören zu lesen, sonst kam die Verzweiflung zurück. Sonst fühlte sie sich so verlassen und verraten, dass sie es kaum noch ertrug. Es war einfach zu viel gewesen, in den letzten Tagen. Die Schmerzgrenze war schon längst erreicht und Hermine wartete beinahe darauf, dass sie zusammen brach und endlich liegen bleiben konnte.
Wütend schleuderte sie diese schwachen Gedanken weit von sich fort. Das half ja niemandem! Und Selbstmitleid war noch nie ihre Art gewesen. Warum also mit alten Gewohnheiten brechen?! Stattdessen nahm sie sich das nächste Buch zur Hand und blätterte planlos darin herum. Die Wörter verschwammen immer wieder vor ihren müden Augen und den Sätzen fehlte mit einem Mal der Zusammenhang. Wütend knallte die das Buch neben sich. Staubwolken stiegen von dem Teppich auf und nebelten sie ein.
Sie war eingeschlafen...

oOo

Ihr Kopf lag auf seiner Brust. Die langen, dichten Wimpern kitzelten ihn. Noch vor einer halben Stunde hatte keiner von Beiden eine Ahnung, was zwischen ihnen passieren würde. Wenn sie ehrlich waren wussten sie es immer noch nicht. Sie lagen einfach da und sagten nichts. Stille umgab sie. Nicht die Art von Stille, in der man verzweifelt nach Wörtern suchte. Es war gut so wie es war. Im Moment...

oOo

"Hermine?"

"Hermineeeee?"

"GRANGER?!"

Mit einem Ruck saß sie auf. Ihr Kopf stieß etwas. Keine wirklich schöne Art aufgeweckt zu werden. Hermine rieb sich die Stirn mit schmerzverzerrtem Gesicht. Das Kinn an die Brust gelegt rollte sie sich auf dem kuscheligen Teppich zusammen.
Mit rauer Stimme antwortete sie: "Mhh?" Die Stimme lachte...Dracos Stimme.
"Ist die Prinzessin müde?", grinste Draco und stupste sie an. Das Mädchen brummte zu Antwort und rollte sich von dem hellen Licht weg, dass aus dem Zauberstab des Slytherins kam. Dieser lächelte und setzte sch neben sie. Seine warme Hand 'kraulte' Hermines Haar, als sie, ohne zu überlegen, ihren Kopf auf seinen Schoß legte.
"Sollte ich mit ihr reden? Ginny mein ich. Sie hat ja nichts Böses vor, oder?", murmelte die Gryffindor mit verschlafener Stimme. Draco strich eine hartnäckige Locke von ihrer Wange, die scheinbar immer wieder dorthin fiel.
"Das musst du selbst wissen.", erklärte er ruhig.
Hermine schaute ihn skeptisch an und schnaubte: "Danke, dass du mir so viel hilfst, Malfoy."
"Immer wieder gerne, Sweetheart.", grinste Draco übertrieben, und zog das 'Sweetheart so lang wie es nur ging. Hermine schaute zu ihm hoch und fing an zu lachen. Draco grinste. Doch mit einem Mal, wurde sein Blick ernst.
"Hermine? Was sucht ihr in diesen Büchern? Was läuft hier falsch?", fragte er mit suchendem Blick. Hermines Lachen verstummte, als sie sich hastig aufsetzte.
Draco sah sie nicht an, sondern starrte an die Decke. Lange Schatten flackerten wie Flammen darüber hinweg. ,,Der Hausfrieden hängt schief, seit Ginny Weasley wieder hier ist. Was hat sie getan, oder besser nicht getan!, dass Tom Riddle derart wütend macht?!" Hastig steckte Hermine die Nase zurück in eines der Bücher, damit der Slytherin nicht sah, wie nah er der Wahrheit gekommen war.
"Ich muss zu Ginny.", meinte sie und rannte aus der gigantischen Bücherei. Nur wenige Minuten später stand sie vor Ginnys Tür und hämmerte dagegen. Nichts rührte sich. Also suchte sie weiter. Lunas Zimmer. Terrasse. Garten. Quidditchfeld(!). Erst nach einer langen Suche ging Hermine ein Licht auf. Sie hetzte wieder ins Manor.
Blaises Zimmer. Am Ende des Ganges blieb sie außer Atem stehen. Ihre Hand klopfte gegen das Holz der Tür. Hermine vernahm Schritte, Blaise öffnete und trat zur Seite, als er sie erkannte. Hermine atmete auf, als sie Ginny im hinteren Teil der Zimmers sah. Diese sah sie an. Hermines Herz tat weh, als sie ihre beste Freundin so geknickt sah.
"Gin.", hauchte sie und eilte zu ihrer Freundin, die versuchte krampfhaft zu lächeln. Sie umarmte ihre Freundin, als ob nicht passiert war. Hermine ahnte, dass Blaise ihr einen tödlichen Blick zuwarf, dennoch sagte er nichts. Dafür war sie ihm unendlich dankbar.
"Gin? Kann ich kurz mit dir reden?", fragte Hermine mit ruhiger Stimme. Noch immer hatte die junge Weasley keinen Ton von sich gegeben. Lediglich ein kurzes Nicken ließe Hermine erkennen, dass sie einverstanden war. Als die Beiden an Blaise vorbei gingen, nickte er Hermine zu und sein Daumen streifte zart die Wange der Rothaarigen. Die Beiden setzten sich in Ginnys Zimmer, dass nur ein Paar Türen weiter lag. Immer wieder huschte der Blick der Rothaarigen zu ihrem linken Unterarm.
"Gin, es ist alles in Ordnung. Ich kann, irgendwie, verstehen warum du es gemacht hast. Himmel, wenn ich euch dadurch beschützen könnte, würde ich es auch tun...ohne zu Überlegen. Aber deshalb bin ich nicht hier. Ich glaube, ich weiß was die Prophezeiung bedeuten könnte.", erklärte Hermine. Bei den Worten ihrer Freundin, schaute Ginny hoch und lächelte die Brünette an.
"Ginny Weasley ohne Worte...hätte nicht gedacht, dass ich das noch einmal erlebe.", zwinkerte Hermine und sprach weiter, "Dass du, Luna und ich die drei Wächter sind, ist uns inzwischen ja klar."
Hermines Blick wurde von der gläsernen Kugel gefangen, die in der geöffneten Schublade von Ginnys Nachtschränkchen lag. Sie fühlte sich wie hypnotisiert von der Macht, dem Schrecken, der Wahrheit, den Möglichkeiten, die die Prophezeiung auszustrahlen schien. Es gab so vieles was dieses Stück Glas für die drei Mädchen bedeuten würde, sobald sie beschlossen, an die Prophezeiung zu glauben. Um ehrlich mit sich selbst zu sein, das hatten sie doch schon längst. Sie hatten an begonnen an diese Glaskugel zu glauben, auf sie zu hoffen, ehe sie wirklich begriffen, was das bedeutete.
Ohne den Blick abzuwenden sprach Hermine weiter, die Stimme leise, monoton, als wären ihre Gedanken weit, weit entfernt.
,,Bis jetzt dachten wir, es wäre unsere Aufgabe das Rätsel, dass die Prophezeiung uns stellt zu lösen. Wir dachten, so würden wir erfahren wem wir glauben können und wem nicht." Sie lachte leise, ein bitterer Laut, in dem großen stillen Haus, ,,Aber so läuft das nicht. Kein bisschen."
Ginny lächelte traurig. ,,Das ist der Zeitpunkt an dem wir lernen das Leben ein bisschen mehr zu sehen wie es ist."
,,Du hast Recht. Es hört auf einfach zu sein und beginn uns aufzuzeigen wie naiv wir doch waren..." Sie schwiegen, Sekunden und Minuten und Augenblicke, die ihnen wie Stunden vor kamen, ,,Wenn wir das Rätsel lösen, das man uns stellt... Es wird nichts ändern.", fuhr Hermine schließlich fort und riss sich von der Kugel aus Glas los, um Ginny anzusehen.
Diese nickte leicht. Eine Haarsträhne fiel ihr über die Schulter und schimmerte Glutrot im Licht der Kerzen, ,,Dennoch hat sie ihren Nutzen, nicht wahr?! Sie legt die Karten offen auf den Tisch..."
,,Ja. Sie zeigt uns die Wahrheit. Was wir damit tun, bleibt uns überlassen."


so...jetzt geht es mit der akrion los...hoffentlich

ihr würdet uns echt einen riesigen gefallen tun, wenn ihr wieder kommentieren würdet...wir sind inzwischen (oder ich aufjeden fall) ziemlich niedergeschlagen, weil wir seit dem 24.11. keinen mehr bekommen haben :((( awwww. schreibt doch wieder :)

Eileen& Lilith