Hi,
sorry, dass ich am Wochenende nicht geupdatet habe, aber das lag nicht an mir, sondern an dieser Fanseite. Die Seite hat anscheinend Probleme, jedenfalls konnte man am Wochenende und Montag nichts Hochladen.
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26. Eine wirklich interessante Gruppe!
„Das ist wirklich ein schönes Stück! Kann ich ihn heraus nehmen?"
„Ich würde ihn gerne selber heraus nehmen, da ich ihnen etwas zeigen möchte, aber nicht hier. Können wir uns vielleicht irgendwo unterhalten, wo wir ungestörter sind?"
„Ja natürlich Harold, lass uns in mein Büro gehen".
Und somit gingen Mr. Davovich gefolgt von Harry in dessen Büro.
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Im Büro angekommen, drehte sich Mr. Davovich um und sah Harry direkt in die Augen.
„Also Harold, obwohl ich um ehrlich zu sein bezweifle, dass das Dein Name ist, aber egal, warum wolltest Du nicht, dass Deine Freunde zusehen, wenn Du mir den Stab übergibst?"
„Sehen sie selbst!" und dabei nahm Harry den Stab aus der Schachtel. Im umgab kurzzeitig ein goldenes Licht, dass allerdings schnell wieder verschwand.
„Du hast einen perfekten Stab?", war alles, was Mr. Davovich sagte.
„Einen was?"
„Einen perfekten Stab! Es gibt fünf Stufen in denen Stäbe unterteilt werden: Das Gegenstück! Der schlechte Stab, der passende Stab, der perfekte Stab und der maßgeschneiderte Meisterstab!", philosophierte Mr. Davovich.
„Und was sind da die Unterschiede?"
„Kurz gesagt, mit dem Gegenstück kannst Du nicht zaubern und mit dem schlechten Stab, schlecht. Der passende Stab, ist der Stab, der sich Dich, in einem Geschäft als Zauberer wählt und besteht meistens nur aus einem Kernmaterial, der perfekte Stab dagegen aus mehreren, auf Dich abgestimmte, Kernmaterialien. Der maßgeschneiderte Meisterstab hingegen wird bei Vollendung derer Zaubererausbildung speziell für Dich hergestellt! Allerdings gibt es meines Wissens nur noch einen Zauberstabhersteller, der dieses vermag und dieser hat seit Jahren niemanden mehr für würdig erfunden, diesem einen Stab zu machen!"
„Heißt das, dass ich einen perfekten Stab habe und sich jetzt jedes Mal dieses Licht um mich bildet, wenn ich ihn anfasse?"
„Nein, Du musst erst einen Zauber, mit ihm ausführen, damit er sich vollständig mit Dir bindet, danach wird auch das Licht verschwinden".
Daraufhin machte Harry die ihm schon so vertraute Armbewegung und sprach dabei: „Wingardium Leviosa" und wie schon unzählige Male zuvor, erhob sich der Gegenstand auf den er deutete, bei Mr. Davovich, war dies dessen Schreibtisch.
„Du kannst schon zaubern?", fragte Davovich völlig entgeistert.
„Äh ja, also, ich besitze einige Zauberbücher und dachte einfach, ich probiere es aus", druckste Harry herum.
„Wenn Du es sagst", war darauf Mr. Davovich viel sagende Antwort.
„Mr. Davovich, könnten sie mir vielleicht noch sagen, aus was dieser Stab besteht?"
„Ja natürlich, gibst Du mir einmal kurz Deinen Stab?"
Harry übergab daraufhin seinen Zauberstab Mr. Davovich und dieser vollführte vor seinen Augen einige fremdländisch klingende Sprüche. 5 Minuten später war er fertig und überreichte Harry den Stab völlig verblüfft.
„Wow, Du überrascht mich immer mehr Harold Carter! Der Stab ist wahrhaftig interessant. Er besteht aus Drei Kernmaterialien, die eigentlich nicht zusammen passen sollte! Sie werden gehalten von keinem Holz, sondern einem Knochen! Die Kernmaterialien sind die Schuppe einer Runespoor, die Herzfaser eines Wyvern und das Schweifhaar eines Testhrales! Dazu kommt der Knochen eines Mantikors!"
„Und dieser Stab ist für mich, der perfekteste Stab, der auf der Welt existiert?"
„Ja und Nein, zurzeit schon, Du musst bedenken, dass sich Deine Magie noch verändert, aber er wird immer zu Dir passen, da er sich an Dich gebunden hat! Und kein anderer Zauberer wird, durch diese Bindung, mit ihm vernünftig zaubern können!"
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„Und habt ihr was gefunden?", wurden Draco und Co von Harry angesprochen, nachdem er das Büro von Mr. Davovich wieder verlassen hatte und die anderen Vier gesucht und gefunden hatte.
„Ja!", rief Draco völlig begeistert und zeigte auf seine Errungenschaften.
„Übrigens, dass Buch habe ich gefunden!", rief jetzt Raul und Vlad ergänzte, „und ich das Amulett!"
Draco nickte Zähneknirschend mit dem Kopf und Mr. Davovich erklärte Harry, um was es sich handelte: „Das Buch ist ein altägyptisches Buch, dass deren Flüche erklärt und das Amulett, ist ein Schutzamulett gegen die meisten Gifte und Krankheiten! Sind sie sicher junger Malfoy, dass sie sich das leisten können? Jedes Stück kostet 250 Galeonen!"
„Natürlich!", sprach Draco von oben herab, bezahlte und zusammen verließen sie daraufhin den Laden.
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„Harry?", wurde dieser von Eddy während des Heimwegs gefragt, „was hast Du in dem Laden gemacht, dass Du so lange fort warst?"
„Ich hatte nur etwas mit Mr. Davovich zu besprechen, nichts Wichtiges"
Eddy, der wusste, dass er heute nicht mehr heraus bekommen würde, sagte daraufhin nichts mehr und nachdem sie Draco verabschiedet hatten, verabschiedete sich auch Harry und ging zu seiner Busstation, während Vlad und Co ihre ansteuerten!
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Es war der letzte Ferientag und Harry würde wieder auf seine alte Schule gehen. Doch seid Tagen verschlechterte sich dessen Laune zunehmend! Zuerst hatten die Carters nicht gewusst warum, doch dann hatten sie verstanden und mussten sich das Grinsen verkneifen, bei dem Gedanken, was passieren würde, wenn er ihre Überraschung erkannte. Harry jedoch, bekam von alledem nichts mit, seine Gedanken kreisten nur noch um ein Thema, was würde aus Vlad, Raul und Eddy werden und würde er sie jemals wieder sehen!
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Am nächsten Morgen, wachte Harry schlecht gelaunt auf. Er verrichtete seine Morgenwäsche notdürftig und machte sich daran einige Übungen, die ihm sein neuer Kampfsportlehrer gezeigt hatte, zu trainieren. Um sieben, klopfte Malcom an seine Zimmertür und betrat vorsichtig, da er immer noch Angst vor Anubis hatte, dass Zimmer.
„Harry, bist Du wach? Wir müssen allmählich los!"
„Ja, ja, ich komme ja schon". War alles, was Harry erwiderte.
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Um kurz vor acht, fuhren die Carters vor der Schule vor. Harry hatte kaum ein Wort mit ihnen gewechselt und Claudia und Alexander fiel es sichtlich schwer nichts zu verraten.
„Tschüss ihr Beiden und macht uns keinen Ärger! Ach und Harry, es wartet eine Überraschung auf Dich, sage uns doch bitte nach der Schule wie sie Dir gefallen hat. Ja?" und bevor Harry antworten konnte, fuhren sie wieder vom Hof.
Harry wunderte sich schon über die Beiden und auch warum Hermine nicht auf sie wartete. Ging dann aber schulterzuckend in seine Klasse.
Da er nur ein Jahr gefällt hatte, durfte er sofort in die Klasse zurück und musste nicht neu vorgestellt werden. So saß er schon da und sah fragend zu Hermine, die ihn die ganze Zeit angrinste, aber noch nicht begrüßt hatte, als die Tür aufging und Mrs. Grosko die Klasse betrat: „Liebe Schüler, wie ihr alle seht, ist ein ehemaliger Klassenkamerad zu uns zurück gekehrt! Doch leider haben uns auch fünf Schüler verlassen. Aus diesem Grund hat auch der Direktor entschieden, dass die vier Neuen Schüler in unsere Klasse kommen. Ich darf euch also vorstellen" und damit ging sie zur Tür und führte die Vier ins Klassenzimmer, „Draco Malfoy, Vladimir Muckinsky, Raul Dalbello und Edward Nilsson!"
Bi jedem Namen, war Harry weißer geworden, bis er zum Schluss kalkweiß auf seinem Stuhl saß und seine Freude kaum noch zügeln konnte!
/Das war also die Überraschung! Na wartet, wenn ich euch in die Finger bekomme, dann könnt ihr was erleben/.
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Nachdem die erste Stunde vorbei war, stürmte Harry auf die restlichen sechs zu.
„Wie könnt ihr es wagen mir so einen Schrecken ein zu jagen! Da dachte ich, dass ich euch nie wieder sehe und dann habt ihr es irgendwie geschafft Mrs. Knigge davon zu überzeugen euch hierher zu schicken und sagt es mir nicht einmal!"
Hermine reichte dieser Wutausbruch von Harry und sie fiel auf den Boden und kringelte sich vor lachen auf eben diesen.
„Hermine? Habe ich etwas Falsches gesagt?", fragte Harry konstatiert.
Jedoch war es Eddy der die Situation vollkommen aus der Bahn lenkte: „Ja, Harry hat Recht! Schwesterherz, was hast Du? Soll ich Mum und Dad rufen? Allmählich mache ich mir ernsthaft sorgen?"
„Schwesterherz? Mum, Dad? Was um Merlins Willen geht hier vor", rief Harry aufgebracht, da mittlerweile alle, bis auf Draco, sich auf dem Boden wälzten vor Lachen.
„Nun Harry", antwortete Draco in seiner aufreizenden Art, „wenn ich richtig kombiniere, dann haben die Grangers Eddy adoptiert und da Vlad und Raul jetzt ebenfalls auf diese Schule gehen, liegt es Nahe, dass sie ebenfalls adoptiert wurde! Bloß weiß ich nicht von wem."
„Ist das wahr?", brachte Harry nur noch heraus.
Vladimir, war es dann der antwortete, da er sich als erster wieder beruhigt hatte: „Jupp, Eddy wurde von den Grangers und Raul und ich von Daniel, dass ist Mr. Tremper adoptiert. Er hat sich deswegen sogar von seinen dunklen Machenschaften distanziert!" und flüsternd setzte er hinzu, „öffentlich zumindest".
Harry tat das einzige, was jemand in seiner Situation tun würde, er fiel auf seinen Allerwertesten und sah alle schockiert an.
„Harry? Harry? Nun sag doch etwas! Wir dachten Du freust Dich darüber! Harry, bitte, so sag doch etwas!", sprach Hermine Harry nach einer Weile an.
Dies holte Harry wieder aus seinem blackoutartigem Zustand zurück: „Ob ich mich freue? Ob ich mich freue? Natürlich freue ich mich! Ich kann es bloß nicht fassen, dass ihr es vor mir geheim gehalten habt", antwortete Harry fassungslos und wurde dabei immer lauter.
„Ich an Deiner Stelle, wäre in dieser Hinsicht ganz still. Mit Geheimnissen kennst Du Dich doch bestens aus, oder Gandalf?", fragte daraufhin Hermine spitzbübisch und zwinkerte Harry provokativ zu.
Flashback
„Also Alexander und Claudia, warum sollten wir so plötzlich kommen?", fragte Jane, als sich die Grangers im Wohnzimmer der Carters niederließen.
„Nun ja, dass ist nicht so einfach zu erklären! Um ehrlich zu sein können wir es selber noch nicht so Richtig begreifen" und mit einem Seitenblick zu Harry, fügte sie hinzu, „Harry, vielleicht ist es am Besten, wenn Du es ihnen erklärst?!"
Die Drei sahen sich darauf nur kurz achselzuckend an und richteten dann ihre Blicke fragend zu Harry. Dieser fand auf einmal den Boden höchst interessant, da er seinen Blick nach unten gesenkt hatte und spielte dabei die ganze Zeit nervös mit einem Stock zwischen seinen Händen.
„Nun…, also…, das ist so…" nuschelte er leise, sodass die Grangers mühe hatten ihn zu verstehen, „ich bin etwas anders als ihr und…", weiter kam er nicht, da er von Hermine unterbrochen wurde: „Harry, Du bist nicht anders, wie kommst Du denn auf diese abwegige Idee? Und sie, Mr. und Mrs. Carter sollten sich schämen Harry so etwas einzubläuen!"
Alexander und Claudia sahen sich einen Augenblick überrascht an und fingen dann schallend an zu Lachen.
„Hermine, es ist anders als Du denkst, lass Harry doch erst einmal ausreden", prusteten sie zwischen ihren Lachsalven hervor.
Hermine sah die Carters nur verständnislos an, da sie nicht verstand, was daran so lustig sein sollte, nachdem ihre Mutter ihr aber durch einen viel sagenden Blick klar gemacht hatte sich erst einmal ruhig zu verhalten, setzte sie sich wieder – allerdings schmollend – hin.
„Also Harry", fing jetzt Karl an, „was meinst Du damit, dass Du anders bist?"
„Nun ja, dass ist nicht so einfach zu erklären. Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll".
„Warum führst Du es ihnen nicht einfach vor? So wie uns damals auch", schlug Claudia vor.
Harry nickte daraufhin nur verlegen und stand langsam auf: „Ihr dürft jetzt keinen Schrecken bekommen, ok?"
Wieder sahen sich die Grangers verständnislos an.
/Was hat Harry denn mit diesem kleinen Stock vor? Und weswegen grinsen Alexander und Claudia auf einmal so hinterhältig? Ich werde das Gefühl nicht los, dass uns gleich der Schock unseres Lebens erwartet/, dachte Karl, als er Harry und die Carters sah und auch seiner Frau gingen ähnliche Gedanken durch den Kopf.
„Nur Mut Harry", sprach Claudia ihn aufmunternd an.
Harry nickte ihr dankbar zu und sah dann wieder zu den Grangers. Er machte für diese eine bizarre Handbewegung und sprach dabei irgendein Kauderwelsch. Was allerdings dann geschah, ließ Karl und Jane an ihrem Verstand zweifeln, während die bis dato schmollende Hermine anfing sich panisch an ihrem Sessel zu krallen. Harry hatte es sich nämlich nicht nehmen lassen, Hermine mit samt ihres Sessels in die Luft zu befördern. Setzte ihn aber sofort wieder ab, als er ihr Gesicht sah.
Karl war der Erste, der sich aus seiner Starre befreite und sah entgeistert Harry an: „Warst Du das?", fragte er unsicher.
„Ja, ich sagte ja, dass ich etwas anders bin! Ich bin ein Zauberer!", nuschelte er verlegen und sah dabei wieder auf den Boden.
„Du bist ein Zauberer", brachte Karl gerade so hervor und sank kraftlos weiter in den Sessel.
„Äh…, ja! Seit ihr jetzt sauer auf mich, oder wollt nichts mehr mit mir zu tun haben?", fragte er unsicher.
Dies holte Jane wieder aus ihrem tranceartigen Zustand zurück und sie sah Harry fassungslos an: „Wie kommst Du denn darauf? Natürlich sind wir geschockt und müssen das erst einmal verdauen, aber deswegen lasen wir Dich doch nicht fallen! Oder wie siehst Du das Karl?"
„Genauso wie Du Liebes"
„Und Du Hermine, sind wir immer noch Freunde?"
Hermine stand daraufhin zitternd aus ihrem Sessel auf und ging auf Harry zu. Bei ihm angekommen, pfefferte sie, zur Überraschung aller, Harry eine.
„Wenn Du es noch einmal wagst, mich ohne Vorwarnung in die Luft zu befördern, dann sind wir geschiedene Leute! Doch zu Deiner Frage, natürlich sind wir noch Freunde" und damit schmiss sie sich ihm um den Hals.
Harry war zu geschockt um zu reagieren. Dies lag aber nicht nur an der Ohrfeige, sondern auch daran, dass er etwas fühlte, was seine Gedanken auf Hochtouren laufen ließ.
/Das kann nicht sein! Das ist unmöglich! Aber es muss stimmen! Ich spüre dasselbe, was ich spürte, als ich Mr. Malfoy die Hand gab. Doch wenn das stimmt, dann ist Hermine eine Hexe! Oh man, warum muss alles bloß so kompliziert sein. Ich kann doch jetzt nicht den Grangers mitteilen, dass Hermine eine Hexe ist. Sie müssen ja schon verdauen, dass ich ein Zauberer bin. Am besten, ich behalte es noch eine Zeitlang für mich. Ich hoffe bloß, dass ich den richtigen Zeitpunkt erwische um es ihnen zu sagen! Warum gerate eigentlich ich immer in so ein Schlamassel?!/.
Flashback Ende
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Als die nächste Stunde vorbei war, sie hatten jetzt große Pause, schnappte er sich die anderen und zog sie hinter sich her, zu einer abgelegenen Stelle auf dem Schulhof.
„Also, jetzt erzählt mir das alles noch einmal ganz in Ruhe!", sprach sie Harry energisch an.
„Komm schon Potter, so schwer ist das doch nicht zu verstehen! Vladimir und Raul, wurden von Mr. Tremper adoptiert und durch Beziehungen haben sie es geschafft auf diese Schule zu kommen. Und Eddy, wurde von den Grangers adoptiert! Verstanden?", antwortete Draco genervt.
„Das habe ich schon verstanden Draco! Ich wollte aber wissen, wieso sie mir nichts erzählt haben. Immerhin habe ich ihnen auch erzählt, dass ich ein Zauberer bin".
„Du hast ihnen erzählt, dass Du ein Zauberer bist?", fragte Draco sichtlich geschockt.
„Du weißt es auch? War ich eigentlich die letzte, der Du es gebeichtet hast?", fragte Hermine aufgebracht.
„Äh.., ja! Aber das war keine Absicht! Vlad, Raul und Eddy haben es selber herausgefunden und mich dann damit konfrontiert. Malcom weiß es seit Anfang der Ferien und Draco hat es von seinem Vater erfahren. Dieser kannte meine Eltern und hatte es somit geahnt", versuchte sich Harry zu rechtfertigen.
„Darüber reden wir noch", schmollte Hermine, „und Du bist also auch ein Zauberer! Ich sage es Dir im Guten, wage es nicht wie Harry mich in der Luft schweben zu lassen!"
„Du hast sie in der Luft schweben lassen?", fragte Draco und hatte mühe dabei das Luftholen nicht zu vergessen.
„Ich fand das in dem Moment witzig, aber Hermine hat mir danach gezeigt, was sie davon hielt", antwortete Harry kleinlaut.
„Was hast Du gemacht Schwesterherz?"
„Ihn geohrfeigt", antwortete Hermine verlegen.
„Oh man, da wäre ich gerne dabei gewesen! Aber Draco, warum hast Du eben so ungläubig auf Harrys Äußerung reagiert?", fragte Vladimir.
„Versteht ihr denn nicht? Ach ja, ihr seid ja Muggel und nicht in einer Zaubererfamilie aufgewachsen! Er ist 9 Jahre! Normalerweise können Kinder erst im Alter von 11 Jahren zaubern! Und dann bringt er es fertig ein ziemliches Gewicht schweben zu lassen!"
„He! Soll das etwas heißen ich sei fett?!", rief Hermine empört.
„Nein, nein, das meine ich nicht! Ihr müsst wissen, dass der Spruch hierfür zwar ein Anfängerspruch ist, aber man normalerweise eine Feder zum schweben bringt und nicht einen Menschen! Und ihr müsst zugeben, dass zwischen einer Feder und Hermine doch ein gewisser Unterschied besteht!" antwortete Draco, „Und woher hast Du überhaupt schon einen Zauberstab?!"
„Äh…, na ja, ich habe mit einem Ast gezaubert", gestand Harry.
„Mit einem Ast?! Du meinst ohne Zauberstab? Stablos?!"
/Oh man, allmählich verstehe ich warum mein Vater wollte, dass ich mich mit Potter und diesen Muggeln (würg), anfreunde! Wenn Potter in diesem Alter schon stablose Magie beherrscht und das auch noch in diesem Ausmaß, dann wäre es nicht schlecht in als Freund und nicht als Feind zu haben!/.
Bevor allerdings das Gespräch weiter ausarten konnte, wurden sie von den Brutalos unterbrochen.
„Sie Mal Dudley, wer uns wieder die Ehre gibt", höhnte Richard schon von weiten und zeigte dabei abfallend auf Harry.
„Wir sollten den Neuen vielleicht sagen, mit was für Blassnasen sie sich abgeben! Sie sehen ja Recht vernünftig aus", gab Carsten seinen Senf dazu.
„Du hast ganz Recht, ansonsten wird es ihnen noch leid tun", blies jetzt Ernie ins selbe Horn.
„Jo Ernie, gut gesprochen!", gab wieder Richard von sich und mit diesen Worten kamen die Fünf vor Harry und Co zum stehen.
Bevor jedoch Harry etwas antworten konnte, stellte sich Draco vor die Fünf.
„Was wollt ihr Primaten hier? Haben euch eure Mütter nicht erklärt, dass ihr euch intelligenten Menschen nicht nähern sollt, da eure Dummheit sonst wohlmöglich auf sie abfärben könnte?", gab Draco in seiner gewohnt arroganten Art den Fünfen zu verstehen.
„He, gut gesprochen Draco! Obwohl ich zugeben muss, dass ich gegen eine kleine Schlägerei nichts einzuwenden hätte!", sagte Vlad, der sich dabei neben Draco gestellt hatte.
„Ja und Harry hatte uns ja nur gebeten uns nicht mit den anderen Waisenkindern anzulegen, von diesen Idioten, hat er nichts erwähnt", kam es nun von Raul, der dabei seine Finger geräuschvoll knacken ließ.
„Stimmt! Und außerdem müssen wir uns doch noch einen Namen an dieser Schule machen", grinste nun Eddy.
Harry konnte nur resignierend mit den Kopf schütteln, während Hermine und Malcom nicht wussten, was sie davon halte sollten. Die Brutalos allerdings sahen sich bei diesen Gegner auf der Verliererstraße und traten deswegen laut fluchend den Rückzug an.
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„Das hat ja richtig Spaß gemacht! Hermine, warum hast Du mir nicht gesagt, dass es hier auf eurer Schule ein paar schuleigene Clowns gibt?! Ich glaube ich werde mich hier sehr wohl fühlen! Und Draco, Hut ab, Deine Art gefällt mir! Diese herablassende Arroganz, einfach Klasse, Du musst mir unbedingt zeigen, wie das geht", sprach Eddy und konnte seine Begeisterung kaum zügeln.
„Ich glaube das wird ein sehr aufschlussreiches Jahr werden", konnte Harry daraufhin nur kopfschüttelnd sagen und damit gingen die sieben zurück in ihre Klasse.
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Zwei Monate waren seit diesem Tag vergangen. Die Brutalos hatten zwar immer wieder versucht einen Keil in die Gruppe zu treiben, doch war es bei den Versuchen geblieben, da die sieben im Gegensatz zu den Brutalos richtige Freunde geworden waren. Selbst Draco hatte sich in der Gruppe gut eingelebt. Er hielt Muggels, Squibs, Schlamm- und Halbblüter zwar immer noch für Menschen zweiter Klasse, gestand diesen Schichten aber Ausnahmen zu, zu welchen er auch seine neuen Freunde zählte. Allerdings stellte dieses Eingeständnis für ihn ein weiters Problem dar, da er der einzige war, der bis zum heutigen Zeitpunkt die anderen noch nicht zu sich nach Hause eingeladen hatte und nun sein Geburtstag immer näher rückte.
Er wusste einfach nicht, was er machen sollte, sollte er sie einladen oder sollte er sie anlügen und behaupten er feiere seinen Geburtstag nicht. Denn wenn er sie einlud, wie würden dann seine Eltern und seine anderen - sprich Zaubererfreunde – reagieren. Aus diesem Grund hatte er sich entschieden seinen Mutter um Rat zu fragen.
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„Mutter, kann ich Dich vielleicht einmal kurz sprechen?", fragte Draco, als er den Salon betrat.
„Natürlich Draco, was möchtest Du mich denn fragen?"
„Es geht um meinen Geburtstag nächste Woche Mutter! Ich bin mir nicht ganz klar darüber wenn ich einladen soll!"
„Ja, ich verstehe Dein Dilemma! Es geht um Deine Schulfreunde, richtig?!"
„Ja Mutter!"
„Ich habe gemerkt, dass Du Dich mehr mit ihnen angefreundet hast, als wir erwartet hatten. Du magst sie, obwohl sie Muggel sind und nun siehst Du darin nicht ganz zu Unrecht, ein Problem"
„Ja Mutter, ich bin zwar immer noch der Überzeugung, dass Reinblütige wertvoller sind als Mischblüter, aber ich gebe zu, dass es Ausnahmen gibt und zu denen zähle ich meine Schulfreunde. Harry ist da vielleicht das Beste Beispiel, er beherrscht stablose Magie und ist ein Halbblut. Außerdem, ist er in Muggelkampfkünsten sehr bewandert und auch wenn ich es nur ungern zugebe, haben diese auch ihre Vorteile. Aber auch die anderen sind ganz in Ordnung. Mit Raul zum Beispiel kann ich mich besser unterhalten, als mit jeden anderen und das obwohl er ein Muggel ist. Mutter, was soll ich also machen?"
Narzissa hatte in aller Ruhe zugehört und dabei gemerkt, dass Draco sich eigentlich schon entschieden hatte und bloß ihren Segen wollte.
„Draco, ich kann Dir einen Kompromiss anbieten, so wie ich es verstanden habe, wissen sie alle, das Du ein Zauberer bist und aus einer Zaubererfamilie kommst. Wir können es natürlich nicht zulassen, dass die anderen Familien Deine Muggelfreunde zu Gesicht bekommen und auch Harry sollten sie nicht sehen, also schlage ich vor, dass Du zweimal feierst, einmal mit Deinen alten Freunden und einmal mit Deinen Muggelfreunden".
„Und Du meinst Vater hätte nichts dagegen?"
„Er sieht auch die Vorteile, die Deine Freundschaft zu Potter hat und wird deswegen nichts dagegen haben".
Daraufhin verabschiedete sich Draco von seiner Mutter und machte sich daran seine zwei Partys zu planen.
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Fünf Tage, nachdem Draco mit seiner Mutter gesprochen hatte, stand eine kleine Gruppe bestehend aus fünf Erwachsenen und sechs Kindern vor dem Tropfenden Kessel um in die Winkelgasse zu gelangen.
„Also schön, eure Erklärung das Harry ein Zauberer ist, kaufe ich euch, nachdem was er mir gezeigt hat, ja noch ab, aber ihr wollt mir doch nicht im Ernst erzählen, dass es eine magische Einkaufsstraße mitten in London gibt, von der niemand etwas weiß?!", sprach Daniel Tremper die Carters an.
„Doch Daniel, Karl und Jane sehen sie heute übrigens auch zum ersten Mal! Wir müssen nur durch dieses Lokal"
„Welches Lokal?", fragte daraufhin Karl.
„Dieses" und damit zog Harry Karl und die anderen in den tropfenden Kessel.
Nachdem Tom der Barkeeper ihnen den Durchgang geöffnet hatte, da er die Carters vom letzten Besuch wieder erkannt hatte, standen vier völlig verblüffte Personen am Anfang der Winkelgasse, während die anderen sich ein Grinsen nicht verkneifen konnten.
Wir müssen noch zu Gringotts, das ist die Zaubererbank und Geld tauschen, dann können wir ein Geschenk für Draco kaufen."
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Gesagt getan und nach einer halben Stunde machten sich die elf mit Galeonen, Knuts und Sickeln bewaffnet auf den Weg ein Geschenk zu kaufen. Wobei vier von ihnen aus dem Staunen nicht mehr heraus kamen, erst diese Straße, dann Gringotts mit seinen Kobolden und nun die ganzen Schaufenster mit ihren magischen Auslagen.
Da jeder der Gruppe andere Vorlieben hatte, entschloss man sich kurz darauf, sich zu trennen und sich in eineinhalb Stunden bei Florean Fortescue wieder zu treffen. Daniel Tremper steuerte daraufhin unverzüglich die magische Menagerie an, während sich die Grangers und die Carters zu Flourish & Blotts begaben. Den sechs übrig gebliebenen war dies nur Recht, da sie sich dadurch in die Nokturngasse aufmachen konnten. Wobei eine Person nur sehr widerwillig folgte und sich immer wieder wehmütig zu Flourish & Blotts umdrehte.
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Wie nicht anders zu erwarten, steuerten die Sechs den Laden von Mr. Davovich an, da sie dort am ehesten ein Geschenk für Draco zu finden erhofften.
„Ah Harold, schön Dich wieder zu sehen! Wie ich sehe, hast Du neben Deinen drei Freunden, statt dem jungen Malfoy, diesmal eine hübsche junge Dame mitgebracht. ", begrüßte Davovich die Sechs.
„Hallo Mr. Davovich! Ja, allerdings sind wir wegen Draco hier! Er hat morgen Geburtstag und da dachten wir, wir würden bestimmt was Passendes bei ihnen finden!"
„Ein Geschenk für den jungen Mr. Malfoy, das wird nicht leicht! Ich würde vorschlagen ihr seht euch erst einmal selber um, vielleicht fällt mir in der Zwischenzeit etwas Passendes ein!"
„Sucht ihr schon Mal, ob ihr etwas Interessantes findet. Ich müsste noch einmal kurz etwas Mr. Davovich fragen", entschuldigte sich Harry und ging Mr. Davovich nach.
Da die anderen Fünf währenddessen schon voller Elan bei der Sache waren, hatten sie Harrys Ausführungen nur unterbewusst wahrgenommen, was Harry allerdings nur Recht war.
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„Ah Harold, ich wusste, dass Du mir folgen würdest! Wie läuft es mit Deinem Zauberstab?"
„Sehr gut Mr. Davovich! Obwohl ich zu meiner Schande gestehen muss, das ich zurzeit mehr über Magie lese, als das ich sie ausübe. Mich würde es ja auch Mal reizen einen Zaubertrank herzustellen, doch leider habe ich weder einen Kessel, noch Zutaten, geschweige denn einen Raum wo ich dies gefahren los machen könnte!"
„Da hätte ich eine Idee für Dich, aber leider besitze ich so etwas nicht! Es heißt Geheimniskoffer und sieht aus, wie ein Dreischichtkoffer".
/Geheimniskoffer! Das habe ich doch schon einmal irgendwo gelesen, aber was zum Henker ist ein Dreischichtkoffer?/.
„Dreischichtkoffer?"
„Ach ja, Du kommst ja aus keiner Zaubererfamilie! Also ein Dreischichtkoffer, ist ein Koffer, der aus drei Schichten besteht, er sieht aus wie ein normaler Koffer, bloß das er drei Schlösser hat. Bei jedem Schloss das man öffnet, findet man einen neuen Innenraum, der jeweils anders unterteilt ist und zwar in der Größe des Koffers. Anders ausgedrückt, ist es so, als ob man drei separate Koffer haben würde. Diese Koffer wären eigentlich die Luxuskoffer unter den Koffern, wenn es da nicht die ominösen Geheimniskoffer geben würde. Diese habe ebenfalls die drei Schichten, jedoch kann man durch bestimmte Mechanismen zwei weitere Schichten öffnen. Meistens ist die vierte Schicht eine kleine Wohnung und die fünfte Schicht ein magisch vergrößerter Lagerraum".
„Ich glaube ich verstehe! Ich glaube ich sollte Mal wieder zu meinen Freunden gehen, danke auf alle Fälle für Deinen Tipp" und damit verließ Harry Mr. Davovichs Büro.
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„Und habt ihr etwas für Draco gefunden?", fragte Harry, als er seine Freunde im Laden wieder fand.
„Harry, wo warst Du denn? Aber ja, wir haben etwas gefunden, leider ist es zu teuer!", antwortete Hermine.
„Was ist es?"
„Ein Denkarium, damit kann man seine Erinnerungen ablegen und immer wieder ansehen! Leider kostet es 65 Galeonen".
„Nun, wir haben zusammen 12 Galeonen und Alexander und Claudia sind bereit weitere 50 Galeonen zu geben! Ich glaube, die restlichen 3 Galeonen kann ich ihn runter handeln! Also, lasst es uns kaufen".
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Mr. Davovich, war sogar bereit das Denkarium für 60 Galeonen zu verkaufen und so verließen die sechs Freunde den Laden freudestrahlend mit einem Geschenk für Draco.
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Bei Florean Fortescue trafen sie dann die Erwachsenen wieder und genehmigten sich noch ein Eis! Danach verließen sie alle zusammen wieder die Winkelgasse und machten sich auf den Weg nach Hause.
Harry ging allerdings während der Heimfahrt immer wieder eine Frage durch den Kopf, wo hatte er bloß schon einmal etwas von diesen Geheimniskoffer gehört und plötzlich machte es bei ihm Klick und er erinnerte sich an das Gespräch zwischen ihm und seinen Adoptiveltern, nachdem sie eine Eule von Gringotts bekommen hatten.
Flashback
„Harry, könnten Claudia und ich Dich einmal kurz unter sechs Augen sprechen?", fragte Alexander eines Nachmittags.
„Natürlich Dad, worum geht es?"
„Wir haben gerade eine Eule von Gringotts mit den Aufstellungen über Deine Verliese bekommen und wollten die Unterlagen nun mit Dir durchgehen"
Harry nickte verstehend und zusammen machten sie sich auf ins Wohnzimmer, wo Claudia schon auf sie wartete. Als sie sich gesetzt hatten, öffnete Alexander das Paket von Gringotts. Zum Vorschein kam eine große Akte, sowie einige Bücher, die bei genauerem Hinsehen sich um die Themen: Artefakte, Anteile an Zauberunternehmen, Besitz in der Zauberwelt und Machtstrukturen in der Zauberwelt, drehten.
„Ragnok scheint uns ja wirklich gern zu mögen, wenn er uns schon Bücher mitschickt, die sich anscheinend mit den Hinterlassenschaften von Harry beschaffen", meinte Claudia leicht amüsiert.
„Ja Liebes, so brauchen wir vielleicht gar nicht oder nur ganz zu Schluss Lucius um Hilfe zu bitten! Um ehrlich zu sein, währe mir das auch lieber, ich mag ihn zwar, aber wie heißt ein Sprichwort noch so schön, bei Geld hört die Freundschaft auf!"
„Da hast Du Recht Alexander", antwortete Claudia und kurz darauf, waren die Drei dann auch in die Unterlagen vertieft.
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„Also, wenn ich das alles richtig sehe", schlussfolgerte Alexander nach gut zwei Stunden, „dann bist Du ein ziemlich reicher Junge Harry, jedoch gibt es hier auch einige Zahlungen die mir suspekt sind!"
„Und die wären?", fragte Harry, der sich mehr mit den Artefakten beschäftigt hatte.
„Nun, da wären die monatlichen Zahlungen an verschiedene Leute bzw. Organisationen. Du zahlst 5.000 Galeonen an Albus Dumbledore, 1.000 Galloenen an Den Orden des Phoenix, 2.000 Galeonen an eine Stiftung, die das Schulgeld von Hogwarts für minderbemittelte Kinder bezahlt, 600 Galeonen an das Zaubergamot, wofür weiß ich allerdings nicht, 750 Galeonen an ein Waisenhaus und 650 Galeonen an eine Familie Dursley, wovon allerdings 50 Galeonen der Bearbeitung zum Opfer fallen".
„Was! Ich zahle an die Dursleys Geld! Mir haben sie immer erzählt ich würde ihnen nur auf der Tasche liegen!", rief Harry erbost.
„Beruhige Dich Harry! Ich werde Griphook anweisen, die Zahlungen sofort einzustellen, ok?!"
„Ok", gab Harry jetzt wieder etwas ruhiger zurück.
„Dann bliebe bloß noch zu erwähnen, dass Du wenn Du volljährig bist ein Anrecht auf jeweils einen Sitz bei Gringotts und im Zaubergamot hast", fügte Claudia belustigt hinzu, da sie wusste, wie unangenehm Harry dies war und ihn ablenken wollte.
„Hört auf Mum!", kam es dann auch gleich von Harry, „was kann ich denn dazu! Ich will nur ein ganz normaler Junge sein!
„Wissen wir doch Harry! Doch müssten wir trotzdem noch wissen, was wir mit Deinem Vermögen und den Gegenständen machen sollen?"
„Ich dachte, dass sich Griphook weiter um das Finanzielle kümmert! Die Kobolde scheinen darin ja richtig gut zu sein. Die Artefakte und Gegenstände sollten wir in drei Kategorien unterteilen, bekannte ungefährliche Objekte, unbekannte Objekt und bekannte gefährliche Objekte. So könnten wir die Gefahr die von ihnen ausgeht minimieren. Was die Anteile an Unternehmen in dieser Welt angeht, so wollte ich euch bitten, darum zu kümmern. Die in der Zauberwelt behalten wir erst einmal, bis wir uns dort besser auskennen! Was meint ihr dazu?"
„Das hört sich sehr gut an, allerdings bist Du jetzt ein reicher Junge, ich hoffe Du kommst weiter mit unseren Regeln und dem Taschengeld klar?!"
„Ja Dad, doch würde ich gerne etwas an meinen Monatsplan ändern".
„Und was, wenn ich fragen darf?"
„Könnte ich einmal im Monat von Dir oder Mum in die Winkelgasse gebracht werden, damit ich mich in dem Verlies umsehen kann, in dem meine leiblichen Eltern ihre persönlichen Gegenstände gelagert haben. Und vielleicht noch zusätzlich in das Verlies, in dem wir ab heute die bekannten ungefährliche Objekte lagern?"
„Ok, damit kann ich leben, dann werde ich Griphook eine Eule schicken mit all unseren heutigen Entscheidungen und mit der bitte zwei weitere Verliese anzumieten, in denen wir die unbekannten und gefährlichen Objekte lagern können." Und so machte sich Alexander auf Griphook zu eulen. Währenddessen versuchten Claudia und Harry weiter einige Artefakte zu bestimmen.
…
…
…
…
Geheimniskoffer
…
…
Flashback Ende
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Harry hatte es sich nicht nehmen lassen, kaum das sie zu Hause waren, Griphook durch Amun eine Nachricht zukommen zu lassen, in der er darauf hinwies, dass der Geheimniskoffer nun in das Verlies mit den bekannten Objekten gebracht werden konnte, da er nun wusste, worum es sich bei diesem handelte. Glücklich ließ er sich danach ins Bett fallen und wusste nicht so richtig, worüber er sich mehr freuen sollte, dass er nach seinem nächsten Besuch in der Winkelgasse einen Geheimniskoffer besitzen würde, oder das er übermorgen das erste Mal ein Zaubererhaus sehen würde.
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Zwei Tage später, standen elf Personen vor dem Anwesen der Malfoys und wussten nicht, was sie davon halten sollten. Vor ihnen lag zwar eine Villa, doch hatte diese anscheinend ihre besten Tage schon hinter sich. Lucius kam ihnen kurz darauf entgegen und vollführte dabei einen Zauber, den er auf die 11 legte. Danach viel diesen elf allesamt die Kienlade runter. Vor ihnen lag ein riesiger wundervoller Park und die eben noch baufällige Villa sah eher aus wie ein Schloss aus tausend und einer Nacht. Völlig baff folgenden sie Lucius durch den Park, ins Hauptgebäude, wo sie von einem merkwürdig aussehenden Wesen erwartet wurden.
„Kann Dobby den Herrschaften die Mäntel abnehmen?"
„Äh…, ja natürlich", antwortete Alexander und Dobby nahm ihnen ihre Jacken und Mäntel ab. Danach verschwand er mit einem plopp.
Kurz darauf erschien Draco und nachdem ihm alle zum Geburtstag gratuliert hatten, zeigte er ihnen voller Stolz das Anwesen.
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„Dies ist unsere Ahnengalerie", erklärte Draco stolz, „im Gegensatz zu euren Muggelbildern, können die Porträts sich bewegen und mit uns reden".
„DRACO LUCIUS MALFOY! Wie kannst Du es wagen Schlamblüter und Muggel in dieses ehrwürdige Haus zu bringen und sie unseren Augen auszusetzen!", brüllte das Porträt seines Urgroßvaters, als er Dracos Ausführungen zu Ende gehört hatte.
„Großvater sie sind nicht so wie Du denkst! Dieser Junge" und dabei zeigte er auf Harry, „kann sogar Stablose Magie!"
„Unwichtig! Dreckiges Blut, bleibt dreckiges Blut! Grindelwald oder der dunkle Lord, würden Dich für diese Blasphemie über Stunden dem Crucio aussetzen! Welch Glück, dass sie diese Schande nicht mehr erleben müssen!"
„Aber Großvater…", wollte Draco sich verteidigen, doch dieser hatte, wie all die anderen Ahnen in ihren Bildern, diese verlassen.
Draco zeigte sichtlich bedrückt den Rest des Anwesend seinen „Freunden" und führte sie danach in den Salon, wo die eigentliche Feier stattfinden sollte. Die anderen wollten Draco zwar aufheitern, wussten aber nicht, wie sie auf das Gesagte reagieren sollten.
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„Ah, da seit ihr ja wieder", wurden die sieben von den Erwachsenden begrüßt, da diese sich nicht der Besichtigung angeschlossen hatten, sondern sich lieber mit Lucius und Narzissa im Salon bei einem Cherry unterhalten hatten.
„Draco? Was macht Du denn für ein Gesicht? Heute ist doch Dein Ehrentag und Du siehst aus, als wäre die Welt am untergehen?", fragte Narzissa besorgt.
„Er wurde von den Porträts seiner Ahnen beschimpft, als er sie uns zeigte, weil wir, wenn ich es richtig verstanden habe, unwürdig in ihren Augen sind", antwortete Hermine stellvertretend.
„Ah, ich verstehe! Draco, Deine Vorfahren sind Zauberer aus einer anderen Zeit, ihnen fällt es schwer sich an Neues zu gewöhnen"/würg, jetzt verteidige ich sogar schon Muggel, ich bin wirklich tief gesunken/, „nimm es Dir nicht so zu Herzen und feiere mit Deinen Freunden Deinen Geburtstag".
„Danke Vater, dass werde ich machen", entgegnete Draco dankbar.
„Da das nun geklärt ist, würde ich vorschlagen ihr sechs gebt Draco jetzt sein Geschenk!", lenkte nun Karl das Gespräch auf ein anderes Thema.
„Wie konnten wir das nur vergessen, aber bei diesem tollen Anwesen ist das ja auch kein Wunder! Hier Draco Dein Geschenk, es ist von uns sechs zusammen!" und damit überreichte Vladimir das Geschenk.
Draco öffnete schnell das Geschenk und zum Vorschein kam das Denkarium. Als Lucius dies sah, pfiff er anerkennend durch die Zähne.
„Da hast Du von Deinen Freunden ja ein wertvolles Geschenk bekommen Draco! Weißt Du was das ist?"
„Nein Vater", gestand Draco.
„Das ist ein Denkarium, in diesem kannst Du Erinnerungen ablegen und sie Dir wann immer Du willst wieder anschauen. Zurzeit wird Dir vielleicht noch der Sinn für so etwas fehlen, doch um so älter Du wirst, umso wichtiger wird es! Hüte es gut Draco!"
„Das werde ich Vater", damit drehte er sich zu seinen Freunden um und bedankte sich bei ihnen.
Danach verbrachten sie noch einen aufregenden Geburtstag, da Draco ihnen noch viele Sachen aus der Zaubererwelt zeigte. Erst spät am Abend, verabschiedeten sich Harry und Co und fuhren zurück nach Hause.
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Die nächsten Wochen vergingen wie im Flug. Die sieben Freunde, die in der Schule hinter vorgehaltener Hand von den anderen Schülern, an Anlehnung an einen Western, die glorreichen Sieben genannt wurden, da sie es geschafft hatte den Brutalos Einhalt zu gebieten, verbrachten fast die gesamte Zeit in und außerhalb der Schule zusammen. Bloß Draco kapselte sich immer Mal wieder ab, was die anderen aber ohne zu murren hinnahmen.
Für einen Außenstehenden war diese Gruppe ziemlich gewöhnungsbedürftig, da man auf den ersten Blick meinen konnte, das ein Snob, zwei Streber, drei Raufbolde und ein nicht einzuschätzende Person, eigentlich nicht zusammenpassen konnten.
Aber wenn man genau hinsah, dann erkannte man, dass sich die Gruppe aus Außenseitern gebildet hatte und sie sich dadurch zu eben diesen eingeschworenen Haufen entwickelt hatten.
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So, dass war Kapitel 26, ich hoffe es hat euch gefallen! Es folgen der allgemeine Teil und einige Review-Antworten.
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Allgemeiner Teil:
Es sieht ganz nach einem Paaringssieg für Hermine aus. Der Stand, 60 zu 46 für Hermine und gegen Ginny! Aber einige Kapitel sind bis zum Hogwartsbrief ja noch zu schreiben.
Die meisten von euch wünschen sich anscheinend einen dark-Harry, sagen wir Mal so, er wird weder weiß noch schwarz, vielmehr sehe ich ihn in einem Grauton.
Zu den Malfoys, ich hatte am Anfang eine bestimmte Idee mit ihnen, aber wie es bei meinen meisten Ideen ist, wachsen bzw. verändern sie sich während ich die FF Weiterschreibe. Zurzeit sehe ich die Malfoys zwischen der schwarzen und einer möglichen grauen Seite, allerdings immer noch mehr zu Schwarz tendierend. Man muss bedenken, dass Voldemort noch nicht wieder existiert. Wenn die schwarze Seite wieder ihren Anführen hat, wird sich auch der eine oder andere, der am abwandern war, wieder um entscheiden.
Wem gehört das Verlies, eine ziemlich häufig gestellte Frage. Nur soviel er wird dieses längere Zeit nicht öffnen können.
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An Ina Bauer: Tja, was im Kästchen ist, hast Du ja jetzt erfahren! Ich hoffe meine Idee hat Dir gefallen, obwohl es ja abzusehen war.
An schlangengift sophie: Harry in Slytherin? Ein bestimmt interessanter Gedanke, Mal sehen ob ich ihn übernehme. Deine Ideen betreffend des Hochsicherheitsverlies, sind nicht von der Hand zu weisen, aber vielleicht habe ich ja noch ein As im Ärmel.
An AISCHILOS: Das mit der ägyptischen Mythologie ist wohl eher auf meinem Mist gewachsen, ich mag diese einfach.
An germangirl: Der Schachtelinhalt, ist nun ja bekannt, ich hoffe der Inhalt hat Dir gefallen.
An krabbe: Sorry, dass ich noch nicht auf Deine Mail geantwortet habe! Nicht schlecht, was Du Dir da über Harry und Draco zusammen gedichtet hast. Mal sehen wie sich das zwischen den Beiden noch entwickeln wird.
An Tybman: Nunchakus sind zwei Holzstäbe die meistens durch eine Kette miteinander verbunden sind. Wobei diese ziemlich kurz ist, fast schon mit einem Gelenk zu vergleichen. Das mit der Sprache liegt übrigens an mir, mir fällt es doch ziemlich schwer kindlich zu schreiben, sorry.
An Quarks: Nein einen Kurs habe ich nicht besucht, mir machen solche Cliffs einfach Spaß zu schreiben, aber kitschig! Die Schachtel und etwas von Merlin, ein guter Denkanstoß! Danke.
An natsucat: So ähnlich sollte Draco auch rüber kommen! Ob sich Lucius „ehrlich" mit den Carters anfreunden, bleibt abzuwarten. Da bin ich mir selber noch nicht so sicher.
An fawkes: Jupp, Ron mag ich wirklich nicht! (grins) Ich freue mich übrigens, dass Dir meine Idee gefällt! Ich werde mir Mühe geben dies beizubehalten.
An blut: Ja sie verarschen die Carters und Harry ganz schön, allerdings ist die Frage wie lange noch! Sie könnten sich z.B. wirklich mit den Carters anfreunden, oder die Carters finden es heraus.
An zampirik: Ja Harrys Freunde sind für ihn schon ziemlich wichtig! Und wie fandest Du die Idee mit dem Zauberstab?
An Basti: Auf die schwarzen Flüche, musst Du noch etwas warten! Sorry. Was Dumbledore angeht, er kommt jetzt doch schon vor Hogwarts in mein er FF vor!
An PowL: Die Horcruxe werde ich höchstwahrscheinlich nicht einbauen! Ich will einen schönen und spannenden Endkampf! Draco zähmen? Ich weiß ja nicht!
An HAC:Potter: Wow, was für eine Ehre! Das Dir meine FF so gefällt, freut mich natürlich sehr! Zu Weihnachten 3 Kapitel?! Mal sehen was man da machen kann, ohne etwas zu versprechen!
An Minnilein: Der Uhu ist die Familieneule, der Falke gehört ganz allein Harry. Und ich finde meine Cliffs richtig gut (grins)
An Moanah: Vielleicht bringe ich Mal einen Flashback ein, wo sich die Malfoys zu Hause nach einem Besuch bei den Carters über diese aufregen! Sie sollen nämlich nicht nett sein!
An DKub: Harry wird bei mir nicht böse! Das heißt aber nicht, dass er nicht schwarze Magie lernt, für ihn ist es nur ein Teil vom Ganzen. Dumbledore bekommt etwas mit, allerdings taucht er erst in einen der nächsten Kapitel auf.
An Snape126: Ja, auf dass erste Zusammentreffen der Beiden freue ich mich auch schon, damit meine ich es zu schreiben! Das mit Ollivender hat sich nun wohl erübrigt, er wird ihn erst wegen Hogwarts aufsuchen und dann seinen offiziellen Stab bekommen!
An odin: In einen der nächsten Kapitel wird er es merken!
An blackladyg: Keine Angst, Harry wird auch keine Marionette von Lucius! Ron mag ich nicht, also wird er den Part eines Fieslings einnehmen. Wie sich die Freundschaft zwischen Draco und Harry entwickelt, bleibt abzuwarten.
An Wild Terminator, H4rry, blackcat1990, Allandra: Danke für eure reviews, aber ich fand meine Cliffs ziemlich gut! (grins)
An 12Michi12, chris, SnapeHasser, Hermine Potter, Drizzt Do'Urden, Dax, Spawn83: Ich hoffe weiter von euch reviews zu bekommen, also bis zu eurem nächsten!
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So, dass war es jetzt endgültig für heute!
Das nächste Kapitel heißt: Harrys erste richtige Weihnachten!
Bis nächste Woche,
euer,
chaine
PS: Vergesst das reviewn nicht!
