Unser Killer-Meeri hat mal wieder zugeschlagen.

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(Nehmt bitte die Leerzeichen nach www. und nach fanfiction. raus)

Das Rudel – Das Rudel – Das Rudel – Das Rudel

Mysteriöses Verschwinden von Meniel

So ihr Lieben, hier ist mein zweiter Beitrag zu unserem diesjährigen Frühlingskalender. Es tut mir ja leid, atty, aber ich muss meinem Rang einfach wieder alle Ehre machen… Sonst wäre ich ja des Rangs gar nicht würdig! Irgendwer muss Killer-Rowling ja mal die Stirn bieten hier… *schmunzel*
Also dann – Viel Spaß!

ABER: Eine Warnung an alle, die zart besaitet sind: Die Story hat Altersfreigabe P16! Und das nicht ohne Grund.

„NEIN! NICHT GINNY!"
Harry wachte schweißgebadet auf. Was für ein Albtraum! Er richtete sich auf und blickte sich um. Alle schliefen noch… Was war denn das bitte für ein grausamer Traum gewesen? Er schüttelte unwirsch den Kopf. Nein, schnell die bösen Gedanken verbannen. Ron drehte sich schmatzend in seinem Bett um und sprach mit dem Bettpfosten. „Minchen, du bist so wundervoll…" Harry musste schmunzeln. ‚Minchen'... Interessanter Spitzname, für den Hermine Ron zweifelsohne heftig gerügt hätte. Ron war wirklich verliebt.
Harry drehte sich auch in seinem Bett rum und versuchte wieder zu schlafen. Doch er schlief danach nur noch unruhig und war wach, als die Wecker klingelten. Wie gerädert stand Harry auf.
Ron musterte ihn skeptisch. „Was ist los mit dir, Harry?", nuschelte er mit der Zahnbürste im Mund.
Harry schüttelte den Kopf. „Nichts, nichts. Hab nur schlecht geträumt", erwiderte er. „Pass auf, gleich tropft dir Zahnpasta-Schaum auf dein Hemd."
Hektisch beugte sich Ron nach vorne über das Waschbecken und verhinderte gerade so das Malheur. Harry schüttelte leicht schmunzelnd den Kopf und ging nach nebenan, um sich anzuziehen. Müde stiefelte er mit Ron, der unentwegt auf ihn einredete – es ging um Hermine, oder genauer gesagt um Mädchen im Allgemeinen, wie kompliziert sie doch waren – in die große Halle zum Frühstück.
Hermine wartete dort schon auf sie, sie war natürlich wie immer mit die Erste beim Frühstück. Harry sah sich verwirrt um.
„Morgen... Wo ist Ginny?", fragte er.
„Ich habe keine Ahnung… Ich mache mir schon Sorgen, ihr Bett war unbenutzt…", erwiderte Hermine langsam. „Was ist eigentlich mit dir los? Du siehst aus, als ob du die ganze Nacht nicht geschlafen hättest."
Harry winkte ab. „Lass mal. Hab nur schlecht geschlafen."
Er sah ihr an, dass sie ihm nicht glaubte.
Verwundert und besorgt ließ Harry sich auf die Bank neben Hermine sinken und griff nach einem Toast mit Orangenmarmelade, doch er aß ohne Appetit. Erst dieser Albtraum, und jetzt war Ginny nicht beim Frühstück… Irgendetwas stimmte da nicht.
Er ließ den Blick durch die große Halle schweifen. Der Lehrertisch war auch nicht vollständig, obwohl sie relativ spät zum Frühstück erschienen waren. McGonagall und Snape fehlten. Und Dumbledore sah nicht wirklich erfreut aus. Irgendetwas stimmte hier nicht. Und zwar ganz gewaltig nicht.
Mit einem Mal stürmte Filch in die große Halle, ganz in Aufruhr, sodass alle vom Frühstück aufsahen. Filch sprach aufgeregt mit Dumbledore, der sich erhob.
„Alle Schüler gehen zurück in ihre Gemeinschaftsräume. Der Unterricht fällt vorerst aus", sagte er mit einem so ernsten Blick, dass keiner zu widersprechen wagte.

Die Schüler kehrten plappernd zurück in die Gemeinschaftsräume. Niemand wusste etwas. Während Ron wilde Mutmaßungen äußerte, was vorgefallen sein könnte, ging Harry schweigend neben ihm her. Ihm wurde immer unbehaglicher zumute. Ginny hatte offensichtlich nicht in ihrem Bett geschlafen und war nicht zum Frühstück aufgetaucht. McGonagall und Snape waren nicht beim Frühstück, dazu ein völlig aufgelöster Filch und der ausgefallene Unterricht… Hier stimmte etwas ganz gehörig nicht.

Abrupt blieb er stehen. Er würde Ginny suchen. Er wusste noch nicht, wo er anfangen sollte, aber er würde sie suchen.
„Harry? Harry?"
Er sah auf. Hermine und Ron standen vor ihm und musterten ihn absolut skeptisch. „Was ist los?", fragte Hermine mit Nachdruck.
„Ich mache mir Sorgen…", antwortete er zögerlich. „Keiner scheint Ginny seit gestern gesehen zu haben und jetzt dieses Chaos… Habt ihr gesehen, dass weder Snape noch McGonagall beim Frühstück waren?"
Hermine zögerte. Sie schien jetzt auch verunsichert zu sein.
„Harry… Du... Du meinst doch nicht, dass Ginny etwas passiert ist?"
Ron klappte der Mund auf. Seiner Schwester war doch hoffentlich nichts passiert! Er packte Harry an den Schultern.
„Wir müssen sie suchen!"
„Ich weiß", erwiderte Harry. „Aber wo sollen wir anfangen?"
Hermine ging dazwischen. „Wir werden sie jetzt nicht suchen! Ginny ist nicht dumm, sie war in der DA, so schnell kann ihr hier in Hogwarts nichts passieren. Wir sollten jetzt erstmal tun, was Dumbledore gesagt hat: In den Gemeinschaftsraum gehen. Vielleicht ist sie ja wieder da und kann uns erklären, wo sie war."
In Harry sträubte sich alles. Er wollte Ginny finden… Aber er musste einsehen, dass Hermine Recht hatte. Vielleicht war Ginny ja wieder da, wenn sie ankamen.
Ron protestierte, aber musste nachgeben, als Harry und Hermine ihn an den Armen mit sich zogen.

Sie warteten den ganzen Vormittag im Gemeinschaftsraum, doch nichts tat sich. Ginny war auch nirgends zu sehen. Harry wurde mit jeder Minute flauer im Magen und auch Ron tigerte unruhig vor dem Kamin auf und ab.
Draußen war das allerschönste Frühlingswetter und sie hockten hier drin und waren zum Warten verdammt.
Alle hatten gedacht, dass irgendjemand ihnen die Situation erklären würde. Aber nichts tat sich und dementsprechend schlecht war die Stimmung.
In Harry keimte ein Plan. Er hockte sich mit Hermine und Ron zusammen in eine Ecke und erklärte ihnen seine Idee. Hermine erklärte ihn für verrückt, aber stimmte letztendlich dann doch zu. Ron war sofort einverstanden und sie machten sich gleich daran, den Plan in die Tat umzusetzen.

Ron krümmte sich scheinbar vor Schmerzen am Boden. Alle im Raum sahen überrascht auf und Lavender stürmte zu ihm.
„Ronnie, was ist los mit dir? Hast du Schmerzen?"
Hermine verkniff sich das Lachen. Lavender hatte offensichtlich immer noch nicht die Bemühungen um ihn aufgegeben.
Ron stöhnte nur laut.
Harry und Hermine halfen ihm auf die Beine und meinten: „Wir bringen ihn in den Krankenflügel, Madam Pomfrey soll ihn sich besser ansehen."
Lavender wimmelten sie ab, mit den Worten, dass sie eh nichts tun könnte. Ron stöhnte immer wieder laut auf. Nun musste auch Harry sich das Lachen verkneifen. Er spielte die Rolle echt überzeugend.
Kaum waren sie außer Sichtweite der fetten Dame hörte Ron auf, sich vor Schmerzen zu winden und zu stöhnen. Hermine brach in Gekicher aus.
„Ron, das war echt klasse! Der Blick von Lavender war zu herrlich, sie hat sich total Sorgen um dich gemacht. Ich wusste gar nicht, dass sie immer noch Interesse an dir hat."
Ron wich ihrem Blick aus und lief knallrot an.
Harry lief los in Richtung der großen Halle. Er hoffte, dort auf Dumbledore zu treffen. Er musste wissen, was mit Ginny passiert war.
Auf dem Weg lief er in Flitwick, der ihn verwundert ansah.
„Mr Potter! Was machen sie denn hier? Ach, natürlich sind auch Ms Granger und Mr Weasley hier."
„Professor, wissen Sie, was hier los ist? Seit heute Morgen herrscht das Chaos und keiner weiß etwas!"
Flitwick zögerte.
„Ist irgendetwas mit Ginny passiert?", hakte Harry nach.
„Nein, nein, Mr Potter", erwiderte Flitwick schließlich. „Miss Weasley geht es gut."
„Aber wo ist sie?", hakte Harry nach, hinter ihm nickte Ron heftig um seine Zustimmung auszudrücken.
Flitwick seufzte leise und sah Harry an. „Eigentlich darf ich es Ihnen nicht sagen. Aber wenn sie schon hier sind…Folgen Sie mir."

Sie gingen hinter Flitwick her durch mehrere Geheimgänge, Treppen hinauf und Treppen hinab. Eine Viertelstunde liefen sie so durch das Schloss. Das Trio folgte schweigend, obwohl jeder von ihnen aufgewühlt war. Was war hier in Hogwarts nur los?
Sie bogen um eine Ecke und standen plötzlich in den Kerkern. In ein wenig Entfernung vernahmen sie aufgeregte Gespräche und die Geräusche von Kameras. Was ging da vor sich?
Flitwick blieb stehen und bedeutete ihnen, an Ort und Stelle zu bleiben, dann wuselte er davon. Doch natürlich hielten die drei sich nicht daran und gingen langsam der Quelle der Geräusche entgegen. Mit einem Mal blieb Hermine abrupt stehen und wand sich ab, die Hand vor den Mund geschlagen. Ron und Harry wandten sich Hermine zu, Harry legte die Arme um Hermines Schultern.
„Hermine, ist alles in Ordnung?"
„Ich… Bitte, geht nicht näher ran. Und seht auch nicht hin."
Ron wollte sich wieder umwenden, doch Harry hielt ihn davon ab.
„Nicht, Ron. Hermine wird ihre Gründe dafür haben."
Doch eigentlich wollte Harry selbst wissen, was Hermine gesehen hatte. Er schob Hermine sanft in Rons Arme und bedeutete ihm, mit ihr dazubleiben. Er selbst ging langsam weiter in Richtung der Geräuschquelle. Er konnte mehrere Menschen erkennen, die da vorne in Grüppchen umher standen, einer davon war offensichtlich Flitwick, der heftig auf Dumbledore einzureden schien. Und als er noch einen Schritt näher machte, sah er, weswegen Hermine sich abgewandt hatte. Da war eine große Blutlache. Und in ihr lag eine Hand. Und zwar nur eine Hand. Es war beinahe unglaublich, dass Hermine das von dort hinten hatte erkennen können, aber nur das konnte der Grund gewesen sein. Harry zwang sich, den Blick abzuwenden und drehte sich um.

Er kämpfte eine Minute lang damit, sich nicht zu übergeben und nicht wieder hinzusehen, als sich plötzlich dünne Arme um seinen Oberkörper schlangen und er die vertraute Wärme spürte. Er drehte sich wieder um.
„Ginny! Merlin sei Dank… Dir geht es gut!", rief er erleichtert aus.
Ginny erwiderte nichts, sondern schmiegte sich nur an ihn. Sanft strich er über ihr Haar.
„Es geht dir gut… Wir haben uns solche Sorgen gemacht, als Hermine erzählte, dass du nicht in deinem Bett geschlafen hast…"
Ginny blickte auf. Sie war beinahe schon leichenblass und zitterte am ganzen Körper. Und sie konnte kein einziges Wort herausbringen. Leicht schüttelte sie den Kopf und schmiegte sich nur noch enger an Harry.
„Harry, bring Miss Weasley hinauf in den Gryffindorturm. Sie wird sprechen, wenn sie es kann. Doch nicht jetzt", erklang leise Dumbledores Stimme.
„Professor? Was ist hier los? Ich.. Ich habe die Ha-" setzte Harry an, wurde jedoch unterbrochen.
„Nicht, Harry. Die Antworten folgen später."
Harry musterte Dumbledore und sah ein, dass er hier und jetzt nicht weiterkommen würde.
Langsam ging er mit Ginny im Arm zurück zu Hermine und Ron. Die sahen ihn fragend an und Ron bestürmte Ginny mit Fragen, doch Harry winkte ab.
„Lasst uns zurückgehen. Ginny ist wieder da, wir sollten jetzt auch oben warten."

Zurück im Gemeinschaftsraum versteckten sie sich mit Ginny in einer dunklen, relativ einsamen Ecke. Harry wollte nicht, dass Ginny ausgefragt wurde.
Auf dem Weg hinauf hatte Harry mehrmals Hermines fragenden Blick auf sich gespürt, jedoch nicht einmal darauf reagiert. Er wollte jetzt nicht reden. Ihm schwirrten so viele Fragen durch den Kopf…

Irgendwann am Nachmittag erschien dann endlich Dumbledore im Gemeinschaftsraum. Sofort wurde er mit Fragen bestürmt.
„Was ist los?"
„Wo ist Professor McGonagall?"
„Was ist passiert?"
„Warum saßen wir hier den ganzen Tag fest?"
„Wissen Sie, warum Filch so aufgeregt war?"
„RUHE!", brüllte Dumbledore gegen die aufgeregte Schülermeute an. Schlagartig war es ruhig und alle sahen ihn erwartungsvoll an.
„Hier in Hogwarts ist etwas geschehen, was ich niemals für möglich gehalten hätte. Es wurden zwei Personen ermordet", begann Dumbledore und wurde bei seinen letzten Worten schon wieder von den Schülern unterbrochen, die laut aufschrien und in lautes Geplapper ausbrachen.
Ginny drückte sich an Harry. Sie hatte ohne Zweifel etwas damit zu tun, nur was war geschehen? Hatte sie den Mörder gesehen? Dass sie die Mörderin war, kam für Harry überhaupt nicht in Betracht. Niemals würde Ginny jemanden umbringen.
„Ruhe jetzt!", rief Dumbledore. Abermals verstummten alle Anwesenden. Nur von Ginny war ein leises Schluchzen zu vernehmen. Scheinbar erinnerte all die Aufregung sie an das, was passiert war. Fest drückte Harry sie an sich.
„Wie immer will das Ministerium nicht, dass ich euch das mitteile, aber ihr seid stark. Ihr alle." Sein Blick ruhte vor allem auf den Erst- und Zweitklässlern.
„Die beiden Opfer sind Professor McGonagall - " Ein lauter Aufschrei ging durch die Menge. „und Professor Snape", fuhr Dumbledore ungerührt fort. In das erneut ausbrechende Geplapper und Getuschel hinein fügte er noch hinzu:
„Die Schule ist im Ausnahmezustand. Wir wissen, dass sie nicht mit Zauberei ermordet wurden. Daher ist unser Bemühen, die Morde aufzuklären, nur noch größer. Ihr alle werdet vorerst hier bei uns bleiben und nicht nach Hause zu euren Eltern fahren, auch, wenn es schwer ist."
Dann ging Dumbledore. Einige der Mädchen brachen weinend zusammen und wurden von ihren Freunden davor bewahrt, sich beim Fallen zu verletzen. Heilloses Chaos herrschte im Gemeinschaftsraum und Hermine, Harry und Ron warfen sich ungläubige Blicke zu. Ginny schluchzte nur immer wieder leise in Harrys Armen. Sanft zog Harry sie hoch und verschwand mit ihr in seinem Schlafsaal. Er wollte jetzt bei ihr sein, sie durfte nicht alleine bleiben. Hermine und Ron folgten ihm. Alle waren einfach nur fassungslos. Was war hier nur geschehen?

Ginny schwieg noch einen Tag lang über das, was geschehen war, dann erklärte sie, was geschehen war:
McGonagall und Snape trafen sich immer wieder heimlich, doch Ginny fand nie den Grund der Treffen heraus. Sie hatte es immer wieder mal mitbekommen, dass beide die Köpfe zusammensteckten und häufiger hatte sie auch gesehen, wie die beiden zusammen über die Flure gingen, sich umsahen und dann durch irgendeine Tür verschwanden.
Also war sie McGonagall am Abend bis in die Kerker gefolgt. Wie sie das angestellt hatte, ohne gesehen zu werden, war ihr selbst schleierhaft. Bevor sie realisiert hatte, was geschehen war, lag McGonagall schon am Boden und Snape rauschte an ihr vorbei, mit einem blutverschmiertem Messer und blutiger Hand. Ginny war sehr geschockt gewesen und hatte sich nur langsam aus ihrer Starre lösen können. Als sie um die Ecke ging um genau zu sehen, was passiert war, hatte sie die abgetrennte Hand von McGonagall auf dem Boden liegen sehen, während sich langsam das Blut um sie herum ausbreitete. Snape hatte McGonagall getötet? Es konnte nur so sein. McGonagall lag reglos mit weit aufgerissenen Augen auf dem Boden, Snape war mit blutverschmiertem Messer an Ginny vorbeigelaufen.
Sie riss den Blick von McGonagall los und lief Snape hinterher. Sie musste wissen, was er vorhatte!
Hinter der nächsten Ecke blieb sie mit dem Fuß hängen und fiel hin. Sie rappelte sich wieder auf und wollte die dreckigen Hände am Umhang sauberwischen, hielt aber inne. Ihre Hände waren irgendwie klebrig…Im Fackelschein konnte sie erkennen, dass sie Blut an den Händen hatte. Sie wandte sich um und sah, worüber sie gestolpert war: Severus Snape. Er stöhnte leise.
„Professor Snape? Was ist passiert? Ich hole Hilfe!"
Sie wollte davon stürmen, wurde jedoch von Snape aufgehalten, der den Kopf schüttelte und sie am Fuß festhielt. Ginny wurde panisch. Sie konnte nicht erkennen, ob Snape verletzt war und sie wusste auch nicht, ob Snape das Messer noch hatte. Sie riss sich los und blieb in gebührendem Abstand stehen.
„Musste… Sie… töten… Sie griff mich in den Kerkern an… Ohne Zauberstab. Sie wollte offensichtlich nicht, dass sie durch die Aufspürzauber entdeckt wird. Ich konnte ihr das Messer entringen, doch ich musste es gegen sie verwenden… Sie hätte Hogwarts an den dunklen Lord ausgeliefert… Sie hatte es satt, dass Dumbledore immer auf heile Welt machte… Ich habe nicht herausfinden können, was genau ihre Gründe waren… Ich hatte gedacht, sie stünde hinter Hogwarts und Dumbledore. Der dunkle Lord muss sie mit irgendetwas geködert haben. Er muss irgendetwas wissen, was außer ihr eigentlich sonst keiner weiß… Doch sie hat es mir nicht verraten. Miss Weasley… Ginny… Sorg dafür, dass Dumbledore es erfährt."

Hier brach Ginny mit ihrer Erzählung ab, es wurde zu viel. Später brachte sie nur noch heraus, dass Snape kurze Zeit später gestorben war. McGonagall hatte ihn mit einem Schildzauber schwer verletzt, sodass sein Messerangriff auf ihn zurück gefallen war. Letztendlich hatte sie doch Magie angewendet, nur hatte es ihr nichts genutzt.
Geschockt hatten Harry, Ron und Hermine Ginny zugehört und nicht gewagt, sie auch nur einmal zu unterbrechen. Und auch jetzt, als Ginny weinend in Harrys Armen lag, wagte keiner, auch nur ein Wort zu sprechen.

Einige Tage später wurden alle in verfrühte Osterferien geschickt, nachdem Ginny Dumbledore alles erzählt hatte. Hogwarts hatte zwei Lehrer verloren. Und ein Verlust war für alle sehr schmerzlich, vor allem für Dumbledore. Sein Vertrauen und seine Liebe für Minerva hätte beinahe allen Hogwarts-Schülern das Leben gekostet.

Making of:Hier kam das Killer-Meeri ja eindeutig wieder in mir durch. Es tut mir leid… Obwohl... Eigentlich nicht. Ich hoffe, dass dieser OS nicht zu heftig war, ich habe nicht umsonst in meinem Vorwort gewarnt.
Hier habe ich einfach drauf los geschrieben und die Worte fließen lassen, wieder mit Musik auf den Ohren – ohne Musik geht bei mir einfach gar nichts ;)
Tja, und das kam dabei raus. Nachdem Beitrag Nr. 1 von mir schon beinahe fluffig war, hat sich das hier wohl eindeutig gerächt, meint ihr nicht?
Die Story ist leider mit einer Macke von mir entstanden: Last Minute am letzten Tag der Abgabe fertig geworden und dank meiner lieben Last-Minute-Beta Hillie auch noch rechtzeitig abgegeben worden. Unendlich viel lieben Dank fürs Last-Minute-Betan! *knuffel*