First Time
Es war still im Auto geworden. Nur im Hintergrund war die sanfte Klaviermusik zu hören, die Edward eingelegt hatten. Es war kein unangenehmes Schweigen, aber es gab trotz allem eine komische Auswirkung auf meine Gefühle.
Ich hatte keine Angst davor, dass ich es später bereuen würde, aber neben ihm zu sitzen und zu wissen, dass ich ihm wohl später mein Jungfräulichkeit geben würde, gab der Situation eine gewisse Spannung.
Zuallererst aber mussten wir uns noch aussprechen. Das auf der Party war ja schön und gut gewesen, aber es könnte genauso gut das Adrenalin von meinem Auftritt in meinem Blut gewesen sein.
In diesen Gedanken wurde ich gerissen, als der Wagen hielt und ich erkannte, dass wir schon bei Edward daheim angekommen waren. Kein Wunder, bei seinem rasanten Fahrstil eigentlich, dachte ich bei mir und ein kleines Lächeln schlich sich auf mein Gesicht. Es waren diese Kleinigkeiten, die diese Beziehung für mich so wichtig machten. Wir wussten Details über den Anderen, die kaum jemand kannte.
Ich stieg aus und ging um den Wagen herum zu Edward, der auf mich wartete. Er legte einen Arm um meine Schultern und führte mich zur Tür. Plötzlich wurde mir klar, dass Carlisle und Esme daheim sein könnten. Und Edwards Eltern auch!
Vor der Tür blieb ich plötzlich stehen. Es wäre so peinlich, wenn sie das mitbekommen würden. Edward schien meine Unruhe zu bemerken und tippte direkt richtig: „Keine Sorge, meine Eltern, Carlisle und Esme sind nicht daheim, sie unternehmen heute Abend etwas zusammen."
Ich errötete. Ich war so durchschaubar. Doch Edward lachte nur und küsste mich sanft auf die Wange, bevor er die Tür aufschloss und mit mir hinein ging, wo wir unsere Schuhe auszogen. Ich war so oft hier gewesen, dass ich es nicht mehr zählen konnte, sei es als Edwards Freundin oder einfach nur um Emmett und Jasper zu besuchen. Aber heute erschien mir das Haus der Cullens in einem anderen Licht, heute hatte es eine andere Bedeutung.
Schweigend folgte ich Edward nach oben in sein Zimmer, wo er sich auf sein Bett fallen ließ. Ich setzte mich jedoch noch nicht neben ihn. Zuerst mussten wir uns richtig aussprechen. Dementsprechend setzte ich mich auf seinen Schreibtischstuhl und drehte mich zu ihm.
„Edward", begann ich leise, „ich möchte nur, dass du weißt, dass zwischen mir und Jakob nichts passiert ist. Nie. Und das wird es auch niemals. Und ich möchte, dass du weißt, dass es mir Leid tut, wenn ich dich verletzt habe. Aber ich möchte auch, dass du weißt, wie sehr du mir wehgetan hast. Auch wenn mich deine Worte an dem Abend überrascht hatten, hättest du anders reagieren können. Oder wenigstens am nächsten Tag in der Schule mit mir reden können. Vielleicht dachtest du es wäre mir nicht aufgefallen, dass du mich ignoriert hast, aber das ist es. Und ich möchte nicht noch einmal so verletzt werden."
Der Angesprochene erhob sich wieder von seinem Bett und kniete sich vor mich, wo er meine Hände in seine Linke nahm, während er seine andere Hand an meine Wange legte. Ich spürte wie er mir mit dem Daume etwas wegstrich und erkannte erst dann, dass mir Tränen in die Augen gestiegen waren. Ich hatte nicht einmal gewusst, wie sehr mich das ganze unter Druck gesetzt hatte.
„Es tut mir so leid, Bella. Du hast nichts falsch gemacht, ich habe so blöd reagiert und dann auch noch alles an dir ausgelassen. Hör bitte auf dich zu entschuldigen. Es ist meine Schuld und nicht deine, dass wir uns so sehr gestritten haben. Und ich habe keinen Versuch unternommen, etwas an unserer Situation zu verändern."
Wir sahen uns in die Augen und ich schaffte es, zu lächeln. Ich sollte nicht hier sitzen und weinen, nachdem er sich so lieb bei mir entschuldigt hatte. „Edward", flüsterte ich und umarmte ihn fest.
Eine Weile saßen wir so auf dem Boden, dann lösten wir uns wieder voneinander. Erneut schauten wir uns in die Augen, dann küssten wir uns. Es schien wie eine Ewigkeit, als wir das das letzte Mal getan hatten. Ich glaube es war tatsächlich an diesem desaströsen Abende gewesen.
Ich lächelte in den Kuss und dann spürte ich plötzlich seine Zunge an meinen Lippen. Ich öffnete den Mund bereitwillig und unsere Zungen begannen einen kleinen Kampf auszufechten. Meine Hände wanderten nach oben in seine Haare und hielten sich an diesen fest.
Edward stand auf und hob mich dabei im Prinzessinenstyle hoch. Mein Lächeln wurde noch ein wenig breiter bei dem Gedanken. Gerade in so einem Moment musste ich so kindisch sein. Wäre ich nicht beschäftigt gewesen hätte ich den Kopf über mich geschüttelt.
Am Bett angekommen legte mich Edward sanft darauf ab und löste dann unseren Kuss. Er zog sich sein T-Shirt über den Kopf und beugte sich dann wieder über mich, seine Augen hatten dabei eine beruhigende Wirkung auf mich.
Wieder begannen wir uns zu küssen und ich spürte Edwards Hand, die mir eine Strähne meines Haares hinter die Ohren strich, bevor er langsam begann meine karierte Bluse aufzuknöpfen. Als alle Knöpfe offen waren, strich er den Stoff beiseite und ich lag mit einem schwarzen Spitzen-BH vor ihm.
Ich spürte seinen Blick überdeutlich auf mir, weswegen ich wie aus einem Reflex die Arme davor schob. Er kicherte leise und presste seine Lippen auf meinen Bauch und begann dort kleine Küsschen zu verteilen. Jede Stelle meiner Haut, die von seinen Lippen berührt wurden begann zu kribbeln und sich zu erhitzen.
Ich spürte seine Finger an meinem Hosenbund, den er öffnete. „Bella", flüsterte er leise gegen meinen Bauchnabel, „heb dein Becken ein Stück an."
Abgelenkt von den Schauern, die die warme Luft, von seinen Worten herrührend, an meiner Haut auslöste, gehorchte ich ihm unbewusst und er zog mir die Hose samt der Leggins und Unterhose aus.
Nun erst recht errötend sah ich nach unten und bemerkte, dass er sich schon von seiner Hose getrennt hatte und nun in Boxershorts über mir kniete. Er schob die Hose nach unten und zog sie mir komplett aus. Dann begann er sich an meinen Beinen nach oben zu küssen.
Als er bei der Innenseite meines Oberschenkels angekommen war, keuchte ich auf, als ich seine Zunge spürte. Ich krallte mich mit den Händen erneut in seinen Haaren fest. Meine Mitte hatte inzwischen angefangen zu pochen und erwärmte sich ebenfalls stetig. Bevor Edward jedoch dort ankam, schob er sich wieder zu mir nach oben, wo mich sanft lächelnd küsste.
Ich erwiderte denn Kuss, während Edward nun auch meinen BH öffnete und ihn mir von den Schultern streifte. Wir lagen eng aneinander geschmiegt und ich spürte, dass das ganze Edward nicht kalt ließ, denn er war hart an meinem Oberschenkel.
Nun ließ er seine Küsse meinen Kiefer entlang wandern, bevor er bei meinem Ohr ankam, in das er hinein pustete, bevor die Küsse weiter meinen Nacken entlang zu meinem Schlüsselbein liefen.
Währenddessen hatte sich seine linke Hand zu meinen Brüsten vorgearbeitet und begann die rechte zu massieren, wodurch ich ein leises Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte.
Ich spürte, wie ich feucht wurde, was sich noch verstärkte, als Edwards Mund sich nun an meinem linken Busen zu schaffen machte. Seine Zunge kreiste um meinen Nippel, bis er kurz uns spielerisch hinein biss, was mir ein weiteres, diesmal lauteres, Stöhnen entlockte.
„Edward", keuchte ich, als ich bemerkte, dass seine Hand sich zu dem Bereich zwischen meinen Beinen vorarbeitete. Er streichelte kurz meine Klitoris, was mich vor Lust zusammenzucken ließ und strich dann mit seinen Fingern weiter über meinen Eingang.
Ich stieß einen kurzen Schrei aus, als er einen Finger in mich versenkte. Er begann ihn hinein zu schieben und wieder heraus zu ziehen, in einem stetigen Rhythmus. Inzwischen war ich nicht mehr die einzige, die schwer atmete, denn auch Edwards Ständer wurde immer deutlicher.
Nach einer Weile nahm er einen zweiten Finger hinzu, kurz darauf sogar einen dritten. „Edward", keuchte ich erneut, als er seine Finger schließlich komplett heraus zog.
„Bella, ich kann mich nicht mehr zurück halten", murmelte er an meinem Ohr, bevor er sich die Boxershorts auszog und nun ebenfalls nackt vor mir war. Sein Penis war größer, als ich erwartet hatte und ich fragte mich, wie er in mich hinein passen sollte.
Nachdem er ein Kondom, von dem ich nicht wusste, wo er es her hatte, darüber gestreift hatte, schob Edward meine Beine ein Stück auseinander und positionierte sich vor mir, während er einmal sanft mit seiner Spitze den Spalt entlang fuhr. Dann blickte er mich fragend an und ich nickte ihm zu. Ich vertraute ihm.
Er schob sich in mich und stieß gegen eine Barrikade. Mit einem letzten Blick auf mich durchstieß er sie und ich keuchte auf, diesmal jedoch nicht vor Lust, sondern vor Schmerz.
Edward bewegte sich nicht mehr, um mir Zeit zu geben, mich an dieses Gefühl zu geben. Ich hielt die Augen geschlossen und spürte, wie er meine Augenlieder küsste. Schließlich nickte ich, als der Schmerz ein wenig abgeklungen war, und erteilte ihm somit eine Erlaubnis sich zu bewegen.
Es dauerte nicht lange und der abklingende Schmerz verwandelte sich in Vergnügen. Ich genoss es, Edward in mir zu spüren. Anfangs waren seine Bewegungen langsam, doch sie wurden immer schneller. Während Fleisch auf Fleisch stieß baute sich wieder dieses Gefühl in mir auf und ich wusste, dass ich bald meinen Orgasmus haben würde.
„Edward", keuchte ich, als die Welle mich überrollte.
„Bella", war die Antwort, die ebenso atemlos klang wie meine, und ich spürte, wie Edward ebenfalls kam.
Nach einem Moment, zog Edward sich aus mir zurück und ließ sich neben mich fallen, wo er mich in seine Arme zog. Erschöpft und gedankenlos kuschelte ich mich gegen seine Brust, während er die Decke über uns zog, und es dauerte auch nicht lange, bis wir Seite an Seite einschliefen.
So, hier ist dann auch das neue Kapitel… und denkt dran, die Story ist ab 18 eingestuft :P
Was haltet ihr davon? Ich bin noch nicht soooo gut darin, sowas zu schreiben, also verurteilt mich nicht, ja? :P
Lg Scara
