ACDC – Shoot to thrill

Back in Buisness

Queen – It's a kind of magic :) Mir gefällts dazu, aber als wirklich passend würde ich es nicht bezeichnen ^^

Das ist mal wieder so ein Kapitel, bei dem ich leider nich wirklich passende Musik gefunden habe…aber ich hoffe, es gefällt euch trotzdem ;) Das nächste kommt schon morgen Abend, extra lang uuuunnd…. Naja, bildet euch eure eigene Meinung :)

Übrigens für alle -Leser: Die Kommentare drehen sich um Reviews etc von , da ich sie da auch veröffentliche (ehrlich gesagt auch etwas regelmäßiger als hier…) das wäre hier übrigens auch mal recht nett :P

Kapitel 28

Fast schon elegant riss Eric die Tür aus den Angeln, Bill schoss als Erster hinein und sofort waren die ersten Schreie zu hören. Kurz darauf war auch der Ältere im Inneren verschwunden und die drei Verbleibenden liefen ihnen hinterher.

Aber es blieb ihnen nicht mehr viel zutun, während Bill einen Werwolf nach dem anderen aufriss zerrte der Wikinger die kreischende Debbie an den Haaren in die Halle. Sookie rannte so schnell sie konnte zu dem Zimmer, in dem sie ihren Freund gespürt hatte und befreite ihn von den Fesseln.

Ein Wolf sprang durch die Tür und wollte sie anfallen, mit einem Aufschrei schoss sie ihm eine Ladung Schrot in den Pelz.

Erleichtert umarmte sie dann den verblüfften Alcide. „Geht es dir gut?" fragte sie atemlos und er sah sie an als wäre sie eine Erscheinung. „Sookie, gottseidank geht es dir gut!" „Natürlich geht's mir gut, aber bist du in Ordnung? Was hat sie dir angetan?"

Stöhnend richtete er sich auf.

„Du meinst abgesehen davon, dass sie mich die letzten Stunden zugezetert hat?" er versuchte ein Grinsen, doch da sein Gesicht einige hässliche Schnitte und Prellungen zierte wurde es mehr eine Grimasse. „Hast du Schmerzen?" „Naja, so ein bisschen. Aber es geht schon. Wie hast du mich überhaupt gefunden?"

In diesem Moment verstummten die Schreie von draußen und Bill stand in der Tür. „Er hat mir geholfen…" antwortete Sookie schuldbewusst. Der Blick, den er in Richtung des Vampirs schickte war weder nett noch dankbar. Vorsichtig half sie ihrem Freund aufzustehen und stützte ihn, als er langsam nach draußen humpelte.

Dort hielt Eric immer noch Debbie fest, die ihn und die junge Frau mit hasserfülltem Blick anstarrte. „Ich krieg euch noch, das schwöre ich!" geiferte sie. „Das glaub ich weniger…" murmelte der Wikinger und sah Sookie auffordernd an. „Also, was soll ich mit ihr machen?"

Die wiederum wendete sich Alcide zu, der die Wölfin auf dem Boden wehmütig anstarrte. „Entscheide du." Meinte die Fee bestimmt. „Sie ist deine Ex-Verlobte. Und sie hat mal zu deinem Rudel gehört. Sag du, was wir mit ihr machen sollen."

Debbies Gesichtsausdruck schwankte zwischen bittend und verachtend, doch der Vampir hielt ihren Kopf soweit zurück, dass sie nicht mehr antworten konnte. Der Werwolf sah sie noch eine ganze Weile aus undefinierbaren Augen an, dann wandte er sich schaudernd ab. „Ich hab sie schon vor Monaten für vogelfrei erklären lassen. Mir ist egal, was ihr mit ihr macht. Wenn ich sie wieder sehe und alleine stehen kann, wird sie das auf jeden Fall nicht überleben." Damit ging er zum Ausgang, Sookie übergab die Aufgabe ihn zu stützen an ihren Bruder, da sie Alcides Gewicht auf Dauer nicht halten konnte.

„Viel Spass, Eric." Sagte sie dann noch über die Schulter gewandt, während sie die Halle verließ, wobei sie krampfhaft versuchte das Grinsen zu unterdrücken.

Sie brachten den Verletzten zum Fangtasia, widerwillig erklärte sich Pam dazu bereit zu rufen, damit sie sich Alcides Wunden im Büro mal genauer ansah. Wie erwartet hatte Debbie ihn als Boxsack missbraucht, aber bis auf einen unangenehmen Trümmerbruch im linken Unterarm waren es nur Prellungen die innerhalb der nächsten Wochen rückstandsfrei verheilen würden. Die Schnitte in seinem Gesicht würden leider vorerst ein paar hässliche Narben hinterlassen, aber wie die Ärztin unfreundlich erklärte, könne er sie mit ‚dieser Salbe'; sie kramte umständlich eine aus ihrer Tasche hervor; während des nächsten halben Jahres völlig verschwinden lassen.

Die Fee überlegte kurz, ob sie ihm mit ihren Kräften helfen konnte, doch erstens war Bill immer noch in der Nähe und zweitens hatte sie bei der Heilung von Jason wesentlich mehr von ihrer Kraft verbraucht, als es dafür eigentlich notwendig gewesen wäre, eine erhebliche Menge war einfach ungenutzt verflossen, nur um ihr mangelndes Können auszugleichen… Und Alcide würde auch ohne ihre feeische Hilfe wieder völlig genesen.

Vorsichtig legte Sookie einen neuen Beutel Eis auf seinen Kopf und strich ihm die Haare aus dem Gesicht. „Geht es dir besser?" fragte sie fürsorglich. Er nickte mit geschlossenen Augen.

„Weißt du, so sehr Debbie auch am Rad gedreht hat… ich weiß, das da irgendwo noch die junge Frau drinnen ist… war, die ich früher so geliebt habe." Sookie fing einige seiner Gefühle und Gedanken auf und fragte sie, ob dem nicht immer noch so war… Es war verwirrend, zum ersten Mal blockte er, und sie!, nicht mehr einen Teil seiner Selbst ab, den Teil der auch ihnen beiden unangenehme Gefühle beinhaltete, mit denen sie sich bisher nicht hatten auseinander setzen wollen. „Aber Unk, das Rudel und das viele V haben sie total verdreht, sie konnte ihre niedersten Instinkte nicht mehr kontrollieren, sie tat einfach gerade das, was ihr in den Sinn kam.

Für einige Sekunden konnte Sookie sehen, wie Debbie an Alcides Hosenbund nestelte, mit einem hungrigen Gesichtsausdruck der sie würgen ließ.

Der Wolf bemerkte das und öffnete die Augen. „Bitte Sookie, lass mir wenigstens ein bisschen Privatsphäre." Sie verstand den Vorwurf und zog sich zurück, sowohl gedanklich als auch körperlich. „Es tut mir leid, in den letzten zwei Tagen hab ich einfach völlig ohne Schranken gelebt, damit ich jeden Angreifer frühzeitig bemerke. Das muss ich mir jetzt erst wieder abgewöhnen."

Kurz darauf trat Eric mit einem breiten, zufriedenen Grinsen ein, die Blutspritzer auf seiner Kleidung erübrigten jede Nachfrage. In seiner Hand hielt er die Keule die Debbie in der Nacht zuvor dazu benutzt hatte Energiebälle nach ihnen zu schmeißen. Er warf sie Sookie zu, die sie interessiert auffing.

„Also, was ist das jetzt genau?" hakte sie nach, während sie die filigranen Schnitzereien und feinen Bemalungen genauer betrachtete. „Ein Geladener Stab." Wiederholte Eric und sie rollte mit den Augen. „Nochmal frag ich nicht!"

Er ließ sich auf seinem Bürostuhl nieder und legte die Füße auf den Tisch. „Es ist das, was in Märchen gerne als Zauberstab bezeichnet wird. Hexen können darin Energie speichern, die magisch Begabte dann für … vereinfacht gesagt Zauber benutzen können."

„Debbie war nicht magisch begabt." Ächzte Alcide, setzte sich mühsam auf und besah die Keule interessiert. „Musste sie auch nicht." entgegnete Eric entnervt. „Magisch unbegabte Wesen können die enthaltene Kraft trotzdem nutzen, auf die rudimentärste Weise." „Reine Energie." Sprach Sookie ihre Vermutung laut aus und der Wikinger nickte. „Genau."

„Können wir diesen Stab wieder laden und benutzen?" fragte sie dann gespannt, doch ihr Gegenüber schüttelte den Kopf. „Nein, er ist völlig leer. Und das Wissen darum, wie man einen total entleerte Stab wieder aktiviert ist vor einigen hundert Jahren verloren gegangen."

„Bist du dir sicher?" Sookie zweifelte etwas daran. „Immerhin hast du auch gedacht, dass es seit vierhundert Jahren keine mehr gäbe!"

Eric stand auf und ging ein paar Mal auf und ab, während er wohl versuchte die richtigen Worte zu finden. Im Übrigen eine Geste die Sookie sehr gut gefiel, nicht nur, weil ihr Vater das auch immer getan hatte, sondern weil es auch zeigte, dass Eric Northman nicht immer sofort auf alles eine Antwort hatte.

„Einen nicht ganz geleerten Stab wieder aufzuladen ist nicht soo kompliziert. Dafür muss nur einer in einer Gruppe dazu in der Lage sein Kraft in einen Speicher einzuspeisen. Aber ein leerer Stab… er hat sozusagen seine Programmierung verloren. Er weiß nicht, was er mit der Kraft machen soll, speichern, weiterladen, umfunktionieren… Und die richtige… Programmiersprache zu lernen ist schwierig, mal ganz davon abgesehen, dass jeder Stab einen anderen Dialekt spricht." Er sah sie kurz an, um zu prüfen ob sie ihn verstand. Tatsächlich konnte sich Sookie unter dem, was er da redete etwas vorstellen. „Und selbst wenn wir den Dialekt wüssten und eine Hexe hätten, die das für uns übernimmt, ich persönlich will keinen Geladenen Stab in meiner Nähe haben."

Die Fee konnte ihn verstehen, offenbar war sie die Einzige, die etwas gegen diesen puren Energieausstoß tun konnte. „Also dann, was willst du mit ihm machen?" Eric zuckte mit den Schultern. „Mir egal, benutz ihn meinetwegen als Baseballschläger. Einen Teil davon habe ich schon entfernt, er lässt sich also ohnehin nicht mehr benutzen.

„Schön, dann hab ich jetzt wenigstens etwas mit dem ich Leute verprügeln kann, die mir ans Leder wollen!" spielerisch drohte sie Eric damit. Dann fing sie Alcides irritierten Blick auf und legte den Stab weg.

„Okay, ich würde mal sagen, dass damit die Sache, dass Werwölfe mich umbringen wollen erst einmal erledigt ist." Sookie stand auf und streckte sich. Den Blick, den Eric und Alcide wechselten sah sie nicht. „Das heißt auch, dass ich jetzt endlich mein Haus wieder aufbauen kann und nicht mehr erwarten muss, das es in wenigen Wochen wieder schlimmer aussieht als vorher."

„Wo willst du so lange wohnen?"

Die Frage des Vampirs stieß sie auf eine Tatsache, die sie eigentlich am liebsten für die nächsten Tage ignoriert hätte. „Und wie willst du die Renovierung bezahlen?"

Sookie nahm den Schläger wieder in die Hand. „Noch eine Frage und ich benutze das Ding hier!" Er grinste. „Bitte, tu dir keinen Zwang an, du wirst dich früher oder später sowieso damit beschäftigen müssen." Sie warf ihm einen bestimmten Blick zu. „Mir egal, ich will jetzt für ein paar Tage meine Ruhe haben, dann werd ich schauen, was ich mache."

Eric zuckte mit den Schultern. „Du weißt, meine Tür steht dir immer offen."

Sie rollte mit den Augen und er fuhr die Fangzähne aus. „Natürlich gegen eine gewisse… Gegenleistung…"