Disclaimer: Die Urheberrechte an Harry Potter gehören JK Rowling, alles was zu Bleach gehört ist geistiges Eigentum von Tite Kubo. Mit Sicherheit sind da noch ein paar Verlage im Spiel, vor allem Bloomsbury Publishing (Harry Potter) und Shueisha (Bleach).

Die Idee zu dieser Geschichte stammt nicht von mir, sondern von Eradona. Das hier ist eine Übersetzung, für die ich ihre Erlaubnis habe. Ihr findet das Original unter "www. fanfiction (.net)/ s/ 7197392/ 1/ Harry-Potter-and-the-Order-of-the-Bleached-Phoenix" (ohne Klammern, Leer- und Anführungszeichen).

Bemerkungen zum Textformat:

||Die Charaktere sprechen Japanisch||


Kapitel 28

"Chrm, chrm."

Sie war angekommen. Harry sah zu Ichigo hinüber, der die Professorin mit zusammengepressten Lippen wütend anstarrte. Hagrid jedoch suchte immer noch nach der Quelle des falschen Hüstelns. Er betrachtete den nächsten Thestral, da er dachte, dass dieser vielleicht das Geräusch von sich gegeben hatte.

"Chrm, chrm."

"Oh, hallo!" Hagrid machte sie endlich ausfindig. "Da sind Sie!"

"Sie haben die Nachricht erhalten, die ich Ihnen heute Morgen zu Ihrer Hütte geschickt habe?" fragte sie mit lauter, langsamer Stimme. Es war dieselbe, die sie an dem Abend in seiner Hütte ihm gegenüber benutzt hatte, erkannte Ichigo. Er schaute weg, wieder zu den Thestralen hin. Da bahnte sich eine weitere Katastrophe an; er hatte keine Lust, dem zuzusehen. Er fühlte, wie Rukia ihren Arm unter seinen schob und sich an ihn lehnte. Einer der Thestrale beschnüffelte ihn von Kopf bis Fuß und er ließ ihn einfach, trotz seiner Gefühle gegenüber den Tieren. "In der stand, dass ich Ihren Unterricht inspizieren würde?"

"Oh, yeah", nickte Hagrid. "Bin froh, dass Sie hergefunden hab'n! Nun, wie sie seh'n können... eh, Sie könn' se doch seh'n? Wir nehm'n heute Thestrale durch..."

"Wie bitte?" sagte Umbridge laut und tat so, als ob sie Schwierigkeiten hätte, ihn zu hören. "Was war das?"

Verwirrung breitete sich auf Hagrids Gesicht aus. "Ehm... Thestrale! Sie wiss'n schon - große geflügelte Pferde!"

Er drehte sich wieder zur Klasse um und schien leicht verwirrt darüber, dass er mir den Armen wie mit Flügeln wedeln musste damit diese Frau, die leicht taub zu sein schien, wusste wovon er redete. "Ehm... wo war ich gerade?"

Dumbridge machte sich auf ihrem Klemmbrett Notizen und murmelte leise vor sich hin, während Malfoy und seine Bande alle überglücklich aussahen. Hermine jedoch hatte Zornestränen in den Augen.

"Du fürchterliche, böse Hexe", flüsterte sie. "Ich weiß was du tust. Du schreckliche, verdrehte, bösartige..." Momo tätschelte Hermine den Rücken, während sie Dumbridge einen hasserfüllten Blick zuwarf. Die krötenartige Frau stellte einigen Schülern - vornehmlich Slytherins - Fragens Sie befragte auch Neville, der ihr stotternd antwortete, was sie natürlich verdrehte.

"Nun, ich denke ich habe genug", sagte sie wieder laut. "Sie werden die Ergebnisse Ihrer Inspektion", sie gestikulierte, "innerhalb von zehn Tagen erhalten."

Malfoy und seine Freunde kugelten sich vor Lachen, aber Hermine zitterte vor Wut.

"Dieser ekelhafte, verlogene, verdrehte alte Gargoyle!" wütete Hermine, als sie durch die Pfade, die sie zuvor ausgetreten hatten, zum Schloss zurückkehrten, was Rukia erlaubte, den Weg aus eigener Kraft zurückzulegen. "Seht ihr, was sie tut? Es ist ihre Abneigung gegen Halbblüter... Sie versucht Hagrid als eine Art schwachköpfigen Troll darzustellen, nur damit sie ihn loswerden kann. Und das war tatsächlich eine wirklich gute Unterrichtsstunde - es ist nicht so, als ob es knallrümpfige Kröter oder sowas gewesen wären. Tatsächlich war das für Hagrid geradezu zahm!"

"Dumbridge hat gesagt, dass sie gefährlich sind", sagte Ron ein wenig verwirrt.

"Nun, wie Hagrid gesagt hat, können sie auf sich selbst aufpassen", machte ihn Ichigo aufmerksam. "Und sogar ein Schoßhund wird beißen, wenn er verletzt ist oder in die Ecke gedrängt wird. Zum Kuckuck, ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft Yoruichi mir für irgendwas eine mit ihren Krallen verpasst hat..."

"Und ich vermute, eine Lehrerin wie Raue-Pritsche würde sie uns nicht vor dem U.T.Z.-Niveau zeigen, aber sie sind fürchterlich interessant. So wie einige Leute Thestrale sehen können und andere nicht? Ich wünschte, ich könnte es..."

"Tatsächlich?" fragte Harry sie leise. Er hatte angehalten und Ichigo war neben ihm stehengeblieben. Beide zeigten einen beinahe identischen Gesichtsausdruck.

"Oh Harry, Ichigo - es tut mir leid, ich habe nicht nachgedacht - es war wirklich dumm, so etwas zu sagen..."

"Schon okay, mach Dir keine Gedanken..."

"Ich bin überrascht, dass so viele sie sehen konnten", sagte Ron. Er fragte sich, was die Japaner durchgemacht hatten, dass alle von ihnen Thestrale sehen konnten. Tatsächlich hatten vier von ihnen Thestralhaar als Kern ihres Zauberstabs! Das machte es beinahe selbstverständlich, dass Toshiro auch in der Lage sein würde, sie zu sehen. Kein Wunder, dass sie Hermine seltsame Blicke zugeworfen hatten, als sie ihnen gesagt hatte, dass die Kutschen, die sie aus Hogsmeade hergebracht hatten, durch Magie fortbewegt wurden... Sie hatten die Thestrale gesehen die sie zogen, hatten aber zu diesem Zeitpunkt nichts gesagt.

"Yeah, wir haben uns gerade gefragt", sagte eine herablassende Stimme hinter ihnen. "Denkst Du, du würdest den Quaffle besser sehen, wenn Du siehst wie einer den Löffel abgibt, Weasley?"

Das waren Malfoy, Crabbe und Goyle direkt hinter ihnen. Der Schnee hatte ihre Schritte gedämpft. Sie brüllte vor Lachen über ihre eigene Klugheit und fingen an, sich an ihnen vorbei zu schieben. Rons Ohren waren scharlachrot geworden. Malfoy sah auf Rukia hinunter, als er an ihr vorbei ging. "Muss Dich wieder wer mitnehmen, Kurze?" fragte er sie, was dazu führte, dass sie knallrot wurde und ihn wütend anstarrte. Ichigo war der Einzige, der sich über ihre Körpergröße lustig machen durfte. Noch nicht einmal Renji hatte dieses Privileg, und ihn kannte sie schon wesentlich länger. Ihr Bruder sagte ihr einfach, dass sie 'klein gewachsen' war und einen Weg finden sollte, das zu überwinden und stärker zu werden.

"Ich habe mich gerade gefragt", erwiderte Ichigo scharf, "wie lange ihr alle hier in der Kälte durchhalten würdet, wenn ich alle eure Klamotten verschwinden ließe?" Harry schnaubte vor Lachen, während das der Slytherins verstummte. Nur die Erwähnung, dass Ichigo eine Verwandlung vollführte... und die Leute liefen davon wie verängstigte... Kaninchen. "Wenn ich so darüber nachdenke... glaube ich nicht, dass ich mir Deinen dürren Hintern ansehen will, also müsste ich ihn wahrscheinlich zusammen mit Deiner Kleidung verschwinden lassen..." Ron bog sich vor Lachen, als sich die drei vorsichtig von Ichigo weg bewegten. Als er eine Bewegung machte, als würde er seinen Zauberstab ziehen, ergriffen sie die Flucht. Inzwischen johlten alle anderen vor Lachen und die arme Momo lag auf den Knien, da sie sich vor Lachen nicht mehr auf den Beinen halten konnte; ihr liefen vor Lachen Tränen über die Wangen. Uryu musste ihr beim Aufstehen helfen.

"Das... war... so... irre!" keuchte Ron, als er endlich zu Atem kam. "Nur der Gedanke daran dass Du es tun könntest... und sie haben Reißaus genommen wie verängstigte Kaninchen!"

"Es war recht nett, nicht wahr?" sagte Hermine ziemlich sehnsüchtig. "Wenn er doch nur Dumbridge so leicht verschwinden lassen könnte."

#

Dezember bedeutete Weihnachtszeit, kein Feiertag den die Japaner so feierten wie die Engländer. Niemand hatte Zeit etwas zu dekorieren: Sie hatten alle so viel mit Hausaufgaben zu tun, dass selbst Hermine davon überwältigt zu sein schien. Als das Gespräch darauf kam, war es an Uryu, ihren Britischen Freunden Weihnachten in Japan zu erklären...

Da die Hauptreligionen in Japan Buddhismus und Shinto waren, war Weihnachten nur für ungefähr ein Prozent ihrer Bevölkerung ein religiöser Feiertag. Es war kein nationaler Feiertag wie anderswo auf der Welt. Außer wenn Weihnachten auf ein Wochenende fiel, gingen die Menschen weiter zur Arbeit und zur Schule - es war genau wie jeder andere Wochentag. Beinahe.

Eine Anzahl westlicher Weihnachtstraditionen hatte es geschafft, sich ins Land zu schleichen, erklärte er ihnen. Weihnachtsbäume, Dekorationen, Lichter und das Verteilen von Geschenken war sehr beliebt geworden, vor allem bei jungen Leuten. Heiligabend war zu etwas wie dem Valentinstag geworden, an dem man in guten Restaurants romantisch Essen ging. Es gab einige Orte, die für ihre Feiertagsbeleuchtung berühmt geworden waren, und sie verwendeten Millionen und Abermillionen Lichter, um während der Weihnachtszeit die Nacht zu erhellen (1). Die bevorzugten Mahlzeiten waren Weihnachtskuchen, wobei es sich typischerweise um Rührkuchen mit Schlagsahne und Obst obendrauf nach einem leckeren Abendessen mit gebratenen Hühnchen handelte (2). Es klang so lecker, dass alle in die Küche gehen, und die Hauselfen darum bitten wollten...

Harry vermied jede Erwähnung der Feiertage. Ichigo hatte das Gefühl, dass er verstand warum das so war. Zwischen dem Quidditch-Verbot, der Sorge um Hagrid und Dumbridge wollte Harry wahrscheinlich ein wenig von Hogwarts weg und seinen Patenonkel sehen. Ichigo und die anderen gingen nirgendwo hin. Ihr Zuhause war einfach zu weit entfernt, um für ein paar Wochen dorthin zu reisen, obwohl er vermutete, dass sie zur Soul Society und dann vorübergehend nach Hause gehen könnten. Toshiro hatte dasselbe gedacht und hatte entschieden, dass es das Beste wäre, einfach da zu bleiben. Der Planungsaufwand war zu groß.

"Es wird für uns eine gute Zeit zum Üben", sagte Toshiro. Die Weasleys würden nach Hause fahren und Harry würde mit ihnen gehen. Hermine ging mit ihren Eltern Ski fahren. Neville, Dean und Seamus fuhren alle weg... Ichigo würde der einzige Fünftklässter im Schlafsaal der Jungen sein, tatsächlich wäre er als einziger Junge im ganzen Schlafsaal übrig, genau wie Rukia und Tatsuki die einzigen beiden Mädchen sein würden. Es gab noch ein paar Schüler in den anderen Jahrgängen, aber außer Karin und zwei Siebtklässlerinnen wäre der Gryffindor-Turm vollkommen verlassen. Sie hätten drei Wochen um zu tun was sie wollten. Nicht, dass es Ferien sein würden...

Das Quidditch-Team der Gryffindors bestand inzwischen fast vollständig aus Mädchen; Ron war der einzige verbliebene Junge. Rukia und Tatsuki hatten Fred und George ersetzt, nachdem sie von den Zwillingen Intensivunterricht erhalten hatten, sie man als Treiber erfolgreich war; Ginny Weasley hatte Harrys Stelle als Sucher übernommen. Angelina gab Harry immer noch die Schuld an dem was passiert war und warf ihm vorwurfsvolle Blicke zu, wann immer sie ihn sah. Um die Dinge auszugleichen sprach Ichigo mit Professor McGonagall und sie half ihm dabei, die beiden mit neuen Besen zu überraschen. Er würde ihnen keine Feuerblitze besorgen, wie Harry einen hatte, aber er besorgte beiden die neuesten Nimbus-Besen, von denen Harry sagte, dass sie ziemlich beeindruckend und das Nächstbeste wären. Angelina war so hingerissen davon, dass ihre neuen Treiberinnen neue Besen fliegen würden, die Spitzenmodelle waren, dass sie Harry vergab - beinahe jedenfalls. Sie hatten an Dumbridge appelliert, dass sie Ginny Harrys Besen benutzen ließ, aber sie hatte sich geweigert ihn freizugeben, selbst für die Spiele. Also hatte Ichigo auch einen dritten Besen für sie gekauft, so verärgert war er über Dumbridge wegen der ganzen Angelegenheit. Ginny war nur in der Lage gewesen den Besen anzustarren, sprachlos darüber, dass er so etwas tun würde. Sie hatte geschworen, dass sie den Schnatz jedes Mal fangen würde, damit sein Kauf nicht verschwendet wäre. Er hatte nur die Schultern gezuckt. Es war nur Geld, und es war unmöglich, dass er jemals alles ausgeben konnte. Wenn er es also benutzen konnte, um Dumbridge höllisch zu ärgern...

Für das letzte D.A.-Treffen vor den Feiertagen entschied Harry, alles zu wiederholen, statt etwas Neues auszuprobieren. Und natürlich war es Zacharias, der darüber stöhnte.

"Nun, dann tut es uns wirklich, wirklich leid, dass Harry dich nicht vorgewarnt hat, damit du nicht kommst", sagte Fred laut. Mehr als eine Person lachte, darunter Cho, was natürlich Harrys Puls ein paar Schläge aussetzen ließ.

"Wir üben wieder in Paaren", sagte er. "Lasst uns mit dem Lähmzauber anfangen, und dann holen wir die Kissen und versuchen Schockzauber."

Harry übte mit Neville den Lähmzauber, weil er nicht wollte, dass Ichigo bis zum Schluss etwas tat. Es war ein Fluch, und das war eine seiner Stärken. Das letzte Mal, dass Ichigo ihn angewendet hatte, hatte er sechs Personen für mehr als eine halbe Stunde eingefroren. Was die Schockzauber anging - nun, dabei brauchte er auch nicht wirklich Hilfe. Sie hatten einfach nicht die Zeit dazu, dass er üben konnte, den Zauber auf eine Person zu fokussieren. Toshiro hatte gesagt, dass sie während der Ferien daran arbeiten würden, wenn sie tatsächlich Zeit dazu hätten. Während alle anderen also übten, las Ichigo auf einem Kissen in der Ecke sitzend einige der Bücher durch.

Harry war ziemlich stolz auf die Arbeit, die alle leisteten. Neville hatte sich natürlich immens verbessert, nicht nur bei seiner defensiven Arbeit, sondern auch in anderen Fächern, genau wie Ichigo. Tatsächlich hatten alle große Fortschritte gemacht. Er plante, nach den Ferien an größeren Dingen zu arbeiten - wie dem Patronus-Zauber. Alle waren begeistert bei dem Gedanken zu lernen, wie er funktionierte und Harry musste zugeben, dass er neugierig war - welche Form würde wohl Ichigos annehmen? Etwas großes und grandioses, überlegte er, während er mit etwas Hilfe von Ron und Hermine die Kissen stapelte. Es wäre etwas, das eine Form aus seiner Heimat Japan annehmen würde, wäre aber übertrieben... Alles was Ichigo tat, war so... Sogar seine Fehlschläge in Zauberkunst...

"Nein, geh Du vor", hörte er Cho zu ihrer Freundin sagen. Hermine und Ron waren bereits gegangen. Er zog die Kissen glatt, drehte sich aber um, als er sie schnüffeln hörte. Sie stand in der Mitte des Raumes und Tränen liefen ihr über das Gesicht.

"Cho?"

"Es - tut mir leid", sagte sie, sich mit dem Ärmel die Augen wischend. "Ich schätze - es ist nur - all das hier zu lernen - ich frage mich - wenn - wenn er es gekonnt hätte - ob er dann noch leben würde..."

Harry starrte erst sie an und dann auf den Boden. Er hätte es wissen sollen; sie wollte über Cedric reden. Es ergab Sinn; Harry war der Einzige der wusste, was ihm zugestoßen war. Wie Voldemort ihn getötet hatte...

"Er wusste was er tat und er war auch richtig gut darin", sagte ihr Harry ein wenig streng, weil er annahm, dass sie schlecht über Cedric dachte. "Anders wäre er nie bis zur Mitte des Labyrinths gekommen. Aber wenn Voldemort dich tot sehen will... dann hast du keine Chance."

"Du hast überlebt und du warst nur ein Baby", sagte sie leise.

"Ehm... niemand weiß warum", log Harry während er auf die Tür zu ging.

"Geh nicht!" sagte Cho. "Es - tut mir wirklich leid. Ich wollte nicht..." Harry hielt inne und sah sie an. Sie wischte sich wieder über die Augen. "Es muss so schrecklich für dich sein; dass ich über Cedric rede, wo du ihn hast sterben sehen..."

Harry blieb still.

"Du bist ein wirklich guter Lehrer, wusstest du das?" lächelte sie ihn an. "Ich konnte vorher noch nie etwas lähmen."

"Ehm... danke."

"Mistelzweig", Cho sah zu der Pflanze hoch, die über Harrys Kopf hing.

"Yeah. Er ist aber wahrscheinlich voller Nargel."

"Was ist ein Nargel?"

"Keine Ahnung. Da musst du Luna fragen."

Cho lachte. "Ich mag dich wirklich, Harry..."

#

Beinahe alle waren im Bett, als Harry in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors zurückkam. Hermine war dabei einen Brief zu schreiben; Ron versuchte, seine Hausaufgaben für Verwandlung fertigzustellen und Ichigo und Rukia hatten sich gemeinsam in einem großen Sessel zusammengerollt, völlig ineinander versunken. Harry war es beinahe peinlich, die beiden anzusehen.

"Was hat Dich aufgehalten, Harry?" fragte Ron, als Harry sich in den Stuhl neben Hermine setzte.

Als er nicht antwortete, sahen sie erst einander und dann wieder Harry an.

"Harry?" hakte Ichigo nach und hörte widerwillig mit dem auf, womit er gerade beschäftigt gewesen war. "Geht es dir gut?"

Harry zuckte die Achseln.

"Was ist passiert?" fragte Ron.

"Ist es Cho?" fragte ihn Hermine forsch. Rukia verdrehte die Augen. "Hat sie dich nach dem Treffen abgefangen?"

Harry nickte. Ron kicherte, hörte aber damit auf, als Hermine und Rukia ihn beide wütend anstarrten.

"Also - was wollte sie?" hakte Ichigo sanft nach.

"Sie -" Harry räusperte sich. "Sie, ehm..."

"Habt ihr euch geküsst?" fragte Hermine.

Ron setzte sich schnell gerade ihn, wobei er seine Tinte über den gesamten Teppich verschüttete. "Na?" wollte er wissen.

Harry sah von einem zum anderen; Hermines leichtes Stirnrunzeln, Rons Neugierde; Ichigos und Rukias Belustigung. Er nickte endlich.

"HA!" Ron machte eine triumpfierende Geste und lachte so laut, dass mehrere jüngere Schüler in der Nähe des Fensters zusammenzuckten und aus dem Raum flohen. Hermine warf ihm einen angeekelten Blick zu und wandte sich wieder ihrem Brief zu. Ichigo verdrehte ob dieser Unreife die Augen und zog Rukia ein wenig näher an sich.

||Ich war nie so, oder?|| murmelte er in ihr Ohr. Sie lachte leise.

||Nein,|| erwiderte sie, schwach lächelnd. ||Du hast nur gegen die gesamte Soul Society gekämpft, das ist alles.||

Er kicherte und schüttelte den Kopf, während er Ron zusah.

"Nun, wie war es?" fragte Ron endlich.

"Nass", gab Harry noch einem langen Moment zu, was Ichigo verwirrt eine Augenbraue hochziehen ließ. "Weil sie geweint hat."

"Ah", nickte Rukia. Sie und Hermine sahen sich an. Sie schinen zu verstehen, worum es ging.

"Küsst du so schlecht?" fragte Ron verblüfft. Ichigo gab ein ersticktest Geräusch von sich und sah weg.

"Keine Ahnung. Vielleicht."

"Natürlich nicht", sagte Hermine streng.

"Woher weißt du das denn?" fuhr Ron sie an. Ichigo glaubte, ein klein wenig Eifersucht aus seinem Tonfall herauszuhören.

"Weil Cho in letzter Zeit dauernd weint, darum", antwortete Rukia für sie. Hermine nickte.

"Bei den Mahlzeiten, auf dem Klo, überall..."

"Nun, man sollte meinen, dass ein bisschen Küssen sie aufheitern würde", grinste Ron sie an.

"Manchmal, Ron, bist du der unsensibelste..." Ichigo hielt inne, während er das richtige Wort suchte.

"Schwachkopf", fügte Hermine das Wort ein, das Ichigo suchte.

"Danke - Schwachkopf, den ich je getroffen habe", schloss er.

"Was soll das denn heißen?" Ron stand auf und starrte ihn empört an. "Was für ein Typ Mensch weint, wenn ihn jemand küsst?"

"Yeah, wer?" fragte Harry in klagendem Tonfall, weil sie Bescheid zu wissen schienen. Und er musste es wissen, wollte es wissen...

"Verstehts du nicht, was Cho gerade fühlt?"

"Nein", sagten beide, der eine stur, der andere verzweifelt.

Hermine legte ihren Federkiel zur Seite und wechselte wieder einen Blick mit Rukia, die den Kopf schüttelte. Ichigo starrte in eine Ecke, die Augen geschlossen und die Augenbrauen unwillig zusammengezogen. Er würde das hier den Mädchen überlassen. Er würde wahrscheinlich irgendwann ins Fettnäpfchen treten, das Falsche sagen und Rukia sauer auf sich machen... seine Schienbeine hatten seit Monaten keinen Tritt mehr abbekommen und er wollte wirklich, dass es so blieb. Es war seit ihrem letzten Streit so schön friedlich gewesen...

"Nun, erstmal ist sie traurig, weil Cedric gestorben ist. Sie ist verwirrt, weil sie Cedric mochte, und jetzt mag sie Harry. Sie kann nicht herausbekommen, wen sie lieber mag. Sie wird sich schuldig fühlen weil sie denkt, dass sie Cedrics Andenken beleidigt..." sagte Hermine streng.

"Und dann wird sie sich Gedanken darüber machen was alle sagen würden, wenn sie anfängt, mit Harry auszugehen. Und sie hat wahrscheinlich immer noch Schwierigkeiten damit, ihre Gefühle Harry gegenüber zu sortieren, weil er bei Cedric war, als er gestorben ist. Also das geht alles in ihrem Kopf durcheinander..." sprach Rukia weiter, als sie allmählich verstummte.

"Außerdem hat sie Angst, dass sie aus dem Quidditch-Team der Ravenclaws fliegt, weil sie in der letzten Zeit so schlecht fliegt", schloss Ichigo. Rukia und Hermine hatten das ausgelassen, aber das war etwas, das Ron und Harry definitiv verstehen würden.

"Was? Wie kann ein einzelner Mensch das alles fühlen und nicht explodieren?" sagte Ron, nachdem er die drei fassungslos angestarrt hatte.

"Nur weil du emotional unreif bist Ron, bedeutet das nicht, dass alle anderen es auch sind", sagte Hermine naserümpfend.

"Sie hat angefangen", sagte Harry, der unbedingt verstehen musste. "Ich hätte nicht... Ich meine, sie hat einfach so... und dann... war da der Mistelzweig... und sie weint... und..."

"Ich denke, wir können's uns vorstellen, Harry", sagte Ichigo, dem Harry, der offenbar noch von allem verblüfft war, leid tat. Er konnte sich daran erinnern, dass er einmal wegen seiner Gefühle für Rukia sehr verwirrt gewesen war.

"Ich bin froh, dass irgendjemand das kann", Ron schüttelte den Kopf.

"Wirklich Harry, alles was du tun musstest, war nett zu ihr zu sein", sagte Hermine, ehe sie mit einem gespannten Gesichtsausdruck zu ihm hochsah, während Rukia gleichzeitig sagte,

"Du warst doch nett zu ihr, richtig?"

"Nun, ich glaube schon", sagte Harry errötend. "Ich meine, ich habe ihr irgendwie - ihr wisst schon, ein bisschen den Rücken getätschelt..."

Ichigo hustete, um sein Lachen zu überdecken, während Rukia seufzte und ihm den Ellbogen in die Rippen stieß, was ihn ächzen ließ.

"Nun, es hätte schlimmer kommen können", sagte der Erdbeerschopf, der immernoch versuchte, nicht zu lachen.

"Ich schätze schon", seufzte Rukia. "Wirst Du sie wiedersehen?"

"Nun, das muss ich wohl, nicht wahr? Ich meine, wir haben D.A.-Treffen und sowas..."

"Harry, sei nicht so begriffsstutzig", schnappte Hermine. "Du weißt, was sie meint."

Harry antwortete nicht. Er fühlte sich ein wenig verloren, sehr verwirrt und er brauchte wirklich jemanden, der ihm alles tatsächlich erklärte. Was Hermine und Rukia ihn zu fragen versuchten, eröffnete ihm ein komplett neues Reich von etwas, von dem er sich nicht sicher war, dass er tatsächlich bereit dafür war. Er sah bittend zu Ichigo hinüber, wollte, dass er Harry sagte, was er tun sollte; er war der einzige Junge den Harry kannte, der in einer wirklich ernsten Beziehung war - er schätzte, er könnte mit Fred oder George reden konnte, aber er war sich nicht sicher, ob die Zwillinge ihm wirklich ernsthaft genug antworten würden. Er vermutete, dass er Sirius fragen konnte... oder vielleicht Lupin...

"Na ja, ich vermute, dass du zu einem späteren Zeitpunkt noch genug Gelegenheit haben wirst, sie zu fragen..."

"Was ist, wenn er sie nicht fragen will?" sagte Ron, der zu Hermine zurück schaute. Er hatte Harry genau beobachtet und hatte den Blick bemerkt, den dieser Ichigo zugeworfen hatte. Der japanische Teenager grinste leicht, über die Position amüsiert, in der er sich plötzlich wiederfand. Es hatte im Schlafsaal eine Menge Spekulationen gegeben, außer der Hörweite von Ichigo und Rukia - obwohl Harry und Ron einander gefragt hatten, hatten sie sich nicht an der Diskussion der anderen Jungen beteiligt. Aber beinahe jeder fragte sich, wie weit genau das Paar gegangen war... sie dachten sogar, dass ein paar der Jungen tatsächlich darauf gewettet hatten...

"Sei nicht albern, Ron", Ichigo schüttelte den Kopf, sein Grinsen wurde breiter.

"Yeah, natürlich will Harry sie fragen", nickte Rukia.

"Harry mag sie schon seit einer Ewigkeit, nicht wahr Harry?" Hermine sah zu ihm hinüber.

"Ehm..."

"Wem schreibst du eigentlich?" fragte Ron Hermine, das Thema wechselnd. "Es sieht wie ein Roman aus."

"Viktor."

"Krum?"

"Wie viele Viktors kennen wir?" erwiderte sie scharf und wandte sich wieder ihrem Brief zu. Ron machte sich wieder an seine Hausaufgaben für Verwandlung, Ichigo und Rukia kuschelten weiter und Harry starrte ins Feuer.

"Nun, 'Nacht", sagte Hermine, als sie mit ihrem Brief fertig war. Sie gähnte und setzte sich in Richtung der Treppe der Mädchen in Bewegung. Einen Augenblick später gab Rukia Ichigo einen letzten Gutenachtkuss und ging mit ihr hoch. Ichigo grinste Ron und Harry an und ging dann selber nach oben.

Ron sah zu Harry hinüber, nachdem sie gegangen waren. "Was sieht sie in Krum?" fragte er, als sie Ichigo zum Schlafsaal der Jungen nach oben folgten.

"Nun, ich schätze es könnte sein, dass er älter und ein internationaler Quidditch-Spieler ist..."

"Nun, abgesehen davon..." Ron klang gereitzt. "Er ist ein grießgrämiger Miesepeter, nicht wahr?"

"Ein wenig, schätze ich", stimmte Harry zu, fügte abger flüsternd hinzu, "Ichigo ist das aber auch, denkst Du nicht?"

"Uh... nun, ich schätze schon, manchmal", gab Ron zu. "Vor allem morgens."

"Ganz bestimmt vor und nach Zauberkunst und Kräuterkunde." Darüber lachten beide; dann einigten sie sich darauf, dass Ichigo alles in allem viel netter als Viktor war.

"Dann 'Nacht", sagte Ron.

"Nacht."

Ichigo hörte zu, wie die beiden sich bettfertig machten, eine Hand streichelte ruhig Yoruichi. Wenn sie Katzengestalt angenommen hatte, mochte sie es, gestreichelt zu werden, ganz wie eine normale Katze... zuerst hatte es sich seltsam angefühlt das zu tun, aber er hatte sich irgendwann daran gewöhnt.

Aus irgendeinem Grund hatte er an diesem Abend Schwierigkeiten einzuschlafen. Sein Geist kam nicht zur Ruhe; er dachte dauernd über Dinge nach... sie würden drei bewegte Wochen haben, dachte er. Sie mussten einen Weg finden, Harry bei Bedarf aus Hogwarts heraus zu bekommen; sie mussten daran arbeiten, mit ihren Zauberstäben Kido anzuwenden, und er selbst musste daran arbeiten, den Fokus einiger seiner Zauber zu verengen. Wie seine Getsuga Tensho neigten sie dazu, sich breit auszufächern und große Flächen abzudecken.

Jemand anderes schlief ebenfalls unruhig. Yoruichi stand auf und ging langsam zur Bettkante, von wo aus sie dorthin sah, wo Harry sich rastlos hin und her warf.

"Ichigo..." flüsterte sie. Er setzte sich auf und sah ebenfalls zu Harry hinüber. Als er anfing um sich zu schlagen, schoss Ichigo aus dem Bett und stieß beinahe mit Ron zusammen, der ebenfalls an die Seite seines Freundes eilte, die Augen weit aufgerissen.

"Harry! HARRY!" Ron fing an ihn zu schütteln.

Die Decke hatte sich eng um ihn gewickelt und als er die Augen öffnete, erkannte Ichigo den Blick darin. Er war sich ziemlich sicher, dass seine einen ähnlichen Ausdruck gezeigt hatten, nachdem er aus Hueco Mundo zurückgekehrt war... Der andere Junge war schweißgebadet, er zitterte und hielt sich den Kopf, als ob er große Schmerzen hätte. Und obwohl sein Vater ihn in der Klinik üblicherweise nur beim Heben schwerer Dinge helfen ließ, hatte er doch beim Aufwachsen als Sohn eines Doktors gelernt einiges zu erkennen. Eines davon war, ob jemandem gleich ziemlich übel werden würde. Und als sich Harry über die Seite der Matratze rollte um sich zu übergeben, hielt er dort einen Mülleimer für ihn bereit.

"Harry!" Ron stand da und starrte ihn an, einen sehr verängstigten Ausdruck im Gesicht. Neville, Dean und Seamus waren inzwischen ebenfalls aufgewacht und standen auch am Fuß von Harrys Bett. Yoruichi war zu dem Bett hinüber gesprungen und beobachtete ihn, ihre goldenen Augen waren besorgt.

"Er ist wirklich krank", sagte Dean verängstigt. "Sollten wir jemanden rufen?"

"Harry! Harry!" Ron schien nicht aufhören zu können, seinen Namen zu sagen.

"Immer mit der Ruhe", warnte Ichigo Harry, als dieser sich hochstemmte. Er war so blass wie sein Laken, sah Ichigo mit Sorge. Er konnte spüren, dass Harry dadurch, dass er tiefe, wogenden Atemzüge machte und dabei die Luft buchstäblich herunterschluckte versuchte, sich nicht noch einmal zu übergeben.

"Dein Dad", wisperte er zwischen zwei Atemstößen, "Dein Dad wurde angegriffen..."

"Was?" fragte Ron, der nicht verstand was Harry sagte.

"Dein Dad! Er wurde gebissen... es ist ernst, da war überall Blut..."

"Ich hole Hilfe", sagte Neville und rannte aus dem Schlafsaal.

"Harry", sagte Ron, während er ihn besorgt anstarrte. "Du hast nur geträumt..."

"Nein!" Harry schüttelte den Kopf. Großer Fehler, das schickte Wellen aus Schmerz durch seinen Schädel. "Kein Traum... kein normaler Traum... ich war da... ich hab's gesehen... ich hab's getan..."

Ichigo warf einen halben Blick zu Seamus und Dean zurück, die flüsterten, aber er machte sich zu sehr Sorgen um Harry, um sich wegen der beiden allzu viele Gedanken zu machen. Als dieser wieder zu würgen begann, schob Ichigo den Eimer unter seinen Kopf, während Ron aus dem Weg sprang. Er hatte dasselbe schon zu oft für seine jüngeren Schwestern getan, um von so etwas jetzt schockiert oder angeekelt zu sein.

"Harry, du bist wirklich krank", sagte Ron zittrig. "Neville ist los, Hilfe holen..."

"Ich bin nicht derjenige, der Hilfe braucht!" beharrte Harry. Er zitterte immer noch, aber er fühlte sich ein wenig durch die Tatsache getröstet, dass Ichigo halb auf seinem Bett saß und einen Arm um ihn gelegt hatte, während er versuchte, alles auf die Reihe zu bekommen. Er sah ihn nicht an, als hätte er den Verstand verloren, oder flüsterte mit seinem Kumpel über ihn... Nein, er hatte die Geistesgegenwart sich einen Mülleimer zu schnappen und ihn einem Freund unter den Kopf zu schieben, während er seinen Magen ausleerte... Aber andererseits war sein Vater Arzt.

"Hier herüber, Professor", Nevilles Stimme erreichte sie.

Professor McGonagall eilte in den Schlafsaal, gekleidet in einen Morgenmantel mit Schottenmuster, die Brille nur knapp auf der Nase.

"Was ist los, Potter? Longbottom sagt, dass Sie krank sind!"

Ichigo half ihm, sich aufzusetzen. "Nicht ich; Rons Dad!" beharrte Harry. "Er wurde von einer Schlange angegriffen und es ist ernst... Ich habe gesehen, wie es passiert ist!"

"Was meinen Sie, Sie haben gesehen, wie es passiert ist?" ihre Augen bohrten sich in seine.

Harry erklärte seinen Traum; wie er Mr. Weasley auf dem Boden schlafen gesehen hatte und wie er dann von der riesigen Schlage angegriffen wurde... und das Blut... "Und jemand muss gehen und herausfinden wo er ist, weil die Sache ernst ist!"

Die Professorin sah ihn mit einem undeutbaren Gesichtsausdruck an. Sie sah ihn, dann Ron, dann Ichigo und einmal sogar Yoruichi an.

"Ich lüge nicht!"

"Ich glaube Ihnen, Potter", sagte sie endlich. "Ziehen Sie Ihren Morgenmantel über. Wir gehen zum Schulleiter." Sie sah zu Ron hinüber. "Sie auch, Weasley."

Ichigo half Harry aus dem Bett und in seinen Morgenmantel, dann reichte er ihm seine Brille. Yoruichi trottete an Harrys Seite entlang, während sie zum Büro von Professor Dumbledore eilten. Als sie an Mrs. Norris vorbei kamen, die sie anstarrte als würde sie sich fragen, warum sie nicht im Bett waren, stürzte sich Yoruichi fauchend auf die andere Katze, ihre Krallen schnitten über Mrs. Norris' Nase. Das ließ sie in die Schatten zurückweichen, während sie ihren Weg fortsetzten, auf dem sie die schwarze Katze wie eine Art Wachhund begleitete. Das war auch gut so, dachte Harry. Ihm war im Moment wirklich nicht danach, sich mit Mrs. Norris oder ihrem Besitzer auseinander zu setzen. Selbst wenn sie mit Professor McGonagall unterwegs waren.

Professor McGonagall hielt am steinernen Gargoyle an, der den Eingang zum Büro des Schulleiters bewachte. "Zischende Zauberdrops", sagte sie. Der Gargoyle bewegte sich zur Seite und zeigte so die in einem engen Kreis zum oben liegenden Büro aufsteigende Treppe. Als sie ankamen, klopfte sie an die Tür und diese öffnete sich von selbst, um den Blick auf Professor Dumbledore freizugeben, der in seinen Morgenmantel gekleidet hinter seinem Schreibtisch saß.

"Ja, Professor McGonagall? Und... ah."

Yoruichi sprang auf seinen Schreibtisch und sah ihn an, während er zu ihr zurück starrte. "Ich verstehe."

"Professor, Potter hatte einen... nun eine Art Alptraum", erklärte sie. "Er sagt..."

"Es war kein Alptraum", beharrte Harry frustriert.

Sie schaute ihn mit einem leichten Stirnrunzeln an. "Nun gut, Potter, dann erzählen Sie dem Schulleiter davon."

Daraufhin erklärte Harry seinen Traum, während Yoruichi ihn anstarrte und hin und wieder blinzelte.

"Wie hast du gesehen, wie es geschah?" fragte ihn Dumbledore endlich. Er sah Harry immer noch nicht an; er hatte Harry nicht ein einziges Mal angesehen, seit er das Büro betreten hatte.

"Nun, ich weiß nicht", sagte Harry zornig. "In meinem Kopf..."

"Du missverstehst mich, Harry", sagte Dumbledore leise. "Wo warst du im Verhältnis zum Geschehen? Warst du neben dem Opfer oder dem Angreifer? Oder warst du darüber und hast hinunter geschaut?"

Die Frage überraschte Harry und er stammelte etwas, als er antwortete. "Ich war... die Schlange. Ich habe alles aus dem Blickwinkel der Schlange gesehen..."

"Ich verstehe", sagte er leise. Dann, mit stärkerer Stimme, "Ist Arthur ernsthaft verletzt?"

"Ja!"

Dumbledore stand auf und wandte sich zwei der Gemälde zu, die an den Wänden seines Büros hingen. "Everard! Dilys!"

Zwei der Gestalten in den Gemälden, die vorgegeben hatten zu schlafen, erwachten auf seinen Ruf hin.

"Sie haben zugehört?"

"Natürlich."

"Arthur Weasley hat rote Haare und trägt eine Brille. Sie werden Alarm schlagen und sicherstellen müssen, dass er schnell von den richtigen Leuten gefunden wird..."

Beide nickten und gingen aus ihren Gemälden, erschienen aber nicht in den benachbarten Bildern, wie sie es normalerweise taten. Sie tauchten überhaupt nicht wieder auf.

"Bitte setzen Sie sich. Minerva, ein paar Stühle während wir warten. Das hier könnte eine Weile dauern."

"Aber Mr. Weasley könnte überall sein!"

Aber Dumbledore ignorierte ihn und ging zu Fawkes, dem schönen goldenen Phönix, hinüber, der erwachte und abwartend den Schulleiter anstarrte.

"Wir werden eine Warnung benötigen."

Der Phönix verschwand in einer auflodernden Flamme.

Es dauerte einige Zeit, ehe der ehemalige Schulleiter Everard mit Neuigkeiten zurückkehrte. Er hatte Mr. Weasley gefunden und solange gerufen, bis jemand angelaufen kam. Er hatte der Person gesagt, dass er gehört hätte, wie sich unten etwas bewegte... derjenige ging nachsehen.. und hatte Mr. Weasley nach oben getragen. Die zweite ehemalige Schulleiterin kam dann ebenfalls zurück um Bescheid zu sagen dass sie gesehen hatte, wie er ins St. Mungo getragen wurde.

"Ausgezeichnet. Danke." Er wandte sich an Professor McGonagall. "Ich bitte Sie, die restlichen Weasley-Kinder zu wecken", und dann fügte er nach einer Pause hinzu, "und wecken Sie auch Miss Arisawa."

Alle drei blinzelten ihn an, weil er Tatsuki zu der Gruppe hinzugefügt hatte, aber Yoruichi sah nur zu ihm hoch. Schlau, dachte sie. Fred und George können hitzköpfig sein. Er hofft, dass Tatsuki Fred kontrollieren kann und er wird dann im Gegenzug George bremsen... außerdem kann sie als leichte Ablenkung und emotionale Unterstützung dienen. Dumbledore entgeht nicht viel; genau wie Yamamoto.

Er wandte sich wieder den Porträts zu. "Phineas. Phineas."

Als das Porträt nicht aufwachte, brüllten ihn die anderen Porträts, die jetzt aus Neugierde erwacht waren, an.

"PHINEAS!" Das Porträt schreckte hoch.

"Eh? Was?"

"Phineas, ich möchte, dass Sie wieder in ihr anderes Porträt gehen", sagte Dumbledore.

"Mein anderes -? Heute Nacht? Meine Güte, muss es heute Nacht sein?" gähnte er. "Ich bin zu müde..."

"Oh, na gut", murmelte er, nachdem die anderen Porträts ihn angeschrien hatten. "Wenn er es nicht verbrannt hat wie den Rest der Familie..."

"Sirius weiß, dass er Ihr Porträt nich zerstören darf", sagte Dumbledore. "Sagen Sie ihm, dass Arthur Weasley schwer verletzt wurde und dass seine Frau, Kinder, Harry Potter und eine weitere Person in Kürze in seinem Haus ankommen werden. Verstanden?"

"Weasley, verletzt, Frau, Kinder, Potter, eine weitere Person, kapiert." Er verschwand aus dem Rahmen gerade als sich die Tür öffnete und Professor McGonagall Fred, George, Ginny und Tatsuki in das Büro begleitete. Sie alle sahen verwirrt, schockiert und nur halbwegs wach aus, und Tatsuki war ehrlich verblüfft darüber, dass sie dabei war. Sie sah zu Yoruichi hinüber, die ihr zuzwinkerte.

"Harry? Was geht hier vor?" fragte ihn Ginny mit verängstigter Stimme.

"Euer Vater wurde während seiner Arbeit für den Orden des Phönix verletzt", sagte Professor Dumbledore streng. "Er wurde in das St. Mungo Krankenhaus für Magische Krankeiten und Verletzungen gebracht. Ich schicke euch in Sirius' Haus, das viel näher liegt als der Fuchsbau."

"Wie kommen wir hin?" fragte Fred erschüttert. Er schien unbewusst nach Tatsukis Hand zu greifen.

Yep, dachte Yoruichi. Das ist der Grund warum du dabei bist, Arisawa. Es könnte auch eine Ablenkung für ihre Mutter sein... und wenn ihm eingefallen wäre, wie er Ichigo mit unterbringen konnte, hätte er es getan. Aber du musst genügen. Du wirst für ihn außerdem ein zusätzliches Paar Augen und Ohren sein.

Tatsuki schien etwas wacher zu werden und nickte kaum merklich. Gutes Mädchen, dachte Yoruichi, die sah, wie sie Freds Hand mit ihren beiden ergriff und näher an ihn rückte.

"Flohpulver ist nicht sicher, das Netzwerk wird überwacht. Sie werden einen Portschlüssel nehmen." Dumbledore deutete auf einen alten Kessel. "Ich warte auf die Freigabe von Phineas Nigellus, ehe ich euch losschicke."

Eine Flamme blitzte mitten in der Luft auf und eine einzige goldene Feder schwebte heraus.

"Fawkes' Warnung - sie weiß, dass Sie alle nicht im Bett sind. Minerva, bitte fangen Sie sie ab."

Professor McGonagall nickte und ging, gerade einen Augenblick ehe Phineas zurückkehrte.

"Er sagt, er wäre entzückt", sagte er in einem gelangweilten Tonfall.

"Sehr gut, kommt jetzt", sagte Dumbledore. "Schnell, schnell, ehe noch jemand auftaucht..."

Fred flüsterte Tatsuki Anweisungen zu, was man mit einem Portschlüssel anfangen musste, während sich alle darum scharten und einen Teil anfassten.

"Gut. Auf eins... zwei... drei..."

Tatsuki fühlte sich, als wäre sie getreten worden; oder dass wenigstens jemand etwas direkt hinter ihrem Nabel ergriffen hatte und daran ruckte. Dann verschwand der Boden, sie hielt den Kessel mit einer Hand fest und Fred mit der anderen... jemand stieß mit ihr auf der anderen Seite zusammen und dann war der Boden mit einem harten Stoß unter ihren Füßen und sie fiel um, auf jemanden drauf - Fred, dachte sie. Und jemand landete auf ihr. Nö, das war Ron, auf dem sie gelandet war und Harry lag auf ihr... aber sie hielt immer noch Freds Hand... der Kessel klapperte laut auf den Boden und Ron gab ein Grunzen von sich, als ihm wegen eines Schlags die Luft wegblieb. Sie waren alle ineinander verknotet, bemerkte sie, wie bei einer besonders wilden Partie des Spiels Twister.

"Sorry", entschuldigte sich Harry, der sich langsam aufsetzte.

"Kein Problem, Kumpel", stöhnte Ron. Fred half Tatsuki auf und sie sah sich um, als sie jemanden murmeln hörte.

"Wieder da, die Bälger des Blutsverräters, stimmt es, dass ihr Vater stirbt...?"

"RAUS!"

Es sah wie eine Küche aus, stellte sie fest, und das Wesen, das vor sich hin murmelte, war ein Hauself, der einen bösartigen Gesichtsausdruck zeigte, während er fort ging. Die Person, die ihn angebrüllt hatte, muss Sirius Black sein, dachte sie, während sie zusah, wie er Ginny hoch half.

"Was ist los? Phineas hat gesagt, dass euer Vater schwer verletzt worden ist..."

"Frag Harry", sagte Fred.

Alle drehten sich um und sahen Harry an.

"Ich, ah..." Harrys Blick glitt über alle. Die einzige Person, die ein wenig mitfühlend aussah, war Tatsuki, aber es war nicht ihr Vater, der verletzt worden war. "Ich - hatte - eine Art - Vision..." brachte er stotternd heraus und schaffte es, alles noch einmal zu erzählen. Als er fertig war, starrten ihn alle einen langen Augenblick an, ehe Fred sich an Sirius wandte.

"Ist Mum hier?"

"Es könnte sein, dass sie noch nicht einmal weiß, was passiert ist", sagte Sirius. "Es war wichtiger, euch alle aus der Schule zu schaffen, ehe Umbridge sich einmischen konnte."

"Wir müssen ins St. Mungo", Ginny schaute sich angespannt um. Tatsuki war die einzige, die legitimerweise so wie sie gekleidet war hinaus gehen konnte, da sie in einem Paar Leggins und einem zu großen T-Shirt geschlafen und statt Hausschuhen ein Paar Turnschuhe an die Füße gezogen hatte. "Kannst Du uns Mäntel leihen, oder -"

"Halt mal, ihr könnt nicht einfach so nach St. Mungo -"

"Können wir wohl!" schoss Fred mit starrem Gesichtsausdruck zurück. "Er ist unser Dad!"

"Und wie wollt ihr erklären woher ihr wisst, was passiert ist? Bevor das Krankenhaus überhaupt seine Frau benachrichtigt hat?"

"Ist uns egal!" sagte George hitzig.

Tatsuki seufzte. Jetzt verstand sie, warum sie da war. Als Fred den Mund öffnete, um noch mehr zu sagen, drehte sie sich um, fasste seine Robe mit den Händen und wischte ihm die Füße unter dem Körper weg. Er fiel mit einem gelähmten Plumps in den Stuhl hinter ihm. Mit seinem Zwilling ging sie nicht so sanft um. Sie führte die Bewegung, die Fred umgeworfen hatte, weiter und benutzte dasselbe Bein, um George in die Leibesmitte zu treten, was ihn neben seinen Bruder niederwarf. Alle starrten sie geschockt an.

"Benutzt eure Köpfe!" fuhr sie sie an. "Wenn ihr unüberlegt losrennt, wird es die Sache nur noch schlimmer machen!" schalt sie die beiden wie ein Paar kleiner Jungen, sehr zu Sirius' Belustigung. "Wartet, bis eure Mutter mit euch in Kontakt tritt - oder ihr findet heraus, warum ich den Titel des zweitstärkste aller Highschool-Mädchen in Japan bekommen habe - und das mit einem gebrochenen Arm."

Ginny ging schüchtern herüber und setzte sich zwischen ihre Brüder und Ron ließ sich einfach da fallen wo er war, sein Gesicht war immer noch sehr weiß. Harry ging zu einem anderen Stuhl hinüber, während Sirius seinen Zauberstab hervorzog und ein paar Butterbier für alle herbeizauberte, während sie warteten. Tatsuki setzte sich neben Fred, der nicht lange sauer auf sie blieb, nicht dass er das je gewesen war. Sie hatte ihm nur mit ihrem unnachahmlichen Stil die Augen geöffnet, weswegen er sie überhaupt erst mochte.

Die Minuten vergingen, während alle in quälender Stille da saßen. Niemand sagte irgend etwas und kaum jemand rührte sein Butterbier an. Tatsächlich war sich niemand sicher, wie lange es dauerte, bis ein helles Licht aufblitzte. Aus einer Flamme fiel langsam die Schwanzfeder eines Phönix' zu Boden, begleitet von einer Rolle Pergament.

"Fawkes!" Sirius griff das Pergament. "Hmm. Nicht Dumbledores Schrift.. also muss es Mollys sein... hier." Er überreichte George den Brief, den dieser laut vorlas.

"Dad ist noch am Leben. Ich mache mich jetzt auf den Weg nach St. Mungo. Bleibt wo ihr seid. Ich schicke euch Nachricht, sobald ich kann. Mum."

"Noch am Leben..." wisperte Ginny. "Aber das klingt so, als ob... als ob..."

Niemand antwortete; es klang so, als schwebte Mr. Weasley irgendwo zwischen Leben und Tod.

Und wieder verrannen die Minuten, während sie schweigend da saßen. Fred nickte endlich ein, sein Kopf fiel auf Tatsukis Schulter. Ron starrte auf den Boden, das Gesicht verborgen, also konnte niemand sagen, ob er wach war oder nicht. Ginny rollte sich zusammen, aber ihre Augen waren weit aufgerissen, gelegentlich sah sie zu Harry, manchmal zu Sirius. Harry und Sirius würden einander und Tatsuki ansehen, die drei fühlten sich leicht fehl am Platz, als würden sie sich aufdrängen.

Endlich öffnete sich die Tür kurz vor Morgengrauen und Mrs. Weasley kam herein. Sie war blass, aber als sie alle sie ansahen, lächelte sie.

"Er wird wieder gesund", sagte sie mit müder Stimme. "Er schläft jetzt, Bill ist bei ihm. Er hat sich frei genommen. Wir können alle später hin gehen und ihn besuchen..."

Während sich auf allen Gesichtern Erleichterung breit machte, stand Sirius auf und sagte "Frühstück! Das brauchen jetzt alle!" Kreacher tauchte nicht auf, als er gerufen wurde, also ging Sirius selbst los, um es vorzubereiten; Harry und Tatsuki, die der Familie Zeit für sich geben wollten, eilten ihm nach um zu helfen. "Mal sehen, acht Leute, Schinken und Eier, Toast, etwas Tee..."

Tatsuki half Sirius am Herd, währen Harry die Teller aus dem Schrank holte. Er konnte hören, wie sie sich ihm vorstellte; vorher schien irgendwie nie die Zeit dafür gewesen zu sein. Harry hatte die Teller kaum hervorgeholt, als sie ihm aus der Hand genommen und er in eine Umarmung gezogen wurde.

"Oh, Harry! Ich weiß nicht was passiert wäre, wenn Du nicht gewesen wärst!" sagte sie. "Es hätten Stunden vergehen können, bis man ihn gefunden hätte, und dann wäre es zu spät gewesen." Sie trat einen Schritt zurück und sah ihn an. "Aber jetzt ist er am Leben und Dumbledore hat Zeit, für ihn eine Tarngeschichte auszudenken, ohne die er sonst in solch ernste Schwierigkeiten kommen würde..."

"Und Sirius... wie dankbar ich dir bin, dass du auf sie aufgepasst hast... und uns erlaubt hast hierzubleiben, während er im Krankenhaus ist."

"Nein, Molly, das ist überhaupt kein Problem! Bin froh, dass ich helfen kann!" Sirius lächelte sie aufrichtig an. "Keine Sorge, wirklich!"

"Wirklich - sie denken, dass er eine Weile dort bleiben muss, es wäre so schön, in seiner Nähe zu sein - natürlich könnte das bedeuten, dass wir zu Weihnachten hier wären..."

"Molly, es ist mir ernst! Je mehr desto besser!" Und da er es offensichtlich ernst meinte, lächelte sie ihn strahlend an. Sie bemerkte Tatsuki nicht, bis sie sich eine Schürze umband.

"Ah, Molly..." sagte Sirius, während er ihr einen Blick zuwarf. "Und das ist Tatsuki..."

Tatsuki fühlte einen Augenblick lang Panik; sie sah nicht wirklich so gut wie möglich aus, weil sie ein paar Leggins und ein altes Sweatshirt trug. Und das letzte Mal, dass sie der Mutter eines Jungen vorgestellt worden war, war sie vier Jahre alt und der Junge war Ichigo gewesen.

Mrs. Weasley sah sie plötzlich interessiert an. Sie hatte den Namen in den letzten Monaten ziemlich oft gehört. Und sie würde jetzt endlich heraus finden, wer genau dieses Mädchen war... und welcher Zwilling tatsächlich am meisten interessiert war, da sie beide über sie geschrieben hatten. Ginny hatte davon geschwärmt wie großartig sie war, sie und die beiden anderen Mädchen, die mit ihr gekommen waren. Und Ron hatte sich lang und breit über Ichigo, den neuen Jungen in Gryffindor, ausgelassen. Ja, dachte Mrs. Weasley, während sie damit beschäftigt war, das Frühstück zu dirigieren und dem Neuen Mädchen kurze Blicke zuwarf, das könnte interessant sein.


Anmerkungen der Autorin:

(1) Gebt einfach mal bei Google "Weihnachtsbeleuchtung Japan" oder "Weihnachtsbeleuchtung Tokio" ein und geht auf "Bilder".
Seht sie euch an, die Bilder sind teilweise wirklich atemberaubend.

(2) Viele Leute gehen zu einem besonderen Abendessen in ein nobles Restaurant, so dass die bekannten Restaurants gewöhnlich an Heiligabend ausgebucht sind. Die beliebten Weihnachtsgerichte ändern sich leicht von Jahr zu Jahr, bestehen aber gewöhnlich aus gebratenen oder gegrillten Hähnchen einschließlich der Weihnachtskuchen. KFC-Restaurants haben in ganz Japan an Heiligabend sehr viel zu tun. Statt ein ganzes Hühnchen zu kochen, werden Hähnchenschenkel verwendet. Verschiedene Pizzen sind ebenfalls als Essen an Heiligabend beliebt geworden. Weihnachtskuchen werden üblicherweise im Laden gekauft, da die typisch japanischen Rührkuchen für Anfänger nicht einfach zu backen sein können.