Kapitel 27 ~ Oroshimaru verlangt
„Sag so was nicht, ich bin mir sicher: Einige deiner Freunde werden dich nie aufgeben! So wie du mich nie aufgegeben hast, in deinem Herzen.", widersprach Sasuke ihr tröstend. Sie lehnte nun mit ihrem Rücken an Sasukes Brust und lies ihn mit ihren Haaren spielen. Nach dem letzten Satz von ihm hatte keiner von beiden mehr etwas gesagt. Sasuke versank in Gedanken und Sakura versuchte durch ihr Chakra ihre Umgebung genauer zu erkunden.
Es dauerte nicht lange, da wurden sie auch schon wieder gestört. Kabuto klopfte an die Türe: „Oroshimaru will Sakura sprechen und Sasuke er ist sauer, weil du das Training verpasst hast." Sakura hatte Kabuto durch ihr Chakra schon früher bemerkt, weshalb sie sich schon auf eine ähnliche Aussage gefasst gemacht hatte. Nur hatten sie jetzt ein Problem, Oroshimaru darf nichts von ihrer momentanen Lage erfahren. Auch wenn Sakura Kämpfen kann, ist sie ohne ihr Augenlicht und ihr Kekkei Gengai nicht gerade so stark wie sonst. Sie verbraucht viel mehr Chakra bei einem Kampf als sonst. Sakura beunruhigte das Verlangen von Oroshimaru und auch Sasuke war es nicht geheuer. „Bleib hier, ich werde sagen, dass du nicht mit ihm sprechen willst.", schlug er deshalb vor, er wusste selbst, dass das eine blöde Ausrede war, aber was sollte er machen. Er konnte Sakura Oroshimaru doch nicht so ausliefern. Sakura lehnte ab. „Ich werde gehen und du kommst mit! Ich weiß das ich auch so eine gute Chance gegen ihn habe, ansonsten bist du ja da um ein zu greifen.", sagte sie und erhob sich. Sie streckte ihm eine Hand hin, sodass auch er aufstand. Sasuke ergriff ihre Hand und führte sie durch die Flure zu Oroshimaru. Sie hielt ihre Augen geschlossen, damit nicht jeder von Oroshimarus Ninjas mitbekamen, was sie zurzeit nicht hatte. Bei Oroshimaru angekommen verjagte Sasuke erst einmal Kabuto, dem hatten sie es schließlich zu verdanken, dass sie nun hier waren.
„Schön dich zu sehen, Sakura. Ich hoffe du hast dich von deinem letzten Kampf erholt.", sagte er verführerisch, doch Sakura reagiert darauf nicht. „Das habe ich. Was willst du Schlange?", brachte sie es direkt auf den Punkt, denn umso schneller sie das erledigte und zurück aufs Zimmer konnte um so wohler würde sie sich fühlen. Nicht sonderlich beeindruckt über ihre Aussage redet Oroshimaru einfach weiter: „Das freut mich, du scheinst Sasuke ziemlich Sorgen gemacht zu haben, das er nicht einmal zum Training erschienen ist." „Das ist meine Entscheidung Oroshimaru, ob ich zum Training komme.", mischt sich Sasuke ein. „Halt die Klappe, Uchiha!", zischte er wütend. „Red nicht so mit mir, Schlange!", gab Sasuke zurück. „Du vergisst etwas wichtiges Uchiha! Ich kann dir jeder Zeit deine Kräfte nehmen, dann hast du keine Chance mehr.", droht Oroshimaru gezielt. Darauf erwidert der schwarzhaarige Junge nichts mehr, wenn er auch zu gern würde, kann er ihm jeder Zeit die Macht nehmen, die er benötigt. „Nun zurück zu dir, mein Liebes. Auch dir werde ich nun verbieten so mit mir zu reden. Sollte das noch einmal vorkommen, werde ich deinem Angebeten seine Macht nehmen. Ich kann dir vielleicht nichts nehmen, außer ihn.", sprach Oroshimaru nach einem kurzen schweigen weiter. „Was willst du von mir?" „Nicht so schnell, meine Süße. Ich spreche nicht gerne mit Frauen, die ihre Augen geschlossen halten." „Das ist mir egal, ich kann machen was ich will, red oder ich geh!" „Na na na, was hab ich dir eben gesagt, zügel dein freches Mundwerk, sonst mach ich meine Drohung war." „Sag endlich was du von mir willst!", fordert sie erneut, lässt ihre Augen aber geschlossen. „Öffne zuerst deine Augen, ich will deinen Hass auf mich darin sehen, es befriedigt mich. Sasuke hat den Hass auf mich schon zu lange um mich daran zu befriedigen. Schau mir die Augen, Kleine!" Kabuto hält Sasuke fest, damit er Sakura nicht helfen kann und Oroshimaru greift nun hart ihr Kinn und zieht es zu sich hoch. „Öffne deine Augen!", wiederholt er seinen Befehl. „Tu es nicht, er kann machen was er will mit mir, lass dich nicht einschüchtern!", ruft Sasuke ihr zu doch, Kabuto zieht ihn aus dem Raum, nur mit viel Kraft kann er sich dagegen wehren.
„Wird's bald!", faucht er zu ihr. Immer fester zieht er an ihrem Kinn. Sakura hält die Schmerzen stand, obwohl es sich so anfühlt, als ob ihr Knochen unter dem starken Druck gleich zerbrechen wird. „Ich fordere dich nun ein letztes Mal auf, öffne deine Augen und zeig mir deinen Hass darin."
