What a Witch Needs
Übersetzung aus dem Englischen von Minnie, das Original ist von Petalsoft.
Disclaimer: Alles gehört JK Rowling und einigen anderen. Petalsoft gehört der Plot und mir die Übersetzung und auch diese darf ohne meine Erlaubnis nirgendwo anders veröffentlicht werden.
Mein größter Dank geht wie immer an Schnuffi fürs Beta lesen – sie behauptet immer, es sei nur wenig Arbeit für sie, aber ich sehe das ganz anders…
Dieses Kapitel ist wieder einmal gekürzt. Ich war mir nicht ganz sicher, ob die Beschreibungen nicht wieder zu detailliert sind und habe mich kurzfristig entschlossen, zu kürzen. Das komplette Kapitel findet ihr auf meiner Homepage!
Heute kommt auch mal wieder ein Reviewaufruf von mir… nehmt euch doch trotz der Aufregung wegen des Erscheinens des siebten Bandes am Samstag die Zeit, mir mal wieder zu schreiben, was ihr von der Geschichte haltet.
Ich begrüße auch alle, die die Story neu in ihre Liste aufgenommen haben oder in der letzten Zeit einen Alert darauf setzten – und auch die, die bei Petalsoft reviewn und schreiben, dass sie die Übersetzung lesen! ( - ich aber gar keine Rückmeldung bekomme... )
Viele Leser – hunderte von Klicks, auch auf der Homepage – und so wenige, die sich die paar Minuten Zeit nehmen, mir ihre Meinung zu sagen… leider höre ich auch von einigen Lesern der ersten Stunde kaum noch was. Eure Rückmeldung sind meine Motivation, aber eigentlich wisst ihr das auch… seid bitte nicht genervt – aber ich hätte wirklich gerne ein wenig mehr Resonanz…
Zusammenhalt
Am nächsten Abend waren Harry und Ron nach dem Quidditchtraining auf dem Weg ins Schloss. Colin Creevey rannte an Harrys Seite und rief: „Hey, kann ich einen Augenblick mit dir reden?"
„Ich bin schon für etwas anderes zu spät dran, Colin, geht es schnell?", fragte Harry. Er hatte Hermine und Draco versprochen, dass er sie im Bad der Vertrauensschüler treffen würde. Hermine hatte ihnen geheimnisvoll erklärt, dass sie ihnen etwas Wichtiges zu sagen hatte.
„Nun, ich denke schon, dass ich es kurz halten kann", meinte Colin. Harry blieb stehen, nachdem er Ron einen ‚Seh' dich später' Klaps gegeben hatte und drehte sich dann zu ihm um. Colin sah in das erwartungsvolle Gesicht des Dunkelhaarigen und begann: „Weißt du, ich wollte dir etwas sagen… ähm… mein Bruder und ich haben uns in letzter Zeit viel unterhalten." Er fuhr nervös fort: „Wir haben uns entschieden, dass wir dunkle Zauberer werden wollen. Wir möchten dir helfen, Harry, und deine Anhänger werden."
Harry starrte den Jüngeren einige Sekunden lang an und wusste nicht, was er zu solch einem Angebot sagen sollte. Dann fragte er: „Warum solltest du das wollen? Du bist ein Gryffindor!"
„Genau wie du", antwortete Colin. „Außerdem hast du der DA einmal gesagt, dass die dunkle Macht uns nur eine Seite von dir erschließt, die bereits vorhanden ist. Du hast uns sogar schon etwas von der Magie gezeigt! Warum sollte ich nicht den nächsten Schritt machen? Ich möchte dir helfen!"
Harry sah zur Seite und seufzte. „Colin, du musst kein dunkler Zauberer werden, wenn du mir helfen willst. Und wenn du wirklich wissen würdest, wie hart sie zueinander sind, dann würdest du deine Meinung sicher ändern."
„Wir haben das alles schon in Betracht gezogen!"
Harry schüttelte den Kopf. „Dir ist gar nicht klar, wie viel Glück du hast, nicht als dunkler Zauberer geboren worden zu sein! Wenn ich die Wahl gehabt hätte, dann hätte ich das ganz sicher nicht gewählt. Vergiss es einfach, Colin und sei froh, wer du bist!" Er drehte sich um, ging fort und ließ einen entmutigenden Jungen stehen.
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Seine Hände rutschten ins Wasser, über ihren Hintern und er presste seinen nackten Körper gegen ihren. Er spielte mit seiner Zunge in ihrem Mund, während sie im warmen Bad standen. Hermines Finger glitten über seinen Rücken und Draco stöhnte, als sein Glied an ihrem Bauch zum Leben erwachte. Seine Hände wanderten zur Rückseite ihrer Schenkel und er hob sie an, setzte sie auf die Kante des Bades und küsste sie seitlich am Hals, während seine Handflächen weiter über ihre Beine streichelten und er sich dazwischen stellte.
Die Tür zum Badezimmer öffnete sich und Harry kam herein. „Hey, was macht ihr da!", lächelte er und wusste natürlich schon die Antwort.
Draco löste seine Lippen von Hermines Hals und sah ihn an. „Ich bin dabei, deine Freundin zu nageln!"
Harry warf seine Quidditchkleidung ab und lachte. „Ach wirklich? Weil ich nämlich vorhabe, DEINE Freundin zu vögeln!"
„Hört sofort auf, ihr beiden!", meinte Hermine und verdrehte die Augen. „Ich wollte, dass wir uns treffen und reden. Ich habe euch einiges zu erzählen." Harry glitt ins Wasser und watete zu ihnen hinüber, während Draco sie belustigt ansah.
„Ach so", sagte er. „Du ziehst dich aus, gehst mit zwei Kerlen ins Wasser und behauptest, dass du reden willst? Sonst geht es dir aber schon gut? Oder vielleicht stehst du auch nur darauf, uns verrückt zu machen?"
Hermine sah ihn sexy grinsend an. „Na ja, ich sagte ja auch nicht, dass ich NUR reden will. Aber ich würde das gerne zuerst machen, ehe wir zu sehr abgelenkt sind."
Harry fuhr mit einem Finger von ihrem Bauchnabel zu ihrer Brustwarze und streichelte sanft die harte Knospe. „Wer ist denn abgelenkt?", fragte er und sein Atem beschleunigte sich.
Sie legte eine Hand auf jede Brust der Jungs und drückte sich zurück ins Bad. Beide lachten, während sie zurück fielen und dabei das Wasser über die Kanten schwappen ließen. Dann tauchte Hermine selbst wieder ins Wasser und setzte sich ihnen gegenüber, während die beiden versuchten, aufmerksam auszusehen.
„Also, wir warten, Liebes", sagte Draco.
Hermine atmete tief ein und erklärte: „Ich habe mich entschieden, das Marlstonerbe anzunehmen." Sie sah, ihre Reaktionen erwartend, in die Gesichter der Jungs. Dracos zeigte freudige Überraschung. Harry sah sie verwirrt an.
„Warum?", fragte er. „Ich dachte, du wärst so erpicht darauf, alles zu vergessen, was deine leiblichen Eltern angeht."
„Das war ich", entgegnete sie, „bis ich eine lange Unterredung mit Dumbledore hatte."
„Dumbledore?", rief Harry noch verdutzter. „Was hat der denn damit zu tun?"
„Er hat mir gesagt, dass es etwas in Marlston Manor gibt, eine Art Macht, die dir dabei helfen kann, gegen Voldemort zu gewinnen", erklärte sie.
„Mir helfen? Du machst das für mich?", fragte Harry.
„Ja, für dich und auch für die Zauberwelt. Glaubst du nicht, wenn es dort etwas gibt, das dir einen Vorteil über Voldemort verschafft, dass es das dann wert ist? Ich habe schon gründlich über alles nachgedacht und werde das jetzt durchziehen. Meine Eltern waren sehr verständnisvoll. Dumbledore und ich haben ihnen alles erklärt, als sie letzten Sonntag hier waren."
„Nun, ich finde, dass das großartige Neuigkeiten sind!", rief Draco. „Du wirst eine ziemlich reiche Hexe sein, Liebes! So kannst du Harry in mehr als nur einer Art und Weise helfen."
Harry starrte Draco irritiert an. „Ich brauche ihr Geld nicht!"
„Ich helfe ihm, wie und wo immer ich kann", sagte Hermine zu Draco. Dann wandte sie sich an Harry und stellte klar: „Ich liebe dich, Harry. Wenn es in Marlston Manor etwas gibt, dass dich mächtiger macht, dann finde ich, solltest du das auch ausnutzen!"
„Hermine…", seufzte Harry, „ich habe das Gefühl, dass du das gegen deine Überzeugung machst – nur um mir zu helfen. Gibt es keinen anderen Weg, wie wir nach Marlston kommen und diese ‚Sache' erhalten können, ohne dass du etwas tun musst, das du nicht willst?"
Hermine schüttelte den Kopf. „Ich habe das schon erwogen, aber Dumbledore sagte, dass ich mein Erbe annehmen muss, um überhaupt Zutritt zum Manor zu bekommen. Angeblich ist es unmöglich, es zu betreten, außer du bist selbst eine Marlston oder mit einer zusammen."
„Wenn es das ist, was du wirklich willst", sagte Harry vorsichtig.
„Das ist es", meinte Hermine überzeugt. „Da ist noch mehr." Sie holte wieder tief Luft und fuhr fort: „Ich habe mich entschieden, in den Ferien nach Marlston zu gehen und ich möchte, dass ihr beide mit mir kommt. Dumbledore hat vorgeschlagen, dass es eine gute Möglichkeit für uns wäre, uns umzusehen und Dinge zu ‚entdecken'. So hat er sich jedenfalls ausgedrückt."
„Und deine Eltern sind einverstanden, dass du Weihnachten nicht bei ihnen verbringst?", fragte Harry.
„Ja, ich habe sie schon gefragt. Also, kommt ihr beiden mit mir?"
Draco zuckte mit den Schultern. „Ich habe definitiv keinen Ausflug nach Hause geplant, also bin ich frei."
Harry machte ein nachdenkliches Gesicht. „Tja, ich weiß nicht. Die Dursleys werden sicher mächtig enttäuscht sein, wenn ich Weihnachten nicht da bin. Du weißt, wie sehr sie jedes Mal die Tage zählen, bis ich heim komme!"
Hermine spritzte ihn an und lachte. „Oh ja, sicher!"
„Natürlich gehe ich mit!", sagte er.
„Super!" Hermine lächelte. „Der Anwalt kommt am Freitag, um all den Papierkram aus dem Weg zu schaffen. Dann, sagte er, bringt er uns nach Marlston."
„Sehr gut! Also, sind wir jetzt fertig mit reden?", erkundigte sich Draco hoffnungsvoll.
„Ich glaube schon", grinste Hermine. „Was hast du denn vor?"
„Hmm, lass mich überlegen", meinte Draco und legte einen Finger an sein Kinn. „Wie wäre es mit mehreren, erderschütternden Orgasmen für uns alle?"
„Hört sich gut an für mich", lächelte Harry.
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Freitagnachmittag gab es einen Wirrwarr an Betriebsamkeit, als die Schüler umherliefen, sich verabschiedeten und dabei ihre Koffer hinter sich herzogen. Viele verließen das Schloss während der Weihnachtsferien, jedoch wie vorherzusehen war, blieben auch viele. Eine ungewöhnlich große Anzahl an Slytherins reiste in diesem Jahr nicht nach Hause und die meisten davon waren Harrys Anhänger.
Draco zog seinen Koffer in Richtung von Dumbledores Büro und traf dabei auf Harry, der dasselbe tat. Hermine hatte ihnen gesagt, dass sie sie dort treffen sollten, wenn beide soweit wären. Harry und Draco wussten, dass Hermine die letzten paar Stunden dort oben mit Dominicus Edwards, dem Anwalt, verbracht hatte, der ihre Angelegenheiten regelte. Dumbledore war als Zeuge mit dabei.
Die Wendeltreppe trug sie nach oben zum Büro des Schulleiters und sie konnten schon die Stimmen hören, die sich darin unterhielten. Der Sprecher verstummte, als sie in der Tür erschienen und sah Hermine fragend an.
Sie lächelte die beiden an und Dumbledore erklärte: „Kommt herein, ihr beiden. Dies ist Mr. Edwards. Mr. Edwards, ich möchte ihnen Harry Potter und Draco Malfoy vorstellen. Sie werden Miss Granger – oder sollte ich jetzt besser Lady Marlston sagen – auf ihrer Reise begleiten." Der Anwalt stand auf und musterte die zwei Jungs.
„Oh, der berühmte Harry Potter. Es ist eine Ehre, Sie kennen zu lernen", sagte Mr. Edwards und hielt ihm die Hand hin. Harry schüttelte sie und der Anwalt wandte sich an Draco und reichte ihm ebenfalls die Hand. „Mr. Malfoy… Sie ähneln sehr Ihrem Vater, der ebenfalls einer meiner Klienten ist."
Draco neigte nur den Kopf und meinte: „So wurde mir gesagt." Dann sah er Hermine an und grinste. „Ach, jetzt bist du Lady Marlston? Gratuliere!"
Hermine lächelte nervös zurück. „Alles ist unterschrieben. Wir haben nur auf euch beide gewartet. Mr. Edwards nimmt uns zuerst mit zu Gringotts, um den Schlüssel zu Marlston Manor aus den Verliesen zu holen."
„Wir sind soweit", erklärte Harry.
Dumbledore sah sie mit ernsten Augen, die auffallend anders als sein sonstiges, humoriges Funkeln aussahen, an und sagte: „Ehe ihr drei geht, möchte ich euch noch etwas mitteilen. Zuerst, egal, was ihr in Marlston findet, ihr müsst in zwei Wochen zurück in Hogwarts sein. Professor Snape wird nächste Woche ins Manor kommen, um euch bei euren Bemühungen zu helfen. Unglücklicherweise kann er euch heute nicht begleiten, deshalb schärfe ich euch ein, extrem vorsichtig in Marlston zu sein und keine Zauber oder Rituale selbst auszuprobieren."
„Dazu", fuhr der Schulleiter fort, „gebe ich euch diesen Portschlüssel. Es bringt euch jederzeit zurück nach Hogwarts. Zögert nicht, ihn zu benutzen, wenn ihr euch dort nicht wohl fühlt. Jeder von euch kann zurückkehren, aber ich möchte nicht, dass einer von euch allein in Marlston zurück gelassen wird."
„Abschließend erwarte ich eine tägliche Eule, die mir von eurem Wohlbefinden berichtet. Wenn ihr euch weigert, die Eule zu schicken, klopfe ich an eure Tür. Ist das alles klar?"
Alle drei nickten. „Ja, Sir."
„Gut", meinte Dumbledore. „Über Voldemort braucht ihr euch keine Gedanken zu machen, solange ihr dort seid. Er kann Marlston nicht betreten, ohne eine Einladung von dir, Hermine, bekommen zu haben. Tatsächlich kann das niemand. Ihr seid dort ziemlich sicher."
„Sehr schön", sagte Mr. Edwards. „Dann sollten wir los. Ihr Direktor war so freundlich, uns zu gestatten, seinen Portschlüssel nach Gringotts zu benutzen. Alle fertig?" Harry und Draco zogen ihre Koffer näher an Hermine und dem Anwalt heran, der ihren Koffer hielt.
„Auf Wiedersehen und viel Glück", wünschte Dumbledore und deutete auf einen alten Schuh, der auf seinem Schreibtisch lag. Alle legten ihre Hände darauf und wurden fortgezerrt.
tbc
A/N: Wie ihr bemerkt habt, verbringen wir die Ferien nicht in Hogwarts. Der nächste Teil der Geschichte findet in Marlston statt. Ich bin ziemlich aufgeregt, was die Kapitel in Marlston angeht und hoffe, dass sie euch genauso gut gefallen. Freut euch darauf, wie die Macht von Marlston unsere Helden beeinflusst – und das auf ziemlich seltsame und sexy Art und Weise. Die Kapitel könnten sogar etwas gruselig werden…
So, jetzt sind sie unterwegs. Im nächsten Kapitel erwartet euch ein spannender Besuch in Gringotts und mehr…
