Legende:

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»Gerede«

/Gedanken/

:Parsel:

((AdA: Meine Kommentare))

°°Gedankenübertragung°°

Tiersprache

Von Liebestunneln und Achterbahnen

Zur Mittagszeit kamen die jungen Zauberer und Hexen im Freizeitpark an. Es war nicht besonders voll, was wohl daran lag, dass viele Erwachsene arbeiten mussten und die Kinder zur Schule gingen.

»Also«, sagte Alexander fröhlich und drehte sich zu seinen Mitschülern um. »Was machen wir zuerst?«

»Wie wäre es mit trennen?«, murrte Walpurga.

»Ganz schlechte Idee«, fauchte Minerva.

»Ach und warum?«, giftete die Slytherin zurück.

»Wenn wir uns trennen, Black, finden wir uns vielleicht nicht wieder!«

»Kein großes Risiko«, grinste die Black vorfreudig, bevor sie sich umdrehte. »Ich geh dann mal.«

Tom, an dem sie vorbei lief, packte sie an ihrem Kragen. »Hier geblieben, Walpurga. Wenn wir dich verlieren, bist nicht nur du dran, sondern auch wir. Also lass uns erst einen Treffpunkt ausmachen, wo wir uns in fünf Stunden treffen können.«

»Klasse Idee!«, flötete Cygnus. Der Riddle warf ihm einen eisigen Blick zu. Selbst Angelus konnte da nicht mithalten, der Cygnus wie ein Werwolf ansah, der sein Rudel verteidigte.

»Einen Moment«, bat Minerva und flitzte zu einem Kiosk, der in ihrer Nähe stand. Dort kaufte sie zehn Karten, die den gesamten Freizeitpark samt Beschriftungen zeigten. Sie gab jedem eine.

»Und wo sollen wir uns dann treffen?«, wollte Alastor wissen.

»In diesem Restaurant«, bestimmte die McGonagall und zeigte auf das gemalte Gebäude.

»In fünf Stunden?«, versicherte sich Walpurga. Minerva nickte.

»Bis dann.« Walpurga krallte sich ihren Bruder und schleifte ihn durch die Menschenmasse, Richtung irgendeiner Attraktion.

»Kommst du mit uns, Minerva?«, fragte Sandy, während sie auf Tanja und sich selbst zeigte.

»Entschuldige, aber nein«, seufzte die Angesprochene, bevor sie plötzlich grinste und Sandy schelmisch zuzwinkerte. »Ich werde Angel und Tom begleiten, sie sind doch so fasziniert von mir.«

»Träum weiter!«, zischte der Halbvampir und schnappte sich Angels Handgelenk. Keine Sekunde später stürmte er mit seinem Geliebten weg. Wohin war ihm egal, solang diese nervende Gryffindor ihnen nicht folgte.

»Hey!«, rief eben diese ihnen hinterher. Dann knurrte sie auf. »Fein, wie ihr wollt. ALEXANDER! Beweg dich!«

»Wa... Wie bitte?«, rief der Potter Minerva hinterher, die schon zur Verfolgung ansetzte.

»BEWEG DEINEN HINTERN UND KOMM!« Alexander konnte gar nicht anders, als seine Beine in die Hand zu nehmen und seiner Mitschülerin zu folgen. Dabei ließ er vier Teenager recht bedröppelt zurück.

»Tom! Hör auf, so zu zerren!«, protestierte Angelus und wackelte zur Verdeutlichung mit seinem Handgelenk.

»Ich zerre nicht!«

»Doch! Und jetzt halt an!« Der Todesengel blieb abrupt stehen und riss sich so erfolgreich los. »Minerva folgt uns ja nicht einmal.«

»Ach?«, fragte der Halbvampir spöttisch und zeigte hinter seinen Geliebten. »Und was ist dann das?«

Angel drehte sich um und erkannte sofort die rennende Gryffindor, welche selbst von ihren Ellenbogen Gebrauch machte, um so schnell wie möglich zu ihnen zu stoßen. »Oh.«

»Ja, oh«, murrte Tom und drehte sich nach links, um einen Unterschlupf zu finden. Allerdings war da nur ein Riesenrad. Wenn sie da einsteigen würden, könnte Minerva einfach unten auf sie warten und dann wäre das ganze Rennen umsonst gewesen.

»DA SIND SIE, ALEX! DIE KRIEG ICH!«

Gehetzt schnappte sich der Erbe Slytherins Angels Arm und zog in einfach nach rechts. Ohne auf das Schild, das über dem Eingang des rosarot bemalten Gebäudes hing, zu achten, eilte durch den Eingang. Doch als er drinnen war, blieb er stehen. Skeptisch besah er sich die Wände, die mit Herzchen bemalt worden waren. Sie waren in einer Art Tunnel und gegenüber von ihnen standen zwei Männer, die gerade vergnügt miteinander plauderten. Doch als sie die Jugendlichen entdeckten, grinsten sie und legten einen Schalter um. Sofort dämpfte sich das Licht.

»Herzlich willkommen. Wo ihr seid, wisst ihr ja. Kommt nur«, rief der eine Mann und winkte sie zu sich. Da sie nicht zurück konnten, folgten sie der Aufforderung. Sie konnten erkennen, wie einer der Männer Angelus seine Hand hinhielt, die dieser verwirrt annahm. Dann wurde er zu dem Mann gezogen und bemerkte gleich darauf, dass vor ihnen Wasser war und dazu ein mit weichen Kissen gepolstertes Boot, das wie ein Schwan aussah, auf diesem lag. Der Mann führte den Todesengel und half ihm in das Boot.

Der andere Mann berührte Toms Schulter und führte ihn ebenfalls durch die Dunkelheit zum Boot. Er konnte ja nicht wissen, dass der Halbvampir auch durch die fast Schwärze alles erkennen konnte und äußerst misstrauisch den Mann beobachtete, der seinen Geliebten zu den Booten geführt hatte. Kam es ihm nur so vor oder starrte er Angelus tatsächlich fasziniert an?

»Steig bitte ein«, bat der Mann Tom, der ihn her geführt hatte. Der Halbvampir wollte sich gerade zu dem Zeitreisenden setzen, als er noch einmal eine Hand auf der Schulter spürte. Er sah nach hinten und erkannte denjenigen, der seinen Freund angeschmachtet hatte. Denn das dies der Fall war, war für Tom so sicher wie seine guten Noten in der Schule.

»Was?!«, fauchte er deshalb barsch. Doch der Mann hatte seinen unfreundlichen Ton anscheinend gar nicht bemerkt.

»Ich wollte dir nur sagen, dass du ein richtiger Glückspilz bist. Deine Freundin ist wirklich wunderschön. Soviel Glück hätte ich auch gern.« Tom starrte ihn verdattert an. Dann wurde ihm noch einmal auf die Schulter geklopft, weshalb er sein Gleichgewicht verlor und ins das Boot stolperte. Es wurde wieder ein Schalter umgelegt und das Schwanenboot setzte sich in Bewegung. Es fuhr mit den beiden jungen Männern durch einen Tunnel, der zwar recht dunkel war, doch die Wänden waren mit rosa, leuchtende Herzchen, Frauen und Männer, die sich küssten und allerlei sonstiger Kitsch bemalt. Das Gemalte schien von innen heraus zu leuchten.

»Wo sind wir eigentlich, Tom?«, fragte Angelus und starrte eines dieser kitschigen Herzchen an. Als er keine Antwort bekam, drehte er sich zu seinem Geliebten um. Dieser saß bedröppelt auf den Kissen und glotzte blöd vor sich hin.

»Tom?« Angelus kam näher und wedelte mit einer Hand vor seinem Gesicht herum. Dadurch wurde dieser aus seinen Gedanken gerissen. Er sah auf und starrte den Todesengel an, bevor er plötzlich breit grinste.

»Komm mal bitte, Schatz«, flötete er und zog den Blonden zu sich. Er lehnte sich an das Boot und positionierte den Langhaarigen so, dass dieser mit dem Rücken an seiner Brust lag.

»Tom? Geht's dir g-...« Angelus stoppte. Seine Hand zuckte. »Was tust du da?!«

»Ich will nur testen, ob der Mann recht hatte«, kicherte der Riddle.

»Du willst nur testen, ob der Mann Recht hatte? Welcher Mann, bitteschön?«, fauchte Angel.

»Na der Typ, der dich an der Hand zu diesem dämlichen Boot hier geführt hat.«

»Und was hat der gesagt?«

Tom räusperte sich. »Ich zitiere: Ich wollte dir nur sagen, dass du ein richtiger Glückspilz bist. Deine Freundin ist wirklich wunderschön. Soviel Glück hätte ich auch gern.«

Der Blonde kniff die Augen zu einem schmalen Strich zusammen. »Er hat gedacht, ich wäre ein Mädchen?!«

»Sieht so aus.«

»UND DESHALB BEGRABSCHST DU MICH AN DER BRUST?!«, fauchte der Todesengel und wischte die fremden Hände von besagtem Körperteil.

»Ich kann es auch hier nachprüfen«, schmunzelte der Halbvampir und griff seinem Freund in den Schritt.

»Pfoten weg! Du weißt doch ganz genau, dass ich einen Schwanz hab!« Tom lachte nur und legte seine Arme um Angels Brust, damit er ihn näher an sich ziehen konnte. Er vergrub seine Nase in den blonden Haaren, die so angenehm rochen. Er konnte nicht einmal sagen, wonach. Vielleicht eine Mischung aus Pfirsich und grünen Äpfeln. Der Riddle schloss seine Augen und seufzte glücklich auf.

»Wo sind wir hier eigentlich?«, fragte Angelus leise. Sein Ärger war verraucht, als ihn Tom näher an sich gezogen hatte. Er genoss das Gefühl, an einer starken Brust zu lehnen.

»Keine Ahnung. Aber abgesehen von der Form des Bootes und diesem ganzen Kitsch an den Wänden ist es gar nicht mal so schlecht.« Angel nickte nur. Sie bogen ab und es wurde deutlich heller. Doch das Gemalte an de Wänden änderte sich nicht. Ein paar Minuten später sahen sie, dass wieder zwei Männer vor einer Art Ankerplatz auf sie warteten. Das Boot hielt an, ließ Tom und Angelus aussteigen und fuhr dann, nachdem einer der Männer auf einen Knopf gedrückt hatte, weiter. Sie nickten den beiden zu, die zurück nickten und dann zusahen, dass sie aus dem Tunnel kamen. Schon bald waren sie aus dem Ausgang getreten.

»Ist das nicht schön? Wir sind aus diesem Tunnel draußen und keine Minerva McGonagall ist in Sicht. Ah, was für eine Wohltat«, grinste Tom zufrieden.

»Wohltat, hm?«, hörte er keine Sekunde später hinter sich und wirbelte herum.

»Du schon wieder!«

»Problem damit?«, giftete Minerva zurück. Alexander, der hinter ihr stand, scharrte unsicher mit dem Fuß auf dem Kies.

»Oh ja, sogar ein ganz großes!«, fauchte der Halbvampir zurück.

»Pech!«

»Schon vergessen, dass ihr nicht mehr streiten wolltet?«, warf der Blonde gereizt ein.

»Von 'wollen' kann hier gar nicht die Rede sein. Du hast das bestimmt«, schnaubte die Gryffindor. Angelus seufzte und nahm Toms Hand, bevor er Minerva seinen Arm anbot. Zögernd hakte sie sich bei ihm ein. Der Langhaarige sah zu dem Potter.

»Kommst du? Wir gehen jetzt in die höchste Achterbahn, die dieser Freizeitpark zu bieten hat«, grinste er verschmitzt. Alexander trat, nach einigem Zögern, neben seine Gryffindorfreundin.

Angel zog seinen Freund und Minerva neben sich her, während Alexander friedlich neben der McGonagall lief und sich neugierig umsah.

»Ähm, Angel?«

»Was ist, Minerva?«

»Willst du wirklich... also, ich meine... Hast du wirklich vor, mit der besten Achterbahn zu fahren?«, informierte sich die Schwarzhaarige nervös.

»Natürlich. Tom und ich haben das schon vor, seit wir von dem Freizeitpark erfahren haben«, grinste Angel breit. Der Halbvampir sah ihn verwirrt an.

»Achso«, murmelte Minerva.

Nach einigem Suchen, fanden sie schließlich eine große Achterbahn. Angelus pfiff begeistert, Tom sah skeptisch aus, Alexander vorfreudig und Minerva ungewöhnlich blass.

»Alles in Ordnung?«, fragte Alexander sie besorgt.

»Ja, ich meine, nein, ich meine... Ich warte hier auf euch.«

»Höhenangst, meine Liebe?«, grinste der Riddle breit.

»Nein! Ich... mag nur diese Kurven nicht...«

»Aha.« Der Schwarzhaarige sah nicht überzeugt aus, doch er beließ es dabei.

»Dann warte hier, wir fahren eine Runde«, sagte Angelus und packte sich seine beiden Mitschüler, bevor er sie zu der Warteschlange zerrte. Sie mussten zwar fünf Minuten warten, bevor sie dran kamen, doch das war es vor allem Angel und Alexander wert. Sie stiegen ein, klappten die Sicherheitsbügel runter und warteten, dass es losging. Und das passierte schon nach kurzer Zeit. Alexander und Angel lachten fröhlich, während sie Loopings entlang fuhren, es steil nach unten und dann wieder nach oben ging. Tom hingegen klammerte sich wie erstarrt an die Bügel.

Nach einer für den Halbvampir unendlichen Zeit hielten die Karren endlich an. Er stolperte erleichtert aus dem Monsterding und eilte zu Minerva, die es sich währenddessen an einen Tisch gesetzt hatte, der zu einer Art Eisladen neben der Achterbahn stand. Amüsiert betrachtete sie sein grünes Gesicht.

»Nie wieder!«, nuschelte er erschöpft und bestellte sich bei einer vorbei laufenden Kellnerin einen Eiskaffee.

»Und, wie war's?«, grinste die McGonagall breit.

»Einfach wunderbar«, schnaubte Tom sarkastisch. Angelus ließ sich neben ihn plumpsen, während Alexander sich neben Minerva setzte. Beide sahen recht enttäuscht aus.

»Es hätte ruhig länger dauern können«, murmelte der Jüngste in ihrer Runde nieder geschlagen. Angelus nickte seufzend.

»Ihr seid doch krank!«, stöhnte der Riddle und ließ seinen Kopf auf seine Arme sinken, die er auf dem Tisch verschränkt hatte.

»Nein, wir haben nur mehr Durchhaltevermögen«, grinste Angel und wuschelte seinem Geliebten durch die schwarze Haarpracht.

»Pah, Durchhaltevermögen«, nuschelte der Halbvampir undeutlich. Die Kellnerin kam an und hielt Tom den Eiskaffee hin. Gerade wollte sie ihn freundlich auf sich aufmerksam machen, als ihr der Blonde den Becher aus der Hand nahm und sie angrinste.

»Dankeschön. Ich geb's ihm, wenn ihm nicht mehr schlecht ist.« Er kramte in Toms Hosentasche nach dem benötigten Geld und überreichte es ihr, worauf sie freundlich lächelte und danach wieder verschwand. Angelus nahm sich den Löffel, der im Becher steckte, und löffelte das Vanilleeis. Genießerisch schloss er die Augen, lehnte sich zurück und nahm den Eiskaffee mit, während er seine Augen über die Menschenmenge schweifen ließ. Seine Lippen schnappten nach dem Röhrchen, das er auch erwischte und schlürfte dann zufrieden den Kaffee.

Nach einiger Zeit entdeckte Angel ein ihm bekanntes Gesicht, worauf er ein Freudenlaut von sich gab, den Becher des Eiskaffees auf den Tisch stellte und zu den vorbei laufenden Menschen flitzte. Nun hob Tom seinen Kopf an und sah müde zu seinem Geliebten, der an seinem Ziel angekommen war. Mürrisch stellte er fest, dass dieses Ziel Alastor war.

»Moody! Wie geht's dir denn so?«, flötete Angelus und hakte sich bei dem Gryffindor ein. Dieser sah ihn an, als hätte er den Verstand verloren.

»Was willst du, Nexima?«, wollte Alastor misstrauisch wissen.

»Erinnerst du dich an mein Angebot? Du fährst mit mir die Achterbahn meiner Wahl und ich zeige dir, wie der Zauber geht.«

»Und welche Achterbahn?«, fragte Alastor nach kurzer Zeit, in der er überlegt hatte. Angelus grinste breit, während er hinter sich zeigte. »Ich verzichte auf den Zauber.«

Angelus zog einen Schmollmund. »Ach, Moody, bitte! Tom ist schon mit mir gefahren und jetzt ist ihm schlecht. Und ich dachte, wenigstens einer ist ein richtiger Mann... Anscheinend hab ich mich da geirrt.«

»Ich hab's mir anders überlegt! Wir fahren!«, bestimmte Alastor keine Minute später. Hagrid, der neben ihm stand, sah ihn erstaunt über die plötzliche Meinungsänderung an. Angelus hingegen drehte sich fröhlich zu der Achterbahn und grinste breit. Er liebte seine Slytherinseite! Schnell schnappte er sich Alastor, bevor es sich dieser anders überlegen konnte und zog ihn zu der Achterbahn.

Hagrid sah sich um und bemerkte seine Mitschüler, die an dem Tisch saßen und dem Langhaarigen hinterher blickten. Er setzte sich auf einen freien Stuhl neben Alexander und sah neugierig zu dem Riddle, der ziemlich schadenfroh aussah.

Hagrid gab sich ein Ruck und öffnete seinen Mund, um neugierig seine Frage zu stellen. »War die Achterbahn wirklich so schlimm?«

Rubine trafen auf dunkle Augen und Hagrid zuckte zusammen. Diese Augen waren ihm unheimlich, auch wenn sie ihm nicht mehr so kalt erschienen, wie vor den Sommerferien. Wenn Angelus in der Nähe war, konnte man sowieso nichts von der früheren Kälte sehen. Doch wenn dieser nicht da war, konnte er sehen, dass Tom trotz allem ein Slytherin war. Und genau das war es, was ihn so sehr verwunderte. Wie schaffte es ein einzelner Mensch einen anderen so sehr zu verändern? Und dass der Schwarzhaarige sich verändert hatte, hatte Hagrid schon bald bemerkt.

»Es war nicht sehr angenehm. Aber wie du siehst, hab ich es überlebt. Warum?« Toms Stimme riss Hagrid aus seinen Gedanken und wieder zuckte er zusammen, bevor er sich an seine eigene Frage erinnerte.

»Angelus sagte, dass dir schlecht ist und dass er gedacht hat, dass wenigstens einer ein richtiger Mann ist«, erzählte Hagrid und zuckte unsicher mit den Schultern. Kurz war es still, bevor Tom laut lachte. Er nahm es seinem Geliebten nicht übel, dass er so etwas gesagt hatte und ihn praktisch lächerlich gemacht hatte. Eher amüsierte es ihn, dass Angel es gesagt hatte, um Alastor dazu zu bringen, sich beweisen zu wollen. Und dass er selbst nachher etwas zu lachen hatte, trug auch einen Teil zu seinem Lachen bei. Langsam ebbte sein Lachen ab. Er grinste schief, als er die schiefen Blick bemerkte, die Minerva und Alexander ihm zuwarfen.

Er schüttelte den Kopf, bevor er seinen Eisbecher nahm und an dem Röhrchen saugte. Er machte einen Schluck, dann noch einen... und dann kamen Schlürfgeräusche, die ihn in den Becher sehen ließen. Seine Augen wurden größer, als er bemerkte, dass das Eis fehlte und der Kaffee jetzt ebenfalls weg war.

»Dieser Satansbraten!«, fluchte er und stellte den Becher mit einem leisen Knall auf den Tisch. Dann winkte er eine Kellnerin zu sich. »Einen Eiskaffee bitte.« Tom sah zur Achterbahn.

Gerade hielt die Karre an, aus der Alastor und Angelus stiegen. Alastor war noch grüner ihm Gesicht, als er selbst es gewesen war. Angel hingegen strahlte übers ganze Gesicht. Der Halbvampir schluckte seine Schimpftirade hinunter, die er Angelus gerade entgegen schleudern wollte. Sein blonder Schönling setzte sich glücklich neben ihn und nahm sich einen Schluck aus dem Eisbecher, den die Kellnerin gerade Tom geben wollte. Der Riddle bestellte sich noch einen und sah zu, wie Alastor in das Innere der Eisdiele eilte. Ohne Zweifel suchte er eine Toilette.

Tom bemerkte einen Körper, der sich an ihn lehnte und dann einen Kopf, der auf seiner Schulter landete. Er sah zu seiner rechten Seite und lächelte leicht, als er Angel zufrieden lächeln sah. Er streichelte ihm über den Kopf, nahm dann den Eiskaffee der Kellnerin ab und zahlte, bevor er näher an Angels Stuhl rückte und ihm einen Arm um die Schulter legte.