SORRY!!
Es tut mir leid dass es so wahnsinnig lange gedauert hat mit den Updaten... aber ich war im Ausland studieren und irgendwie bin ich mit dem ganzen Chaos und Stress gar nicht mehr zum Schreiben gekommen... ich versprech, das nächste Kap wird nicht wieder so lang dauern
Ich versuch wirklich etz wieder häufiger upzudaten... is halt oft schwierig mit der Uni nebenbei... aber zur Zeit hab ich endlich wieder ein bisschen Zeit... (hab sogar schon angefangen mit dem nächsten Kap, zwar noch net viel, aber immerhin)
Und es muss auch keine fürchten, dass ich irgendwann abbrechen sollte... ich hab bereits die ganze Story ausgearbeitet (als Notizen), es kommen noch ungefähr 10 Kapitel oder so...
Und ich weiß, diese Kap is ein bisschen kurz geworden, aber der Schluss passt so gut...
29. Die Rückkehr des Königs
Als ich am nächsten Tag aufwachte, fühlte ich mich wider erwarten wunderbar ausgeruht. Ich streckte mich und stand langsam auf.
Gerade als ich das Zelt verlassen wollte, kam Legolas um mich zu holen.
Vorsichtig half er mir nach draußen und ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus bei dem Anblick der mich dort erwartete.
Es schien, als ob alle Bewohner von Minas Tirith sich auf en Mauern und vor der Stadt eingefunden hatten und überall wehten bunte Fahnen im Wind. Hoch oben, von Weißen Turm konnte ich das Banner des Truchsess erkennen.
„Dieses Banner wird heute zum letzten Mal dort wehen,", informierte mich Legolas leise. „Bald wird sich dort das Banner des Königs befinden."
Die Sonne war bereits aufgegangen und tauchte die ganze Stadt in weiches, glitzerndes Licht. Vor den Toren der Stadt hatte sich eine große Menschenmenge versammelt. Aragorn, Éomer und Imrahil hatten ihre gesamte Armee auf dem Pelennor aufreihen lassen, so dass sie den Toren Minas Tiriths gegenüber standen.
Das Heer sah schon sehr beeindruckend aus, alle in glänzender Rüstung und die bunten Fahnen.
Bevor ich noch fragen konnte, was nun geschehen würde, führte mich Legolas nach vorne, direkt neben Aragorn und die anderen Anführer. Nun konnte ich auch erkennen, dass sich gegenüber von uns, bei den Toren, nicht nur die einfachen Bürger der Stadt befanden, nein, ganz vorne konnte ich Faramir und Éowyn erkennen, ebenso wie einige andere die bestimmt wichtig waren.
„Neben Faramir steht Húrin, Bewahrer der Schlüssel, und neben Éowyn befindet sich Elfhelm der Marshall der Mark", teilte mir Legolas leise mit.
Nicht dass mir das jetzt allzu sehr geholfen hätte, aber ich nickte brav. Lauer wichtige Leute, das war mir schon klar. Ich war gespannt was nun kommen würde.
Eine laute Fanfare ertönte und alles wurde still. Nach einem kurzen Moment begann Aragorn auf die Stadt zu zu gehen. Er trug ein schwarzes Kettenhemd mit einem silbernen Gürtel und einen langen, weißen Mantel. Éomer, Imrahil und Gandalf folgten ihm und trugen ebenfalls einen weißen Mantel. Die vier Hobbits hatten sich ihnen ebenfalls angeschlossen.
Von der anderen Seite, kamen nun Faramir und Húrin nach vorne um Aragorn und die anderen in der Mitte zu treffen. Sie wurden von vier Wächtern der Zitadelle begleitet die eine schwarze Truhe mit silbernen Verzierungen trugen.
In der Mitte des freien Platzes trafen die zwei Gruppen aufeinander und Faramir kniete vor Aragorn.
„Der letzte Truchsess Gondors bittet um die Erlaubnis sein Amt niederlegen zu dürfen", sagte er und hielt Aragorn einen weißen Stab hin, den dieser zwar entgegen nahm, aber gleich darauf wieder zurück gab.
„Dieses Amt wird weiterhin existieren und es gehört Euch und Euren Erben, solange meine Linie in Gondor herrschen wird. Vollstreckt nun Euer Amt!"
Daraufhin stand Faramir auf.
„Männer Gondors! Hört nun den Truchsess dieses Reiches! Seht! Endlich ist jemand gekommen der den Thron beansprucht. Hier steht Aragorn, Arathorns Sohn, Häuptling der Dúnedain von Arnor, Captain der Armee des Westens, Träger des Stern des Nordens, Führer des Neugeschmiedeten Schwertes, siegreich in der Schlacht, dessen Hände Heilung bringen, der Elbenstein, Elessar von der Linie Valandils, Isildurs Sohn, Elendils Sohn von Númenor. Soll er König sein und die Stadt betreten und dort herrschen?"
Ein ohrenbetäubendes ‚JA!' war die Antwort.
Ich grinste. Na, wenn das nicht mal eindeutig war.
Faramir holte nun die Krone Eärnurs, des letzten Königs von Gondor hervor. Eigentlich hätte Aragorn sie ja aus den Händen des Königs vor ihm erhalten sollen, aber da dieser ja schon mehrere Jahrhunderte tot war, ging das etwas schlecht.
Nun hielt der Truchsess die Krone in die Höhe. Ich hielt erstaunt meinen Atem an. Wow. Sie war weiß, mit perlmut- und silberfarbenen Flügeln auf beiden Seiten, sieben glänzende Adamanten befanden sich auf dem runden Band dann die ganze Krone umschloss und auf der Spitze war ein einzelnes, rötliches Juwel.
Diese Krone nahm Aragorn nun in die Hände und hielt sie hoch.
„Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Ambar-metta!" Aus dem großen Meer kam ich nach Mittelerde. Hier will ich bleiben, und meine Erben, bis zum Ende der Welt."; Die Worte Elendils als er zum ersten Mal Eriador erreichte
Dann jedoch gab Aragorn die Krone wieder an Faramir zurück und bat darum sie von dem Ringträger überbracht zu bekommen, und von Gandalf gekrönt zu werden, was auch geschah.
Alles in allem eine sehr beeindruckende Zeremonie.
Nun erhallten wieder Fanfaren und Aragorn schritt auf Minas Tirith zu, wo er unter Jubel und Musik durch das provisorische Tor geleitet wurde und durch die Straßen der Stadt.
Eine riesige Prozession folgte ihm, doch ich blieb lieber mit Legolas in dem Lager vor den Toren. Es ging mir zwar schon besser, aber ich hatte nicht wirklich Lust auf meinen Krücken durch die ganze Stadt zu hopsen.
Langsam gingen Legolas und ich wieder zu den Zelten zurück, wo wir auf Elladan und Elrohir trafen.
„Hi", grüßte ich die beiden mit einem leichten Lächeln. „Eine beeindruckende Zeremonie war das..."
Die Elben lächelten.
„In der Tat", sagte Elladan mit einem leichten Kopfnicken. „Aragorn hat nun endlich sein Erbe angetreten."
Er warf seinem Bruder einen Blick zu den ich nicht ganz deuten konnte. Es steckte mehr hinter diesen Worten als es auf den ersten Blick schien. Ich hob eine Augenbraue.
„Der König der kryptischen Andeutungen hat wieder zu geschlagen."
Elladan lachte.
„Keine Sorge, Elena, Ihr werdet es schon noch früh genug erfahren."
"Es ist nicht an uns, Euch davon zu erzählen", fügte sein Bruder hinzu.
„Ja, ja, schon gut, hättet Ihr dann nicht ganz die Klappe halten können?", fragte ich grinsend. „Jetzt bin ich neugierig, das ist unfair..."
Legolas lachte und legte mir einen Arm um die Hüfte.
„Ein paar Tage wirst du es schon noch aushalten können, hoffe ich?"
„Hm... na gut... aber nur wenn ich eine Massage bekomme?"
Legolas grinste und schüttelte gespielt ungläubig den Kopf.
„Wie meine Lady es wünscht."
Und so ging es noch einige Zeit weiter. Ich fühlte mich so frei, so glücklich und anscheinend schien es den anderen auch so zu gehen. Und warum auch nicht? Der Ring war vernichtet, der Krieg gewonnen und Aragorn war König. Recht viel besser konnte es ja kaum kommen.
Und so weit ich sehen konnte, hatte diese übermütige Stimmung die ganze Stadt ergriffen. Überall wurde gefeiert, Musik erklang und man konnte sogar Leute auf offener Straße tanzen sehen.
Später im Laufe des Nachmittags, lies Aragorn nach uns schicken. Gandalf teilte uns mit, dass man für uns alle Gemächer in der Zitadelle von Minas Tirith hergerichtet hatte und das Aragorn uns bat seine Gastfreundschaft anzunehmen.
„Richtige Zimmer? In einem richtigen Haus? So mit Bad und allem?", fragte ich den Zauberer, der daraufhin lächelnd nickte. „Worauf warten wir dann noch?"
In den Häusern der Heilung hatte ich mich zwar waschen können, aber nur mit Hilfe einer Waschschüssel, ich sehnte mich nach einem richtigen Bad, in einer richtigen Wanne.
Grinsend hob mich Legolas hoch und folgte Gandalf nach draußen.
„Weißt du, ich kann auch alleine laufen...", teilte ich ihm lachend mit.
„Aber so geht es viel schneller", meinte er und setzte mich aufs Pferd um kurz darauf hinter mir aufzusitzen.
Zufrieden lehnte ich mich zurück und kuschelte mich an ihn.
„Auch wieder wahr... und ich will mich ja auch gar nicht beschweren."
Langsam ritten wir durch die überfüllten Straßen der Stadt. Überall feierte man das Ende des Krieges und die Rückkehr des Königs.
