Kapitel 29
Und noch ein Truck von außerhalb...
Jack drehte den Zapfhahn in das Fass, dann sah er die Straße hinauf. "Jesus, Ennis, da ist schon wieder so ein komischer Truck. Ein neuer Störenfried?"
Ennis zuckte die Schultern. "Ich hab's dir doch gesagt... alle guten Dinge sind drei. Erst die Ballons, dann der Chili King und jetzt... wer auch immer das da ist."
Sie sahen die lange Einfahrt hinauf, wo gerade ein dunkelgrüner Pickup um die Ecke gebogen kam. "Aber der kommt mir irgendwie bekannt vor."
Jack schirmte seine Augen mit seiner Handfläche ab. „Das auf jeden Fall.", sagte er. „Er sieht alt aus und glänzt trotzdem."
Eine Weile sahen sie schweigend zu, wie der Truck zu ihnen hinfuhr. Der Fahrer hielt dort, wo Jack und Ennis standen. Die beiden konnten hören, wie die Handbremse gezogen wurde, dann öffnete sich die Fahrertür. Zu Jacks absoluter Verwunderung stieg sein Sohn Bobby aus.
„Dad, Ennis.", sagte Bobby und ging zu den beiden Männern, um sie zu umarmen. „Sorry, dass ich zu spät bin. Einen fröhlichen Jahrestag. Sieht aus, als wäre die Party schon in vollem Gange.", fügte er hinzu und sah auf die Leute, die quer über den Rasen verteilt waren.
„Bob, was ist das denn? Hast du dir einen neuen Truck besorgt?"
„Frag ihn.", sagte Bobby und nickte in Ennis' Richtung. Ein schwaches Grinsen umspielte seine Lippen.
Jack wandte sich mit verblüffter Miene an Ennis. „Wovon redet er denn?", fragte er.
„Sieh dir den Truck an, Jack.", sagte Ennis. „Ganz genau…"
Jack wandte sich wieder um und betrachtete den Truck, der nur wenige Zentimeter vor ihm geparkt stand, genauer. Endlich fiel bei ihm der Groschen. „Das ist ja mein Truck… mein alter Truck... aber er ist neu hergerichtet!"
„Natürlich ist es nich das Original…", sagte Ennis. „Aber, jap, es ist ein 1950 GMC Half Ton Three on Three mit sechs Zylindern. Komplett restauriert, sogar die Fußmatten." Er beugte sich nach vorne und sagte etwas leiser: „Einen frohen Jahrestag, Babe."
„Ist der für mich?", fragte Jack noch immer verwirrt.
„Mh-hm… er ist ein Geschenk von mir an dich."
Jack hielt inne und sein Blick wanderte zwischen Ennis und dem Truck hin und her. „Das kann ich ja verdammt nochmal nicht glauben…", sagte er. „Du schenkst mir meinen alten Truck…"
„Klare Sache.", erwiderte Ennis. „Bobby und ich haben da schon eine ganze Weile dran gearbeitet. Gefällt er dir?"
„Ob er mir gefällt?? Ich... ich...ich, bin total überwältigt, das bin ich."
Ennis grinste ihn an. „Das nehm' ich mal als ja." Er nickte. „Los, setz dich mal rein."
Jack musterte Ennis, dann ging er zum Truck, fuhr mit den Fingern über den Türgriff und drückte ihn mit seinem Daumen herab. Er rutschte auf den Fahrersitz und besah sich die Kabine. Es sah alles so bequem und vertraut aus. Jack fuhr über das Armaturenbrett, dann fasste er vorsichtig das Lenkrad an. „Ich kann es verdammt nochmal nicht fassen.", wisperte er zu sich selbst. „Mein alter Truck ist wieder da."
Er sah nach rechts und bemerkte einen schwarzen Hut – in seiner Lieblingsmachart – der auf dem Beifahrersitz lag. Er nahm ihn in die Hand, er war brandneu. Er wandte sich um und kurbelte das Fenster herunter, auch dieser Griff fühlte sich so vertraut in seiner Hand an. „Ennis.", rief er sanft und hielt den Hut hoch. „Was ist das denn?"
Ennis zwinkerte ihn mit einem weiteren breiten Grinsen an. „Ich dachte, wenn schon, denn schon. Der Truck… der Hut… das gehört zusammen."
Jack saß eine Weile in verblüfftem Schweigen da und strich mit seinen Fingern über die Krempe seines neuen Huts, während er sich das Innere des Trucks ansah. Es war so, als sei eine alte Erinnerung wieder zu neuem Leben erweckt worden. Die Knöpfe am Radio, die Messuhren am Armaturenbrett – alles genau, wie er sich erinnerte. Er warf einen Blick auf den Tacho: 87,650, las er. Jack kicherte. „Ob das nun 187,650 waren?", dachte er. "Oder gar 487,650?"
Er sah durch die Windschutzscheibe und bemerkte, dass einige Gäste herüber gekommen waren, die lächelten und mit dem Finger auf den Wagen zeigten. Ennis für seinen Teil hatte ein breites, zufriedenes Grinsen im Gesicht, offensichtlich begeistert, dass seine Überraschung – die dritte an diesem Tag – ein solcher Erfolg war.
Jack besah sich den Hut und hatte plötzlich eine Idee. Er öffnete die Tür und stieg aus der Kabine, seinen schwarzen Hut trug er in der linken Hand. Er schaute Ennis an, während er den Hut aufsetzte und die Krempe über seine Augen zog, ehe er die Tür mit seinem Hintern zuschlug.
Er ging ein paar Schritte am Truck entlang, wobei seine Hand über die Seite glitt, dann lehnte er sich mit dem Rücken gegen das warme Metall.
Jack versuchte, sich an seine Jugend zu erinnern, als sein Körper sich noch lang, schlank und beweglich angefühlt hatte. „Ich hab mich fallen lassen.", dachte er. „Ich hab mich gegen die Seite des Trucks fallen lassen."
Er brachte sich sorgsam in Position, wobei er Ennis die ganze Zeit unter seinem Hut hervor anblickte. Er schob seine Hüften nach vorne und positionierte als letztes seinen rechten Fuß auf dem Rad, wobei er das linke Knie etwas durchbog.
Ennis beobachtete Jack und versuchte, herauszufinden, was vor sich ging. Er bewegte sich wie in Zeitlupe, vollführte eine Art Tanz, dessen Choreographie auch nur Jack selbst kannte. Wie er da gegen den Truck lehnte, den Hut über die Augen gezogen hatte und ihn trotzig, beinahe herausfordernd ansah, schien sein ganzer Körper zu sagen: „Los, komm und nimm mich, Cowboy."
Plötzlich dämmerte es Ennis. „Verflucht nochmal, Jack!", sagte Ennis atemlos. Er hoffte, dass keiner der Gäste, die neben ihm standen, ihn hörten. Er fühlte sich in der Zeit zurück versetzt und war wieder 19, stand vor Aguirres Wohnwagen in Signal und sah Jack zum ersten Mal im Leben. Er erinnerte sich an diese Pose, das glatte schwarze Haar, die glänzenden blauen Augen, die ihn unter der Krempe seines Hutes angeschaut hatten. Sein Haar war zwar nicht mehr schwarz aber alles andere stimmte genau.
Jack sah ihn unverwandt an, seine Augen schweiften nicht ab. Ennis spürte, wie Hitze in seine Lenden stieg. Er spähte an sich hinab, wie er hoffte unauffällig, und sah, dass eine Erektion den Schritt seiner Jeans ausfüllte. „Oh heilige Scheiße!", dachte er. „Ich kann doch nicht vor all diesen Leuten einen Ständer kriegen!"
Er trieb sich selbst nach vorne und überwand die Distanz zwischen ihnen mit zwei großen Schritten. Er packte Jack bei der Hand und zog ihn ins Wageninnere, schob ihn unsanft hinein, als er die Tür geöffnet hatte. „Los, Cowboy.", knurrte er. "Machen wir ne Probefahrt."
Jack grinste, erfreut über die Antwort, die er erhielt. „Wir lassen unsere Gäste einfach allein?", fragte er mit schwacher Stimme.
„Scheiße, ja!", sagte Ennis, drehte den Schlüssel im Zündschloss und startete den Truck mit Gewalt. Er bewegte sich nach vorne und Ennis drückte das Gaspedal durch.
„Hey, sei vorsichtig!", sagte Jack. „Das ist jetzt ein Oldtimer. Mach das Getriebe nich kaputt!"
„Scheiß drauf!", erwiderte Ennis. "Ich will allein mit dir sein. Was zum Teufel war das eben überhaupt?"
"Was meinst du?", fragte Jack lachend, als er auf dem Sitz hin und her geschaukelt wurde. Er hatte ganz vergessen, wie es war, in einem Wagen ohne Sicherheitsgurt zu fahren.
„Diese Pose, die du gemacht hast. Du sahst genauso aus wie an dem Tag, an dem ich dich getroffen hab." Ennis bog in den Parkplatz am Fluss ein, wo sie normalerweise immer nackt baden gingen und würgte den Wagen ab. Er wandte sich an Jack und packte ihn an den Schultern. „Du hast mich heiß gemacht!"
Jack ließ sich in einen unsanften Kuss zerren. Ennis drückte seine Lippen mit seiner Zunge auseinander und presste seinen Körper gegen Jacks. „Gottverdammt!"
Jack lachte, als sie sich voneinander lösten und fuhr mit den Fingern Ennis' Wangenknochen hinab. „Heiß, ja?", fragte er. „Und daran ist diese kleine Pose von dem Tag, an dem ich mich in dich verliebt hab, Schuld?"
„Oh ja.", sagte Ennis. „Und du hast dafür gesorgt, dass ich mich wieder ganz neu in dich verliebe." Seine Hände glitten an Jacks Hemd hinab und öffneten ungeduldig die Knöpfe. Ennis schob seine Finger unter den Stoff und rieb mit den Daumen über seine Brustwarzen, wobei er ihn in einen weiteren, leidenschaftlichen Kuss zog. Seine Hände wanderten tiefer, hantierten mit der Gürtelschnalle herum und zogen dann rasch den Reißverschluss auf. Eine Hand umklammerte Jacks Glied. „Ich will dich.", sagte er mit leiser, heiserer Stimme, fast knurrend.
„Ennis.", sagte Jack, überrascht über diesen plötzlichen Überfall. Er musterte das Gesicht seines Lovers. Es war heiß in der Kabine des Trucks und Schweiß stand ihm auf der Stirn, wovon ein Tropfen seine Wange hinab lief. Seine Augen waren dunkel und erweitert, sein Blick verschleiert von Lust und Verlangen. „Woah, Cowboy, was ist denn in dich gefahren?"
„Ich brauch dich, Jack.", sagte Ennis. Seine Hände griffen nach dem Gummizug von Jacks Unterwäsche und versuchten, sie hinab zu ziehen. „Ich will dich auf der Stelle ficken." Er brachte sich so in Position, dass er auf dem Sitz kniete, eingeengt in dem wenigen, zur Verfügung stehenden Platz. Dann versuchte er, Jack unter sich zu zwängen, indem er ihn an den Achseln hochzog. Jacks Kopf stieß gegen die Armlehne an der Tür. Er wurde in eine unbequeme Position gequetscht und dort festgehalten durch Ennis' Knie, die gegen seine Hüften drückten, sowie seiner Hand, die seine Schultern unten hielt.
„Ennis…Ennis.", versuchte Jack es erneut und probierte, sich aus seiner eingeengten Lage zu befreien. Sein Hintern lag halb auf dem Sitz, halb rutschte er herunter. „Beruhig dich, Babe, mach mal langsam." Er hoffte, dass seine Stimme langsam und beschwichtigend klang. Ennis befand sich in einem Zustand, den Jack nicht oft gesehen hatte. Er war erotisch und aufregend, gleichzeitig aber alarmierend.
Ennis setzte sich auf, sah auf Jack hinab, der halb entkleidet war und dem die Haare zu Berge standen. Schweiß tropfte von seiner Stirn auf Jacks Brust. Sein Atem ging stoßweise. Er schluckte. „Ich, äh…ich, äh...", stammelte er und versuchte, sich wieder unter Kontrolle zu bekommen, suchte nach seiner Selbstbeherrschung. Dann, unerwartet, sagte er: „Tut mir Leid.", sein Kopf fiel nach unten und er wurde rot auf Nacken und Wangen.
„Schon gut.", flüsterte Jack zur Antwort, griff nach oben und wischte Ennis die Haare von seiner verschwitzten Stirn.
„Ich benehm' mich ja wie'n läufiger Hund. Ich weiß auch nicht, was in mich gefahren ist.", sagte Ennis mit zittriger, beschämter Stimme.
„Du benimmst dich wie'n notgeiler Teenager.", kicherte Jack. „Das ist ja auch okay, aber nich jetzt und nich hier. Wir haben einen Haufen Gäste. Ich kann nich zur Party zurückkommen, durchgefickt und verschwitzt aussehen." Er wand sich erneut. „Ennis, könntest du von mir runter gehen? Verdammt, ich glaub ich brech mir grad das Genick."
Ennis sah wieder hinab und bemerkt, wie furchtbar Jack unter ihm eingeklemmt war. „Oh mein Gott, das tut mir Leid.", sagte er. Er setzte sich auf und half auch Jack, sich in eine sitzende Position zu bringen, dann ließ er sich wieder auf den Fahrersitz fallen. Er zog ein Taschentuch aus seiner Hosentasche und wischte sein Gesicht trocken, noch immer ging sein Atem stoßweise. „Oh Jack, das tut mir so verdammt Leid, ich hab dich hier ja fast vergewaltigt und auch noch dein Geschenk ruiniert."
Jack knöpfte sein Hemd zu und zog seine Hosen hoch, dann beugte er sich vor und fuhr mit den Fingern Ennis' Wange hinab. „Du ruinierst gar nichts, du warst nur etwas übereifrig… aber du hast ja aufgehört, als ich dich drum gebeten hab, also ist nichts passiert. Und mal ehrlich, ich mag's doch, dich so geil zu sehen, es fühlt sich toll an, zu wissen, dass mein Mann noch immer scharf auf mich ist."
Ennis grinste Jack schief an. "Ich wusste auch nicht, dass du daran gezweifelt hast."
„Ja, aber diese angestaute Sehnsucht… das hab ich schon ne Weile nicht erlebt, Babe… dadurch fühl ich mich heiß und sexy. Und", fügte er nach einer Pause hinzu, „ich will, dass du mich auf dem Vordersitz dieses Trucks fickst, ich will, dass du mich in das weiche Leder presst…", sagte er und fuhr mit der Hand über den Sitz. „Aber irgendwann, wenn wir Zeit haben… und vielleicht auch etwas Gleitmittel."
Ennis lachte leise. „Schätze, wir sind langsam zu alt für die Tage, in denen es nur mit Spucke und Sperma ging, was?"
Jack zwinkerte ihm zu. „Ich glaub, wir werden zu alt für diese Brokeback Spielchen… ich kann mich da sogar vage an eine Dose mit Schmierfett erinnern…", er wurde leiser, als er Ennis in die Rippen stieß.
Ennis schüttelte den Kopf. „Oje, erinnre mich nicht daran. Wenn ich jetzt daran denke, war das richtig ekelhaft." Er holte tief Luft, wischte sich erneut die Stirn mit dem Taschentuch trocken und warf es weg. „Bereit, zur Party zurück zu fahren?"
„Warte mal.", sagte Jack, holte einen Kamm hervor und kämmte sich durch das Haar. Dann reichte er ihn Ennis. „Vielleicht willst du den benutzen."
Ennis grinste noch immer schief. „Danke."
Jack öffnete das Handschuhfach und wühlte darin herum, dann beugte er sich nach vorne und griff unter den Sitz. „Ah.", sagte er. „Das hab ich mir doch gedacht."
"Was machst du da?", fragte Ennis verwirrt.
„Du warst nicht der Einzige, der Bobby um Hilfe bei seinem Geschenk gefragt hat.", erwiderte er und holte ein eingepacktes Packet unter dem Sitz hervor. „Ich hab mir gedacht, dass das hier ist." Er reichte es Ennis. „Einen fröhlichen Jahrestag, Babe.", sagte er. „Das ist von mir für dich."
"Ich hab gar nichts erwartet.", sagte Ennis und hielt das Geschenk vor seine Brust.
„Ich doch auch nicht.", antwortete Jack. „Und was hab ich jetzt? Einen Truck." Er wies mit seiner Hand darauf. „Los, mach's auf."
Ennis löste die Schleife, dann fuhr er mit einem Finger unter das Papier. Er holte etwas hervor, das hinter Glas und eingerahmt war und erkannte, dass es zwei Postkarten waren. Ein zeigte ein Bild vom Signal Mountain, die andere war an Jack in Childress adressiert. „Unsere Karten.", sagte er sanft.
„Ja.", erwiderte Jack. „Die ersten beiden. "Mein Freund, ich komme vorbei" und "Auf jeden Fall"."
Ennis grinste ihn an. „Das ist toll… aber so kann man sie gar nicht lesen."
Jack nahm ihm das Bild aus der Hand und drehte es herum. „Ich hab es nur lose rahmen lassen. Wir können sie lesen, wann immer wir wollen… oder sie einfach da lassen."
Ennis grinste. „Eine verdammt gute Idee, Jack. Manchmal bist du echt so verdammt clever."
„Es gefällt dir?"
„Natürlich gefällt es mir. Wie bist du auf die Idee gekommen?"
"Durch unsere kleine Hochzeit von vor zwei Wochen... als ich die Karten in deinem Gebetbuch gesehen hab. Ich habe meine auch alle noch, da ist mir das eingefallen.", sagte er und wies auf die „Auf jeden Fall" Karte. „Eigentlich waren die Ringe ja als Geschenk gedacht, aber das hast du ja versaut."
Ennis grinste. „Wenn du nicht gewollt hättest, dass ich ihn anzieh', dann hättest du ihn mir nich vorher zeigen sollen."
„Schon gut. Mir hat unsere zweite Hochzeit gefallen und ich fand's auch gut, dass es mich an die Karten erinnert hat… jetzt können wir sie immer anschauen."
Ennis nickte, nahm Jack das Bild aus der Hand und legte es auf das Armaturenbrett. Er zog ihn in eine enge Umarmung. „Danke, Babe.", sagte er sanft, küsste ihn wieder, diesmal allerdings liebevoll und zärtlich. „Ich liebe dich."
„Ich liebe dich auch.", sagte Jack und lehnte den Kopf zurück, als Ennis mit seinen Lippen an seinem Ohr entlang fuhr, dann seinen Nacken hinab und schließlich zu seinem Halsansatz. „Jetzt mach dich nicht schon wieder heiß!"
„Mach ich nich.", erwiderte Ennis, lehnte sich zurück und setzte sich auf. „Aber ich werd mich später dran erinnern." Er rutschte hinter das Lenkrad und wollte den Schlüssel umdrehen, dann aber hielt er inne. „Warte, das ist doch dein Geschenk, warum fahre ich?"
Er öffnete die Tür und stieg aus, womit er Jack zeigte, dass er auf die Fahrerseite rutschen sollte. Jack grinste ihn an und tat dies. Ennis ging um den Truck herum, setzte sich auf die Beifahrerseite und rutschte nahe an Jack heran. Er küsste ihn erneut auf die Wange. „Einen fröhlichen Jahrestag, Babe. Jetzt lass uns zur Party zurückfahren, wir haben da sicher einen Haufen hungriger Gäste."
„Ganz sicher.", erwiderte Jack und startete den Truck. „Und das Chili bewertet sich auch nich von allein."
„Naja, wenn man Bad-Ass Bruce und dem Chili King glaubt, ist der Wettbewerb ja schon gelaufen."
„Das werden wir erstmal sehen.", sagte Jack und fuhr die Straße hinauf.
x x x x x x x
krokomaus: Naja, ich weiß im Voraus auch nicht, wie lang ich warten muss. Wenn Mainewriter fleißig ist, bin ich das auch. Ich hab nur gesagt, dass ich jetzt immer auf ein neues Chapter warten muss…
