Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.

Die Originalstory ist von lizzy90.

Schmerz. Bellas Pov.

Es war schon merkwürdig, dass die Sachen die man am meisten liebte einem auch am meisten weh tun konnten. Meine Liebe zu Edward Cullen war mit teuer zu stehen gekommen, ich hatte gedacht, dass er sich ändern könnte, dass ich seinen Groll in Liebe verwandeln könnte, aber so war es nicht. Ich habe versagt und das tat weh, vor allem für meine Baby tat es mit weh. Es würde keinen Vater haben.

Ich wusste seit genau einer Woche nichts von ihm. Er hatte kein Lebenszeichen von sich gegeben,obwohl ich das eigentlich auch nicht erwartet hatte, er war jetzt bestimmt glücklich und genoss die Gesellschaft von Tanya. Alice hat mir jeden Tag einen Brief geschrieben, aber ich war nicht in der Laune sie zu öffnen und hatte auch keine Lust mein Zimmer zu verlassen, ich war müde, enttäuscht und wütend. Ich würde keine Träne mehr für ihn vergießen, er war es nicht wert, aber das bedeutete nicht, dass es nicht mehr weh tat.

Angela hatte mich überredet,endlich mein Zimmer zu verlassen, die ganze Zeit in diesen vier Wänden zu verbringen, war nicht gesund, nicht für mich und auch nicht für mein Baby. Meinem Vater hatte ich es noch immer nicht gesagt und zerbrach mir jeden Tag den Kopf darüber, wie ich es ihm am besten sagen könnte, ohne Ergebnis.

Mit einem langen Seufzer legte ich meine Bürste weg und stand auf, ich sah etwas besser aus als Gestern und das war ein großer Fortschritt. Mein Leben musste jetzt ohne Edward weitergehen und so würde es sein. Er hatte unsere Liebe verraten und nicht weil er eine Lüge geglaubt hatte, sondern weil er mit ihr zusammen war.

„Bella?" Angela steckte den Kopf zur Tür herein.

„Hallo." Sagte ich und drehte mich zu meiner Freundin und sie lächelte mich an.

„Du siehst hübsch aus." Sagte sie und ich lächelte zurück. „Es ist schön, dass du endlich aus deinem Zimmer kommst."

„Das Leben geht weiter und ich kann es nicht zulassen, dass der Schmerz mich runter zieht." Angela kam zu mir und umarmte mich.

„Hast du meinen Vater gesehen?" Fragte ich verbrachten wir den Vormittag zusammen, aber Heute hatte ich ihn noch nicht gesehen.

„Er hat gefrühstückt und sich dann wieder hingelegt, es ging ihm nicht so gut." Murmelte Angela.

„Ich bin eine miserable Tochter." Sagte ich. „Ich sollte mich mehr um meinen Vater kümmern."Eigentlich hätte er letzte Woche in die Stadt fahren sollen, damit er mit seiner Behandlung weitermachen konnte, doch wegen dem ganzen Chaos in meinem Leben, ist er nicht gefahren. Er musste jetzt so schnell wie möglich in die Stadt, damit die Behandlung nicht zu lange unterbrochen wurde.

„Er weiß, dass du nicht gerade deine besten Tage hast." Angela zuckte mit den Schultern. „Ihm geht es gut Bells, er ist nur etwas müde." Sie wollte, dass ich mich besser fühlte, aber ich hatte mich um meine Familie zu kümmern.

„Wie du meinst." Ich seufzte kurz. „Aber diese Tage sind jetzt vorbei, es ist Zeit sich der Realität zu stellen." Einer Realität in der es keine Cullens mehr gab.

„Du solltest die Briefe von Alice beantworten." Sagte Angela und sah auf den kleinen Haufen, der auf meinem Schreibtisch lag. Ich hatte Angst sie zu öffnen, dass konnte ich nicht abstreiten. Ich hatte Angst vor dem was drin stand, vielleicht würde Alice mir ja bestätigen, dass Edward jetzt mit Tanya glücklich war.

„Das mach ich später." Redete ich mich raus und Angela schnaufte nur.

„Lass und runter gehen,damit du frühstücken kannst." Ich nickte und ging mit ihr in die Küche. Ehrlich gesagt hatte ich nicht viel Hunger und ich musste mich oft übergeben, wenn ich etwas gegessen hatte. Ich hatte keine Ahnung, wie lange ich meine Schwangerschaft noch verschweigen konnte. Es würde bestimmt nicht mehr lange dauern und man würde es sehen, aber ich musste mir überlegen, wie ich es meinem Vater sagen würde.

Gegen zwölf saß ich im Wohnzimmer, sah einige Papiere durch und wartet auf James. Ich verstand einiges nicht und wollte James nicht misstrauen,ohne mit ihm geredet zu haben. Mein Bruder kam eine gute halbe Stunde später, er sah müde aus und wischte sich den Schweiß von der Stirn

„Bella." Sagte er erfreut und lächelte mich an.

„Hallo."

„Es freut mich, dass du herunter gekommen bist. Geht es dir besser?" Fragte er so vorsichtig, wie er sich in den letzten Tagen mir gegenüber verhalten hatte. Er hatte ihn nicht mehr erwähnt,wofür ich sehr dankbar war. Ich nickte und versuchte zu lächeln.

„James, ich hab einige Papiere durchgesehen und irgendwie stimmt da was nicht." Murmelte ich, es war mir unangenehm ihn darauf anzusprechen. James hatte sich sehr verändert, zum positiven und ich wollte nicht, dass er sich angegriffen fühlte. „Gibt es was, was du mir sagen willst?"

„Ich habe kein Geld genommen." Verteidigte er sich sofort.

„Das habe ich auch nicht behauptet." Sagte ich schnell. „Es ist nur..."

„Es gab einige Probleme." Unterbrach er mich.

„Willst du sie mir erzählen?" Fragte ich.

„Nein, ich werde sie schon lösen."

„James..du kannst mir vertrauen und..." Pedro, einer der Arbeiter kam rein und unterbrach uns.

„Was ist?" Fragte James.

„Sie nehmen die Ernte mit." Erklärte Pedro alarmiert.

„Was?!" Rief ich und James sah Pedro an, als ob er ihn umbringen wollte.

„Wer macht was?" Fragte ich.

„Cullens Männer nehmen unsere Erdbeeren mit." Mit dieser Erklärung kam Jacob ins Zimmer.

„Jacob!" Schimpfte mein Bruder, während ich Jacob ungläubig ansah. Ich wusste gar nicht, dass er wieder am arbeiten war und er sah verdammt müde aus.

„Stimmt das?" Fragte ich James.

„Du musst dir keine Sorgen machen." Versuchte er mich zu beruhigen.

„Ich soll mir keine Sorgen machen?" Schnaufte ich. „Verdammt, sie nehmen unsere Ernte mit."

„Technisch gesehen, gehört sie ihm, wir können nichts machen." Sagte James.

„Aber..."

„Sie sind vor ein paar Tagen zum ersten mal gekommen, sie hatten schriftliche Anweisungen und wir konnten nichts machen." Erklärte James.

„Und der Rest?" Fragte ich.

„Die Käufer sind alle abgesprungen, ich habe ihnen die Anzahlung nicht zurückgegeben, aber sie wollen trotzdem nicht mehr kaufen und Heute sind die Leute von Cullen gekommen, um den Rest abzuholen."

„Warum macht er das?" Fragte Jacob. „Hat er dir nicht schon genug weh getan?"

„Er will sich rächen und er weiß genau, dass wir nichts machen können,weil die Hacienda ihm gehört." Sagte ich und streichelte meinen Bauch.

„Aber wir müssen doch etwas tun können." Sagte Jacob.

„Er hat alle Papiere der Hacienda, du weißt wie, er hat sie gewonnen." Ich seufzte, dass war wirklich der Gipfel, er rächte sich für etwas, was ich nicht getan hatte. Ich hasste ihn, ich hasste ihn mit jeder Faser meines Körpers.

„Alles ist meine Schuld." Sagte James. „Wenn ich nicht mit ihm gespielt hätte, wäre nichts von dem..."

„Er hätte einen anderen Weg gefunden." Unterbrach ich ihn. „Es ist nicht deine Schuld, die Hacienda hat ihm schon gehört, bevor ihr Karten gespielt habt, er hatte die Hypothek von der Bank gekauft."

„Also?" Fragte Jake. „Was machen wir jetzt? Du bist seine Frau, also gehört die Hacienda auch dir." Ich schüttelte den Kopf.

„Die Hacienda gehört ihm."Erklärte ich. „Die Hacienda Swan gehört Edward Cullen."

„Was?!" Ich versteifte mich,als ich die Stimme meines Vaters hinter mir hörte, ich drehte mich um und sah ihn auf der letzten Stufe der Treppe stehen. Seine Hand umklammerte fest das Geländer und der Stock in seiner anderen Hand zitterte.

„Was sagst du da?" Fragte er wieder.

„Papa..."

„Meine Hacienda...meine Hacienda gehört..." Er ließ den Stock fallen und legte sich die Hand auf die Brust, er zitterte und James rannte sofort zu ihm, um ihn zu stützen.

„Papa!" Schrie ich,als er an der Schulter von James zusammenbrach. Ich rannte zum Sofa und warf alle Kissen auf den Boden, damit James ihn darauf legen konnte.

„Der Arzt Jacob, geh und hol ihn!" Rief ich, Jacob nickte und machte sich sofort auf den Weg.

„Alles wir gut Papa. Du wirst sehen, alles wird gut." Sagte ich und streichelte ihm über den Kopf, ich durfte meinen Vater nicht auch noch verlieren.

„Wo bleibt der Arzt?" Schrie ich.

„Beruhige dich." Sagte James und schob meinem Vater ein Kissen unter den Kopf.

„Papa! Wach auf." Flehte ich ihn an.

„Beruhige dich Bella." sagte James wieder.

„Das ist meine Schuld." Schluchzte ich.

„Ist es nicht Bells." James legte mir den Arm um die Schultern.

„Doch ist es, Edward hasst mich und tut alles, damit ich leide." Sagte ich mit gebrochener Stimme.

„Bells."

„Es ist alles meine Schuld." Die Tränen liefen mir über die Wangen,ohne das ich etwas machen konnte.

„Er wird wieder gesund Bella." Versuchte James mich zu trösten.

„Ja." Schluchzte ich. „Du musst wieder aufwachen, für mich, für James und für deinen Enkel oder Enkelin." Ich setzte mich neben ihn, nahm seine kalte Hand und legte sie auf meinen Bauch. „Wir brauchen dich Papa, einer neuer Swan ist auf dem Weg." Ich machte die Augen zu und die Tränen liefen mir über die Wangen, ich merkte, wie mein Vater meine Hand drückte und machte die Augen wieder auf.

„Ein kleiner Swan?" Murmelte er.

„Ja Papa." Ich umarmte ihn. „Oh Papa, erschrecke mich nie wieder so." Schimpfte ich und er drückte mich leicht.

„Ein Baby? Dein Baby?" Fragte er mit leiser Stimme und ich nickte, da kamen auch endlich Jacob und Hilario, der Arzt. Er bat darum, dass wir meinen Vater in sein Zimmer brachten, was James und Jacob dann auch taten. Dort untersuchte er meinen Vater gründlich.

„Wie geht es ihm?" Fragte ich sofort.

„Er muss dringend seine Behandlung in der Stadt wieder aufnehmen." Murmelte der Arzt.

„Mir geht es gut." Sagte mein Vater sofort.

„Das ist kein Scherz Charlie." Hilario benutzte einen sehr kalten und professionellen Ton, was mir gar nicht gefiel, dass bedeutete, dass es mein Vater wirklich schlecht ging.

„Ich bin nur etwas müde." Versuchte mein Vater die Sache herunterzuspielen.

„Du bist gerade so an einem Herzinfarkt vorbei Charlie!" Ich stöhnte auf, dass war wirklich schlimm.

„Das ist nicht so schlimm." Murmelte mein Vater.

„Papa." Schimpfte James. „Hör endlich auf, die Sacher herunterzuspielen."

„Euer Vater muss wirklich mit seiner Behandlung weitermachen." Sagte der Arzt ernst.

„Das wird er, wir werden dafür sorgen." Antwortete James genauso ernst.

„Das hoffe ich, die Medikamente die ich ihm gegeben habe, werden ihm erstmal helfen." Erklärte der Arzt. „Soll ich dich kurz untersuchen Bella?" Fragte er dann.

„Ich komme später in der Praxis vorbei." Redete ich mich erstmal raus.

„Ich werde auf dich warten Fräulein." Sagte Hilario streng und James begleitet ihn nach unten, damit einer der Jungs ihn wieder ins Dorf fuhr.

„Und jetzt werden wir reden." Verlangte mein Vater.

„Du bist müde und..."

„Nichts da!" Unterbrach er mich sofort. „Du bekommst ein Baby, einen kleinen,oder eine kleine Swan, die ich so richtig verziehen und verwöhnen werde." Er lachte.

„Das hoffe ich und deswegen musst du dich such schonen. Ich liebe dich Papa und ich brauche dich jetzt."

„Ich weiß Schatz und deswegen will ich alles wissen. Und wenn ich sage alles, meine ich alles." Verlangte er.

„Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll." Gab ich zu.

„Am Anfang wäre gut." Antwortete mein Vater leicht ironisch, ich lächelte und legte mich zu ihm, kuschelte mich an seine Brust und fing an zu erzählen.

Ich erzählte ihm, wie ich Edward kennen gelernt hatte, vom Streit mit Mike, von unseren heimlichen Dates, wie er reagiert hatte als er dachte, ich wäre mit Jake zusammen und als ich dann bei dem Kartenspiel angekommen war und wie wir die Hacienda verloren hatten, konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten.

Ich erzählte ihm auch von meiner Hoffnung, dass nach der Hochzeit alles besser werden würde, wie wir unsere Flitterwochen verbracht hatten, ohne Details natürlich und davon wie er mir zum ersten mal gesagt hatte, dass er mich liebte und ich ihm auch meine Liebe gestanden hatte, zum Schluss erzählte ich ihm noch all die hässlichen Sache, die Edward mir vor eine Woche vorgeworfen hatte.

Er hörte mir zu, tröstete mich wie nur ein Vater das konnte und verfluchte Edward so oft, dass ich manchmal unter Tränen lachen musste. Seine Arme umschlungen mich und erlaubten mir,mich wie ein kleines Mädchen zu fühlen. Mein Papa war mein Superheld, er würde alles wieder in Ordnung bringen, so wie er es immer getan hatte, als ich noch ein kleines Mädchen war. Doch die Realität war eine andere, dass wusste ich genau, jetzt musste ich mich um ihn kümmern und für ihn sorgen.

„Es tut mir alles so Leid Papa. Verzeih mir bitte." Bat ich ihn zum Schluss.

„Da gibt es nichts zu verzeihen Schatz. Nichts von alledem ist deine Schuld." Er seufzte. „Ich hätte merken müssen, dass etwas nicht stimmte, du hattest dich verändert und es ist meine Schuld, dass du so leiden musstest, weil ich es nicht früher gemerkt habe."

„Nein du hast keine Schuld, ich war diejenige, die auf seine Spielchen reingefallen ist.."

„Ich wünschte, ich könnte dir den Schmerz nehmen Kind, damit du nicht leiden musst." Er streichelte meine Wange,seine Hand war voller Schwielen von den vielen Jahren die er auf dem Feld gearbeitet hatte. Er war Charlie Swan,mein Vater und ich musste ihn pflegen und auf ihn aufpassen, damit ich ihn nicht verlor.

„Ich liebe dich Papi." Ich gab ihm einen Kuss auf die Stirn und umarmte ihn fest.

„Ich dich auch Schatz." Murmelte er. „Du und dein Bruder,ihr seid das wichtigste für mich."

Ich blieb noch lange bei ihm, wir redeten über alles und nichts. James gesellte sich später auch noch zu uns und ich verbrachte einen angenehmen Nachmittag in der Gesellschaft der zwei wichtigsten Männer in meinem Leben. Als mein Vater einschlief,ging ich mit James ins Büro und wir fingen an eine Lösung für unser Problem zu suchen, damit wir nicht in den kompletten Ruin abstürzten.

Wir verbrachten Stunden im Büro, aber wir fanden keine Lösung, es gab nichts und es war nichts mehr da. Wir könnten versuchen andere Käufer zu finden, aber es würde Tage dauern, bis wir jemanden finden würden. Die Käufer die abgesprungen waren, hatten keinen Grund dafür angegeben und ich wusste genau warum. All unsere neuen Käufer waren uns von Edward geschickt worden und sie würden ihre Geschäftsverbindungen mit ihm, wegen mir, nicht aufs Spiel setzten.

„Da ist nichts." Sagte James frustriert. „Wir sind jetzt Stunden hier und finden nichts. Wenn wir nicht schnell einen Käufer finden, ist die Ernte nicht mehr zu gebrauchen."

„Wir werden was finden." Sagte ich optimistischer als ich mich fühlte. „Ich muss da erstmal eine Nacht drüber schlafen,ehrlich gesagt, bin ich verdammt müde."

„Das ist normal in deinem Zustand, geh schlafen, ich räume das hier weg und Morgen sehen wir weiter."

„Danke." Sagte ich und umarmte ihn.

„Ich weiß, dass ich nicht der beste Bruder bin Bella und du weißt gar nicht, wie schlecht ich mich fühle wegen dem was Edward gemacht hat, es war meine Schuld, dass du ihn heiraten musstest." Sagte er und sah mich liebevoll an.

„Jetzt ist nichts mehr zu ändern und ich bin genauso schuld." Antwortete ich.

„Ich hatte wirklich geglaubt, dass du mit ihm glücklich werden könntest." Gab er zu.

„Ich auch und das war mein größter Fehler." Ich gab ihm einen Kuss auf die Wange und ging dann in mein Zimmer. Nach einer schnellen Dusche legte ich mich ins Bett, mein Blick fiel auf die Briefe von Alice und sie schienen mich anklagen zu wollen.

„Nein." Murmelte ich ins Nichts. „Ich will nicht wissen was in der Stadt passiert." Sie ist deine Freundin, sie wird nichts tun was dir schaden könnte, sagte die Stimme meines Gewissens. Ich stand wieder auf, ging zu meinem Schreibtisch, nahm einen der Briefe und machte ihn auf.

Ich machte einen Brief nach dem anderen auf, in jedem fragte Alice,warum ich nicht antwortete, sie entschuldigte sich für Edwards Dummheit und fragte,ob sie mich besuchen kommen könnte. Schweren Herzens traf ich eine Entscheidung, die einen Teil meines Lebens zeichnen würde. Ich liebte Alice, aber sie würde immer eine Verbindung zu Edward sein und ich wollte nichts mehr mit ihm zu tun haben, nie wieder. Er hatte das wertvollste weggeworfen, was man haben konnte und das würde ich ihm nie verzeihen.

Ich streichelte meinen Bauch, entschuldigte mich bei meinem Kind,nahm ein Blatt und einen Kuli und schrieb einen Brief an das Mädchen, dass mal eine meiner besten Freundinnen gewesen war.

Edwards Pov.

Das Büro kam mir viel zu groß vor, ich fühlte mich verloren in ihm und obwohl das hier für lange zeit mein Leben gewesen war, vermisste ich es über die Felder zu reiten, die frische Luft ein zu atmen und sie lächeln zu sehen. Verdammt, ich vermisste sie so sehr. Jede einzelne ihrer verfluchten Bewegungen, ihr Lächeln, ihre roten Wangen, wie sie sich auf die Lippe biss, selbst die Diskussionen mit ihr. Ich ging durch die Hölle und sie war schuld.

Immer wieder verfluchte ich den Tag an dem ich sie kennen gelernt war alles für mich gewesen und jetzt hatte ich nichts.

Die Tür flog auf und ein, offensichtlich, sehr wütender Jasper stürmte herein.

„Kannst du mir das erklären?" Forderte er und wedelte mit einen Blatt Papier vor meiner Nase herum.

„Warum sagst du es mir nicht?" Fragte ich ironisch. „Im Gegensatz zu dir, habe ich keine Ahnung, wovon du sprichst."

„Sehr witzig Edward." Er war wirklich sauer. „Ich habe unsere Konten geprüft und sehe plötzlich, dass wir eine ganze Ernte an Erdbeeren verkauft haben."

„Und?" Jetzt wusste ich worauf er hinaus wollt.

„Wir haben unsere Ernte durch eine Plage verloren und jetzt haben wir sie wie durch ein Wunder ausgeliefert!" Knurrte er.

„Ich verstehe nicht."

„Und ob du das tust! Auf den Kisten war das Logo der Swans, du hast ihre Ernte genommen und dazu hast du kein Recht!"

„Und ob ich das habe!" Jetzt war ich sauer und schlug mit der Faust auf den Tisch. „Die Hacienda und alles was dazugehört, gehört mir!"

„Du weißt genau, dass sie gerade dabei warm sich etwas zu erholen, du bist ein Bastard!"

„Vielleicht, aber ich werde nicht meine besten Kunden wegen irgendwelchen Sentimentalität verlieren."

„Sie ist deine Frau und sie wird dein Kind auf die Welt bringen." Knurrte er.

„Das ist nicht mein Kind!" Schrie ich.

„Idiot!" Er ballte die Hände zu Fäusten. „Natürlich ist es deines, Bella ist nicht dazu fähig dich zu betrügen, im Gegensatz zu dir. Du hast diese...Frau in dein Leben gebracht."

„Tanya ist ehrlicher, als es Bella je war."

„Ich hoffe der Sex mit ihr ist gut, so gut, dass du nichts anderes mehr fühlst!" Machte er weiter.

„Jasper..."

„Ich kündige!" Schrie er, drehte sich auf dem Absatz um, ging mit großen Schritten aus dem Zimmer und knallte die Tür hinter sich zu. Ich machte die Augen zu und mit meiner Familie zu streiten, schien mein neuer Zeitvertreib zu sein.