Anm.: Schon geht es weiter.

Nun aber erst einmal viel Vergnügen!

Übergang vom letzten Kapitel:

... Harry hatte kurz vorher noch Remus zu gezwinkert, der nun ebenfalls mit machte, um Tonks hoch zu nehmen: „Also Harry, vielen Dank für dein Angebot. Aber ich glaube du wirst eher nicht benötigt. Wenn ich mich recht entsinne, dann hab ich immer noch Tonks Rufe im Ohr, die immer wieder mit Worten wie, schon wieder, immer noch, kann nicht mehr, und so weiter in den Ohren!"

Harry nickte in Richtung Remus und sagte trocken: „Das kenn ich, davon kann ich auch ein Lied singen!"

Entsetzt schaute Tonks ebenso wie Alatäriel und Columbine zu Remus und dann zu Harry. Beide, Harry und Remus, gingen auf einander zu und gaben sich eine „high five".

Das führte zum allgemeinen Gelächter außer bei Tonks, Alatäriel und Columbine.

Tonks ging dann, nachdem sich die drei mit Blicken verständigt hatten auf Remus zu und sagte an Harry gerichtet: „Kannst du uns bitte wieder in den Grimauld Platz zurück schicken, ich muss meinem großen und kleinen Wolf die Flötentöne beibringen. Ich bin mir sicher, das er dann einige Tage zu nichts mehr zu gebrauchen ist…"

Alatäriel und Columbine nickten und Alatäriel sagte: „Harry, Harry, irgendwann schaufelst du dir noch dein eigenes Grab!"

Columbine legte ihren Arm um die Schultern und sagte nur: „Wir versprechen dir, das du in den nächsten Tagen Himmel und Hölle gleichzeitig kennen lernen wirst…

Der letzte Kristall!

...so geschah es dann auch - Harry schickte Tonks und Remus per Teleportation zurück in den Grimauld Platz, nicht ohne Remus, hämisch grinsend, einen Stärkungstrank unter zu schieben. Remus verdrehte nur die Augen und war auch schon gemeinsam mit seiner Partnerin verschwunden.

Mohadiph sagte: „So ich habe noch einiges zu erledigen und möchte mich von euch verabschieden!"

Harry hielt Columbine und Alatäriel in seinen Armen und schaute sie liebevoll, glücklich aber auch irgendwie schelmisch grinsend an, als Alatäriel fragte: „Und was machen wir mit dem angebrochenen Nachmittag?"

Columbine fragte noch: „Glaube ja nicht, das wir dir so einfach zur Tagesordnung über gehen werden!"

Trocken und emotionslos sagte Harry nur: „Dann los. Lasst uns das unvermeintliche tun! Schicken wir unsere Eltern und Schwiegereltern mit den Kindern fort..." dabei winkte er entlassend dem Rest seiner Familie zu.

Man sah regelrecht, das sich ein Schock bei Telrúnya, Aksana, Fredegar und Lúthien breit machte. Die Kinder aber kicherten.

Dann gingen den Eltern von Columbine und Alatäriel ein Licht auf, das sie veräppelt wurden und so sprachen sie erst kurz mit ihnen und Harry.

„Ich glaube das haben wir auch verdient, diesen kleinen Schocker!" teilte Telrúnya Sáralondë mit.

Und Aksana Yewwitch sagte noch grinsen: „Natürlich werden wir in Zukunft erst einmal nachdenken, bevor wir dich dann wieder gerechtfertigter Weise verachten!"

Fredegar Yewwitch sagte noch: „Entschuldige, das wir zum Schluss an dir gezweifelt hatten. Aber dein Ruf ist auch nicht gerade der Beste, wie du ja weißt!"

„Ja auch mir tut es sehr leid, obwohl eigentlich nicht wirklich...!" bestätigte auch noch Lúthien Sáralondë. Dann grinsten die vier nun, als sie sahen, wie geschockt und mit offenen Mund nun Harry da stand.

Er brauchte einige Zeit, um sie davon zu erholen, dann aber hatte er eine glänzende Idee...

Harry ging nun mit Columbine und Alatäriel auf die vier zu und schaute sie entschuldigend an, als er dann fragte: „Also habt ihr es verstanden? Ich kann mich dann nach weiteren Frauen umschauen?"

Die anderen zogen alle samt deutlich hörbar die Luft ein, da sie die aufbrausenden Gemüter der beiden Frauen von Harry sehr wohl kannten.

Wie, als hätten sie es ein gespielt sagten die beiden auch schon im schönen Wechsel:

Alatäriel: „Es stimmt schon,..!"

Columbine: „Mum, Dad, könntet ihr uns einen Gefallen tun...?"

Alatäriel: „Ja kümmert ihr euch um die Kinder, ..."

Columbine: „Aber bleibt ruhig hier...!"

Alatäriel: „Um den Schallschutz kümmern wir uns..."

Columbine: „...und um unseren Mann ebenso!"

Es war kaum zu glauben, aber, als wäre nie etwas gewesen, gingen alle wieder mit einander um. Glück und Harmonie waren wieder die vorherrschenden Gefühle.

Harry sagte dann mit Alatäriel und Columbine im Arm an seine beiden Schwiegereltern gerichtet: „Jetzt aber Mal im Ernst. Würde es euch etwas ausmachen, euch den Rest des Tages um unsere Kinder zu kümmern? Ich möchte mich erst einmal unter sechs Augen mit euren Töchtern unterhalten. Und dann wollen wir drei sicher auch ein wenig Zeit miteinander verbringen!"

Telrúnya, Aksana, Fredegar und Lúthien stimmten ihnen zu und auch die Kinder freuten sich mit ihren Großeltern zusammen zu sein.

Harry, Alatäriel und Columbine riefen Chazor, Ciryatan und Gelmir, ihre Drachen. Sie erschienen in der Form der Kriegseinhörner. Harry, Alatäriel und Columbine bestiegen sie, verabschiedeten sich von ihrer Familie und ritten gemächlich des Weges.

Auf dem Ritt wurde kaum gesprochen. Sie ritten tiefer und tiefer in den Wald hinein und dann trafen sie auf einen kleinen Fluß, den sie unter der Führung von Harry, aufwärts folgten.

Dann fragte Columbine: „Wohin reiten wir?"

Alatäriel wollte noch wissen: „Du führst uns hier entlang, so sicher, als wärst du hier schon einmal gewesen?"

Harry nickte und erklärten den Beiden: „Das ist richtig, ich war hier schon einmal. Am Ende des Flüsschens ist ein See, der von einem Wasserfall versorgt wird. Dort wartet auf euch eine Überraschung..."

„Und was ist es?" wollte Alatäriel wissen.

Und Columbine, die genau so neugierig war fragte: „Nun sag schon was has du vor? Was wartet dort auf uns?"

Harry musste schmunzeln, schüttelte seinen Kopf und sagte: „Wenn ich euch jetzt schon davon erzähle, dann ist es doch keine Überhaschung mehr!"

Nun schauten ihn beide mit ihren besten Hundeblicken an und seufzten: „Biiiitte..."

Harry schüttelte erneut seinen Kopf und sagte so lieb wie er konnte: „Bitte lass mir die Freude. Es dauert auch nur noch eine viertel Stunde.

Alatäriel und Columbine geduldeten sich noch eine Weile. Dann sahen sie alle, das sich vor ihnen der Wald zu lichten anfing. Schließlich konnten alle den kleinen schönen See erkennen, der an der gegenüber liegenden Seite tatsächlich von einem in der sonne glitzernden Wasserfall genährt wurde.

Sie ritten an dem Seeufer entlang und saßen dann am Rand des Wasserfalls ab und überließen ihre Drachen ihren eigenen Wünschen. Harry nahm Columbine und Alatäriel ohne ein Wort zu sagen an die Hände und führte sie hinter dem Wasserfall entlang. Sie bemerkten einen Vorsprung, auf dem sie hinter dem herab rauschenden Wasser entlang gehen konnten, ohne nass zu werden. Dann öffnete sich ein Durchgang, hinter dem dann eine Art verstecktes Tal sichtbar wurde. Es war sehr klein, eigentlich mehr ein großes bewachsenes Loch, von 15-20 Metern Durchmesser. Hier lab am Rand zum Durchgang, durch den sie eben geschritten waren etliche wundervolle Felle, auf denen sie sich nieder ließen.

„Das ist wunder schön..." flüsterte Alatäriel ergriffen.

„Wie ein kleines Paradies!" kam es nun von Columbine.

„...unser kleines Paradies!" sagte nun Harry und nahm beide in seine Arme.

„Hast du bemerkt, wie warm es hier drinnen ist?" wollte Columbine noch wissen.

Alatäriel nickte bestätigend: „Ja es wird fast schon zu war, obwohl wir hier nur sitzen!"

Nun schmunzelte Harry, und sagte: „Ja das ist mir auch schon aufgefallen. Scheinbar sitzen wir hier auf einer art warmen Quelle, die diese Wärme verursacht...", dann stockte er ein wenig und fuhr dann ein wenig unsicher fort. „...und wenn man sich zu viel bewegt, dann will man sich am liebsten die Kleider vom Leib reißen, so warm wird dann einem hier..."

Das war das Stichwort und Columbine und Alatáriël sprangen auf und drückten ganz leise in Harry auf den Boden herab. Als er nun so am Boden lag lächelten die Beiden Harry an. Ohne sich weiter abzusprechen zogen sie sich genüsslich und langsam aus. Dann gingen sie auf leisen Sohlen zu Harry, der sie wieder einmal nur still bewundernd anschaute.

Seine beiden Frauen knieten sich nieder, streichelten ihn und lächelten dabei über das ganze Gesicht. Harry war noch wie versteinert über die schnelle Reaktion seiner Frauen.

„Ach Harry stell dich nicht so an", sagte Columbine, „schließlich sind wir nun seit einigen Jahren verheiratet!"

„Und du willst doch nicht vor deinen Pflichten flüchten, oder? Schließlich haben wir einiges nach zu holen, oder etwa nicht?" triezte ihn nun Alatáriël.

„Aber, aber was wollt ihr denn!" Harry war sich eigentlich im Klaren was auf ihn zukommen würde aber andererseits wollte er es einfach noch nicht richtig realisieren.

Derweil grinsten sich seine Frauen an, legten sich noch enger an ihn und schauten dann zu Harry und sprachen wieder einmal synchron: „Schmusen, knutschen, kuscheln und so weiter…" Damit fingen sie an Harry zu streicheln, der nun auch seine Reaktion nicht mehr unterdrücken konnten.

Alatáriël und Columbine bemerkten das grinsend und wurden nun noch liebevoller. Harry wollte noch ein letztes Mal etwas einwenden: „Aber wollt ihr nicht erst über alles reden…"

Alatáriël macht dem ein Ende: „Harry, sagt dir das Wort Hochzeitsnacht, die zweite, etwas?"

Und Columbine vervollständigte schmunzelnd: „Und nun keine Müdigkeit vortäuschen unserer Erwartungen sind hoch… Aber das weißt du ja aus eigener Erfahrung!"

Flashback

Hermine und Ginny saßen wie so häufig in letzter Zeit zusammen in der Bibliothek und lernten gemeinsam. Obwohl sie beide in unterschiedlichen Klassenstufen waren, gab es doch sehr viele Themen, wo sie sich gemeinsam helfen konnten. Hermine verbesserte sich durch die Wiederholungen und Ginny lernte nebenbei einiges für ihr nächstes Schuljahr. Und was die Recherchen in Geschichte anging, konnte Ginny sogar Hermine viel helfen, da bekanntlich vier Augen mehr lesen konnten als zwei...

Zwischen durch fragte Hermine: „Und ist dir in letzter Zeit wieder etwas geklaut worden?"

„Ja, wie immer eigentlich nur Kleinigkeiten, wie zum Beispiel ein schönes Top, das mir Nev geschenkt hatte! Ist aber wieder aufgetaucht, nachdem ich die anderen gefragt hatte. War aber total versaut und musste es erst waschen!" gestand Ginny.

„Und was haben die anderen gesagt?" wollte Hermine wissen.

„Das übliche halt ... ich würde fantasieren ... nachtwandeln ... und sowieso meine Klamotten überall bei irgend welchen Liebhabern vergessen ... Neville ist schon voll genervt, aber er vertraut mir natürlich .. noch!" nun funkelten die Augen von Ginny wütend.

„Mir geht es ähnlich, wie dir! Ich bin auch froh, das mir Charlie vertraut und er ist ebenfalls mächtig sauer!" antwortete Hermine.

Nun grinste Ginny, als sie Hermine fragte: „Was meins du, wie werden sich unsere Mitschüler freuen, wenn sie bei mir Tasatir und bei dir Godin vorfinden werden?" hierbei fing Ginny an zu kichern.

Hermine musste nun auch kichern: „Schade nur, das wir hierbei nicht zuschauen können. Ich würde zu gerne erleben, wie unseren „Freunden" das Herz in die Hose rutscht!"

„Ja ich würde das auch zu gerne sehen. Wollen wir nicht Harrys Unsichtbarkeits-Umhang holen und zuschauen?" fragte Ginny erwartungsvoll.

„Nein, es ist besser, wie haben ein todsicheres Alibi. Mrs. Pince, unsere Bibliothekarin, ist hier und hat uns die ganze Zeit im Blick. Besser kann es nicht sein!"

Sie unterhielten sich noch eine ganze Weile, dann hörten sie die Gefährten Harrys in ihren Gedanken.

Zuerst sprach Godin: #Wir haben eure sauberen Schulkameraden erwischt und ihnen einen ordentlichen Schrecken verpasst. Ich habe zu ihnen als der Repräsentant von Godric Gryffindor gesprochen und gesagt, das du Hermine unter meinem besonderen Schutz stehst und es das nächste Mal erste Konsequenzen für diejenigen geben wird, die dich schädigen wollen. Ich habe dann noch erwähnt, das ich auf den ausdrücklichen Wunsch meines letzten noch lebenden Erben, dich mit meinem Leben schützen werde! #

Dann meldete sich auch direkt darauf Tasatir: # Wir haben tatsächlich in beiden Schlafräumen einige eurer sauberen Schulkameraden erwischt. Ich habe zu ihnen, im Gegensatz zu Godin, als der Repräsentant von Salazar Slytherin gesprochen und gesagt, das du Ginny nun unter meinem besonderen Schutz stehst und es das nächste Mal erste Konsequenzen für diejenigen geben wird, die dich auch nur in irgend einer Art und Weise schädigen wollen. Ich habe dann auch ebenfalls erwähnt, das ich auf den ausdrücklichen Wunsch meines letzten noch lebenden Erben, dich mit meinem Leben schützen werde! #

Godin bemerkte dann noch: #Sie sind dann schreiend weg gelaufen und einzelne heben gerufen, das sie zum Schulleiter wollten. Vielleicht kommt er und will euch ausfragen! #

#Wir sind auf jeden Fall hier und dann werden wir, so wie wir es mit Harry besprochen haben, reagieren. Habt keine Angst, ihr Beiden! #

In diesem Moment ging auch schon die Tür zur Bibliothek auf und Professor Dumbledore und Professor McGonagall, gefolgt von einer Herde aufgeregter Schüler folgte ihnen.

Ron ganz vorne mit dabei schrie auch direkt: „Da sind sie ja! Sie können sie gleich mitnehmen und verhören..."

Neville und Charlie, die ebenfalls mit gekommen waren stellten sich an die Seiten ihrer Freundinnen, um ihnen den Rücken zu stärken, was sie auch dankbar annahmen. Grimmig schauten die Beiden, Charlie und Neville, besonders Ron an.

Dann hob Professor Dumbledore Achtungsheischend seine Arme und sagte: „Ruhe, Ruhe alle zusammen. Beruhigt euch doch!"

Langsam kehrte auch tatsächlich Ruhe ein und Professor Dumbledore fuhr fort: „Nun meine Damen, wo waren sie die letzten Minuten gewesen, genau genommen die letzte halbe Stunde?"

Nun mischte sich Mrs. Pince ein und sagte: „Mrs. Granger und Mrs. Weasley sitzen hier seit zwei Stunden ohne Unterbrechung und arbeiteten hier ohne Unterbrechung! Was ist denn eigentlich geschehen?"

Nun erklärte Dumbledore, das etliche Schüler angegriffen worden sind und zwar von einem Greifen und einem Basilisken. Sie sollen auch noch etwas von wegen der Erben von Slytherin und Gryffindor erklärt haben, kam es abschließend von Dumbledore.

„Und was hat das mit Hermine und Ginny zu tun?" wollte Charlie wissen.

Und Neville setzte noch die Frage hinzu: „Und wer wurde denn eigentlich angegriffen?"

Dumbledore erklärte: „Unter anderem wurden Mr. Ron Weasley, Mr. Dean Thomas, die beiden Mrs. Patil und einige andere angegriffen. Und der Verdacht, das Mrs. Granger und Mrs. Weasley etwas damit zu tun haben, rührt daher, das der Angriff in den Schlafräumen von eben den beiden Damen statt fand!"

Nun stellte sich Charlie vor Dumbledore und fragte in einem scharfen Ton: „Jetzt frage ich sie, Professor, was haben Jungen in den Mädchen Schlafsälen zu suchen und was haben Hausfremde im Haus der Gryffindors zu suchen?"

„Wollten sie sich wieder einmal an dem Eigentum von Ginny und Hermine vergreifen?" ereiferte sich nun auch Neville.

Nun merkte Dumbledore, das er sich in eine verzwickte Lage hinein manövriert hatte. Unschlüssig schaute er sich um, als Ron anfing auf Hermine und Ginny los zu gehen: „Ihr habt euch mit dem neuen dunklen Lord verbündet..."

In diesem Moment erschienen zwischen ihnen der Greif und der Basilisk auf. Panisch sprangen alle auseinander und weg von den beiden magischen Wesen. Bevor aber irgend einer überhaupt reagieren konnten erschienen drei vermummte Gestallten. Die größte der drei Personen von ihnen sprach mit einer machtvollen Stimme: „Was soll das hier. Warum müssen meine Gefährten diese jungen Frauen beschützen? Ich als wahrer Erbe von Slytherin und Gryffindor habe sie zu ihrem Schutz abgesetzt, da die Angriffe durch ihre Mitschüler ja offensichtlich nicht durch die Schulleitung geahndet werden! Sollte das nochmals vorkommen, werde ich nicht mehr reden, sondern Gericht halten."

Dabei zog er sein Schwert, das bisher unter seinem Umhang verborgen war und hielt es in seiner Hand erhoben. Die Professoren Dumbledore und McGonagall zogen erstaunt die Luft ein, als sie das Schwert Gryffindors erkannten.

„Was machen sie mit dem Schwert Gryffindors!" wollte Dumbledore wissen.

Der vermummte schüttelte nur mit seinem Kopf und sagte trocken: „Es ist mein Schwert ... und wehe es greift noch jemals einer die beiden Ladies oder ihre Partner an ... meine Rache wird furchtbar sein!"

Damit verschwanden die drei Personen in einer beeindruckenden Lichtshow.

Ginny, Hermine, Neville und Charlie konnten eine Grinsen nur mühsam unterdrücken. Sie wussten schließlich genau, wer sich unter den Umhängen verborgen hatten.

Flashback ende

Bevor sie sich aber mehr miteinander beschäftigen konnten wurden sie telepatisch über eine sich zuspitzende Situation auf Hogwarts durch Godin und Tasatir informiert. Sie machten sich gleich auf den War nach Hogwarts, nicht ohne sich vorher zu tarnen. Dann teleportierten sie ins Schloss und kurz darauf wieder zurück.

Als sie wieder zurück kamen konnten sie sich kaum noch halten vor Lachen. Es war wirklich witzig gewesen, wie sie bei den anderen Angst und Schrecken verbreitet hatten.

Sie lagen sich erst lachend in den Armen, um dann sich mehr und mehr miteinander zu beschäftigen.

Auf den Fellen liegend fielen Alatäriel und Columbine über ihren Gatten, wie zwei gierige Raubkatzen über ein Stück Fleisch, her. Sie zerrissen seine letzten Kleidungsstücke und stießen ihn zurück, um ihn endgültig zu vernaschen. Die Nacht wurde ziemlich heiß. Sie trieben ihn und sich selbst zu immer neuen Höchstleistungen an.

Harry drehte sich verschwitzt zu seinen Frauen „Also so wollt ihr das künftige Konditionstraining gestallten. Interessante Methode. Aber soll ich das dann mit den anderen Schülerinnen machen, die ich dann auch noch trainieren soll? Ich bezweifle, dass ich das schaffe." sagte er ihr mit einem ziemlich fiesen Grinsen auf den Lippen.

Alatäriel gab ihm einen kräftigen Stoß in die Rippen und zog sich auf ihn rauf. „Das Training müssen wir noch ausweiten. Und untersteh dich jemals mit einer anderen das zu machen außer mit Columbine." Kam ihre Antwort.

„Alleine schon für diese Gedanken sollten wir dich ein wenig quälen..." flüsterte Columbine

Er konnte deutlich ihre Eifersucht und auch die wieder aufflammende Lust in ihren Augen sehen. Alatäriel und Columbine war schier unersättlich beim Sex. Aber verständlicher Weise hatte sie auch viel nach zu holen. Ebenso ging es aber auch Harry...

Am nächsten Morgen wachten die drei nach einer sehr kurzen und höchst ereignisreichen Nacht auf. Sie beschworen sich etwas zu essen, als sie ein kleines Podest in der Mitte ihrer Aushöhlung. Darauf lag ein Kristall. Der letzte fehlende Kristall...

Glücklich, endlich den letzten Kristall gefunden zu haben, teleportierten sie zurück zu ihrer Familie. Dort angekommen verabschiedeten sie sich von den Eltern von Columbine und Alatäriel, die bisher noch nichts von der Brisanz der Aufgabe, der sich die sieben stellen mussten.

Sie holten sich das Buch und konnten endlich auch das letzte Kapitel lesen. Am Abend, als sie ihre Kinder ins Bett gebracht hatten, nahmen sie sich das Buch und begannen sich die weitere Vorgehensweise durch zu lesen.

Alatäriel begann mit dem Vorlesen: „ Hier steht als Überschrift des nächsten Kapitels - Das Ritual - Eines meiner magisch intensivsten Rituale ist das Kristall Ritual. Es ist sehr erschöpfend und nicht zu jeder Zeit durchführbar. Während des Rituals konzentriere man sich auf die positiven Kräfte des Universums und leite seine Gedanken in den Kristall hinein. Während man den Kristall zwischen den Fingerspitzen hält, spüre man langsam, wie magische Energie in den Kristall hineinströmt."

Alatäriel schaut sich um und sagt fragend: „Ich habe keine Ahnung wie es funktioniert. Ich finde es aber doch irgendwie faszinierend, dass ein Kristall ein Leuchten aussenden kann, das mit dem inneren Auge gesehen werden kann. Ist es soweit, dann finden die Schwingungen den richtigen Weg zu einem Medium. Eine optimale Situation, die man nutzen muss. Die Gedanken, die Botschaften des Rituals, können dann mit den Schwingungen weitergetragen werden. Viele spüren das. Es wird als leichtes Kribbeln empfunden, manchmal ähnelt es einer Gänsehaut, es ist aber nicht unangenehm. Es endet in einer wohligen Wärme. Je mehr Konzentration aufgebracht wird, um so intensiver wird das Erlebnis. Man braucht dabei gar nicht besonders veranlagt zu sein." Las Alatäriel zu Ende.

Dann las Columbine weiter: „Gedanken zum Ritual. Irgendwie spürt man die Wärme des kalten Lichtes. Es ist keine Wärme im üblichen Sinn, es ist nur ein Gefühl, das der Wärme nahe kommt. Es gibt für solche magischen Erlebnisse eben kein Wort dafür. Durch viele durchgeführte Experimente, um die Geheimnisse der Kristalle zu enthüllen. Die Folge war, dass man seine Sensibilität für einige Zeit verliert. Man denkt eine höhere Macht blockiert uns, wenn wir die letzten Geheimnisse lüften wollen. Oder sind wir es selbst? Manche von uns dürfen die Kräfte benützen, das sollte uns offenbar genügen. Seit ich aufgegeben habe, über das Wie und Warum nachzudenken, funktioniert alles wieder. Das ist eine Wissenschaft des Gefühls und nicht eine der Logik. Man kann es nicht richtig beschreiben, man kann es nur fühlen."

Nun nahm sich Harry das Buch und las weiter vor: „Ritualerfolge; ein Ritual basiert auf einer grundlegenden allgemein gehaltenen magischen Medialstrategie. Erwartet aber grundsätzlich von einer einmaligen Ritualinszenierung keine Wunder. Wie so oft im Leben, muss sich auch hier der Erfolg in Schritten einstellen. Eine Wirkung ergibt sich in fast allen Fällen zwar sofort, für den Dauererfolg muss aber mehr getan werden. In unkomplizierten Fällen mag die Grundstrategie natürlich ausreichend sein. Gelegentlich tritt auch hier der Erfolg spontan, plötzlich und anhaltend ein. Du musst die Hexenkunst mit einer Therapie vergleichen, bei der durch ständiges Training der Heilungsprozess vorangeht. Durch dein Zutun bestimmst du den Fortschritt.

Der Glaube macht's! Durch die innere Überzeugung zapft man im Grunde genommen nur ein Medium an, welches sich Religionen, die Psychologie, Parapsychologie und natürlich auch Hexen zunutze machen. Willst du selbst Magie ausüben und ein Ritual durchführen, so brauchst du anfänglich Hilfe. Magische Gegenstände, Formeln und Rezepte unterstützen dich dabei."Nun las Alatäriel wieder weiter vor: „Bei Druiden gibt es für diesen Zweck Ritual Anleitungen. Sei aber vorsichtig, die Kräfte sind stark! Lasse dich, wenn du noch wenig Erfahrung hast, bei magischen Ritualen beraten! Studiere die Anleitungen und Rezepte! Überlege, was du wirklich willst! Vereinbare immer alles mit deinem Gewissen! Wenn man etwas wirklich will, so kann man es sich auch holen und man wird es erreichen oder besitzen. Wir müssen uns nur der Kräfte bedienen, die uns zur Verfügung gestellt werden. Lerne den Weg der magischen Kraft!"

Wieder übernahm Columbine: „Während des Rituals werden Kristalle von einem mit positiver Energie aufgeladen. Man versucht mich in bestimmte Personen "hineinzufühlen" und sende ihnen die Energie. Diese Energie wird in den Personen aufgenommen. Durch die Konzentration an die magische Energie, kann die Wirkung erhöht werden. Besonders gute Erfolge erziele ich, wenn sich die betroffene Person ebenfalls einen Kristall bzw. Stein besorgt, einen der, der Ritualperson gefällt und zusagt. Sie hält ihn während des Rituals in der Hand und stellt sich vor, wie Energie in den Stein hineinfließt. Sie spüren die magische Energie und fühlen die Wärme, mitunter können bei starker Konzentration die Energieflüsse auch mit dem inneren Auge gesehen werden."

Nun las Harry den letzten Absatz: „Rituale werden besser bei geringer Beleuchtung durchgeführt, da sich Hexe geistig besser konzentrieren kann und sich nicht von anderen Gegenständen in der Umgebung ablenken lässt. Kerzenlicht ist sehr gut geeignet um die zentrale Stelle des magischen Wirkens (z.B. Hexenaltar) in den Blickpunkt zu rücken. Während eines Rituals sollten auch keine Geräusche stören. Hingegen kann sanfte, passende Musik bzw. ein Klang das Ritual positiv beeinflussen."