Kapitel 29 – Überzeugungen
Severus Snape starrte die dunklen Fensterscheiben an, verfolgte den Lauf der Regentropfen, die in immer kürzeren Abständen gegen die Scheibe prasselten.
Minerva war vor einer halben Stunde gegangen und auch Albus hatte seinen Platz im Rahmen verlassen. Doch das soeben Gehörte saß in einem Winkel seines Kopfes fest und ließ sich nicht mehr vertreiben.
Er hatte gespürt, dass auch Minerva trotz ihres Anliegens an ihn bereits mit dem Wissen gekommen war, dass es für Merian Jenkins keine Hoffnung von außen gab. Die einzige Chance, weiterzuleben und dem Fluch zu trotzen, lag in Jenkins selbst, in seiner Haltung und seinem Verhalten. Trotz dieser grausamen Perspektive verstand er, warum Jenkins am Leben festhielt und dieser zermürbenden permanenten Lebensbedrohung nicht auf eine sanftere Art vorgegriffen hatte.
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Hermione, Percy und Libreria hatten seit Tagen alle Hände voll zu tun. Der Laden war vor allem nachmittags brechend voll und das nahende Weihnachtsfest übte einen erstaunlichen Effekt auf den Inhalt der Kasse aus. Selbst die zähesten Ladenhüter fanden neue Besitzer.
Hermine schloss an diesem Morgen schon eine halbe Stunde früher die Tür auf. Sie wollte die kundenfreie Zeit bis 9 Uhr zu nutzen, um einen Berg Kartons im Büro abzubauen und sie in der Lagerkammer zu verstauen.
Doch während sie die Kisten ineinander stapelte, hörte sie plötzlich die Ladenglocke. Sie seufzte. Es gab einige Kunden, die schon zehn Minuten vor der Öffnungszeit anfingen, gegen die Scheibe zu hämmern, wenn sie im Laden Licht erblickten. Anscheinend hatte sie vergessen, abzuschließen.
„Halloho", rief eine männliche Stimme.
Sie stellte den Karton ab und säuberte ihre Kleidung von den Spinnweben.
„Hermione? Percy? – ist einer von euch da? Nein? Ich nehme jetzt dieses große schwere Buch über…" – er blickte stirnrunzelnd auf den Einband – „…die Pflege gelbäugiger Minigrindelohs, verkleinere es und schwupp, ist es verschwunden."
„Ron, du Spinner, leg es wieder hin." Eine Sekunde später tauchte sie selbst auf, immer noch Spinnenweben im Haar und auf ihrer Kleidung, einen Karton schleppend.
„Reichen deine Einnahmen nicht mehr, dass du jetzt schon dein Haar an Untermieter vermietest?", bemerkte Ron liebevoll.
„Halt die Klappe und nimm lieber die Kiste."
„Keine freundliche Begrüßung? Kein – ach Ron, wie schön, dich zu sehen?", foppte er sie weiter.
„Ronald Weasley, manchmal bist du wirklich eine Plage." Sie kam auf ihn zu und umarmte ihn. „Hi."
Er war stämmiger als früher und hatte viel Ähnlichkeit mit seinem großen Bruder Bill. So wie dieser trug er das Haar in einem Pferdeschwanz. Eine große Lässigkeit ging von ihm aus.
„George meinte, dass du vor paar Tagen im Laden warst?"
Hermione bestätigte dies. „Stimmt es, dass du dich dort rar machst? George klang nicht so glücklich."
Rons Gesicht hatte sich mittlerweile verdüstert. „Ehrlich gesagt, Hermione, bin ich gerade in einer Art Krise."
„Ach was!", entschlüpfte es Hermione sarkastisch. Ron war öfter in einer Art Krise. „Was ist es dieses Mal?"
„Ich habe mich von Maggie getrennt."
Das klang tatsächlich ernst.
„Es war schon lange nicht mehr auszuhalten. Aber es liegt sicher auch an mir. Manchmal glaube ich, einfach nicht für Beziehungen geschaffen zu sein. Sieh uns an, Hermione. Ich habe dich wirklich geliebt und trotzdem sind wir irgendwann nicht mehr klargekommen. Sobald die Beziehung vorbei war, haben wir uns plötzlich wieder gut verstanden!"
„Vielleicht hast du noch nicht die Richtige für dich gefunden, Ron."
„Nein, so einfach ist es nicht. Ich fürchte, es liegt auch daran, dass wir früher so viele Kinder unter einem Dach waren. Es herrschte ein ständiger Konkurrenzkampf und ich war immer Mittelmaß. Ich habe es satt und möchte mich endlich von dieser Familie loslösen, etwas allein auf die Beine stellen, ohne dass ständig ein anderer Weasley involviert ist!"
„Das finde ich toll, Ron", bekräftigte Hermione. „Hast du schon Pläne?"
„Ja, und jetzt lach nicht. Ich habe ein Angebot erhalten, Schach an einer Abendschule zu unterrichten. Das gibt mir mehr Zeit, an den Turnieren teilzunehmen. Ich habe mich für die Europameisterschaft qualifiziert und werde als erstes gegen Tscherninsky antreten."
„Wahnsinn, Ron! Gratulation!" Hermione war beeindruckt. Ron hatte im Laufe der Jahre viele Erfolge verbuchen können und viele Meisterschaften gewonnen, aber die Europameisterschaft war nun eine ganz andere Liga.
„Ich bleibe der Kinder wegen in der Nähe wohnen", meinte er und fügte besorgt hinzu: „Du bist so dünn geworden, Hermione, geht es dir gut?"
„Alles bestens, Ron. Bisschen Stress, weil Weihnachten vor der Tür steht und die Leute wie verrückt einkaufen."
„Apropos Weihnachten – hast du schon Pläne? Meine Mutter hat mich beauftragt, dich ganz herzlich in den Fuchsbau einzuladen."
„Fein", freute sich Hermione. Weihnachten im Fuchsbau weckte immer viele schöne Erinnerungen an früher. Sie hatte kurz erwogen, schon Weihnachten nach Schottland zu reisen, aber Severus war mit großer Sicherheit kein Anhänger dieser Festlichkeiten. Ihre freien Tage nach Weihnachten würde sie aber in Harrys Hütte verbringen, um sich vom Stress der letzten Wochen zu erholen.
„Ich komme gern."
„Wunderbar! Dann siehst du alle mal wieder. Meine Mutter wird sich freuen."
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Die Vorfreude auf die Weasleys ließ sie fröhlich vor sich hin summen. Auch nach der Trennung von Ron waren sie noch wie eine zweite Familie zu ihr. Kurz nachdem Ron sich verabschiedet hatte, traf Percy ein und der Laden begann sich zu füllen. Am Nachmittag war sie gerade in eine schier endlose Diskussion über das Aussehen eines bestimmten Kinderbuches verstrickt, was die Dame vor 30 Jahren gelesen hatte und nun für ihre Enkel suchte, als eine bekannte ältere Stimme ertönte.
„Guten Tag, Ms. Granger, guten Tag Mr. Weasley".
Sie wirbelte herum und da stand er - Perus Vanesse. Sie war sehr überrascht, denn er hatte sie schon lange nicht mehr in London aufgesucht. Percys Augen verengten sich bei seinem Anblick und er täuschte Arbeit in der am weitesten entfernt liegenden Ecke der Buchhandlung vor. Doch Vanesse folgte ihm.
„Wären Sie so nett, mich zu beraten? Ich sehe, dass Ihre Kollegin gerade beschäftigt ist."
„Strapazieren Sie nicht wieder meine Geduld, Professor", knurrte Percy in Erinnerung an ihr letztes Zusammentreffen.
„So unfreundlich, junger Mann?" Vanesse lächelte sein zahnloses Lächeln. „Ich habe gehört, dass Sie den Platz jedes Buches in diesem Laden kennen und einen Großteil davon gelesen haben. So jemanden suche ich."
Percys Schultern strafften sich bei dieser unerwarteten Lobrede, doch er war auf der Hut. „Womit kann ich Ihnen dienen?"
„Sagt Ihnen der Name Hieronymus Forster etwas?"
„Sie meinen den Tränkemeister?"
„Genau diesen. Ich nehme nicht an, dass Sie etwas von ihm vorrätig haben, aber könnten Sie für mich bitte im Katalog nachschauen, ob er nach 1980 noch etwas veröffentlicht hat?"
Percy ging zum Standpult, unter dem sie die Kataloge gestapelt hatten.
Hermione hatte mittlerweile ihre Kundin verabschiedet und kam auf Vanesse zu. Mit einem verstohlenen Blick zu Percy, der konzentriert in einem dicken Katalog blätterte, flüsterte sie „Hallo." Ein Fragezeichen hing unausgesprochen in der Luft.
„Ich muss etwas mit dir besprechen", flüsterte er zurück.
„Ms. Granger", sagte er laut und nur für Percys Ohren bestimmt. „Ihr Kollege ist so freundlich, etwas für mich nachzuschauen, ich würde in der Zwischenzeit gern meine Bestellung abholen."
„Sie liegt in meinem Büro, kommen Sie, Professor Vanesse. Bin gleich wieder da, Percy", rief sie.
Der winkte ihr abwesend zu und griff zum nächsten Katalog.
„Was ist los, Severus?", fragte sie, als sich die Tür des Büros hinter ihnen geschlossen hatte.
„Ich hatte gestern Abend ein Gespräch mit Minerva und Albus. Es ging um Jenkins. Sie haben mir mehr Informationen über ihn gegeben, ich möchte gern darüber mit dir sprechen. Hättest du… wann könntest …."
„Ich habe heute Abend noch nichts vor", unterbrach sie ihn lächelnd. „Holst du mich nach 18 Uhr ab? Am besten, wir gehen in meine Wohnung, da kannst du auf deine Verkleidung verzichten."
„Gut", bemühte er sich, unverbindlich zu klingen. Aber sie hatte seine Erleichterung fast greifen können und wunderte sich immer mehr. Was um alles in der Welt hatten ihm Minerva McGonagall und Dumbledore erzählt?
Zurück im Laden drückte ihm Percy einen Zettel in die Hand. „Es wurde noch ein Buch nach 1980 veröffentlicht, aber es ist zurzeit vergriffen. Vielleicht haben Sie in der Magic Library Glück."
„Meinen verbindlichsten Dank, Mr. Weasley."
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Er lief am Abend schweigend neben ihr her. „Was ist es, Severus?", fragte sie ungeduldig.
„Lass uns warten, bis wir in deiner Wohnung sind und etwas schneller gehen. Die Wirkung des Trankes lässt bereits nach."
Erst als sie beide saßen und Hermione Tee gebracht hatte, wiederholte er das gestrige Gespräch.
Wie er erwartet hatte, reagierte sie entsetzt. „Niemals hätte ich so etwas vermutet", sagte sie immer wieder. „Er wirkt so unbeschwert und heiter. Ich war zwar schon schockiert, als wir den Artikel über seine Familie lasen, doch dieser Fluch – das ist barbarisch."
Ihre Stimme klang belegt, als sie fragte „Siehst du eine Chance, durch Legilimentik mehr herauszufinden, als ihm bewusst ist?"
Snape bedachte sie mit einem resignierten Blick, stand auf und lief zum Fenster. Nach einer Weile Schweigen entgegnete er widerwillig: „Minerva bat mich bereits darum. Ich habe es abgelehnt."
„Du befürchtest, Situationen zu sehen, die du in den letzten 20 Jahren vergessen wolltest."
Er stand bewegungslos und schaute in den Londoner Abendhimmel.
„Das trifft zu. Aber das ist es nicht allein."
„Was noch?", fragte sie leise.
„Ich sehe keine Hoffnung für Jenkins." Endlich sah er sie an. „Der Fluch ist von einer solchen Komplexität, dass ich es nicht für wahrscheinlich halte, dass ihn ein beliebiger Todesser ausführen konnte. Es ist dunkelste Magie und erfordert nicht nur die entsprechende Grausamkeit, um ihn umzusetzen, sondern auch vielschichtiges Wissen und Konzentrationsfähigkeit. Die letzteren beiden sind Fähigkeiten, die dem Durchschnittstodesser nicht zueigen waren."
„Malfoy!", rief Hermione sofort aus.
Snape schüttelte langsam den Kopf. „Lucius Malfoy mag zwar den Intellekt besessen haben, aber seine Spezialität waren Intrigen und Erpressung aus dem Hinterhalt. Für aktive Gewalt dieser Größenordnung hätte er andere vorgeschickt. Es entsprach nicht seinem Stil, sich selbst die Hände schmutzig zu machen."
„Voldemort selbst?!"
„Es ist sehr wahrscheinlich. Erst nach seiner Wiederkehr hörte man gelegentlich von Gezeichneten. Davor waren die letzten grausamen Fälle zu Grindelwalds Zeiten bekannt." Er überlegte einen Moment. „Auch wenn es nicht Voldemort war und der Täter wider Erwarten noch leben sollte, bin ich sicher, dass Zauberer dieses Schlags keinen Fluch wieder aufheben."
„Aber wäre es nicht sinnvoll, trotzdem herauszufinden, wer es war, um ganz sicher zu sein? Sollte nicht jede auch noch so geringe Möglichkeit ausgeschöpft werden, Merian zu helfen? Zum Beispiel mit Legilimentik? Du bist darin geschult!" An dieser Stelle versagte Hermione die Stimme und Severus Snape beobachtete, wie sich eine Träne von ihrer Wimper löste.
„Hermione." Er versuchte, seiner Stimme einen ruhigen und freundlichen Klang zu geben, obwohl ein Aufruhr in ihm tobte, der nichts mit Jenkins zu tun hatte, sondern nur mit Hermione und ihm. Mühsam suchte er nach Worten, die die Endgültigkeit seiner nächsten Bemerkung abmildern würden, aber er fand keine.
„Hermione, es widerstrebt mir, in einem solchen Fall falsche Hoffnungen zu erwecken. Abgesehen von meinen persönlichen Gründen, keine Legilimentik anzuwenden, ist vor allem sein Zustand viel zu labil dafür. Legilimentik kann sehr schmerzhaft sein, wenn auch der Betroffene die Bilder der Vergangenheit wahrnimmt. Du darfst nicht vergessen, dass ich seit zwanzig Jahren aus der Übung bin und ein sanftes Eindringen in seinen Geist nicht garantieren kann."
„Nimm mich zum Üben."
„Nein, Hermione", rief er aufgebracht. „Legilimentik ist kein Spiel."
„Das weiß ich", entgegnete sie bockig. „Aber ich möchte Merian helfen."
„Verlange nicht das von mir, Hermione", bemerkte er leise. „Nicht deine Gedanken und Erinnerungen."
Sie sah ihn traurig an. So viel Unausgesprochenes hing in der Luft, so viel Zerrissenheit, Schmerz und Verlangen, dass sie nichts mehr wollte, als ihm nahe zu sein, seine Vorbehalte zu zerstreuen und ihn festzuhalten.
Doch er zerschnitt den Moment sofort und überraschte sie mit den Worten: „Ich werde mit ihm sprechen, sobald er dazu in der Lage ist, um mir selbst ein Bild zu machen, wie stabil er ist. Außerdem möchte ich herausfinden, ob er mit einer endgültigen Enttäuschung seiner Hoffnungen umzugehen vermag. Dann sehen wir weiter. Würdest du mich begleiten?"
„Ja. Natürlich", entgegnete sie erstaunt von seiner plötzlichen Entscheidung.
„Gut. Ich nehme noch heute Kontakt zu Minerva auf und gebe dir Bescheid", versprach er.
„Was ist mit den anderen Gezeichneten passiert, von denen du gehört hast?"
Snape schaute sie kritisch an, aber ihr entschlossener Blick zwang ihn zum Sprechen.
„Einer sprang von einem Turm, weil ihm der Fluch dies befahl, ein anderer griff zum Messer und erstach seine Familie..." Er ließ den Satz in der Schwebe. „Es kommt darauf an, mit welchen Worten – meist sind es Verse – man sie gezeichnet hat. Es gibt kein Entrinnen und es ist ein Wunder, dass Jenkins bisher so viele Jahre relativ unbeschadet überstand. Minerva und Hogwarts haben ihm bisher das Leben gerettet."
„Was ist mit den Schriftzeichen? Kann man nicht daran ablesen, wer es war?"
„Eventuell. Aber das Problem ist, dass sie bei Jenkins nur zufällig und kurz zum Vorschein gekommen sind und er sie trotz aller Selbstversuche nicht wieder hervorrufen konnte. Man kann sagen, dass dieser Unfall im Labor ein Glück für ihn und sein Umfeld war", stellte Snape ernst fest. „Ansonsten hätte er eines Tages unter Zwang gehandelt, vielleicht andere noch gefährdet und niemand hätte die Ursache gewusst."
„Ich werde versuchen, etwas über diese Kennzeichnungen und ihren Gebrauch herauszufinden", bemerkte Hermione entschlossen. „Meinst du, in der Magic Library gibt es darüber Bücher?"
„Das ist ausgeschlossen. Werke solchen Inhalts stehen auf der Schwarzen Liste und es gibt eine Spezialabteilung des Ministeriums, die sich nur damit beschäftigt, schwarzmagisches Schriftgut aufzuspüren. Sie bewahren es in der Verbotenen Abteilung des Ministeriums auf. Die einzigen, die jemals mit Ausnahmegenehmigungen Zugang erhalten, sind Spezialeinheiten der Auroren.
„Harry!", rief Hermione enthusiastisch. „Ich werde umgehend Harry verständigen. Er wird mir helfen. Wir brauchen allerdings einen triftigen Grund für das Ausleihen der Bücher", dachte sie laut.
„Ich bin sicher, dir oder ihm wird etwas einfallen. Er war früher nie um Ausreden verlegen", entgegnete Snape.
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Zwei Tage später schlug Merian Jenkins die Augen auf. Die letzten Tage hatte er wie durch eine dicke Wolkenschicht erlebt. Hin und wieder waren Leute an seinem Bett aufgetaucht und jemand hatte ihm Tränke eingeflößt, die ihn vermutlich ruhigstellen sollten. Langsam nahm der Raum um ihn herum Gestalt an. Wo war er?
Drei schemenhafte Figuren begannen sich abzuzeichnen: Minerva, Hermione Granger und ein ihm unbekannter hochgewachsener, sehr hagerer Mann. Dieser stand mit verschränkten Armen dicht vor ihm, von einem langen blauen Umhang umhüllt. Merians Blick verweilte auf ihm. Er besaß die stärkste Aura der Anwesenden. In dem Moment traf ihn der Blick des Unbekannten. Dessen Augen unterstrichen den Eindruck, dass ein mächtiger Zauberer vor ihm stand. Iris und Pupille waren miteinander verschmolzen, das Dunkle dieses Blickes hatte etwas Bezwingendes. Der Mann begann zu sprechen, in einem leisen, gedehnten Ton, der etwas Einschüchterndes besaß:
„Sie wollten mich sprechen?"
Und da erkannte er ihn.
Die Charaktere sind – bis auf Merian Jenkins und seinen Großvater – von J. K. Rowling ausgeliehen. Das Schreiben bringt keine finanziellen Vorteile, aber viel Freude.
