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Kapitel 29
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Castle grinste und schloss seine Arme enger um sie. Kate wehrte sich nicht, genoss es förmlich. Vielleicht war all dies ein Schritt in die richtige Richtung. Rick hoffte es inständig.
„Ich möchte dich noch länger im Leben meines Kindes haben"; erklärte Castle verschmitzt, „daher musst du auf euch aufpassen. High-Heels sind nicht gut für deinen Rücken und die Gefahr, dass du bei dem Wetter stürzt ist viel zu groß. Auch wenn sie sexy sind ..." Er ließ dies richtig ausklingen. „Wir gehen kommendes Wochenende einfach shoppen."
Das Festnetztelefon klingelte und Rick wurde von seiner Tochter gerufen, dass es der Verlag wäre. Er konnte nicht anders, als annehmen, das wusste Kate. Castle ging voraus und Kate kam in einem seidenen schwarzen Bademantel hinter ihm die Treppe hinab. Rick trug lediglich Boxershorts und der Anblick der beiden blieb Alexis nicht erspart. Kates Haar war durcheinander, der Morgenmantel versteckte nichts – nicht den Fakt, dass sie nackt darunter war. Nicht, dass man ihre Brustwarzen deutlich sehen konnte, die Wölbung ihres Bauches. Der Teenager hatte zwar viele Frauen kommen und gehen gesehen, Gina hatte bei ihnen gelebt, aber nie war jemand so heimisch geworden, so vertraut, dass er so freizügig herumlief. Bei ihren Freundinnen hatte sie dies oftmals gesehen, die Freundinnen der Väter, die älteren Schwestern – aber niemals bei sich zuhause. Da stellte sich Alexis natürlich die Frage, wieso das noch nie passiert war. Was hatte Kate an sich, das alle anderen Frauen nicht hatten?
Das rothaarige Mädchen hatte schon öfter Zeit auf der Couch verbracht und Kate studiert, die feinen Linien um ihren Mund und ihre Augen, wenn sie lachte. Das Strahlen, wenn sie über das Baby sprach und, wenn sie nicht gerade stritten, die Verfärbung ihrer Augen, wenn Rick den Raum betrat. Ihre Späße waren seit dem Einzug intimer geworden, es kam öfter zu der einen oder anderen unschuldigen Berührung und heute, heute kamen sie plötzlich beide, am 1. Jänner, halbbekleidet aus dem ersten Stock.
Vielleicht hätte sie anrufen sollen, bevor sie die Türe aufsperrte. Sie beobachtete Kate, die gerade dabei war, koffeinfreien Kaffee zu machen. Sie schon ein Blech mit Croissants in den Ofen, stellte Konfitüre dazu. Frischen Obstsalat nahm Kate aus dem Kühlschrank. Alles schien für die Polizistin so selbstverständlich, auch ihr Umgang mit dem Teenager. Sie bemutterte sie nicht, war aber bestimmend, wenn es darum ging, Entscheidungen zu treffen. Sie mischte sich in keine Diskussion ein, die Alexis mit Rick führte, im Gegenzug verhielt sich Alexis ebenso.
War es das, was man Familie nannte? Das Mädchen hatte Familie im harmonischen Sinne nie kennengelernt. Ihre Mutter hatte keinerlei Interesse an ihr gezeigt, erst als sie alt genug war, um mit ihr shoppen zu gehen, wurde das Verhältnis etwas entspannter. Aber es reichte nicht, zweimal im Jahr aufzutauchen, um Mutter zu sein.
Gina mochte Ricks Umgang. Sie genoss es, im Mittelpunkt zu stehen, auf Fotos präsentiert zu werden – die mediale Aufmerksamkeit. Rick kaufte ihr knappe, teure Kleider und sie trug sie. Doch sie nahm es mit der Treue ebenso wenig ernst wie Meredith. Oftmals hatte Alexis sich im Laufe ihres Lebens gedacht, dass ihre Mutter den Namen „Mom" überhaupt nicht verdiente. Meredith. Eigentlich war sie beinahe eine Fremde für sie. Über Besuche freute sie sich in Maßen, Anrufe gab es eigentlich keine zwischendurch und Emails auch nicht. Sie glänzte durch Abwesenheit in ihrem Leben.
Kate hingegen war da für sie. Egal ob es um einen Jungen ging, die Schule, eine Freundin oder einfach nur eine Fernsehserie oder einen Film – Kate versuchte sich immer Zeit für sie zu nehmen, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Und sie tat ihrem Vater gut.
Ja, sie tat ihm gut. Sie forderte ihn heraus, gab nicht leicht nach, hatte ihren eigenen Kopf. Vielleicht hatte er sich nun endlich wirklich verliebt.
Vielleicht war Kate wirklich die Richtige für ihn? Immerhin erwartete sie ein Kind von ihm, das hatte es zuvor noch nie gegeben. Trotzdem war die Beziehung eigenartig. Sie gingen nicht mitsammen aus, lebten aber unter einem Dach. Sie arbeiteten zusammen, fuhren gemeinsam hin, kamen aber selten gemeinsam nachhause. Für den gefüllten Kühlschrank sorgte stets Rick, wenn es nach Kate ging, würden sie jeden Abend Essen bestellen. Kochen zählte nicht zur ihren favorisierten Tätigkeiten, dafür las sie jeden Text Korrektur, den Alexis geschrieben hatte und schrieb Anmerkungen mit Bleistift daneben – keine Kritik, stets positiv formuliert. Meist waren es Denkanregungen. Ans Ende setzte sie stets eine persönliche Notiz – etwas Herzliches, Liebliches. Nun fragte sich Alexis, ob sie das bei Rick auch tat. Ihre Handschrift war leserlich, sehr feminin. Die kleinen „S" hatten eine markante Strichführung.
„Also bleibt es bei kommendem Samstag", ertönte es aus Ricks Mund, als er das Telefon wieder in seine Ladestation steckte.
„Hm…", erklärte Kate und nickte nur, das konnte man erkennen, obwohl sie ihm den Rücken zudrehte.
„Was ist nächsten Samstag?", fragte Alexis neugierig.
„Oh, ich habe Kate versprochen mit ihr einkaufen zu gehen."
„Kann ich mit?"
„Diesmal nicht, Kiddo. Ich bin mir aber sicher, dass Kate gerne einmal mit dir und meiner Kreditkarte eine Runde drehen wird." Vater und Tochter lachten. Beckett gehörte nicht zu den Menschen, die viel Geld ausgaben - außer für ihre zwei Leidenschaften: Schuhe und Lederjacken.
„Daddy …", versuchte Alexis zu jammern, schaute ihn mit einem Welpenblick, aber Rick schüttelte nur den Kopf. „Ein anderes Mal, versprochen." Er war dieses Verhalten seiner Tochter nicht gewohnt. Normalerweise war Martha für die Einkäufe mit dem Teenager zuständig gewesen und dafür war er auch immer sehr dankbar und schaute über die Kleinigkeiten hinweg, die Martha bei dem Bummel für sich mit seiner Kreditkarte bezahlt hatte.
Rick wollte Kate an diesem Samstag ganz für sich alleine haben. Ganz alleine. Vielleicht würde er in der Lage sein, sie aus der Reserve zu locken, dass eine oder andere gewagte Kleidungsstück zumindest zu probieren. Er würde einen Nachtflug von Dallas zurück nach New York nehmen und sie am Morgen mit einem Frühstück überraschen.
„Ich habe gedacht, dass du kommendes Wochenende in Dallas bist?", fragte Kate plötzlich, als könnte sie seine Gedanken lesen.
„Das geht sich alles aus", beruhigte er sie. „Alles geht sich aus."
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„So etwas ziehe ich nicht an", erklärte und ließ ihn ein schwarzes Top wieder zurückhängen. „Sicherlich nicht."
Einkaufen mit Kate stellte sich als ein durchaus schwieriges Vorhaben heraus. Das was sie wollte und ihr gefiel passte ihr ihrer Ansicht nach aufgrund ihres veränderten Körpers nicht mehr, der Schwangerschaft. Schwangerschaftskleidung lehnte sie kategorisch ab, sackartige Sachen würde sie sicherlich nicht anziehen, daher fiel schon viel flach.
Die Verkäuferin war geduldig, Rick kannte sie bereits und stand einfach wortlos neben ihnen, wenn Rick versuchte Kate das eine oder andere Stück aufzudrängen. Doch irgendwann gab er auf. Kates Finger wanderten über einige dünne Pullover, die für den Frühling geeignet sein würden.
„Kann ich ihnen weiterhelfen", fragte die Verkäuferin –Penny hieß sie – Rick vorsichtig.
„Ja. Wie es aussieht braucht sie etwas Hilfe. Ich hätte gerne …" – und dann begann Castle ihr zu erklären, welche Kleidungsstücke er gerne hätte und dass sie ihre Größe einfach schätzen solle, es würde schon passen. Alle Stücke sollten locker sitzen, damit sie länger Gefallen daran finden würde. So zahlte Rick am Ende für fünf verschiedene Tops, drei Hosen und eine Jeans, zwei Pullover, drei der Schwangerschaft angepasste BHs, aber nicht die typischen Baumwollkäfige, wie Kate sie nannte, nein, er entschied sich für die Luxusausführungen – Spitze, Satin. Sie waren anders gearbeitet, was sie den Zweck erfüllen ließen. Einen Pyjama, einige Blusen und in einem anderen Geschäft zwei Paar flache Schuhe, die Kate sogar anprobierte und an denen sie Gefallen fand. Die Kleidung würde noch am selben Tag geliefert werden, die Tasche mit den Schuhen trug Rick.
Kate war gut gelaunt, den ganzen Tag bereits, scherzte mit ihm und ließ ihm viele sexuelle Anspielungen durchgehen. Irgendwann standen sie vor einem Geschäft für Kinderausstattung und Rick griff einfach nach Kates Hand, zog sie hinter sich in den Laden, direkt vor eine Reihe von teuren Kinderwägen.
„Nein, Rick, das ist zu viel."
„Wir brauchen aber einen."
„Wir haben noch so viel Zeit", erklärte sie und griff selbst nach seiner Hand und führte ihm aus dem Laden, bevor eine Verkäuferin sie auch nur gesehen hatte. „Ich sage ja nicht, dass ich keinen Kinderwagen mit dir kaufen möchte, Ricky-Boy, aber nicht heute."
Der nächst Stopp war ein kleines italienisches Restaurant. Kate hatte an dem Tag einen schwarze Winterjacke an, die ihren Bauch nicht mehr verbergen konnte, dazu ihre typischen engen Jeans, die tief auf ihren Hüften saßen, einen warmen Smaragdgrünen Pullover, der ihre Augen leuchten ließen und unterhalb der Jacke herausschaute.
„Du musst die Lasagne probieren", erklärte Rick, „sie ist sogar besser als meine." Sein breites Lächeln ließ sie erahnen, dass er die Italienerin, die hinten aus der Küche hervorgesehen und gewunken hatte wahrscheinlich so lang angeraunzt hatte, bis sie ihm bereitwillig ihr Familienrezept gegeben hatte. So war Rick, er ließ einfach nicht locker. Deswegen kam es auch so, dass Kate die Lasagne bestellte und Rick Cannelloni. Beides war rasch serviert und noch schneller verspeist, die „Mhmmms" und „Ahhhhs" ließen erahnen, dass es schmeckte, denn viel kommuniziert wurde nicht.
„Kate?", sagte Rick schließlich. „Du musst darauf achten, dass du im Dienst regelmäßiger isst. Ich weiß, es ist Gewohnheit, aber du …"
„Ich versuche es Rick", und tatsächlich tat sie dies. Sie hatte stets Joghurt im Kühlschrank und andere Snacks für Zwischendurch. Ihre Hauptmahlzeit war am Abend, mittags schafften sie es meistens lediglich ein Sandwich oder etwas dergleichen zu essen, und dazu kam sie nicht immer.
Als das Dessert kam, setzte sich Rick zu Kate auf die Bank, legte einen Arm über ihre Schultern – vorgebend, ihn auf der Lehne abzustützen.
„Manchmal kann ich es kaum fassen, dass ich noch einmal Vater werde, Kate. Es scheint so unglaublich, aber dann sehe deinen Bauch und realisiere, dass in wenigen Monaten ein neuer Erdenbürger da sein wird."
„Ich weiß, wovon du sprichst", gestand sie ihm. „Ab und an in der Arbeit scheine ich es zu vergessen, doch wenn ich aufstehe oder mich bücke, in den Spiegel schaue oder wir einen Verdächtigen verfolgen, dann …", er ließ sie nicht aussprechen, platzierte einen Kuss auf ihrer Stirn und drückte sie gegen seine Brust. Es war nicht wichtig, dass sie es artikulierte, Wort für Wort – es war wichtig, dass sie mitsammen sprachen, wieder offener wurden.
Auf ihrem Heimweg kauften sie schließlich noch eine Winterjacke, eine, die es zulassen würde, dass ihr Bauch noch wuchs, die sie trotzdem zu zippen konnte – und dieses Mal musste sich Kate in eine Boutique für Schwangerenbekleidung wagen, um ein passendes Modell zu finden. Es war keine der großen Ketten sondern ein kleines Geschäft in einer Seitengasse, sie hatten europäische Modelle, eine exzellente sowie exquisite Auswahl in Kates Größe. Die neue Jacke war dunkelbraun, so wie man es in Italien trug, mit einem breiten Kragen, einem eingearbeiteten Bändchen in Unterbrusthöhe, um die Weite zu verstellen, warmen Taschen und einer abknöpfbaren Kapuze.
„Du weißt, dass ich auch Geld verdiene"; wies Kate Rick auf den Fakt hin, als er bei der Kassa seine Kreditkarte zückte.
„Ich gebe das meinige aber gerne aus. Für dich."
„Rick …"
„Ich bin teilschuld an deinem Zustand, nicht dass ich es bereuen würde, da möchte ich es auch nett verpackt vor mir sehen."
„Was möchtest du damit sagen?", sagte Kate und sah ihn mehr als nur fragend an. War es ein Flirt? Flirtete Kate? Es irritierte Castle etwas. „Möchtest du damit sagen, dass dir nicht passt, was ich trage?"
Doch bevor Rick etwas sagen konnte, waren sie zuhause angekommen, stiegen aus dem Taxi und brauchten einen kleinen Teil er erworbenen Kleidung in den Wirtschaftsraum.
Rick hatte dafür gesorgt, dass dieser mit zwei nagelneuen Waschmaschinen und Wäschetrocknern ausgestattet worden war. Die Wände und der Boden waren mit großen grauen Fliesen ausgelegt worden, ein ausgesprochen großer Spiegel war montiert worden. Auf der einen Seite befanden sich zwei Wäscheständer und die Boxen zur Wäschetrennung. Ein kleiner Fernseher war in der Ecke, damit die Putzfrau beim Bügeln fernsehen konnte. Aus dem 1. Stock führten zwei Rohre in den Wirtschaftsraum, da diese mit Wäscheklappen ausgestattet worden waren, um den Wäschetransfer zu erleichtern.
Plötzlich klingelte es – es war ein Bote, der die restliche Kleidung brachte.
„Du solltest die Sachen probieren Kate, bevor du sie wäscht."
„Ich weiß …", sagte sie leise. Und tatsächlich war sie beinahe eine Stunde damit beschäftigt, die neuen Stücke zu probieren, ein Gefühl für diese zu bekommen. Dann sortierte sie die Wäsche, schaltete die Maschinen ein und schwor sich, dass sie etwas Nettes für Castle tun würde, um sich dankbar für den Einkaufsbummel zu zeigen. Die Blusen legte sie auf einen Stapel, sie würden in die Wäscherei gebracht werden, zusammen mit Ricks Anzügen und Hemden.
„Passt alles?"
„Wunderbar", antwortete Kate mit einem breiten Grinsen. „Danke für alles."
Nun trug Kate eine schwarze Jogginghose, die sie aus dem Trockner genommen hatte, und eines von Ricks weißen T-Shirts, die er sonst immer unter seinen weißen Hemden trug. Es hing lose an ihr, erschien riesig. Rick musste lächeln, als er sie in diesem Outfit sah.
Er selbst hatte sich auf die Couch gesetzt und das alte Namensbuch aus dem Regal genommen, welches er einst vor Alexis Geburt gekauft hatte.
„Hast du dir schon Gedanken zum Namen des Kindes gemacht?"
„Gedanken schon …"
„Und?"
„Bei einem Jungen dachte ich an Christopher, Oliver oder Elliot … Gefallen dir nicht?"
„Elliot? Nein. Gar nicht. Alfred, nach Alfred Hitchcock oder …"
„Alfred ist der Name des Butlers", wies sie Rick hin und setzte sich neben ihn.
„Bei einem Mädchen? Es wird schließlich eines." Kate schwieg, antwortete nicht, sondern starrte lediglich auf ihre Hände. „Du möchtest, dass sie Johanna heißt?"
„Mit ihrem zweiten Namen", erklärte die schwangere Frau. Der erste Name sollte klassisch sein und nicht zu modern – so etwas wie Jane, Louisa, Carolina, Emma …"
„Klassisch ist für mich Georgette", entgegnete Rick und lachte, „Mary-Jane, Charlotta …"
„Wir haben noch genügend Zeit, Rick", sagte sie und lehnte sich müde an ihn an. Es war ein anstrengender Tag für sie gewesen, nicht negativ anstrengend, doch war sie den gesamten Tag auf den Füßen gewesen. „Möchtest du mir nicht lieber von deiner Reise erzählen?"
Rick hatte gehofft, dem Thema entgehen zu können. Er war nicht alleine dort gewesen, nein neben ihm im Flugzeug war plötzlich Jamie Allister gesessen und hatte auf ihn eingeredet. Sie war keineswegs einsichtig, hatte wirklich geglaubt, dass sie bei ihm etwas erreichen konnte, doch da hatte sie sich geirrt. Ja, er hatte seit vielen Monaten keinen Sex mit einer Frau gehabt und Masturbation gehörte momentan zu seinem Alltag – wie der Kaffee in der Früh und das Lesen nächtens im Bett. Und jedes einzelne Mal, wenn er seine Hand um seinen Penis schloss, dachte er an Kate, ihre lockige braune Mähne, die grünen Augen, die diesen Hauch von Braun in sich trugen. Ihre langen, zarten Finger; die muskulösen Beine, die in Schuhen gehen konnten, in denen halb New York keinen Fuß vor den anderen hätte setzen können. Er stellte sich vor, wie es sich abermals anfühlen würde, wenn er in ihr wäre – doch seine Erinnerungen waren nicht die intensivsten. Er hatte getrunken, es war damals alles so schnell gegangen. So verdammt schnell. Aber er wusste, dass es sich perfekt angefühlt hatte, so ideal, unglaublich – so, dass ihm die Worte danach gefehlt hatten.
Und nun wohnte sie in seinem Apartment, lebte neben ihm und in diesem Moment lag ihr Kopf auf seiner Schulter, die Augen geschlossen. Sie war eingeschlafen. Vorsichtig zog Rick die Decke vom Rücken der Couch und deckte sie beide zu. Ein paar Minuten Ruhe, um die Augen auszurasten, sollten kein Fehler sein.
So fand sie Alexis schließlich vor. Kates Gesicht war gegen Ricks Brust gepresst, ein Arm lag um sie. Sie waren zugedeckt und schliefen beide so fest, dass nicht einmal das Geräusch der Türe, die ins Schloss fiel, sie wecken konnte. Es war ein beinahe intim erscheinender Moment, obwohl keinerlei Erotik vorhanden war. Es war einfach eine neue Ebene der Intimität, die sie durchlebten. Erlebten.
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Ende Kapitel 29
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A/N: Unglaublich … wir haben die 12.000 Zugriffe überschritte und 51mal wurde die Geschichte zu den Favoriten hinzugefügt. Ich weiß gar nicht, wie ich mich für all das bedanken soll – ihr seid unglaublich! … aber Reviews dürft ihr trotzdem weiterhin schreiben.
