Kapitel 29

„Du gehst zu den Dursleys?" Ginny runzelte die Stirn. „Ohne Tom?"

Harry zuckte mit den Schultern. „Ja."

„Ich dachte, du hättest geschworen, da niemals wieder hinzugehen." Hermine verzog ihren Mund. „Warum ändert sich das so plötzlich?"

Harry fuhr mit der Hand durch sein Haar und seufzte. Er wusste dass, von seinen vier Freunden, Hermine und Ginny es am wenigsten verstehen würden. „Ich muss einfach, okay? Und ihr dürft das nicht Tom sagen."

„Warte, warte, warte, warte", sagte Draco und fixiert den Jungen-der-lebt mit seinem Blick. „Du gehst, ohne es Tom zu sagen?"

„Ja." Harry zuckte wieder die Achseln. „Warum?"

„Bis du wahnsinnig!" Ginny trat vor, so dass sie direkt vor Harry stand. „Alleine zu gehen, kann ich vielleicht verstehen, aber zu gehen, ohne es jemandem zu sag…"

Harry schnitt ihr genervt das Wort ab. „Ich habe es euch vieren gesagt, oder nicht? Ich willl nur nicht, dass Tom hinter mir herkommt."

„Das ist Selbstmord!"

„Ist es nicht." Harry runzelte die Stirn. „Wenn ich seine Hilfe brauche, dann rufe ich ihn. Wenn er mich braucht, dann ruft er mich. Eines der tollen Dinge, die unsere Verbindung mit sich bringt."

„Ich denke, es ist verrückt", seufzte Hermine. „Aber wir können dich kaum stoppen, oder?"

Harry lächelte. „Nein. Ich hexe euch aus meinem Weg."

„Oh, also gut." Ginny runzelte die Stirn. „Wenn du in einer Stunde nicht zurück bist, sage ich es Tom.

„Drei Stunden."

„Anderthalb Stunden."

„Zwei Stunden also."

Ginny verengte ihre Augen. „Anderthalb Stunden, Harry."

„Zwei Stunden."

„Eindreiviertel. Hört auf, euch zu streiten", warf Draco ein.

„Gut", stimmten die beiden Gryffindors gemeinsam zu und funkelten sich an.

„Ciao", lachte Theodore und mischte sich auch endlich ein. „Am besten du gehst, bevor deine Zeit abgelaufen ist, Harry."

„Gute Idee." Harry nickte seinen Freunden zu. „Bis dann." Er drehte sich um und verließ den Raum Richtung Eingangshalle, wo die Anti-Apparations-Felder endeten.

„Dann geh ich jetzt mal zu Tom", sagte Ginny fröhlich.

Theodore und Draco deuteten mit ihren Zaubestäben auf sie und Hermine stöhnte, schüttelte ihren Kopf. „Ginny, du hast gerade versprochen, eine Stunde und 45 Minuten zu warten, bevor du mit Tom sprichst."

„Und, Gin, Liebling, ich hasse es, dich anzubinden", meinte Theodore.

„Das ist nicht euer Ernst", brachte Ginny heraus. „Ihr erwartet von mir, hier zu bleiben, während Harry ALLEINE zu den Dursleys geht?"

„Nein, natürlich nicht", erwiderte Draco sarkastisch. „Unsere Zauberstäbe sind auf dich gerichtet, damit du schneller zu ihm kommst!"

„Hört auf, sie zu bedrohen. Ginny, setzt dich", sagte Hermine fest und deutete auf einen Stuhl neben der Rothaarigen. Ginny runzelte die Stirn, aber setzte sich dennoch. „Sieh mal, Harry ist ein großer Junge. Wenn er sich mit den Dursleys ernsthaft auseinandersetzen will, dann lass ihn. Gib ihm eine Chance, sich seinen Dämonen alleine zu stellen."

„Du bist diejenige, die so wild darauf ist, Harry und Tom glücklich zu sehen", fügte Theodore hinzu. „Das könnte genau das sein, was Harry braucht."

„Oh, also gut." Ginny lehnte sich in ihrem Stuhl zurück. „Aber ich muss es nicht mögen."

„Was ist das hier, Zickenterror?", grummelte Draco und setzte sich auf seinen eigenen Stuhl.

Ein Kissen traf ihn am Hinterkopf und er drehte sich zu einer grinsenden Ginny um. „Darauf kannst du wetten."

„Wundervoll", stöhnte Draco.

Hermine und Theodore lachten.

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Harry sah sich im Ligusterweg nervös um, als er hinter dem Baum zwischen Nummer sieben und neun heraustrat. Der Ort hatte sich nicht wirklich verändert, seit er das letzte Mal hiergewesen war. Die Häuser waren immer noch alle perfekt. Sogar die Schneehügel waren perfekt.

Seine Augen glitten über Nummer vier und er zuckte zusammen. Vernons Auto stand in der Einfahrt, genau das, was er nicht gebrauchen konnte. Er hatte es eigentlich so timen wollen, dass Vernon noch bei der Arbeit war. /Also gut. Kann nicht sagen, dass ich es nicht versucht habe, seufzte Harry, bevor er die Straße überquerte, um zu dem Haus der Dursleys zu kommen.

„Harry!"

Harry drehte sich um und blinzelte die alte Frau an, die nur ein paar Meter von ihm entfernt stand und lächelte, als die Frau näher kam. „Hallo, Mrs. Figg."

„Was machst du hier? Warum bist du nicht in der Schule?", fragte Arabella Figg geschockt. Aber, bevor Harry antworten konnte, schüttelte sie den Kopf und beantwortete sich selbst die Frage, beruhigte sich endlich von ihrer Überraschung den Jungen zu sehen. „Nein, warte. Weihnachtsferien haben gerade angefangen, oder? Wo wohnst du momentan? Nicht hier, denke ich…"

„Nein, ich bin bei den Malfoys", erwiderte der Zauberer mit einem Schulterzucken.

„Den Malfoys!" Arabella hielt sich die Brust und sah leicht geschockt aus. „Bei Merlin, Harry. Was geht nur durch deinen Kopf?"

Harry zuckte wieder mit den Schultern. „Draco ist mein Freund und er hat mich und Ginny Weasley über die Ferien eingeladen. Hermine Granger auch, als er bemerkt hat, dass wir sie bei uns haben wollen."

„Ein Malfoy hat eine Muggelgeborene eingeladen? Ist sein Vater nicht ausgerastet? Und was ist mit Du-weißt-schon-wem?"

„Nein, Mr.Malfoy hatte überraschend wenig dagegen. Ich denke, er windet sich aus Voldemorts Griff, wissen Sie", gab Harry mit einem beruhigenden Lächeln bekannt. „Und ich bin nur hier, um den Dursleys ‚Frohe Weihnachten' zu wünschen."

„Oh, ich wäre vorsichtig", warnte Arabella und schüttelte einen Finger vor Harrys Gesicht hin und her. „Der letzte Streich, den du gespielt hast, hat Vernon umgebracht, weißt du. Dumbledore hat dich gedeckt, aber es war sehr dumm."

Harry starrte sie geschockt an. „Vernon ist tot? Für immer weg?"

„Ja." Arabelle sah nicht erfreut aus. „Petunia arbeitet sich den Arsch auf und Dudley ist vollkommen fertig. Er scheint zu denken, dass es seine Schuld ist."

Harry konnte das Lächeln nicht von seinem Gesicht halten, obwohl er das Beste versuchte. „Oh, ich verstehe. Danke, Mrs. Figg. Ich sage ihnen nur schnell hallo…"

Arabella verzog ihren Mund, als sie Harry beobachtete, der über den Bürgersteig zu dem Haus ging. „Irgendwas ist komisch an dem Jungen", entschied sie, bevor sie sich umdrehte und ging, um Dumbledore zu sagen, was sie gehört hatte. Interessant, dass der Junge in einem Haus von einem bekannten und hochrangigen Todesser blieb.

Harry hatte währenddessen an die Tür geklopft und klopfte sich selbst auf den Rücken für den guten Job. Das sollte Dumbledore was zu denken geben.

Die Tür öffnete sich und er sah sich Dudleys fettem Gesicht gegenüber. Die Cousins starrten sich einen Moment an, bevor sich Dudleys Gesicht zu einer fiesen Grimasse verzog. „Du beschissener Wichser. Ich werde dich töten!"

Harry zog seinen Zauberstab, sein Blick war kühl und ruhig. „Lass mich rein oder du verbringst den Rest deines Lebens als Schweins, Dudley."

Dudley zog sofort seinen Schwanz ein und öffnete die Tür weiter, um Harry rein zu lassen. „Freak."

„Reiz mich nicht", knurrte Harry, bevor er lächelte und sich eine Idee in seinem Kopf formte. „Hey, Dudley, rate mal was. Mein Freund liebt es, die Leute zu töten, die mich beleidigen."

Dudleys Mund klappte zu und mit einem Funkeln an den grinsenden Harry führte er ihn in die Küche, wo Tante Petunia den Teekessel aufstellte.

„Hallo, Tante Petunia", sagte Harry friedlich.

Petunia schrie auf und drückte sich gegen den Ofen, der, da der Teekessel gerade zum Erhitzen auf einer der vorderen Platten stand, den Ärmel ihres Pullovers in Brand setzte. Harry saß am Tisch und sah belustigt zu, wie die Frau versuchte, die Flammen zu löschen.

Als sie endlich gelöscht waren, drehte sich Petunia Harry mit hasserfüllten Augen zu. „Was willst du, Junge?" spie sie aus.

Harry lächelte leicht und spielte mit seinem Zauberstab, beobachtete den mehr, als die beiden Muggel im Raum. „Ich hab einen Vorschlag für dich."

„Ich verhandele nicht mit solchen wie dir", zischte Petunia.

Harry zuckte mit den Schultern. „Also gut. Es ist dein Leben, dass in Gefahr ist."

„Nein! Setz dich, setz dich. Möchtest du etwas Tee? Ein Plätzchen vielleicht?", fragte Petunia schnell, ihre Augen angsterfüllt. Dudley hatte sich in die Wand gepresst, als wenn er verschwinden könnte, wenn er es nur hart genug versuchte.

Harry setzte sch mit einem Lächeln. „Nein, danke. Ich habe nicht vor, lange zu bleiben. Dudley, du kannst keine Magie anwenden, also würde ich an deiner Stelle aufhören zu versuchen, eins mit der Wand zu werden", fügte er grausam hinzu.

Dudley wimmerte.

Petunia setzte sich Harry gegenüber und spielte mit ihren Händen in ihrem Schoß. „Was willst du?"

Harrys lächelten wirde breiter. „Ich habe mit Lord Voldemort Frieden geschlossen, als ihr mich im Sommer in London gelassen habt und seitdem sind wir Freunde geworen. Er ist ziemlich entsetzt darüber, wie ich hier behandelt worden bin und hat tatsächlich schon Pläne gemacht, dass Haus über euren Köpfen in die Luft zu jagen. Ich hab ihn davon abgehalten, aber ich kann ihn nicht mehr lange zurückhalten, egal, wie fest unsere Freundschaft ist." Er machte hier eine Pause, um zu sehen, welchen Eindruck das auf seine Tante machte und er genoss es.

Petunia knetete nervös ihre Hände durch. Sie war keine dumme Frau, sie verstand, was er ihr sagen wollte und war verängstigt. Ihr Neffe, der durch ihre Erlaubnis misshandelt worden war, den sie selbst sogar auch manchmal gequält hatte, hatte sich mit dem größten Dunklen Lord des Jahrhunderts zusammengeschlossen und der böse Zauberer war nicht begeistert davon, wie Harrys Kindheit ausgesehen hatte. „Was-was willst du? Vernon ist tot und…"

„Das weiß ich", schnitt Harry ihr das Wort ab. „Was ist will ist eine einfache Sache und, wenn du sie mir gibst, dann kannst du den Rest deines Lebens friedlich leben, solange du Voldemort nicht über den Weg läufst, wenn er schlechte Laune hat, natürlich."

„Sag es", flüsterte die Muggel und leckte sich über die Lippen.

„Dudley", sagte der grünäugige Zauberer und ließ die Bombe fallen, um sich jetzt zurückzusezten und sich an den Effekten zu erfreuen.

Dudley schrie gequält auf und floh aus dem Raum. Petunia zog scharf die Luft ein, ihre Hände schlug sie über den Mund. Sie schien geschockt, Augen geweitet. Ihr Leben oder ihr Sohn. „Ich…" Sie machte eine Pause und biss sich auf die Lippe, als Tränen aus ihren Augen flossen.

„Ich möchte dich warnen. Wenn du mir Dudley nicht freiwillig gibst, lasse ich es Voldemort machen und ihr sterbt beide", fügte Harry hinzu und erfreute sich daran. /Merlin, ich hab mich verändert. Ich mag es meine Tante so zu quälen? Tom hat sich wirklich in meinen Kopf gesetzt, nicht, dass es mir was ausmachen würde…/

„Warum?", fragte Petunia plötzlich und holte Harry aus seinen Gedanken, „Was hat Dudley getan, was ich nicht getan habe? Er ist ein perfekter, kleiner Engel. Wir haben ihn immer ermutigt, dich zu ärgen. Warum er und nicht ich?"

Harrys Blick verfinsterte sich plötzlich und er funkelte die Frau an. „Engel? ENGEL? Das ist kein Engel, dass kann ich dir versichern und er verdient es zu sterben", zischte der junge Mann.

„Diddy IST ein Engel!", rief Petunia und stand auf, um auf ihren Neffen hinabzusehen.

„Du hast keine Ahnung, was er getan hat", murmelte Harry. Er hatte es nicht gedacht, aber das hier beweis es. /Natürlich, wenn sie es wissen würde, würde sie das sowieso nicht interessieren und das heißt, dass ich Tom einfach machen lassen kann./

„Und warum sagst du es mir nicht einfach?", schoss Petunia zurück. „Sag mir, was Diddy gemacht hat, dass so schlimm ist, dass er einen schrecklichen Tod durch die Hände dieses-dieses-dieses MONSTERS verdient!"

Harry stand auf und seine Augen blitzten. „Nenn ihn nicht so!"

„Harry, so schön es ist, dass du versuchst meinen guten Namen zu beschützen, ich glaube, dass es ziemlich sinnlos ist", sagte eine Stimme aus Richtung der Küchentür.

Harry und Petunia fuhren beide herum. Tom stand in der Tür, das rote Haar zurückgebunden, mit einer Hand auf Dudleys Schulter. „Tom, was machst du hier?" fragte Harry mit der normalsten Stimme, die er aufbringen konnte.

„Dir hinterherkommen", erwiderte der Dunkle Lord ruhig und zog eine Augenbraue hoch. „Und ich muss zugeben, dass du deine Spur ziemlich gut verwischt hast, aber du hättest es besser wissen sollen."

Harry runzelte die Stirn. „Offensichtlich, aber ich kann selbst auf mich aufpassen, danke schön."

„Das wurde mir auch gesagt." Tom ließ Dudleys Schulter los. „Setzen Sie sich, Mrs. Dursley, Mr. Dursley", schlug er vor.

Dudley, zitternd und offensichtlich völlig verängstigt, setzte sich neben seine Mutter, die sich ruhig wieder gesetzt hatte.

Harry warf Tom einen neugierigen Blick zu, als der Dunkle Lord sich in Richtung Teekessel bewegte, der laut in die Stille pfiff und magisch vier Tassen Tee einschüttete. Die Tassen flogen rüber zum Tisch, als Tom sich neben den Platz setzte, wo Harry davor mal gesessen hatte. /Setz dich, Schatz, schlug er mental vor.

„Sie sind Voldemort, oder?" fragte die Frau endlich und durchbrach damit die Stille.

Tom grinste. „Ja."

„Ich-ich-ich dachte…"

„Das Harry mich vom hierherkommen abhält?" Tom zog eine Augenbraue hoch, worauf Petunia nur nickte. „Kaum. Er hat nur vergessen zu erwähnen, dass er hierher kommt." Er warf Harry einen scharfen Blick zu.

„Ich habe es nicht vergessen. Eigentlich habe ich den anderen sogar gesagt, dass sie ihre Klappe darüber halten sollen."

„Und das haben sie." Tom lächelte zufrieden. „Ich hab dich gehört, als du mit ihnen gesprochen hast."

„Verstehe." Harry stellte die Tasse zurück aud den Tisch. „Bastard."

„Gör", schnaubte Tom und lehnte sich in seinem Stuhl zurück, um die Dursleys anzugucken. „Wo ist Vernon?"

„Tot", erwiderte Harry kurz angebunden.

Tom sah den Teenager verwirrt an. „Seit wann?"

Harry deutete mit den Augen auf Dudley, dessen Gesicht die Farbe von einem knalligen Rot angenommen hatte. „Das Schwein hat ihn für uns platt gemacht."

Tom blinzelte ein paar Mal, entschlüsselte Harrys Worte still, bevor er in schallendes Gelächter ausbrach.

„Es ist nicht witzig", grummelte Harry.

„Harry, mein Lieber, du hast ein unglaubliches Können, wenn es darum geht, dumme Dinge zu machen und dadurch Leute umzubringen", gluckste Tom.

„Ich weiß nicht, was daran so lustig sein soll." Der jüngere Zauberer verschränkte seine Arme über der Brust und setzte sich in seinem Stuhl zurück, während seine Augen fest auf die Teetasse gerichtet waren.

Tom runzelte die Strin. „Entschuldige."

Ein trauriges Lächeln erschien auf Harrys Gesicht, aber er sah nicht auf. „Macht nichts."

„Schlaft ihr beide miteinander?" warf Dudley mit gemeiner Stimme ein.

„Nein", erwiderte Harry fest und warf seinem Cousin einen wütenden Blick zu.

„Ist da irgendwas falsch dran?" fragte Tom ruhig, legte seine Ellebogen auf den Tisch und starrte Dudley an.

„Natürlich. Es ist ekelerregend", meint Dudley, verschränkte die Arme über der Brust und warf dem Dunklen Lord einen überlegenden Blick zu.

„Wie kann es sein, dass zwei Männer, die miteinander auf freilliger Basis schlafen, ekelerregend sind, wenn eine Gruppe von Jungen, die einen anderen Jungen vergewaltigt, es nicht ist?" fragte Tom sanft.

Dudley erstarrte.

„Wollen Sie damit behaupten, dass mein Diddy jemanden vergewaltigt hat?", verlangte Petunia zu wissen, ihre blassen Augen funkelten den Dunklen Lord an. Sie zuckte nur etwas zusammen, als Tom ihren Blick erwiderte.

„Ich behaupte nichts, Mrs. Dursley. Ich stelle nur eine Tatsache klar."

„Tom…", flüsterte Harry.

„Halt den Mund, Harry", gab Tom zurück und seine Augen blickten Petunia immer noch kalt an. „Ich sage Ihnen, dass Ihr Sohn und seine kleine Gang Harry letzten Sommer vergewaltigt haben."

„Ich würde den Freak nicht anfassen, wenn man mich bezahlen würde!", rief Dudley.

„Wir können das einfach herausfinden", fuhr Tom mit gleichmäßiger Stimme fort, als er etwas aus seiner Tasche zog. „Severus war so freundlich mir ein bisschen Veritaserum zu leihen."

„Geliehen oder hast du ihn gezwungen, es dir zu geben?", murmelte Harry, als er Dudleys unberührte Teetasse nahm, damit Tom etwas hineintun konnte.

„So traurig, dass du mir nich vertraust, Harry", seufzte der Dunkle Lord gespielt, ließ zwei Tropfen hineinfallen und Harry dann die Tasse zurückgeben. „Trinken Sie, Mr. Dursley."

„Was ist das für ein Zeug?", fragte Dudley und runzelte die Stirn, als er die Tasse anguckte.

„Du hast Latein, du kannst es herausfinden", schlug Harry scharf vor und lehnte sich in seinem Stuhl zurück.

„Ich erinnere mich nicht", spie Dudley aus und funkelte seinen Cousin an.

„Wahrheitsserum, Idiot", schoss Harry zurück.

Tom legte sanft eine Hand auf Harrys Schulter, als wenn er ihn beruhigen wollte und Harry wurde ruhig. „Wenn Sie dann bitte, Mr. Dursley."

„Ich verstehe nicht, warum es ausgerechnet ich sein muss", murmelte Dudley, als er einen tiefen Schluck seines mit Drogen besetzten Tees nahm.

Alle sahen schweigend zu, als das Veritaserum zu wirken begann. Als Dudleys Augenlider sanken, nickte Tom. /Harry, kannst du bitte vier Tropfen aus dem Fläschchen in meiner linken Tasse in seinen Tee tun, fragte er mental, bevor er laut sprach. „Wie heißt du?"

„Dudley Dursley", murmelte Dudley monoton, als Harry seine Tasse magisch herüberrief.

„Gut. Jetzt, hast du Harry Potter letzten Sommer vergewaltigt?"

„Ja."

Petunia drehte sich, um ihren Sohn geschockt anzusehen. „Dudley…"

„Und er ist so ein guter Fick. Dad hatte Recht", endete Dudley. Harry zuckte zusammen, als er Dudleys Tasse wieder vor ihn stellte.

Tom drehte sich, um Harry anzugucken, der seinen Augen auswich. „Dein Vater, Dudley?"

„Ja." Dudley lächelte leicht. „Dad hat gesagt, dass er den Freak gefickt hat, bevor er in dieses Irrenhaus musste."

Toms Augen blitzten vor Wut auf, obwohl seine Stimme ruhig war, als er wieder sprach. „Danke, Dudley. Trink bitte noch etwas Tee."

„Okay", stimmte Dudley zu und nahm einen weiteren tiefen Schluck. Als er wieder zu sich kam, drehte er sich zu seiner Mutter. „Mum?"

„Halt den Mund", erwiderte Petunia mit blassem Gesicht. „Halt einfach nur den Mund." Dann drehte sie sich zu Tom, der den Austausch kalt beobachatete. „Nehmt ihn mit."

„Mit Vergnügen", versicherte ihr Tom und holte seinen Zauberstab hervor, um den Jungen zu schrumpfen, der zu schluchzen begonnen hatte. „Ein Vergnügen mit Ihnen Geschäfte zu machen, Mrs. Dursley", fügte er hinzu, als er aufstand und ihr die Hand reichte.

„E-ebenso", stotterte Petunia, erhob sich ebenfalls und schüttelte die Hand. Dann drehte sie sich zu Harry. „Harry… E-es tut mir Leid. Ich wuste das alles nicht."

Harry zuckte lässig die Schultern. „Was passiert ist, ist passiert."

„Bitte sag mir, dass du in meiner Gegenwart nicht Dumbledore zitierst", murmelte Tom und den Mini-Dudley hochnahm.

„Also, eigentlich dachte, dass du es warst", erwiderte Harry lächelnd.

Tom runzelte die Stirn.

Petunia trat zu Harry, der immer noch saß und umarmte ihn sehr zur Überraschung des Teenagers. „Wir haben dich so schrecklich behandelt, ICH habe dich so schrecklich behandelt, aber…"

Harry biss sich auf die Lippe und erwiderte die Umarmung seiner Tante. „Es ist nicht deine Schuld." Was wahr war. Petunia konnte die Handlungen ihres Sohnes und Ehemanns nicht kontrollieren, wenn sie es nicht wusste und ihr Hassrichtete sich nicht gegen ihn speziell, sondern gegen die Welt, die ihr ihre Schwester weggenommen hatte. Das verstand er jetzt.

/Harry, wir sollten gehen. Ich glaube Gin fängt bald an, nach mir zu suchen, um mir zu sagen, wohin du gegangen bist, glitt Toms Stimme sanft durch Harrys Kopf.

Harry lächelte und zog sich von seiner Tante zurück. „Wir müssen jetzt gehen."

Petunia lächelte traurig. „Ich verstehe es, wenn du nicht willst, aber du bist jederzeit hier wilkommen, um mich zu besuchen." Ihre Augen glitten zwischen Tom und Harry hin und her. „Friedlich?"

„Harry hat mich schwören lassen, dass ich Sie nicht umbringe", versicherte Tom der Frau.

„Wir werden sehen", seufzte Harry und stand auf. „Ich komme vielleicht."

Petunias Lächeln hellte auf. „Okay. Dann verschwindet schon."

Tom streckte eine Hand aus, die Harry ergriff und zusammen disapparierten sie.

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„Ha! Ich musste noch nicht mal was tun!", rief Gin, kaum dass die beiden Zauberer das Studierzimmer betreten hatten.

„Halt den Mund, Gin", murmelte Draco.

„Wie ist es gelaufen?", fragte Hermine sanft.

„Ihr erinnert euch noch daran, als ich sie alle in Tiere verwandelt habe?", fragte Harry grinsend.

„…Ja…" Hermine blinzelte misstrauisch. „Warum?"

„Dudley hat Vernon ausversehen umgebracht." Harry schmiss sich mit einem zufriedenen Ausblick im Gesicht auf einen Sessel.

„Das ist einfach nur komisch!", lachte Ginny. Theodore und Draco lächelten beide, während Hermine hilflos seufzte.

Tom grinste. „Und wir haben etwas mitgebracht."

„Bitte sagt mir, dass es keine Eigeweide oder so was ist?", bettelte Hermine.

Tom verzog das Gesicht. „Als wenn ich Eingeweide in meine Tasche stecken würde. Das würde meinen Umhang ruinieren!"

„Sicher, dass du kein Malfoy bist?", zog Ginny ihn auf.

„Er ist ein Riddle", versicherte Harry ihr. „Es ist in seinem Blut."

„Du denkst, du bist soooo witzig, oder, Potter?", grummelte Tom und zog den Mini-Dudley aus seiner Tasche. „Du willst deinen Cousin nicht, oder?"

„Nicht wirklicht." Harry zuckte mit den Schultern. „Hab Spaß mit ihm."

Mini-Dudley quietschte daraufhin auf und begann Harry mit quietschieger Stimme anzubetteln, ihn zu retten. Die vier anderen Hogwartsschüler sahen geschockt aus.

Tom brachte den Jungen mit einem wütenden Blick auf sein Augenlevel. „Wenn du nicht sofort die Klappe hältst, dann zeige ich dir, wie schmerzhaft das Leben sein kann", drohte der Dunkle Lord kalt.

Dudley verstummte.

„Nicht, dass er das nicht sowieso tun würden", fügte Harry grinsend hinzu.

„Kann ich helfen?", wollte Draco wissen.

„Ich auch", fühgte Theodore hinzu.

Harry starrte die beiden Jungs geschockt hat, während Ginny lachte und Hermine blass wurde. „Ihr macht Witze?"

„Nein, nicht wirklich." Theodore zuckte mit den Schultern.

„Wenn man Todesser werden will, muss man jemanden quälen und töten, bevor man das Dunkle Mal erhält", sagte Draco locker.

„Warum bin ich nicht überrascht?", murmelte Harry und drehte sich stirnrunzelnd zu Tom.

Ich werde nichts ändern, was Jahrelang funktioniert hat, nur weil du zimperlich bist", erklärte Tom Harry, bevor er sich zu den zwei Slytherinjungen umdrehte. „Wir werden sehen. Aber keiner von euch erhält das Mal, bevor die Schule nicht zu Ende ist."

„Verstanden", antworteten die beiden jungen Männer gleichzeitig und nickten.

„Ich will auch helfen", sagte Ginny plötzlich mit leuchtenen braunen Augen.

„Ginny!", schrie Hermine geschockt.

„Oh, du hast dich endlich für eine Seite entschieden?", ärgerte sie Tom und ignorierte Hermine.

„Ich hab gesagt, dass ich helfen will, seine Eingeweide rauszuquälen, ich hab nichts davon gesagt, dass ich dein Mal haben will, Tom", stellte Gnny fest.

„Hast du denn eine Seite gewählt?", fragte Harry sanft.

Ginny lächelte. „Ja. Immerhin muss jemand ein Auge auf euch beide werfen."

„Als wenn wir das nicht könnten", murmelte Draco dunkel und funkelte Ginny an.

„Könnt ihr?", erwiderte Ginny süßlich.

Draco runzelte die Stirn.

„Hör auf, Herm", sagte Harry plötzlich und zog so die Aufmersamkeit aller auf die brünette Gryffindor, die absolut geschockt aussah. „Du wusstest, dass wir alle verdorben sind, als du unserer kleinen Gruppe beigetreten bist."

„Aber einen Jungen zu quälen und zu töten?", flüsterte Hermine.

„Dieser Junge ist die Art von Müll, der ausgerottet werden muss", zischte Draco gefühlvoll.

„Das letzte, was wir gebrauchen können, ist, dass er einen weiteren Jungen vergewaltigt", sagte Ginny sanft. „Und es würde mich nicht überraschen, wenn er das tun würde oder bereits hat."

„Gin hat Recht, Hermine", brummte Theodore. „Und nein, dass sage ich nicht, weil sie meine Freundin ist."

Das brachte alle im Raum zum Lachen, sogar Hermine.

„Mylord?" Alle drehten sich zu Lucius, der in der Tür stand. „Ein paar Todesser sind hier, um mit Euch zu sprechen."

Tom sah Harry an. „Haare."

Harry stand mit ernsten, smaragdgrünen Augen auf. „Nur, wenn ich mit dir kommen kann."

Alle im Raum erstarrten, als Tom Harry geschockt ansah.

„Warum?"

„Weil sie sich an meinen Anblick gewöhnen müssen?", erwiderte Harry. „Ich verstehe, dass die meisten von ihnen wissen, dass meine Loyalität in Frage steht, aber nur Lucius weiß mehr als das."

„Was ist mit Spionen?", fragte Tom milde, als er Dudley zurück in seine Tasche steckte; natürlich sehr zum Ärger des Jungen. „Halt die Klappe, Dursley."

„Der einzige, von dem ich wusste, war Snape." Harry sah Hermine und Ginny an, die beide zustimmend nickten. „Und er ist jetzt wieder auf unserer Seite."

„Severus war der einzige, der in Frage gestellt werden musste", stimmte Lucius zu.

„Wer ist hier?", fragte Tom.

„Bella, Rodolphus, Antonin und Wurmschwanz", erwiderte Lucius.

Tom seufzte und sah zu Harry herüber. „Du verhext sie nicht."

Harry runzelte die Stirn, nickte aber. „Einverstanden."

Tom nickte. „Also gut. Harry und ich werden mit den vieren sprechen. Lucius, bleib hier und halt die Schüler ruhig. Harry, kümmer dich um meine Haare."

Harry lächelte und deutete mit seinem Zauberstab auf Toms Kopf, während er einen Spruch murmelte, der es Tom erlaubte, sein Haar je nach Belieben zu verändern, er könnte sich zum Beispiel eine Glatze machen, wenn er das wollte; das war Teil des Streiches gewesen. Soabld sein Haar wieder die normale Farbe hatte, verwandelte sich Tom in Lord Voldemort und grinste, als Ginny und Hermine zusammenzuckten.

„Hör auf damit", befahl Harry und boxte den Dunklen Lord auf den Arm. „Komm schon."

Voldemort nickte und führte den jüngeren Zauberer aus dem Studierzimmer und die Halle runter zum Konferenzzimmer. Als die zwei eintraten, standen die vier Todesser auf und verbeugten sich.

„M-mylord?", stotterte Wurmschwanz und sah Harry nervös an. Bellatrix Lestrange und Antonin Dolohov starrten den Teenager geschockt an. Rodolphus Lestrange ließ sich keine Gefühle anmerken.

„Harry ist auf unserer Seite", informierte Voldemort die vier. „Ihr werdet ihm euren Respekt erweisen."

„Und was für eine Art Respekt soll das sein?", spie Bellatrix aus und ihre Augen borhten sich in Harrys. Die zwei funkelten sich hasserfüllt an.

„Eifersucht bekommt dir nicht, Bella", tadelte Voldemort. „Und du wirst Harry den gleichen Respekt wie mir entgegenbringen."

Wilde Augen blitzten gefährlich auf, als Bellatrix Harry weiterhin anstarrte. Harry lächelte sie an. „Ich denke nicht, dass sie dir zuhört, Tom."

„Bellatrix." Voldemorts Stimme klang gruselig.

Bellatrix sah den Dunklen Lord an und fand sich selbst dem Ende eines Zauberstabs und blitzenden Augen gegenüber. Sie schluckte schwer. „Ich entschuldige mich, Mylord, Master Potter", flüsterte sie und senkte den Kopf. Der Blick, den sie Harry zuwarf, sobald sich Voldemort von ihr abgewandt hatte, zeigte ihm deutlich, wie reuevoll sie doch wirklich war und Harry verdrehte seine Augen.

„Setzt euch. Sagt mir, warum ihr hierher gekomen seid", befahl der Dunkle Lord und setzte sich selbst in einen normalaussehenden Stuhl mit schwarzer Rückenlehne. Die Todesser beeilten sich, auf ihre alten Plätze zurückzukommen, während Harry sich neben Voldemort stellte. /Willst du dich nicht setzen/

/Nein. Ich hab keine Lust, mir einen Stuhl heraufzubeschwören und ich bleibe lieber bei dir, als mich dir gegenüberzusetzen, erwiderte Harry.

/Wie du willst./

„Mylord, es gibt da diese Gerüchte", begann Antonin.

„Gerüchte?" Voldemort verengte die Augen. „Es gibt immer Gerüchte. Was ist so wichtig an diesen?"

„Sie besagen, dass ein hochrangiger Todesser in Hogwarts arbeitet. Aber wir kennen diesen Todesser nicht", sagte Bellatrix gewichtig.

Harry konnte sein Lachen nicht zurückhalten, sehr zum Ärger der vier Todesser und zur Belustigung von Voldemort.

„Was, Master Potter, könnte so lustig sein?", fragte Bellatrix so höflich wie sie durch zusammengebissene Zähne konnte.

„Soll ich es ihnen sagen?", fragte Harry Voldemort, während seine Augen vor Belustigung leuchteten.

„Wenn du musst", seufzte der Dunkle Lord und runzelte die Stirn beim Anblick seiner Gefolgsleute.

„Die Gerüchte sind wahr und auch wieder nicht wahr", erklärte Harry geduldig. „Severus Snape arbeitet in Hogwarts, ebenso wie ein anderes Mitglied des Dunklen Ordens. Tatsächlich ist er gerade hier im Raum."

„Und das wärt dann Ihr?", fragte Bellatrix süßlich.

Harrys Augen verengten sich. „Ich arbeite nicht in Hogwarts, Bellatrix, ich gehe dort zur Schule. Denk mal nach."

„Mylord?" Rodolphus sah Voldemort geschockt an. „Ihr wart in Hogwarts?"

Diese Aussage schockte Bellatrix aus ihrem Blickkampf mit Harry und sie drehte sich, um ihren Lord anzustarren. „Mylord, das ist gefährlich!"

„Das weiß ich ziemlich gut, Bella. Wie auch immer, ich hab mehere Schüler, die mich decken, ebenso wie einige Nicht-Schüler."

„Dumbeldore vertraut den Slytherins nicht", murmelte Wurmschwanz, bevor er zu Harry aufsah und den smaragdgrünen Augen zum ersten Mal nicht auswich. „Es sei denn… Master Potter, habt Ihr unserem Lord geholfen?"

„Vielleicht." Harry zog eine Augenbraue hoch. „Und vielleicht bin ich nicht der einzige.

„Das Weasleymädchen. Sie ist sehr dunkel für eine Gryffindor. Sie hilft Euch wahrscheinlich…"

/Ich dachte, du hättest gesagt, dass er dumm ist./

/Ich habe gesagt, dass er absolut nervig ist, ich habe nicht von dumm gesagt, erwiderte Voldemort Harry genervt. „Sehr gut, Wurmschwanz", zischte er laut. „Sehr, sehr gut. Dumbledore kann ja schlecht den Aurorfreund von Harry Potter und Ginevra Weasley zu sehr verdächtigen, oder?"

„Nein, nein, natürlich nicht, Mylord. Sehr clever, Mylord", stimmte Wurmschwanz zu, sehr zum Ekel von Bealltrix, wie es schien.

„Es war nicht meine Idee", gab Voldemort zu und es gelang ihm, immer noch überlegen zu klingen. „Das kam von Fred und George Weasley."

„Habt Ihr die ganze Weasleybande hinter euch!", fragte Antonin überrascht.

„Kaum", antwortete Harry. „Die drei sind einfach von Natur aus Slytherin genug, um die Ideen des Dunklen Ordens zu überdenken, ebenso wie die vom Orden des Lichtes."

„Slytherin genug oder vorurteilsfrei genug?", fragte Rodolphus.

„Gin, Fred und George sind Slytherin genug. Seam und Herm sind vorurteilsfrei genug", erwiderte Harry und beschloss, dass er Rodolphus trotz seiner Frau mochte.

„Interessant. Vorurteilsfreie Gryffindors", murmelte Rodolphus und runzelte die Stirn bei der Erkenntnis. „Wer hätte das gedacht?" Er sah grinsend zu Harry auf.

Harry grinste. „Ja, wer hätte das gedacht."

„Mylord, habt Ihr einen Plan für den Untergang Dumbledores?", fragte Bellatrix und zog die Aufmerksamkeit wieder auf sich und den stillen Dunklen Lord zurück.

Voldemort sah zu Harry, der nickte und ernst antwortete. „Das ist mein Job, Ja, wir haben einen Plan und nein, ich lasse dich nicht dran teilnehmen. Das ist im Moment Schülersache und es bleibt auch so."

Bellatrix sah nicht glücklich aus.

„Wenn das alles ist?" Voldemort stand langsam auf, seine Augen glitten über die kleine Gruppe.

„Natürlich, Mylord", antworteten Bellatrix, Antonin und Wurmschwanz. Rodolphus sah Harry mit einem Stirnrunzeln an.

„Ein Problem, Rodolphus?", fragte Voldemort milde, während seine Augen den Lestrange gefährlich anfunkelten.

„Nein, Mylord." Rodolphus verbeugte sich leicht. „Ich habe mich nur gefragt, ob es mir erlaubt ist, noch etwas zu bleiben und mit Master Potter zu sprechen?"

„Rodolphus", zischte Bellatrix wütend.

Voldemort sah Harry an. /Liegt an dir, Schatz./

/Sicher. Ich mag Rodolphus./ Harry zuckte die Schultern.

„Also gut. Rodolphus, du kannst bleiben. Bella, du darfst auch bleiben, wenn du es wünscht, bis dein Ehemann geht", beschloss Voldemort. „Wurmschwanz, Antonin, ihr seid entlassen."

„Danke, Mylord", erwiderte Rodolphus, als die anderen beiden Zauberer disapparierten.

„Danke, Mylord", wiederholte Bellatrix hohl.

Voldemort nickte. /Ich bringe deinen Cousin in den Kerker. Bring die Lestranges in das Studierzimmer und sag Lucius, dass er zu mir runterkommen soll./

/Okay./ Harry lächelte, als Voldemort aus dem Raum verschwand. „Folgt mir", befahl er den zwei Todessern.

Bellatrix verengte ihre Augen. „Ich muss nicht auf…"

Rodolphus richtete seinen Zauberstab auf seine Frau. „Genug, Bella. Geh nach Hause, wenn du dich weiterhin so benehmen willst."

Bellatrix runzelte die Stirn, schloss aber dennoch ihren Mund.

Rodolphus nickte Harry zu. „Geht voran, Master Potter."

Harry runzelte die Stirn. „Harry, bitte. Wenn Voldemort dabei ist, nenn mich Master Potter, wenn du musst. Sonst nenn mich Harry."

Rodolphus lächelte leicht. „Also gut, Harry."

Harry nickte und führte sie den Flur entlang bis zum Studierzimmer. „Lucius?"

Das Malfoyoberhaupt drehte den Kopf Harry zu. „Ja?"

„Tom will, dass du zu ihm in den Kerker kommst."

„Was macht er denn da unten?"

Harry grinste. „Ich denke, dass er Dudley anketten will, damit er das Jammern aufhört."

Dies brachte die Schüler zum Lachen und Lucius zum Lächeln. „Also gut. Sag ihm, dass ich unterwegs bin", bat der Mann, bevor er den Raum verließ.

/Er kommt./

/Oh, gut./

Harry lächelte und drehte sich zu den beiden Lestrange. „Nehmt Platz. Bitte."

„Freunde von dir?" fragte Ginny aufziehend, als sie Bellatrix unruhig ansah. Theodore legte ihr einen Arm um die Schultern und zog sie beschützend an seine Brust.

„Irgendwie", stimmte Harry zu. „Das sind Rodolphus und Bellatrix Lestrange", stellte er sie vor. „Bellatrix, Rodolphus, ich bin sicher, dass ihr Draco Malfoy bereits kennt."

Der Malfoyerbe nickte respektvoll seinen Kopf. „Onkel Rodolphus, Tante Bellatrix."

„Ich vergesse immer wieder, dass Narzissa und Bellatrix Schwester sind…", murmelte Harry und handelte sich einen überraschten Blick von Draco ein. „Was? Ich hab das auf dem Wandteppich im Blackhaus gesehen."

„Wann warst du im Grimmauldsplatz?", verlangte Bellatrix zu wissen.

„Geht dich nichts an", schossen die drei Gryffindors wie aus einem Mund zurück. Sie grinsten sich an.

„Wie auch immer, das ist Theodore Nott. Der Rotschopf, der mit ihm kuschelt, ist die berüchtigte Ginevra Weasley", fuhr Harry fort.

„Oh, jetzt bin ich also schon berüchtigt, he?", unterbrach in Ginny belustigt.

„Duh." Harry warf er einen genervten Blick zu, bevor er auf Hermine deutete. „Und das ist Hermine Granger."

„Ein Schlammblut in Malfoy Manor!", schrie Bellatrix geschockt.

„Pass auf, was du sagst", sagte Harry scharf und warf der Todesserin einen gefährlichen Blick zu. „Das ist unakzeptabel. Herm ist ein Gast, genau wie du auch."

Bellatrix schnarrte Harry an. „Pass auf, wie du mit Älteren und Besseren sprichst, Pinkelpotter."

„Ich glaube ich habe dich schon einmal gewarnt, dass du Harry respektieren sollst, Bella. Bring mich nicht dazu, es dir noch mal sagen zu müssen." Toms Stimme floss durch den Raum vom Eingang her. Seine roten Augen hatten sich gefährlich beim Anblick der Hexe verengt.

„Mylord, ich habe nicht gemerkt, dass Ihr reingekommen seid", sagte Bellatrix mit einer tiefen Verbeugung.

„Ich glaube, dass wollte er so", brachte Ginny heraus, bevor Theodore ihr den Mund zu halten konnte.

„Ginny!", zischte Hermine.

„Ginevra, dass war unangebracht", sagte Tom milde, als er rüber zu Harrys Sessel trat.

„Sorry, Tom, aber dieser beiden werden nie miteinander auskommen und Bellatrix wird niemals jemand Jüngeren respektieren, wenn sie keinen Grund dafür hat", stellte Ginny fest und warf Hermine einen scharfen Blick zu, als diese sie wieder tadeln wollte.

Tom runzelte genau wie Bellatrix die Stirn, als er die junge Hexe ansah. „Sehr gut, Mädel."

Harry legte eine Hand auf Toms Arm und stand auf, als der Mann seinen Mund öffnete, um Bellatrix anzuschreien. /Lass mich was versuchen./

/Okay./ Tom seufzte.

Harry drehte sich um und ging direkt auf Bellatrix zu. „Lass uns jetzt mal was klarstellen, Bellatrix. Ich mag dich nicht und ich glaube kaum, dass ich es jemals werde. Wie auch immer, wenn du weiterhin auf mich runter blickst, dann wirst du herausfinden, wie viel besser ich innerhalb von 2 Jahren den Cruciatus Fluch beherrsche. Haben wir uns verstanden?"

„Absolut", spie Bellatrix aus.

„Harry James Potter!", rief Hermine. „Wann hast du…"

„Hermine, hör auf." Harry fuhr herum und funkelte seine Freundin an, die ihren Mund bei dem Feuer in seinen Augen schloss. „Ich habe jetzt wirklich keine Lust darauf, mir von dir anzuhören, dass ich keine Unverzeihlichen anwenden soll."

„Selbst wenn es wirklich schwache sind", murmelte Bellatrix vor sich hin.

Harry drückte seinen Zauberstab zwischen ihre Augen. „Gib mir einen Grund und ich schwöre, dass du es bereuen wirst."

„Bella, hör auf Harry zu nerven", befahl Lucius, „Und komm mit. Narzissa hat dich gesucht."

Bellatrix stand auf und funkelte Harry an, der beinahe so groß wie sie war. Ohne ein Wort verließ sie den Raum, um Lucius zu ihrer Schwester zu folgen.

Alle schwiegen, als sich Harry wieder in seinen Sessel setzte. „Starrt mich bitte nicht an", murmelte er.

Die Schülergruppe fing sofort an sich zu unterhalten. Rodolphus runzelte die Stirn. „Bist du okay?"

„Er ist müde", antwortete Tom und legte eine Hand sanft auf Harrys Schulter, als er sich auf die Lehne von Harrys Sessel setzte.

„Lucius wird dich umbringen, weil du unpassend auf seinen Möbeln sitzt", murmelte Harry, lehnte sich an Toms Seite und schloss seine Augen.

„Er wird's überleben. Willst du ins Bett?", fragte der Dunkle Lord sanft, als er seine Arme um die Schultern des Teenagers schlang.

„Ich bin okay."

Tom rollte mit seinen Augen und sah Rodolphus an, der lächelte. „Warum lächelst du denn?"

„Weil dein Haar wieder rot ist", antwortete Harry für den Todesser, der wirklich deswegen lächelte.

Tom streckte seine Hand zu seinem Kopf und zog eine Haarsträhne um den Kopf herum, damit er es angucken konnte und stöhnte. „Harry…"

„Sieht gut an dir aus", war die sanfte Antwort des jungen Mannes, was durch ein Gähnen unterstrichen wurde.

„Du bist sicher, dass du nicht ins Bett willst?"

„Ja", erwiderte Harry und klang leicht genervt.

Tom seufzte und sah zu der Gruppe Schüler. „Was plant ihr vier da gerade?"

„Streiche", kam die zeitgleiche Antwort der vier.

„An wem?"

„Den Orden des Phönix."

„Dumbledore."

„Lehrer."

„Andere Schüler."

„Und dir."

Tom runzelte die Stirn in Richtung Ginny, während alle anderen im Raum lachten, sogar Rodolphus und Harry. „Warum ich?"

„Weil du ein Lehrer bist", antwortete der Rotschopf fröhlich.

„Bei Merlin, Harry. Hör auf, ihr Sachen beizubringen", beschwerte sich Tom.

Harry schnaubte. „Ich hab hier das nicht beigebracht. Fred und George haben ihr alles gezeigt, was sie weiß."

„Ich hätte es wissen müssen. Erinner mich daran, ihren Laden mit Streichen zu überschütten, nächste Mal, wenn ich in der Winkelgasse bin."

„Hey, Tom?", sagte Ginny plötzlich. „Wenn meine Brüder sich dir anschließen wollen, lässt du sie?"

„Sie müssen dem Protokoll folgen", erwiderte Tom. „Und keine Streiche."

„Sie werden die letzte Regel nicht mögen", meinte Hermine und bekam dafür einen leichten Schlag von Ginny. „Was? Werden sie nicht."

„War das rhetorisch oder ernst gemeint?", fragte Tom, bevor die beiden Hexen eine Diskussion anfangen konnten.

„Keine Ahnung. Sie haben mich letzte Woche gefragt und ich hab ihnen versprochen, dich zu fragen, wenn es sicher ist", erwiderte Ginny und drehte sich von der brünetten Hexe weg.

„Und was ist mit gestern?", fragte Tom milde.

„Ich war sauer auf dich."

„Die Nacht davor?"

„Zu müde."

„Hast du eine Entschuldigung für alles?"

„Ja."

Tom verdrehte die Augen, während die Schüler lachten. „Wirklich." Er sah runter auf Harry, der scheinbar an seiner Seite eingeschlafen war. „Warum ins Bett gehen, wenn ich ein gutes Kissen abgebe, vermute ich mal." Er seufzte und lehnte sich runter, um Harry sanft auf den Kopf zu küssen, bevor er wieder zu Rodolphus sah, der erneut lächelte. „Was?"

„Ihr seid glücklich, Mylord", sagte Rodolphus erklärend. „Ich war mir nicht sicher, ob ich lange genug lebe, um Euch glücklich zu sehen."

Tom runzelte die Stirn. „Ich verstehe."

„Es ist keine schwache Art von Glück", mutmaßte der Mann. „Eher eine starke. Ihr habt Freunde, die euch fast ebenbürtig sind und jemanden den Ihr liebt. Menschen, auf die Ihr Euch stützen könnt."

Tom sah den Mann einen Moment an, bevor er nickte. „Denke ich auch."

„Bella ist eifersüchtig. Ich glaube, sie hatte gehofft, dass sie Eure Liebe kriegen würde, nicht irgendwer anderes."

„Das weiß ich, aber sie wird sich daran gewöhnen müssen", erwiderte Tom fest.

„Ja, ich vermute, das muss sie", seufzte Rodolphus. „Und sie muss ihren Hass Harry gegenüber überwinden oder sie wird bald tot sein."

„Sie ist zu nützlich, um sie zu töten", schoss Tom zurück.

Rodolphus schüttelte den Kopf. „Das kann gut sein, Mylord, aber Harry mag sie kein Stück und ich bezweifele, dass er sie nützlich findet. Wenn sie sich weiter so verhält, dann könnte er sie töten."

Tom sah runter auf den schlafenden Teenager. „Das ist es, wovor ich Angst habe. Harry ist kein Mörder."

„Er könnte einer werden", seufzte Rodolphus bedauernd. „Ich sollte noch mal mit Bella sprechen."

Tom nickte. „Warum bist du darüber so besorgt? Ich weiß, dass Bella und du nicht aus Liebe geheiratet habt."

„Harry fasziniert mich. Er ist ein interessanter, junger Mann. Und er ist erwachsen geworden. Er ist nicht mehr das kleine Gör, das ich das erste Mal vor zwei Jahren getroffen habe und der schwache Zaubersprüche auf uns geschossen hat und sich hinter versiegelten Türen versteckt hat", gab Rodolphus zu.

Tom fuhr mit einer Hand durch Harrys wildes Haar. „Dinge haben sich verändert."

„Vielleicht hat sich zu viel verändert."

„Vielleicht…"

„Du musst unter die Dusche."

Harry drehte sich um und runzelte die Stirn. „Zu müde."

„Ein Bad dann."

Harry blinzelte Tom langsam an. „Ich nehme die Dusche." Er drehte sich um, um Richtung Badezimmer zu gehen, aber stoppte an der Tür und grinste. „Und wenn ich eine Dusche brauche, dann du auch."

„Dann ist es ja gut, dass ich geplant hatte, auch zu duschen", murmelte Tom direkt hinter Harry.

Harry fuhr herum um Tom anzusehen und verlor fast sein Gleichgewicht. Der Dunkle Lord fing ihn auf und hielt ihn fest. „Ich brauche deine Hilfe nicht", murmelte der Teenager und erlaubte Tom dennoch, ihn in das Badezimmer zu führen.

„Kannst du stehen?"

„…nein…"

„Dann halt die Klappe und hör auf dich zu beschweren", erwiderte Tom und zog Harry sein Shirt aus.

Harry schlug Toms Hände weg und funkelte ihn müde an. „Hör auf damit. Und warum kann ich nicht morgen früh duschen?"

Tom seufzte. „Weil der Minister früh am Morgen hierher kommen will und du ansehlich sein musst, sogar wenn du es nicht bist."

Harry starrte den Mann an. „Fudge? Hier? Warum? Kann Lucius nicht nein sagen?"

„Nicht wirklich. Das ist alles wegen Lucius Loyalität. Meiner auch, wie es scheint", meinte er und lächelte ironisch.

„Meinst du nicht Marcus Brutùs Loyalität? Ich glaube kaum, dass Tom Riddles Loyalität jemals in Frage stand", schoss Harry zuück und zog langsam seine Hose aus."

„Witzig. Ebenso wenig wie Harry Potters möchte man meinen", erwiderte Tom und zog sein Shirt über den Kopf, das er ordentlich auf den Schrank neben Harrys legte.

Harry zeigte Tom einen Vogel und zog dann seine Unterwäsche aus, bevor er zur Dusche ging. „Dummer Fudge."

Tom lachte und legte seine Hose zu ihren Shirts, bevor er sich bückte, um den Rest von Harrys Sachen ebenfalls mit auf den Schrank zu legen. Als er zu Harry rübersah, hatte der Teenager die Stirn gerunzelt. „Wieso guckst du mich so an?"

„Hör auf, hinter mir herzuräumen."

„Hör auf, mir einen Grund dafür zu geben", gab Tom zurück und trat zu dem jüngeren Zauberer.

Harry schnaubte und trat in die Duschkammer. „Ordnungsfanatiker."

Tom lächelte und trat hinter Harry ein, schlang seine Arme um die Hüfte des Teenagers und lehnte ihn gegen seine Brust, das Kinn auf Harrys Kopf. „Sei ruhig."

Harry seufzte und schloss die Augen, als er sich in der Umarmung entspannte. „Ich dachte, wir sind hier, um zu duschen."

„Sind wir", murmelte Tom, ließ sich magisch einen Waschlappen kommen und hob ihn hoch, um ihn Harrys Bauch runtergleiten zu lassen. Der Teenager brummte zufrieden und sanft auf und lächelte. Tom lehnte sich vor und zog mt seiner freien Hand Harrys Lippen sanft zu seinen.

Harrys Augen flogen auf, als Toms Hand sich um seinen Penis legte. /Tom/

/Shhh./ Der ältere Zauberer steichelte Harry sanft mit einer Hand, während die andere ihn weiterhin wusch. /Vertrau mir./

Harry schloss wieder seine Augen und verlor sich in dem Kuss, als Toms Zunge zwischen seine Lippen glitt, um mit seiner in seinem Mund auf verführerische Art zu tanzen. Harry stöhnte in den Kuss und hob eine Hand, um sie in Toms Haaren zu vergraben.

Tom streichelte Harry sanft, aber fest, ließ seine andere Hand zwischen Harrys Beine gleiten, um ihn dort zu säubern und stieß absichtlich gegen Harrys Hoden.

Harry zog scharf die Luft ein, als er in Toms Hand kam. „Oh, du Bastard", flüsterte er und öffnete seine Augen, um ihn lächelnde rote zu gucken. „Du verdammter Bastard."

„Gibst du mit wieder Namen?", erwiderte der Dunkle Lord sanft.

„Kommt Fudge morgen wirklich oder hast du das nur gesagt, um mich in die Dusche zu bekommen?", wollte Harry wissen.

„Er kommt morgen, aber nicht vor dem späten Nachmittag. Du hättest also morgen früh in aller Ruhe duschen können", gab Tom zu. „Aber du warst so gereizt seit wir hier sind und ich wollte mal gucken, ob das hier helfen würde."

„Du bist wirklich ein Bastard, Tom", informierte Harry den Dunklen Lord.

„Vielleicht." Tom küsste Harry mit einem Lächeln. „Aber es hat funktioniert."

„Argh." Harry verzog das Geischt. „Hör auf, meine Gedanken zu lesen, Trottel."

„Dann lass sie nicht so ungeschützt", erwiderte Tom warm.

„Leicht für dich zu sagen", grummelte Harry und ließ eine Hand hinter sich gleiten, um Toms Schwanz zu greifen, der in seinen Rücken drückte.

Tom zischte laut. „Offensichtlich nicht so leicht wie du denkst."

Harry grinste und drehte sich in Toms Umarmung um, damit er den älteren Zauberer ansehen konnte. „Sexuell frustriert, mein Schatz?", fragte er, als seine Finger die erigierte Länge entlang tanzten.

:Jaaaaa…, zischte Tom und schloss seine Augen.

Harry lehnte sich vor und gab ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen. „Schön für dich", sagte er fröhlich, bevor er aus der Dusche hüpfte und schnell aus dem Badezimmer verschwand.

Tom stöhnte und ließ seinen Kopf gegen die Duschewand knallen. /Plagegeist./

/Ich liebe dich/

/Du bist ein schreckliches, schreckliches Kind. Es ist ein Wunder, dass der Hut überhaupt in Erwägung gezogen hat, dich nach Gryffindor zu schicken/

/Ich weiß. Nacht, antwortete Harry fröhlich.

/Gute Nacht. Ich werde erst meine Dusche beenden, bevor ich zu dir kommen./

/Du meinst, du musst es dir erst mal selbst besorgen./

Tom schloss seine Seite der Verbindung und schloss die Badezimmertür mit einem Wink seiner Hand. Harrys Gelächter hörte er auch noch durch die geschlossene Tür und Tom seufzte. „Gör…"

TBC