Disclaimer:

Ich wünsch mir Harry Potter, ich wünsch mir Harry Potter...

A/N: Extra für alle meine wunderbaren Reviewer (und für die ‚Schwarzleser' natürlich auch) ein (Vor)Weihnachtskapitel. Das nächste kommt dann allerdings erst wieder im neuen Jahr. Frohe Weihnachten und guten Rutsch euch allen! Viel Spaß!


Schatten der Wahl

29. Honigtänze

„Eins, zwei, drei, Schritt. Eins, zwei, drei... Ja, das ist schon viel besser." Pansy lächelte zu Tigris hoch. „Wenn du so weiter machst, wirst du noch zu einem passablen Tänzer werden."

Tigris erwiderte ihr Lächeln. Es war das fünfte Mal, dass sie sich in diesem unbenutzten Klassenraum trafen, damit sie ihm beibringen konnte, besser zu tanzen. Am Anfang hatte es Tigris geärgert, aber inzwischen genoss er die Zeit mit ihr fast. Wenn sie allein waren, war Pansy nicht halb so biestig, wie sie es normalerweise war. Offenkundig war das nur ihre Art, Leute auf Abstand zu halten. Inzwischen hatte Tigris erkannt, dass viele Slytherins diese Sorte Abwehrmechanismus besaßen, und er lernte langsam, es zu durchschauen.

Es war eigentlich kein Wunder. Alle um sie herum hatten Erwartungen an sie – ihre Eltern, ihre Hausgenossen, die anderen Häuser. Im Gegensatz zu den anderen Schülern hatten die meisten der Slytherins nie die Chance gehabt, alle Erwartungen zu ignorieren und einfach sie selbst zu sein. Es war ironisch, wie ähnlich Tigris ihnen in dieser Hinsicht in seinem alten Leben gewesen war. Es war ihm nur nicht klar gewesen. Der entscheidende Unterschied zwischen ihm und ihnen war, dass sie von Anfang an über die Fäden wussten, die an ihnen zogen. Manchmal widerte es ihn an, wie naiv er gewesen war. Pansy schwang ihren Stab und eine etwas schnellere Musik begann zu spielen. Tigris nahm die Herausforderung an und schlug sich erstaunlich gut. Als das Stück endete, wirbelte er sie herum und sie landete außer Atem in seinen Armen.

„Ich denke, du bekommst langsam ein Gefühl dafür."

Tigris atmete zufrieden durch. „Das ist alles dein Verdienst. Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast."

„Ich muss schließlich dafür sorgen, dass mein Partner mir keine Schande macht.", entgegnete Pansy grinsend. Dann wurde sie plötzlich erst und sah ihn durchdringend an. „Nicht, dass ich mir jemals darüber Sorgen gemacht habe."

„Wirklich?", sagte Tigris heiser. „Und warum ist das so?" Ihm fiel plötzlich auf, wie nah sie sich waren. Er hatte Pansy nie für wirklich hässlich gehalten, aber sie war immer etwas steif und künstlich. Nun war ihr Gesicht vom Tanzen gerötet und das machte sie überraschend anziehend. Sie war noch immer etwas außer Atem und er konnte ihren unbestreitbar weiblichen Körper gegen sich fühlen. Sein erster Impuls war, zurück zu treten, aber er tat es nicht. Stattdessen schlang er die Arme um sie.

Sie starrte zu ihm hoch. „Warum denkst du?"

Tigris starrte zurück. Ihre Augen waren blau. Früher hatte er sie als wässrig bezeichnet aber im Moment erschienen sie ihm endlos. Plötzlich küssten sie sich. Tigris traf nie bewusst die Entscheidung, sie zu küssen, er tat es einfach. In einem Moment starrten sie sich noch an, im nächsten küssten sie sich, als wollten sie einander verschlingen. Pansy hatte die Finger in seine Haare gegraben und ihn zu sich hinunter gezogen, und Tigris bemerkte halb bewusst, dass sie tatsächlich ein ganzes Stück kleiner war als er. Er wusste nicht wirklich, was er fühlte, aber im Moment war es ihm egal. Schließlich holte sie Luft und trat einen Schritt zurück. Dann lächelte sie ihn an.

„Ich muss sagen, du bist ein ganz annehmbarer Küsser, Tigris."

Er wusste nicht ganz, was er darauf entgegnen sollte.

„Also… heißt das jetzt, dass wir zusammen sind?", fuhr sie fort.

Tigris zuckte mit den Schultern, bevor er es verhindern konnte. „Ich nehme es an."

Pansys Lächeln verstärkte sich. „Okay."

„Ich habe nicht viel Ahnung von Beziehungen.", sagte Tigris halb entschuldigend. Er fühlte sich ein bisschen unwohl über die Beiläufigkeit des Ganzen. Sollte da nicht ein wenig mehr Gefühl im Spiel sein?

„Mach dir darüber keine Gedanken.", erwiderte Pansy. „Ich habe Ahnung genug für uns beide. Gehen wir?"

Tigris nickte, noch immer ein wenig benommen. Sie hakte sich bei ihm ein und sie verließen den Raum.

Sie waren auf halben Weg zum Slytherin-Gemeinschaftsraum, als ihnen Ron über den Weg lief. Zu einem anderen Zeitpunkt hätte Tigris sich vielleicht gewundert, was Ron so spät überhaupt in der Nähe der Kerker tat. Neville und Dean waren bei ihm.

„Sieh mal einer an, Malfoy.", sagte Ron, sobald er Tigris sah. „Ist es nicht ein wenig spät, sich noch in der Gegend herumzutreiben?"

„Könnte ich dich nicht das gleiche fragen?", gab Tigris zurück, etwas verärgert durch Rons Feindseeligkeit.

„Ich, im Gegensatz zu dir, bin ein Vertrauensschüler.", entgegnete Ron, auf seine Plakette deutend.

„Ach, und was sind sie?", spottete Pansy, auf Dean und Neville deutend. „Deine treuen kleinen Assistenten? Oh, ich weiß... Du hast bei McGonagall Begleitung beantragt, weil du dich nicht alleine nach hier unten traust."

„Halt die Klappe, Parkinson.", schnappte Ron.

„Hat dir nie jemand Manieren beigebracht, Weasley?", fragte Tigris ärgerlich. „Oder bist du generell so unverschämt zu den Frauen in deinem Umfeld? Ich frage mich, was Granger davon hält."

Ron zog seinen Stab. „Lass Hermione da raus, Schlange."

Tigris schüttelte genervt den Kopf. „Ich bin nicht im Geringsten interessiert an deiner kleinen HERMIONE, Weasley. Du bist es, der meine Freundin beleidigt hat, und ich fände es angemessen, wenn du dich entschuldigen würdest."

Ron verschränkte die Arme. „Ich brauche mich nicht bei einer wie ihr zu entschuldigen."

„Das reicht!", sagte Tigris ärgerlich, und zog seinen Stab. „Vielleicht kannst du ja nichts dafür, dass du die Intelligenz und die Manieren eines Neandertalers besitzt, aber wir ziehen bessere Gesellschaft vor. Also geh endlich aus dem Weg, bevor es dir leid tut."

„Du drohst, einen Vertrauensschüler zu verhexen, Malfoy?", spie Ron. „Ich werde dich melden!"

Tigris grinste ihm zu. „Oh ja bitte, tu das. Komm mit. Das Büro unseres Hauslehrers ist gleich hier um die Ecke." Nicht, dass Tigris wirklich mit Snape reden wollte, aber er wusste, Ron würde nie darauf eingehen.

Neville zog nervös an Rons Arm. „Lass es gut sein, Ron. "

Ron wirkte einen Moment hin und her gerissen, dann senkte er seinen Stab. „Fein! Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, Malfoy."

Tigris schüttelte entnervt den Kopf, als die drei gingen, und Pansy kicherte amüsiert.

„Das war wirklich nett von dir, mich so zu verteidigen.", sagte sie dann, die Arme um ihn schlingend.

„Ach das...", sagte Tigris verlegen. „Schließlich bist du jetzt meine Freundin, oder?"

„Ganz sicher bin ich das.", erwiderte Pansy und küsste ihn. Tigris erwiderte den Kuss und grinste sie an. „Dafür könnte ich mich noch öfter mit Weasley anlegen."

Pansy verzog das Gesicht. „Igitt, nein danke. Ich möchte ihm lieber nicht öfter begegnen als notwendig." Sie runzelte nachdenklich die Stirn. „Im Übrigen, was ist ein Neandertaler?"

Tigris lachte. „Sowas wie ein Yeti." Zumindest nahm er das an, von dem, was er von Dudley und seinen Freunden gehört hatte.

Pansy lachte ebenfalls. „Das passt."

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Halloween kam stetig näher. Das Ravenclaw – Gryffindor – Match verstrich mit 210 : 90 für Gryffindor, nachdem Ginny den Schnatz gefangen hatte. Draco hänselte Tigris ein wenig wegen seiner Beziehung mit Pansy, aber das störte Tigris nicht. Er war überraschend zufrieden mit ihrem Verhältnis. Es war entspannter und sehr viel dezenter als das, was Pansy mit Draco gehabt hatte.

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Am Montag vor dem Ball entschied Hatkee überraschend, den Stoff des letzten Vierteljahrs noch einmal zu wiederholen und einen Test zu schreiben.

„Ich denke, heute ist ein guter Zeitpunkt dafür.", sagte sie. „Ein Vierteljahr ist um und ab nächster Woche können wir mit einem neuen Block anfangen. Sie sind alle gut in diesem Kurs, also müssen Sie sich keine Sorgen machen."

Sie ignorierte alle Proteste, dass sie es hätte ankündigen sollen, mit den Worten, das sei die beste Methode, herauszufinden, was sie wirklich behalten hatten. Besonders Hermione war darüber sehr unglücklich. Tigris machte sich natürlich keine Sorgen.

Als sie fertig waren, sprach Hatkee einen Zauber auf die Blätter und sie ordneten sich von selbst.

Dann betrachtete sie sie mit einem Zwinkern, welches Tigris beunruhigend an Dumbledore erinnerte.

„Nun, wir haben noch drei Stunden übrig.", sagte sie. „Was ist besser, um den Unterricht über das Duellieren zu wiederholen, als ein Duell?"

Hatkee schwenkte ihren Stab, vor sich hin murmelnd, und der Raum vergrößerte sich, um einer Duellplattform Platz zu bieten. „Sie sollen nicht alle duellieren, das gäbe zuviel Chaos. Stattdessen möchte ich die beiden, die in diesem Test am besten abgeschlossen haben, bitten, uns eine Vorführung ihrer praktischen Fähigkeiten zu geben."

Sie nahm die beiden obersten Blätter hoch. „Tigris Malfoy und Ron Weasley. "

Tigris hatte schon damit gerechnet, dass es ihn treffen würde, da er sicher war, jede Frage richtig beantwortet zu haben. Aber Ron war eine Überraschung. Eine unangenehme. Tigris sah zu den Gryffindors hinüber. Ron sah aus, als würde er es nicht wirklich glauben und Hermione neben ihm schien in Schock.

Hatkee klatschte fröhlich in die Hände. „Also, worauf warten Sie?"

Tigris fasste sich und trat auf die Plattform. Dies war eine gute Gelegenheit, seinen Standpunkt klarzustellen, und es kümmerte ihn nicht wirklich, dass es auf Rons Kosten war. Ron hatte Tigris in den letzten Wochen unentwegt ärgerlich gemacht, die Sache mit Pansy war nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Bisher war nicht viel aus Tigris' Gespräch mit Draco entstanden, außer dass sie beide ruhiger waren und sich nicht widersprachen. Draco hatte mehr beigetragen als Tigris, indem er aufgehört hatte, Streit mit den anderen Häusern zu suchen. Tigris hatte gedacht, Ron würde sich zurückhalten, wenn Draco es tat, aber das war ein Fehlschluss gewesen. Tigris hatte zweimal knapp verhindert, dass die beiden sich in den Fluren duellierten, und beide Male war es nicht Draco, der angefangen hatte. Alles in allem freute er sich darauf, es Ron ein wenig heimzuzahlen.

Draco grinste Tigris zu und er wusste, dass sein Bruder seine Gedanken erriet. Er sah zu Ron hinunter, der noch immer auf Hatkee starrte.

„Was ist, Weasley, du warst doch bisher immer so begierig darauf, dich zu duellieren? Plötzlich Angst bekommen, jetzt, wo niemand mich davon abhält, dich in den Krankenflügel zu befördern?"

Das riss Ron aus seinem Stupor und er kletterte zornig auf die Plattform. „Ich habe keine Angst vor einer feigen Schlange wie dir, Malfoy. Wenn hier jemand im Krankenflügel landet, dann bist du das."

Tigris grinste Ron zu, zog seinen Stab und verbeugte sich spöttisch. „Du hast ja keine Ahnung, worauf du dich einlässt, Weasley. Wenn du auch nur ein bisschen Intelligenz hättest, dann würdest du rennen." Dieser ganze Wortwechsel war recht aufregend, und Tigris begann zu begreifen, warum Draco es so genoss. Es machte Spaß, jemanden zu verspotten, der so leicht zu provozieren war wie Ron, und dies war eine Situation, in der Tigris kein schlechtes Gewissen deswegen hatte.

„Meine Herren...", sagte Hatkee. „Ich gebe Ihnen das Zeichen zu beginnen. Keine illegalen Zauber und nichts was dauerhaften Schaden anrichtet."

„Hörst du das, Malfoy?", sagte Ron. „Deine außerschulischen Erfahrungen zählen hier nicht."

„Ich weiß nicht, was du meinst, Weasley. Aber ich brauche keine illegalen Zauber, um mit dir fertig zu werden. Um die Wahrheit zu sagen, ich werde wahrscheinlich mit dem Stoff des ersten Schuljahres auskommen."

Rons Augen verengten sich ärgerlich. „Wenn ich mit dir durch bin, bist du nicht mehr so selbstgefällig, Malfoy!"

Hatkee klatschte in die Hände. „Achtung! Drei... zwei... eins... Fangt an!"

Rons Verwünschung zerstob an Tigris' Schild und Tigris schickte einen hässlichen Fluch zurück, dem Ron auswich. Ron hatte sich erstaunlich verbessert. Tigris weigerte sich zu glauben, dass Ron sich mit ihm messen konnte, aber sein alter Freund war gut geworden. Tigris hatte keinerlei Absicht, sanft mit ihm umzugehen.

Er verstärkte seinen Schild, als einer von Rons Flüchen ihn beinah zum Bersten brachte. Inzwischen fiel es Tigris leicht, das wortlos zu tun, wie Hatkee es ihnen beigebracht hatte. Eine Weile schickten sie Flüche hin und her, ohne dass es einem von ihnen gelang, den Schild des anderen zu zerbrechen. Schließlich begann es, Tigris zu langweilen und er dachte über eine Methode nach, Rons Schild zu umgehen. Tigris kannte inzwischen ein paar dunkle Zauber, die den Schild durchbrochen hätten, aber er wollte sie aus etlichen guten Gründen nicht verwenden.

„Glacies!", sagte Tigris schließlich. Der Boden unter Rons Füßen verwandelte sich in Eis und Ron rutschte aus, bevor er reagieren konnte.

„Affero Mellis!", rief Tigris, mit seinem Stab über Ron deutend. Eine große Kugel aus einer zähen, klebrigen Flüssigkeit erschien über Ron und fiel auf ihn hinunter. Rons Schild schützte ihn nicht gegen etwas Nichtmagisches, scheinbar Harmloses.

„Affero Pennae!" Es sah aus, als hätte jemand ein Federkissen über Ron ausgekippt.

Ron versuchte sich hustend und spuckend von den Federn zu befreien, aber schaffte es nicht, ein vernünftiges Wort herauszubringen und rutschte gleichzeitig immer wieder aus.

„Expelliarmus!", sagte Tigris schließlich, all seine Energie in den Zauber legend. Rons Schild, schon dadurch geschwächt, dass Ron sich nicht mehr richtig konzentrierte, bot Tigris keinen Widerstand mehr, und Rons Stab flog in seine Hand. Erst jetzt, wo er offensichtlich gewonnen hatte, ließ Tigris den Anblick wirklich auf sich wirken und lachte schallend. Die anwesenden Slytherins fielen nur zu gerne ein.

„Ich erkläre Mister Malfoy zum Gewinner. Zehn Punkte für Slytherin.", sagte Hatkee. Ihre Stimme klang ein wenig gezwungen. Als Tigris sie ansah, erkannte er an dem Funkeln in ihren Augen, dass sie mühsam ihr Lachen unterdrückte. Sie zog eine Braue hoch. „Honig, Mister Malfoy?"

Tigris zuckte nur grinsend mit den Schultern. Um ihre Mundwinkel zuckte es. Dann bannte sie zur Enttäuschung der Slytherins alles, was Tigris auf Ron herabgerufen hatte, einen puterroten Ron zurücklassend. Tigris warf Ron seinen Stab zu, den dieser zornig fing, und verließ die Plattform mit einer theatralischen Verbeugung. Ron verließ die Plattform wütend und flüsterte leise mit Dean.

„Sie haben sich beide gut geschlagen. Fünf Punkte für Gryffindor für Sie, Mister Weasley. Was lernen wir aus diesem Duell?", fragte Hatkee in den Raum.

„Dass es nicht ausreicht, einen Schild gegen magische und offensichtlich feindselige Attacken zu errichten.", antwortete Draco.

Hatkee nickte ihm zu. „Sehr richtig. Ein Punkt für Slytherin. Das war eine gute Warnung für die reale Welt, die da draußen auf Sie wartet. Ihre Gegner dort werden sich nicht nur auf Federn und Honig beschränken." Sie hielt sich die Hand vor den Mund und räusperte sich. „Ja. Ich denke, das reicht für heute. Ich wünsche Ihnen allen ein fröhliches Halloween. Vergessen Sie nicht die magische Bedeutung dieses Festes! Sie hat ein wenig mit dem zu tun, womit wir uns nach Weihnachten beschäftigen werden."

o

„Ich muss sagen, das gehörte zu den besten Dingen, die ich seit langer Zeit gesehen habe. Nur schade, dass keiner einen Fotoapparat dabei hatte.", grinste Draco.

„Ja, ein gefederter Weasley ist wirklich ein lohnenswerter Anblick." Blaise klopfte Tigris auf die Schulter. „Gratuliere. Damit hast du dir eine Menge Freunde gemacht, glaub mir."

„Und ein paar auserlesene Feinde.", fügte Tigris ironisch hinzu, einen Blick zu Ron hinüber werfend, der aussah, als würde er ihn am liebsten erwürgen.

„Keine, um die man sich Sorgen machen muss." Draco hakte sich bei Tigris ein. „Erzähl uns noch mal genau, wie du es gemacht hast. Nein, halt, warte bis wir beim Abendessen sind. Der Rest des Hauses darf diese Geschichte auf keinen Fall verpassen."


Vielen Dank für eure Reviews an: Lara-Lynx, Little Nadeshiko, Igonia, Devilsnight, Lyonessheart, YanisTamiem, GeorgiDee, Dax, Kylyen

Lara-Lynx: Igonia hat es herausgefunden. Was hat es mit der Geschichte zu tun? Vielleicht kommst du darauf, wenn ich verrate, dass die Schlacht von Camlann 537 n. Chr. stattfand. Es ist allerdings sehr schwer zu erraten. Die Lösung zu Draco (oder zumindest ein sehr starker Hinweis) kommt in etwa 10 Kapiteln (gemein, ich weiß). Herauszufinden, wer bereit ist, sich dem Dunklen Lord anzuschließen ist eine von Dracos Aufgaben... es wäre nicht sehr gut für ihn, wenn er seinem Vater wissentlich etwas Falsches erzählen würde. Theodore ist bi, zu Richards Glück.

Igonia: Ja, du hast es herausgefunden! Gratuliere! IAM ist analog zu IAD (in anno domini) und bedeutet Im Jahre des Merlin. Das p. m. n. bedeutet post merlin natum (nach Merlins Geburt). Mit p hoch 4 meine ich die vierte Potenz von p, umgangssprachlich ausgedrückt. Mordraud ist Morganas (die hier z. T. Morgause entspricht, was eigentlich falsch ist) Sohn, einer seiner etlichen Namen aus verschiedenen Versionen der Arthussage (ich gebe zu, ich kenne nicht alle. Andere sind Mordred, Medrawt...). In meiner Geschichte ist allerdings weder Morgana Arthurs Schwester, noch Mordraud sein Sohn. Das mischt genau genommen eine sehr alte Version der Sage (Vita Merlini, in der Morgana die Herrin der Isle of Apples ist und nicht mit Mordraud verwandt) und eine modernere, in der Mordraud ihr Sohn ist (z. B. Boorman's Excalibur). Okay, ich geb's zu, ich schwafle...

Lyonessheart: Hey, es gibt noch eine Menge mehr Mädchen in Slytherin außer Pansy und Blaise! Danke, dass du meine Kurzgeschichte reviewt hast. An diesem Punkt möchte ich einmal sagen, wie sehr ich mich über all diejenigen freue, die diese Geschichte von Anfang an gelesen haben und noch immer weiterverfolgen. Sie ist (und wird noch) länger geworden, als ich es zu Beginn geplant hatte (wenn ich das letzte Kapitel geschrieben habe, verrate ich vielleicht, wie viele Kapitel ich am Anfang vorhatte zu schreiben, und schon da kam sie mir lang vor...). Es gibt mir immer wieder neue Inspiration zu wissen, dass so viele Leute auf ein neues Kapitel warten und die Entwicklung dieser Geschichte mitverfolgen, auch wenn sie langsam ist.