28. Nachtwache

„Dann willst du es also wirklich durchziehen?", fragte Daria neben ihr leise, während sie Seite an Seite durch die dunklen und nicht enden wollenden Gänge von Hogwarts schlichen. Natürlich fehlte vom Irrwicht weiterhin jede Spur, was die Schüler nach und nach doch in Panik versetzte und McGonagall nicht wirklich glücklich stimmte.

Verständlicherweise spukte es an Hogwarts und das Schloss hatte auch jede Menge Gefahren zu bieten. Doch sie als Lehrpersonal waren immerhin dafür da, diese möglichst in Grenzen zu halten und nicht zu erweitern.

„Ich weiß es nicht", flüsterte sie und war zum ersten Mal wirklich ehrlich. Mal abgesehen von ihren Gesprächen mit Malfoy. Da war sie bereits erschreckend oft ehrlich gewesen.

Doch Daria hatte sie, wie die anderen auch, in der Vergangenheit in den meisten Fällen angelogen. Natürlich wusste Daria mehr als Ginny und Co. Doch auch gegenüber der Schwarzhaarigen hatte Mione in den letzten Wochen die Frau vorgespielt, die nach wie vor versuchte ihre Beziehung zu retten.

Komischerweise schien ihre Ehrlichkeit die Schwarzhaarige nicht im Geringsten zu schockieren; was sie wiederum wenig überraschte.

„Es wundert dich nicht?", fragte sie und ignorierte das über sie hereinbrechende Schimpfkonzert, als sie eine ganze Gruppe schlafender Gemälde passierten. Die Fackeln des Schlosses hatten eine ungewohnt beruhigende Wirkung auf sie. Ebenso die Stille, die hier bei Nacht herrschte. Wahrscheinlich, weil sie sich eher selten nachts auf den düsteren Gängen herumtrieb.

„Dass es nicht mehr funktioniert weiß ich nicht erst seit gestern", antwortete Daria und spähte vorsichtig um eine Ecke, bevor sie diese passierten. Bereits zweimal war ihnen das kleine Biest heute entwischt. „Ich habe meine Meinung bisher jedoch meistens für mich behalten, weil ich dachte du wärst noch nicht bereit sie zu hören."

Mione hielt überrascht inne. „Meinst du deine Meinung über halbe Sachen und Beziehungskisten? Daria, die hast du mir schon sehr oft zwischen den Zeilen offenbart."

„Und dennoch habe ich mich mit dir zusammengesetzt und Pläne für den Erhalt deiner halben Sache geschmiedet."

Der Lockenschopf nickte, setzte sich langsam wieder in Bewegung und ließ Daria aufgrund ihrer schnellen Schritte einen Moment zurück.

„Es ist merkwürdig, weißt du? Bisher fühlte ich mich oft so, als müsste ich alles für die anderen aufrechterhalten. Und nun zweifelt sogar Ginny an dieser Hochzeit", hauchte sie, nachdem sie wieder langsamer geworden war und die Schwarzhaarige sie eingeholt hatte.

„Es ist nicht merkwürdig, aber es ist kompliziert. Aber, das ist es immer."

„Oh ja…"

„Ihre Zweifel in Ehren, aber diese Unterstellung ist meiner Meinung nach echt das Letzte", fuhr Daria schneidend fort. Aus den Augenwinkeln sah sie, das Daria zu Boden starrte.

„Unterstellung?", hakte sie beiläufig nach.

„Dass du einen Lover hättest. Oder was auch immer", knurrte sie wütend und zog den Zauberstab, als ein Geräusch, welches aus einer Rüstung zu kommen schien, sie aus den Gedanken riss.

Hermione fühlte sich nicht zum ersten Mal hundeelend, weil sie Daria seit Wochen belog. Und nicht zum ersten Mal überkam sie der Drang, sich irgendjemandem anzuvertrauen.

Doch erst einmal schlichen sie mit erhobenen Zauberstäben gemeinsam zu besagter Rüstung, kitzelten diese schließlich mit einem Zeigezauber. Heraus kam zu ihrer Enttäuschung jedoch nur der sichtlich erboste, fast kopflose Nick.

„Ojee, Sir Nicholas. Das tut uns wirklich leid", flüsterte Mione direkt und der Geist schubste seinen vor Schreck herunter gekippten Kopf wieder auf seinen ausgefransten Hals.

„Unverschämtheit", schimpfte Sir Nicholas.

„Wir suchen einen entlaufenen Irrwicht, Sir Nicholas", fügte der Lockenschopf hinzu, bevor er verschwinden konnte.

„Freilich", sagte der Geist und deutete auf die Wand; oder scheinbar auf was auch immer dahinter lag. „Vor einigen Stunden attackierte er den werten Mönch der Hufflepuffs. Natürlich war der Arme mal wieder viel zu gnädig und-", holte Nick mit vor Stolz geschwellter Brust aus.

Doch Daria fuhr ihm unmissverständlich ins Wort. „Vielen Dank."

Schnellen Schrittes ließen sie den Hausgeist der Gryffindor zurück und eilten über den Flur zurück zum Hauptgang, um sich auf zum Turm der Hufflepuffs zu machen. Denn genau dorthin hatte Nick gedeutet.

Als sie den Gang vor dem Eingang der Hufflepuffs erreicht hatten schwebte ihnen Nick auch fast zeitgleich vor die Füße. Natürlich hatte er die Abkürzung durch die Wände und Räume genommen.

„Wo genau war es?", fragte Daria ziemlich schroff; was Nick ein ziemlich unerfreutes Stirnrunzeln auf die durchsichtigen Gesichtszüge zauberte. Die Schwarzhaarige und der Hausgeist kamen nicht besonders gut aus, was wahrscheinlich daran lag, dass Daria weder Sir Nicholas Geschichten, noch seinen Adelstitel anerkennen wollte. Was wohl wiederum daran lag, dass Daria einen ebensolchen besaß; ihn aber nicht verwenden wollte.

„Direkt da vorne, am ersten Durchgang zum Treppenhaus", sagte Nick und schwebte erhobenen und kippelnden Hauptes durch die nächste Wand davon.

„Na, dann drück uns mal die Daumen", flüsterte die Schwarzhaarige und schlich an den Durchgang heran. Natürlich passierte nichts. „Dieses Ding macht mich verrückt."

Mione stand einfach schweigend hinter ihrer verzweifelten, besten Freundin, die nun stöhnend ihre Hand in die Hüfte stemmte. Und plötzlich fühlte sie sich hundelend, weil sie sie bereits seit Wochen und Monaten belog und an der Nase herumführte.

„Ginnys Unterstellung war gar keine", hörte sie sich plötzlich selber und vollkommen unpassend flüstern. Sie wusste nicht im Geringsten warum es gerade jetzt und hier passierte.

Daria ließ mit großen ungläubigen Augen von der Wand ab und wandte sich langsam zu ihr um. „Was meinst du damit?"

Mione senkte den Kopf, nun gab es kein Zurück mehr. „Ich habe mit einem anderen Mann geschlafen. Mehrmals", hauchte sie kaum hörbar in die Stille herein.

Daria schwieg und ein Gefühl der Schwerelosigkeit überkam sie. Plötzlich schien ein großer Teil der Last von ihr abzufallen. Sie musste nicht mehr die treue, gut- und gedemütigte Verlobte spielen. Sie konnte endlich ehrlich ein…

Wenigstens ihrer Freundin gegenüber…

„Wer ist es? Kenne ich ihn?"

Mione schluckte. Nun ja. Wenigsten halbwegs. Denn sie fühlte sich noch nicht wirklich bereit, wirklich alle peinlichen und erniedrigenden Karten auf den Tisch zu legen. Mal davon abgesehen, dass sie sich selber und auch dem Blonden zugesagt hatte, es für sich zu behalten.

Himmel, was wenn raus kam, dass sie mit Daria darüber gesprochen hatte?

Malfoy würde sie umbringen…

„Nein.. Ich meine… Ich kann…", stammelte sie schließlich mit erhitzten Wangen.

„Was kannst du? Oder auch, was kannst du nicht?", hauchte Daria leise und argwöhnisch.

Sie schluckte. „Ich kann noch nicht darüber sprechen. Gott, ich schäme mich vor mir selber!" Passenderweise schossen ihr auch noch mehrere Liter Blut in den Kopf.

Die Schwarzhaarige schüttelte den Kopf. Als Zeichen dafür, dass sie nicht verstand. „So schlimm kann es gar nicht sein."

„Oh doch!", spie Hermione hervor. „Wir haben es in einer Besenkammer im Schloss getan. Wie zwei Tiere, während haufenweise Schüler und Schülerinnen über die Flure spazierten", flüsterte sie und ihre Wangen begangen nun regelrecht zu brennen.

„Im Schloss?", rief Daria lauthals und kam einen schritt auf sie zu. „Er ist hier? Also…" Sie sah sich einen Moment fragend um. „Es ist jemand von unseren Leuten?"

Mione erstarrte, wusste, dass sie zuviel gesagt hatte.

„Merlin, ist es einer von den Alten?", hauchte die Schwarzhaarige angeekelt.

„Gott, NEIN!", kreischte sie und wich zurück.

Daria zog eine Augenbraue hoch. „Neville?"

Mione errötete noch stärker, schaffte es jedoch abwehrend zu schnauben. „Ich bitte dich."

Gott sei Dank gab es mehr als nur drei junge Männer im Lehrpersonal von Hogwarts, sonst wäre ihr peinliches Spielchen jetzt aus. Und sie war sich sicher, dass Daria es nicht lange schaffen würde, es für sich zu behalten. Jedenfalls Malfoy gegenüber.

„Robin?"

„Daria, bitte. Ich schwöre dir, wenn ich soweit bin, werde ich es dir als Erste sagen", warf sie zurück und strich sich so grob eine Strähne aus dem Gesicht, dass es wehtat.

Einen Moment schien Daria zu überlegen. Dann schlug sie sich wütend gegen die Stirn, sah dann mit schimmernden Augen an die Decke und stieß ein schrilles Lachen aus. „Ist es Blaise? Merlin, sag bitte nicht es ist Blaise…"

„Es ist nicht Blaise", rief Mione hektisch, umfasste die Hände ihrer nun vor Wut zitternden Freundin. Diese blickte sie dennoch weiterhin aus ungläubigen, grünen Augen an. „Es ist NICHT Blaise, das schwöre ich!", wiederholte sie dann ruhig und eindringlich; und Gott sei Dank beruhigte sich ihr Gegenüber etwas.

„Aber, ich bin noch nicht soweit. Und da ist soviel, was ich noch klären muss. Mit mir selber, aber auch mit Ron", fuhr Hermione leise fort.

„Liebst du ihn?", fragte Daria schneidend.

„Wen? Ron oder ihn?", gab der Lockenschopf verwirrt zurück.

„Gute Frage, ich denke du könntest dir beide stellen. Vor allem, da du gerade dabei bist Ron deine ungeteilte Liebe zu schwören. Bis dass der Tod euch scheidet."

Hermione atmete tief aus, ließ Darias Hände langsam los. Sie biss sich auf die Unterlippe, während sie ins Leere starrte.

„Ich weiß", sagte sie dann.

-v-

Drei erfolglose, und von der Irrwichtjagd geplagte, Tage später, war für McGonagall das Maß voll. Die Schulleiterin hatte das Zepter übernommen und genaue Rundgang und Überwachungspläne entworfen. Was bedeutete, dass nun das gesamte Lehrpersonal in das Irrwicht-Problem eingespannt wurde. Nicht zuletzt weil dieser zunehmend die Erstklässler terrorisierte.

Natürlich war McGonagalls Plan ein einwandfreier. Denn so sehr sich die beiden Frauen auch bemüht hatten, waren ihnen die besonders langen und wenig schlafreichen Nächte in der vergangenen Woche stark auf das Gemüt geschlagen. Nun war der Irrwicht also nicht mehr alleine Darias Problem, sondern ein Problem von Hogwarts: Was Daria allerdings nicht überall Freunde bescherte.

Doch wenigstens eine gute Seite, schien das Problem zu haben: Daria war zu den Rundgängen mit Zabini eingeteilt. Was der Schwarzhaarigen einen letzten Schwung von Hoffnung einbrachte. Vielleicht sogar Argwohn…

Mione war sich nicht sicher, ob ihre Freundin – trotz aller Versprechungen ihr kleines Geständnis für sich zu behalten – nicht versuchen würde sich eine letzte Bestätigung bei Zabini einzuholen. Was vielleicht zu unangenehmen Fragen oder auch Gesprächsthemen führen konnte, welche wiederum bei Malfoy enden würden.

Also hatte sie sich heute Morgen dazu entschlossen, mit dem Blonden über ihren klitzekleinen Ausrutscher zu sprechen. Wahrscheinlich sollte er es von ihr erfahren, bevor er es von anderer Seite erfuhr.

Umso mehr Glück hatte sie natürlich, da sie neuerdings für ihre Rundgänge mit Malfoy eingeteilt wurde. Zu Beginn hatte man sie tatsächlich zu Trelawny gesteckt. Doch welch Wunder, hatte McGonagall das sehr schnell unter fadenscheinigen Ausreden geändert. Warum sie Mione letztendlich ausgerechnet Malfoy zugeteilt hatte, war dem Lockenschopf mehr oder weniger unklar. Wahrscheinlich aber hauptsächlich, um die zwei auf die Probe zu stellen.

Und es störte Mione nicht im Geringsten. Viel mehr verschaffte ihr der Gedanke, mit Malfoy nachts durchs Schloss zu streifen, ein ungutes und beinahe lüsternes Gefühl der Vorfreude…

Komischerweise, oder auch weniger komischerweise, war er ihr in den letzten Tagen zunehmend aus dem Weg gegangen. Was natürlich auch daran liegen konnte, dass er sich auf ein wichtiges Spiel in Australien vorbereitete. Dort war die Quidditchsaison bereits seit Wochen in vollem Gange.

Trotzdem konnte sie das Gefühl nicht abschütteln, dass es andere Gründe gab…

Himmel, es war erbärmlich, wie gut sie sich neuerdings mit Malfoy, seiner Gerüchteküche und seinen Zeitplänen auskannte.

Heute Morgen hatte sie in einem eingezogenen Klatschblatt von der geheimnisvollen Fremden gelesen, die sich nun doch endlich zu einer neuen Flamme mit Rang und Namen entwickelt hatte: Naomi Reed - einem unausstehlichen, hübschen und gertenschlanken Model aus Essex. Seit Jahren machte sie in den Staaten sowohl die magischen, als auch die Laufstege der Muggel unsicher. Mione interessierte sich nicht für Tratsch und Klatsch aus der Zauberwelt, aber über Reed wusste selbst sie einiges.

Die Schöne mit der sichtlich afrikanischen Abstammung, die ihr rabenschwarzes Haar und eine zartbraune Haut verschafft hatten, gab sich seit Jahren nur mit der Elite der magischen Promiwelt ab. Eigentlich war es nicht verwunderlich, dass sie ihre Angel nach Malfoy ausgeworfen hatte. Doch es war umso merkwürdiger, dass er angebissen hatte, Reed schien so ziemlich alles zu sein, nur eben nicht sein typisches Beuteschma…

Der Lockenschopf hustete schwach, um den Blonden, der gerade einige Schritte vor ihr durch einen schmalen Kerkergang schritt, auf sich aufmerksam zu machen. Erst beim dritten Husten reagierte er…

„Was ist, Granger? Hast du was verschluckt?", fragte er spitz und der zarte Lichtpegel seines Zauberstabes gab seinem blassen Gesicht eine ungewöhnliche, blaue Farbe.

Sie hielt inne, hob ihren Zauberstab ebenfalls etwas an, damit er im dunklen Seitengang ihr Gesicht sehen konnte. „Ich muss mit dir reden. Da ist etwas, was du vielleicht wissen solltest."

Er sog schneidend die Luft ein und sein blaues Gesicht schien noch eine Spur blasser zu werden. „Jetzt sag mir bitte nicht, du bist schwanger, Granger! Das ertrage ich heute nicht."

Mione spürte, dass sie errötete. „Nein, natürlich nicht. Ich habe immer Verhütungszauber verwendet."

„Ich auch", konterte er mit immer noch hochgezogener Augenbraue. „Aber, selbst da weiß man bekanntlich nie..."

Der Lockenschopf nickte zustimmend. Ja, leider war das sehr wohl wahr. Ein Grund, warum sie zusätzlich die Pille nahm. Aber, das musste sie Malfoy ja nicht unter die Nase reiben.

Malfoy musterte sie einen Moment bedenklich. Es war eindeutig, er checkte sie nach ersten, sichtbaren Anzeichen einer Schwangerschaft ab. „Ich bin nicht schwanger, du indiskretes Stück."

„Ist ja gut", gab der Blonde augenrollend zurück.

„Bin ich so fett, dass ich schon trächtig aussehe, oder was?", entwischte es ihr peinlich und offensichtlich. Sie hoffte, das Blau des Lichtpegels würde die Röte in ihrem Gesicht verschlucken.

Malfoy lehnte sich stöhnend an die Wand hinter sich und verschränkte die Arme, so dass sie sein Gesicht in der Dunkelheit nicht mehr sehen konnte. „Merlin Granger, jetzt fang bitte nicht an nach Komplimenten zu fischen."

Sie stöhnte einfach nur zurück, ließ die Arme kapitulierend sinken. Nein, offensichtlich war sie keine Komplimente wert.

„Du bist clever und verdammt schlagfertig, Granger. Zufrieden?", sagte er plötzlich leise.

„Clever und schlagfertig", gab sie sarkastisch auflachend zurück und schob sich an ihm vorbei.

„Meine Güte, Granger. Was willst du hören? Dass du verdammt heiß bist? Oder doch lieber die abgeschwächte Version: Du bist hübsch… Oder auch schön? Such dir was aus…", fauchte er. „Merlin, so was kotzt mich an."

„Ach ja? Weißt du was mich ankotzt? Dass man immer nur so geistreiche Sachen wie schluck du Luder oder lass mich dich von hinten nehmen, damit ich deinen geilen Arsch dabei sehen kann von euch Torfnasen zu hören bekommt", spie sie zurück.

Malfoy lachte hinter ihr lauthals auf. „Sehr imposant. Aber, von mir stammt das ganz sicher nicht. Für solche Worte bin ich viel zu brav… oder auch gebildet…"

Mione schnaubte wütend auf.

„Obwohl", fuhr er amüsiert fort. „Dass mit dem Arsch kann ich nachvollziehen. Deiner hat es nämlich wirklich in si-"

„Malfoy", knurrte sie und blieb mit feuerroter und doch strafender Miene stehen. Trotzdem wurde ihr von einer Sekunde auf die nächste entsetzlich heiß.

Anscheinend hatte ihr Hintermann nicht damit gerechnet, dass sie so plötzlich stehen bleiben würde, und prallte heiser lachend gegen sie. Und es durchströmte sie siedendheiß, als seine deutlich spürbare Körpermitte sich für eine Sekunde gegen sie presste.

„Malfoy", fauchte sie erhitzt. „Du bist hart."

„Sehr indiskret, Granger", flüsterte er und wich wieder etwas zurück.

Sie sagte nichts, starrte ihn einfach durch den schwachen Lichtpegel ihres Zauberstabes an; dabei versuchte sie nicht lüstern, sondern strafend auszusehen. Doch es schien nicht wirklich zu funktionieren, denn er war so plötzlich wieder ganz nah, wie er vor wenigen Sekunden verschwunden war. Hart und heiß presste er sich von hinten gegen sie, umschlang sie mit seinen Armen und knabberte sanft an ihrem Nacken.

„Jetzt spiel hier nicht die eiserne Jungfrau, Granger", hauchte er schließlich gegen ihr Ohr, nachdem er einen Moment am Ohrläppchen geknabbert hatte. Der Lichtpegel seines Zauberstabes tanzte über den Boden, da er sie immer noch umschlungen hatte; seine Hände aber gleichzeitig fordernd über ihren Bauch und ihre Brüste fahren ließ.

Hermione ließ ihre Hände nach hinten wandern, wobei sich ihre Hand mit dem Zauberstab fahrig in seinen Nacken legte und ihr Lichtkegel nervös an der Decke entlang wanderte. Sie und Malfoy verschluckte hingegen die Dunkelheit.

„Ich glaube, wir sollten nicht…", brachte sie schwer hervor, während sie sich in seiner Umarmung umdrehte und seine Lippen mit ihren suchte.

„Ja…", gab er zwischen zwei langen und ausdauernden Küssen zurück. Er war völlig außer Atem.

Sie vergrub ihre rechte Hand tiefer in seinen Haaren, wobei ihr der Zauberstab entglitt und immer noch leuchtend zu Boden fiel. Ihre linkte Hand wanderte unruhig über seinen Rücken; während seine ihren Po fest umfassten.

Mione ließ sich stöhnend gegen ihn fallen und sie taumelten zurück, bis sie an der Wand zum Stehen kamen. Schließlich hielt er inne, drängte sie etwas von sich und starrte sie durch die Dunkelheit hinweg an; jedenfalls soweit sie es erahnen und spüren konnte.

„Was würdest du dazu sagen, wenn wir uns nachher auf dein Zimmer zurückziehen?", nutzte sie ihre Chance, versuchte ihn in einen weiteren Kuss zu verwickeln, doch er wich ihr zu ihrem Erstaunen aus.

„Vielleicht ein anderes Mal", hauchte er dann und brachte noch etwas mehr Abstand zwischen sie und ihn.

Sie stützte sich von der Wand ab und versuchte ihn durch die Dunkelheit anzusehen. „Bitte was?"

„Mir ist heute irgendwie nicht danach."

„Dir ist nicht danach? Du bist ein Kerl", flüsterte sie und hatte das Gefühl, ihr Herz würde einen Moment aussetzten.

Sie spürte regelrecht, wie er sie durch die Dunkelheit hinweg anfunkelte. „Ich habe meine Gründe."

„Wegen einer anderen Frau?", platzte es aus ihr heraus und sie stieß sich gänzlich von der Wand ab. Einen Moment wurde ihr schlecht vor Wut, oder auch aufgrund der bereits bekannten Gefühlsmischung aus Rage und Unsicherheit, welche plötzlich immens verstärkt durch sie schoss.

Sie spürte, dass er sie mit hochgezogenen Brauen musterte. Wahrscheinlich, weil er versuchte irgendwo in ihrer Miene einen Anhaltspunkt auf ihre Gedanken zu finden.

„Soll das ein blödes Spiel sein, Malfoy?", fauchte sie, hob ihren Zauberstab auf und setzte sich wieder in Bewegung. Ihr Herz raste verräterisch schnell in ihrer viel zu eng wirkenden Brust. „Ich spiele da nicht mit."

„Granger, was soll das jetzt bitte werden? Muss ich dir immer und ausnahmslos willig sein oder tausend gute Gründe bereithalten, wenn ich es nicht bin?", fauchte er und folgte ihr. „Das ist ein Spiel, welches ich alles andere als spielen werde."

Sie zuckte schwach mit den Schultern. „Schön, hätten wir das geklärt. Vielleicht spielen Grey und Reed dein Spielchen ja eher mit."

„Was haben die bitte damit zu tun?", knurrte er und hielt sie am Arm zurück.

„Erklär du es mir", flüsterte sie. Eine nicht zu bändigende Wut stieg plötzlich in ihr hoch. Gemischt mit einem Gefühl der Leere. „Erklär du mir, in wen du deinen Schwanz so für gewöhnlich steckst!"

Malfoys Miene wurde steinhart. „Das hat nicht im Geringsten etwas damit zu tun, in wen ich meinen Schwanz so für gewöhnlich stecke und in wen nicht."

„Natürlich nicht, Malfoy. Sex ist eine Sache zwischen zwei Menschen. Findet er zwischen dir und mir statt, dreht es sich also nicht nur um dich", gab sie wahrscheinlich eine ganze Spur zu erhitzt zurück.

Malfoy zog eine Augenbraue hoch und musterte sie ungläubig. „Granger, gerade geht es dir ganz offensichtlich um den Sex. Nicht mir", sagte er schließlich sarkastisch. Sie spürte, dass er sie durchschaute.

Mione raufte sich leise knurrend die Haare. „Nein, geht es nicht… Es geht um dich und mich und…" Sie fuchtelte erneut mit den Armen durch die Luft.

„Um Blair und Reed", sagte er matt und musterte sie aus durchdringenden grauen Augen.

Sie erstarrte in ihren Bewegungen. „Nein", flüsterte sie schließlich kaum hörbar und senkte langsam den Kopf.

Er sagte nichts, starrte sie einfach nur durch die Dunkelheit hinweg schweigend an.

Mione leckte sich nervös über die Lippen. Sie fühlte sich plötzlich entsetzlich lächerlich. Nicht nur, weil sie tatsächlich eifersüchtig auf wen auch immer an seiner Seite gewesen war. Viel mehr, weil sie es ihn hatte wissen lassen.

„Es geht nicht um Blair oder Naomi. Nicht im Geringsten, aber das sagte ich schon."

Mione sah mit fragender Miene auf, schluckte jedoch jegliche Antwort herunter.

„Allerdings weiß ich wirklich nicht, was dich das schert, Granger. Im Gegensatz zu dir bin ein freier Mann", setzte er matt an und setzte sich ruckartig wieder in Bewegung.

-v-

Ziemlich schnellen Schrittes eilte er zurück zum Hauptgang. So schnell, dass er sie fast auf halber Strecke abhing.

„Um was geht es dann?", sprach sie plötzlich aus, was sie die letzten Meter still und heimlich fast um den Verstand gebracht hatte. „Um mich? Mein Aussehen? Meine Figur?"

Malfoy hielt sichtlich genervt inne. „Granger, das ist lächerlich…"

„Meine Verlobung?"

„Du bist bereits von Anfang an verlobt", hauchte er.

Sie schüttelte beinahe flehend den Kopf. „Wenn es nicht um eine andere Frau geht, muss es schließlich um mich gehen!"

Seine Augen durchbohrten sie fast, als er sie ansah. „Es geht um heute; um diesen Tag. Einen Tag, den ich mir wie in den vergangenen Jahren gerne aus dem Hirn gesoffen hätte, aber das war mir leider nicht möglich. Ich habe aber nicht vor, ihn schwitzend auf und in dir zu verbringen…"

Miones Miene verdunkelte sich. „Malfoy, das ist eine verdammt lahme Ausrede."

Der Blonde atmete tief durch, wollte ganz offensichtlich zur Antwort ansetzten, als lautes Gekreische aus einem der Nebengänge sie aufschrecken ließ. Passenderweise schoss auch Sir Nicholas aus der Wand neben ihnen, hielt Mione davon ab Malfoy auf dem Fuße zu folgen, der sich augenblicklich in Bewegung gesetzt hatte.

„Dort befindet sich ein unsittliches Pärchen", begann Nick direkt und deutete durch die Wand hindurch auf den Nebengang.

„Der Irrwicht?", fragte Mione und schob sich am Geist vorbei, um Malfoy und den Schreien zu folgen.

„Ja, dieser befindet sich ebenfalls dort."

Als sie, dicht gefolgt von Sir Nicholas, um die nächste Ecke bog, hatte Malfoy - der Held der Stunde – natürlich schon alles unter Kontrolle. Mehr oder weniger jedenfalls, soweit man bei einem wild gewordenen und wirklich hinterlistigen sowie gewitzten Irrwicht von Kontrolle sprechen konnte.

Jedenfalls hatte er das kleine Biest kurzzeitig gelähmt und die beiden sichtlich zerzausten Schüler in eine geschützte Ecke verwiesen.

„Wo ist der Schrank oder die Truhe, in der er sich verkrochen hat?", fragte Mione etwas überrascht. Denn hier war ganz offensichtlich nichts Ähnliches zu sehen.

„Genau das ist das Problem", sagte Malfoy und setzte immer wieder mit verschiedenen Lähmzaubern nach. „Ich kann ihn nirgendwo Festsetzten, also wäre auch ein Riddikuluszauber gerade ziemlich nutzlos. Er würde bloß wieder das Weite suchen."

„Heißt das, er hat sich nicht versteckt?", sie wandte sich fragend an das immer noch sichtlich verschreckte Slytherin Pärchen.

„Er kam aus dem Dunkeln", jammerte das Mädchen mit vor Tränen verschmierten Augen.

„Ich habe dreimal versucht ihn unschädlich zu machen, aber es funktionierte einfach nicht", fügte der Junge an.

Hermione nickte überschwänglich.

„Sir Nicholas, würden Sie bitte Daria informieren. Wir brauchen dringend eine Truhe oder ähnliches. Damit wie ihn darin einschließen können."

Der Geist rümpfte die Nase, verschwand jedoch augenblicklich.

Mione gesellte sich neben Malfoy, der das kleine Biest bisher ziemlich erfolgreich in Schach hielt. Komischerweise, da er einen Lähmungszauber zu nutzen schien; welche eigentlich eher selten an diesen Wesen wirkten.

„Welchen Zauber verwendest du?", fragte sie.

„Paralysia totalus", sagte er und die Starre des Wichtes löste sich erneut.

Hermione setzte zum Zauber an und wieder versteinerte das Wesen für einen kurzen Moment. „Ich wusste nicht, dass er bei Irrwichten wirkt."

Malfoy nickte neben ihr, senkte den Zauberstab und sah sie an. „Habe ich von meinem Vater gelernt. Er mochte es, sie damit zu quälen."

„Deine Familie ist merkwürdig", flüsterte sie grinsend.

„Da gebe ich dir ausnahmsweise mal Recht", gab er ebenfalls grinsend zurück.

„Professor", kreischte das Mädchen hinter ihnen und erst jetzt wurde ihnen bewusst, dass sich die Starre des Irrwichts gelöst hatte. Gemeinsam und mit erhobenen Zauberstäben wichen sie zurück, versuchten das Geschöpf erneut in die Starre zu versetzten, doch es funktionierte nicht mehr.

„Es funktioniert nur in der ersten Verwandlungsphase", hauchte Mione und hielt einen Moment inne, so das Malfoy, der vor ihr stand, gegen sie prallte.

Der Irrwicht manifestierte sich vor ihnen, oder eher ganz offensichtlich vor Malfoy. Und einen Moment wartete sie gespannt ab, welche Form das Wesen wohl annehmen würde; welche von Malfoys Ängsten es sich ausgesucht hatte. Oder eher, welche Angst den Blonden wohl am meisten plagte.

Doch sie bezweifelte, dass das Wesen weit genug kommen würde. Malfoy war ein ziemlich guter Magier. Und es enttäuschte sie fast.

Der Irrwicht trat vor, nahm die Form einer hübschen, dunkelhaarigen Frau an, die lächelnd auf den Blonden zutrat. Mione runzelte die Stirn; über die Form des Wichtes, aber auch über Malfoys Reaktion. Denn er tat nichts.

Die Frau trat näher an sie heran, streckte ihren Arm nach dem Blonden aus und das Lächeln auf ihrem Gesicht erstarb. Malfoy keuchte, wich weiter zurück – drängte sie mit sich – und ließ schließlich den Zauberstab sinken. Das hübsche Gesicht der jungen Frau fiel plötzlich erschreckend in sich zusammen.

Das Slytherin Mädchen kreischte hinter ihnen, während Malfoy der jungen Frau dabei zusah, wie sie auf die Knie fiel, ihr die Haare ausfielen und sie binnen von wenigen Sekunden extrem an Gewicht zu verlieren schien.

„Malfoy", hauchte sie und versuchte den Blonden aus der Starre zu reißen, in der er sich ganz offensichtlich befand.

Die Augen der Frau waren vollkommen leer, als sie zu ihm aufsah und erneut das mittlerweile schockierend dünne Ärmchen nach ihm ausstreckte. Malfoy schoss so stark zurück, dass er fast über Mione stolperte.

„Malfoy", keuchte Mione hinter ihm, legte ihre Hände auf seine Schulterblätter, um ihn schließlich beiseite zu stoßen.

Das Wesen manifestierte sich vor ihr, sie machte sich bereit auf das, was kommen mochte. Sie war schon verdammt lange keinem Irrwicht mehr aktiv begegnet und hatte zugegeben etwas Angst davor, was er ihr zeigen könnte. Denn es war nicht immer so offensichtlich, wie man in seiner Jugendzeit gedacht hatte. Dazu plagten sie zu viele Ängste.

Zu ihrer eigenen Überraschung sah sie eine ältere und ziemlich mollige Version ihrer selbst: Sie hatte eine dicken Babybauch, ausgefranstes Haar und trug eine Schürze, sowie eine Schüssel, in der sie grimmig guckend rührte.

Sie war etwas verwirrt, denn sie hatte so etwas wie McGonagall erwartet, die sie entlassen würde; oder auch ein leeres Buch oder Lexikon.

Mione atmete tief durch, wisperte „Riddikulus" und stellte sich, sich selber als ziemlich schrullige, backende Misses Claus vor. Ganz in Rot, mit glühenden Wangen, einer Zuckerstange im Ausschnitt und eine Ladung Weihnachtskekse backend.

Das war das Beste, was ihr einfiel… Und auch wenn es für sie nicht wirklich funktionieren wollte, funktionierte es für die Schüler hinter ihr. Denn diese begannen schallend zu lachen und der Irrwicht wich benommen zurück; nur um schließlich auf Darias Zauberspruch, den diese ganz plötzlich einbrachte, in sich zusammen zu fallen und in der Truhe zu verschwinden, die die Schwarzhaarige mitgebracht hatte.

„Was war denn das?", fragte die Schwarzhaarige schmunzelnd, während sie die Truhe verschloss und diese zusätzlich mit einem Zauber sicherte.

„Frag nicht", hauchte Mione und stemmte die Hand in ihre Seite. „Wo hast du dieses Ding übrigens her? Das ist echt merkwürdig, es verhält sich teilweise wirklich Irrwicht-untypisch."

Daria wurde etwas blass um die Nase. „Frag nicht, aber ich werde ihn gleich morgen fortbringen."

„Ja, das solltest du", haucht Mione und wandte sich dann an die immer noch verstörten Schüler. „Und Sie sollten schon längst auf ihren Zimmern sein."

Die beiden Schüler zuckten schwach zusammen.

„Und ich werde Ihre Punkte verschonen, wenn Sie diese Sache für sich behalten", fügte sie streng hinzu. „Ansonsten werde ich Ihnen jeweils 50 Punkte abziehen."

Die beiden Fünftklässler verließen leise murmelnd den Gang und verschwanden in der Dunkelheit. Hermione hoffte, sie würden sich direkt auf den Weg in ihren Gemeinschaftsraum machen. Es sah zwar so aus, aber sie würde sich niemals in den Kerkern auskennen.

„Wo ist eigentlich Malfoy?", fragte Mione schließlich leise und verwirrt, nachdem sie sich umgesehen hatte.

Daria sah sie fragend an. „Das habe ich mich auch gefragt. Er war bereits weg, als ich mit Nick ankam."

Mione ließ die merkwürdige Aktion des Irrwichtes, und Malfoys noch merkwürdigere Reaktion auf diesen, vor ihrem inneren Auge Revuepassieren. Schwach runzelte sie schließlich die Stirn und ein komisches Gefühl durchfloss sie. Sie hatte eine ungute Vorahnung. Eine sehr ungute sogar…

„Komm, lass und das Ding runter in deinen Klassenraum bringen. Ich will es nicht auf unserem Flur haben", flüsterte sie, während sie die Truhe gemeinsam mit Daria anhob.

„Gute Idee", gab Daria leise zurück und fügte dann schwach hinzu. „Sag mal, weißt du eigentlich, wo wir sind?"

*** *** ***

Vorschau:

„Malfoy, verdammt. Lass mich endlich rein", fluchte sie schließlich.

Sie lehnte immer noch angespannt gegen das Holz, als das Schloss schließlich lautstark klackte. „Es ist offen", gab er gedämpft zurück.

Vorsichtig drückte sie die Klinke herunter, öffnete die Tür und trat langsam, fast schon ängstlich, ins Innere ein.

*** *** ***

Huhu ihr Lieben… So, das hier wird heute ein kurzes Update-Gefasel, da ich auch noch soviel wegen Potions fertig machen muss… Und da ich gerade erst nach Hause gekommen bin, wird mir das gerade zugegeben dann doch etwas zuviel… Ich möchte euch aber nicht viel länger warten lassen…

Ich hoffe, ihr verzeiht es mir… Und schließlich geht es ja auch um das Chapter, gel?!? ;)

Ein großes Dankeschön geht wie immer an alle meine lieben Leser und vor allem Reviewer… Mensch, 10 Reviews… Ich bin echt überwältigt… :) *knuddeleuchalle*

Danke im Schnellformat also an Princess-Frances, HexenLady, die-na, Queen B, Anna, hattu, Dracos CoffeeGirl, one77 (mal 3… ;))… Ich knuddel euch alle k.o…

Hier wird's übrigens später zu Lovepotions gehen… :)

drei mal w, fanfiction .net/~meanandevil (oder auch über meine favoritisierten Autoren... Wir schimpfen uns MeanAndEvil... ;))

Ich denke die Story wird in der nächsten Stunde on gehen… Danke übrigens an Dracos CoffeeGirl… Ist uns/bzw. mir auch aufgefallen. Das war allerdings der erste Satz, nach einem Chapter *Minds*… Da tue ich mich mit dem Zeitwechsel im ersten Moment immer etwas schwerer… ;)