Leicht und hauchzart streichelte eine Hand über meine Wange… fuhr am Kinn entlang und drückte meinen Kopf behutsam in eine andere Richtung. Dann spürte ich einen unglaublich liebevollen und leidenschaftlichen Kuss auf meiner Lippe. Nachdem ich realisiert hatte, was geschehen war, erwiderte ich diesen, umschlang Beyond mit meinen Armen und zog ihn näher zu mir. Er war deutlich wärmer als gestern, ob wieder alles in Ordnung mit ihm war?
Plötzlich fühlte ich ebenfalls seine Arme um meinen Körper, wie sie ihn näher ans sich drückte, gierig jeden Zentimeter meiner Haut mit seinen Händen entlang strich und dann spürte ich sogar seine Zunge an meiner Lippe. Ich öffnete meinen Mund bereitwillig, kam mit meiner Zunge ein wenig entgegen und es entfachte ein kleiner, feuriger Kampf. Als seine Hände an meiner Taille vorbei, zu meinen Brustwarzen streichelten, diese dann zärtlich umspielte, konnte ich ein lustvolles Stöhnen nicht mehr aufhalten.
„Na, gefällt dir das L?", wurde mir heiß in mein Ohr geflüstert, als Beyond den Kuss unterbrach und danach anfing behutsam an meinem Ohrläppchen zu knabbern.
Womit hatte ich das plötzlich verdient? So kannte ich ihn nicht, was war nur gestern passiert?!
Doch ich hatte keine Zeit mehr weitere Gedanken, an diese Situation zu verschwenden, als ein kleiner, neckiger Biss in meine Brust, meine Konzentration stahl und mir ein weiteres Stöhnen entlockte. Beyond küsste mich direkt auf die geschundene Stelle, führte seine Reise gen Süden fort und ich spürte langsam, wie mein bestes Stück sich regte.
Da wir beide immer nur mit einer Pyjamahose und oberkörperfrei schliefen, konnte man sich das lästige ausziehen sparen. Beyond mochte es so lieber, wenn er Lust bekam, musste es einfach schnell gehen. Er war nie jemand, der sich groß mit dem Vorspiel beschäftigte, aber das gerade… war einfach nur der Wahnsinn und ich wollte mir dieses Geschenk mit so blöden Gedanken nicht verderben.
Der Rotäugige küsste sich gerade zum Bauchnabel, blickte dann lüstern durch seinen wilden Schopf zu mir nach oben und schenkte mir ein freches Grinsen. Wow! Er macht mich gerade echt fertig… ich musste echt aufpassen, dass ich nicht direkt komme, sondern diesen Moment, solange es ging, genoss.
Dann setzte er einen letzten Kuss unter den Bauchnabel, griff nach der Pyjamahose und zog diese langsam hinunter. Ich ließ meinen Kopf nach hinten ins Kissen fallen, krallte mich ins Bettlacken und stöhnte allein beim Gedanken an das, was gleich folgen sollte, auf.
Und schon spürte ich seinen Mund um meinen Schwanz, seine Zunge begann an meiner Spitze zu spielen und es war gerade unbeschreiblich! Das war nicht Beyond… niemals würde er so etwas machen… es war einfach zu schön um wahr zu sein.
Eifersüchtig…
Plötzlich schoss mir dieses Wort durch den Kopf… war Light an diesem Verhalten schuld? Seit dem Treffen war Beyond merkwürdig gewesen.
„Nnnghh", drang es unkontrolliert aus meinem Mund, ich petzte die Augen zusammen und versuchte mich zu beherrschen nicht gleich abzuspritzen.
„Halt dich zurück mein Kleiner… sonst ist der Spaß doch so schnell rum, nicht?", drang es zu mir hinauf und schon spürte ich wieder die warme, feuchte Höhle, die meinen Penis komplett in sich aufnahm. Helle Blitze zuckten vor meinem inneren Auge auf und ich war kurz davor zu kommen.
„Halt! Warte! Beyond ich komme gleich!"
„Okay, dreh dich um!", befahl mir Beyond, streifte sich seine Hose hinunter und kniete sich vor mich. Wie er verlangte drehte ich mich herum, streckte ihm meinen Hintern hin und wartete voller Vorfreude auf seinen Schwanz, wie er gleich in mich eindrang und wir dann wieder eins waren.
Doch vorher hörte ich eine Schublade, dann einen Deckel, wie er aufsprang, und wenige Sekunden später spürte ich einen seiner Finger, wie er vorsichtig in mich eindrang. Es war ein schönes Gefühl, aber es würde noch besser werden, ich war mittlerweile einiges gewohnt… nicht so wie damals in der Dusche in der Anstalt.
Aber wieso war er plötzlich so zärtlich und vorsichtig mit mir? Er könnte mir wenigstens ein paar Mal auf den Arsch schlagen, das würde das ganze perfekt machen, aber, um Gottes Willen, ich wollte mich jetzt nicht darüber beschweren.
Als ich ihm meinen Hintern entgegen drückte, wusste Beyond direkt was ich wollte und nahm einen zweiten Finger hinzu. Kurze Zeit später folgte der Dritte und ich war mehr als bereit für ihn.
„Beyond… mach jetzt…", flehte ich, denn ich wusste definitiv nicht, wie lange ich das noch aushalten würde.
„Wie du wünschst…", säuselte er in mein Ohr, biss mir noch einmal in den Nacken, packte dann meine Hüfte und dran langsam in mich ein.
„Schneller…"
Und dann nahm er mich so, wie ich es mir immer erträumt habe… hart und fest.
Ich konnte mittlerweile überhaupt nicht mehr klar denken, mein Stöhnen erfüllte den Raum und schon wenig später hörte ich auch Beyond aufstöhnen, unsere lustvollen Tönen vermischten sich und es fühlte sich an, als würde sein Schwanz mit jedem weiteren Stoß größer werden. Es raubte mir den Verstand, machte mich verrückt und ich konnte mich einfach nicht mehr zurückhalten. Fahrig griff ich nach meinen Schaft und stimulierte mich gleichzeitig selber. Er wurde immer schneller, schrie dann plötzlich auf, kam mit einem letzten harten Stoß in mir und ließ sich dann kraftlos auf meinen Rücken sinken. Wenig später folgte ich, mein Körper bebte, fühlte sich an, als würde er in Flammen stehen, meine Arme zitterten und ließ mich ebenfalls erschöpft auf das Bett sinken.
Das war der absolute Wahnsinn gewesen…
Langsam realisierte ich, was eigentlich gerade passiert war…
Beyond lag noch immer schwer atmend auf meinen Rücken, er war mittlerweile glühend heiß…
Klar, war so etwas ein anstrengender und schweißtreibender Akt, aber so arg hatte ich es nicht in Erinnerung.
Mir kam es vorhin schon komisch vor, dass seine Haut so warm war.
„Beyond, alles in Ordnung mit dir?"
Keine Antwort…
Nun machte ich mir doch sichtlich Sorgen, nicht nur um Beyond, sondern auch um mich, denn das Gefühl auf meinem Rücken wurde nicht besser sondern schlimmer und die Hitze brannte sich förmlich in mich.
„Scheiße Beyond, was ist los? Geh bitte runter!", flehte ich, versuchte den Körper von mir zu schieben und dann schrie ich auf.
„Hab ich dir das erlaubt?!", brüllte mich eine Stimme an, eine neue Flamme der Hitze glühte auf meiner Rückseite auf und dann öffnete ich meine Augen.
„Was sollte das?!"
Ich sah an mir hinab, ich hatte meine Hose an, in dieser spürte ich plötzlich etwas klebrig Warmes.
„Dafür wirst du bestraft L, das weißt du ganz genau…", sagte Beyond in einem unheimlich liebevollen Ton, dann drehte ich meinen Kopf zu ihm und sah den Gürtel ein weiteres Mal auf meinen Rücken sausen.
