Tut mir Leid, dass es etwas länger dauerte aber ich bin gerade im Stress. Hoffe ich kann wenigstens alle 2 Tage aktualisieren. Es kommen noch 2 Kapitel, dann springen wir wieder 3 Moante vor :-).Viel Spaß

Kapitel 29

Der nächste Tag war da und Sharon und Andy erwachten zusammen gekuschelt im ihrem Bett. Es war ein wunderschönes Gefühl in den Armen eines geliebten Menschen auf zu wachen. Es war bereits 10 Uhr Vormittag aber das kümmerte die beiden nicht. Sie waren lange wach gewesen, weil James mit Rusty noch eine entlos erscheinende Partie Schach gespielt hatte. Gegen 1 Uhr nachts verließ sie der alte Mann und ging in sein Hotel Zimmer was nur wenige Blocks entfernt war. Sharon hatte ein schlechtes Gewissen ihren Vater in ein Hotel zu schicken, aber sie konnte ihn auch nicht auf der Couch schlafen lassen. Rusty hatte zwar angeboten zu tauschen aber das lehnte James ab. Er sagte er hatte sich ein tolles Zimmer gebucht und er würde etwas Ruhe genießen. Nachdem er weg war, erzählte Andy alles über sein Gespräch mit James und Sharon war froh das es keine Geheimnisse gab, die irgendwann enthüllt worden wären. Vielleicht von Jack oder noch schlimmer von ihrer Mutter. Sharon seufzte laut bei den Gedanken.

"Hey, was ist los? Geht es dir gut?" fragte Andy nachdem er ihr seufzen hörte.

"Was? Nein, mir geht es gut Schatz. Ich war gerade in Gedanken versunken." Sharon stand auf und nahm ihren Morgenmantel "Ich werde Frühstück machen. Denk daran, wir wollen uns in 2 Stunden das Haus ansehen. Ich hoffe du hast nicht übertrieben, ich hab mich nämlich sehr daran gewöhnt bald wieder in einem Haus zu wohnen." lachte Sharon und gab Andy einen Kuss. Als sie das Schlafzimmer verließ und in die Küche ging, hörte sie wenig später das Wasser der Dusche laufen. Sie lächelte, Andy Flynn war ohne seine morgendliche Dusche kein Mensch, wie andere ihren Kaffee brauchten, brauchte er eine schöne Wechseldusche um in die Gänge zu kommen. Sharon holte gerade alle Zutaten für ein frisches Müsli als ihr Handy klingelte. Als sie auf ihr Display sah, spürte sie wie sich ihr Magen umdrehte, sie wollte das Gespräch nicht um diese Uhrzeit führen. Sie schaute noch einen Moment auf das Telefon und als es aufhörte, sah sie das sie schon 25 Anrufe in Abwesenheit hatte.

'Vielleicht sollte ich rangehen.'

Dann klingelte es wieder und Sharon beschloss das es wirklich besser wäre, es hinter sich zu bringen. Sie atmete tief durch und ging ran.

"Guten Morgen Jack, was kann ich für dich tun?"

"Sharon, mein Gott endlich gehst du ran. Ich versuche seit um 8 Uhr dich zu erreichen. Wo bist du?" Jack klang aufgeregt aber Sharon konnte sagen das er wirklich besorgt klang.

"Ich bin Zuhause Jack, ich bin für 2 Wochen von der Arbeit befreit. Was möchtest du?"

"Was ich möchte? Himmel Shar, ich hatte wirklich Angst um dich und deine Leute haben mich einfach davon gejagt. Es hat mich niemand angerufen wo du bist und wie es dir geht. Ich weiß das du auf diese verdammt Scheidung bestehst aber zum Teufel, noch bin ich dein Ehemann und ich möchte wissen wie es der Mutter meiner Kinder geht."

Sharon schluckt, sie fühlte sich plötzlich schrecklich. Sie hatte keinen einzigen Gedanken an Jack verschwendet.

`Hat er jemals vorher an mich gedacht?'

Fast hätte Sharon es ihm gesagt aber dann ließ sie es sein. Sie war kein Mensch der gleiches mit gleiches vergelten würde.

"Es tut mir Leid Jack, ich habe nicht daran gedacht." sagte sie stattdessen kurz.

"Ja, das habe ich bemerkt. Sag, wollen wir beide nicht heute zum Dinner in dein Lieblingsrestaurant gehen? Wir könnten über alles noch einmal in Ruhe sprechen und ..."

"Jack! Warte!" Sharon hob ihre Hand hoch, sie wusste er konnte es nicht sehen aber sie musste ihrer Stimme mehr Nachdruck verleihen und das konnte sie am besten durch Gestik "Ich glaube du hast die Situation nicht verstanden. Ich bleibe bei meinem Entschluss und bei Andy." Sharon seufzte und rieb sich die Stirn "Ich habe jetzt keine Zeit zum reden Jack, Andy, Rusty und ich wollen uns heute noch ein Haus ansehen."

Plötzlich hörte Sharon im Hintergrund eine weibliche schrille Stimme und sie kannte diese Stimme nur zu gut.

"Sie will mit diesem Kerl zusammen ziehen? In ein Haus? Die beiden sind nicht mal annähernd verheiratet! Gütiger Gott." es war die Stimme von Evelyn die im Hintergrund schrie und Sharon spürte die Wut in sich aufsteigen.

"Jackson Raydor, du hast unser privates Gespräch auf laut gemacht das meine Mutter lauschen kann? Ich fasse es nicht, das ist der Gipfel aller Frechheiten."

Sharon konnte es nicht fassen, wieder hatten sich beide gegen sie zusammen getan

"Meine liebe Sharon, ich bin deine Mutter und habe ein Recht auf..."

"Ich wünsche euch einen schönen Tag." sagte Sharon nur, sie wollte jetzt nicht mehr mit Jack reden und mit ihrer Mutter noch weniger.

"Sharon, wage es nicht jetzt aufzu..." noch bevor Evelyn aussprechen konnte, beendete Sharon das Gespräch und machte ihr Telefon auf lautlos. Sie ließ für einen Moment den Kopf hängen und als sie wieder auf sah, lächelte sie stolz. Ihre Mutter würde wahrscheinlich den ganzen Tag wie eine Besessene durch die Gegend laufen. Wenn es etwas gab, was Evelyn nicht mochte, dann nicht mit Respekt behandelt zu werden. Sharon tat es nicht gern aber in diesen Moment genoß sie es sehr. Fröhlich bereitete sie 3 Schalen mit Müsli vor und ließ das Handy lautlos vor sich hin klingeln. Als Sharon alles fertig hatte, klopfte sie an Rustys Tür und sagte er solle zum Frühstück kommen. Frühstück mit der Familie, wie könnte man schöner in den Tag starten? Ob Jack und Evelyn auch so dachten?


Wie immer freue ich mich auf eure Meinungen...

Noch ein danke an WhiteRose, dein Lob war wirklich sehr schmeichelthaft *rot werd