Den restlichen Morgen, überlegten Harry und seine Freunde noch am Namen Peter Bonnet herum. Harry wusste, er kannte den Namen Bonnet. Bloss woher…

Severus, der pünktlich zum Mittagessen aus seinem Labor kam, überlegte ebenfalls, warum ihm dieser unscheinbar klingende Name, so bekannt vorkam.

Natürlich hütete er sich, gegenüber Harry Andeutungen zu machen. Er wollte nicht, dass Harry sich mit Gefahren auseinander setzte, solange er nicht vollständig Genesen war.

Zu viel war in der letzten Zeit schiefgegangen. Zu viele Verletzungen, in viel zu kurzer Zeit.

Severus wollte einmal einen Harry erleben, der gesund und ohne Verbände, oder empfindliche Wunden am Körper, durch Hogwarts lief.

Gideon, hatte ihn über Harrys Geburtstagsparty, unterrichtet.

Und, obwohl er keine Lust auf eine lärmige und langwierige Party hatte, freute er sich für Harry, der nicht mit dieser Überraschung rechnen würde.

Da hatte Severus wohl nicht mit Ron gerechnet, der ja leider seine Klappe nicht halten konnte.

Die Menschen, die eine Einladung zur Geburtstagsfeier erhalten hatten, waren alles Freunde von Harry. Trotzdem machte sich Severus sorgen.

Am liebsten wäre er mit Harry weit weg. Er wollte fort aus der Gefahrenzone. Er fühlte, mit jeder Faser seines Körpers, dass bald etwas Entscheidendes geschehen würde und wollte nicht, dass Harry im Zentrum stand.

Er verbrachte den restlichen Tag mit seinem Liebsten und sorgte dafür, dass er sich nach dem Essen ausruhte und seine Tränke nahm. Die ganze Zeit, sass er beim Schlafenden, strich die feuchten Haare aus dessen Gesicht, las in seinem Buch weiter und war dennoch, mit seinen Gedanken weit weg.

Genau dieses nachdenkliche Gesicht nahm Harry beim Erwachen wahr.

Zärtlich strich Harry mit seiner Hand über den Arm des Tränkemeisters, um ihn auf sich aufmerksam zu machen.

Severus, der erschrocken zusammenzuckte, sah in das lächelnde Gesicht seines Schatzes, der ihn liebevoll ansah.

„Hey Sev! Wo bist du mit deinen Gedanken? Ich beobachte dich jetzt schon eine ganze Weile! Was bedrückt dich?"

Severus sah etwas gequält zu Harry. „Mich bedrückt nichts! Ich warte nur darauf, dass du endlich aufwachst, damit wir zwei zusammen einen Spaziergang machen können. Also beweg deinen Hintern aus dem Bett und zieh dir etwas an."

Obwohl ihm Harry nicht ganz glaubte, liess er sich von Severus aus dem Bett scheuchen. Fünf Minuten später, waren sie auf dem Weg nach draussen, um das wunderschöne und milde Wetter zu geniessen.

Er fühlte, wie gut es ihm tat, seinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Wie gut es tat, Zärtlichkeiten mit seinem Liebsten auszutauschen, der ihn, mit Streicheln und Küssen, immer wieder zu Pausen zwang, denen Harry ganz und gar nicht abgeneigt war.

Er fühlte sich so gesund wie schon lange nicht mehr. Stark, kräftig und das absolut beste Gefühl, das Harry nach so langer Zeit wieder fühlte… Er war hungrig! Ihm knurrte der Magen.

Erwartungsvoll sah er zu Severus als er meinte: „Meinst du die Schulelfen haben etwas dagegen, uns ein Picknick zu bringen? Ich sterbe vor Hunger."

„Das fragst du noch! Die Elfen tun alles, damit du glücklich bist Harry, sie lieben dich!"

Severus klatschte in die Hände und bestellte einen Korb mit Nahrungsmitteln sowie eine Decke, für ein Picknick zu zweit.

Einen Lidschlag später, Harry konnte kaum blinzeln, war das Gewünschte, schön dekoriert, auf einem grünen Fleckchen Wiese, nahe des Sees bereit und wartete einladend darauf, dass sich die zwei Verliebten setzten.

Mit grossem Appetit, machte sich Harry über die, himmlisch schmeckenden, Leckereien her. Genussvoll verspeiste er eine Hähnchenkeule, nahm sich noch ein riesiges Stück Apfelkuchen und leckte sich danach hingebungsvoll die Finger.

Severus besah sich freudig lächelnd, wie sein Schatz über das Essen herfiel. Er selbst gönnte sich ein Glas des milden Elfenweines. Sonst trank er praktisch keinen Alkohol mehr. Aber seinen Schatz so genussvoll essen zu sehen, das war ein Glas Wein wert, wie er fand.

Nach dem Essen blieben sie satt, aber müde, auf der Decke liegen. Harry lag, den Kopf in Severus Schoss gebettet, mit geschlossenen Augen da und liess sich die Sonne ins Gesicht scheinen.

Severus, der an einen Baum gelehnt entspannt da sass, konnte sich nicht sattsehen, an Harrys Anblick.

Er streichelte sanft über die Brust seines Liebsten und begann mit seinen zartgliedrigen Fingern, kleine Kreise zu ziehen.

Harrys Hemdknöpfe öffneten sich wie durch Zauberhand, ob der kreisenden Bewegungen und legten seine Brust frei.

Zärtlich fuhren die Hände des Tränkemeisters über die zarte Haut seines Liebsten. Er beugte sich hinunter und küsste Harry leidenschaftlich.

Seine Zunge verlangte Einlass und liess Harry hingebungsvoll die Lippen öffnen und stöhnend den Kuss erwidern.

Severus war sanft und vorsichtig, als er seinen Liebsten mit Streicheleinheiten liebkoste. Harry war immer noch sehr schlank und Severus konnte jede Rippe mit blossen Händen ertasten. Dennoch spürte er, dass der junge Mann, der hingebungsvoll auf jede seiner Bewegungen reagierte, auf dem Wege der Besserung war.

Das Herz des Tränkemeisters schlug schneller, sein Puls stieg in die Höhe, als Harry anfing, mit seinen tastenden und forschenden Händen, Severus Zärtlichkeiten zu erwidern.

Severus umfasste mit beiden Händen diejenigen seines Schatzes, führte sie zu seinen Lippen und flüsterte heiser:

„Lass uns hineingehen. Ich will nicht, dass Gideon oder Henry über uns stolpern. Oder noch schlimmer, die Professoren Dumbledore oder McGonagall!"

Harry, der sich seiner Erregung schmerzlich bewusst war, schaute Severus vorwurfsvoll ins Gesicht.

„Das ist nicht fair. Erst machst du mich an, dann brichst du ab und verlangst, dass ich mit einem riesigen Ständer durch die Schule laufe. Das ist Folter. Das machst du doch mit Absicht!"

Severus schloss lachend die Knöpfe an Harrys Oberteil, während er auf die stattliche Ausbuchtung in der Hose seines Schatzes starrte.

Nachdem er sein Hemd geschlossen hatte, zog er Harry zu sich heran, bis sich ihre Erektionen berührten, bevor er Harry erneut in einen langen und hingebungsvollen Kuss zog und flüsterte:

„Wie gut, dass wir unsere Umhänge dabei haben."

So schnell sie konnten, eilten sie, ohne dass es jemandem auffiel, in ihr Schlafgemach, wo sie sich, äusserst Erregt, aufs Bett fallen liessen und sich gegenseitig die Kleider vom Leib rissen.

Nackt pressten sich ihre Leiber aneinander, während sie sich hemmungslos küssten, als ob es kein Morgen geben würde.

Severus Finger fanden Harrys Brustwarzen und rieben sie, bis die harten Nippel, dunkel und glänzend abstanden.

Das Grollen, welches tief aus Harrys Rachen kam, zeigte Severus, wie erregend sein Liebster, diese schmerzlich süsse Behandlung fand.

Aber auch Harry reizte die erogenen Stellen seines Schatzes, als er mit der Zunge Severus Ohrmuschel triezte.

Das Stöhnen und Keuchen, welches der Tränkemeister mehr schlecht als recht unterdrücken konnte, fuhr Harry direkt in die südlicheren Regionen. Während er Lusttropfen absonderte, küsste und knabberte er sich Severus Körper hinunter.

Er befasste sich mit den Brustwarzen seines Liebsten, die er, kaum dass sie hart waren, vernachlässigte, um weiter südlich mit der Zungenspitze, in den Bauchnabel zu stupsen.

Severus, der dank der aufreizenden Behandlung, nicht wusste wohin mit seinen Empfindungen, stiess mit dem Becken nach oben, um mehr von dieser süssen Qual zu bekommen. Harry kam dem Wunsch nur zu gerne nach. Seinen Mund um das zuckende und pulsierende Glied gestülpt, verwöhnte er mit gleichmässigen auf und ab Bewegungen die Härte seines Liebsten.

Severus winkelte die Beine etwas an und stellte seine Ellenbogen auf, um in einer, halb sitzenden Stellung, seinem Schatz dabei zuzusehen, wie er ihn oral verwöhnte.

Erregt keuchte und stöhnte er. Die gutturalen Laute, die aus der Tiefe seiner Kehle schossen, liessen Harrys Glied zucken, während sein Mund und seine Zunge, die Männlichkeit seines Freundes bearbeitete.

Als Severus die Reizung nicht mehr länger aushielt, entzog er sein Glied dem willigen Mund, zog Harry zu sich heran, küsste ihn innig und pumpte dessen Erregung, mit kraftvollen Bewegungen.

Harry schrie auf und drückte sein Becken der süssen Qual entgegen.

„Knie dich vor mich hin! Tust du das für mich?", flüsterte der Tränkemeister erregt seinem Freund zu.

Harry, der nicht wusste, wie ihm geschah, würde alles tun, damit er von seinem Liebhaber, endlich über die Laken gestossen wurde.

Auf allen vieren, die Beine gespreizt, den Hintern einladend Severus entgegengestreckt, wartete er auf die Berührung seines Liebsten.

Die liess nicht lange auf sich warten. Die mit Gleitmittel eingeschmierten Finger, drangen sofort in die einladende Enge ein und weiteten, mit geübten Bewegungen, Harrys Eingang, bevor er mit einem schnellen Stoss in Harry eindrang.

Abgehakt schrie und keuchte Harry auf, was den Tränkemeister anspornte, seine Erektion, mit gleichmässigen, kraftvollen Stössen, bis zum Anschlag, in Harry zu versenken.

Die kraftvollen Bewegungen seines Schatzes, liessen Harry nach vorne rutschen, da er seinen Körper in dieser Stellung nicht halten konnte.

Er ergriff mit den Händen das Kopfteil des Bettes und stütze seinen Körper ab. Nun war er in der Lage, sich den tiefen Stössen entgegen zu stemmen, was ihn an den Rand des Wahnsinns trieb.

Severus traf regelmässig seinen Lustpunkt und liess ihn Sterne sehen. Harry stöhnte und keuchte, als Severus noch tiefer in seinen willigen Eingang stiess. In seiner Lust gefangen, wurde Severus wilder und stiess ohne Unterlass in den Jüngeren, der die Stösse mit seinem Körper abfederte und merkte, wie er sich, kurz vor dem Orgasmus, zusammenzog.

Stöhnend griff er sich zwischen die Beine und pumpte seinen Schwanz im selben Rhythmus, wie Severus in ihn rammte.

Auch Severus schrie bei jedem Stoss, seine Ekstase hinaus. Er grunzte und keuchte als er seiner Erlösung entgegen trieb.

Als er spürte, wie Harrys Enge sich um seine Erregung zusammenzog, stiess er noch zwei… drei… Mal, tief in ihn und entlud sich mit einem lauten Schrei. Sein Sperma füllte Harry, während dieser sich selbst noch ein paar Mal pumpte, bis auch er sich, kraftvoll zwischen ihre Körper ergoss. Seine Samenflüssigkeit schoss schubweise aus ihm und landete auf dem zerwühlten Laken, unter ihnen.

Er spürte den Körper seines Liebsten, der sich schwer, auf ihm abstützte. Verschwitzt nahm er die Küsse, die Severus auf seinem Rücken verteilte wahr, während er spürte, wie das erschlaffte Glied seines Schatzes, langsam aus seinem Hintern glitt.

Das Ziehen und brennen, welches er an seinem Hinterteil spürte, schmerzte gewaltig, nun da die Erregung am Abklingen war. Harry wusste mit absoluter Sicherheit, dass er morgen Schwierigkeiten beim Gehen, haben würde.

Dennoch war er mit dem Sex absolut zufrieden. Genau so, wollte er es und nicht anders.

Er bevorzugte es, die wahren Gefühle eines Severus Snape erleben zu dürfen und nicht einen zurückhaltenden Tränkemeister, der ihn in Watte packte.

Daher ertrug er die Schmerzen, die er nach der rauen Behandlung, in seinem Hintern spürte, mit stoischer Gelassenheit.

Er genoss es, von Severus in den Arm genommen zu werden, um küssend und streichelnd in den Schlaf zu gleiten. Glücklich schloss er die Augen, sicher vom Tränkemeister gehalten.

Gideon und Henry besprachen unterdessen den morgigen Tag, der für einige Aufregung sorgen würde.

Harrys Geburtstagsfeier am Grimmauldplatz, die am Nachmittag losgehen würde, oder der Talentwettbewerb der Kleinen im Manor, der direkt nach dem Frühstück stattfinden sollte. Beides verursachte den Leibwächtern Kopfschmerzen.

So süss sie die Idee auch fanden, was es doch ein riesen Aufwand, für die Sicherheit ihres Schützlings zu sorgen, ohne dass sich Harry zu sehr bedrängt fühlte.

Dennoch war der morgige Tag ein klassisches Beispiel, wie der Tagesablauf eben nicht sein sollte. Da es Harrys Geburtstag war, wussten natürlich auch seine Feinde, dass er an diesem Tag in einem seiner Häuser sein würde.

Gideon würde am liebsten, die Feier verschieben. Hätten die Weasleys oder die Malfoys früher von ihren Plänen gesprochen, wäre ein alternativer Vorschlag seine Lösung gewesen. Aber er wollte nicht lamentieren. Was passiert war, war passiert. Sie hatten sich vom Ministerium Verstärkung geholt und Auror Shacklebolt als weiteren Schutz verpflichtet.

Dieser würde die Vorbereitungen im Manor, mit Argusaugen überwachen, damit der Wettbewerb der Kleinen nicht gefährdet war.

Schneller als erwartet, nahte der Morgen. Harry war endlich achtzehn!

Da er am Vorabend, von seinem Schatz, um den Verstand gevögelt worden war, erwachte er stöhnend, als er sich bewegte und sein malträtiertes Hinterteil Bekanntschaft mit der Matratze machte. Der stechende Schmerz, liess ihn recht schnell, die Wärme des Bettes verlassen, um in den Genuss einer erfrischenden Dusche zu gelangen.

Severus, der währenddessen erwacht und mit offenen Augen im Bett lag, sah seinem Schatz mit einem Lächeln entgegen, als dieser, nur mit einem Handtuch um die Hüften geschlungen, mit tropfenden Haaren, ins Schlafzimmer trat.

Auf seinem Kopfkissen erblickte Harry eine kleine längliche Schachtel, die mit silbernem Geschenkpapier umwickelt, von einer grünen Schleife gehalten, auf ihn zu warten schien.

Langsam ging Harry auf Severus zu, der ihm die Arme entgegenstreckte und ihn zu sich heran zog. Während er Harry mit einem innigen und zärtlichen Kuss begrüsste, wünschte er seinem Schatz alles liebe zum Geburtstag.

Die Intensität, mit der Severus seine ganze Liebe, in seine Streicheleinheiten und seine liebevolle Umarmung legte, liessen Harry Tränen der Rührung in die Augen treten.

Langsam öffnete er mit zittrigen Händen die Schlaufe, die um die Schachtel geschlungen war.

Fast schon zärtlich, nahm er den Deckel ab und erblickte im Innern der Schachtel, drapiert auf smaragdgrünem Samet, ein kleines silbernes Amulett, welches an einer feingliedrigen Kette hing.

Harry strich zärtlich über die filigranen Abbildungen zweier Schlangen, die ineinander verschlungen, den Deckel des Amuletts zierten.

„Das ist wunderschön Severus. Ich weiss nicht, was ich sagen soll. Ich habe noch nie so eine Kostbarkeit geschenkt bekommen." Harry strich noch einmal über die Schlangen.

„Sieh doch, wie exakt die Schlangen verarbeitet wurden. Sie sehen so lebendig aus. So verboten in ihrem Liebesakt."

Severus war hinter Harry gerutscht und legte seinem Schatz die Kette um den Hals, um sie auf der Rückseite zu schliessen.

„Sie wurde extra für dich angefertigt Harry. Nach meinen Wünschen. Sie enthält die stärksten Schutz und Ortungszauber, die man in ein Schmuckstück einschliessen kann."

Severus fuhr zärtlich über Harrys Brust und knabberte mit seinen weichen Lippen an Harrys Ohrläppchen, währen er seinem Schatz das Amulett erklärte.

„Öffne es Harry. Ich habe im Innern noch eine Überraschung für dich!"

Überwältigt besah sich Harry das Innere des Medaillons. Auf der linken Seite lachten ihm Severus und er selbst entgegen, während ihm, auf der rechten Seite, die strahlenden Gesichter seiner Eltern, entgegenblickten.

Tränen der Freude kullerten über seine Wangen, als er sich Severus in die Arme warf, um sich mit einer Kussorgie, für dieses wundervolle Geschenk zu bedanken.

„Weisst du, dass das Amulett, mein erstes richtiges Geburtstagsgeschenk ist, welches ich in meinem Leben bekommen habe? Ich kann dir gar nicht genug danken dafür."

Harrys Emotionen, liessen seine Stimme immer leiser werden und war zum Schluss, fast nicht mehr zu verstehen.

Severus drückte seinen Liebsten an sich, als ob er ihn nie mehr loslassen wollte.

„Ich meine, es ist nicht so, dass ich gar nie etwas bekommen habe. Ron, Hermine und der Rest der Familie Weasley schenken mir jedes Mal Kleinigkeiten.

Aber von den Dursleys bekam ich nie etwas. Nichts ausser Schläge zum Geburtstag, da ich es gewagt habe, ein Jahr älter zu werden."

Harry musste Schlucken bei der Erinnerung an seine ersten Geburtstage im Ligusterweg.

„Weisst du was sie an meinem Geburtstag immer taten?" Harrys Gesichtsausdruck wurde traurig, als ihn die Erinnerung übermannte.

Severus hielt seinen Schatz fest, liess ihn aber reden. Dies war wichtig, um zu genesen.

„Sie haben den Tag dazu genutzt herauszufinden, was ich für neue Aufgaben bewältigen konnte. Schliesslich wurde ich ja jedes Mal ein Jahr älter und grösser.

Mal kam das Kochen dazu, bei dem sie mir die Hände auf die heissen Herdplatten pressten, damit ich lernte, wie heiss die Platten werden konnten."

Harry schluckte, fuhr aber tapfer fort, Severus seine Erinnerungen nahe zu bringen.

„An meinem sechsten Geburtstag zeigte mir Tante Petunia, wie man die Hemden von Onkel Vernon bügelte… Meinem Onkel ging das alles zu langsam und so zeigte er mir, was er mit arbeitsfaulen Kindern machte. Er zog eine Stoppuhr hervor, setzte eine zeitliche Limitierung und als ich die natürlich nicht einhalten konnte, wurde mir schmerzlich, anhand seines Gürtels, die Konsequenz meines Versagens aufgezeigt. Mein Rücken tat sehr lange weh. Aber ich kann von mir behaupten, einer der schnellsten Hemdenplätter der Welt zu sein."

Obwohl Severus wusste, wie wichtig es war, Harry reden zu lassen, wenn er von seiner Vergangenheit eingeholt wurde, unterbrach ihn an diesem Moment. . Harry sollte seinen achtzehnten Geburtstag als ein Freudentag in Erinnerung behalten. Harry sollte nicht in traurigen Erinnerungen schwelgen. Nicht heute. Er sollte nur geniessen und von allen verhätschelt werden.

„Scht…! Nicht Harry. Du bist in Sicherheit. Lass uns heute den Tag einfach geniessen. Lass uns beginnen, indem du dir endlich etwas anziehst. Wir sind schliesslich in einer halben Stunde im Manor zum Frühstück eingeladen.

Jason und Patrick wollen dir ebenfalls zum Geburtstag gratulieren. Sie haben eine Überraschung vorbereitet."

Harry wischte sich resolut die Tränen aus dem Gesicht. „Du hast Recht! Ich darf mich nicht immer von meiner Vergangenheit runterziehen lassen. Was zählt ist die Zukunft."