SoyTryphena: Rache? Weniger, würde ich sagen. Eher eine Art krankhaftes Büßen. Wenn es ihm tatsächlich nur um Rache gegangen wäre, hätte er selbst versucht, Voldemort zu töten und hätte sich nicht auf eine alberne Prophezeiung und einen Teenager verlassen…
Illing: du faselst nie, kleiner Rabe. Aber wenn das so ist, wie du sagst, bestätigt das ja nur unsere tiefe Verbundenheit. Offensichtlich ist es völlig egal, welche Worte wir verwenden oder es nennen, wenn wir nur immer das gleiche meinen…knuddelt den kleinen Illing…
Sepsis: ich mag übrigens den Spruch vom Tod und weiteres, großes Abenteuer auch sehr gern – nur eben nicht, was meinen Giftmischer angeht. Den lass ich nicht sterben! Und was den Zwiespalt angeht: ich glaube, irgendwann entscheidet sich ein noch gesunder Geist dafür, entweder abzuschalten oder kaputt zu gehen. Und für Sev ist es wohl besser abzuschalten und nichts mehr zu fühlen…
Seraphina66: ja, das war das einzige, was ihn überhaupt noch antrieb, seine Aufgabe, seine Verpflichtung Lily und Albus gegenüber. Ich glaube nicht, dass der Tod noch einen großen Schrecken für ihn bergen konnte – nicht, dass ich Severus dem alten Klappergestell überlasse, ich bin ja nicht JKR! :D
lufa: ehrlich gesagt, haben mir die Drabbles des sechsten und siebten Jahres auch ganz schön zu schaffen gemacht, und ich hätte da ein paar Wadenwickel durchaus gebrauchen können…
Cura: na ja, immerhin ist ja Miss Killer-Rowling mit ihrem gemeinen Ende für unseren Lieblingsgiftmischer Schuld daran, dass auf der ganzen Welt sich die Leute dagegen verwehren und ihn weiterleben lassen. Ich jedenfalls werde nie zugeben, dass Severus tot ist, denn nirgends hat JKR explizit geschrieben: …und er war tot! Und ich bin bereit, meine Meinung jedem aufzudrücken, der sich in meine Stories verirrt… :D
Dieses Drabble ist Hope und Simba gewidmet, die hoffentlich jede Menge Spaß in Frankfurt haben!
SSSS
Ein Hauch von Glück
Wie lange stehe ich schon regungslos in der Kälte und warte auf Potter?
„Er braucht das Schwert, Severus, und er darf dich nicht sehen", waren Albus' Worte.
Er ist im Forest of Dean.
Und ich stehe vor dem Versagen. Mein Patronus soll ihn führen. Doch in mir ist nur Leere. Keine glückliche Erinnerung, um ihn zu beschwören. Nichts.
Hilf mir, Lily, denke ich. Hilf deinem Sohn!
Und da ist sie: in meiner Erinnerung tanzt sie vor mir herum, fröhlich lachend, mit leuchtenden Augen und hinter ihr herflatternden Haaren. „Sei nicht immer so miesepetrig, Sev!"
Ich schließe die Augen. „Expecto Patronum!"
