Aoko lachte. Es war kein fröhliches Lachen; es klang hart, schrill und hysterisch.

Es genügte, um sein Herz zu brechen.

„Du willst, dass ich warte? Nach all diesen Lügen, nach … nach allem … erwartest du ernsthaft, dass ich brav zuhause sitzen bleibe und warte, bis du wiederkommst? Ahaha, Kaito, das ist so … so … bescheuert!"

Er pflanzte ein Lächeln auf sein Gesicht. „Es tut mir leid."

„Es tut dir leid?" Sie verpasste ihm eine Ohrfeige. Er ließ es geschehen.

„Dein Vater hat jahrelang nach diesem Ding gesucht! Wir wissen nicht, ob dieses Ding wirklich existiert, und falls es existiert, könnte es sonst wo sein! Deine Suche könnte Jahre dauern, vielleicht sogar Jahrzehnte – wenn sie dich nicht vorher umbringen, was höchstwahrscheinlich passieren wird! Verdammt Kaito …" Sie machte ein seltsames Geräusch, irgendwas zwischen einem Schnauben und einen Schluchzen.

Kaito biss die Zähne zusammen und versuchte, sein Pokerface zu wahren. Vielleicht war es besser so, zumindest für sie. Jetzt im Nachhinein fiel ihm auf, wie egoistisch seine Bitte gewesen war.

Aoko riss ihren Kleiderschrank gewaltsam auf.

„Was tust du denn da?", fragte er, wobei er seine Erschöpfung nicht ganz aus seiner Stimme bannen konnte.

„Packen, was denkst du denn?" Sie schnaubte. „Ich werde nicht auf dich warten, und es war idiotisch von dir, das überhaupt in Erwägung zu ziehen. Ich werde mitkommen."

Sie warf ihm einen harten Blick zu. „Das heißt nicht, dass ich dir vergebe."

Aber es hieß, dass sie ihn liebte.