Harry musste sich kurz orientieren als sein Blick aufs Bett fiel. Hermine und Ron halbnackt in einem Bett und die halbe Familie Weasley die daneben stand. Tonks sah geschockt aufs Bett und dann auf den Boden, „Lupin starr da nicht so hin." Als er merkte was er tat sah er beschämt auf den Boden. „okay, es wäre extrem nett wenn ihr euch umdrehen würdet, damit wir uns anziehen können." Sagte Ron nun in die Runde, unter unverständlichem Gemurmel drehten sich alle um. Ron sah Hermine an, die aber auf den Boden blickten als sie ihr Oberteil anzog. „Verdammt." Dachte er bei sich. Er hatte Angst das, dass zuviel für Hermine sein würde und sie die ganze Sachen mit ihnen bereuen würde. „oh man, so sollte das nun wirklich nicht bekannt werden," Hermine hatte Angst Ron in die Augen zu sehen, Was wäre, wenn er es jetzt bereuen würde, weil ihm das alles zu viele war. Erst der Angriff, dann seine Eltern die wohl ziemlich sauer und enttäuscht sein werden, über den Vertrauensbruch und was wird Harry sagen. Sie spürte Rons Hand auf ihrem Arm, doch sie konnte sich nicht umdrehen zuviel Angst hatte sie davor was sie in seinen Augen sehen könnte. „Seid ihr fertig." Hörte sie Fred fragen, der die Augen fest verschlossen immer noch neben dem Bett saß. „ja" antworte Ron. In seiner Stimme war etwas was Hermine nicht zuordnen konnte, ihr Magen verkrampfte sich. „jetzt wird er es beenden. Er wird sagen, das es falsch war es zutun und mich wegsschicken." Sie blickte mit leeren Augen auf den Boden und hoffte, dass sie nicht anfangen würde zu weinen. Immer noch spürte sie Rons Hand auf ihrem Arm. Nun waren wieder alle blicke auf sie gerichtet, sie wollte aufstehen doch er hielt sie fest. „Also bevor jetzt irgendwer irgendetwas sagt, will ich erstmal was sagen." Hermine merkte wie sie anfing zu zittern, was würde sie tun ohne Ron, sie war nicht mehr sie, wenn er nicht bei ihr war, sie liebte ihn, hatte sie sich nur eingebildet das er dasselbe für sie empfinden würde. Er war bereit sein Leben für sie geben, hätte Harry das auch für sie getan. Ron merkte das Hermine zitterte, doch sie sah ihn immer noch nicht an.

Er schluckte hart und hoffe das er das was er jetzt sagen würde nicht bereuen würde. „Ich weiß diese Situation ist alles andere als gewöhnlich, Ma, Dad es tut mir leid, wenn ihr denkt ich habe euer Vertrauen missbraucht oder euch enttäuscht. Doch Hermine und ich sind zusammen." Er sah in die Runde als er das sagte und versuchte die Blicke zu deuten, dann sprach er langsam weiter. „Hermine." Sie zuckte bei ihrem Namen zusammen, „Ja" es war nur ein leises flüstern, sie hatte Angst vor dem was er jetzt sagen würde „sieh mich bitte an." Langsam drehte sie sich um, seine Augen fixierten sie, sie waren so unglaublich blau und diese Liebe die sie darin sah raubte ihr den Atem. Dann sah er wieder wie in die Runde und sagte mit einer zittrigen Stimme. „ich weiß nicht ob die meisten es nicht sowieso schon die ganze Zeit erwarte hatten oder es gewusste haben." Sein blick fiel kurz auf Ginny, die leicht lächelte. Dann schluckte er noch mal hart. „gestern als Hermine angegriffen wurden ist, habe ich ohne eine Sekunde darüber nachzudenken, gewusste was ich tun muss. Es war mir egal was mit mir passieren würde, aber der Gedanken das ihr etwas passieren könnte oder, dass ich sie verlieren würde hat mich wahnsinnig gemacht, ich konnte das einfach nicht zulassen auch wenn es unüberlegt war. Ich weiß so was tut man als Freund." Hermine hatte das Gefühl als würde er ihr ins Gesicht schlagen. „so was tut man als Freund." Sie wollte aufspringen, doch seine Hand lag immer noch auf ihrem Arm. Als er merkte das sie sich beweget und sie ihn ganz merkwürdig ansah, sprach er schnell weiter. „Doch das habe ich nicht aus Freundschaft getan. Das habe ich aus Liebe getan." Die Spannung im Raum war förmlich zu spüren. „ich liebe sie und das schon seid unserem ersten Tag. Ihre nervige Art, ihr lachen, ihre Besserwisserische Art,wie sie mich ansieht, das sie mir das Gefühl gibt etwas besonderes zu sein, ihre Klugheit ihr Schönheit. das alles und noch soviel mehr lässt mich sie liebe und nicht diese Liebe die man unter Freunden hat nein, diese Liebe geht weiter über alles hinaus." Hermine traute ihren Ohren nicht, was hatte er grade gesagt. Sie merkt wie er ihr Kinn anhob und ihr tief in die Augen blickte, dann sagte er „Hermine Jean Granger, ich Ronald Bilius Weasley liebe dich. Ich liebe dich so sehr, das man es mit Worten nicht ausdrücken kann und ich würde mich jedes Mal wieder vor dich stellen. Ich will dich beschützen, für dich Sorgen und das für den Rest meines Lebens." Sie wusste nicht was sie sagen sollte deswegen fiel sie ihm einfach um den Hals und küsste ihn. Alles um sie herum war vergessen.

Bis sie plötzlich Beifall hörten. Als sie sich voneinander lösten und in die Runde blickten klatschen alle. Ron erkannt in den Augenwinkel seiner Mutter einige Tränen und auch Ginny und Tonks, mussten hart schlucken. Harry kam auf die beiden zu gerannt umarmte sie und sagte fröhliche: „ Es wurde aber auch langsam echt zeit." Die drei sahen sich an und fingen an zu lachen. Noch nie in ihrem Leben hatte Hermine sich glücklicher gefühlt, dieses Gefühl was sie hatte war unbeschreiblich. Ron hielt ihre Hand und grinste über das ganze Gesicht. Nachdem Mr. Weasley mit dem Arzt geredet hatte und der darauf aufmerksam machte das Ron sich unbedingt schonen sollte, durfte er das Krankenhaus mit seiner Familie verlassen. Überglücklich zu Hause zu sein, lies er sich aufs Sofa im Wohnzimmer fallen. Hermine war nach oben gegangen um zu duschen, Fred war wieder zurück im Laden, aber er und George wollten abends zum essen kommen. Ginny hatte beschlossen erstmal etwas zu Hause zu bleiben „um Ma zu unterstützen" war ihr Begründung jedoch wusste Fred es besser und sein Blick fiel auf Harry der sich angeregt mit Lupin unterhielt. Ginny wurde rot, boxte Fred in die Schulter und lächelte dann in Harrys Richtung. Lupin,Tonks und Bill hatte noch etwas zu erledigen wollten aber auch zum Abendessen vorbeikommen , Mrs. Weasley war deswegen schon fleißig in der Küche am vorbereiten, Ginny wollte kurz nach oben um mit Hermine zu reden um dann zurück zu kommen um zu helfen. So saßen Harry und Ron allein im Wohnzimmer. „sag mal Mann, wo warst du eigentlich?" unterbrach Ron endlich die Stille. Harry sah ihn an und antworte dann: „Ich war mit Lupin und Tonks unterwegs, war hatten ein paar Aufträge, die wir für den Orden erledigen sollten." Ron schnaubte „Und wieso durften Hermine und ich nicht dabei sein." Harry sah sich nachdenklich im Raum um. „ich weiß nicht." „wie du weißt nicht?" „ich weiß es eben nicht. Denke es wären einfach zu viele Leute gewesen. Wir haben so Sachen gemacht, wie Briefe die nicht mit Eulen überliefert werden konnten, zu ihre Adresaten zu bringen." Er gähnte. „im Großen und Ganzen war es ziemlich langweilig und ich bin echt froh, dass ich hier sein kann." Ron war sich nicht so sicher ob er ihm glaubte sollte aber er beließ es erstmal dabei.

Ginny war nach oben gegangen und warte in ihrem Zimmer auf Hermine. Die kam mit einem Handtuch bekleidet ins Zimmer kam. Sie blieb kurz stehen, „du hast mich erschreckt," sagte sie. „oh das tut mir leid, aber ich wollte mit dir reden." Hermine war verwirrt, „Klar was ist den los?" Dabei fing sie an sich anzuziehen. „Also erstmal du und Ron." Dabei grinste sie über das ganze Gesicht. Hermine wurde rot. „Was ist mit mir und Ron?" „ich freu mich echt für euch." Sagte Ginny Wahrheitsgemäß „ich werde auch nicht sagen. Ich wusste es doch." Gleichzeit fingen sie an zu lachen." Oh Ginny du kannst dir gar nicht vorstellen, wie anderes er ist, so romantisch und das was er heute gesagt hat war so unglaublich." „das stimmt allerdings. Jedoch ist das nicht der Hauptgrund, wieso ich mit dir reden wollte." „sondern?" Hermine sah sie fragend an. „Es geht, also ich… Harry, meinst du er mag mich." „klar mag…."Hermine stockte kurz, als sie Ginnys blick sah. „Ach du meinst dieses Mögen?" Hermine lächelte,. „nein wie süß, da war Ginny in Harry verliebt." „Also was meinst du?" „Ich weiß nicht, ich habe da noch nie so drauf geachtet," „Könntest du das vielleicht, in den nächsten Tage." Ginny sah sie verzweifelt an. Hermine nickt. „danke," Ginny sprang ihr um den Hals und umarmte sie. Als es an der Tür klopft. „Herein." Sagten beide im Chor.

Ron kam herein „ich wollte eben…" dann stockte er und starrt auf den Boden. Hermine sah ihn verwirrt an, dann merkte sie das sie nur Unterwäsche anhatte. Ginny grinste über das ganze Gesicht und schob sich an Ron durch die Tür vorbei. Davor sie die Tür schloss sagte sie noch „viel spaß. Ich lenke Ma in der Zeit in der Küche ab." Mit einem breiten grinsen verschwand sie die Treppe hinunter. Ron sah immer noch auf den Boden und seine Ohren waren genauso rot, wie seine Haare, Hermine zog sich zu Ende an. „Ron ist ein echter Gentelmen," dachte sie bei sich, er nutze nicht die Möglichkeit und beobachtete sie, sondern blickte brav an die Wand. Ihm war unendlich warm und er hoffte das sie bald fertig sein würde, angezogen macht sie ihn schon verrückt aber nur in Unterwäsche war doch etwas zuviel für ihn. „So fertig, Was kann ich für dich tun." Hermine hatte sich aufs Bett gesetzt und sah ihn neugierig an. „ich wollte mit dir reden." „Über was den?" „Was im Krankhaus passiert ist," Sie sah verwirrt auf, Doch bevor sie etwas sagen konnte hatte er schon seine Lippe auf ihre gelegt und sie stöhnte leicht als er anfing ihren Rücken zu streicheln. Als sie sich lösten sagte er „nein ich bereu nicht was ich gesagt haben und ich kann es dir auch immer wieder sagen, Hermine ich liebe dich," dabei sah er ihr zärtlich in die Augen,. Wieder küssten sie sich. „Worüber willst du dann mit mir reden." Sie lagen nun nebeneinander auf Ginnys Bett, sie hatte ihren kopf auf seiner Brust, er streichelte gedankenverloren ihren Rücken. „Über das was, das in der Nacht passiert ist," Sie sah auf, „Was genau den?" Er schluckt hart als er ihr in die Augen blickte und wieder kribbelte alles. „also ich meine…." „Ron." Die stimme seiner Mutter schalte durchs Haus. Er seufzte „nach super," Hermine sah ihn mitleidig an. „ich sollte lieber gehen." Sie nickte „warte ich komm mit runter und helfe deiner Mutter." Noch einmal küssten sie sich. „Ron wo bist du." Sie sahen sich glücklich an und machten sich dann auf den Weg nach unten,