29. Anubis mal 2!

„Harry, Malcom kommt ihr Mal runter", rief Claudia am ersten Ferientag die Treppe nach oben.

„Ja Mum", kam es gleichzeitig von Beiden und kurz darauf saßen Claudia, Alexander, Malcom und Harry zusammen im Wohnzimmer.

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„Und Mum? Weswegen wolltest Du uns sehen?", fragte Malcom

„Also ihr Beiden, könnt ihr euch noch an unseren ersten Besuch in der Winkel- und Nokturngasse erinnern? Und wisst ihr noch, was wir uns alles gekauft haben?"

„Bücher?", kam es ungläubig von Malcom.

„Richtig! Und wisst ihr noch welchen Titel eins von den Büchern hatte, die euer Vater und ich gekauft haben?"

Als Alexander und Claudia die fragenden Blicke von Harry und Malcom sahen, fuhr Claudia fort.

„Es hieß, Der magische Reiseführer und ist ein Buch, über die verschiedenen magischen Ecken unserer Welt! Wie man da hin gelangt und was es dort zu sehen gibt. In Rumänien zum Beispiel, gibt es ein riesiges Drachenreservat!", sagte daraufhin Claudia mit sichtlicher Begeisterung.

„Mum? Verstehe ich Dich Richtig und ihr wollt mit uns diese Ferien, an einem magischen Ort machen?", fragte jetzt Harry überrascht.

„Ja, genau das haben wir vor!", antwortete Alexander.

„Und wo genau wollen wir hin?", fragte Malcom mit kindlicher Begeisterung.

„Wir dachten wir machen zuerst eine Art Rundreise, durch die magischen Gebiete Großbritanniens und sehen danach weiter".

„Wow, dass ist ja eine tolle Idee! Was wir da bestimmt alles sehen und erleben werden. Oh man, ich bin jetzt schon ganz zappelig. Hoffentlich gibt es in Großbritannien viele solcher versteckten magischen Orte!", rief Malcom ganz aufgeregt.

„Dann lasst uns Mal anfangen eine Rute zu planen", meinte daraufhin Alexander und breitete den magischen Reiseführer auf dem Couchtisch aus.

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Drei Stunden später stand ihre Strecke, für die Rundreise durch Großbritannien fest.

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Zwei Tage später fuhren die Carters dann los. Ihre Rute, sah zuerst vor, ein Reservat für magische Tiere zu besuchen. Es war so ähnlich aufgebaut wie eins der Naturreservate in Afrika, also mit freilaufenden Tieren, bloß dass das Gebiet magisch verschleiert war und das man für die Besichtigung einen Zauberer zur Seite gestellt bekam, der einen durch das Reservat führte.

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„Sie wünschen?", fragte der Mann am Eingang.

Alexander hatte sich genauestens über die Sitten informiert und so antwortete er:

„Meine Frau und ich sind Muggel, unsere Kinder sind jedoch magisch begabt und wir wollten uns gerne das Reservat ansehen".

„Muggel? Hä?! Nun gut, dann kommen sie einmal mit" und damit führte der Mann die Vier in ein nahe gelegenes Gebäude.

„Sie müssen verstehen, dass wir wegen dem Geheimhaltungsabkommen sicher gehen müssen, dass sie Befugt sind sich hier aufzuhalten, können sie uns diesbezüglich etwas vorweisen, ansonsten müssen wir, so leid es mit tut, ihnen das Gedächtnis verändern!"

„Selbstverständlich", sagte Alexander mit soviel Überzeugung, wie er aufbringen konnte und reichte dem Mann ein Schreiben von Ragnok.

„Ah, wie ich sehe bürgt Gringotts für sie! Das kommt wahrhaftig selten vor. Gut, dann dürfte ja alles seine Ordnung haben, wenn sie mir bitte folgen würden. Da sie Muggel sind und ihre Kinder noch nicht alt genug um in ihrer Freizeit zu zaubern, werden bestimmte Zauber über sie gelegt, bevor sie ein Parkzauberer durch die Anlage führt und ihnen alles erklärt. Beabsichtigen sie eigentlich sich länger hier aufzuhalten, oder wollen sie nur den Tagesausflug buchen?"

„Wir hatten beabsichtigt uns hier drei bis fünf Tage aufzuhalten, um alles zu sehen, was uns sehenswert erscheint".

„Gut, ich werde sie im Parkhotel unterbringen lassen. Es gibt dort auch Muggelgerechte Zimmer, sodass es ihnen entgegenkommen müsste".

„Danke. Wir würden uns erst einmal kurz frisch machen, könnten sie einen Führer organisieren, der uns die gesamten Tage über durch das Reservat führt und uns heute so in einer Stunde abholt?"

„Das ist kein Problem, ich werde Charlie schicken, er ist zwar gerade erst zur Ausbildung zu uns gekommen, doch glaube ich, dass er am Besten zu ihnen passen würde".

„Solange sie uns garantieren können, dass uns mit diesem Charlie nichts passiert, soll es uns Recht sein".

„Nein, nein, Charlie will später in einem Drachenreservat arbeiten und ist für den Umgang mit magischen Tieren einfach wie geschaffen. Bei ihm sind sie vollkommen sicher".

„Dann ist ja gut" und damit verabschiedeten sich die Carters und gingen zum Hotel, um sich in ihren Zimmern frisch zu machen.

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Eine Stunde später, klopfte ein junger Zauberer an die Tür vom Zimmer von Mr. und Mrs. Carter. Als Alexander die Tür öffnete, sahen sie einen rothaarigen Jungen, der ihn nervös musterte.

„Mr. Carter, ich bin Charlie, ich soll sie die nächsten Tage durch das Reservat führen! Wie mir gesagt wurde, sind sie Muggel und nur ihre Kinder sind magisch begabt?"

„Ja, dass ist Richtig! Mein Sohn Harry ist ein Zauberer und bei meinem Sohn Malcom sind wir uns noch nicht sicher, sie sind Beide zehn, warten sie, ich hole sie und meine Frau, wir treffen uns dann unten" und damit verschwand Alexander von der Tür.

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Kurz darauf, waren die Carters zusammen mit Charlie draußen vor dem Hotel und bereit loszugehen.

„Entschuldigen sie Mr. Carter, aber sie sagten vorhin, dass ihre Söhne zehn Jahre sind, wir kommen sie dann darauf, dass sie magisch begabt sind?"

„Oh, dass ist so, wir haben durch Zufall herausbekommen, dass unser Adoptivsohn Harry magisch begabt ist und tun seitdem alles, um ihn und seine Begabung zu fördern" und dabei zeigte er auf Harry.

Harry der, als Charlie ihn musterte, nicht daran dachte, dass er ja in der magischen Welt berühmt war, fuhr sich mit einer Hand gerade durchs Haar und legte so die Narbe frei, auf die Charlie geschockt schaute.

„Du bist Harry Potter!", rief er aufgebracht.

„Oh…, äh…, ja, aber bitte häng das nicht an die große Glocke ja? Es ist mir peinlich, für etwas berühmt zu sein, von dem ich keine Ahnung habe!"

„Kein Problem", brachte Charlie gerade noch heraus und fing dann schallend an zu lachen!

Als er die verstörten Gesichter der Carters und auch Harry sah, beruhigte er sich wieder:

„Entschuldigung! Aber sie müssen wissen, man hat sie mir aufs Auge gedrückt, weil keiner der Älteren Zauberer mit Muggeln durch den Park gehen wollte, doch wenn sie wüssten, um was sie sich dabei gebracht haben! Fast jeder Zauberer ob jung oder alt, würde nahezu alles tun, um Harry Potter einmal kennen zu lernen und weil diese Ignoranten zu Stolz sind einige Muggel durch den Park zu führen, geht ihnen das durch die Lappen! Das finde ich einfach zu komisch".

Harry, dem der Schalk wieder im Nacken saß, grinste hinterhältig seinen Adoptivvater an und dieser verstand auch sofort.

„Sie sagten, keiner von denen wollte uns führen?"

„Nein Mr. Carter, ich hoffe ich habe sie damit nicht gekränkt?!"

„Nein, nein, ganz und gar nicht, ich möchte ihnen vielmehr einen Vorschlag machen. Sie zeigen uns soviel wie möglich, auch Tiere, die normal nicht auf dem Weg liegen und wir versetzen dafür am Ende, kurz bevor wir abfahren ihren Kollegen den Schock ihres Lebens. So etwas schwebte Dir doch vor, oder Harry?"

„Ja, genau so etwas hatte ich mir vorgestellt. Dafür das sie uns auch ausgefallene Tiere zeigen, werde ich am letzten Tag mein Geheimnis sprich meinen Namen zu erkennen geben und diesen arroganten Zauberern zeigen, was sie verpasst haben! Auch wenn ich das ehrlich gesagt nicht so sehe!"

„Oh, das würde einige von ihnen bestimmt schocken, ich bin dabei" und damit begann Charlie mit seiner Führung.

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Die Tage, vergingen wie im Flug und an keinem der Tage, kamen die Carters nicht mit offenen Mündern zurück ins Hotel. Die Artenvielfalt war einfach atemberaubend und Charlie zeigte ihnen dabei immer wieder ganz außergewöhnliche Spektakel. Von Jungtierfütterungen, über eine Geburt, sahen sie wirklich alles, was das Herz begehrt und Charlie wurde in der kurzen Zeit ein wirklich guter Freund.

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Am Tag der Abreise, hatte dann Harry seinen ersten großen Auftritt in der Zaubererwelt.

„Charlie, die Tage, waren einfach fantastisch, ich wünschte ich könnte mich irgendwie revanchieren", sprach Harry Charlie vor einigen Zaubererkollegen an.

„Nicht nötig Harry, es war mir eine Ehre den berühmten Harry Potter einmal persönlich kennen zu lernen und mich mit ihm zu unterhalten, wann hat man den sonst dazu einmal die Gelegenheit!"

Den anderen Zauberern, war bei Charlies Antwort das Grinsen, dass sie bis dato trugen aus dem Gesicht gefallen. Konnte es sein, dass sie die ganze Zeit Harry Potter in ihrem Reservat hatten und nichts davon mitbekommen hatten und auch der Reservatsleiter, der in der Nähe stand, dachte anscheinend Ähnliches.

„Charlie, was meinst Du damit, dass Du Dich mit Harry Potter unterhalten hast?", fragte er und kam auf diesen, Harry und den Carters zu.

„Oh, entschuldigen sie, wie unhöflich von mir, ich habe mich ihnen ja noch gar nicht vorgestellt. Potter, Harry Potter" und dabei streifte sich Harry ganz unschuldig vor all den Zauberern die Haare aus dem Gesicht, was diese aufstöhnen ließ, „ich muss jetzt aber leider los! Ich kann ihnen allerdings Bescheinigen, dass Charlie ein außerordentlich kompetenter Führer war, ganz im Gegensatz zu ihren anderen Parkangestellten, denen ich kein gutes Zeugnis aussprechen kann, so wie sie mich und meine Familie behandelt haben! Ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag! Charlie, ich hoffe wir hören voneinander!" und damit verließ Harry mit seiner Familie das Reservat und ließ einige geschockte Zauberer zurück.

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„Man Harry, denen hast Du aber ganz schön eine Reingewürgt!", meinte Malcom, als sie wieder losgefahren waren.

„Um ehrlich zu sein, fühlte ich mich dabei auch ziemlich unwohl, obwohl sie es verdient hatten, aber meinen Ruhm auszuspielen, finde ich einfach falsch".

„Es ist gut, dass Du es so siehst Harry, aber ich glaube für Charlie war Deine Aktion ziemlich nützlich und darum ging es uns doch", sagte nun Claudia.

„Ja und um ehrlich zu sein, eine kleine Lektion, hatten diese Zauberer auch verdient", meinte nun auch Alexander.

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Der Rest der Reise verlief relativ ruhig, zwar waren auch die anderen Punkte auf ihrer Rute interessant, doch konnte keiner mehr so Richtig mit magischen Reservat mithalten.

Drei Wochen nach Ferienbeginn, beendeten dann die Carters zufrieden ihre erste magische Rundreise.

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So Anubis, dann wollen wir Mal anfangen. Die nächsten Drei Wochen werde ich mich ausschließlich mit der Zauberei befassen und Du wirst mir dabei helfen!

Und wasss sssoll ich diesssmal machen? Willssst Du mich wieder ssschocken oder diesssmal vielleicht mit Ssschmerzen belegen? kam es sarkastisch von Anubis.

Anubis, sei doch nicht gleich wieder eingeschnappt. Nein, ich werde Dich diesmal nicht als Ziel verwenden, Du sollst meine Bewegungsabläufe verfolgen und mich gegebenenfalls verbessern

Ach ssso, ich sssoll Dich unterrichten. Wenn dasss ssso issst, werde ich Dir gerne helfen. Du musssst wissssen, ich bin gut in sssowasss

Harry musste bei dieser Antwort schmunzeln.

/Ja, Anubis ist schon eine Nummer für sich, aber es ist gut jemanden zu haben, der einen dabei unterstützt und so leid es mir für meine Freunde tut, so sind sie dafür doch nicht die Richtigen. Schon allein deswegen, da ich ihnen nichts von dem Almanach sagen möchte und selbst wenn ich jetzt erst einmal Sprüche aus den anderen Büchern lerne, so werde ich den Almanach doch ein ums andere Mal um Rat bitten und da ist es doch besser, wenn dies nur Anubis mitbekommt. Außerdem möchte ich auch nicht meinen Wissenstand preisgeben, ich vertraue zwar meinen Freunden bedingungslos, doch können sie sich nicht so schützen wie ich und da ist für ihre Sicherheit der beste Schutz, wenn sie nichts wissen, was sie verraten können/.

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„Drei Wochen, drei Wochen versuche ich jetzt schon mich in der Zauberei zu verbessern und was habe ich geschafft? Gerade einmal zwei Sprüche pro Tag! Und all die Sprüche sind wenn ich es richtig interpretiere Anfängersprüche. Ich dachte ich würde mehr schaffen", rief Harry in sein Zimmer hinein. „Ja, ok, in den drei Wochen war auch noch mein Geburtstag und an diesem konnte ich nicht lernen, aber ansonsten jeden Tag, da die Grangers und Mr. Tremper mit Vlad und Raul erst nach meinem Geburtstag in den Urlaub gefahren sind. Also, wieso schaffe ich nicht mehr!"

´Harry, ich fühle, dass Du Dich aufregst. Was ist denn los?´

´Ich komme einfach nicht in der Zauberei weiter! Eigentlich sollte doch jetzt alles einfacher gehen, nachdem ich einen Zauberstab habe. Aber was ist, ich schaffe nur die Anfängersprüche und selbst davon nur zwei pro Tag. Was bringt mir denn ein Tarantallegra! Toll ich lasse jemanden tanzen, der es nicht will, aber das kann doch nicht der Sinn und Zweck der Zauberei sein´

´Ganz ruhig Harry, vielleicht sollten wir uns erst einmal wieder Deiner Okklumentik widmen. Wie weit bist Du denn schon mit Deinem Vorhaben vorangekommen, Deinen Geist in einen Computer zu verwandeln?´

´Ich glaube, dass ich ihn schon relativ gut abgesichert habe. Meine Firewall steht und meine vertraulichsten Gedanken, habe ich in einer bestimmten gesicherten Ebene, sozusagen eine weitere Festplatte, in Ordnern abgelegt, die ich alle Passwort geschützt und zusätzlich verschlüsselt habe. Allerdings komme ich bei den Scheingedanken und dem Virus nicht weiter und auch die Firewall sollte eigentlich noch mächtiger sein´.

´Soll ich es einmal testen?´, schlug der Almanach vor.

´Das kannst Du? Wenn das so ist, dann Mal los, teste mich´.

Harry merkte kurz darauf, wie etwas versuchte in seine Gedanken einzudringen, doch sein Firewall hielt. Nachdem Harry merkte, dass sich der Druck verstärkte, dies aber keinen Einfluss auf seinen Firewall hatte, ließ er diesen fallen um zu sehen, wie der Almanach auf seine zweite Schutzebene reagieren würde. Auch hier merkte er, wie der Almanach zwar auf die Ordner eindrang und sie versuchte zu öffnen, aber auch dieser Schutzmechanismus hielt.

Jedoch stellte Harry fest, wie wichtig seine Idee mit den Scheingedanken war, da dadurch der Angreifer nicht mitbekam, dass Harry überhaupt Okklumentik beherrscht und sich somit mit falschen Gedanken zufrieden geben würde. Dies bedeutete aber auch, dass er seinen Firewall noch einmal überdenken musste. Zwar war diese Verteidigungslinie ziemlich wichtig, doch würde sie auch preisgeben, dass er der Okklumentik mächtig war. Harry beschloss daraufhin seine Idee noch etwas zu ändern und erst eine Ebene zu errichten, die aus Scheingedanken und unwichtigen richtigen Gedanken bestand und erst danach seine Computeridee mit dem Firewall und den Ordnern umzusetzen.

´Und, wie sicher waren meine Gedanken?´. fragte Harry, nachdem sich der Almanach zurückgezogen hatte.

´Schon sehr gut geschützt, ich bin beeindruckt und auch Deine Idee wie der Schutz aussieht ist wirklich nahezu perfekt´, lobte der Almanach.

´Dann wird es Dich interessieren, dass ich diese schon wieder ein wenig abgeändert habe, ich bin schon auf Deinen nächsten Test gespannt, wenn ich meine Änderungen eingebaut habe´, schrieb darauf Harry geheimnisvoll.

´Schön, schön, lass mich ruhig ein wenig im Dunkeln, dass ist für einen Richtigen Test vielleicht gar nicht so schlecht! Doch jetzt hast Du Dir erst einmal eine Auszeit von der drögen Lernerei verdient. Ich finde es ist an der Zeit, dass ich Dir beibringe, wie man ein Animagus wird´

´Wirklich?´

´Ja wirklich, allerdings werden wir Dir dafür einen neuen Zeitplan erstellen, da ich nicht möchte, dass Du die Schule, oder die anderen Bereiche der Magie zu sehr vernachlässigst. Du wirst Dich also ab heute an folgenden Zeitplan halten:

13:15 – 14:45 Uhr Hausaufgaben und lernen für die Schule,

15:00 – 17:30 Uhr Freizeit für Deine Freunde,

17:45 – 19:15 Uhr Sport, um Deine Fitness zu erhöhen,

19:30 – 20:00 Uhr Abendbrot,

20:15 – 21:15 Uhr allgemeine Bereiche der Magie,

21:30 – 22:00 Uhr Okklumentik verbessern,

22:15 – 22:45 Uhr Animagusmagie.

Dies ist natürlich nur ein grober Plan, der sich je nachdem, was dazwischen kommt, immer Mal wieder ändert, aber so ungefähr wird ab heute Dein Tagesablauf aussehen. Zumindest in der Woche, am Wochenende werde ich Dich in Ruhe lassen´.

´Oh man, da hast Du mir ja einen tollen Zeitplan zusammengestellt, aber ich wollte es ja so. Also schön, ich werde es auf alle Fälle versuchen´.

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Kurz darauf begann wieder die Schule und Harry war sichtlich nervös, wie seine Freunde auf seinen straff gefassten Zeitplan reagieren würden, da dieser weniger Zeit für sie beinhaltete.

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„Hi Vlad, hi Raul, wie waren eure Ferien, seit meinem Geburtstag haben wir uns ja nicht mehr gesehen?", fragte Harry die Beiden, als er sie auf dem Schulhof erblickte.

„Sehr gut, Harry! Wir waren in Amazonasgebiet und haben uns nach einigen interessanten Reptilien umgesehen".

„Verstehe, umgesehen! Ich frage besser nicht, was das bedeutet. Auf alle Fälle freue ich mich euch wieder zu sehen".

„Dito", antworteten Raul und Vlad synchron und so gingen die Vier in die Klasse.

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Drinnen wurden die Vier schon von Eddy, Hermine und Draco erwartet.

Nachdem sie sich alle ihre Urlaubserlebnisse geschildert hatten, rückte Harry mit seinem Zeitplan heraus, wobei er die letzten zwei Punkte leicht abwandelte, da er seine Okklumentikfähigkeiten und die Möglichkeit sich in ein Tier zu verwandeln, lieber für sich behalten wollte und wartete darauf, wie die anderen diesen aufnehmen würden.

„Und, was haltet ihr von meinen Zeitplan, könnt ihr damit Leben?", fragte Harry unsicher, als sich die anderen nicht regten.

„Harry, wir würden zwar gerne mehr Zeit mit Dir verbringen, aber ich kann Dich irgendwie verstehen, ich habe selber angefangen zaubern zu üben und möchte dies beibehalten, immerhin komme ich wenn Du Recht hast nächstes Schuljahr auf eine Zauberschule", antwortete Hermine.

„Ich habe auch kein Problem damit, immerhin treffen wir uns noch regelmäßig und haben immer noch die Wochenenden für uns", meinte nun Vlad.

„Aber eine Bedingung haben wir", mischte sich jetzt Raul ein, „Du wirst jeden von uns am Samstag seinem Fachgebiet entsprechend unterrichten, bzw. seine Fortschritte begutachten und uns Tipps geben, wie wir es besser machen könnten. So kannst Du Hermine und Draco beim Zaubern helfen und uns anderen bei unseren Projekten".

„He, ich brauche keine Hilfe! Ich bin ein Malfoy!"

„Draco, wir alle Wissen, dass Du gerne von Harry wissen würdest, wie stablose Magie funktioniert, also stell Dich nicht so an".

„Hmpf, also gut, ich bin einverstanden", muffelte Draco in seinen nicht vorhandenen Bart.

Dies lies all die anderen auflachen, was Draco noch mehr schmollen lies. Kurz darauf klingelte die Schulglocke und die Sieben setzten sich auf ihre Plätze.

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Gute drei Wochen später, war dann der 19. September und Raul, Vlad, Malcom, Harry und Draco standen vor dem Haus der Grangers, um Hermine zum Geburtstag zu gratulieren. Sie hatten für Hermine ein Geschenk in der Winkelgasse besorgt, es war eine limitierte Ausgabe des Buches Die Geschichte von Hogwarts und sie waren gespannt, wie es ihr gefallen würde.

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„Hallo Hermine, alles Gute zum Geburtstag", sagte Harry stellvertretend für alle, als Hermine die Tür öffnete.

„Oh, danke Harry und natürlich auch euch. Doch kommt doch rein", antwortete Hermine sichtlich verlegen.

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Drinnen, erwartete sie dann Eddy, der alle herzlich begrüßte und danach gingen sie in die Stube, um zu feiern. Hermine freute sich wie ein kleines Kind, dass sie ja genauso genommen noch war, über ihr Geschenk und fiel einen nach dem anderen um den Hals. Bei Draco merkte man eine leichte Panik, als Hermine ihn umarmte, allerdings dachten sich die andren nichts dabei, da sie annahmen, dass es ihm nur unangenehm war, von einem Mädchen umarmt zu werden.

Als die Feier im vollen Gang war, wurde diese durch ein unerwartetes Erlebnis unterbrochen. Dieses bestand darin, dass eine Schleiereule durch die offene Verandatür geflogen kam und einen Brief vor Hermine fallen lies.

„Hermine, ist es das was ich denke, was es ist?", fragte Draco, ganz unmalfoyhaft, diese aufgeregt.

„Das wird sie Dir erst sagen können, wenn sie den Brief gelesen hat! Aber was meinst Du überhaupt?"

„Nun, es kann eigentlich nur der Brief aus Hogwarts sein, der ihr mitteilt, dass sie an dieser Schule aufgenommen wurde", antwortete Draco, jetzt wieder in seiner üblichen Arroganz.

„Mei…, meinst Du das im Ernst?", fragte nun Hermine hoffnungsvoll, aber auch ängstlich.

„Natürlich, aber wenn Du sicher sein willst, dann öffne doch einfach den Brief".

Hermine konnte daraufhin nichts erwidern und so öffnete sie den Brief, vor den neugierigen Blicken ihrer Freunde und Eltern.

Eine Minute, die allen Anwesenden vorkam wie eine Stunde, regte sie sich nicht und Harry wollte schon anfangen nachzufragen, was denn in dem Brief stand, als sie wie von der Tarantel gestochen anfing wie ein Flummi auf und ab zu springen.

„Ich gehe nach Hogwarts, ich gehe nach Hogwarts", rief sie dabei immer wieder aufgebracht und damit wussten alle, was in diesem Brief stand.

„Hermine, ich freue mich für Dich und ich denke Dein Vater, Eddy und die andren auch, aber Du hast heute Geburtstag und eine Verpflichtung gegenüber Deinen Gästen, also beruhige Dich wieder", sprach Jane Hermine nach einer Weile an.

„Ups, entschuldigt bitte, aber ich bin einfach so aufgeregt".

„Kein Problem Hermine, wir verstehen dass", meinte daraufhin Raul leicht amüsiert.

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Zwei Stunden später, war dann der Geburtstag zu Ende und alle wurden von ihren Eltern abgeholt. Die Eltern der anderen gratulierten dabei Hermine noch jeweils einmal zum Geburtstag und zur Aufnahme in Hogwarts, da ihre Kinder ihnen dass natürlich sofort brühwarm erzählt hatten und fuhren dann mit ihren Kindern nach Hause.

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´Harry, ich glaube ich weiß woran es liegt, dass Du so wenig Fortschritte bei den Zaubersprüchen machst´, schrieb der Almanach, als Harry immer mehr am verzweifeln war.

´Und das wäre´, schrieb Harry daraufhin genervt.

´Nun, Du zauberst zurzeit meistens mit Deinem neuen Zauberstab, da es Dir damit einfacher fällt und Dir auch mehr Spaß macht. Doch erinnere Dich an Dein erstes Erlebnis, als Du mit Deinem Zauberstab gezaubert hast.´

Flashback

´Harry, da Du jetzt einen Zauberstab hast, können wir damit beginnen Dich auch in Zauberstabmagie zu unterrichten. Ich würde vorschlagen, wir gehen nach draußen und Du versuchst ein Wingardium Leviosa an einem Stein, um die Stärke zu testen.´

´Ok, aber bist Du sicher, dass ich Dich mit nach draußen nehmen soll?´

´Ja, nur so kann ich spüren, ob und wie der Spruch mit dem Zauberstab funktioniert.´

´Na dann mal los´ und damit ging Harry mit dem Almanach auf dem Arm nach draußen.

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Als Harry an einer entlegenen Ecke im Garten der Carters angekommen war, holte er vorsichtig seinen Zauberstab aus seiner Jackentasche und richtete ihn auf einen Stein, der vor ihm lag. Mit der ihm schon vertrauten Bewegung und dem dazugehörenden Spruch, wollte er den Stein schweben lassen. Was allerdings dann passierte, lies ihn sich schneller auf dem Boden wieder finden, als ihm lieb war. Der Stein schoss wie eine Pistolenkugel in die Luft und war schon nach kurzer Zeit nicht mehr zu sehen.

„Wow, was war denn das?", fragte sich Harry, als er auf seinem Hosenboden sitzend dem Stein hinterher schaute.

Kaum hatte er dieses gesagt, als er merkte, dass sich der Almanach aufgeschlagen hatte. Harry rappelte sich auf und ging zu ihm hin. Er hob ihn vom Boden auf, um zu lesen, was dieser ihm mitzuteilen hatte.

´Harry, es ist genau das passiert, was ich erwartet habe. Dadurch, dass Du jetzt einen Fokus für Deine Magie besitzt, wird diese wesentlich stärker wiedergegeben und das Resultat ist, dass der Stein, der eigentlich nur ein paar Meter hoch schweben sollte, wie eine Rakete in den Himmel verschwand. Du musst lernen, Deine Magie zu dosieren, um das richtige Resultat zu erzielen.´

´Ich verstehe, dass bedeutet, dass ich ein Gespür für meinen Zauberstab entwickeln muss, damit es nicht irgendwann in einer Katastrophe endet. Allein der Gedanke, was mit Hermine passiert wäre, wenn ich damals schon den Zauberstab gehabt hätte… brr, ich mag gar nicht daran denken.´

Flashback Ende

´Ich glaube, ich weiß worauf Du hinaus willst. Dadurch, dass ich jetzt nur noch mit dem Zauberstab zaubere und es mir deswegen am Anfang leichter fiel, habe ich meine Magie gedrosselt und somit mich ohne es zu merken zurück entwickelt.´

´Ja und nein, nicht zurück entwickelt, Du hast nur den leichteren Weg gewählt und Dich diesem angepasst. Am Besten Du lernst ab heute erst einmal jeden neuen Zauberspruch wieder stablos und probierst ihn danach mit Deinen Zauberstab. Vielleicht solltest Du dann sogar versuchen die Sprüche zum einen nonverbal auszuüben und zum anderen verbal, aber ohne die typische Armbewegung, so könntest Du Deine Stabmagie wieder schwächen und lernst gleichzeitig zwei neue Stufen der Zauberei!´

´Ja, ich glaube Du hast Recht, außerdem festige ich damit die unterschiedlichen Arten der Magieausübung und bin somit unabhängiger, also zurück zum Anfang.´

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Es war mittlerweile Mitte Oktober, als es Harry endlich schaffte bei der Animagie erste Fortschritte zu erzielen.

´Ich konnte etwas sehen, zwar zuerst wie immer nur Nebel, aber dann konnte ich verschwommen eine Gestalt wahrnehmen, bevor ich wieder aus der Trance erwachte´, schrieb Harry aufgebracht in den Almanach.

´Du konntest etwas erkennen? Wie genau sah es denn aus?´

´Das konnte ich noch nicht erkennen, aber ich werde es gleich noch einmal versuchen´ und damit versuchte sich Harry wieder in Trance zu setzen.

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Zwanzig Minuten später erwachte Harry wieder aus seiner Trance und konnte seine Freude kaum noch zügeln. Er griff sich schnell seinen Almanach und schrieb mit zittriger Hand das gerade Erlebte in diesen hinein.

´Ich habe eine Gestalt! Und ich konnte mich mit ihr sogar im Nebel unterhalten. Und das Beste ist, ich konnte sie sogar kurz bevor ich erwachte erkennen´.

´Du konntest sie erkennen und zwar im Nebel?´, fragte der Almanach sichtlich irritiert, was Harry jedoch nicht merken konnte.

/Wie ist das möglich, wenn man eine Gestalt hat, dann sollte der Nebel verschwinden, also wieso sieht Harry dann die Gestalt im Nebel? Irgendetwas läuft hier gewaltig schief/.

´Ja, das Tier kam im Nebel zu mir und unterhielt sich mit mir, es erklärte mir, dass ich seine Form erlernen könnte, wenn ich genug über ihn wüsste und mich mit ihm identifizieren könnte. Als ich dann kurz vor dem erwachen war, konnte ich es erkennen und weißt Du was das Beste ist? Es ist eine Schlange und zwar ein Taipan! Weißt Du was das heißt, ich kenne diese Form schon in- und auswendig und kann somit gleich mit der Verwandlung beginnen´.

´Harry, bist Du Dir da sicher?´

´Natürlich´, schrieb Harry empört.

´Also gut, ich würde vorschlagen, bevor ich Dir das weitere vorgehen erkläre unterhältst Du Dich ein wenig mit Deiner Schlange, nur um auf Nummer Sicher zu gehen und dann werden wir beginnen. Allerdings hätte ich noch eine Frage zuvor, hast Du die Schlange im Nebel gesehen, oder ist sie aus dem Nebel entstanden?´

´Im Nebel, warum fragst Du?´

´Nur so, es war nicht wichtig. Und nun geh zu Deiner Schlange und mache Dich mit seinen Gegebenheiten vertraut!´

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Anubis, Anubis, bist Du hier unten irgendwo, zischelte Harry, als er in der Höhle unterhalb des Carterhauses war, da er dort seine Schlange vor gut zwei Stunden abgesetzt hatte.

Kann man denn nirgendsss ssseine Ruhe habe! Anssscheinend nein, kaum macht man esss sssich ein wenig gemütlich, kommt der Meissster herunter, um wahrssscheinlich wieder ein paar Sssprüche aussszuprobieren , zischelte Anubis ärgerlich, als er sich Harry entgegen schlängelte.

Nein, nein, Anubis, ich will heute keinen Spruch bei Dir ausprobieren, um ehrlich zu sein, bin ich hier um von Dir Hilfe zu erbitten .

Du brauchssst meine Hilfe? Na wenn dasss ssso issst, dann werde ich Dir natürlich gerne helfen, um wasss geht esss? .

Ich habe Dir doch Mal von der Animagie erzählt, oder?

Du meinssst, die Art der Zauberei, wo Du Dich in ein Tier verwandeln kannssst?

Genau, darum geht es. Ich habe nun endlich dass Tier gefunden in dass ich mich verwandeln kann und…

Wenn Du mir jetzt sssagssst, dasss Du Dich in einen Mungo verwandeln kannssst, dann sssind wir gessschiedene Leute zischelte Anubis aufgebracht dazwischen.

Mensch Anubis, ich wusste gar nicht, dass Du Dich vor Mungos fürchtest. Aber nein, ich kann mich nicht in einen Mungo verwandeln, auch wenn dass nach Deinem Ausbruch echt verlockend wäre. Nein, ich kann mich in eine Schlange verwandeln, genauer gesagt in einen Taipan

Du kannssst Dich in mich verwandeln Meissster? Da hassst Du aber wirklich Glück gehabt, sssich in das ssschlaussste Tier verwandeln zu können, issst echt ein Privileg. Aber wasss willssst Du dessswegen von mir?

Nun, der Almanach meinte, ich sollte mich erst eingehend mit dem Tier vertraut machen, bevor ich versuche mich in einen Taipan zu verwandeln und was wäre da besser, als von Dir zu erfahren, was Dich so ausmacht

Ah, dasss issst natürlich verssständlich! Nun gut, ich werde Dir ssselbssstverssständlich beibringen, wasss unsss Taipane so einzigartig macht. Zum einen wäre da natürlich unsssere enorme Intelligenz, die unsss von den normalen Tieren unterssscheidet. Insssbesssondere von den dämlichen Mungosss! Dann wäre…

Anubis stopp. Nichts gegen Deine Ausführungen, doch ich glaube der Almanach meinte das anders. Ich soll erfahren, wie man als Schlange, genauer gesagt als Taipan lebt, also wie Dein Tagesablauf aussieht, welche Vorlieben Du hast, was Du nicht magst usw.

Ach ssso, Du willssst nur dasss allgemeine wissssen. Alssso ssschön, ich will mal nicht ssso sssein. Wir Taipane lieben hohes Grasss, da wir unsss da besssser verstecken können, wir…. und damit erzählte Anubis Harry bis spät in die Nacht, was er alles mochte und was er hasste. Harry hörte eifrig zu, zwar war vieles für ihn uninteressant, doch stellte er fest, dass er durch das Gespräch Anubis in einem völlig neuen Licht sah und lernte wahrscheinlich mehr über Schlangen, als er jemals hätte aus Büchern erfahren können. Gegen zwei Uhr, ging Harry mit Anubis um den Hals die Treppe aus dem Koffer wieder nach oben und fiel kurz darauf, nachdem er Anubis in sein Terrarium gebracht hatte, völlig fertig in sein Bett und schlief sofort ein.

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Eineinhalb Monate später schaffte Harry dann endlich den Durchbruch. Er konnte sich unter starken Schmerzen für kurze Zeit in einen Inland Taipan verwandeln.

´Ich habe es geschafft, wenn auch die Schmerzen extrem waren. Weißt Du woran das liegt? Ich meine schön und gut, dass ich mich in eine Schlange verwandeln kann ist genial, aber wenn dass immer mit diesen Schmerzen verbunden ist, dann frage ich mich, ob es das wert ist?!´

´Harry, ganz ruhig, es ist so, dass man am Anfang immer starke Schmerzen hat, da sich der Körper erst an die Veränderungen gewöhnen muss. Trotz der Magie, die die Umwandlung ja erst möglich macht, ist es trotzdem eine Umwandlung, die den Körper aus seiner Gewohnten Form bringt und außerdem noch in eine kleinere Form hinein presst. Das dies Schmerzhaft ist, ist doch wohl zu verstehen. Doch sei unbesorgt, je öfters Du es machst, desto mehr gewöhnt sich Dein Körper daran und so schmerzloser wird es´.

´Dein Geschriebenes in Merlins Gehörgang oder vielmehr Blickfeld. Also gut, was muss ich jetzt machen, damit die Verwandlung länger anhält?´

´Das ist ganz einfach, Du musst Dich bloß öfters verwandeln. Je öfter Du es machst, desto länger hält es an und umso schmerzloser wird es. Also los, es ist erst 22 Uhr, eine Verwandlung kannst Du noch wagen´.

Meissster, habe ich dasss eben richtig gesssehen und Du warssst ich, oder haben mich meine Augen betrogen? zischelte Anubis, als Harry sich von seinem Almanach abwand, um, eine erneute Verwandlung zu versuchen.

Nein Anubis, Du hast es ganz richtig gesehen, ich habe es geschafft mich für kurze Zeit in einen Inland Taipan zu verwandeln zischelte Harry vergnügt zurück.

Dann mach weiter! Ich kann esss gar nicht erwarten, Dir die unglaubliche Welt der Taipane zu zeigen. Du wirssst begeissstert sssein und Dich gar nicht mehr zurück verwandeln wollen. Oh man, dassss wird ssschön, zusssammen können wir durch den Garten sssclängeln, Ratten jagen und unsss die Sssonne auf den Bauch ssscheinen lassssen , zischelte Anubis.

Anubis, ganz langsam. Zurzeit schaffe ich es ja gerade einmal mich für eine Minute mich in einen Taipan zu verwandeln

Dann mach mal hinne, ich habe ja nicht ewig Zeit und jede Minute, die Du nicht als Taipan verbringen kannssst, issst eine verssschenkte Minute

/Oh man, warum musste es ausgerechnet ein Taipan sein! So aufgeregt wie Anubis ist, beißt er mich noch, bevor ich es schaffe mich in einen Taipan zu verwandeln, da er unbedingt mit mir ihm Garten rumschlängeln möchte/.

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Zwei Wochen war nach seinem ersten erfolgreichen Versuch sich in einen Inland Taipan zu verwandeln vergangen, als es Harry endlich gelang sich nach belieben in eben diesen zu verwandeln. Drei Stunden lag Harry nun schon als Taipan in Anubis Terrarium, während dieser unwissend unten in der Höhle vergnügt vor sich hinschlängelte, als es an Harrys Zimmertür klopfte und bevor es Harry schaffte sich zurück zu verwandeln Malcom vorsichtig das Zimmer betrat.

„Harry? Harry, bist Du da?"

/Oh man, lass bitte seine Schlange im Terrarium sein, sonst kriege ich noch bevor ich elf bin einen Herzinfarkt/.

„Harry?"

/Er scheint nicht da zu sein, komisch ich habe gar nicht gemerkt, wie er das Haus verlassen hat. Gott sei Dank liegt seine Schlange im Terrarium, auch wenn ich sie irgendwie anders in Erinnerung hatte. Aber das liegt wohl daran, dass ich sie mir nie genau angeschaut habe/.

Malcom ging dabei zum Terrarium und sah sich die Schlange mit einer gewissen Abscheu an.

„He Du, meinst Du Harry hätte etwas dagegen, wenn ich mir ein Buch von ihm ausleihe, ich weiß, dass er ein Buch über Pflanzen hat, dass mir vielleicht bei meiner Arbeit helfen könnte, da ich mit dieser einen Pflanze nicht zurecht komme".

/Was mache ich hier eigentlich? Harry färbt echt zu sehr auf mich ab, jetzt unterhalte ich mich schon mit einer Schlange und frage sie, ob ich mir etwas von Harry ausleihen kann/.

Doch gerade, als er seinen Gedanken zu Ende gedacht hatte, sah er wie die Schlange mit dem Kopf nickte. Harry hatte dies ganz unbewusst getan, da er in diesem Moment vergessen hatte, das er eine Schlange war und Malcom nur seien Erlaubnis geben wollte.

Malcom stolperte zwei Schritte zurück und plumpste dabei auf Harrys Bett.

„Hast Du mich jetzt verstanden, oder werde ich jetzt verrückt? Du hast doch gerade genickt, oder?"

/Oh Scheiße! In was für einen Schlamassel habe ich mich jetzt wieder hinein manövriert! Ich kann doch Malcom nicht zeigen, dass ich mich in eine Schlange verwandeln kann. Wenn ich eins gelernt habe, dann dass man bestimmte Geheimnisse besser für sich behält. Insbesondere wenn man in der Welt der Zauberer lebt und weiß wie leicht es ist in den Geist eines anderen einzudringen. Aber ich kann auch nicht zulassen, dass Malcom sich für verrückt hält, also was mache ich jetzt?/.

Während Harry dies dachte, war Malcom wieder einigermaßen zu sich gekommen und schüttelte nur ungläubig mit dem Kopf.

/Man, wie blöd bin ich eigentlich, natürlich habe ich mir das nur eingebildet. Das scheint wohl einer der Nachteile zu sein, wenn man mit einem Zauberer lebt/ und dabei schnappte sich Malcom das Buch das er suchte und verließ kopfschüttelnd das Zimmer.

/Da habe ich ja noch einmal Glück gehabt. Aber ich muss ab jetzt besser aufpassen, sonst werde ich noch auffliegen und das möchte ich nun wirklich nicht. Insbesondere deswegen, da es mir ohnehin schon schwer fällt, meine Familie anzulügen bzw. etwas zu verheimlichen/ und dabei verwandelte sich Harry zurück.

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Kurz darauf war Harry unten in seinem Koffer auf der Suche nach Anubis. Als er ihn gefunden hatte, trug er ihn unter dessen Protesten nach oben und legte ihn in sein Terrarium. Danach stieg Harry wieder in den Koffer, allerdings diesmal in die Ebene Vier, also in die Wohnung, zog sich seine Sportklamotten an und schlich sich, nachdem er den Koffer wieder verlassen hatte aus dem Haus. Er lief dann ein paar Runden um den Block und kam so verschwitzt wieder im Greifenweg 7 an. Wie es das Schicksal so wollte traf er dort auch auf Malcom und konnte ihm so Weißmachen, das er gerade vom Jogging zurückkam. Malcom erzählte ihm daraufhin, dass er sich ein Buch aus Harrys Zimmer ausgeliehen hatte, verschwieg jedoch das Erlebnis mit der Schlange oder vielmehr Harry, jedoch wusste er es ja nicht anders.

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Es war spät am Abend und Harry lag schon in seinem Bett, als er den Tag noch einmal Revue passieren lies.

/So kann ich einfach nicht weiter machen, ich kann meine Familie nicht weiter so schamlos belügen, doch gleichzeitig kann ich ihnen nicht die Wahrheit sagen, also, was soll ich nur machen. Am Besten ich frage Mal die Kobolde um Rat, sie schienen verschwiegen zu sein und ich kann die Frage ja so stellen, dass sie theoretisch klingt. Auf alle Fälle muss ich etwas unternehmen, so kann das einfach nicht weiter gehen/ und mit diesen Gedanken schlief Harry ein.

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Ende Kapitel 29, nächste Woche wahrscheinlich schon am Samstag dann Kapitel 30!

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Allgemeiner Teil:

Einige haben mich gefragt, ob ich ein zusätzliches Kapitel zu Weihnachten update, hierzu ein Vorschlag. Ihr schickt mir zurzeit immer so um die 25 reviews, das wäre nach diesem und dem nächsten, also insgesamt 600, sobald diese Zahl erreicht ist stelle ich ein weiteres Kapitel online, wenn ihr es dann noch vor Sylvester schafft, 625 zu erreichen, ein weiteres, dieses würde dann den Titel: Der Brief, tragen, als das letzte Kapitel vor Hogwarts sein. Im neuen Jahr, würde somit auch Hogwarts beginnen!

Zu den Squibs, ich weiß, es sind viele, aber ansonsten wäre es schwer gefallen die anderen in der FF zu lassen, über Muggel zu schreiben ist nun wirklich uninteressant, oder?

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An 12Michi12: Tja, mit der Freundin lagst Du ja nicht ganz Richtig, ich hoffe Dir gefiel die Idee trotzdem

An Chriiis: Ich hoffe ich konnte Dir in diesem Kapitel einige Wünsche erfüllen, der Almanach und Okklumentik tauchten ja wieder auf. Harry wird einige Streiche in Hogwarts machen, versprochen. Zum Haus, nur soviel 4 Freunde kommen nach Hogwarts!

An H4rry: Wie Du gelesen hast nichts von Beiden, zu Weihnachten, kann ich nur schreiben, wir werden sehen.

An Basti: Einen kennt er jetzt ja schon und andere werden noch folgen.

An Tybman: Meckern ist in Ordnung, macht meine FF besser, da ich mich mehr anstrengen muss. Die Dursley möchte ich weiter einbringen, deswegen auch Dudley als Squib.

An Ina Bauer: Dudley bleibt ein Squib, Dein anderer Vorschlag deckt sich allerdings ziemlich mit meiner Idee.

An Quarks: Wenn ich mit dem Alter nicht total daneben lag, ist Harry jetzt 10 Jahre und kommt nächstes Jahr nach Hogwarts.

An Snape126: Schade, wunder Dich nicht, wenn ich Deine Idee in den nächsten Kapiteln noch nicht einbringe, ich habe da schon meine genaue Stelle, wann es meiner Meinung nach am Besten passt.

An Fawkes-90: Ok ein kleiner Tipp zu den Häusern, es sind vier Freunde die nach Hogwarts kommen.

An Secreta: Oh ja, auf Snape freue ich mich auch schon. Meine Ideen die ihn betreffen sprudeln zurzeit nur so aus mir heraus.

An DKub: Magisches Recht, stimmt eine gute Idee, wenn Dir noch mehr Gebiete einfallen nur her damit.

An Alex Black5: Zurzeit anscheinend schon, allerdings Petunia wohl mehr aus Neid und Missgunst.

An AISCHILOS: Draco ist erst 10 Jahre und kann seine Meinung nicht über Nacht ändern, allerdings wird es deswegen noch Stress geben, wie er sich dann entscheidet, weiß ich selber noch nicht, obwohl die Tendenz zu Harry und Co geht.

An blut: Leider hätte das Gespräch von Luc mit Draco, wegen dem Zeugnis das Kapitel gesprengt. Vielleicht bringe ich es aber irgendwann in einem Flashback unter.

An OxMoxTatze: Sorry, dass ich Dich letztes Mal vergessen habe, aber ich bekam Deine review nicht zugeschickt. Werde mich aber bessern, versprochen!

An PowL, Dax, natsucat, Drizzt Do'Urden, Hermine Potter: Danke für eure reviews, ich hoffe es kommen noch reichlich davon

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So, dass war es Mal wieder, ich fand dieses Kapitel, ohne im Eigenlob zu versinken, war eines meiner Besten, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Ich hoffe ich bekomme wieder einige reviews und das nicht nur wegen meiner Herausforderung!

Bis nächste Woche,

Euer

chaine