Hallo meine Lieben,
hier habe ich ein neues Kapitel für euch :)
Wir befinden uns im Endspurt, nur noch 3 Kapitel bis zum Schluss!
Vielen Dank an alle, die ein Review hinterlassen haben :)
Liebe Grüße,
-Cananas-

Disclaimer: Alle Charaktere gehören Stephenie Meyer.

Kapitel 36

Ist es zu spät?

Edwards Sichtweise

Ich wachte um Punkt 7 Uhr auf. Gestern war mein Geburtstag – es war ein wundervoller Tag. Ich sprang aus meinem Bett und öffnete das Fenster. Eine kühle, angenehme Brise begrüßte mich und wünschte mir einen guten Morgen. Die ersten Sonnenstrahlen berührten meine Haut. Über die letzten Tage hinweg habe ich sehr viel Zeit mit Bella und meinen Freunden verbracht. Ich muss zugeben, dass ich sie alle sehr vermisst habe. Ich habe sie sehr vermisst. Ich erinnere mich an die Momente, an denen ich die Möglichkeit hatte Bella zu küssen – wir hatten bereits zwei davon. Ich lachte leise in mich hinein. Es war wirklich ein super Geburtstag für mich.

Ich setzte mich auf das Bett und sah Bellas Geschenk. Ich öffnete die Schleife und öffnete die Schachtel. Ich fand ein Notizbuch mit einem Blumendeckblatt. Ich öffnete das Buch eifrig um herauszufinden, was sie geschrieben hatte. Auf der ersten Seite stand in Großbuchstaben „Hi Edward!" geschrieben. Auf der zweiten Seite stand:

5 Dinge, die Edward Cullens Freundin tun sein sollte

Sei verständnisvoll. Mit Edward zusammen zu sein benötigt jede Menge Geduld. Ich sage dir, Mädchen, wenn ich sage jede Menge, dann meine ich auch jede Menge. Er kommt normalerweise zu spät zu Dates, weil er immerzu beschäftigt ist. Mach dir aber keine Sorgen, er weiß, wie er es wieder gut machen kann. Manchmal, oder sollte ich besser sagen die meiste Zeit, benimmt er sich wie ein Kind.

Verstehe dich gut mit seinen Freunden. Emmett und Jasper sind seine besten Freunde. Was kannst du von ihnen erwarten? Sie sind wahnsinnig lustig, fürsorglich, frech und kindisch. Wenn du sie einmal besser kennen lernst, wirst du feststellen, dass das Sprichwort „gleich und gleich gesellt sich gern" stimmt. Du wirst auch verstehen, weshalb Edward mit ihnen befreundet ist. Finde einen Weg ihr Vertrauen zu gewinnen. Sei einfach du selbst und mache Späße mit ihnen. Sei nicht zu ernst, sonst machen sie sich lustig über dich. Sie mögen keine Mädchen, die zu viel von sich selbst halten und kein vernünftiges Gespräch führen können. Ich hoffe, dass du sie wertschätzen wirst, denn Edward schätzt sie sehr. Glaub mir, es ist besser sie auf deiner Seite zu haben.

Sei respektvoll zu seinen Eltern. Du wirst von ihrer Herzlichkeit überwältigt werden. Carlisle und Esme sind sehr süß, aber sie machen viel zu gerne Überraschungsbesuche. Sie werden dich auch mit Geschenken eindecken, also sei immer dankbar. Ich muss dich auch warnen – sie lieben es Partys und andere Events zu organisieren.

Sei bereit für Intrigen. Das ist Edward Cullen von dem wir hier reden. Intrigen sind unvermeidbar. Habt einfach Vertrauen ineinander. Er mag vielleicht ein Player sein und sich manchmal auch wie einer benehmen, aber in Wahrheit hat er nur eine in seinem Herzen. Diese eine bist DU.

Liebe ihn mit deinem ganzen Herzen. Edward hat Probleme seine Gefühle auszudrücken. Du musst herausfinden, wie er dir seine Liebe zeigt. Er hat außerdem ein krasses Temperament und wird vielleicht auch mal seine Stimme gegenüber dir heben. Wenn er wirklich wütend ist, würde ich dir raten ihm aus dem Weg zu gehen bis er sich wieder beruhigt hat. Bekämpfe Feuer nicht mit Feuer. Er gibt auch gerne viel Geld aus, versuche ihm zu helfen ein bisschen sparsamer mit dem Geld umzugehen. Arroganz ist ein Teil seiner Persönlichkeit. Edward gibt gerne mit seinen Erfolgen und seinem Besitz (besonders sein geliebtes Auto) an. Er ist auch ein Typ, der schnell eifersüchtig wird, obwohl er es nie zugeben würde. Wenn er krank ist gib ihm bitte SLP (sanfte, liebende Pflege), weil er sonst etwas komisch wird (er wird glücklich, wenn er krank ist; es ist total komisch). Edward hat viele Fehler, die ich nicht alle einzeln aufzählen kann, weil dieses Buch nicht genügend Seiten hat. Dennoch hoffe ich, dass du ihn so akzeptierst, wie er ist. Versuche nicht ihn zu ändern, zwinge ihn nicht Dinge zu tun, die er nicht tun will und trenne ihn nicht von seinen Freunden. Liebe ihn einfach. Liebe ihn mit deinem ganzen Herzen und mach ihn glücklich. Du kannst dich wirklich glücklich schätzen, dass du ihn hast.

Als ich fertig mit lesen war, konnte ich mir ein kurzes Schmunzeln nicht verkneifen. Was ist denn in sie gefahren? Ich war gerührt, aber gleichzeitig war ich auch nervös und verängstigt. Es war, als würde sie sich verabschieden. Letzte Nacht hatte sie sich komisch verhalten.

Nein, sie würde mich nicht einfach so verlassen… Ich versuchte das Gefühl der inneren Unruhe zu verdrängen. Ich blätterte um und las auf der nächsten Seite weiter:

Was Bella Edward sagen möchte:

Ich möchte dir danken, Edward. Für alles. Danke, dass du so nett zu mir warst. Danke für die tollen Klamotten, Schuhen, Taschen und für den Schmuck. Danke für Viktore, Hugo und Jean. Danke, dass du mir ein Zimmer in deinem Haus gegeben hast. Danke, dass du mir London gezeigt hast. Danke für Emmett und Jasper. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast mich zur Uni zu bringen. Danke, dass du mein Freund warst. Danke, dass du mich in dein Leben gelassen hast.

Ich entschuldige mich für all das, was ich getan habe und das dir Schmerzen bereitet hat oder dich geärgert hat. Seit dem Tag an dem wir uns das erste Mal getroffen haben, habe ich dich irritiert. Es hat alles damit angefangen, als ich deine Bestellung aufnehmen wollte. Du fragtest mich, wieso ich denn an den Tisch gekommen bin, obwohl du nicht nach mir gerufen hattest. Ich mag es dich zu reizen, weil es lustig und auch süß ist, wenn du wütend bist.

Es war wirklich schön dich kennen zu lernen. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals die Verlobte eines berühmten Schauspielers sein würde. Die Erfahrung war wirklich außergewöhnlich. Ich werde nie vergessen, wie uns die Paparazzi belästigten. Du hast mir geholfen zu begreifen, dass Träume wahr werden können. Du hast meinem Selbstvertrauen erhöht, als du mich gegenüber Lauren verteidigt hast; Lauren ist jetzt übrigens viel netter zu mir, als damals. Bitte sag deinen Eltern, dass es mir Leid tut sie angelogen zu haben. Ich hoffe, dass sie mir eines Tages verzeihen können. Weißt du was? Es ist jetzt ein ganzes Jahr her, dass ich zugestimmt habe deine Verlobte zu spielen! Zeit vergeht so schnell. Gefällt dir mein Geschenk? Berührt es dich? Ach komm schon, nicht weinen, ok? Alles Gute zum Geburtstag! Viel Glück mit deiner Karriere, ich verspreche dir, dass ich jeden deiner Filme anschauen werde. Ich werde dich immer unterstützen, aber bitte erwarte nicht, dass ich mich einem Fanclub anschließe mit diesen verrückten, kreischenden Mädchen. Denk immer daran zu beten! Pass auf dich auf. Ich habe übrigens noch eine Nachricht für die Medien aufgenommen. Ich habe gesagt, dass wir uns einvernehmlich entschieden haben unsere Beziehung zu beenden. Es war niemand sonst involviert. Wir haben einfach gemerkt, dass wir nicht füreinander gemacht sind und haben uns deshalb entschieden freundschaftlich auseinander zu gehen. Die Aufnahme kannst du in der Schublade vom Nachttisch in meinem Zimmer finden. Tschüss.

Ich riss meine Augen von ihrem Geschenk weg. Ein Wort kam immer wieder in meinen Kopf zurück. Tschüss. Sie hat sich verabschiedet. Es ist ein ganzes Jahr vergangen und ich habe es nicht einmal bemerkt. Ich versuchte den Kloß in meinem Hals Brust.

Sie hat sich auch gestern Nacht von mir verabschiedet…

Ich legte das Notizbuch auf das Bett, als ich eine Schachtel auf meinem Nachttisch liegen sah. Ich las die Notiz und öffnete die Schachtel. Bella hat mir einen Kuchen gebacken, aber statt den Worten Happy Birthday standen mit Zuckerschrift die Worte Ich Bin Glücklich Für Dich geschrieben. Ich strich mit meiner Hand durch meine Haare. Sie ist glücklich für mich? Ich verstehe das nicht. Sollte das ein schlechter Scherz sein? Ich schüttelte meinen Kopf und ging eilig zu ihrem Zimmer.

„Du kannst mich nicht verlassen… Nein…", flüsterte ich immer und immer wieder zu mir selbst. Ich stürzte voller Hast in ihr Zimmer. Bellas Bett war leer. Wahrscheinlich ist sie gerade im Badezimmer und duscht sich. Ja, ganz bestimmt duscht sie gerade. Ich klopfte an die Tür, aber niemand antwortete. Ich klopfte noch einmal und rief ihren Namen, aber immer noch keine Antwort. Ich öffnete die Tür und musste feststellen, dass das Bad wie auch ihr Zimmer leer war. Ich durchsuchte das Zimmer nach irgendwelchen Hinweisen – ihre Kleidung war noch im Schrank. Ich setzte mich aufs Bett. Beruhig dich, Edward. Ihre Klamotten sind noch hier, also ist sie wahrscheinlich unten. Plötzlich erblickte ich etwas. Bellas Halsband und ihr Verlobungsring lagen auf ihrem Nachttisch – der Schmuck, den ich ihr gegeben habe. Daneben lag auch eine weitere Nachricht von Bella.

Es wird Zeit, dass du den Ring der Richtigen gibst. Du hast bereits dein Glück gefunden – du warst nur zu betrunken um es gestern Nacht zuzugeben. Jetzt wird es Zeit, dass ich mein eigenes Glück finde.

Bella

Ich blickte mit starrem Blick auf das Geschriebene. Meine Knie zitterten und ich setzte mich auf ihr Bett. Ich las ihren Brief noch einmal und dann noch einmal.

„Bella… Nein… Nein…" Tränen liefen mir über die Wange, aber ich konnte sie nicht stoppen.

Ich wischte mir mit der Hand die Tränen aus dem Gesicht, als ich zu Emmetts Zimmer lief. Sie werden wissen, wohin sie gegangen ist. Ja, sie wird es ihnen sicher gesagt haben… Ich muss nur Emmett, Jasper oder Jacob fragen und dann kann ich sie finden. Ich schüttelte Emmett, um ihn aufzuwecken. Es dauerte eine Zeit lang, da Emmett immer sehr tief schläft.

„Emmett! Wo ist Bella?", rief ich.

„Hmmmm?", antwortete Emmett mit geschlossenen Augen. Ich griff nach seinen Schultern und schüttelte ihn noch stärker.

„Ahhhh! Edward… Ich schlafe noch", beschwerte sich Emmett. „Lass mich in Ruhe…"

„NEIN! ANTWORTE MIR! WO IST BELLA?!", schrie ich. Emmett drehte sich mit einem genervten Gesichtsausdruck zu mir.

„Bitte sag mir nicht, dass du vergessen hast, wo ihr Zimmer ist? MANN!"

„Emmett, ich meine es ernst. SAG MIR WOHIN SIE GEGANGEN IST!"

„Edward, ich meine es auch ernst. Schau doch einfach in Bellas Zimmer nach –wenn sie nicht da ist, ist sie vielleicht schon zur Uni gefahren." Emmett drehte sich wieder weg von mir.

„Gut", gab ich genervt zurück. „Wenn du es mir nicht sagen willst, dann frage ich eben Jasper."

Ich lief zu Jaspers Zimmer. Er saß auf seinem Bett mit dem Rücken an die Wand und las ein Buch. Er sah überrascht aus mich so früh am Morgen zu sehen.

„Wie geht's, Edward?"

„Wo ist Bella?", fragte ich ihn direkt. Ich hatte keine Zeit zu verlieren.

„Ähm… In ihrem Zimmer?" Jasper schien verwirrt zu sein.

„Spiel jetzt nicht den VERWIRRTEN!", schrie ich ihn an. „WO IST SIE?"

„Hä? In ihrem Zimmer! Oder vielleicht frühstückt sie oder ist schon in der Uni."

Ich griff nach seinen Schultern und schüttelte ihn kräftig.

„SAG MIR WO SIE IST! SAG ES MIR!"

Emmett war mir in Jaspers Zimmer gefolgt und löste vorsichtig meine Hände von Jaspers Schultern. Ich schlug mit meiner Faust gegen die Wand. Mann, jetzt kamen mir auch schon wieder die Tränen.

„Wir sind wirklich verwirrt, Edward. Wieso benimmst du dich denn so komisch?", wollte Emmett wissen.

„SIE IST NICHT MEHR HIER! SIE HAT MICH VERLASSEN! Ich weiß nicht, wo sie ist…"

„Bella ist gegangen? Nein, davon hat sie uns nicht erzählt…", meinte Jasper.

Ich hätte wieder meine Faust gegen die Wand geschlagen, aber Emmett hielt sie fest.

„Selbst wenn du die Wand noch ein paar Mal schlägst, wird das Bella nicht zu uns zurückbringen", sagte Emmett. „Du wirst nur dich und die Wand verletzen. Die arme Wand."

„Ich glaube, dass Bella uns wirklich verlassen hat", meinte Jasper plötzlich. In der Hand hielt er einen Brief.

„Was ist das?", wollte Emmett wissen.

„Es ist ein Brief von ihr. Ich wette, dass du auch so einen hast. Ein Brief für Alice hat sie hier auch noch dazugelegt."

„Scheiße", rief Emmett, als er zu seinem Zimmer lief. Er kam zurück mit zwei Briefen in seiner Hand – einer davon für Jacob.

„Wie konnte sie das nur tun?! Sie ist einfach gegangen ohne sich zu verabschieden!", klagte ich. Ich ging nach unten und sah sofort Mr. Johnsons trauriges Gesicht. Bella hatte auch Briefe für die Angestellten geschrieben. Sie hätte es mir zumindest sagen sollen. Mit einem großen Seufzer setzte ich mich auf den Lounge Sessel im Wohnzimmer. Ich weiß nicht, wie ich mich im Moment fühle? Wut? Trauer? Schmerz? Abneigung? Emmett und Jasper setzten sich auf das Sofa gegenüber von mir. Emmett erwähnte, dass er Jacob angerufen hatte und dieser sofort zu uns kommen würde. Jasper hatte bereits auch Alice angerufen. Nach einer halben Stunde kamen Jacob und Alice. Sie haben auch gelesen, was Bella geschrieben hat. Im Moment weinte sich Alice an Jaspers Schulter aus. Jacob sagte nichts. Seit er den Brief gelesen hatte, war er still.

„Wie konnte Bella uns das antun? Sie hat uns alle verlassen!", meinte Alice heulend. „Am allerwichtigsten ist, dass sie dich, Edward, verlassen hat, obwohl ihr verlobt seid! Was ist bloß in sie gefahren?!" Alice versuchte ihre Tränen wegzuwischen.

„Warum hat sie es mir nicht gesagt... Wir sind doch beste Freunde…", meinte Alice traurig.

„Ich glaube, dass sie genug von dieser ganzen Scheiße hatte, und außerdem ist ihre Vereinbarung schon längst abgelaufen", sagte Jacob plötzlich mit einem bösen Blick in meine Richtung. In seiner Stimme hörte man unterdrückte Wut.

„Was meinst du mit dieser Scheiße?!", gab ich zurück.

„Du verstehst es immer noch nicht, oder Edward? Du hast ihr bereits genug Schmerzen zugefügt!" Jacob starrte mich weiterhin mit einem durchdringenden Blick an. „Das Jahr, das Bella mit dir verbracht hat, war eine komplette Verschwendung, weil alles, was du getan hast, sie zum Weinen gebracht hat." Jacob betrachtete mich mit Verachtung. „Um ehrlich zu sein bin ich ziemlich glücklich darüber, dass Bella gegangen ist, selbst wenn es bedeutet, dass sie auch uns verlassen hat."

„Du hast keine Ahnung wovon du redest", warnte ich ihn drohend. Woher wusste er von meiner Vereinbarung mit Bella?

Alice unterbrach uns. „Bevor ihr zwei euch jetzt gleich an die Gurgel geht, möchte ich etwas klären. Jacob, du hast gesagt, dass ihre Vereinbarung abgelaufen ist? Was meinst du denn damit?", fragte Alice unschuldig. Emmett und Jasper tauschten vorsichtige Blicke und drehten sich dann beide in Richtung Jacob. Viktore, Hugo, Jean und Mr. Johnson waren ins Wohnzimmer gekommen ohne dass wir es bemerkt hatten und warteten nun auch gespannt auf das, was Jacob zu sagen hatte.

„Es macht keinen Sinn das alles noch länger zu verheimlichen", begann Jacob. „Ich glaub, dass es Zeit wird, dass jeder von euch darüber Bescheid weiß –" Ich unterbrach ihn.

„Ich habe Bella dafür bezahlt, dass sie sich ein Jahr lang als meine Verlobte ausgibt", erklärte ich. „Ich wollte Tanja zurückgewinnen und dem ganzen Gerede ein Ende setzen." Alice, Viktore, Hugo, Jean und Mr. Johnson waren geschockt. Ich sah aus dem Augenwinkel, wie Mr. Johnson seinen Kopf schüttelte.

„Also war alles nur gespielt? Nichts davon war echt?", fragte Alice. Ihre Augen suchten nach Antworten in meinem Gesicht. Ihr eigener Gesichtsausdruck war schwer zu lesen. Ich sah, wie Jasper sie zu beruhigen versuchte, indem er ihr über den Rücken streichelte.

„Ja, nichts davon war echt…", sagte ich ihr wahrheitsgemäß. Alice lachte kurz bitter und kam dann zu mir herüber. Sie holte mit ihrer Hand aus und gab mir eine schallende Ohrfeige. Ich war schockiert von ihrem Verhalten.

„Du liegst falsch, Edward. Da war etwas Echtes zwischen euch. Bella hat dir ihre wirklichen Gefühle gezeigt. Ich kenne sie – wenn sie über dich redet wird sie plötzlich ganz schüchtern und sie wird ganz rot. Ihr Lächeln reicht bis zu ihren Augen. Sie kichert, wenn ich sie wegen dir necke. Wusstest du, dass sie mir sogar erzählt hat, wie du ihr den Antrag gemacht hast? Sie hat gesagt, dass es in einem Park war und dass es ein Feuerwerk gab und dass du sogar für sie gesungen hast! Ich habe Bella glücklich gesehen! Ich hätte nie gedacht, dass das alles nur gespielt war!" Ich hörte Alice zu, konnte ihr aber währenddessen nicht ins Gesicht sehen. Ich hatte nicht genug Mut um das zu tun. Mr. Johnson kam zu mir.

„Sir, ich denke, dass Sie das wissen sollten. Eines Nachts kam Ms. Bella sehr spät nach Hause, allein. Sie zwei hätten an dem Abend angeblich ein Date haben sollen. Sie hat mich gebeten Ihnen davon nichts zu sagen. Sie kamen am nächsten Tag nach Hause und fragten Ms. Bella, ob sie auf Sie gewartet hat. Ms. Bella hat es einfach nur weggelacht. Ich glaube aber trotzdem, dass sie an dem Abend auf Sie gewartet hat", meinte Mr. Johnson.

„Nein, sie hat nicht auf mich gewartet…" Ich konnte mich sehr gut an die Szene erinnern. Ich hatte sie um ein Date gebeten, aber Tanja wurde krank und ich ließ Bella allein im Einkaufszentrum. Ich konnte sie nicht anrufen oder ihr schreiben. An dem Abend hatte ich mich für Tanja entschieden."

„Sir, sie hat doch auf Sie gewartet."

„Ich erinnere mich an etwas", meinte Alice plötzlich. „Bella hat ihr Bestes getan, um Karten für das Phantom der Oper zu bekommen. Habt ihr es euch gemeinsam angeschaut?", wollte Alice von mir wissen.

„Nein. Ich habe ihr die Tickets für den dreifachen Preis abgekauft, weil Tanja es sich anschauen wollte. Ich habe Bella zwar versprochen, dass wir es uns ein anderes Mal ansehen werden, allerdings wurde alles immer komplizierter und letztendlich hatten wir doch nicht mehr die Chance es gemeinsam zu sehen."

„Die Karten, die Bella gekauft hatten, waren für die allerletzte Aufführung", gab Alice wütend zurück. „Es gab keine andere Möglichkeit mehr die Show anzusehen. Sie ist extra früh aufgestanden um die Tickets zu bekommen. Sie wollte es sich wirklich ansehen…" Alice starrte mir direkt in die Augen. Ich musste schwer schlucken, als mir alles klar wurde. Geschockt musste ich mich wieder hinsetzen. Erinnerungen schossen in meinen Kopf. Bellas Gesichtsausdruck in meinem Auto, als ich sie fragte, ob ich ihr die Karten abkaufen konnte. Ich wusste, dass sie verletzt war. Ich wusste, dass sie wütend war, aber damals war mir das ziemlich egal. Ich strich mir meiner Hand durchs Haar und blickte beschämt auf den Boden.

„Edward, erinnerst du dich an den Abend deiner Filmpremiere?", find Emmett an. „Bella war dort mit dir, dennoch bist du dann mit Tanja essen gegangen und hast Bella allein nach Hause gehen lassen. Sie wurde dabei fast vergewaltigt." Ich drehte mich geschockt zu Emmett.

„Was?", fragte ich. Das war unglaublich.

„Sie wurde von fünf Typen verfolgt", erzählte Jasper. „Sie haben ihr Kleid zerstört und waren gerade dabei noch Schlimmeres zu tun – zum Glück kam Jacob um ihr zu helfen, dann Emmett und zum Schluss ich."

Ich bedeckte meine Augen mit meinen Händen. Ich konnte mich daran erinnern, dass sie zusammen mit Emmett und Jasper nach Hause kam – mit anderer Kleidung als zuvor bei der Premiere. Ich fragte, wie es ihr ginge und sie antwortete, dass alles ok wäre. Ich wusste nicht, dass sie beinahe verletzt worden wäre. Ich bemühte mich meine Tränen zu unterdrücken, als ich Bellas Stimme hörte – singend. Ich schaute mich hektisch um und sah, dass Jacob sein Handy in der Hand hielt. Bellas Stimme kam von dort. Ich konzentrierte mich darauf, was sie sang. Es war Almost Lover. Dieses Mal lief mir eine verräterische Träne die Wange hinunter. Ich senkte meinen Kopf und weinte weiter, als ich ihre Stimme hörte. Das war auch der Moment, an dem ich mich an das, was sie gestern zu mir gesagt hatte, erinnerte.

Wusstest du, dass ich jemanden getroffen habe, der mir gezeigt hat, was wahre Liebe ist? Er sagte, dass wenn der Geliebte jemand anderen findet, aber man trotzdem lächeln und ihnen eine glückliche Zukunft miteinander wünschen kann, dann ist es wahre Liebe."

Deshalb waren auch die Worte Ich bin glücklich für dich auf dem Kuchen geschrieben, den sie für mich gebacken hat. Sie hat alles für mich getan, auch wenn sie dabei ihr eigenes Glück an zweite Stelle setzte. Sie hat all das vor mir geheim gehalten, weil sie mich nicht verletzen wollte. Sie hat mich geliebt. Das Lied endete, aber ich weinte weiter.

„Ich wusste nichts von all dem. Ich wusste nicht, wie sehr… sie… mich… geliebt hat…", stotterte ich zwischen Schluchzern. Was am meisten weh tat war, dass ich bis jetzt nicht wusste, wie sehr ich sie liebe…

Wie konnte ich nur so blöd sein?! Wie konnte ich ihr all diese schrecklichen Dinge antun?! Ich schlug mit meiner Faust fest auf den Tisch.

„Edward, hör sofort damit auf!", kommandierte Alice. Ich schaute zu ihr. „Sei ehrlich: Liebst du Bella?", fragte sie.

„Es ist jetzt egal, weil sie mich bereits verlassen hat. Es ist zu spät." Alice gab mir noch einmal eine Ohrfeige – dieses Mal sogar noch stärker. Ich fühlte es gar nicht mehr, ich war taub. Sie stieß mich grob und ich verlor meine Balance. Ich fand mich wieder mit meinem Hinterteil auf dem Boden.

„Wirst du jetzt einfach so aufgeben, Edward?! Wenn du sie wirklich liebst, dann wirst du sie suchen. Du wirst auf deine Knie gehen und du wirst mutig genug sein und sie um Vergebung bitten. Du wirst sie nicht gehen lassen!", schrie mich Alice an.

„Alice hat Recht", stimmte Jacob zu. „Sei ein Mann, Edward. Das Mädchen liebt dich und wenn du sie liebst, dann wirst du auch einen Weg finden sie zurück zu gewinnen. Bella hat ihren Teil bereits geleistet, jetzt bist du am Zug." Jacob streckte mir seine Hand entgegen. Ich nahm sie und er half mir wieder auf die Füße.

„Ich liebe sie", gab ich offen zu. „Ich denke, dass ihr beide Recht habt. Ich werde nach ihr suchen." Alle im Raum nickten mir aufmunternd zu.

„Ich werde aber eure Hilfe brauchen."

„Wir werden alles tun um dich zu unterstützen…", meinte Alice mit einem sanften Lächeln.

„Danke. Dieses Mal werde ich alles richtig machen." Ich war mir sicher.

„Ich bin echt froh, dass du es endlich gecheckt hast, Mann", sagte Emmett, als er und Jasper mich in eine Gruppenumarmung zogen.

„Hey, Alice, danke. Vielen Dank", sagte ich. Sie lächelte vorsichtig.

„Vielleicht kannst du ja eines Tages wieder mit mir reden ohne mir dabei gleich eine zu klatschen…", witzelte ich.

„Nein", widersprach mir Alice. „Ich habe es viel zu sehr genossen. Es hat mir Spaß gemacht Edward Cullen eine Ohrfeige zu geben."

Wir setzten uns alle wieder hin und ich fing an Anweisungen zu geben.

„Mr. Johnson, Sie zusammen mit Viktore, Hugo und Jean bleiben bitte hier. Sollte Bella doch wieder zurückkommen, wäre zumindest jemand daheim. Jasper und Alice, ihr zwei geht bitte zur Uni. Fragt andere Studenten, ob sie wissen, wo Bella ist. Emmett, ich will, dass du in das Restaurant fährst, in dem Bella früher gearbeitet hat. Das Restaurant heißt Lexie´s. Frag ihre Kollegen, wo sie sein könnte oder ob sie irgendetwas wissen. Jacob, du kommst bitte mit mir mit." Alle stimmten meinen Anweisungen zu.

„Emmett, Jasper und ich haben uns noch nicht geduscht", sagte ich weiter. „Wir duschen uns jetzt ganz schnell und ziehen uns etwas anderes an und dann können wir mit unserem Plan loslegen."

Nach einer knappen Viertelstunde war ich mit Jacob auf dem Beifahrersitz unterwegs.

„Ich kann es nicht glauben, dass ich dir helfe", murmelte er, als er aus dem Fenster schaute.

„Ich auch nicht. Ich kann auch nicht glauben, dass ihr mir alle helft." Wir lachten zusammen und dann wollte er von mir wissen, wohin wir unterwegs waren.

„Bevor wir nach Bella suchen, muss ich noch kurz etwas erledigen", antwortete ich ihm. „Ich wollte mich bei jemandem angemessen entschuldigen und verabschieden." Jacob gab mir einen bösen Blick.

„Bitte sag mir nicht, dass wir zu Tanja fahren…", forderte er.

„Ja, leider hast du da Recht", antwortete ich ihm. „Ich muss erst Dinge mit ihr klären." Jacob konnte seine Missbilligung nicht verstecken.

„Wieso wolltest du dann, dass ich dich begleite?! Wolltest du einen Zuschauer dabei haben?"

„Idiot. Ich wollte einfach nur Beistand haben."

„Du hast sogar noch den Mut mich einen Idioten zu nennen. Depp." Wir starrten uns gegenseitig an. Jacob sah sehr ernst aus, bis er mir seine Zunge rausstreckte. Wir kamen an Tanjas Haus an und ich stieg aus dem Auto aus. Jacob blieb sitzen. Ich klopfte gegen sein Fenster.

„Ich komme nicht mit dir mit, Edward." Jacobs Stimme wurde durch das Fenster etwas unterdrückt, aber ich konnte ihn dennoch verstehen.

„Doch, du kommst mit. Willst du, dass ich dich trage?! Bitte Jacob…", flehte ich ihn an. Er murmelte etwas und ich dachte, dass ich ihn fluchen hörte, aber dann stieg er langsam aus dem Auto aus. Tanjas Butler bat uns im Wohnzimmer zu warten, während er nach ihr rief. Nach ein paar Minuten kam Tanja und begrüßte uns.

„Was bringt dich hierher, Edward?", fragte sie neugierig.

Ich räusperte mich. „Tanja, ich weiß nicht, wie ich dir das erklären soll. Ich will dich nicht verletzen, aber ich denke, dass es nur fair ist dir zu sagen, was los ist…", fing ich an.

„Ich kann es nicht glauben, dass ich hier zuhöre...", kommentierte Jacob sarkastisch.

„Tanja, ich kann nicht mehr länger mit dir zusammen sein", sagte ich. Sie starrte mich reaktionslos an.

„Ich habe dir ja erzählt, dass ich Bella dafür bezahlt habe, dass sie meine Verlobte spielt. Ich habe erst jetzt realisiert, was sie mir wirklich bedeutet. Jetzt kann ich es mir auch erklären, wieso ich mir im so viele Sorgen mache, wenn sie nicht zu Hause ist. Jetzt weiß ich auch, wieso ich eifersüchtig bin, wenn ich sie mit einem anderen Mann sehe. Jetzt weiß ich auch, wieso ich mich mit ihr anders fühle. Ich liebe sie."

Immer noch keine Reaktion von Tanja. Ich weiß nicht, ob ich richtig lag, aber sie sah ziemlich gelangweilt aus.

„Es tut mir Leid, Tanja. Du wirst jemanden finden, der mit dir sein will. Ich hoffe, dass du mir vergeben kannst." Mit diesen Worten endete ich meine kleine Rede.

„Okay", sagte sie schließlich.

„Hä?" Diese Reaktion hatte ich nicht erwartet. Ich hatte gedacht, dass sie einen Aufstand machen würde, aber mit dieser Gleichgültigkeit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.

„Edward, ich habe gesagt, dass es ok ist. Gut. Ich verstehe es."

„Du meinst, dass ich einfach so gehen kann?"

„Ja."

„Warte mal eine Sekunde. Hey, du, Tanja Mädchen, das ist alles?!", unterbrach Jacob. „Keine Ohrfeige, kein Ausweinen? Kein Betteln, Edward, bitte verlass mich nicht? Keine Faustschläge gegen seine Brust? Kein Gar-Nichts?", wollte Jacob wissen. Tanja lacht ihn nur aus.

„Oh, bitte. Ich bin nicht jemand, der solche Dinge tun würde", sagte Tanja sarkastisch. „Ich meine, manchmal tue ich so etwas schon, aber ich gerade eben erst mein Makeup aufgetragen. Oh, so ganz nebenbei, mein komplettes Makeup-Set ist brandneu. Es ist aus Paris und ich liebe es! Zurück zu unserem Thema, es ist wirklich ok. Ich denke, dass ich es bereits kommen sah. Tu was auch immer du willst, Edward." Sie zuckte mit ihren Schultern.

„Danke", antwortete ich aufrichtig. Tanja sah mich amüsiert an.

„Du liebst dieses Mädchen wirklich", kommentierte sie und ich lächelte schüchtern.

„Das ist echt komisch, Mann. Ich hab wirklich ein bisschen mehr Drama erwartet", unterbrach Jacob plötzlich. Tanja hob eine Augenbraue.

„Oh, ich hab es ganz vergessen. Tanja, das ist Jacob. Jacob, das ist Tanja."

„Wie auch immer", sagten beide gleichzeitig, während sie von einander wegblickten. Mein Handy klingelte und ich entschuldigte mich kurz. Ich ging aus Tanjas Haus und nahm den Anruf an. Es war Jasper. Er sagte, dass Bella sich von der Schule abgemeldet hatte. Die Schulleitung und ihre Lehrer hatten keine Ahnung, wo sie hingegangen ist. Er meinte auch, dass sie zu Bellas Eltern gefahren sind. Sie wussten auch nicht, wo Bella im Moment war. Laut ihren Eltern war sie ziemlich früh am Morgen bei ihnen und sagte ihnen, dass sie gehen würde. Leider sagte sie auch ihnen nicht, wohin sie gehen würde, nur, dass sie ihre Eltern bald anrufen würde. Ich dankte ihm und ging wieder in Richtung Tanjas Wohnzimmer. Ich hörte, wie Tanja und Jacob sich unterhielten.

„He, du, Mädchen mit den rosa Haaren, vielleicht könntest du ja mal ein guter Gastgeber sein und mir etwas zu trinken anbieten. Ich bin ziemlich durstig."

„Ich hab dich ja nicht eingeladen", gab Tanja zurück.

„Naja, Edward hat mich hierher geschleppt. Ach komm schon, Kleine…"

„Nenn mich nicht so! Mein Name ist Tanja!"

Jacob lächelte, während Tanja eher weniger begeistert dreinschaute. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Ich wusste, dass die beiden gut zusammen passen würden. Ich entschied mich Jacob bei Tanja zu lassen. Ich hoffte nur, dass das Ganze ein gutes Ende zwischen den beiden nehmen würde. Ich stieg in mein Auto und fuhr zum Waisenhaus. Als ich dort ankam wurde ich sofort von einer der Krankenschwestern in Empfang genommen. Die Kinder liefen alle zu mir her. Mary kam mutig zu mir und fragte mich, ob ich jetzt ein neues Mädchen hätte.

„Hä?", wunderte ich mich. Was für ein neues Mädchen?

„Bella hat gesagt, dass du das nächste Mal mit einem neuen Mädchen zu uns kommst. Sie hat gesagt, dass wir alle nett zu ihr sein sollen, wie zu einer Schwester. Also, wo ist sie?", fragte mich Mary unschuldig.

„Es tut mir Leid, Mary. Ich bin allein gekommen. Kannst du mir sagen, was Bella noch zu dir gesagt hat?"
„Ähm… Sie hat gesagt, dass wir sie jetzt für eine Weile nicht sehen werden, aber sie hat nicht erklärt, wieso. Sie hat nur noch gesagt, dass du eine neue Freundin mitbringen wirst. Was noch… Oh, bei deinem ersten Besuch habe ich sie gefragt für wen sie sich entscheiden würde – Jacob oder dich." Mein Herz setzte einen Schlag aus.

„Was hat sie geantwortet?"

„Sie hat Edward gesagt. Ich fragte sie noch einmal und sie meinte, dass sie dich immer noch wählen würde." Ich grinste Mary begeistert an und konnte nicht anders als sie hochzuheben und im Kreis zu schwingen. Sie kicherte, als ich sie wieder absetzte.

„Ist das alles, Mary?"

Sie nickte.

„Ok. Ich werde euch bald wieder besuchen. Aber jetzt muss ich nach jemanden suchen."

„Ist Bella beim nächsten Mal wieder dabei?"

Zuerst dachte ich zu sagen, dass ich es hoffe…

„Natürlich wird sie das nächste Mal wieder dabei sein", antwortete ich ihr dann zuversichtlich.

Ihre Uni weiß nicht, wo sie ist. Ihre Eltern wissen es nicht. Sogar die Kinder im Waisenhaus wissen nichts. Bedeutet das, dass sie nicht gefunden werden will?

„Bella, ich muss dich finden. Ich muss dich wieder sehen. Ich muss mich entschuldigen. Ich muss mich bedanken. Ich muss dir sagen, dass ich dich liebe, dass ich dich brauche", flüsterte ich mir selbst zu. Mein Handy klingelte und ich antwortete sofort.

„Edward, ich glaube, dass du hierher kommen musst, zu Lexie´s. Ich hab das Gefühl, dass diese Rosie etwas weiß", sagte Emmett.

Es ist Rosalie und nicht Rosie!", hörte ich jemand im Hintergrund rufen.

„Pst, ignorier das einfach", meinte Emmett. „Komm so schnell wie möglich hierher. Ok?"

„Ich komme sofort."

Ich hoffe, dass diese Rosie, ich mein Rosalie, mir helfen kann. Bitte gib mir eine Chance sie wieder zu sehen. Bitte…