Ok...nächstes Kapitel. Wichtige Frage am Ende, bitte lest sie durch.

Edward drehte sich zu mir und öffnete schon den Mund, wahrscheinlich um zu fragen, was los war, als er meinem erschrockenen Gesichtsausdruck sah und meinem Blick folgte. Die anderen hatten nichts bemerkt und redeten munter weiter, doch trotzdem konnte man die Worte der Nachrichtensprecherin deutlich verstehen:

...Leiche gefunden. Die Frau wurde anhand ihres Ausweises als Jasmin Brandon identifiziert, Angehörige sollen sich bitte beim Police Department von Forks melden. Erste Untersuchungen ergaben, dass die Frau jedoch nicht an den Folgen des vorangegangenen Autounfalls starb, da sie keine äußeren Verletzungen außer einer kleinen Platzwunde an der Stirn vorweisen kann. Was hat das zu bedeuten? Mord? Nähere Informationen wurden noch nicht preisgegeben, doch wir halten Sie auf dem Laufenden. Und damit zum Wetter..."

Langsam drehte er mir den Kopf zu. Panisch versuchte ich, meine erhitzten Wangen zu verstecken, indem ich die Ellenbogen auf der Tischplatte abstützte und mein Gesicht in die Hände legte.

„Seltsam, oder?" , fing Edward an, „klingt fast, als wäre ein Vampir in der Gegend. Und wie ähnlich sie Alice sieht, der Nachname... man könnte meinen, es sei ihre Schwester." Ein leises Glucksen entfuhr ihm und er schüttelte seinen rötlich-glänzenden Kopf.

„Ja...seltsam" , stimmte ich ihm zögernd zu, bevor mir klar wurde, was Edward angedeutet hatte. Anscheinend hatte diese Jasmin, mein Opfer, den gleichen Nachnamen wie Alice früher. Und dazu noch diese nahezu verblüffende Ähnlichkeit...konnte es möglich sein, dass ich vor ein paar Stunden eine ferne Verwandte von Alice ausgesaugt hatte?

„Was ist, Bella?" , fragte Edward und berührte mich leicht am Arm. „Nichts," sagte ich und lächelte ihn an, „überhaupt nichts."

Angespannt saß ich neben Emmett vor dem riesigen Fernseher und versuchte, sein korallenrotes Rennauto zu überholen. Es wäre mir vielleicht sogar gelungen, hätte ich nicht schon mindestens fünf mal rückwärts aus der Fahrbahnbegrenzung fahren müssen, nachdem ich mit vollem Tempo hineingebrettert war.

Als Emmett zum siebten Mal in Folge vor mir die Ziellinie überfuhr, schmetterte ich den schlanken Controller voller Wut auf den Boden vor mir, bevor ich mich nach hinten sacken ließ und die Arme vor meiner Brust verschränkte.

Emmett freute sich währenddessen tierisch über seinen Sieg und wippte auf dem Sofa auf und ab. Als er bemerkte, dass ich meinen Controller weggeschmissen hatte, drehte er sich mit glitzernden Augen zu mir um. „Bells, was ist? Kannst du nicht verlieren?" , zog er mich auf und wischte sich mit einer ungeduldigen Bewegung seine kurzen, schwarzbraunen Locken aus der Stirn.

„Genau wie dein Bruder, der kann auch nicht verlieren. Der spielt schon gar nicht mehr gegen mich, weil er Angst hat, dass ich ihn fertigmache" , erklärte er mir grinsend, doch plötzlich wurde sein Gesicht ernst.

„Du bist ihm wirklich ähnlich, weißt du" , sagte er nachdenklich und musterte mich kurz.

Ein lautloses Seufzen entfuhr mir, als ich an ihn erinnert wurde. Mein Blick wanderte durch die verglaste Front nach draußen in den kleinen Garten, wo Esme gerade damit beschäftigt war, die Blumen zu gießen. Heute war einer der äußerst seltenen Tage in Forks, an denen die Sonne schien, und das ließ sich niemand entgehen.

Carlisle saß auf der hölzernen Veranda vorm Haus und beobachtete seine Frau, bevor er den Blick senkte und sich in dem dicken Buch vertiefte, das auf seinem Schoß ruhte. Rosalie lag ausgestreckt auf dem sattgrünen Rasen, die langen Haare fächerförmig um ihren Kopf ausgebreitet. Eine Sonnenbrille ruhte auf ihrer Nase und man konnte nicht erkennen, ob sie wach war oder nicht. Edward saß neben ihr und starrte in den fast vollständig blauen Himmel, den Kopf in den Nacken gelegt.

Etwas weiter links, versteckt hinter einem prachtvollen Hortensienbusch voller hellblauer Blüten, saßen Jasper und Alice auf einer Decke.

Berichtigung: Alice saß auf Jasper auf einer Decke. Sie küssten sich so leidenschaftlich, dass man automatisch wegsehen wollte. Ich wagte trotzdem einen zweiten Blick.

Alice hatte ihre kleinen Hände in Jaspers in der Sonne goldglänzenden Locken zu Fäusten geballt, ihre nackten Beine, die nur in kurzen Jeansshorts steckten, umschlangen seine Taille, wie ich es schon so oft gesehen hatte. Jasper ließ eine seiner Hände über das uns zugewandte Bein wandern, während ich mit zusammengekniffenen Augen erkennen konnte, wie seine andere Hand unter ihr helles Tanktop glitt.

Ich schluckte einen dicken Kloß hinunter, als ich sah, wie verliebt die beiden waren. Ich würde niemals eine Chance bei ihm haben, niemals, und würde trotzdem mit ihm zusammenleben müssen.

„Schon komisch", unterbrach Emmett meine niederschmetternden Gedanken, und ich wandte meinen Blick langsam von meinem Bruder ab. Emmett starrte die beiden auch an, völlig unverhohlen. „Früher waren die beiden nie so... freizügig. Das war eher Rosies und meine Sache, wenn du verstehst was ich meine." Er sah mich kurz an und hob seine Augenbrauen, bevor er wieder nach draußen starrte. „Die beiden hatten noch nie eine so körperliche Beziehung. Ihnen genügte es anscheinend, sich einfach anzusehen. Ob es an ihren Gaben liegt oder keine Ahnung, aber ich glaube die wissen einfach, dass sie sich lieben, da brauchen sie keine großartigen körperlichen Beweise. Ich weiß echt nicht, wie die das ausgehalten haben. Wenn ich mir vorstelle, Rose nicht anfassen zu dürfen..." Er schüttelte mit ungläubiger Miene den Kopf.

Ich war etwas verdutzt, dass Emmett so gut beobachte und scharfsinnige Schlüsse daraus zog. Man sollte ihn wirklich nicht unterschätzen, er konnte anscheinend mehr als nur Kämpfe gewinnen und Witze zu reißen.

„Also" , sprach Emmett weiter, jetzt mit weitaus fröhlicherer Stimme, während er den Fernseher ausschaltete und dann händereibend aufstand, „dann werden wir den beiden mal Konkurrenz machen!"

Er strich mir noch einmal erstaunlich behutsam über den Kopf, bevor er die gläserne Verandatür aufriss und zu Rosalie eilte. Als er an Carlisle vorbeiging, sah dieser von seinem Buch auf und verfolgte ihn mit seinem Blick, bevor er den dicken Wälzer zuklappte, aufstand und zu mir ins Wohnzimmer kam. Vorsichtig schloss er die Tür wieder hinter sich und drehte sich um.

„Bella", grüßte er mich lächelnd. „Carlisle" , grüßte ich zurück. Einige Sekunden herrschte Stille, während meerblaue Augen mich sanft ansahen. „Kommst du bitte kurz mit hoch in mein Büro?" , fragte Carlisle schließlich und ich glaubte, etwas Bedauern über sein hübsches Gesicht huschen zu sehen. „Klar" , antwortete ich leicht misstrauisch und stand auf.

Still gingen wir die Treppe hoch und betraten den dritten Raum auf der linken Seite des Flurs. Das Zimmer war unverkennbar Carlisles Büro, an zwei Wänden quetschten sich alte Bücher in dunkle Holzregale. In der Mitte stand ein massiver Tisch aus Mahagoni, übersät mit Blättern und Akten, dahinter ein antik aussehender Schreibtischstuhl. Durch die verglaste Wand hatte man einen perfekten Blick über den Garten, wo alle Kinder jetzt zusammensaßen und über irgendetwas lachten. An der gegenüberliegenden Wand hingen hunderte von Bildern, Gemälde aus längst vergangenen Zeiten. Der Raum wirkte alt und gemütlich, mit einer sehr beruhigenden Atmosphäre.

Carlisle wies mich zu einem kleinen dunkelbraunen Ledersofa, das in einer Ecke stand. Ich ließ mich darauf sinken und betrachtete staunend die Kunstwerke, die bestimmt insgesamt wertvoller waren als manche Kunstsammlung. Ich sah einige die Volterra zeigten, außerdem Gemälde von verschiedenen Städten.

„Die Unordnung tut mir wirklich Leid" , entschuldigte sich Carlisle, als er sich neben mich setzte, „ich hatte noch keine Zeit, alles richtig einzusortieren." „Schon okay" , antwortete ich abwesend.

Ein tiefer Seufzer entfuhr Carlisle, und ich konnte aus den Augenwinkeln sehen, wie er sein Gesicht in den Händen abstützte. Dann schien er sich zu fangen und setzte sich ruckartig auf, seine Gesichtszüge wurden professionell.

„Bella," , begann er, „zuerst einmal möchte ich dir danken. Danke, dass du hierhergekommen bist, dass du Jasper glücklich gemacht hast, dass du uns allen geholfen hast. Wir waren gerade erst hergezogen, nachdem wir mehrere Jahre in Abgeschiedenheit gelebt hatten, und besonders Jasper fiel es nicht leicht, sich wieder in den menschlichen Alltag einzugliedern. Aber das ist nicht, worüber ich mit dir reden wollte. „ Er schloss kurz die Augen und atmete tief durch, bevor er fortfuhr.

„Ich denke, du bist uns allen schon sehr ans Herz gewachsen, aber trotzdem gibt es etwas, das ich klarstellen muss. Du musst verstehen, dass mir unsere Familie wirklich wichtig ist, und ich wäre auch sehr erfreut, wenn du dich uns anschließen würdest, aber ich kann es nicht tolerieren, dass du noch einmal eines der Familienmitglieder angreifst. Das darf einfach nicht noch einmal passieren."

Er sagte jedes Wort des letzten Satzes einzeln und bestimmt, sah mich direkt an und seine Augen waren zum ersten Mal, seit ich sie gesehen hatte, nicht warm und freundlich. Sie waren stahlblau, hart, voller Entschlossenheit und unbändiger Liebe zu seiner Familie.

Ich sah in sein junges Gesicht und merkte, dass er es wirklich ernst meinte. Würde ich noch einmal irgendjemanden angreifen, würde er mich rausschmeißen. Hochkant.

Ich merkte, wie das starke Band, das ich zu Carlisle und seiner Familie aufgebaut hatte, sich wieder lockerte. Schlaff hing es durch, erdrückte mich mit seiner Schwere.

„Verstanden", antwortete ich und verfluchte meine Stimme dafür, dass sie so gefährlich zittern musste. Tatsächlich stiegen mir schon die Tränen in die Augen, und ich presste meine Augenlider fest zusammen, um ja keine entwischen zu lassen.

Fast automatisch schlangen sich meine Arme um meinen Oberkörper. Mir war so kalt...

Carlisles POV:

Meine harten Worte taten mir sofort Leid, als ich hörte, wie sehr ihre feine Stimme zitterte. Sie schloss ihre Augen, und ich konnte sehen, wie Tränen sich in ihren dunklen Wimpern verfingen und aufgehalten wurden. Ihre schmalen Arme, die in einer dunklen Jacke steckten, schlangen sich um ihren Oberkörper und ich konnte hören, wie unregelmäßig und stockend ihr Atem ging.

Bella und Jasper waren so unterschiedlich. Es war kaum zu glauben, dass Bella theoretisch die ältere war, sie sah so jung und zerbrechlich aus. Wo Jasper groß, blond, stark und selbstbewusst war, war Bella klein, dunkelhaarig, zierlich und schüchtern. Trotzdem besaßen beide diese Selbstlosigkeit, diese ruhige Anziehungskraft.

Obwohl ich zumindest Bella noch nicht lange kannte, konnte ich sehen, welch tiefe Verbindung die beiden verband. Sie wirkten so friedlich zusammen, es war unbeschreiblich. Wenn man sie zusammen sah, hielt man sie nicht für Bruder und Schwester, eher für Seelenverwandte. Es war wirklich seltsam, und absolut rätselhaft.

Ihr kleiner Körper zitterte jetzt stärker und eine einzelne Träne rollte ihre Wange hinab. Dieser Anblick versetzte meinem Herz einen Stich. Es war einfach nicht meine Art, andere zu verletzten. Ich konnte keine Tränen sehen.

„Bella...es tut mir Leid...ich wollte nicht..." Ein kleines Wimmern entfuhr ihren rosigen, herzförmigen Lippen und ich hielt es einfach nicht mehr aus.

Ich rutschte näher zu ihr und legte eine Hand auf ihre bebende Schulter, bevor ich sie auf meinen Schoß hob, ihre Arme vorsichtig löste und ihren Kopf auf meine Schulter legte. Ihre mahagonibraunen Haare fielen von ihrer Schulter und bildeten einen glänzenden Vorhang, als ihre Schluchzer stärker wurden. Sie tat nichts weiter, hob ihren Kopf nicht, ließ ihre Arme schlaff hängen, während ein unaufhörlicher Strom von heißen Tränen auf mein Hemd tropfte.

„Es tut mir Leid, Bella, wirklich. Ich habe es nicht so gemeint. Wir würden dich niemals wegschicken" , flüsterte ich, als ich sanft über ihren Rücken strich. Ich wusste nicht, wie viel Nähe ihr angenehm war, deshalb wagte ich es nicht, noch irgendetwas anderes zu tun. Es musste schon komisch genug für sie sein, auf dem Schoß eines fast fremden Mannes zu sitzen.

In diesem Moment wurde mir klar, dass sie für mich nicht mehr fremd war. Sie gehörte schon zu unserer Familie, obwohl sie noch nicht mal einen ganzen Tag bei uns war. Sie war meine Tochter, genau wie Rose und Alice es waren. Und ich glaube, dass sie nicht nur mich mit ihrem lieblichen Wesen in Bann gezogen hatte.

Esme mochte sie schon, das hatte sie mir selbst gesagt, Jasper liebte sie sowieso. Emmett hatte Bella auch ins Herz geschlossen, genau wie Edward. Dieser vielleicht sogar etwas mehr als die anderen, aber ich hatte nicht das Recht, mich dort einzumischen. Alice kam auch gut mit ihr klar, obwohl ich manchmal eine gewisse Spannung zwischen den beiden zu sehen glaubte. Rose hielt sich noch zurück, aber sie würde bestimmt noch auftauen.

Natürlich war ihre Vergangenheit nicht gerade rosig, doch sie schien diese Phase völlig überwunden zu haben. Ihr Problem mit Menschenblut rührte sicher daher, dass sie sonst als Mensch mit anderen Menschen interagierte. Jetzt als Vampir so nah bei gleich sieben Menschen zu sein, musste eine unglaubliche Belastung für sie darstellen. Obwohl ich es nicht gerne zugab, ähnelte sie Jasper auch in dieser Hinsicht.

Während ich diese Überlegungen anstellte, weinte Bella weiter. Vorsichtig legte ich meine andere Hand auf ihren Hinterkopf. Es war erfrischend anders, richtige Wärme zu spüren und selbst nicht mehr so eiskalt zu sein. Ich schob einige Strähnen aus ihrem Gesicht, und merkte, wie sie sich ganz leicht an mich schmiegte. Stolz erfüllte mich, als ich diese winzige Bewegung wahrnahm. Ich versuchte, mich nicht zu bewegen, während ich weiter über ihren Rücken strich.

Ich wusste, wie absurd es eigentlich war, dass der, der sie verletzt hatte, sie jetzt tröstete, aber ich glaube, dass es nicht nur meine Worte waren, die sie so aufwühlten. Trotzdem fühlte ich mich schuldig.

Jasper würde mich einen Kopf kleiner machen, wenn er erfuhr, dass Bella wegen mir geweint hatte. Obwohl es nicht richtig war, fühlte ich mich erleichtert, dass er gerade andersweilig beschäftigt war.

Ich hatte diesen Gedanken noch nicht einmal zu Ende gebracht, als es auch schon hastig an der Tür klopfte. Ich hatte nicht einmal Zeit, „Herein!" zu rufen, als sie auch schon aufgerissen wurde.

„Carlisle," begann die außergewöhnlich fröhliche Stimme von Jasper, als dieser ins Zimmer trat, „kann ich mir Bella mal ausleihen? Wir wollen-" Seine Worte blieben ihm anscheinend im Hals stecken, als er uns sah. Bella hob ihren Kopf von meiner Schulter und sprang sofort auf, als sie ihren Bruder erkannte. Sie rieb sich über die geröteten Augen, bevor sie ein leises „Hey Jazz" hervorbrachte und dann fluchtartig den Raum verließ. Ich hörte noch, wie die Tür zum Gästezimmer zuknallte, dann war es still.

Langsam stand ich auf, um meinen Sohn nicht noch mehr zu verärgern. Jasper war ein sehr ausgeglichener Mensch, sehr ruhig, doch wenn es um Alice oder seine Familie ging, kannte er keinen Spaß. Ich hatte bis jetzt zwei gewaltige Wutanfälle von ihm erlebt, den einen nachdem er das erste mal in seiner Zeit bei uns einen Menschen getötet hatte, den anderen als Emmett sich über Alice lustig gemacht hatte.

„Jasper", sagte ich so ruhig wie möglich, doch mir fiel nichts ein, was ich hätte sagen können. Ich machte einen Schritt auf ihn zu und er verkrampfte sich.

„Was?", presste er zwischen seinen Zähnen hindurch und starrte mich an, „was, Vater?" Ich zuckte zusammen, als ich hörte, wie abwertend er dieses Wort benutzte. Ich wusste, dass er nicht überlegte was er sagte, wenn er wütend war, doch trotzdem verletzten mich seine Worte.

Ich versuchte trotzdem, ruhig zu bleiben und logisch zu denken. Jasper konnte mich nicht töten, wir waren nur Menschen... Trotzdem konnte er mich angreifen, und es war klar, dass er jeden Kampf gewinnen würde, vor allem gegen mich. Ich würde es verstehen, immerhin ging es hier um seine Schwester.

Ich straffte meine Schultern und hob meinen Blick, sah ihn direkt an. Ich würde ihn nicht provozieren, und ich würde mich auch nicht wehren, wenn er mich attackierte. Seine grauen Augen bohrten sich regelrecht in meine, während wir still dastanden.

Nach einigen Minuten, in denen nichts passierte, seufzte Jasper laut und sah weg. „Ich kann das nicht", murmelte er in meine Richtung, „so gerne ich auch will." Dann drehte er sich abrupt um und ging schneller Schrittes zur offenen Tür. „Wir reden später" , hörte ich noch, bevor die Tür zuschlug.

Müde ließ ich mich in meinen Schreibtischstuhl fallen und fuhr mir zerstreut durch die Haare. Meine Schläfen pochten schmerzhaft und ich schloss die Augen.

Dieses Leben als Mensch war wahrlich nicht einfach.

So...eure Meinung ist gefragt. Wollt ihr, dass ich noch ein paar Kapitel lang so weitermache, also erzähle, was sie alles so als Menschen machen, oder, dass ich möglichst schnell zum Ende komme? Ich sag schon mal im Vorraus, dass es kein Happy End gibt (wie soll das auch gehen?), aber es wird vielleicht eine Fortsetzung geben.

Wenn ihr mir eure Meinung sagt, versuche ich natürlich, sie zu berücksichtigen. Es kann aber auch sein, dass ich in meinem Schreibwahn im Endeffekt doch alles ganz anders mache. Also, schreibt ein Review oder schickt mir ne Nachricht, ich würde mich freuen!