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Sie lagen nackt auf einer Decke auf der Couch. Dean hatte Sam im Arm, der seinen Brustkorb als Kissen missbrauchte und mit seinen langen Fingern immer wieder kleine Kreise und andere Figuren auf die Haut zeichnete. Dean strich mit seiner Hand langsam und träge an Sams Seite auf und ab.
„Dean?" kam es leise von dem Jüngeren.
„Was ist?"
„Denkst du, bei uns ändert sich auch bald alles?"
Dean richtete sich etwas auf, was Sam dazu veranlasste seinen Kopf zu heben und ihn anzusehen. „Wie meinst du das?" wollte der Ältere wissen.
Sam zuckte leicht mit den Schultern. „Wir…ich…keine Ahnung. Denkst du wir können in fünf Jahren auch noch so zusammen liegen und sind glücklich dabei?"
Deans Ausdruck wurde weich.
„Hey, bei uns wird sich in den nächsten Jahren alles ändern. Zwischen uns wird sich aber nichts ändern. Ich liebe dich Baby und ich will auch in fünf Jahren mit dir so auf der Couch liegen. Nur nicht mehr unbedingt hier im Haus, sondern irgendwo, was uns gehört" sagte Dean ernst.
Sam kroch etwas hoch und küsste ihn liebevoll. War es doch genau das, was er hören wollte. „Ich liebe dich auch" sagte er dann. Dean lächelte verspielt. „Gut zu wissen, das wäre nämlich die Voraussetzung für meine Zukunftsvorstellung" meinte er, was Sam zum Lachen brachte.
Sie lagen noch den Rest des Abends so da, hatten irgendwann den Fernseher eingeschaltet und schliefen ein, wo sie waren.
In der Nacht wachte Sam auf und sah sich verwirrt um. Der Fernseher lief noch und Dean schlief neben ihm tief und fest. Er fing an zu lächeln und küsste den Älteren auf den Mund. „Hey Babe, aufwachen" hauchte er.
Dean wurde langsam wach und blinzelte. „Was?" fragte er verschlafen. „Gehen wir ins Bett?" fragte Sam und sah ihn dabei an. Dean wurde noch etwas wacher und merkte, wo sie waren. „Wir könnten doch auch hier bleiben" nuschelte er und schlang seine Arme um den Jüngeren.
Sam kuschelte sich an ihn. „Hmm, wenn du meinst" sagte er leise und griff nach der Decke, die sie nach unten gestrampelt hatten. Die Couch war überraschend bequem, so dass sie schnell wieder einschliefen.
Als Dean das nächste Mal aufwachte, streckte er sich und griff ins Leere. Blinzelnd sah er sich um und bemerkte Sam ganz am äußeren Rand der Couch. Schnell robbte er zu ihm und kuschelte sich an den Rücken des Jüngeren.
Der brummte im Schlaf und drehte sich um. Dabei kuschelte er sich mit der Nase an Deans Hals und atmete tief ein. „Du riechst nach mir" nuschelte er, noch ganz im Halbschlaf. Der Blonde grinste und zog ihn mit den Armen noch näher zu sich.
„Ich riech gern nach dir Baby" meinte er und küsste ihn auf den Kopf.
„Wir müssen aufstehen, Cas und der Rest der Truppe kommt gleich vorbei" meinte Dean. Sam nickte. Dean hatte seinen besten Freund gestern noch angerufen und ihm natürlich von dem Geschenk erzählt.
Der hatte sich daraufhin selbst eingeladen und den Rest noch dazu. Also standen die Brüder auf und machten sich fertig. Dann beseitigten sie alle Spuren der letzten Nacht und gingen in die Küche runter.
„Was hältst du davon, wenn wir noch schnell ein paar Muffins machen?" wollte Dean wissen. Sam sah ihn an und prustete los. „Was?" fragte Dean. Sam ging auf ihn zu und nahm ihn lachend in den Arm.
„Was ist dein erster Gedanke, wenn du hörst, zwei Typen backen Muffins weil sie Besuch bekommen?" Zuerst sah Dean ihn verwirrt an, dann wusste er, worauf Sam hinaus wollte. „Schwul" kam es von ihm.
Sam nickte lachend, worin Dean gleich einstimmte. „Oh ja und wie schwul das ist Babe" grinste Sam ihn an. Dean zuckte mit den Schultern. „Weißt du, spätestens nach letzter Nacht, ist mir das so was von egal. Ich liebe dich, du bist wie ich ein Typ und ich bin glücklich damit. Also kann ich auch Muffins backen, wenn ich welche will" stellte er fest.
Sam nickte und küsste ihn kurz. „Na gut, dann los" gab er sich geschlagen. Dabei hatten sie viel Spaß und da sie die Hände nicht von einander lassen konnten, wunderten sie sich selbst, als sie irgendwann doch plötzlich fertig waren damit.
Zum Auskühlen stellten sie sie auf den Tisch und stellten gleich mal Getränke kalt. Kurz darauf klingelte es schon an der Tür und Andi stand mit Adam vor der Tür. Nach und nach trudelte auch der Rest ein und sie verbrachten alle zusammen den restlichen Tag bei sich oben.
Die Mädels brachten, jede lachend, eine Grünpflanze mit und verteilten sie auch gleich mit dem Kommentar, so was würde den Raum freundlicher machen. Sam und Dean ließen sie machen und fragten sich gleichzeitig, wie sie diese Dinger durchbringen sollten.
Dann verteilten sich alle auf die vorhandenen Sitzmöglichkeiten, während Sam sich mit dem Rücken zur Wand auf den Boden setzte und Dean zwischen seine Beine dirigierte. Cas hatte Jo auf dem Schoß und Ava saß halb auf Andy, was beiden zu gefallen schien.
Niemand sagte was dazu, aber alle hatten sie im Blick und beobachteten jede Bewegung. Im Fernsehen lief ein Spiel, auf das sie sich geeinigt hatten. Es wurde viel gequatscht, gelacht, gegessen und getrunken.
Erst spät verabschiedeten sich alle nach und nach und Sam und Dean blieben zurück. Sie gingen nach oben und sahen auf ihr Bett. „Jetzt haben wir das schon zwei Nächte und haben es noch gar nicht eingeweiht" stellte Dean fest.
Sam sah ihn grinsend an. „Dafür haben wir das Wohnzimmer mehr als standesgemäß eingeweiht." Deans Mundwinkel verzogen sich auch nach oben, er ging langsam auf Sam zu und sah ihm in die Augen.
„Hmm, das mit dem Bett können wir ganz schnell ändern" meinte er. Sam nickte, „Ist unsere letzte Nacht für lange Zeit, wo wir wirklich alleine sind. Die sollten wir nicht ungenutzt lassen." Dean nickte zustimmend und war gerade bei Sam angekommen. Er legte eine Hand in dessen Nacken und zog ihn zu sich.
Kurz sahen sie sich noch intensiv in die Augen, bevor sich ihre Lippen trafen. Sam strich mit der Zunge über Deans Lippen, die dieser auch gleich teilte, so dass Sam in ihn eintauchen konnte.
Sanft nahm ihn der Jüngere an den Hüften und dirigierte ihn ins Bad. „Ich dachte Bett" nuschelte Dean an Sams Lippen. „Ja später. Erst duschen, zusammen und nicht wie gestern getrennt" bestimmte Sam.
Dean lächelte und löste sich etwas. „Ich hab die Zeit gebraucht, sonst wär der Abend nicht so gelaufen wie ich mir das gedacht hab." „Ich werd aber nicht zulassen, dass du das öfters machen kannst. Ich mag nicht mehr alleine duschen, wenn es nicht sein muss" grinste Sam und fing an ihn auszuziehen.
Als beide nackt waren, stellten sie sich unter das warme Wasser und fingen an sich gegenseitig einzuseifen. Das war mit der Zeit ein Ritual zwischen ihnen geworden, auf dass keiner der Beiden mehr verzichten wollte.
Doch Sams Bewegungen waren diesmal etwas energischer und er zog Dean immer wieder zu sich um ihre Lippen zusammenzubringen.
Seine Hände verirrten sich immer wieder zwischen Deans Beine, bis er zufrieden feststellte, dass sich da war regte. „Sam…Sammy, hmm, was machst du da?" Der Jüngere küsste sich zum Ohr und flüsterte ihm zu, „Vorspiel", während er seine Hand um den mittlerweile Halbsteifen seines Freundes legte.
„AAha ja" schrie Dean auf und legte den Kopf in den Nacken. Langsam ging Sam in die Knie und ersetzte seine Hand gegen seinen Mund. Zuerst schmeckte er nur das bittere Duschgel, aber schon bald wurde es von Deans eigenem Geschmack verdrängt und Sam seufzte auf.
„Ooh mein Goott, Sam, deine Lippen, aang" stammelte Dean und hielt sich an der Duschstange fest, da ihn seine Beine alleine nicht mehr tragen wollten. Kurz bevor er kommen konnte, ließ Sam von ihm ab und küsste sich langsam wieder nach oben.
Schwer atmend schaute er in die grünen Augen seines Gegenübers, bevor er wieder in einen stürmischen Kuss gezogen wurde. Sam drängte sich ganz an ihn und legte seine Hände unter Deans Hintern, so dass er ihn anhaben konnte.
Automatisch schlang Dean seine Beine um den Jüngeren. „Dir gefällt diese Stellung wohl" grinste er ihn an. Sam nickte, „Oh ja und wie. Schaffst du es…kannst du…ich meine ohne Vorbereitung?" stammelte Sam.
Dean nickte hektisch. „Ja, mach" forderte er ihn auf. Sofort wurde er an die Wand gedrückt und spürte Sam, wie er in ihn eindrang. Er biss sich auf die Lippen, denn ganz schmerzlos war es doch nicht.
Sam hielt sich zurück und wartete, als er ganz in ihm war. „Mach die Augen auf Babe und sieh mich an" verlangte er. Dean tat es und als er merkte, dass Sam sich wieder zurückziehen wollte hielt er ihn auf.
„Nicht, bitte. Gib mir nur eine Minute" bat er. Sam nickte, auch wenn es ihm alles an Überwindung kostete, was er aufbringen konnte. So ganz ohne Vorbereitung war Dean so unglaublich eng, dass er glaubte er würde da nie mehr raus kommen.
Schnell legte er seine Lippen wieder auf Deans und hob ihn noch etwas an. „Hmm" keuchte Dean in den Kuss. „Beweg dich Baby, bitte beweg dich." Das ließ Sam sich nicht zweimal sagen.
In einem schnellen Rhythmus stieß er in Dean und durch den guten Winkel traf er auch so gut wie jedes Mal die Prostata des Älteren, was diesen fast um den Verstand brachte. Es dauerte nicht lange und er kam, Sams Namen laut schreiend, zwischen ihnen.
Durch die heftige Reaktion von Dean, wurde Sam gleich mitgerissen und kam ebenfalls tief in ihm. Langsam ließ er den Blonden runter, aber nicht los. Sie klammerten sich aneinander und versuchten wieder zu Atem zu kommen, was unter dem warmen Wasserstrahl gar nicht so einfach war.
Erst als sie sicher waren, dass ihre Beine sie wieder selbst trugen, lösten sie sich glücklich lächelnd. „Ich dachte, wir wollten das Bett einweihen" kam es leise von Dean. Sam nickte. „Oh ja, dass werden wir heute auch noch. Das hier war nur Vorspiel" grinste er.
„Und du denkst, ich kann gleich wieder?" fragte Dean skeptisch. Ohne zu antworten, drehte Sam das Wasser ab, zog ihn zu sich und küsste ihn leidenschaftlich. Überrascht keuchte Dean auf, als er merkte dass sich seine Erregung gleich wieder aufbaute.
„Ja, das denke ich" lächelte Sam und nahm ihn bei der Hand um aus der Dusche zu steigen. Sie trockneten sich gegenseitig ab und küssten sich immer wieder dabei. Die Handtücher fielen achtlos zu Boden und sie gingen in ihr Schlafzimmer.
Dort ließ sich Sam aufs Bett fallen und zog Dean mit sich, so dass dieser auf ihm lag. Liebevoll schauten sie sich an und Dean griff nach Sams Hand, wo er jeden Finger einzeln küsste und liebkoste.
Sam bekam große Augen und beobachtete ihn. „Gefällt dir das?" wollte Dean leise wissen. „Ja" hauchte Sam und ließ seinen Kopf nach hinten sinken. Dean richtete sich etwas auf und fing an Sams Oberkörper mit seinen Lippen zu verwöhnen.
Sam streckte seine Arme über den Kopf aus und machte sich ganz lang, was seinen Körper total unter Spannung brachte. Dean verwöhnte ihn jetzt nicht nur mehr nur mit den Lippen, sondern brachte auch seine Zunge ins Spiel, was den Jüngeren zum Keuchen brachte.
"S...so...so schön" stammelte Sam und ließ sich ganz darauf ein, was Dean da mit ihm trieb. Durch das langsame und liebevolle, wurden sie von ihrer Erregung diesmal nicht so überfahren wie sonst, sondern sie stellte sich langsam aber sicher ein und sie genossen dieses langsame Ansteigen der Lust.
Dean kam wieder nach oben und fing Sams Lippen ein. Liebevoll spielten ihre Zungen miteinander, während ihre Hände über den jeweils anderen Körper fuhren.
„Ich will dich wieder in mir haben Dean, bitte" kam es von Sam und Dean nickte ihm zu. „Wirst du Baby, das wirst du"
Sie nutzten diese Nacht, wie noch keine zuvor. Sie liebten und verwöhnten sich immer wieder. Kaum hatten sie etwas geschlafen, wurde einer der beiden wach und fing wieder an den anderen zu streicheln.
Erst früh am Morgen schliefen sie wirklich total fertig, aber befriedigt und glücklich in den Armen des anderen, fest ein.
Sie wurden erst wieder durch Geräusche im Erdgeschoss wach und hörten auch gleich darauf die Stimmen ihrer Eltern. „OOOhhh neiiinn, bitte nicht" quengelte Dean gleich los, was Sam zum Schmunzeln brachte. „Ich fürchte doch, sie sind wieder daaa" meinte der Jünger und ließ seinen Kopf aber ebenfalls gleich wieder in die Kissen fallen.
Doch nicht lange, da hörten sie auch schon John rufen. „Jungs, wo seid ihr? Können wir rauf kommen?" „Gib uns noch eine halbe Stunde Dad, bitte. Wir kommen gleich" rief Sam zurück. Da nichts mehr von unten kam, nahm er das als Einverständnis und küsste Dean erstmal.
„Gut geschlafen?" wollte er wissen. „Schon ja, aber viel zu wenig und ich glaub ich komm die Stufen heut nicht rauf und runter" nuschelte Dean und kuschelte sich wieder an ihn. Sam lachte, „Da sind wir schon zwei. Das war…ich weiß nicht…es war einfach…"
„WOW" half Dean ihm weiter und lächelte.
Sam nickte. „Ja, dass war es wirklich" lächelte Sam verliebt zurück.
