Warnung!

Ich habe, glaube ich, mein bis dato gemeinstes Cliff an Ende dieses Kapitels gestellt, macht euch also auf einiges gefasst! (hehehe)

Die Abstimmung ist übrigens beendet, gewonnen hat Hermine! Ergebnis von Beiden Seiten zusammen: 67 Stimmen für Hermine, 62 für Ginny und 9 für jemand anderes

So nun geht's aber los:

34. Hogwarts wir kommen!

Die Verkäuferin führte Harry zum freien Schemel neben dem Jungen, der ihm vom weiten so bekannt vorkam. Als Harry sich ihm näherte, erkannte er an wenn er ihn erinnerte.

/Verdammt, jetzt weis ich an wenn mich dieser Junge erinnert! ...Natürlich an Charly, wie konnte ich das bloß übersehen! Sagte uns Charly nicht, dass er fünf weitere Brüder und eine Schwester hätte und sein jüngster Bruder in meinem Alter ist? Ob dieser Junge Charlys jüngster Bruder ist?/, mit diesen Gedanken und dementsprechend nicht richtig auf die Umwelt achten, sondern starr seinen Blick auf den Jungen fixiert, bestieg Harry den Schemel.

„Was glotzt Du so? Hast Du noch nie einen Zauberer gesehen? …Wahrscheinlich bist Du ein Muggel, der seinen Brief für Hogwarts bekommen hat, also lass Dir eins sagen: Ich will Schulsprecher und Quidditsch- Kapitän werden und kann deswegen nicht solch ein Anhängsel wie Dich gebrauchen!"

Harry war völlig perplex. /Dann scheint er wohl doch nicht Charlys Bruder zu sein, so ein ungehobelter Kerl passt einfach nicht zu ihm. Er…/

„Mein Bruder Charly hat mir erzählt, dass Harry Potter wahrscheinlich ebenfalls dieses Jahr nach Hogwarts kommt, so einer wäre der richtige Freund für mich! Obwohl Du wahrscheinlich noch nicht einmal weist wer Harry Potter ist".

„Wie…, was hast Du gesagt?"

„Man schwerhörig bist Du auch noch! Merk Dir eins, wenn Du nach Gryffindore kommst, denn dahin komme ich bestimmt, dann häng bitte nicht an mir wie eine Klette, such Dir einen anderen! Obwohl, so wie Du Dich gibst, kommst Du eh nach Hufflepuff!" und damit stieg der Junge vom Schemel, da er fertig war und verließ das Geschäft.

/Das kann doch einfach nicht sein…! Das kann nicht Charlys Bruder sein. Er muss einen anderen Charly meinen! Aber Charly sagte alle in seiner Familie hätten rote Haare und wären sehr auffällig. Alles passt! Aber dieser Snob kann doch nicht mit Charly verwandt sein?!/

Harry wurde aus seinen Gedanken gerissen, als sich die Verkäuferin zum wiederholten Male an ihn wandte.

„Junge…, Junge…, JUNGE!"

„Oh, entschuldigen Sie, ich war in Gedanken, was wollten sie von mir?"

„Wissen, was genau Sie wollen", fragte sie ziemlich provozierend.

„Oh, dass…", doch bevor Harry antworten konnte betrat keine geringere als Madam Malkin höchstpersönlich den Raum.

„Alma, was geht hier vor, sie können doch… oh Harold, Du bist es doch, oder? Was machst Du denn hier?"

„Ich komme dieses Jahr nach Hogwarts Madam Malkin, aber wieso haben sie mich erkannt?"

„Um ehrlich zu sein, ich habe es nur geraten, aber Du hast meine Annahme gerade bestätigt! Alma verlass bitte den Raum, ich kümmere mich persönlich um diesen Kunden!"

„Äh…, ja Madam Malkin!"

„So Harold, Du kommst also nach Hogwarts! Schön, schön, aber warum hast Du so feuchte Haare, die stehen Dir ja so gar nicht, warte einen Moment, ich werde das richten" und damit zog sie, bevor Harry reagieren konnte, ihren Zauberstab und zauberte Harrys Haare trocken.

„So, schon viel besser… aber was ist das? …Oh beim Barte Merlin! Bist Du es wirklich? Bist Du Harold, Harry, Harry Potter?!", fragte sie geschockt, als sie seine Narbe sah.

„Pssst Madam Malkin! Ja ich bin Harry Potter, aber ich bilde mir nichts auf diesen angeblichen Ruhm ein, deswegen bin ich in der Winkelgasse immer nur als Harold aufgetreten", versuchte Harry sie verzweifelt zu beruhigen.

„Du willst den ganzen Ruhm nicht?... Aber Du hast ihn verdient! Du hast uns vor ‚Du weist schon wen' befreit!"

„Madam Malkin, ich war ein Baby und bin zurzeit ein 11jähriger Junge der nur seinen Spaß haben will! Als Harold konnte ich das, als Harry Potter nicht!"

„Aber Du bist Harry Potter!"

„Und? Was habe ich gemacht, außer mich nicht töten zu lassen?! Bitte Madam Malkin, behandeln sie mich wie immer, als Harold! Nur als Harold" und dabei sei Harry sie flehend an.

„Na gut Harry, oder vielmehr Harold! Aber warum arbeitet der Beschützer der Lichtseite in der Nokturngasse, dass musst Du mir noch erklären?"

„Wie soll ich anfangen. …Am Besten so, ich halte nichts von Voldemort…", bei diesem Namen zuckte Madam Malkin zusammen und konnte gerade noch einen Schrei unterdrücken, „aber obwohl ich seine Art verabscheue, habe ich nichts direkt gegen Schwarzmagier! Ich kann es nicht erklären, aber ich weis, dass auf Dumbledores Seite auch nicht alles Richtig ist! Ich möchte mir einfach selber eine eigene Meinung bilden! Können sie das verstehen?"

„Um ehrlich zu sein nein! Dumbledore ist die Lichtgestalt in der Zauberwelt und hat Grindelwald vernichtet! Aber ich gestehe jedem Menschen seine Meinung zu und auch wenn ich Deine nicht ganz nachvollziehen kann, so werde ich Dich doch solange unterstützen, solange ich merke, dass Du nicht auf die Dunkle Seite abrutscht!", sagte sie bestimmend.

„Danke, mehr möchte ich gar nicht! …Obwohl das stimmt nicht ganz, wie sieht es denn nun mit meinen Klamotten aus?"

„Guter Einwand! Also, was hättest Du denn gerne?" und damit machten sie sich daran Harrys Hogwartsgarderobe auszusuchen.

„Madam Malkin?", fragte Harry nach einer Weile.

„Ja Harr… Harold!"

„Der Junge, der gerade neben mir stand, ist der zufälligerweise mit Charly Weasley verwandt?"

„Oh… Du kennst Charly? Aber ja, dass war Ron Weasley, sein jüngster Bruder!"

„Aber wie kann das sein? Charly ist so ein netter Kerl und dieser Junge war nur arrogant und herablassend?!", schnaubte Harry verächtlich.

„Nun Harold, wie soll ich anfangen? Weist Du etwas über die Familie Weasley?"

„Nein, nicht viel, wieso?"

„Nun, die Weasleys haben sieben Kinder, soweit ich weis! Sechs Jungs und eine Tochter. Alle Jungs waren etwas in Hogwarts! Bill der älteste war Schulsprecher, Percy ist zurzeit Vertrauensschüler,. Charly, den Du ja anscheinend kennst war Kapitän im Quidditsch und angeblich einer der besten Sucher dieses Jahrhunderts. Die Zwillinge sind eine Sache für sich! Sie kamen letztes Jahr nach Hogwarts und stecken nur voller Unfug, aber jeder hat sie gern! Sie sind jetzt schon eine Legende und das nach nur einem Jahr! Und nun kommt Ron, der Jüngste, der unbedingt in die Fußstapfen seiner Brüder treten will. Kannst Du das verstehen?"

„Ja", gestand Harry verlegen, obwohl er in Wirklichkeit nicht annährend so dachte, da er unter viel größerem Druck stand und diesem standhielt.

/Trotzdem ist das noch lange kein Grund einen Wildfremden schlecht zu behandeln! Auch wenn er unter enormen Druck steht, ist das kein Grund, ich werde bei diesem Kerl Vorsicht walten lassen!/

Kurz darauf war Harry fertig und verließ das Geschäft.

§§§§§§

Eine Stunden später kamen Hagrid und Harry, sie hatten sich noch ein Eis genehmigt, im Greifenweg an und Hagrid verabschiedete sich von Harry. Hagrid sagte Harry, dass sie sich spätestens in Hogwarts wieder sehen würden und dass er ihn ruhig einmal besuchen sollte, er würde sich darüber freuen.

§§§§§§

Am Abend musste er natürlich seiner Familie haarklein vom Tag berichten und natürlich auch alles, was er über seinen Karakus wusste.

Das Gespräch ging für zwei elfjährige bis spät in die Nacht, nämlich bis elf und danach sanken sie erschöpft ins Bett, wobei es sich Claudia und Alexander nicht nehmen ließen Harry persönlich in dieses zu bringen, da es das vorletzte Mal für einige Monate sein sollte.

§§§§§§

Am nächsten Morgen stand Harry für seine Verhältnisse spät auf. Es war mittlerweile acht Uhr und wenn man bedachte, dass er normalerweise um fünf aufstand, hatte er drei Stunden verschlafen.

Er lief schnell in die Küche, da er ja wie immer das Frühstück vorbereiten wollte, wurde aber dort von einer strahlenden Claudia schelmisch begrüßt.

„Ha…, endlich habe ich es Mal geschafft vor Dir Frühstück zu machen. Setz Dich doch Harry!"

„Aber Mum! Du weist doch wie gern ich es mache", meinte Harry daraufhin eingeschnappt.

„Papperlapapp! Endlich war ich Mal zuerst in der Küche und damit basta!... Also was willst Du heute machen, immerhin ist es Dein letzter Tag für einige Monate bei uns?"

„Um ehrlich zu sein müsste ich noch einmal zu Dirimir, danach gehört aber meine ganze Zeit euch".

„Was! Aber wieso musst Du heute denn noch einmal in die Winkelgasse, Du warst doch erst gestern da? Hättest Du es denn nicht da erledigen können?"

„Mum, Dirimir arbeitet in der Nokturngasse und wie hätte das denn ausgesehen, wenn Harry Potter dort hinein gegangen wäre?"

„Also schön, dann werden wir Dich begleiten, so verbringen wir denn Tag jedenfalls gemeinsam".

Alexander der kurz zuvor die Küche betreten hatte mischte sich nun in das Gespräch ein.

„Schatz, ich glaube es wäre besser, wenn Harry da alleine hingeht, wir können in der Zwischenzeit bei Gringotts die Amulette und Ringe abholen".

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Eine Stunde später verließen die Carters ihr Haus und machten sich auf den Weg in die Londoner Innenstadt.

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In der Winkelgasse trennten sich die Vier voneinander. Während Harry sich zu Dirimir aufmachte, begaben sich Malcom, Claudia und Alexander auf direkten Weg zu Gringotts.

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„Ah Harold, schön Dich noch einmal vor Deiner Hogwartszeit zu sehen! Ich schätze einmal, dass Du aus einem ähnlichen Grund hier bist wie Deine Freunde zuvor?! Doch lass uns nach hinten in mein Büro gehen, da spricht es sich leichter".

„Ja und nein Dirimir. Doch Du hast Recht, lass uns hinten weiter reden".

Und damit gingen sie in Dirimirs Büro.

§§§§§§

„Also Harold, wieso ja und nein? Ich gehe doch Recht in der Annahme, das Du einen Zweitstab von mir möchtest?"

„Nicht ganz Dirimir. Du weist doch, dass ich schon einen Zweitstab besitze und sogar noch einen ‚Perfekten' dazu! Was ich von Dir möchte sind zwei drei andere Dinge, zum einen möchte ich Dich bitten mir einen Zauberstab ohne Kernmaterial anzufertigen, der genauso aussieht wie mein ‚Legaler'".

„Wieso das denn?"

„Nun Dirimir, Du weist doch das ich stablos zaubern kann und ich möchte versuchen dies auch in Hogwarts fortzuführen. Dafür brauche ich aber einen Stab, der genauso aussieht wie mein ‚Legaler'".

„Verstehe. Hm… Du weist aber schon, dass Du ziemlich schnell auffliegen kannst, wenn Dein Stab einmal überprüft wird? Ich meine entweder man stellt bei der Überprüfung fest, dass der Stab mit dem Du gezaubert hast kein Kernmaterial besitzt, oder wenn Du es schaffst sie noch rechtzeitig zu vertauschen, fällt auf, dass mit Deinem Stab kein Zauber gesprochen wurde!"

„Jetzt komme ich zu meinen anderen Bitten. Ich habe gelesen, dass man einen Übertragungszauber auf Gegenstände sprechen kann und wollte Dich Bitten, ob Du diesen auf meinen Stab ohne Kernmaterial legen kannst, so dass jeder Zauber den ich mit diesem Stab spreche auf meinen ‚Legalen Stab' übertragen wird".

„Hm… keine schlechte Idee, warum bin ich nicht darauf gekommen. Ja so können wir es machen. Kannst Du mir jetzt einmal Deinen ‚Legalen Stab' zeigen, damit ich schon Mal das Holz besorgen kann?"

„Ja Dirimir, kein Problem, hier ist er" und damit holte Harry seinen Zauberstab heraus und reichte ihn Dirimir.

Hm…, elf Zoll und das Holz einer Stechpalme. Das Kernmaterial ist zwar egal, aber die Feder eines Phönixes ist doch ziemlich ungewöhnlich muss ich zugeben. Insbesondere wenn man an Deinen ‚Perfekten Stab' denkt. Aber gut, ich schweife ab. Für das Holz und um den darauf liegenden Zauber auszuführen brauche ich ca. eine Woche, kannst Du dann irgendwie wieder hierher kommen, oder wie sollen wir das machen?"

„Hierher zu kommen ist schlecht, ich werde Dir am Besten Amun meinen Falken schicken, der ist ziemlich zuverlässig. Mit ihm kannst Du mir dann den Stab schicken".

„Gut so machen wir es. …Aber wenn mich nicht alles täuscht, dann hattest Du noch ein weiteres Problem, oder?"

„Ja, da wäre noch das Problem mit meinem ‚Perfekten Stab'. Was mache ich mit dem, immerhin möchte ich ihn schon gerne bei mir haben, aber so ein ungewöhnlicher Stab würde doch bestimmt auffallen. Hast Du da eine Idee, was ich machen könnte?"

„Ja, diesmal habe ich eine Idee, Deine Idee mit dem Übertragungszauber hat mich darauf gebracht. Ein Verschleierungszauber, der Deinen ‚Perfekten Stab' das Aussehen Deines ‚Legalen Stabes' geben würde. Allerdings würde dies auch einige Zeit dauern, da dieser Zauber permanent sein und die Länge und den magischen Strom Deines Kerns verändern muss, am Besten Du lässt ihn hier und ich schicke ihn nächste Woche mit Deinem ‚Erststab' mit!"

„Hm…, damit könnte ich Leben. Also gut machen wir es, hier ist mein Stab", sagte Harry und reichte Dirimir seinen Perfekten Stab, den er immer dabei hatte.

„Du solltest allerdings noch bedenken, dass bestimmte magische Gegenstände den Zauber aufheben oder durchschauen können, pass also immer auf, wo Du Deinen Perfekten Stab benutzt!"

„Das werde ich, Danke Dirimir".

Kurz darauf verließ Harry Dirimir, nicht ohne ihm das Versprechen zu geben ihm ab und zu, zu schreiben.

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Während Harry bei Dirimir seine Stabprobleme erörterte, trafen sich Malcom, Claudia und Alexander mit Griphook bei Gringotts.

„Ah, Mr. und Mrs. Carter und Mr. Malcom, nehmen sie doch Platz", empfing sie Griphook.

„Mr. Griphook, schön sie wieder zu sehen, wir sind hier wegen der Schutzamulette, Port- Ringe und einigen Fragen, wenn es ihre Zeit zulässt", antwortete Alexander.

„Selbstverständlich Mr. Carter! Am Besten wir fangen mit den Amuletten und Ringen an. Einen Augenblick" und damit verschwand Griphook aus seinem Büro.

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Keine zwei Minuten später tauchte er zur Überraschung der Carters mit Ragnok wieder in diesem auf.

„Mr. Ragnok, was verschafft uns das Vergnügen ihrer Anwesenheit?"

„Nun Mr. Carter, die Ringe müssen auf sie eingestellt werden und auch bei den Amuletten ist einiges zu bedenken".

„Die Ringe müssen eingestellt werden?", fragte Claudia etwas unruhig nach.

„Ja Mrs. Carter, aber keine Angst, es geht nur um die Schutzschirme die über ihrem Haus liegen und um den Zeitpunkt wann sie aktiviert werden sollten!"

„Wie genau habe ich das zu verstehen, ich meine mit den Schutzschirmen und dem Zeitpunkt?", harkte Alexander nach.

„Nun, die Schutzschirme die wir über ihr Haus gelegt haben sind auch gegen Portschlüssel gesichert. Wir müssen sie also so umwandeln, dass die Schirme nur genau diese Drei Portringe durchlassen und auch nur dann, wenn sie von ihnen getragen werden. Außerdem sollten wir eine automatische Aktivierung mit in den Ring integrieren, damit sie bei Gefahr dieses nicht manuell machen müssen. Ich würde empfehlen die Ringe so einzustellen, dass sie bei auftreffen eines Fluches sich automatisch aktivieren, sie also mit ihren Amuletten gekoppelt werden und sie sie auch noch zusätzlich durch ein Passwort manuell aktivieren können".

„Hm…, dass hört sich gut an, aber werden sie dadurch nicht sehr teuer?", meinte Alexander.

„Machen sie sich darum keine Gedanken, ihr Sohn Harry Potter, hat uns für ihre Sicherheit eine Art Generalvollmacht erteilt und ich sage nicht zuviel, wenn ich ihnen sage, dass der Betrag für die Amulette und die Ringe ihm noch nicht einmal auffallen wird, da er im Verhältnis zu seinem Vermögen doch sehr gering ist".

„Hmpf…, nun gut, aber ich muss es nicht mögen! Also wie viel kostet alles zusammen?"

„Die Amulette Kosten je 200.000 Galeonen und die Ringe mit allen Extras 50.000 Galeonen. Das macht dann zusammen 750.000 Galeonen!"

„750.000 Galeonen?", kam es aufgebracht von Claudia, „aber dass ist ja ein Vermögen!"

„Schatz, wir wussten das es teuer wird, obwohl ich zugeben muss, dass ich auch nicht begeistert bin, Mal so eben fast 3 3/4 Millionen Pfund auszugeben!"

„WAS", meldete sich nun zum ersten Mal Malcom zu Wort. „Harry gibt so viel für uns aus?"

„Malcom, mäßige Deinen Ton! Und ja, er gibt so viel für uns aus und ich weis immer noch nicht, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht!", antwortete Alexander.

„Liebling, ich weis, dass es Dir schwer fällt das Geld von Harry anzunehmen, aber er meint es doch nur gut und ein wenig Sicherheit schadet bestimmt nicht", versuchte Claudia ihn zu beruhigen.

„Tu jetzt bloß nicht so, als ob Du dass so einfach akzeptierst! Ich weis, dass es notwendig ist, aber gefallen muss es mir trotzdem nicht!"

„Mr. Carter, ich kann ihren Standpunkt verstehen, doch sehen sie es so wie es ist. Sie brauchen als Harry Potters Vormünder Schutz und diesen versucht er ihnen mit diesen Amuletten und Ringen zu geben".

„Sie haben Recht Mr. Ragnok, doch dass bringt mich auf eine andere Frage, könnten sie die Amulette und Ringe testen? Ich meine ich vertraue ihnen Voll und Ganz, doch erst wenn wir sicher sind, dass keiner mehr in unseren Geist eindringen kann, kann uns Harry vollständig vertrauen und dies möchte ich gerne sehen".

„Verstehe! Wir könnten einen Leglimentikexperten engagieren, der ihre Schilde testet. Wobei ich vorschlagen würde es behutsam angehen zu lassen, also das er am Anfang nur leicht versucht, in ihren Geist einzudringen und das dann von Mal zu Mal steigert!"

„Ja, dass wäre uns Recht, könnten sie uns kontaktieren, wenn sie jemanden geeigneten gefunden haben?"

„Selbstverständlich Mr. Carter" und damit verabschiedeten sich Griphook und Ragnok von den Carters, da in der Zwischenzeit auch die Ringe den Bedürfnissen angepasst worden waren.

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Kurz nachdem sie Gringotts verlassen hatten trafen sie sich wieder mit Harry bei Florence, der sie dort schon erwartet hatte. Sie genehmigten sich alle noch einen Eisbecher und verließen daraufhin gut gelaunt die Winkelgasse und fuhren wieder nach Hause.

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Zu Hause angekommen setzten sie sich alle ins Wohnzimmer um den restlichen Tagesablauf und den Besuch bei Gringotts zu besprechen.

„So Harry, auch wenn es uns nicht leicht fiel, so haben wir doch die Amulette und Ringe gekauft" und damit zeigte Alexander Harry das Schutzamulett, das er um den Hals als Kette trug und den Ring, der an seinem rechten Zeigefinger steckte.

„Super", rief Harry aufgeregt und besah sich die Amulette und Ringe einmal genauer.

„Tja Harry, das sind sie. Ich habe übrigens noch eine Überraschung für Dich, wie mir Griphook in einer stillen Minute anvertraut hat, hast Du auch noch nach simplerer Amuletten gesucht, sehe ich das Richtig?"

„Ähm…, nun…, ja Dad! Aber…"

„Schon gut Harry, ich gehe doch Recht in der Annahme, dass sie für Deine Freunde sind, die mit nach Hogwarts fahren, oder?"

„Ja Dad", war alles was Harry verlegen sagen konnte.

„Nun gut, da ich ja weis, wie wichtig Dir Deine Freunde sind, habe ich mir die Freiheit genommen Drei der simpleren Amulette zu bestellen, sie sollten noch heute geliefert werden"

„DAD", war alles was Harry sagen konnte, bevor er ihm um den Hals fiel.

„Harry, ich habe eine Bedingung, die ich an die Amulette knüpfe. Jede Ausgabe, die den Rahmen sprengt, wird zuerst mit mir und Mr. Griphook abgesprochen. Wir haben dafür drei spezielle Pergamentblöcke, einen für Dich und einen für mich und einen hat Mr. Griphook, die Deine ‚Anfragen' so möchte ich es Mal nennen, an mich" und dabei wedelte Alexander mit seinem Pergamentblock „und Mr. Griphook weiterleiten. Sollten wir einverstanden sein, kannst Du das zusätzliche Geld entnehmen. Ansonsten nicht, auch wenn Du den Betrag gespart hättest! Ich weis, dass das nicht leicht zu verstehen ist, aber ich habe den Eindruck, dass Du sonst Dein ganzes Geld sparen würdest um es auf einmal auszugeben. Ich möchte zwar, dass Du sparst, aber für Dich und nicht für andere und ich glaube mit dieser Bedingung ist das gewährleistet! Bist Du damit einverstanden?"

„Natürlich Dad! Alles was ich wollte war eurer und der Schutz meiner Freunde und der ist damit ganz gut gesichert", schniefte Harry, immer noch an Alexander geklammert, mühsam hervor.

„Gut, dann zu einem anderem Thema, was machen wir heute noch so alles, immerhin ist das Dein letzter Tag zu Hause, jedenfalls bis Weihnachten?"

„Hm? Eigentlich möchte ich nur irgendetwas machen, wobei ich mit euch zusammen bin, was ist egal".

„Dann schlage ich vor, dass wir uns einen herrlichen Nachmittag im Freibad genehmigen und heute Abend zusammen Essen gehen. Was haltet ihr davon?", schlug Claudia vor.

Da alle einverstanden waren, holten sie sich ihre Badesachen, während Claudia einen Picknickkorb zusammenstellte und machten sich dann auf den Weg ins nahe gelegene Freibad.

§§§§§§

Der nächste Tag begann für alle im Hause Carter ziemlich rührselig. Sie hatten nämlich beschlossen, dass sie Harrys Tarnung als Harold so lange wie Möglich aufrechterhalten wollten und wussten, dass eben dieser als Sohn der Carters bzw. in Begleitung von diesen nicht möglich war. So hatten sie wohl oder übel beschlossen, dass nur Alexander ihn zum Bahnhof begleitete.

„Harry hast Du alles? ...Hast Du auch nicht vergessen? …Oh Junge pass bloß gut auf Dich auf! …Und schreib uns oft!"

„Mum ist ja gut! …Ich habe alles und werde euch auch oft schreiben, versprochen" und damit versuchte er sich aus der Umarmung, in die Claudia ihn genommen hatte zu befreien.

„Schatz, gib Harry doch etwas Luft zum Atmen! Er ist doch nur für 3 ½ Monate fort, dann kommt er uns doch schon wieder besuchen", versuchte Alexander sie zu beruhigen, aber auch aus seiner Stimme hörte man Trauer heraus.

„Mum, Dad, ich werde schreiben versprochen und vielleicht gibt es ja noch die ein oder andere Möglichkeiten voneinander zu hören. Vielleicht am Wochenende, wer weis".

„Claudia, er hat Recht. Und nun, so leid es mir tut, müssen wir auch los, immerhin will Harry ja ganz bestimmt nicht zu spät kommen".

„Ja Dad" und damit umarmte er Alexander und noch einmal seine Stiefmutter. Zum Schluss stand nur noch Malcom an der Tür, der bis jetzt an diesem Morgen ziemlich ruhig gewesen war.

„Harry, ich werde Dich vermissen", brachte er unter Tränen hervor, „wenn Du mir nicht jeden Tag schreibst und mir alles über Deine Schule berichtest, komme ich eigenhändig vorbei, um Dich da wieder abzuholen! Hast Du verstanden?"

„Ja", war alles was Harry heraus brachte, bevor er Malcom um den Hals fiel. Kurz darauf löste er sich aber wieder von ihm und verlies das Haus.

„Wir sehen uns Weihnachten und ich schreibe so oft es geht, versprochen", rief er noch einmal vom Auto aus Claudia und Malcom zu, bevor Alexander ihn Richtung London fuhr.

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Am Bahnhof angekommen holte Harry einen Gepäckwagen, während Alexander den Koffer aus dem Wagen, auf welchen es sich auch Sarantu gleich bequem machte lud. Amun hatte Harry voraus geschickt und Anubis lag friedlich, wenn man das von einer Schlange sagen konnte, die gerade verkleinert worden war, im Koffer.

Als Harry mit dem Gepäckwagen zurückkam, verfrachtete Alexander noch schnell den Koffer auf diesem und verabschiedete sich dann ebenfalls von Harry, danach machte sich Harry auf den Weg zu Gleis Neundreiviertel, während Alexander traurig zurück nach Hause fuhr.

§§§§§§

Bei der Absperrung zwischen Gleis 9 und 10 blieb Harry einen Augenblick unsicher stehen, da er zwar von Lucius gesagt bekommen hatte, wie es funktioniert, aber auf eine eigentlich feste Mauer zuzulaufen, ihn nicht ganz beharkte. Sarantu, die die ganze Zeit neben ihm gelaufen war, lies sich davon allerdings nicht beirren, als wenn sie genau wüsste, wohin sie zu gehen hatte, ging sie weiter auf die Absperrung zu. Harry konnte gar nicht anders, als ihm schnell hinterher zu laufen und stolperte so kurz nachdem Sarantu einfach hinter der Wand verschwunden war durch eben diese und befand sich auf Gleis Neundreiviertel.

„Wow!", war alles was er heraus bekam, als er die alte Dampflok auf dem Gleis stehen sah.

Kurz darauf hatte er sich wieder gefasst und ging zielstrebig auf eine Wagontür zu, um den Zug zu besteigen. Er hatte mit Hermine, Raul und Draco ausgemacht, dass sie sich in einen der letzten Wagons treffen sollten, damit er nicht andauernd von Schaulustigen angegafft werden musste.

Harry war trotz der langen Verabschiedung mit seinen Eltern und seinem Bruder ziemlich früh auf Gleis Neundreiviertel angekommen und so war es nicht verwunderlich, dass der Zug, zu seinem Glück wie er fand, noch relativ leer war. Nur vereinzelt konnte er, schon hier und da, einen Schüler in ein Abteil sitzen sehen.

Als er den letzten Wagon und dort das letzte Abteil erreicht hatte, sah er in dieses hinein und konnte feststellen, dass es noch leer war. Schnell öffnete er dieses und setzte sich auf einen Platz von wo aus er das Gleis im Auge behalten konnte, er aber von außen nicht gut zu erkennen war.

§§§§§§

Allmählich wurde das Gleis voller. Immer mehr Eltern mit ihren Kinder fanden sich auf diesem ein und nach einer meist rührseligen Verabschiedung wie Harry fand, stiegen die Kinder in den Zug, während einige Eltern wieder gingen, andere anscheinend aber die Abfahrt des Zuges noch miterleben wollten.

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Um Viertel vor Elf, sah Harry dann aus seinem Abteilungsfenster, wie die Grangers, mit Eddy und Mr. Tremper, mit Vlad und Raul das Gleis betraten.

Harry musste belustigt feststellen, dass die zwei Verabschiedungsarten unterschiedlicher nicht hätten sein können. Während Mr. Tremper und Vlad, Raul nur einen freundschaftlichen Klaps auf die Schulter gaben und danach auch gleich anfingen ihn zu necken, wurde Hermine gar nicht mehr aus einer doch ziemlich feuchten Umarmung ihrer Mutter entlassen und nachdem sich Jane endlich dazu durchringen konnte, lies sich Karl dies ebenfalls nicht nehmen. Zu Harrys großer Überraschung umarmte danach auch noch Eddy Hermine und Harry musste sich schon sehr vertun, aber er meinte ein zwei Tränen in Eddys Augen entdecken zu können.

Erst fünf Minuten vor Elf, konnten sich die Grangers voneinander losreißen und Raul und Hermine konnten in den Zug steigen.

Wie vorher ja schon abgesprochen suchten Hermine und Raul dann auch gleich im letzten Wagon nach Harry und fanden ihn somit relativ schnell.

„He Harry", begrüßte ihn Raul, während Hermine wie es nun einmal ihre Art war gleich auf ihn zustürmte.

„Hi Raul, hi Hermine", grüßte Harry leicht rot im Gesicht zurück, als sich Hermine von ihm gelöst hatte.

„Äh…, hallo Harry…, wartest Du schon lange?"

„Nein Hermine, vielleicht zehn fünfzehn Minuten. Mein Vater meinte, dass es besser wäre, wenn ich etwas früher hier ankäme, um den Trubel um meine Person aus dem Weg zu gehen".

„Das kann ich verstehen! …Oh Harry, freust Du Dich auch so auf Hogwarts wie ich? Was wir da alles lernen werden… oh ich bin so aufgeregt".

„Ich auch Hermine", gab Harry ihr amüsiert Recht.

„Ist Draco eigentlich noch nicht da?", mischte sich nun wieder Raul ein.

„Nein, aber Du kennst ihn ja, es ist erst drei Minuten vor elf und er liebt doch einfach einen großen Auftritt! Er wird bestimmt gleich kommen!"

Und als hätte Draco Harry Recht geben wollen, betrat er just in diesen Moment mit seinen Eltern das Gleis. Sofort waren alle Augen auf die Drei Neuankömmlinge gerichtet, wie sie so majestätisch durch das Gleis gingen. Sie gingen noch einige Schritte, um dann in der Mitte des Gleises zum stehen zu kommen. Lucius und Narzissa verabschiedeten sich von Draco mit einer leichten Umarmung, wenn man dies denn so nennen konnte, drehten sich dann gekonnt um und verließen genauso wie sie gekommen waren, also majestätischen Schrittes wieder das Gleis. Draco währenddessen stolzierte hoch erhobenen Hauptes zum Zug und stieg in diesen ein.

„Man, was für ein Auftritt! Bühnenreif würde ich meinen", sagte Raul tief beeindruckt.

„Sag Mal Harry", flüsterte er dann leise, „sollen wir jetzt wirklich so tun, als ob wir Draco nicht kennen? Ich habe das immer noch nicht ganz verstanden".

„Ja, wir sollen so tun, als ob wir ihn nicht kennen. Wie ich ihn allerdings einschätze wird er

aus unserem erneuten Kennen lernen eine Riesen Show machen", antwortete Harry.

„Aber warum, ok seine Zaubererfreunde wissen nichts von uns, aber das kann doch nicht alles sein?"

„Nein Raul, dass ist nur ein kleiner Punkt weswegen ich ihn am Besten nicht kennen sollte. Der andere ist, dass ich der ‚Junge der lebt' bin und Dracos Vater inoffiziell zur Gegenseite gehörte. Es wäre also nicht gut, wenn man heraus bekäme, dass ich Lucius schon kenne und das würde man, wenn man wüsste, dass ich mit Draco schon ein Jahr befreundet bin!"

„Na gut, auch wenn es mir nicht schmeckt. Aber zugegeben, auch ich bin gespannt, wie er sich uns vorstellt".

Genau in dem Moment wo Raul den Satz beendet hatte, setzte sich die Dampflok in Bewegung.

§§§§§§

Eine Stunde war der Zug nun schon unterwegs und zu Harrys Leidwesen, hatte es sich wie ein Lauffeuer herum gesprochen, dass Harry Potter mit im Zug sitzen sollte und dieses Jahr nach Hogwarts kam.

Immer wieder ging die Tür auf und Schüler schauten in ihr Abteil. Zu Harrys Glück, hatte bis jetzt noch niemand den Mut gehabt die Drei zu fragen, ob einer von ihnen Harry Potter wäre und so blieb es zurzeit beim schauen.

„Oh man, dass nervt", stöhnte Harry auf, als der mittlerweile vierzehnte Schüler neugierig in ihr Abteil geschaut hatte.

„Du hast ja Recht, aber Du musst auch zugeben, dass Du selber immer ein wenig neugierig in Richtung Tür linst, wenn jemand hier herein schaut", meinte nun Hermine.

„Stimmt schon, aber doch nur, weil ich auf Dracos Auftritt gespannt bin!"

Kaum hatte er dies gesagt, ging schon wieder die Abteilungstür auf und ein rothaariger Junge, den Harry als Ron Weasley identifizierte, guckte in das Abteil.

„Hier scheint er auch nicht zu sein! Muss wohl eine Fehlinformation gewesen sein", rief er den Gang hinunter, „ich bleibe aber trotzdem hier, noch einmal durchlaufe ich nicht den ganzen Zug mit meinem Koffer" und an Harry und Co gerichtet, „ihr habt doch nichts dagegen" und dabei wuchtete er auch schon seinen Koffer ins Gepäcknetz und pflanzte sich dann auf den Platz neben Raul.

„Ich bin übrigens Ron Weasley, mein Bruder Percy ist Vertrauensschüler für Gryffindore in Hogwarts, wie auch schon meine Beiden anderen älteren Brüder, die Hogwarts allerdings schon verlassen haben! Ich selber werde bestimmt Schulsprecher und Kapitän der Quidditschmanschaft, es liegt uns Weasleys einfach im Blut!"

„Soviel ich weis, hat das nichts mit dem Blut zu tun, sondern mit den Noten! Und beim Quidditsch soviel ich weis mit dem Können", bemerkte Hermine besserwisserisch.

„Und wer bist Du, wenn ich fragen darf?", kam es herablassend von Ron. „Ich würde auf ein Kind von Muggeln tippen, richtig?"

„Ja ich bin eine Hexe die Muggel als Eltern hat, aber was hat das damit zu tun?"

„Eigentlich nichts, außer dass Du deswegen keine Ahnung von Hogwarts haben kannst, also misch Dich nicht in Angelegenheiten, von denen Du nichts verstehst!"

„Hermine, las es gut sein, wir werden ja sehen, ob er das Zeug für die Beiden Posten hat".

„Natürlich habe ich das! Wer bist Du überhaupt, doch bestimmt auch ein Muggelkind! In was für ein Abteil habe ich mich da bloß gesetzt!"

„Ich bin kein Muggelkind, wie Du es so schön ausdrückst. Aber bevor ich auch meine Umgangsformen vernachlässige, dass ist Raul Dalbello, dass Hermine Granger und ich bin Harry James Potter".

Bum das saß, sämtliche Farbe war aus Rons Gesicht verschwunden. Doch bevor er antworten konnte ging die Abteilungstür wieder auf und Draco stand mit zwei dicken Jungs und einen zugegebenermaßen hübschen jungen Mädchen vor der Tür.

„Bist Du Harry Potter?", fragte er arrogant in Harrys Richtung.

„Ja der bin ich! Endlich Mal ein Schüler der den Mumm hat mich das zu fragen und nicht nur zu glotzen! Und Du bist?"

„Draco Lucius Malfoy! Und das sind Blaise Zabini, Vincent Crabbe und Gregory Goyle".

„Verschwinde Malfoy! Du hast hier nichts zu suchen!", kam es angewidert von Ron.

„Um ehrlich zu sein, wüsste ich nicht was Dich das angeht! Du bist ein Weasley stimmts!?"

„Und was geht Dich das an! Hau ab mit Slytherins will ich nichts zu tun haben!"

„Und wer sagt Dir, dass wir Drei nicht auch nach Slytherin kommen?", mischte sich nun wieder Harry ein.

„Aber Harry, Du bist doch ‚Der Junge der lebt', natürlich kommst Du nach Gryffindore".

„Ich glaube das entscheidest nicht Du! Man wird sehen wohin ich komme und das schließt auch Slytherin nicht aus".

„Der Kleine gefällt mir", kam es nun amüsiert von Blaise.

„Hmpf… Klein?", schnaubte Harry beleidigt.

„Ach komm, hab Dich nicht so, es war nett gemeint! Können wir uns vielleicht setzten? Im stehen redet es sich so schlecht".

„Klar", kam es sofort von Raul.

„Sag Mal spinnst Du, das sind Slytherins! Ich sitze doch nicht in einem Abteil mit so einem Abschaum! Harry, vertrau mir, das sind falsche Schlangen, gib Dich nicht mit ihnen ab".

„Nun halt Mal die Luft an Ron. Du kennst sie doch gar nicht. Lerne sie erst einmal kennen und dann entscheide was für Menschen das sind", mischte sich jetzt wieder Hermine ein.

„Hermine hat Recht. Also ihr Vier, setzt euch, wenn wir ein wenig zusammenrücken geht es bestimmt".

Und so setzten sich zu Rons Verdruss die Vier angeblichen Slytherins mit in ihr Abteil.

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Der Rest der Fahrt verlief ziemlich ereignislos. Während sich Ron schmollend in eine Ecke des Abteils zurück zog und nur gelegentlich versuchte Harry in ein Gespräch zu verwickeln, quatschten die anderen über Belangloses Zeug. Was Harry allerdings gefiel, war, dass sie ihn behandelten wie jeden anderen auch und nicht wie eine Berühmtheit.

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Am späten Nachmittag kamen sie in Hogwarts an. Kaum waren sie aus dem Zug ausgestiegen, hörten sie auch schon eine laute Stimme, die die neuen Erstklässler zu sich rief. Harry erkannte, dass es sich bei der Person um Hagrid handelte und winkte ihm schon von weitem zu.

„Harry, schön Dich zu sehen, ihr müsst in die Boote dort steigen, sie fahren euch dann nach Hogwarts". Als Hagrid das sagte, waren sofort alle Augen auf Harry gerichtet und es war Mucksmäuschen still. Kurz darauf wurde diese Stille aber durch lautes Geschnatter unterbrochen.

„Das ist Harry Potter!" „Oh man Harry Potter in Hogwarts" usw., konnte Harry hören.

Genervt stieg er deswegen ins erstbeste Boot, in welches ihm sofort Ron folgte und sich provokativ neben ihn setzte. Auch Hermine und Raul bestiegen noch dieses Boot, während Draco und Co in ein anderes stiegen.

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„Wow", war alles was Harry zum zweiten Mal an diesem Tag sagen konnte, als er Hogwarts vom Boot aus zum ersten Mal in voller Pracht sah.

„Ja das ist Hogwarts mein Freund, traumhaft nicht war. Hier lebt der größte Lichtzauberer der Welt, Albus Dumbledore", sülzte Ron neben Harry und legte ihm dabei einen Arm um die Schulter.

/Ok allmählich geht dieser Kerl mir auf den Geist. Aber halt, ich habe ja wegen Charly entschieden ihm noch eine zweite Chance zu geben, obwohl, so wie er sich gerade benimmt, so nervtötend, hat er sie auch bald verspielt/.

„Ja, ja, schon gut" und damit schüttelte Harry Rons Arm wieder ab.

Zu Harry Glück, erreichten sie kurz darauf die unterirdische Grotte, von wo aus sie über eine Treppe ins Herzen Hogwarts gelangen konnten. An der Treppe wartete schon eine ältere kokette Frau, die die Schüler begrüßte.

„Hallo, ich bin Professor McGonagall, Hauslehrerin des Hauses Gryffindore. Ihr werdet jetzt gleich gesittet in die große Halle marschieren und dort rechts an der Seite stehen bleiben. Ich werde dann nacheinander jeden aufrufen und jeder wird dann den sprechenden Hut aufsetzen, der euch in eurer neues Häuser einteilt. Die Häuser gelten für eure gesamte Schulzeit. Ihr werdet für sie im Schuljahr Hauspunkte erzielen und verlieren. Welches Haus am Ende des Jahres die meisten Punkte hat, gewinnt den Hauspokal. Es gibt 4 Häuser hier in Hogwarts, Rawenclaw, Huffelpuff, Gryffindore und Slytherin" Und nun folgt mir bitte in die große Halle!"

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In der großen Halle, wurde der Einmarsch der Erstklässler schon sehnsüchtig erwartet. Als dann die Tür aufging und Minerva McGonagall die Erstklässler herein brachte wurde es zwar ruhiger, aber überall konnte man Gemurmel vernehmen wer denn wahrscheinlich in welches Haus käme. Die Schüler stellten sich rechts an der Hallenwand entlang auf und warteten, dass sie aufgerufen wurden, doch zuvor sang der Hut noch sein obligatorisches Lied. (A/N: Es ist dasselbe wie im Buch, also habe ich es nicht übernommen. Vielleicht werde ich mir in den nächsten Jahren etwas ausdenken).

Nachdem er es beendet hatte, ging Minerva McGonagall vor den Lehrertisch und lass von einem Pergament die Namen der Erstklässler vor. Mit jedem Namen der vorgelesen wurde, wurden Harry und Co unruhiger, obwohl sie kaum mitbekamen wohin der Hut ihre Vorgänger steckte. Erst beim Namen:

„Dalballo, Raul", wurden sie hellhörig.

Raul ging provokativ lässig nach vorne, obwohl er sich innerlich ganz und gar nicht so fühlte und setzte den Hut auf.

/Was haben wir denn da! Einen vom Dalballo-Clan, ich dachte der wäre ausgestorben, aber nah gut, da fällt die Wahl nicht schwer/.

„………."

Gelinde gesagt war Raul geschockt. /Ich gehöre einen Clan an, den der Hut anscheinend kennt. Ich muss das unbedingt mit den anderen besprechen/ und damit setzte er sich zu seinen neuen Klassenkameraden.

Kurz darauf wurde der nächste interessante Name für die vier Freunde aufgerufen:

„Granger, Hermine".

Hermine ging ängstlich nach vorne und setzte den Hut auf.

/Oh, was haben wir den da, eine Hexe die schon einiges über Zauberei weis. Sehr wissbegierig wie mir scheint, mit einem Hang Regeln zu brechen, auch wenn sie dies meistens nur wegen ihrer Freunde macht. Ich weis schon wohin ich Dich stecke/.

„Rawenclaw" und Hermine machte sich nachdenklich in Richtung ihres Tisches auf.

Kurz darauf wurde der dritte interessante Name aufgerufen:

„Malfoy, Draco Lucius"

Draco ging mit erhobenem Kopf nach vorne und setzte sich den Hut auf.

„Slytherin", ertönte es sofort in der Halle und Draco ging grinsend an seinen Tisch, wo er jubelnd empfangen wurde.

Einige weitere Namen wurden aufgerufen und dann kam der Name, der alle in der Halle zur vollständigen Ruhe brachte:

„Potter, Harry James".

Harry ging etwas zögerlich nach vorne, ihm waren die Blicke, die er auf sich spürte, unangenehm und setzte sich auf den Hocker, dann wurde ihm von McGonagall der sprechende Hut aufgesetzt.

/Oh, Harry Potter ich heiße Dich in Hogwarts willkommen. Nun wohin schicken wir Dich denn? Du hast viel Macht in Dir, auch Gerissenheit kann man Dir bescheinigen. Salazar würde sich wahrlich geehrt fühlen Dich in seinem Haus begrüßen zu dürfen. Aber auch ein enormes Wissen steckt in Dir und der Wunsch dies zu vermehren, was Rowana an Dir schätzen würde. Auch sehe ich großen Mut in Dir, Godric würde Dich also ebenfalls begrüßen. Aber auch nach Hufflepuff würdest Du passen, Deine Freunde sind Dir wichtig und Deine Hilfsbereitschaft scheint schier grenzenlos zu sein! Wo stecke ich Dich also hin, Du würdest in jedes Haus gut passen? ...Hm ich habe es, ich schicke Dich nach…./

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So, dass war es Mal wieder, ich hoffe ihr hatte Spaß beim lesen!

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Allgemeiner Teil:

Ein Satz dazu, warum ich Raul noch keinem Haus zugeordnet habe. So ist mein Cliff ein Cliff, ansonsten könnte jeder das Haus von Harry erraten. Begründung: Raul-Gryff, Harry-Huffle! Raul-Sly, Harry-Claw! Raul-Claw, Harry-Sly! Also entweder kommt in jedes Haus einer oder aber in je einem Haus zwei! Aber vielleicht schafft ihr es ja auch mir eine andere Möglichkeit zu zeigen!

Warum ich es nicht am Sonntag geschafft habe: Zurzeit wird jedes Kapitel komplizierter, da ich unzählige Dinge zu bedenken habe! Ich gehe jetzt schon davon aus was vergessen zu haben. Was ist z.B. mit Toms-Waisenhaus-Geheimnissen? Ok ein Flashback würde das noch retten, aber es gibt auch andere Beispiele. Vielleicht bringe deswegen zwischendrin Mal eine Zusammenfassung, entweder auf meiner Profile-Seite, oder als Zwischenkapitel!

Harry hat jetzt sozusagen 3 Zauberstäbe! Schon wieder die Zahl 3! Irgendetwas muss ich damit noch machen! Drei Freunde, 3 Zimmerkameraden im Waisenhaus, 3 Haustiere, 3 Animagusgestalten!

Bei der Person, also Ron, haben die meisten Richtig gelegen, es war wohl wirklich ein zu einfaches Cliff!

Zu einer Frage die ab und zu gestellt wurde, ich habe vor die Storyline beizubehalten. Ob ich es aber schaffe, bleibt abzuwarten.

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An Hermine Potter: Ich bin mir selber nicht mehr so sicher, hat sich aber sowieso nichts mehr geändert. Hermine hat das Rennen gemacht.

An Zauberscherze: Einen Zoo noch nicht ganz, aber anscheinend habe ich es wirklich mit der 3!

An schlangengift: Danke für die Info mit Ollivender! Die Storyline werde ich beibehalten und Sirius kam bis dato noch nicht vor.

An Chriiis: Wow, ziemlich gut aufgepasst! Nur die Reihenfolge ist falsch und das demnach Dritte Tier, habe ich nur beiläufig erwähnt.

An Tybman: Der Umrechnungsfaktor ist 5! Wobei das nur für Galeonen in Pfund gilt! Also 5 Pfund, 17 Sickel oder 493 Knut sind 1 Galeone.

An Bergorilla: Hurra wir sind in Hogwarts! Von den Squibs wirst Du ab und zu immer Mal wieder etwas hören, ab dem dritten Jahr vielleicht sogar wieder öfters!

An michi-sky: Fast Richtig, aber auch nur fast. Ich meine die Animagusgestalt. Was Lucius angeht, so sehe ich ihn grau. Sein Vorteil, seine Seite, also wer stärker ist, bei dem ist er und zurzeit gibt es da eben nur Harry!

An Savertin: Das ist schon ärgerlich, aber ich werde demnächst ab und zu in den vorderen Kapiteln ein wenig ändern. Fehler ausmerzen! Vielleicht solltest Du also immer ein Kapitel nach dem anderen übersetzen und online stellen. Aber das ist ganz Dir überlassen, ist nur ein Vorschlag.

An Godric Potter: Beim Haus musst Du Dich wohl noch ein Kapitel gedulden! (Hehehe)

An wsnmaster: Danke! Allerdings muss ich doch zugeben, dass ich ab und zu übertreibe und ich glaube das meinen die anderen nur. Hoffe ich zumindest.

An Snape126: Sie hat es noch gemerkt! Ginny wird erst im nächsten Schuljahr auftauchen, sorry. PS: Nachdem ich dieses Kapitel online stelle, was also gerade geschehen ist, werde ich mir endlich Dein letztes Kapitel durchlesen, sorry deswegen noch mal!

An Alex Black5: Ja so ähnlich habe ich mir das auch schon gedacht, schon allein wegen der Kammer des Schreckens.

An DKub: Hagrid will ich weiter einbringen, also könnte Deine Idee durchaus passieren.

An Quarks: Ollivender ist für mich ein normaler Händler in der Winkelgasse der zwar hervorragende Stäbe verkauft, aber keine Maßgeschneiderten, halt Ware für Schüler! Allerdings schließt das ja nicht aus, dass er andere, also Bessere herstellen kann, wer weis. Der Almanach werde ich bestimmt wieder schnell in den Handlungsverlauf einbauen, aber zurzeit hatte ich zuviel andere kleine Sachen zu bedenken. Ja, wie ich genau alle Drei Stäbe für Harry einbringe, ist mir auch noch ein Rätsel. Wahrscheinlich trägt er immer nur zwei. In den Schulstunden den Leeren und den von Ollivender und bei seinen Treffen mit seinen Freunden den Leeren und seinen Perfekten!

An natsucat, fabi 89, Shino, Dax, Wild Terminator, 12Michi12, adventchildren, Blockbster, blut, HarryHermineFan, liSa und alle die ich vergessen habe: Danke für eure tollen reviews. Ich weis, dass schreibe ich jedes Mal, aber es ist ernst gemeint. Ich freue mich über jede einzelne!

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So, dass war es jetzt wirklich wieder. Ich hoffe es hat euch gefallen, auch wenn ich jetzt schon weis, wie ihr mein Cliff fandet! (Grins)

Bis zum nächsten Kapitel,

euer,

chaine

PS: Vergesst die reviews nicht!