Verzeiht mir bitte den romantischen Anflug im letzten Kapitel. JKR hat Fred's Tod so herzlos dahingeklatscht, da konnte ich George nicht genauso sterben lassen…
Kapitel 35 – Malfoy Manor
Nicht aus jeder Asche steigt ein Phönix.
Erhard Blanck
Hermine hatte sich nach dem Unterricht zurückgezogen. Lucius hatte ihr die Zeit gegeben, sich von George zu verabschieden, und sich gleichzeitig auf eine mögliche Konfrontation auf dem Friedhof zu rüsten.
Als sie am nächsten Tag die Eingangshalle betrat, sah sie schwarze Tücher an den Wänden hängen. Sämtliche Schüler, bis auf ein paar wenige, die sich vom Gruppenzwang letztendlich wieder gelöst hatten, blickten traurig auf ihr Essen und nicht wenige bekamen kaum einen Bissen runter.
Hermine ging in bedrückter Stimmung zum Lehrertisch und sah sich als erstes Lucius, der sie kritisch von oben bis unten musterte. Schließlich raunte er ihr, nachdem sie sich gesetzt hatte, leise ein paar Worte ins Ohr. „Willst du wirklich in diesem … stillosen Kleid zu der Beerdigung?"
„Was hast du daran auszusetzen?", fragte sie matt.
Lucius nahm ihre Hand. „Nichts, mein Herz, es passt nur nicht zu der Frau an meiner Seite. Es ist so … einfach."
„Dann hättest du dir vielleicht keine einfache Frau aussuchen sollen", erwiderte sie bissig.
Lucius hob beide Augenbrauen. „Einfach im Sinne von billig… Gehe ich recht in der Annahme, dass du keinen Bissen runter bekommst? Gut, dann folge mir bitte."
Er stand auf und ging zu Minerva. „Brauchst du uns, oder bekommt ihr die Portschlüsselprozedur alleine geregelt?"
Minerva tätschelte ihm den Unterarm. „Keine Bange, wir schaffen das schon. Treffen wir uns um kurz vor elf auf dem Friedhof?"
Er lächelte nachsichtig. „Ich werde vor den Toren warten. Meine Anwesenheit wird wohl nicht erwünscht sein."
Minerva widersprach vehement. „Wenn wir kollektiv erscheinen, wirst auch du dabei sein. Bis nachher." Um zu demonstrieren, dass sie keinen Widerspruch duldete, drehte sie sich zu ihrem Frühstück um. So entging ihr sein zufriedenes Lächeln.
Zusammen waren sie nach Malfoy Manor appariert. Lucius durchschritt einfach das Tor, so, als gäbe es keinerlei Schutzmaßnahmen. Doch Hermine erkannte bei näherem Hinsehen kompliziert aussehende Gegenstände und vermutete noch komplizierter Flüche.
Sie gingen über einen Kiesweg, der von Bäumen und Statuen gesäumt war. Hermine erkannte versteckt den ein oder andere Springbrunnen und vereinzelnd Steinpfaue. Der Kiesweg wurde immer breiter und plötzlich begannen kunstvoll geschnittene Bäumchen Muster zu bilden. Sie wagte nicht, den Blick zu heben, aus Angst, den Anblick nicht verkraften zu können. Oft hatte sie sich Malfoy Manor vorgestellt, doch jetzt, wo sie dieses imposante Gebäude das erste Mal mit eigenen Augen sehen sollte, empfand sie Angst – Angst davor zu versagen und ihn zu enttäuschen.
Lucius spürte die Unsicherheit seiner jungen Geliebten und schmunzelte. Er kannte niemanden, der nicht beeindruckt war. Die meisten Menschen stellten sich unter Malfoy Manor ein vor Reichtum protzendes Landhaus vor, überladen und ungemütlich. Wenn jemand dagegen die Möglichkeit hatte, den Stammsitz der reinblütigen Adelsfamilie tatsächlich zu sehen, war er verblüfft, ob der stilvollen, dezenten Eleganz.
So erging es auch Hermine. Langsam hob sie den Blick und erstarrte ehrfürchtig. Ein sandsteinfarbenes zweistöckiges Hauptgebäude ragte elegant vor ihr auf. Links und rechts führten zwei einstöckige Gänge zu jeweils einem wieder zweistöckigen Nebengebäude. Vier Schornsteine ragten aus jeder Ecke von jedem Gebäude empor und wurden mit Putten flankiert. Vor dem Hauptgebäude befand sich eine, von sechs Säulen flankierte, Terrasse, die von einem imposanten, aber nicht überladen wirkendem Eingangsportal dominiert wurden. Große Fenster ließen genug Sonne in das Gebäude. Auf dem Haupthaus stand ein Fahnenmast, der allerdings keinerlei Fahnen aufwies – ein Zeichen, dass der Hausherr nicht zu Hause weilte.
„Die Rückseite sieht wesentlich schöner aus", flüsterte Lucius sanft in Hermines Ohr, die sich nur langsam von diesem bezaubernden Anblick lösen konnte. „Das Anwesen wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Der Bauherr erlebte sein triumphales Eröffnungsbankett leider nicht mehr."
Sanft zog er sie zum Portal und klopfte mit seinem Spazierstock Vier Mal gegen das Holz. Erst war nichts zu hören, doch dann kam Bewegung in das Haus und nur Sekunden später wurde die Tür von einem Hauselfen geöffnet. „Crimson freut sich sehr den Master nach so langer Abwesenheit begrüßen zu dürfen." Der Elf verneigte sich tief. „Bitte teilt Magenta und Crimson Eure Wünsche mit." Ein zweiter Hauself eilte herbei und knickste ehrfürchtig.
Lucius ließ seinen Blick abschätzend durch die große Eingangshalle schweifen. „Wie ich sehe kommt ihr sehr gut mit dem Gebäude klar. Ich werde allerdings nicht lange bleiben. Mein Gast und ich werden lediglich etwas holen. Crimson, veranlasse, dass die blauen Kisten vom Dachboden geholt und in das Ankleidezimmer gebracht werden. Umgehend." Er wandte sich ab und reichte Hermine seinen Arm, um sie durch das Haus zu führen, während die Hauselfen ihrem Auftrag nachgingen.
Hermine sah sich interessiert um. Dennoch runzelte sie die Stirn. Irgendetwas störte sie, sie konnte nur nicht benennen was es war.
Belustigt beobachtete der Hausherr sie. „Du bist wirklich eine kluge Hexe, mein Herz." Er lachte samtig, als er ihren fragenden Blick sah. „Du weißt, dass wir Malfoys dazu neigen, unseren Wohlstand offen zu zeigen, und du wunderst dich, wie zurückhaltend und ganz und gar nicht pompös Malfoy Manor gehalten ist?"
Sie nickte noch immer beeindruckt.
„Nun", sagte er mit einem Augenzwinkern. „Nicht alle Malfoys waren verschwenderisch und prunksüchtig." Er führte sie in ein großes Ankleidezimmer, in dem drei blaue Kisten standen. „Setz dich", er deutete auf eine Chaiselongue und ging dann zu eine der drei Kisten, um sie zu öffnen. Er schien etwas Bestimmtes zu suchen.
Währenddessen gestattete Hermine es sich, wieder an George zu denken – und an Fred. Sie hatte die Zwillinge immer gemocht, auch wenn sie ihr das ein oder andere Mal gehörig auf die Nerven gefallen waren, weil sie nur Unsinn im Kopf hatten. Hermine hatte anfangs nie verstanden, warum sich zwei so intelligente Köpfe nie ernsthafter um die Schule gekümmert hatten, doch mit den Jahren hatte sie eingesehen, dass sowohl Fred als auch George niemals mit einem Bürojob glücklich gewesen waren. Sie hatten sich ihren Traum erfüllt – etwas, worum Hermine sie insgeheim beneidete.
Freds Tod war im Endkampf ein Schock für sie alle gewesen. Niemand konnte sich vorstellen, dass dieser quirlige, stets gut gelaunte junge Mann plötzlich nicht mehr da gewesen war. Wenn sie schon so einen starken Verlust empfand, wie hatte das für George sein müssen?
Als sie George nach Freds Tod wieder begegnet war, hatte sie einen gebrochenen Mann vor sich gehabt. Sämtliche Lebensenergie war aus ihm gewichen, er funktionierte nur noch. Am deutlichsten hatte sie es bei seinem Besuch in Hogwarts gespürt. Aber irgendwo tief in ihr wusste sie, dass sich George nicht umgebracht hatte.
Minerva erzählte ihr, dass Molly ihr berichtet hatte, man hätte mittels Prior Incantato die letzten Sprüche aus dem Zauberstab Georges ermittelt hatte, und eindeutig bewiesen war, dass nur er die vier tödlichen Flüche hatte sprechen können. Das Ministerium hatte sich mit der Erklärung, George wollte nach dem Tod seines Bruders nicht mehr Leben und hatte aus Freundschaft die Dursleys ‚mitgehen lassen', zufrieden gegeben. Rita Kimmkorn hingegen hatte mit ihrem Artikel die Zaubereigesellschaft nur unnötig angeheizt. Sie hasste diese Frau.
Hermine nahm sich fest vor, nachzuforschen, ob bekannt war, dass die ‚Kimmkorn-Ziege' ein Animagus war. Wenn nicht, dann wollte sie diese Information erneut gegen das klatschsüchtige Weib einsetzen.
Lucius hatte mittlerweile gefunden was er suchte und reichte ihr ein schwarzes, sehr edles, figurbetontes Kleid, welches mit schwarzen Perlen bestickt und dessen Saum mit Spitze besetzt war. Dazu erhielt sie einen, natürlich ebenfalls schwarzen, Umhang, der durch schlichte Eleganz bestach.
Hermine sah entzückt auf den Stoff in seinen Armen. Dann schüttelte sie den Kopf. „Das kann ich nicht tragen."
Lucius legte die Kleider über die Kisten und führte sie zu dem Sofa. „Warum nicht, mein Herz?"
„Naja, ich, das ist Narzissas Kleid."
„Narzissa ist tot."
„Ich kann nicht ihre Kleider tragen."
„Wir haben nicht mehr die Zeit zu Madam Malkin zu gehen… Was ist der wahre Grund, mein Herz?" Er legte ihr den Arm um die Schulter.
„Ich hab noch nicht mit Ron gesprochen-"
„Ich schätze", unterbrach er sie sanft, „das haben schon Mr. und Mrs. Potter getan." Er fasste ihr unters Kinn und hob ihren Kopf, so dass sie ihm in die Augen sehen konnte. „Du hast dich für mich entschieden, mein Herz, jetzt gibt es kein Zurück mehr. Du hattest die Wahl zu gehen. Du hast dich zum Bleiben entschlossen. Jetzt musst du die Konsequenzen tragen. Aber ich bin bei dir, mein Herz. Ich lasse dich nicht allein. Ich helfe dir." Er gab ihr einen Kuss auf die Nasenspitze. „Und nun, lass dir von Crimson und Magenta helfen. Ich muss noch die ein oder andere Angelegenheit regeln – wenn ich schon einmal hier bin."
Lucius ließ Hermine in den fähigen Händen der Hauselfen zurück, die sich sofort ans Werk machten, um Hermine nach dem Geschmack und den Wünschen ihres Meisters her zu richten.
Wie betäubt ließ sie es geschehen. Es gefiel ihr, derart elegant gekleidet zu werden, welcher Frau würde es nicht schmeicheln, aber ihr ging es ein klein bisschen zu schnell. Lucius legte ein Tempo vor, dem sie kaum folgen konnte. Es waren gerade einmal zweieinhalb Monate vergangen, seit sie ihn wieder getroffen hatte. Vor eineinhalb Monaten hatte sie sein Zeichen empfangen. Jetzt sollte sie offiziell an seiner Seite auftreten…
Hermine ließ sich auf das Sofa fallen und schlug die Hände vors Gesicht. Sie wusste nicht, ob sie wirklich dazu bereit war. Sie ließ es mit sich geschehen, weil es sich gut an fühlte, aber nicht, weil es genau das war, wonach sie sich sehnte. Reichte dieses ‚gut anfühlen' aus, um … Um was? Was wollte er letztendlich? Und was wollte sie? Hatten sie beide das gleiche Ziel?
Hermine ließ ihren Blick im Raum schweifen. Sie stand im Ankleidezimmer der verstorbenen Narzissa Malfoy.
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Der Oktober hatte launisch begonnen. Wind und Regen peitschten über die Ländereien Hogwarts und es begann ungemütlich zu werden. Lucius hatte ein angenehmes Feuer gemacht und saß in seinem Lieblingssessel. Hermine hatte sich auf den Boden gesetzt und sich an seine Beine gelehnt. Sie genoss es, dass er sie im Nacken kraulte und kostete diesen friedlichen Moment in vollen Zügen.
„Wie geht es dir, mein Herz?", hatte er irgendwann die Stille durchbrochen.
Hermine war für einen Moment verwirrt. „Was?"
Er schnalzte leise und missbilligend mit der Zunge.
„Sir?", setzte sie noch hinterher.
„Ich möchte wissen, wie es dir geht."
Sie überlegte. „Eigentlich ganz gut."
„Eigentlich?"
„Ja, ich … ich denke an Ron, und dass ich bald mit ihm reden sollte."
„Was willst du ihm sagen, mein Herz?"
„Wenn ich das wüsste. Es ist ja nicht so, dass ich ihn nicht mag. Ich mag ihn sehr, aber eher wie einen besten Freund… Die Liebe damals… ich glaube, ich habe ihn lieben wollen." Wieder verfiel sie in Gedanken.
Er ließ sie grübeln.
Die Kerzen waren schon fast alle nieder gebrannt, als Hermine zu erzählen begann. Von ihrer Angst zu versagen. Von der Angst vollkommen allein auf der Welt zurück zu bleiben. Von der Angst, Ron gegenüber zu treten. Von der Angst, vor der Angst.
Lucius hatte sie, während die sprach, auf seinen Schoss gezogen und begonnen, sie wie ein Kind hin und her zu wiegen.
„Es kommt dir wahrscheinlich absolut unwichtig vor, was ich hier erzähle", schniefte sie.
„Schhht. Nein, jeder Verlust eines Menschen ist schlimm. Der Tod ist nur endgültiger… Damals", er stockte und starrte wieder ins Feuer.
Gerade, als Hermine etwas sagen wollte, sprach er weiter. „Draco war bei uns auf Malfoy Manor zu Besuch, als der Angriff war. Wir hatten ein exzellentes Dinner zu uns genommen. Da wir Draco sehr selten sahen, hatten Narzissa und ich seine Anwesenheit zweifelsfrei genossen. Der Dunkle Lord war endgültig vernichtet, die Todesser entweder in Askaban oder Tod. Wir waren sorglos und saßen bei Fackelschein auf der Terrasse. Es war ein milder Abend… Ich hatte gedacht, dass endlich alles gut werden konnte.
Draco erzählte gerade von seiner Reise über den Kontinent, als der Alarm losging. Jemand hatte versucht, unangemeldet aufs Grundstück zu kommen. Es ist schwer, aber nicht unmöglich. Ich schickte Draco und Narzissa ins Haus. Selbst wollte ich mich auf die Suche machen und überprüfen, ob alles in Ordnung war. Also schlich ich mit gezücktem Zauberstab durchs Unterholz zu der Stelle, an der der Alarm ausgelöst worden war. Mir erschien alles ruhig und ich wollte gerade beruhigt zum Haus zurückkehren, als ich hörte, wie eine Stimme „Morsmordre", rief. Ich schickte einen Patronus zu Kingsley Shacklebolt. Auf der Terrasse sah ich Draco tot liegen. Er hatte keine Chance gehabt. Draco war zwar bewandert in den dunklen Künsten, aber gegen einen ausgebildeten Todesser hatte er keine Chance. Natürlich versuchte ich ihn zu retten, aber es war zu spät." Ein Schatten huschte über sein Gesicht. „Ich habe viel falsch gemacht bei Draco. Wahrscheinlich habe ich Dinge von ihm erwartet, die er nicht leisten konnte und Eigenschaften vorausgesetzt, die er nicht hatte. Aber, auch wenn ich es ihm nie gesagt habe, so war ich froh, ihn als Sohn gehabt haben zu dürfen."
Hermine ergriff seine Hand. „Es muss schrecklich gewesen sein."
„Narzissa lag in unserem Schlafzimmer auf dem Bett. Tod. Kleider zerrissen. Das Herz rausgerissen. Sie zuckte ein letztes Mal, als ich durch die Tür kam. Der Todesser hatte ganze Arbeit geleistet. Ich war darauf vorbereitet als nächstes angegriffen zu werden, doch der Todesser lachte nur hysterisch… In dem Moment kam Shacklebolt mit seinen Männern und hatte Amycus Carrow sofort überwältigt. Während sie ihn abführten, schrie er, ich sei ein Verräter, der den Dunklen Lord hintergangen habe. Er habe sich nur gerächt und ich würde meines Lebens nicht mehr froh werden. Er habe mir meine Familie genommen, so wie ich ihm sein. Voldemort war seine Familie."
Er hatte die Arme um sie geschlungen und sie nah an sich gezogen. Hermine hatte es nicht gewagt, etwas zu sagen. Sie fühlte seinen Schmerz. Aber zugleich fühlte sie eine Nähe, die sich zwischen ihnen entwickelt hatte, und die im Begriff war, zu wachsen…
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Lautlos trat der Hausherr hinter die junge Frau und küsste sie auf den Hals. „Genauso sollte die Frau an meiner Seite aussehen, eine wahre Lady", umschmeichelte er sie.
Hermine wurde aus ihrem Tagtraum gerissen und starrte ihr Bild in einem Spiegel an, den die Hauselfen herbei geschleppt hatten. „Bin ich das?", fragte sie. Ihre Haare waren zu einer eleganten Krone geflochten. Das Kleid passte wie angegossen, der Umhang hüllte ihre schlanke Gestalt verführerisch ein und ein durchsichtiger Schleier verlieh ihr eine geheimnisvolle Aura.
„Jung, schön, begehrenswert, geheimnisvoll, elegant, mein", schnurrte Lucius wie eine zufriedene Raubkatze.
Hermine sah ihn an. „Bitte, können wir nicht noch ein wenig warten? Ich würde erst mit Ron sprechen."
Lucius nahm ihre Hand und führte sie aus dem Raum, aus dem Haus, direkt zum Apparationsplatz. „Glaubst du wirklich, dass du irgendeine Chance haben wirst, ihm etwas zu erklären? Er wird es durch Mrs. Und Mr. Potter erfahren haben und ich vermute, dir wird auf dem Friedhof keine Möglichkeit gegeben, an Ron heranzutreten. DU hast die Möglichkeit das alles alleine durchzustehen, oder mit meiner Hilfe."
Er verstand es wirklich mit Worten umzugehen. So wie er es sagte, klang es viel einfacher. Logischer. Es klang einleuchtend, dass ihr Hass und Antipathie auf dem Friedhof entgegen gebracht würde und sie hatte Angst davor. Aber an seiner Seite würde sie Schutz erhalten und es war ein wunderbares Gefühl, sich fallenlassen zu können.
Lucius sah auf die Frau an seiner Seite herab und legte den Arm um sie. Sekunden später waren sie verschwunden.
Begriffe:
- Chaiselongue: Ruhesofa ohne Rückenlehne, mit schräger Lehne an einer Seite.
- Prior Incantato: nebelhafte Reproduktion des letzten Fluchs
- Morsmordre: Zauberspruch zum Aufrufen des Dunklen Mals
