Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.

Die Originalstory ist von lizzy90.

Neuer Anfang. Bellas Pov.

Es war jetzt gut eine Wochen her, dass mein Vater gestorben war und ich vermisste ihn jeden Tag etwas mehr. Es tat weh, ihn allein gelassen zu haben und ihn nicht besuchen zu können, dass war das Schlimmste. Wir sind an dem Tag der Beerdigung einfach losgefahren und haben erst halt gemacht, als uns das Benzin ausgegangen war, wir waren in einem Dorf gelandet, dass noch kleiner war als unseres und das El Paso hieß.

Wir hatten nicht mal gewusst, dass es existierte und wir beschlossen, einfach hier zu bleiben. Es war sehr abgelegen und weit genug von allem weg, so dass uns kein Cullen finden würde und genau das brauchte ich jetzt, um mit dem Kapitel in meinem Leben abzuschließen.

James suchte ein Hotel, aber das Dorf war so klein, das es nicht mal eine Pension gab,so schliefen wir die erste Nacht im Auto und James machte sich am nächsten Tag auf die Suche nach einer Bleibe für uns. Er hatte Glück und lernte einen älteren Herren kennen, der das Dorf verlassen wollte und damit einverstanden war, sein kleines Häuschen gegen unseren Lieferwagen einzutauschen.

Das Häuschen bestand aus zwei winzigen Zimmer, einer Wohnküche und die Toilette war auf dem Hof, aber es hatte einen kleinen Garten,wo man etwas Obst und Gemüse anbauen konnte. Es war schnell sauber gemacht, besser gesagt, James machte es sauber, er ließ mich fast nichts tun, dabei ging es mir körperlich gut.

Am dritten Tag machte er sich auf Arbeitssuche, er hatte sich dagegen gewehrt, dass ich mir auch etwas suchte, aber ich würde es trotzdem tun. Sobald er etwas gefunden hatte und ich einfacher aus dem Haus käme, würde auch ich mir etwas suchen. Da das Dorf so klein war, war es nicht einfach für ihn etwas zu finden, wir waren jetzt fast eine Woche hier und auch Heute war er wieder früh aufgebrochen, um etwas zu finden.

„Bella." Ich drehte mich um und sah meinen Bruder, er lehnte im Türrahmen und lächelte mich an, ich lächelte zurück.

„Hallo, wie ist es dir ergangen?" Fragte ich.

„Ganz gut." Antwortete er und goss siech erst einmal ein Glas Wasser ein. „Ich habe Arbeit gefunden." Sagte er und wischte sich den Schweiß von der Stirn.

„Das ist toll." Sagte ich und strahlte ihn an.

„Der Lohn ist nicht sehr hoch, aber es wird uns helfen."

„Jede Art von Arbeit ist gut. Wo wirst du arbeiten?"

„Auf der Hacienda Montero...als Erntehelfer." Er ließ sich auf das Sofa fallen und fuhr sich mit den Händen durchs Gesicht.

„Oh." Murmelte ich. „James das ist..."

„Ich weiß Bella." Unterbrach er mich. „Hier bin ich nur ein Arbeiter mehr, hier bin ich James Smith und werde wie jeder andere arbeiten." Wir hatten beschlossen, hier unter einem neuen Namen anzufangen, damit „Er" uns nicht finden konnte, falls er sich weiter an uns rächen wollte. Mein schlechtes Gewissen brachte mich fast um, weil ich mich nicht wenigstens bei Alice und Jasper verabschiedet hatte, sie waren immer gut zu mir gewesen, aber ich war im Moment so verletzt, dass ich es nicht konnte.

„James ich..."

„Mir geht es gut Bella." Versicherte er. „Ich werde mich darum kümmern, dass es dir und dem Baby an nichts fehlen wird." Ich streichelte sofort über meinen Bauch,ich war jetzt fast im vierten Monat und müsste eigentlich mal wieder zum Arzt, aber ich fühlte mich gut und wollte warten, bis auch ich eine Arbeit gefunden hatte, um den Arzt bezahlen zu können. Ich lächelte James an und gab ihm zu verstehen, dass ich ihm voll und ganz vertraute.

James war früh aus dem Haus gegangen um zur Arbeit zu gehen und ich konnte es nicht vermeiden ihn mit dem James zu vergleichen, der er vor einem halben Jahr gewesen war. Das Leben hatte ihn dazu gezwungen mit einem Schlag erwachsen zu werden, er war jetzt das Familienoberhaupt,brachte das Geld nach Hause und half mir auch im Haushalt. Ich hatte noch keine Arbeit gefunden und kümmert mich um unser kleines Beet, dass schon die ersten Früchte trug. Ich hatte überlegt, dass ich Marmelade machen konnte und sie dann verkaufen, aber dazu hatte ich noch nicht genug Erdbeeren und das würde noch etwas warten müssen.

Jetzt schlendere ich über den Markt und wollte ein paar Sachen einkaufen, damit ich James ein gutes Essen kochen konnte, er hatte es sich verdient. Er arbeitete jetzt wie ein Knecht und war nicht mehr der Erbe einer der größten Haciendas im ganzen Umkreis.

„Diebin!" Der aufgebracht Schei eines Mannes ließ mich aufschrecken. Ich drehte mich um und sah einen Mann, der eine junge Frau fest am Handgelenk gepackt hatte. Sie versuchte sich los zumachen, während er versuchte sie in ein Haus zu ziehen. Die Leute um mich herum blieben stehen und sahen dem Schauspiel zu.

„Die Arme." Sagte eine Frau neben mir. „Der Bastard will sie nur ausnutzen."

„Ich hab nichts getan!" Rief das Mädchen. „Bitte Don Artemio, lassen sie mich los, ich hab nichts getan!" Der Mann war wesentlich älter als sie und ein Schwein, ich konnte sehen, wie er lüstern seine Augen über ihren Körper wandern ließ. Ich musst was tun.

„Hey Sie!" Rief ich und ging auf die beiden zu. „Lassen sie das Mädchen los!" Der Mann sah mich kurz an,ignorierte mich dann aber einfach. „Sind sie taub? Ich habe gesagt, sie sollen sie loslassen!" Ich schlug den Mann auf die Schulter.

„Und wer bist du?" Fragte er schleimig und mir wurde fast schlecht.

„Das geht sie nichts an, aber ich habe gesagt, dass sie sie loslassen sollen, sie tun ihr weh." Er schnaufte und hielt sie weiterhin fest.

„Dieses Mädchen gehört mir, sie muss für das bezahlen,was sie mir geklaut hat." Sagte er ätzend.

„Ich habe nichts geklaut, dass schwöre ich." Dem armen Mädchen liefen die Tränen über die Wangen. Sie war noch jung, vielleicht so alt wie ich, sie hatte wunderschöne, rote Haare und ihr Haut war weiß wie Milch.

„Sie haben sie doch gehört und jetzt lassen sie sie los!" Sagte ich wieder.

„Wenn du nicht ihren Platzt einnehmen willst Mädchen, verschwindest du jetzt besser." Er machte einen Schritt auf mich zu und schubste mich weg, ich stolperte und versuchte das Gleichgewicht zu halten, was ich natürlich nicht schaffte. Ich machte die Augen zu und bereitete mich auf den Aufprall vor, der nie kam, stattdessen wurde ich von zwei starken Armen aufgefangen. Als ich meine Augen wieder aufmachte, sah ich in ein wütendes Gesicht und in die blauesten Augen, die ich je gesehen hatte.

„Bist du Ok?" Fragte der hübsche, junge Mann mit warmer Stimme, ich konnte nur nicken. Er half mir,mich wieder richtig auf meine Füße zu stellen und sah dann den Mann wütend an, der noch immer das Mädchen festhielt.

„Lass sie los Artemio!" Sagte er fest.

„Das hier geht dich nichts an Doktorchen." Antwortete der Mann. „Sie wird für das bezahlen, was sie mir geklaut hat und da sie kein Geld hat..." Er ließ den Satz in der Luft hängen, ich bekam eine Gänsehaut vor Ekel und das Mädchen sah ihn entsetzt an.

„Der einzige Diebe hier bist du." Sagte der junge Mann und ich sah ihn an, er sah gut aus und war fast so groß wie...Dumme Kuh, schimpfte ich mit mir selber und schüttelte den Kopf,um ihn aus meinen Gedanken zu vertreiben. Ich sah wieder zu dem Mann an meiner Seite, er sah verdammt wütend aus und hatte die Hände zu Fäusten geballt.

„Ich schwöre ihnen Doktor, dass ich nichts geklaut habe."Sagte die Rothaarige wieder.

„Ich glaube dir Victoria." Sagte er und sprach ihren Namen so vertraut aus, dass sie sich gut kennen mussten. „Wir wissen doch alle, dass es hier nur einen Dieb gibt Artemio und der bist du."

„Pass auf was du sagst Doktorchen." Schnaufte Artemio.

„Was ist hier los!?" Fragte ein Mann mit tiefer Stimme und kam zu uns.

„Was hier los ist Bürgermeister ist, dass dieser „Herr" das Mädchen nicht gehen lassen will, weil er sie des Diebstahls bezichtigt und sie selber bestrafen will" Erklärte mein Retter.

„Artemio?" Fragte der Bürgermeister mit grollender Stimme.

„Sie muss bezahlen." Sagte Artemio, jetzt schon etwas klein lauter.

„Aber nicht so." Sagte der Bürgermeister und sah zu dem Mädchen. „Stimmt das was er sagt Victoria?" Wollte er wissen.

„Ich habe nichts geklaut." Sagte Victoria. „Ich schwöre es Don Chipriano, ich schwöre bei meiner Mama, dass ich nichts geklaut habe." Der Bürgermeister nickte.

„Lass sie los Artemio!"

„Aber..."

„Du sollst sie loslassen hab ich gesagt!" Knurrte der Bürgermeister wütend. „Was soll sie dir eigentlich geklaut haben?"

Der ekelige Kerl ließ Victoria los,sie rieb sich ihr rotes Handgelenk und stellte sich dann neben den Doktor.

„Was hat sie dir geklaut?" Fragte jetzt auch der Doktor.

„Nichts..."Gab der Kerl grinsend zu.

„Also?" Wollte der Bürgermeister wissen.

„Ihr Vater war es, er hat mich beklaut..."

„Er ist nicht mein Vater!" Sagte Victoria schnell und voller Hass. „Mein Papa ist gestorben, genau wie meine Mama." Jetzt tat sie mir noch mehr Leid und ich fühlte wieder diese seltsame Leere in meiner Brust.

„Wie du meinst." Murmelte der Kerl und sah zum Bürgermeister. „Das Mädchen hat..."

„Das Mädchen hat gar nichts." Unterbrach ihn der Bürgermeister sofort. „Wag es nicht ihr wieder zu nahe zu kommen,sollte ich mitbekommen,dass du sie wieder belästigst gehst du direkt ins Gefängnis!"

„Aber ihr Vater hat mich bestohlen!" Schrie er.

„Klär das mit dem alten Simon."Knurrte ihn der Bürgermeister an „Solltest du dich Victoria,oder einem anderen Mädchen nähern,weißt du jetzt was dir blüht Artemio." Der schnaufte, nickte dann aber. „So,jetzt geht wieder jeder seinen Weg!" Schnautzte er die Leute an, die sich um uns versammelt hatten. „Und sie Miss,wer sind sie?" Fragte der Bürgermeister mich. Wir waren jetzt schon fast drei Wochen hier, aber ich war so wenig aus dem Haus gegangen, dass mich niemand kannte.

„Bella Smith." Murmelte ich und wurde rot.

„Aha! Passen sie au sich auf Miss und willkommen im Dorf." Sagte der Bürgermeister und tippte sich kurz an seinen Hut.

„Danke." Sagte ich, aber er hatte sich schon umgedreht und ging mit den anderen Leuten. Als ich den forschenden Blick des Doktors auf mir spürte, wrang ich nervös meine Hände.

„Also..." Murmelte ich und schob mir nervös eine Haarsträhne hinters Ohr. „...ich geh dann wohl besser."

„Danke." Sagte Victoria und strahlte mich an.

„Ich hab doch gar nichts gemacht." Antwortete ich. „Der Held hier ist der Doktor..."

„Alec." Stellte er sich vor, lächelte mich an und hielt mir seine Hand hin.

„Sehr erfreut." Sagte ich und gab ihm die Hand. „Isabella, aber ich möchte lieber Bella genannt werden."

„Und ich bin Victoria Suarez." Sagte die Rothaarige.

„Ich muss jetzt wirklich gehen." Murmelte ich.

„Bis bald." Sagte Victoria.

Ich winkte ihr zu und ging dann, um meinen Korb mit den Sachen zu holen, die ich schon eingekauft hatte. „Willkommen im Dorf und Danke!" Rief Victoria hinter mir her und als ich mich zu ihr umdrehte, sah ich, wie der Doktor mir hinterher sah und ich lächelte ihm zu. Ich nahm meinen Korb und machte mich wieder auf den Heimweg.

Den Rest des Vormittags verbrachte ich damit, dass Essen für James zu kochen und mich um meinen kleinen Garten zu kümmern

„Bella." Sagte James und kam in die Küche, ich drehte mich zu ihm um und lächelte ihn an. Er sah müde aus, er arbeitet viele Stunden auf der Hacienda Montero und war mittlerweile ganz braun gebrannt von der Sonne.

„Du kommst genau richtig."Begrüßte ich ihn. „Das Essen ist gerade fertig, setzt dich, ich bring es dir." Er nickte und setzte sich an den Tisch in der Ecke der winzigen Küche. Ja, unser neues Haus war klein und mit der Hacienda nicht zu vergleichen, aber ich hatte alles getan, um ein behagliches Heim daraus zu machen.

„Das riecht aber gut." Bemerkte er und ich strahlte ihn an.

„Ich wollte etwas besonderes machen und hab einige Sachen im Dorf eingekauft." Erklärte ich.

„Du warst im Dorf?" Fragte er überrascht. „Gut das du ein wenig raus gehst und neue Leute kennen lernst, die meisten hier sind sehr nett." Ich zuckte mit den Schultern und musste sofort wieder an diesen ekeligen Artemio denken.

„Wahrscheinlich."Murmelte ich.

„Ist was passiert?" Wollte er wissen,ich schüttelte den Kopf und stellte ihm seinen Teller hin. Der Hunger schien ihn abzulenken,den er fragte nicht weiter nach.

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir damit,einige Samen zu säen, die Mr. Montero uns für unser Beet gegeben hatte.

Nachts wurde es schon verdammt kühl und James holte Holz, um den kleinen Heizofen in Gang zu bringen. Da wir Morgens immer sehr früh aufstanden, gingen wir früh schlafen. Die Tage gingen ins Land und bevor ich es richtig merkte, waren wir jetzt schon über einen Monat in unserem neuen Dorf.

Ich war jetzt im vierten Monaten und meine Kleidung wurde langsam knapp, ich hatte zwar noch immer ein paar Sachen, die weit genug waren, aber bald würde ich etwas neues brauchen. Ich war nicht wieder ins Dorf gegangen und hatte mich ganz meinem Obst und Gemüseanbau gewidmet, bald würde ich genug Erdbeeren für die ersten Gläser Marmelade haben. Mich überraschte es sehr, als die sympathische Rothaarige plötzlich vor mir stand.

„Du bist verdammt schwer zu finden." Sagte sie und hörte sich leicht beleidigt an. „Hallo Bella." Sie lächelte mich an, aber das Lächeln erreichte ihre Augen nicht und unter ihrem rechten Auge konnte ich einen blauen Fleck sehen, sie war geschlagen worden.

„Hallo." Begrüßte ich sie freundlich und ging auf sie zu.

„Entschuldige, dass ich hier so rein platzte, aber ich war hier in der Gegend und..."

„Möchtest du ein Glas Limonade?" Unterbrach ich sie und als sie nichts sagte, redete ich einfach weiter. „James liebt sie und ich habe immer frische Limonade im Kühlschrank." Jetzt nickte Victoria und ich führte sie ins Haus. Victoria sah sich neugierig um und setzte sich dann auf einen der Stühle, ich holte zwei Gläser, die Karaffe mit der Limonade und setzte mich dann zu ihr.

„Du wohnst ganz schön weit weg vom Dorf." Sagte Victoria und sah mich fragend an.

„Ja." Antwortete ich. „Hier gibt es keine Hotels oder Pensionen und das war einzige, was wir uns leisen konnten." Sagte ich etwas beschämt.

„Och, die Leute hier haben alle nicht viel Geld und materielle Dinge sind hier nicht wichtig." Sagte sie lapidar und ich lächelte sie an. Victoria schien ein netter Mensch zu sein, aber ich konnte eine tiefe Traurigkeit in ihren Augen sehen.

„Wie ist es dir ergangen?" Fragte ich vorsichtig.

„Gut." Antwortete sie und trank etwas von ihrer Limonade. „Ich bin etwas müde, im Moment gibt es viel Arbeit au der Hacienda Montero."

„Arbeitest du dort?" Wollte ich wissen und sie nickte.

„Dr. Volturi hat mir den Job besorgt, früher hab ich ihm den Haushalt geführt, aber er...mein Stiefvater wollte das nicht und der Doktor ist ein so guter Mensch, dass ich nicht wollte, dass er Probleme bekommt."

„Und Dr. Volturi ist...?"

„Der junge Mann von letztens. Er ist ein guter Mensch, er redet nicht viel, aber die Leute hier respektieren ihn." Erklärte sie.

„Du scheinst ihn gut zu kennen." Bemerkte ich und trank meine Limonade.

„Etwas." Murmelte sie. „Er hat mir viel geholfen und für mich ist er immer mein Retter."

„Ja, man merkt gleich, dass er ein guter Mensch ist."

„Wenn du ihn besser kennen lernst, wirst du ihn auch mögen." Sagte sie fröhlich.

„Vielleicht." Antwortete ich.

„Er mag dich..." Sagte sie, wurde dann rot und sah weg, so las ob sie das nicht hatte sagen wollen.

„Ach ja?" Fragte ich neugierig, sie biss sich au die Lippe und nickte.

„Na ja, vielleicht hat er nur gefragt, weil er neugierig ist und du neu im Dorf bist." Sagte sie dann.

„Das ist logisch." Murmelte ich. „Wohnt er schon immer hier?"

„Nein, er ist vor ein paar Jahren aus der Stadt hierher gezogen." Ich schnaufte, die Stadtmenschen schienen mich zu verfolgen.

Wir unterhielten uns noch ein wenig und dann beschloss ich,sie ins Dorf zu begleiten. Victoria musste noch etwas erledigen und ich konnte mir mal wieder etwas die Beine vertreten. Wir waren kaum im Dorf, als mir eine Geruch in die Nase stieg, von dem mir sofort schlecht wurde.

„Was stinkt den hier so?" Fragte ich sofort.

„Was?" Fragte Victoria verwirrt.

„Ich weiß nicht, aber irgendetwas riecht hier schlecht." Erklärte ich.

„Ich rieche nichts." Sagte sie, verschränkte die Arme und hob ihre Nase in die Luft.

„Ich..." Mir wurde plötzlich schwindelig. „Es..." Meine Knie wurden weich und ich hörte Victoria entsetzt aufschreien, bevor alles schwarz wurde.

Ein beißender Geruch ließ mich meine Augen aufmachen und ich sah direkt in zwei strahlend blaue Augen, die mich fest ansahen. Die Intensität seines Blickes ließ mich rot werden, er hatte schöne Augen und er verunsicherte mich.

„Hallo." Sagte er und ich merkte, dass er ein Fläschchen Riechsalz in der Hand hielt.

„Wo bin ich?" Fragte ich unsicher.

„In der Praxis vom Doktor." Hörte ich Victorias besorgte Stimme hinter mir und ich musste lächeln. „Du bist ohnmächtig geworden und hast mich fürchterlich erschreckt."

„Das ist in ihrem Zustand nicht ungewöhnlich." Sagte der Doktor ernst und wand seinen Blick von mir ab.

„Ihr Zustand?" Fragte Victoria. „Was für ein Zustand?"

„Was der Doktor sagen will ist, dass ich..."

„Bella ist schwanger." Erklärte der Doktor und ich hatte das Gefühl, dass er sich traurig anhörte. „Im vierten Monat wie es aussieht." Er nahm einen Block und schrieb schnell etwas auf. „Nimm diese Vitamine und überanstrengt dich nicht." Er reichte mir den Zettel.

„Danke." Sagte ich schlicht.

„Das ist alles, du kannst gehen wenn du willst." Er drehte sich auf dem Absetzt um und ließ mich mit Victoria und einer seltsamen Traurigkeit zurück.