Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.
Die Originalstory ist von It Is Your Butterfly.
Kapitel 35
Ich konnte nicht glauben, was ich da gerade gehört hatte. Edward hatte sich bei mir entschuldigt? Das war surrealistisch und wie es in solchen Situationen bei uns üblich war, sagte danach keiner ein Wort. Als er von mir keine Antwort auf seine Entschuldigung bekam, entfernte sich Edward von mir, sah mich misstrauisch an und rief dann im Hotel an, damit sie uns einen Wagen schickten. Es dauerte nicht lange, bis der Wagen kam und wir setzten uns jeder in eine Ecke und schwiegen.
Als wir am Hotel ausstiegen, sah ich Edward nervös an, ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Es war so viel passiert, Charlies Anruf, meine Panikattacke und den Schmerz den ich bei dem Gedanken verspürte, ihn zu verlassen und natürlich noch seine Entschuldigung. Wie er es gesagt hatte, hatte mir gezeigt, dass er es wirklich meinte.
„Du musst Hunger haben." Sagte er, ohne mich anzusehen.
„Ja, ich hab großen Hunger." Als ich das sagte, knurrte meine Magen laut, dass Menü was wir vorher hatte, hatte aus großen Tellern und wenig Essen bestanden und ich war mittendrin aufgestanden.
„Gut, wir werden reden, während du isst." Ich nickte und Edward führte mich in das Restaurant des Hotels. Er wechselte ein paar Wort mit dem Kellner und wir wurden in eine abgelegene Nische geführt.
„Hier sind wir ungestört, was wir zu sagen haben, sollte kein Mensch hören." Sagte Edward und wir setzten uns.
„Ich bin ein Mensch." Sagte ich sofort. Ich war einer, auch wenn ich sein Gift in meinem Blut hatte.
„Ich weiß." Ein Kellner kam zu uns und wollte unsere Bestellung aufnehmen.
„Ich möchte was anständiges zu essen." Der Kellner lächelte, als er mich hörte.
„Und was möchtest du genau?" Fragte mich Edward, ich überlegte einen Moment, aber mein Gehirn funktionierte nicht richtig. „Bringen sie ihr einen Hamburger mit allem drum und dran, Pommes und zwei Cola." Bestellte Edward und ich sah ihn überrascht an.
„Und für sie?" Fragte der Kellner Edward.
„Nichts, Danke." Der Kellner ließ uns allein und ich sah mich genauer um. Die Nische war anscheinend für romantische Dinner zu zweit gedacht, man konnte sie von außen nicht einsehen und es stand sogar ein Kerzenleuchter auf dem Tisch, der mir die frei Sicht auf Edward nahm. Ich stand auf, blies die Kerzen aus und stellte den Leuchter auf den Boden.
„Ich sehe die Person gerne an, die ich verhöre." Sagte ich zu Edward, der mich fragend ansah. „Du entscheidest, wann und wie ich verwandelt werde, richtig?" Fragte ich dann.
„Richtig."
„Ich bin also in der ersten Phase, wie mir Victoria erklärt hat und jetzt weiß ich nicht, ob ich müde bin, weil ich erschöpft bin,oder weil ich in der zweiten Phase bin." Machte ich weiter.
„Erschöpft?" Hakte er nach und ich nickte.
„Und jetzt will ich wissen, wie man es wieder rückgängig machen kann." Forderte ich und er versteifte sich.
„Wie ich sehe, hat dir Victoria nichts über die Wichtigkeit der Verwandlung erzählt und als..."
„Edward." Unterbrach ich ihn. „Ich verstehe, wie wichtig das für dich ist, aber ich will es nicht,so einfach ist das." Sagte ich und es war mir egal,ob ich ihm weh tat oder nicht. Ich hatte eine Panikattacke bekommen, als ich ihn verlassen wollte, aber ich hatte keine Probleme damit, ihm zu sagen was ich dachte, wenn ich mit ihm zusammen war.
„Verstehe...gut, ich muss nur eine zeit lang aufhören dich zu beißen...es ist noch viel Zeit bis zur zweiten Phase...ich war mir nicht sicher,ob ich mit dem Prozess weitermachen sollte..." Antwortete er und ich wusste genau, warum er Zweifel hatte. Ich konnte Samantha schließlich nicht das Wasser reichen.
„Das sind gute Neuigkeiten, aber woher weiß ich, dass du mich nicht anlügst?" Fragte ich und er sah zur Seite, weil genau in dem Moment mein heiß ersehntes Essen gebracht wurde.. Ich bedankte mich bei dem Kellner und er ließ uns wieder allein.
„Ich lüge dich nicht an, deine Abwehrkräfte bekämpfen das Gift wie eine Krankheit, so einfach ist das. So viel Gift hast du noch nicht im Blut." Erklärte er.
„Gut, von mir wirst du kein Blut mehr bekommen, du suchst dir also besser eine Cantante, die „ihr" ähnlicher ist." Er zog bei meiner Bemerkung die Stirn kraus.
„Isabella..."
„Du hast es mir sehr klar gemacht und jetzt möchte ich wisse, wie Samantha gewesen ist." Forderte ich.
„Darüber möchte ich nicht reden." Sagte er kalt.
„Wie hast du Zeit gehabt, sie kennen zu lernen ? Ich hab da einen bestimmten Satz von dir im Kopf." Fragte ich und ignorierte seine Bemerkung einfach.
„Ich wollte nicht..."
„Das ist mir egal." Unterbrach ich ihn wieder. „Du hast es gesagt und Punkt."
„Ich hab sie nicht sofort getötet." Sagte er und ich sah ihn mit großen Augen an. „Ich bin ihr eine Woche lang gefolgt, bevor ich ihr Blut getrunken und die Kontrolle verloren habe." Er war ihr gefolgt,ohne ihr weh zu tun? Mir hatte er am ersten Tag das Leben ruiniert.
„Und?"
„Ihr Blut hatte das gleiche Aroma und den gleichen Duft wie deines." Sagte er.
„Vergleich mich nicht mit ihr." Sagte ich wütend.
„Du übertrei..."
„Rede weiter." Forderte ich ihn auf. „Wie war sie? Was hast du in ihren Gedanken gelesen?"
„Wieso willst du das wissen?" Er sah mich zum ersten Mal an, seitdem wir über Samantha sprachen.
„Weil ich dich leiden sehen will und wissen will,mit wem du mich vergleichst." Sagte ich böse.
„Spiel nicht mit dem Feuer Isabella!"
„Ich bin hab mich wegen dir schon viel zu oft verbrannt. Ich bin nur wegen diesem verdammten Fluch hier, den dieses Cantanten-Ding mit sich bringt." Er ballte seine Hände zu Fäusten.
„Wie ich dir schon gesagt habe, du bist überhaupt nicht wie sie." Sagte er und ich zog eine Augenbraue hoch.
„Dann erleuchte mich." Er schüttelte den Kopf.
„Damals waren die Frauen anders, sie wurden dazu erzogen, eine gute Ehefrau zu sein, Mutter...es war eine andere Zeit." Sagte er.
„So viele Jahre auf der Erde und nichts dazugelernt, ironisch, nicht?"
„Nicht, wenn du die Tua Cantante meinst." Sagte er und ich sah ihn auffordernd an. „Ich war gerade mal ein paar Monate alt und mit Carlisle auf Nahrungssuche, als ich sie zum ersten mal sah...es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre direkt hinter ihr her, dieses Aroma war unglaublich für mich...Carlisle hielt mich auf und erklärte mir ein wenig über die tua Cantante, er wusste selber nicht sehr viel, zu dem Zeitpunkt hatte er Esme noch nicht gefunden. Von da an folgte ich ihr um zu sehen, wie sie sich benahm, ob sie einen Mann hatte, ich war besessen davon, mehr von ihr zu erfahren, sie war sehr unschuldig und benahm sich, wie alle Frauen zu ihrer Zeit."
„Verstehe." Sagte ich in einem Ton der ihm sofort klar machte, dass ich sauer war. „Du hast dir also Zeit genommen, sie kennen zu lernen, wie lieb von dir,nicht? Und wann hast du sie ausgesaugt?"
„Als ich mich ihr genähert habe, um mit ihr zu sprechen...ich hatte geglaubt, nur ein wenig von ihr trinken zu können."
„Dem was nicht so, sie ist tot und du kannst sie nicht wieder haben."
„Was willst du Isabella?" Ich antwortet nicht sofort,sonder nahm ein paar Bissen von meinem Essen.
„Erzähl mir mehr." Sagte ich dann. „Sag mir, wie sie war, oder besser noch, sag mir wie es war, sie getötet zu haben? Die sanfte und Engels gleiche Samantha...wie hast du dich gefühlt?"
„Willst du wissen, ob sie besser war als du? Ist es das?" Ich biss wieder in meinen Hamburger und antwortete nicht. „Ehrlich gesagt,kann ich dir darauf keine Antwort geben,ich hab sie nicht so gehabt wie dich." Fügte er mit einem arroganten Lächeln hinzu.
„Du hast mich nicht! Ich gehöre dir nicht und du redest besser weiter, oder ich geh einfach." Fauchte ich.
„Du wirst nicht nochmal so ein Theater machen, wir fliegen zusammen zurück nach Chicago." Mich überkam eine unbändige Lust, ihn zu schlagen.
„Ich hasse dich!"
„Das hast du mir mehr als einmal klar gemacht."
„Du bist ein Lügner, du hattest mir gesagt, dass du dein Verhalten ändern wirst." Warf ich ihm vor.
„Hab ich dich zu irgendwas gezwungen? Ich hab dich nicht schlecht behandelt, aber...du hast eine einmalige Gabe, mich wütend zu machen." Bei seinen Worten rührte sich etwas in mir, er hatte Recht.
„Gut, aber du hast mir nichts von der Bombe gesagt, die du vor mir verborgen hast."
„Ich weiß, dass es nicht richtig war, dir die Regeln nicht zu erklären...das war ein Fehler." Gab er zu.
„Besser gesagt, ein Desaster und jetzt habe ich keine Ahnung, wie ich aus diesem Loch wieder herauskommen soll...du hast zu viel gelogen."
„Loch? Willst du sagen, du weißt nicht, ob du bleiben oder gehen sollst? Das kann ich dir sofort beantworten, du hast keine Wahl und wirst nirgendwo hingehen." Sagte er fest.
„Das ist noch immer meine Entscheidung." Widersprach ich.
„Das ist es nicht und wenn ich will, dass du wieder in die Wohnung kommst, wirst du das tun,wenn ich will, dass du mit mir arbeitest, wirst du das tun und wenn ich will, dass du mehr Freiheiten hast, wirst du sie haben. Du bist nicht diejenige die Entscheidet, was mit ihrem Leben passiert...ich werde nicht riskieren, dass dir etwas passiert, oder du gehst."
„Du bist ein Monster. Wie konnte ich glauben, dass du dich ändern könntest?"
„Eine Sache ist es, sich zu ändern, eine andere ist es, ein Idiot zu sein." Sagte er.
„Du denkst immer noch, dass ich ein Möbelstück bin, stimmts?"
„Natürlich nicht." Schnaufte er, aber es war mir unmöglich, ihm irgendetwas zu glauben. Ich beschloss, das Thema zu wechseln.
„Was ist, wenn du meine Gedanken nicht lesen kannst? Du blockierst dich und..."
„Das ist kompliziert." Sagte er ausweichend.
„Das nennt sich Gewissen...erinnerst du dich? Als du noch ein Mensch warst, hast du es vielleicht öfter mal benutzt."
„Ich muss mich sehr anstrengen, um in deinen Kopf zu kommen und es wird immer schwieriger." Gab er zu.
„Das freut mich."
„Das bezweifle ich nicht."
„Was wirst du machen, wenn Carlisle wiederkommt?" Wollte ich wissen.
„Besser gesagt, wir."
„Ich arbeite für Carlisle." Sagte ich.
„Du wirst mit mir nach London kommen." Ich schüttelte vehement den Kopf.
„Nein...unmöglich,meine Freunde sind in Chicago."
„Das ist nicht wichtig." Sagte er kalt.
„Du benimmst dich wie ein Psychopath...mehr als sonst und ich werde nicht mit dir gehen und das weißt du." Er nickte.
„Das war nur ein Test...ich bleibe in Chicago und werde Vizepräsident, du wirst weiter für Carlisle arbeiten...da ließ er nicht mit sich reden, du bist zu gut in deinem Job." Sagte er.
„Dann sind das also meine letzten Arbeitstage mit dir?" Fragte ich.
„So ist es, ab Montag wirst du von mir befreit sein...was die Arbeit angeht." Ich lächelte, dass war eine Erleichterung. „Isabella...ich hab es ernst gemeint als ich gesagt habe, dass es mir Leid tut."
„Ich glaube, ich habe das Recht dir zu misstrauen, du hast auch gesagt, dass du nicht der Typ Mann bist, der sich entschuldigt." Sagte ich.
„Und ich muss auch einem Menschen keine Erklärungen abgeben."
„Es ist witzig zu sehen, dass du glaubst, ein Gott zu sein, nur weil du ein Vampir bist, auch dein Herz hat mal geschlagen..."
„Das ist schon lange her." Sagte er abschätzend.
„Du solltest dich daran erinnern, weil das ist..."
„Was?" Unterbrach er mich. „Die einzige Möglichkeit, dass du mir verzeihst? Das dir alles egal sein könnte, was ich getan habe?"Ich antwortete nicht. „Ich informiere dich hiermit, dass ich nicht darauf aus bin..." Ich stand auf und sah ihn an.
„Wenn du das nicht wolltest, hättest du mich nicht um Verzeihung gebeten, du weißt was du getan hast und dein Gewissen lässt dich meine Gedanken nicht lesen. Ich kenne dich jetzt seit zwei Monaten Edward und ich bin verdammt aufmerksam, ich weiß, was mit dir los ist." Er sah mich wütend an. „Das beruht leider nicht auf Gegenseitigkeit...und glaube nicht, dass ich dir verzeihen könnte.."
Ich drehte mich um und ging aus dem Restaurant. Edward folgte mir nicht, er schien überhaupt nicht zu reagieren. Ich ging zum Fahrstuhl, fuhr nach oben und wollte in mein Zimmer, in dem aber schon jemand anders wohnte. Ich hatte die Rezeption von meine Abreise informiere und gebeten, meinen Koffer zum Flughafen zu bringen, wo er bestimmt noch immer war. Als ich wieder unten an der Rezeption war, teilte man mir mit, dass ich kein Zimmer mehr hätte und ich bekam einen Schlüssel von Edwards Zimmer.
Wieder oben angekommen, machte ich vorsichtig die Tür zum Zimmer auf und es war Gott sei Dank leer. Da ich keine Sachen hatte, suchte ich mir ein Shirt aus Edwards Schrank und machte mich zum schlafen fertig. Ich nahm eine decke vom Bett und machte es mir auf dem Sofa bequem. Trotz der viel Gedanken, die mir im Kopf herumschwirrten schlief ich fast sofort ein.
Ich streckte mich, und meine Knochen knackten, das Sofa war sehr bequem, aber es war ein Sofa. Als ich die Augen aufmachte, fiel mein Blick direkt auf meinen Koffer, den jemand ins Zimmer gestellt hatte.
„Bella?" Erschrocken setzte ich mich auf.
„Jane?" Sie strahlte mich an, kam zu mir und umarmte mich, ich brauchte etwas, bis ich reagierte.
„Wie ist es dir ergangen?"
„Du bist hier, was glaubst du?" Antwortete ich mit einer Gegenfrage.
„Wahrscheinlich nicht so gut, nicht?" Ich nickte.
„Ich habe eine andere Cantante kennen gelernt und sie hat mir so einiges erklärt." Jane sah mich traurig an, „Und was machst du hier?"
„Mr. Cullen brauchte einige Papiere, die nichts mit der Cullen Ltd. zu tun haben." Erklärte sie.
„Warum? Edward arbeitet mit und für Carlisle." Wollte ich wissen.
„Er...er will seine eigene Firma aufbauen."
„Und dafür klaut er Kunden von seinem Vater?" Fragte ich entsetzt.
„Nein, er will sich seinen eigenen Kundenstamm aufbauen." Ich sah sie zweifelnd an.
„Aha." Sagte ich. „Und wie ist es dir ergangen?"
„Gut, da ihr hier seid, hatte ich nicht so viel zu tun." Antwortete sie.
„Bald kommt Carlisle wieder." Sagte ich und sie nickte. „Das ist eine echte Erleichterung, ich werde mehr Zeit ohne Edward verbringen können."
„Ich verstehe dich nicht." Sagte Jane und setzte sich neben mich. „Ich weiß, dass Mr. Edward nicht die besten Entscheidungen getroffen hat, aber..."
„Wie geht es Alec?" Ich wollte den Tag nicht mit einer Diskussion beginnen. „Bist du noch immer in ihn verliebt?"
„Absolut." Sofort war ein Glänzen in ihren Auge zu sehen.
„Das ist schön, aber es ist schade, dass du ihn eines Tages für einen Typen verlassen musst, der das passende Aroma hat." Ich wollte wissen, ob sie wusste auf wa sie sich einlässt.
„Das würde ich..."
„Nicht tun? Und warum willst du etwas tun, was gegen deine Natur geht?" Machte ich weiter.
„Um eine Wahl zu haben..." Antwortete sie.
„In deinem Fall heißt das, bei Alec zu bleiben oder nicht, du hast assimiliert, dass es aufgeben wirst,ein Mensch zu sein, um dich in einen Vampir zu verwandeln und du tust alles was in deiner Macht steht, um es zu werden...ich nicht! Und ich muss wählen, obwohl ich es nicht will? Ich liebe es ein Mensch zu sein, dass mein Herz schlägt, dass ich krank und wieder gesund werden kann und ich will meine Seele nicht verlieren...nicht für jemanden, der mir keinen Anreiz gibt." Sagte ich und Jane zog eine Augenbraue hoch.
„Nur weil du einen Vampir kennen gelernt hast, der dich schlecht behandelt, müssen nicht alle so sein und ich bin davon überzeugt, dass Vampire eine Seele haben...und Mr. Edward ist nicht so schlimm..."
„Gut,ich respektiere deine Meinung über die Seele, aber das andere? Edward ist ein Bastard Jane und er hat mich aus meinem Leben gerissen,um mir seines auf zu zwingen." Unterbrach ich sie.
„Ich weiß nicht, wie das noch enden soll." Sagte sie und seufzte. „Ich hatte gedacht, dass die Reise euch helfen würde."
„Da kann man nichts machen, stimmts?" Sagte ich,ich war es Leid, dass sie Edward immer verteidigte.
„Du musst deswegen aber nicht auf mich sauer sein." Ich lächelte sie an, um das Ambiente zu entschärfen.
„Ist der neue Kunde von Edward zufällig Riley?" Wechselte ich das Thema.
„Nein, es ist nicht der berühmte Riley." Sagte sie leicht genervt.
„Was hat er gemacht?"
„Ich musste fast eine, nicht autorisierte, Biografie von ihm erstellen. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat es da am Wochenende eine Zwischenfall mit einem unerwünschten Beobachter gegeben." Ich wurde rot,als ich daran erinnert wurde.
„Ja, da war was." Antwortete ich ausweichend.
„ Mr. Edward hat geglaubt, dass es Riley gewesen sein könnte, aber sein Verdacht hat sich nicht bestätigt und glaube mir, ich habe ihn wirklich bis ins letzte Detail überprüft." Erklärte Jane, was mich überraschte,hatte Edward wirklich geglaubt, dass es Riley gewesen war?
„Verstehe." Sagte ich nur. „Ich werde jetzt mal duschen gehen, Edward hat Heute wieder eines seiner Geschäftsessen." Fügte ich hinzu und in dem Moment ging die Tür auf.
„Guten Morgen." Edward kam ins Zimmer und ich zog die Stirn kraus als ich sah, dass er noch die gleichen Sachen wie Gestern an hatte. Ich nahm,ohne etwas zu sagen, einige Sachen aus meinem Koffer und ging in das gigantische Badezimmer. Ich stellte mich unter die Dusche und überlegte, wie es weitergehen sollte. Was würde passieren, wenn wir wieder in Chicago waren? Ich musste endlich eine Lösung für mein Problem finden. Und ich musste endlich dieses Gefühl abstellen, Edward vor sich selber beschützen zu wollen. Ich wollte einfach nicht Edwards Cantante sein.
Ich machte mich fertig und als ich aus dem Bad kam,sah ich in ein mürrisches Gesicht.
„Wir müssen reden." Sagte Edward, während er sich ein graues Hemd anzog.
„Wir haben nicht viel zu reden, wie du mir Gestern klar gemacht hast, hab ich nichts zu sagen und auch keine Meinung zu haben, von eigenen Entscheidungen ganz zu schweigen." Sagte ich giftig.
„Das wäre perfekt, aber leider ist es nicht ganz so. Was ich dir sagen will ist, Jane wird dich ersetzen und du kannst ein wenig Urlaub machen...dir die Stadt ansehen und so." Sagte Edward,nahm seinen Aktenkoffer und ließ mich perplex zurück.
