Und da bin ich wieder. Meine Güte, dieses Chap hat mir echt die Nerven gekostet. Ich hatte zwar Ideen, aber irgendwie Probleme mit der Umsetzung. Ich hoffe aber, dass es euch trotz allem gefällt, also lasst mir am Ende doch bitte ein review da.

Und hier an der Stelle, wieder ein dickes Danke und ein großes Lob an all meine treuen Reviewern.

Es tut mir übrigens leid, für meinen erneuten sehr fantasievollen Titel.^^

Und jetzt viel Spaß,

eure Nessi


...und eingesperrt

***

„Lucius…", war alles was er noch herausbrachte.

Sein Mund fühlte sich seltsam trocken an. Seine Kehle brannte und ein Kloß, der immer größer zu werden drohte, hatte sich in seinem Hals eingenistet. Ohne es zu merken, hatte er angefangen zu zittern. Schweißperlen traten ihm auf die Stirn. Sein Herz raste, als würde es jeden Moment aus seiner Brust springen wollen und seine Gedanken drehten sich nur um eines. Seinen Vater.

Seinen Vater, der jetzt begann zu lachen. Kalt und unbarmherzig.

Eine Gänsehaut machte sich auf seinem Körper breit. Angst. Er kannte dieses Lachen, hatte es schon oft erlebt.

„Freust du dich denn gar nicht?"

Er hätte so gern etwas gesagt, doch seine Zunge verweigerte ihm den Dienst.

Fast jeden Tag hatte er sich ausgemalt, wie es wohl wäre, seinen Vater wieder zu treffen und nichts davon, glich diesem hier. Er hatte sich ausgemalt, was er ihm alles an den Kopf knallen würde, was er ihm antun würde und nun stand er einfach hier und konnte keinen Muskel mehr bewegen. Er war wie erstarrt.

„Hat es dir so die Sprache verschlagen, deinen alten Herrn wieder zu sehen?", fragte der Ältere und begann in einem Kreis um ihn herum zu laufen. Er umkreiste ihn, wie der Jäger seine Beute.

Er wollte schreien, irgendetwas tun.

„Ich hatte Recht. Ich wusste, dass du kommen würdest." Lucius lachte. Laut. Kalt. „Ich muss schon sagen, dass deine Kleine eine große Klappe hat. Wir mussten ihr erst einmal Manieren beibringen."

Die Zahnräder in Dracos Gehirn rasteten ein. Seine Muskeln spannten sich an. „Was habt ihr mit ihr gemacht?"

Wieder lachte Lucius nur.

Eine unbändige Wut stieg in ihm auf. Sollte sein Vater oder irgendwer sonst seine Hermine angefasst haben, sah er rot. Für alle.

Seine Hand umklammerte seinen Zauberstab, doch bevor er auch nur seinen Zauberstab erheben konnte, hatte der Ältere bereits einen Zauber ausgesprochen.

Draco spürte, wie seine Füße vom Boden abhoben und er quer durch die Luft flog. Ein zischender Laut entkam seinen Lippen, als er mit voller Wucht gegen den nächsten Baum flog und dumpf auf dem Boden landete.

Zitternd versuchte er sich aufzurichten, doch sein Vater war erneut schneller. Bevor er sich auf die Knie hatte setzen könne, spürte er einen atemberaubenden Schmerz in seiner linken Seite. Der Stoff seines Umhanges zeriss. Er spürte das Blut unter der Stelle, an dem sein Vater ihn getreten hatte, pulsieren. Keuchend sank er wieder auf den Boden.

„Draco, Draco, Draco… Was ist nur aus dir geworden? Liegst hier und wehrst dich nicht einmal… Machst dir Sorgen um ein Schlammblut!"

„Halt die Klappe!", zischte er, was aber nicht annähernd so bedrohlich klang, als er es beabsichtigt hatte.

Sein Vater lachte. „Und mehr nicht? Wo ist der stolze Draco Malfoy hin?"

„Stolz? Vater, ich war nie stolz.", sagte er durch seine schweren Atemzüge hindurch. Für diese Aussage kassierte er erneut einen Tritt, der ihn über die Wiese rollen ließ. Vor Schmerz schrie er auf. Er spürte das brennen, der nun offenen Wunde.

„Du bist schwach. Schwach, wie es auch Narzissa war."

Mit wackligen Beinen stand er auf und funkelte seinen Vater an. Niemand sprach so über seine Mutter. Er mochte schwach sein, aber seine Mutter war es nicht gewesen.

„Nimm nie wieder ihren Namen in deinen Mund.", schrie er und bevor er noch Luft holen konnte, rauschte der Wind an seinen Ohren vorbei und er schlug hart und einige Meter weiter wieder auf dem Boden auf. Für einen Moment bekam er keine Luft mehr. Er krümmte sich vor Schmerz kurz zusammen, bevor er sich wieder fing.

Er dürfte jetzt nicht Schwach sein. Nicht jetzt.

Wütend stand er wieder auf und hob seinen Zauberstab. Diesmal war er schneller… dachte er. Doch der Zauber seines Vaters traf ihn zu erst. Geschockt und steif fiel er zu Boden. Sein Zauberstab fiel ihm aus der Hand und ins feuchte Gras.

Er hatte verloren. Untergeben schloss er die Augen.

***

„Draco, Draco!"

Ginny hämmerte mit aller Kraft gegen das kleine Tor, was sich vor nicht all zu langer Zeit geschlossen hatte.

Sie wusste, dass Draco in eine Falle getappt war. Sie wusste, dass Draco alleine nicht gegen die Todesser ankam und sie wusste, dass nun nicht nur ihre beste Freundin in Gefahr war, sondern auch einer ihrer nun besten Freunde.

Ja, dass war er inzwischen.

Tränen sammelten sich in ihren Augen und sie spürte, wie Harry sie sanft in seine Arme zog. Seine Muskeln waren angespannt. Er war bereit.

„Scheiße!", fluchte Zabini und trat gegen das Holz. „Ich hätte zuerst gehen müssen!"

„Das konnte niemand von uns-"

„Doch, Weasley! Draco hat es auch gewusst und doch habe ich ihn gehen lassen. Wer weiß, ob sein Vater ihn bekommen hat."

„Sein Vater? Darin ist Voldemort-"

„Glaub mir, sein Vater ist im Moment viel gefährlicher!"

„Nein…", hauchte Ginny und ihre Tränen liefen unaufhaltsam ihre nun blassen Wangen hinunter. Sie konnte die Angst, die sie ergriffen hatte, nicht in Worte fassen. Noch nie hatte sie sich so gefühlt.

Draco hatten sie nun schon. Er war derjenige gewesen, der Hermine hätte retten können und nun… war er auch fort.

„Draco!" Sie wusste nicht, warum sie nun so schrie. Sie musste es tun.

***

Sein Vater schmiss ihn in einen dunklen Raum. Er spürte den kalten und feuchten Boden, als er darüber rollte, bevor er aber wieder auf die Beine sprang und dir Tür nur kurz nach dem schließen erwischte. Wütend und schreiend trat und hämmerte er dagegen. Keiner hörte ihn, oder zumindest wollte ihn niemand hören. Er holte mit dem rechten Bein aus und trat mit voller Kraft dagegen. Sein Fluchen verhallte im Raum, doch nicht so ungehört, wie er es zu erst vermutet hatte.

Er hörte etwas über den Boden schaben. Da atmete einer. Er hielt inne und suchte mit seinen Augen diesen dunklen Raum ab. Er konnte fast nichts erkennen.

„Draco…"

Seine Ohren spitzten sich. Obwohl es ganz leiser gewesen war, hatte er es klar und deutlich gehört. Sein Herz begann zu rasen und Schweiß bildete sich auf seinen Handflächen.

„Draco, bist du das?"

Hektisch suchte er den Raum ab. Er konnte sie nicht finden. War sie es wirklich oder erlaubten sie sich einen Streich mit ihm?

„Hermine?", fragte er in die Dunkelheit und direkt darauf schluchzte jemand auf. Es kam von links. Langsam und mit den Händen ausgestreckt, folgte er dem Geräusch.

„Hermine, nicht… nicht weinen, bitte.", flüsterte er und als er glaubte direkt vor ihr zu sein, ließ er sich auf die Knie fallen und streckte seine Hände suchend aus.

Als kalte und zitternde Hände seinen begegneten, machte sein Herz einen Hüpfer und er riss sie in seine Arme. Wie lange hatte er darauf warten müssen? Er hielt sie so fest, wie er nur konnte und vergrub sein Gesicht in ihren Haaren, die nass und verklebt waren.

Hermine hatte ihr Gesicht an seiner Brust vergraben und weinte. Beruhigend strich er ihr immer wieder über den Rücken und genoss die Nähe. Auch wenn sie hier eingesperrt waren und ihre Situation alles andere als Gut war, genoss er diesen Moment.

„Hermine, scht… Es wird alles wieder gut, hörst du? Ich bin jetzt da… Scht…", flüsterte er an ihrem Ohr und spürte, wie Hermine leicht an seiner Brust nickte.

Dann drückte sie sich von ihm weg. Nur wenige Zentimeter. Er war ihr so nah, dass er ihre Umrisse erkennen konnte. Er konnte ihr endlich wieder in die Augen sehen.

„Draco…", flüsterte sie wieder und zog ihn an sich. Bevor er sich versah, hatte sie seine Lippen beschlagnahmt. Er erwiderte ihren Kuss, ohne einen Augenblick zu zögern. Verdammt, er hatte sie so sehr vermisst. Er küsste sie mit so einer Leidenschaft und Sehnsucht, aber auch Angst und Verzweiflung, wie er sie noch nie geküsst hatte. Sie zog ihn noch näher und presste sich zitternd an ihn. Er hatte seine Arme um ihre gelegt und hielt sie einfach nur fest.

Nach einer geraumen Zeit, für sie beide aber immer noch zu kurz, trennten sie sich wieder. Schwer atmend saß er vor ihr und konnte nicht verhindern, dass ein Lächeln auf sein Gesicht trat.

„Du hast mich wohl vermisst.", stellte sie leise und immer noch nach Luft ringend fest.

Jetzt lachte er auf und zog sie an sich. „Wie kommst du denn darauf? Ich dich vermisst?", fragte er spielerisch und dann wurde er wieder ernst. „Granger, ich bin fast umgekommen vor Sorge!"

Sie schlang wieder ihre Arme um seinen Nacken und legte ihren Kopf auf seine Schulter. „Ich hab dich auch vermisst, Malfoy. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie sehr."

Nach all der langen Zeit, stieg diese Wärme wieder in ihm auf. Es war Hermine. Nur Hermine konnte ihm dies geben.

Aber dann drückte er sich von ihr weg und strich suchend über ihr Gesicht und ihren Körper.

„W-Was machst du da?", fragte sie zitternd.

„Haben sie dir etwas angetan? Geht es dir gut?", wollte er wissen.

Sie schlug die Augen nieder und schüttelte heftig den Kopf. Ihre Haare, die sonst so fließend wie Wasser über ihre Schultern hingen, schlugen in dicken, verklebten Strähnen in ihr Gesicht. Dann schluchzte sie auf und schmiss sich an seine Brust. Er hatte vermutet, dass es keine gute Antwort gab, aber das Hermine so reagierte, hätte er nicht gedacht. Sie war immer so stark und so leicht warf man sie nicht aus der Bahn.

Wütend biss er die Zähne zusammen und schlang seine Arme um ihre zierliche Gestalt, die jetzt noch zerbrechlicher wirkte.

„Haben sie dich gefoltert?"

Ein leichtes Nicken, während ihre Tränen seinen Umhang durchnässten.

„Haben… haben sie dich körperlich verletzt?"

Wieder ein Nicken.

Er küsste ihren Kopf, bevor er zu der Frage kam, die er am liebsten nicht gestellt hätte. „H-Haben sie…" Er stockte und verkrampfte sich. Allein der Gedanke brachte ihn um. Was war, wenn… wenn sie es doch getan hatten?

Hermine war still. Nur ab und an drang ihr schluchzen zu ihm hin. Er starrte die ganze Zeit an die Wand, ohne etwas zu sehen und trug einen inneren Kampf aus. Fragen oder nicht fragen?

Dann langsam hob sie den Kopf und sah ihn an.

Er blickte zurück.

Dann schluchzte sie herzzerreißend auf, vergrub ihr Gesicht in ihren Händen und nickte. „Ja…", schluchzte sie und weinte, wie er sie noch nie weinen gesehen hatte.

Er wusste nicht, welchem Drang er zu erst nachgehen sollte. Aufspringen, wie ein Verrückter gegen die Tür trommeln und Drohungen aussprechen oder sie einfach nur in seine Arme nehmen?

Er seufzte. Eigentlich war der Erste stärker, aber Hermine war wichtiger. Er zog sie vorsichtig in seine Arme und wiegte sie hin und her.

Das Wasser tropfte monoton auf den kalten Boden. Mittlerweile war er bei hundert tropfen angekommen und seine Nerven waren zum zerreißen gespannt.

„Crabbe und…" Ein Schluchzen unterbrach sie und sie klammerte sich an ihn. Vergrub ihr Gesicht weiter in seinen Umhang.

„Und wer?", fragte er, obwohl er einen kleinen Verdacht hatte und sollte sich dieser bestätigen, zerriss seine Geduld hundertprozentig. Gleichzeitig war er aber auch glücklich, dass sie es ihm sagte, ohne dass er nachfragen musste.

Sie schüttelte den Kopf.

„Hermine, sag es mir.", bat er und wieder schüttelte sie mit dem Kopf. „Ist es so schlimm?"

Sie sagte und tat nichts.

„War es mein Vater?", wollte er mit einer zittrigen Stimme wissen.

Sie hob langsam wieder den Kopf und sah ihn an. Sie gab ihm keine Worte, sondern küsste ihn. Das war antwort genug.

Er riss sich von ihr los und stürmte zur Tür. „Dieses Arschloch!" Wütend trommelte er gegen die Tür. Er würde nicht aufhören, bis jemand die Tür öffnete. Und wenn er sich die Hände aufschlug, ihm war es egal. Er hatte sich geschworen, die büßen zu lassen, die seiner Hermine etwas antaten, die sie anfassten und das würde er auch tun.

„Draco, es hat keinen Sinn.", sagte Hermine plötzlich neben ihn und zerrte an seinem Arm.

Und ob das einen Sinn hatte. Niemand kam ihm ungestraft davon.

„Draco… bitte!", schluchzte sie und zog ihn von der Tür weg. Er hatte keine Ahnung, wie sie die benötigende Kraft dafür aufwandte. Sie hielt ihn von hinten umarmt und hielt auch so seine Arme ziemlich effektiv in Schach.

„Es hat keinen Sinn.", sagte sie wieder leise und er drehte sich in ihren Arm um, um sie erneut zu küssen. Wären sie nicht in so einer Situation, würde er gar nicht mehr damit aufhören. Er hatte immerhin lange genug warten müssen.

Plötzlich flog die Tür mit einem ohrenbetäubenden Knallen auf und Draco fuhr herum. Automatisch schob er Hermine hinter sich und hob abwehrend seinen Arm.

Einen Moment war er zu sehr von dem Licht von draußen geblendet, bevor er seinen Vater erkannte. Wütend knurrte er und wog seine Möglichkeiten ab. Seinen Vater angreifen oder brav hier bleiben. Ersteres wäre ihm lieber, aber dann war Hermine in Gefahr und er wusste nicht, welche Asse sein Vater noch im Ärmel hatte.

Der Ältere lachte und sah ihn an. „Wie süß…"

„Halt deine verdammt Klappe!", zischte er und machte einen Satz auf ihn zu.

„Ich bin doch gar nicht wegen dir hier.", sagte er lachend und schaute über Dracos Schulter zu Hermine.

„Fass sie ja nicht noch einmal an!", zischte er wieder und stand nun doch komplett vor ihm. Er hatte keine angst. Das einzige, was er in diesem Moment empfand war blanke Wut.

„Hat sie es dir erzählt?"

Dracos Augen verformten sich zu Schlitzen.

Lucius versuchte sich an ihm vorbeizudrängen. Ohne Erfolg. „Wenn du sie haben willst, musst du zu erst an mir vorbei!"

Lucius lachte auf und zog seinen Zauberstab. „Nichts leichter als das!"

Draco wich erschrocken zurück und spürte gleich darauf die Wand in seinem Rücken. Er hörte Hermine schreien und den dumpfen Aufprall, als er zu Boden fiel.

Seine Augen suchten hektisch nach Hermine. Nur noch ein paar Meter vor ihr, war sein Vater, der so pervers grinste.

„Hast du mich nicht verstanden?!", brüllte er und sprang auf seine Arme. Er erreichte Hermine noch schneller als sein Vater und stierte ihn an. „Fass sie nicht an!"

Es klatschte. Laut. Hermine hinter ihm zog erschrocken die Luft ein und ein brennender Schmerz machte sich auf seiner linken Wange bemerkbar.

Wütend drehte er seinen Kopf zurück zu seinem Vater, der ihn wütend ansah. Zorn funkelte in seinen Augen.

„Ich bin immer noch dein Vater, Draco. Wage es ja nicht, noch einmal so mit mir zu sprechen.", warnte er ruhig und doch verlor seine Stimme nichts an Bedrohung.

„Du bist nicht mehr mein Vater.", sagte er leise und spürte ihre Hand auf seinem Arm. „Du bist es nie gewesen!", brüllte er dann und spuckte ihm vor die Füße.

Plötzlich bekam er keine Luft mehr und sank zittern auf die Knie. Schweiß trat ihm erneut auf die Stirn, während er versuchte gegen den plötzlichen Würgereiz anzukämpfen. Er keuchte auf und suchte mit den Augen seinen Vater. Er stand immer noch über ihn, die Faust geballt. Das war es also gewesen. Zitternd hielt er sich seinen Magen.

„Ich warne dich, Draco.", zischte er, bevor er sich schwungvoll umdrehte und den Raum verließ.

„Draco!", schrie Hermine und ließ sich neben ihn auf die Knie fallen. Sie hielt ihn fest, während er schwer atmend am Boden saß und die Tür mit einer schweißnassen Stirn anstarrte.

Dann sah er langsam zu dem Mädchen neben ihn und konnte nicht anders als zu Lächeln. Wenigstens hatte Lucius ihr nichts mehr angetan.

Er hatte also endlich mal nicht versagt. Lachend legte er seine Stirn gegen ihre.

***

„Was machen wir denn jetzt!", sagte Lavender und starrte immer noch auf das Tor.

Es war nun schon eine ganze zeit vergangen und auch die letzte Hoffnung war dahin. Man hatte Draco gefangen genommen. Sie waren nun alleine und mussten sich selbst zu recht finden.

„Wenn Hermine doch nur hier wäre.", seufzte Ron und bekam einen Schlag von Blaise auf den Hinterkopf.

„Blödmann! Kannst du eigentlich nichts alleine? Wir werden uns einen anderen Weg suchen. Ich werde nämlich meinen besten Freund mit seiner Freundin da raus holen.", motzte er und sah die anderen fragend an.

Ginny war die Erste, die dabei war. Potter, Weasley, Lavender.

Zu frieden lächelte er und gab das Kommando.

***

„Diese verdammte Brut!", zischte er und schmiss die Tür hinter sich zu.

Die Schwarzhaarige sah von ihrem Buch auf und ihn fragend an. „Ich schätze, es geht um deinen Sohn?"

„Keinen Respekt mehr! Dieses Schlammblut hat ihn vollkommen zerstört!" Wütend trat er mit einem Fuß gegen die Kommode. Die Lampe, die darauf zu Bruch ging, beachtete er nicht.

„Lucius…" Sie kam auf ihn zu und legte beschwichtigend eine Hand auf seinen Arm. „Sieh es mal von der guten Seite. Lange hat er nicht mehr."

Er lachte. „Was meinst du? Wen bringen wir zu erst um?"

Sie lachte auch auf und ein gehässiges Grinsen trat auf ihr Gesicht. Sie hatte da schon eine Idee…


*Böse die Hände reib*

Vergesst mir nicht zu schreiben, was ihr davon haltet, aber ihr dürft mir auch noch eine Frage beantworten:

Wer soll zu erst sterben?

a) Hermine

b) Draco

c) Ich überlasse es dir