Das nächste Kap!

Rudi: DD will Harrys Fähigkeiten noch nicht ausgraben, weil er glaubt, dass das Harry in Gefahr bringen könnte (oder in noch größere Gefahren als schon so...) Snape zieht sein Angebot nicht zurück. Stimmt. Das kann er auch gar nicht, außer er wäre lebensmüde und das ist er nicht. ggg

MaxB88: Ja HP6... (Band 6 nehm und wegschmeiß) - ich hoffe, ich bete darum dass Band 7 anders wird! Ich ignoriere den Halbblutprinz einfach, bis Rowling ihren letzten Band rausbringt...

Dax: :-DD

Ewjena: Ja, du lagst fast schon richtig. gggg Und... tja, Sirius Rückholung ist das Ding um das es in meiner Story von Anfang an ging. Die anderen Sachen - Animagus, Tränkewettbewerb, usw - sind erst nach und nach hinzugekommen...

Und jetzt auf zur Beratung der drei goldenen Gryffindor (was für ein kotzAusdruck...)


Kapitel 36: Beratung

Wenig später stolperte Harry in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors. Das runde Zimmer war leer und dunkel, bis auf das Licht, das von dem herabgebrannten Feuer kam. Harry ließ sich in einen Sessel vor dem Kamin fallen und starrte blicklos in die Glut. Einige Zeit saß er reglos da, bis er sich schüttelte und sich langsam erhob. Es war besser, wenn er schlafen ginge, denn so erschöpft wie er war, konnte er unmöglich noch einen klaren Gedanken fassen. Müde schleppte er sich nach oben, zog sich um und fiel ins Bett.

Am nächsten Morgen wurde er von Ron geweckt. „Hey, Harry! Komm schon, heute ist Hogsmeade angesagt. Das erste Hogsmeadewochenende in diesem Schuljahr. Das wirst du doch nicht verpassen wollen, oder?"

Harry setzte sich gähnend auf und streckte sich. „Hmmm. Ich komme gleich, Ron."

Dieser schaute ihn stirnrunzelnd an. „Sag mal, wie lang hast du gestern eigentlich noch weitergemacht? Sonst bist du doch auch nicht so schwer zu wecken."

Harry wollte gerade eine Retourkutsche abschicken, als ihn die Erinnerung an den gestrigen Abend traf. Schlagartig war er hellwach. Er sprang aus dem Bett. „Richtig!", rief er. „Hogsmeade! Ich war ja schon ewig nicht mehr dort!"

Sein Freund blinzelte ihn perplex an, als Harry sich in Windeseile anzog, seine Tasche packte, den Tarnumhang hineinstopfte und aus dem Schlafsaal rauschte.

„Jetzt warte doch mal, Harry!", rief der Weasley, dem anderen Gryffindor hastig folgend. Er erreichte ihn schnell und packte ihn am Arm. „Ist was passiert?", fragte Ron besorgt.

Harry schaute sich kurz um. „Ja", flüsterte er, „aber das erzähle ich euch ich Hogsmeade." Damit stürmte er durch den Gemeinschaftsraum zum Portrait hinaus und zur großen Halle hinunter. Ron, der ihm im Schlepptau folgte, musste sich beeilen, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Am Eingang zur großen Halle blieb Harry stehen und drehte sich noch mal zu Ron um. „Verhalte dich so normal wie möglich."

Dann betraten die beiden Sechstklässer die Halle und gingen lachend und scherzend zu Hermine hinüber, die schon am Tisch saß und auf sie wartete.

Es dauerte nicht lange bis das Frühstück beendet war und die Schüler nach Hogsmeade entlassen wurden. Harry und seine beiden Freunde machten ihre obligatorischen Stopps im Honigtau, bei Flourish und Blotts und bei Zonko, ehe sie zu den drei Besen gingen und es sich mit heißem Butterbier an einem Ecktisch bequem machten.

„Also, Harry, sagst du uns jetzt, was-", setzte Ron ungeduldig an, wurde aber gleich von Harrys erhobener Hand zum Schweigen gebracht.

„Hermine, kennst du irgendwelche Anti-Lausch-Zauber?", fragte der-Junge-der-lebte, während ihm Snapes Warnung im Kopf herumschwirrte. Wenn sie sich mit ihren Freunden beratschlagen sollten sie absolut sicher stellen, dass sie nicht belauscht werden..

Hermine schaute ihren Freund überrascht an. Sie nickte. „Ja, wegen dieser Kimmkorn habe ich mich ja damit beschäftigt. Ich kenne da mehrere. Warum?"

Harry schaute sie bittend an. „Welcher ist denn der Stärkste, den du kennst?"

„Also...", meinte sie langsam. „Es gibt da einige ziemlich gute Anti-Lausch-Zauber, die aber alle nicht unumgehbar sind. Der stärkste, den ich beherrsche ist der Disconecto. Aber das ist nicht der mächtigste den es gibt. Das wäre nämlich der Auritus averto." Das Mädchen brach kurz mit ihrer Erklärung ab, um an ihrem Butterbier zu nippen. „Er blockiert jede Möglichkeit absichtlich oder unabsichtlich belauscht zu werden, ist so gut wie nicht zu brechen und unauffällig. Der Anwender merkt nur an einem regenbogenartigen Schimmern, dass der Zauber wirkt."

„Und den beherrschst du wirklich nicht?", fragte Ron etwas enttäuscht.

„Nein, er ist höhere Geistmagie." Das brachte Ron und Hermine dazu bedeutungsvolle Blicke auf Harry zu werfen.

Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und zog seinen Zauberstab. Wie von selbst schlossen sich seine Augen, als er sich auf diesen neuen Spruch konzentrierte. Dann tippte er mit der Spitze sacht auf den hölzernen Tisch vor sich.

Auritus averto!"

Den Zauberspruch wisperte er so leise, das Ron und Hermine ihn kaum verstehen konnten. Sie blickten verwundert zu der Zauberstabspitze, die schwach aufglomm und gleich wieder verlosch.

„Harry", sagte Hermine langsam. „Vielleicht solltest du es noch mal versuchen. Es scheint nicht geklappt zu haben."

Harry schüttelte den Kopf. „Es hat geklappt. Schaut mal." Er zeigte etwas zur Seite.

Hermine schwenkte ihren Blick zu dem Schankraum und blinzelte überrascht. Um sie herum war deutlich eine überdimensionale Seifenblase zu erkennen.

„Boah", kommentierte Ron.

Hermine blickte prüfend. „So sieht das also aus."

Ron drehte sich zu seinen besten Freund um. „Und jetzt schieß los, Harry."

Dieser steckte seinen Zauberstab weg. „Okay. Also, eines erst mal vorneweg. Snape weiß, dass wir Animagi sind."

„WAS?", rief Ron entsetzt. Dann blickte er sich hastig um, ob er ungewollte Aufmerksamkeit auf sie gelenkt hatte. Was natürlich nicht der Fall war.

„Wie ist das denn passiert?", verlangte Hermine zu wissen.

Harry hob beschwichtigend die Hände. „Macht euch nicht in die Roben, okay? Es ist ziemlich glimpflich abgelaufen. Hört zu..." Er berichtete ihnen, wie es kam, dass er nach einer miserablen Übungsstunde Snape in die Arme gelaufen war und das noch in seiner Tiergestalt. Wie er ihn ausgequetscht und das Buch konfisziert hatte. Und dass er dem Tränkemeister alles über ihre Tiergestalten erzählt hatte.

Als Harry endete, vergrub Ron den Kopf in den Händen. „Wir sind verdammt", stöhnte er. „Unser Leben ist zu Ende. Snape wird uns an das Ministerium übergeben und wir werden in Askaban verrotten!"

Auch Hermine schaute entsetzt drein. „Oh Merlin. Was wird jetzt passieren?"

„Snape wird es für sich behalten. Zumindest fürs erste", beschwichtigte Harry seine Freunde.

„Echt? Warum?", wollte Ron wissen.

„Hat er das gesagt?", fragte Hermine erstaunt.

„Nicht direkt, aber es kommt noch etwas", Harry rutschte unruhig hin und her. „Es ist so, dass Snape mir angeboten hat, mich in Geistmagie zu unterrichten."

Das schlug ein wie eine Regenbogenmine.

Rons Mund klappte auf und auch seine Augen wurden immer größer, bis sie drohten herauszufallen. Hermine schaute Harry zuerst verblüfft an, dann wurde ihr Gesichtsausdruck immer nachdenklicher. „Das... ist gut, aber es erklärt mir nicht, warum du es uns nicht in Hogwarts gesagt hast. Oder warum du den mächtigsten Anti-Lausch-Zauber den ich finden konnte gesprochen hast."

„Die Sache ist die, der Direktor möchte nicht, dass ich Geistmagie lerne. Wenigstens noch nicht. Er würde versuchen mich davon abzuhalten, wenn er davon erfahren sollte."

„Hää? Wieso das denn?", Ron starrte seinen Freund verwirrt an.

„Snape hat es mir so erklärt, dass ich einen sehr starken Geistfokus habe. So stark, dass er eigentlich bis nach meiner Schulzeit schlafen sollte, um mich und andere nicht zu gefährden. Nur ist es so, dass der Fokus durch die Ereignisse in den letzten Jahren Stück für Stück geweckt wurde. Und das vor der richtigen Zeit."

Hermine nickte ihm zu, dass er fortfahren sollte.

„Wenn ein Fokus zu früh geweckt wird, ist es für denjenigen, dem das passiert, sehr gefährlich. Je jünger, desto gefährlicher. Der Direktor hofft also, dass er durch die absolute Vermeidung dieser Sache meinen Fokus vom weiteren Erwachen abhalten kann. Deshalb hat er für den Orden und die Lehrer eine absolute Schweigeanordnung ausgegeben. Ich soll nichts davon erfahren."

Harry stoppte kurz und blickte seine beiden Freunde an, die intensiv lauschten.

„Snape ist allerdings der Meinung, dass ich schon längst an einem Punkt angekommen bin, ab dem eine Ausbildung notwendig ist. Damit ich nicht irgendwann durchdrehe oder die Kontrolle verliere."

Das brachte einen unsicheren Ausdruck auf die Gesichter seiner Freunde.

„Das ist entschieden unangenehm", stellte Ron fest.

„Was für ein Schlamassel", seufzte Hermine. „Glaubst du, Snape hat Recht?"

Harry nickte zustimmend. „Ich... ja. Ich weiß nicht wieso, aber, ja, Snape hat die volle Wahrheit gesagt."

„Wollen wir nur mal hoffen, dass du dich da nicht irrst", grummelte Ron missmutig.

Hermine schüttelte entschieden den Kopf. „Nein, ein Zauberer mit einem starken Geistfokus ist dazu in der Lage Richtig von Falsch zu unterscheiden, oder Leute einzuschätzen. Zumindest bei bestimmten Sachen. Wenn Harry also der Meinung ist, dass er Snape trauen kann, dann stimmt das auch."

Diesmal nickte Ron langsam. „Interessant. Das heißt also, dass du dich wirklich von der Riesenfledermaus unterrichten lassen willst?"

„Ja", bestätigte Harry.

„Aber da ist noch etwas", vermutete der zweitjüngste Weasley, während Hermine ihn durchdringend anschaute.

Harry lächelte schwach. „Ihr kennt mich einfach zu gut. Es stimmt, da gibt es noch was."

Der junge Gryffindor umriss kurz, was die ‚Ziele' waren und wie sie die Lernfähigkeit eines Geistschülers verbessern konnten und welche Folgen es bei einer nicht wirklich ernst gemeinten Entscheidung hatte.

„Und was kannst du dir als ‚Ziel' setzen, Harry?", fragte Hermine.

„Einmal natürlich Voldemorts Vernichtung." Harry dachte für einen Moment daran, wie weit Ron gekommen war, dass er bei der Nennung dieses Namens nicht mal mehr zusammenzuckte. Von dem Jungen, der ihm Hogwartsexpress geschockt die Luft angehalten hatte, als Harry der Name aus Versehen herausgerutscht war, bis jetzt.

„Und was sonst noch?", drängte Hermine sanft, als Harry nicht weiterreden zu wollen schien.

Harry warf einen unsicheren Blick von Ron zu Hermine und wieder zurück. „Die andere Möglichkeit wäre – wäre Sirius Rettung." Das letzte kam wie ein leiser Hauch.

Ein weiteres Mal waren Ron und Hermine absolut sprachlos.

„Ja, aber... wie?", murmelte Hermine, die als erste ihre Stimme wiederfand.

Harry hob die Schultern. „Ich weiß es nicht. Das hat er mir noch nicht gesagt. Wahrscheinlich dauert es noch eine ganze Weile, bis ich überhaupt etwas damit anfangen könnte."

„Dann ist es doch klar, was du nimmst, Harry, oder?", Ron war euphorisch. „Wenn Sirius zurückgeholt werden kann, dann mach das!"

„So einfach ist das nicht, Ron", sagte Harry leise. „Es ist gefährlich, weil ich nur bis zu dem Tag Zeit habe, an dem seit Sirius Fall genau ein Jahr und ein Tag vergangen sind. Wenn ich bis dahin nicht bereit bin, verliere ich meinen Fokus. Außerdem sagte mir Snape, dass die ganze Prozedur um Sirius zurückzubringen auch riskant ist."

„Oh", grunzte Ron, abrupt wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Stille senkte sich über den Tisch, als die drei Freunde in ihren Gedanken versanken, bis Ron aufblickte.

„Glaubst du, du könntest es schaffen Sirius zu retten, Harry?", fragte er zaghaft.

Der andere Junge zuckte mit den Schultern. „Ich... ich weiß nicht. Wenn ich sehr hart arbeite vielleicht."

„Ich denke, wenn Snape dir davon erzählt hat, dann hast du eine ganz gute Chance, es zu schaffen. Wenn dem nicht der Fall wäre, dann hätte er es sicher nicht einmal erwähnt." Hermine schaute ihren Freund ernst an. „Voldemorts Vernichtung ist sicher nicht weniger gefährlich, nur weil du dafür kein Ablaufdatum mitbekommen hast."

Harry lächelte schwach. Das war ihm ebenso klar. „Ich weiß, nur... schwört mir, dass ihr von dem, was ich euch jetzt sage nicht mal träumen werdet, wenn ihr keinen Anti-Lausch-Zauber über euch gelegt habt."

Ron und Hermine schauten total verblüfft drein. Was könnte denn JETZT noch kommen? Beide nickten. „Auf meinen Zauberstab."

„Gut", nickte Harry. „Also... Sirius ist Snapes Seelenpartner."

Zum dritten Mal an diesem Tag waren Harrys beide Freunde absolut sprachlos.

„W-was?", gurgelte Ron mit überschnappender Stimme. „Aber... aber es heißt doch immer, dass Seelenpartner einander mehr als alles andere lieben! Und die zwei haben – haben sich doch immer gehasst!"

Ein verstehender Ausdruck huschte über Hermines Gesicht. „Das ist nicht wirklich richtig, Ron. Hast du schon vergessen, was wir über das Seelenauge herausgefunden haben? Es stimmt zwar, dass starke Gefühle dabei eine Rolle spielen, aber es kann ebenso gut Hass sein, wie Liebe."

Sie nickte langsam vor sich hin. „DAS ist der Grund dahinter, dass Snape dich in Geistmagie unterrichten will, Harry. Er will dass du seinen Seelenpartner rettest. Und – damit auch ihn!" Sie schaute auf. „Wegen seinem Blick in das Seelenauge ist Snape ja an Sirius Schicksal gebunden. Das heißt, er wird ein Jahr nach Sirius' Fall durch den Schleier sterben, oder spätestens ein Jahr nachdem er in diesen verhängnisvollen Spiegel geschaut hat!"

„Das heißt", fuhr Harry leise fort, „ich habe keine Möglichkeit zu wissen, ob ich eine gute Chance habe, Sirius zu retten, oder ob Snape einfach nur verzweifelt ist."

„Dass du nach einem Jahr ohne einen Lehrer in Geistmagie dastehen wirst, wenn du Sirius nicht aus diesem dreimal verdammten Torbogen zurückholst, ist dir schon klar, oder Harry?", flocht Ron ein, der sich wieder gefangen hatte.

Harry und Hermine schauten ihren sommersprossigen Freund verdattert an. Keiner von ihnen hatte es bis jetzt von dieser Perspektive aus betrachtet. Harry lächelte nach einem Moment. „Meisterstratege", murmelte er. „Kein Wunder dass du so gut bist in Schach. Um so viel wie möglich in Geistmagie zu lernen brauche ich einen Lehrer. Der einzige der mir angeboten hat, mich zu unterrichten, ist Snape. Und der stirbt in knapp einem Jahr, wenn ich nichts tue. Also ist es nur logisch, dass ich Sirius' Rettung als ‚Ziel' wähle."

Harry blickte von Hermine zu Ron und lächelte leicht. „Manchmal wüsste ich wirklich nicht, was ich ohne euch tun würde. Danke. Jetzt ist mein Kopf wieder klarer."

„Wofür sollten Freunde denn sonst da sein?", rief Ron. Hermine nickte ihre Zustimmung.

„Okay, Harry, Ron. Müssen wir sonst noch etwas wichtiges besprechen?" Die drei Freunde schauten sich gegenseitig an.

„Nein", meinte Ron langsam. „Aber wenn, dann kann Harry ja wieder diesen Zauber sprechen, oder?"

Danach löschte Harry den Sicherheitszauber und die drei Freunde verließen Die drei Besen.


Zu den Zaubern:

Disconecto: (lat: dis-: Vorsilbe ent-; conecto: verbinden, verknüpfen): Ein mittelstarker, bis starker Anti-Lausch-Zauber. Hermine beherrscht diesen Zauber.

Auritus averto: (lat: auritus: langohrig; averto: ab-, wegwenden): Ein sehr starker Sicherheitszauber gegen absichtliche, unabsichtliche, magische, elektronische, lebende, usw. Lauscher. Geistmagische Ausprägung.


Zu den Seelenpartnern und der Seelenbindung:

Jeder Mensch hat einen Seelenpartner, das heißt sein Schicksal ist mit dieser anderen Person verknüpft. Für gewöhnlich ist diese Verknüpfung nur indirekt, hat also keine magischen Auswirkungen auf die Partner (die meist auch gar nichts davon wissen...)

Zwei Seelenpartner lösen in dem jeweils anderen Partner heftige Gefühle aus (Liebe, Hass, Abscheu, Zuneigung, usw.)

Der Spiegel der Seelenauge genannt wird, aktiviert die Seelenbindung für denjenigen, der hineinblickt.

Bei einer aktivierten Seelenbindung wird die Verknüpfung der Partner direkt, also magisch. (D.h., wenn ein Partner sich verletzt, verletzt sich auch der andere bald, oder wenn einer stirbt, folgt ihm der andere Partner genau ein Jahr später, usw.)

Sirius und Snape sind also Seelenpartner, die einander hassen. Ich meine, man kann sagen dass sie sich ziemlich gegenseitig beeinflussen und beeinflusst haben. (Schule, Heulende Hütte 1, Flucht, Grimmauldplatz...) Nun ist Sirius ja hinter dem Schleier des Todes verschwunden, in meiner Geschichte allerdings erst nach einem Jahr unwiederbringlich tot. Der Logik nach hätte Snape ja dann ab seinem Blick in das Seelenauge noch knapp zwei Jahre zu leben, ich habe es aber so gemacht, dass unser Tränkemeister nach einem Jahr selbst verschwinden oder ihm irgendwas zustoßen und ererst nach einem weiteren Jahr sterben würde. Deshalb hat Harry nur ein Jahr Zeit um dieses Schlamassel wieder zu entwirren... grins

(Ach ja... es gibt ja einige und etliche Erzählungen, Geschichten und Berichte über Seelenpartner und so... Meine Darstellung der ganzen Angelegenheit weicht in dieser Hinsicht ziemlich ab, deshalb, nehmt das was ich da geschrieben habe bitte nicht so ernst...)


So, ich hoffe es gefällt euch...

Zu meinen Anmerkungen... sind sie zu lang? oder etwa zu kurz? soll ich irgendetwas anderes erklären? oder irgendetwas anderes?

Für Fragen, Anregungen oder Lob bin ich immer aufgeschlossen ggg

Bis zum nächsten Kapitel!

Thaia