„Severus?" Sie konnte ihren Augen kaum trauen und nicht glauben, dass er so unverschämt war.
„Was zur Hölle tust du?"
Kapitel 34
Der Slytherin hob ruhig seinen Blick von einem Buch, das er aufmerksam las und zog eine Augenbraue in die Höhe.
„Lesen."
„Das ist nicht das, was ich meine."
„Ich würde dir raten, die Tür zu schließen, wenn du nicht willst, dass unser Gast aufwacht."
Hermione starrte ihn zornig an, tat aber, was er ihr sagte. Sie schloss die Tür und warf zur Sicherheit noch einen Stillezauber darüber.
„Severus, warum bist du hier?" Hermione versuchte, ihr bestes zu tun, um nicht hysterisch zu werden, sie hatte einen langen Tag gehabt, zu lang, um ihm entgegenzutreten.
„Ich wohne hier, falls du dich erinnerst."
„Und das letzte Mal, als ich es überprüfte, warst du hier nicht willkommen. Du kannst hinausgehen."
„Dies ist auch mein Schlafzimmer, also habe ich genauso viel Recht, wie du, hier zu sein."
„Severus."
„Ja?"
„Geh raus."
„Schläft Miss Abbott?"
Hermione wollte etwas nach ihm werfen.
„Lenk nicht vom Thema ab. Ich dachte, dass wir uns einig wären, dass ich mich nicht in deiner Nähe aufhalten werde."
„Ich habe zu nichts zugestimmt, ich habe dir nur … zu gehört ."
Hermione schloss die Augen, zählte bis 10 und sah ihren Ehemann an, der ruhig auf seiner Hälfte des Bettes lag, bereit zu Schlafen in seinem Pyjama.
„Kannst du mir erklären, warum zur Hölle ich dich heiratete?"
„Wegen meiner charmanten Persönlichkeit?"
„Eher wegen deinem blendendem Aussehen."
„Willst du die ganze Nacht dort stehen, Hermione?"
„Severus, ich bin müde, könntest du bitte endlich gehen."
„Ich schlafe nicht auf der Couch in meiner eigenen Wohnung."
„Nun, du könntest immer noch den Teppich nehmen. Der vor dem Kamin sieht… kuschelig aus."
Severus Snape biss sich auf die Zunge angesichts von Hermiones Vorschlag. Die Hexe war in letzter Zeit schrecklich unverschämt zu ihm. Wenn er nicht gerade versuchen würde, auf ihre gute Seite zurückzukommen, wäre seine Antwort wohl sarkastisch ausgefallen.
„Ich schätze, dass das ein Nein ist. Nun, die Couch passt mir auch."
„Hermione, ich bin sicher, dass Miss Abbott neugierig ist, hinsichtlich dessen, warum du die Nacht im Wohnzimmer verbringst."
Hannah! Ich vergesse andauernd, dass sie da ist..' Sie runzelte leicht die Stirn und kaute an der Unterlippe.
Nun, zumindest wird das Abbott-Mädchens zumindest für einen Vorteil sorgen, wenn Hermione dieses Vorhaben bleiben lässt.'
Mit einer Art sadistischem Vergnügen beobachtete Severus Hermione, die nicht wusste, was sie sagen sollte. Er entschied, sein Glück noch ein wenig zu strapazieren.
„Ich verspreche, mich zu benehmen."
Hermione warf ihm einen misstrauischen Blick zu. Sie hatte nicht viele Möglichkeiten, sie hatte keine Idee, wann Hannah normalerweise aufwachte und sie wollte wirklich nicht diese Art von Szene verursachen. Die Hufflepuff könnte gerade noch rechtzeitig zum Unterricht auf sein oder aber bereits eine Stunde früher. Hermione stöhnte, ihre Beine waren schwer und alles, was sie wollte, war sich auszuruhen. Sie seufzte.
Ich hasse es, wenn er Recht hat. '
„Du schläfst auf deiner Hälfte des Bettes. Klar?"
„Kristallklar."
„Ich warne dich Severus…"
„Habe ich dir mein Wort nicht schon gegeben?"
„Ich denke, dass habe ich schon vorher gehört."
„Hermione, ich habe mich bereits dafür entschuldigt."
Severus' Stimme war ruhig, verbarg aber tief in sich Töne der Verärgerung. Ein wahrer Slytherin mochte es nicht, etwas über seine eigenen Fehler zu hören und zweifellos mochte er es ebenfalls nicht, wenn sie ihm ins Gesicht gerieben wurde. Er hätte es bevorzugt, wenn Hermione es nicht mehr erwähnen würde. Dies hätte jedenfalls jede gute reinblütige Frau getan. Aber die Gryffindor, die ihn wütend anstarrte, war kein Reinblut und hatte ihre eigene Meinung über diese Dinge.
Die Hexe stand eine weitere Minute an der Tür und versuchte zu entscheiden, was als nächstes zu tun war. Ihre Gedanken zusammen nehmend, wandte sie sich dem Wandschrank zu, in dem ihre Nachtkleidung lag.
„Kannst du aufhören, mich so anzusehen?"
„Ist das ein Verbrechen?"
„Nein, aber es beginnt, mich zu stören."
„Warum?"
Severus wusste, dass er seine Augen vermutlich abwenden und wieder zurück zum Lesen kommen sollte, aber es war die beste Möglichkeit zu einem normalen Gespräch, die sie seit einer Weile hatten und Hermiones Stimme klang nicht ärgerlich, nur ein bisschen gereizt.
„Weil du aussiehst, als wolltest du mir irgendetwas erzählen, aber du tust es nie."
„Kann ich dich nicht einfach anschauen?"
„Für was? Du siehst mich häufig genug. Es gibt keine Notwendigkeit, mich anzustarren."
„Betrachten sich die Muggel einander nicht, nachdem sie geheiratet haben?"
Hermione drehte zu ihm.
„Natürlich tun sie das, welch eine dumme Frage. Davor, danach, wann immer sie wollen."
„Na also, warum wird mir dieses Privileg dann verboten?"
„Es gibt einen Unterschied zwischen anschauen und anstarren."
„Weißt du, dass es inakzeptabel ist, eine Hexe über längere Zeit anzusehen, wenn du nicht mit ihr verheiratet bist?"
„Nochmal?"
„Als ich dich heiratete, wurde es zu meinem Recht, dich anzuschauen und auf dich aufzupassen. Du wirst bemerken, dass andere Männer dich nicht länger als unbedingt notwendig anschauen."
„Was? Das ist einfach…"
„Dumm? Jemanden intensiv anzuschauen, könnte als Interesse seitens des Mannes und somit auch als Gefälligkeit seinerseits gedeutet werden. Es würde in Ordnung sein, wärst du nicht verheiratet."
„Aber… Ich bin es."
„Ja."
Plötzlich runzelte Hermione nachdenklich die Stirn. Severus runzelte ebenfalls die Stirn. Sie sah nicht verärgert aus, aber machte den Eindruck, als ob sie versuchte, einen Zusammenhang zwischen etwas herzustellen.
„Hermione?"
„Nur eine Sekunde, Severus. Was versuchst du mir zu sagen?"
„Das ich dich…"
„Nein! Nicht das! Das ist in Ordnung für mich. Die andere Sache. Dass dieses lange Anschauen für Interesse gehalten werden kann? Wie eine Schwärmerei für jemanden… Ist das richtig?"
„Ja, aber meinetwegen kannst du sagen, dass es eine Reinblutsache ist. Ich würde nicht erwägen, dass Potters Starren ein solches Interesse an dir ausdrückt, selbst wenn es rüpelhaft ist."
„Ich glaube, ich muss mich übergeben…" Hermione lehnte sich für einen Moment an den Wandschrank. „Es ist ekelhaft…"
„Nur weil unsere Bräuche dir merkwürdig vorkommen, bedeutet das nicht, dass…"
„Albino-Senior starrt mich an, wann immer ich ihn sehe."
„Er tut was? Lucius?"
„Nein, der andere Albino-Senior, selbstverständlich Luzifer! Oh Gott Severus, warum hast du mir das nicht früher erklärt?!"
„Was? Was ist passiert?"
„Ich liefere mir mit ihm jede Schulstunde einen verdammten Starrwettbewerb."
„Du hast was?! Du akzeptierst dadurch seine Anzüglichkeit dir gegenüber."
„Wie zur Hölle hätte ich das wissen?! Ich war es leid, sein Anstarren zu ignorieren, also starrte ich zurück!"
„Warum hast du es mir nicht erzählt?! Ich hätte mich um ihn gekümmert!"
„Weil du nicht mit mir gesprochen hast, deshalb!"
„Du hättest …"
„Ich hätte was?? Sag es mir! Du warst zu beschäftigt damit, zornig auf mich zu sein, als dich für mich zu interessieren!"
„Das ist nicht wahr." Severus senkte die Stimme, als ob sie ihn angeschrieen hätte.
„Oh, wirklich? Also interessiertest du dich so sehr, dass du nichts gehört hast."
„Ich dachte, das hätten wir geklärt."
Hermione räusperte sich: „Gut, bleib auf deiner Seite des Bettes. In Ordnung." Dann schlug sie die Badezimmertür zu.
Severus' Verärgerung ließ ihn aus der Haut fahren. Lucius, Lucius, Lucius, dieses Spiel ist schmutzig, sogar für dich. Sie wusste nicht einmal, was du vor hast.'
Severus schlief immer noch nicht, als Hermione endlich das Badezimmer verließ. Er biss sich auf die Zunge, als er ihre Nachtkleid erblickte. Es war ein Schlafanzug, der von ihrer Großmutter hätte sein können, in einer wirklich schrecklichen, gelben Farbe.
„Wenn das für mich ist, wäre es wirklich nicht nötig gewesen."
„Fall tot um, Severus. Zu deiner Information es ist sehr bequem."
„Ich wette, das ist es." murmelte er leise.
„Was war das?"
„Ich sagte, nette Farbe."
„Wenn du es nicht magst, dann schau nicht her. Ich werde den Mangel an Aufmerksamkeit irgendwie überleben."
„Warum musst du über alles streiten, was ich sage?"
„Weil ich Recht habe."
Hermione schlüpfte unter die Decke und kuschelte sich ins Kissen, um es bequem zu haben.
„Was wirst du wegen Lucius unternehmen?"
„So, heißt es jetzt etwa Lucius?"
„Die Albinomasche ist abgedroschen und wir haben jetzt zwei Malfoys um uns. Nun?"
„Ich werde mich mit ihm unterhalten müssen."
„Das bedeutet?"
„Lucius ist nicht nur irgendein Mann. Wie du vorhin sagtest, wir waren im gleichen Verein."
„Toll." Sie seufzte. „Hast du irgendeine Idee, warum Dumbledore ihn eingestellt hat?"
Severus legte sein Buch weg und betrachtete seine Frau.
„Der Direktor lässt mich an seinen Plänen nicht teilhaben."
„Ginny geht mit dem Frettchen jetzt, wusstest du das?"
„Ja."
Hermione ärgerte sich.
„Ich bin in letzter Zeit, immer die Letzte, die etwas erfährt."
„Lucius weiß noch nichts darüber."
Hermione drehte sich zu Severus, um ihn anzuschauen, während er das Licht löschte.
„Ich habe das Gefühl, das er sich nicht wirklich dafür interessiert."
„Draco versucht nicht ernsthaft, eine Beziehung mit ihr zu entwickeln, stimmt's?"
„Nein, aber Miss Weasley könnte dies jedoch nicht wissen."
„Du könntest zumindest vortäuschen, dich zu interessieren."
„Für was? Wenn sie dumm genug ist, auf seinen Charme hereinzufallen, wer bin ich, dass ich sie daran hindere?"
„Du magst sie nicht?"
„Nein."
Hermione verfiel in Schweigen, als sie begriff, dass sie ein total normales Gespräch führten. Sie hatte noch nicht einmal mitbekommen, dass er das Gespräch auf neutrale Themen gelenkt hatte. Sie drehte sich wieder von ihm weg, während sie sich erinnerte, warum sie so verärgert auf ihn war.
„Gute Nacht Hermione…"
„Nacht…"
Hermione kuschelte sich in die Wärme neben ihr. Es fühlte sich so gut an, kuschelig. Das warme Ding verschob sich, damit sie es bequemer haben würde. Sie runzelte im Halbschlaf die Stirn. Es, was auch immer es war, atmete. Hermione streckte sich faul unter der Decke und wollte sich zum Schlafen auf ihre andere Seite drehen, aber das war unmöglich. Etwas hielt sie.
Verschlafen blinzelnd streckte Hermione ihre Hand aus, um zu ergründen, was sie festhielt. Was sie fand, fühlte sich seidig an und sie zog es näher an ihr Gesicht heran, um einen genaueren Blick darauf zu werfen. Das Ding ließ ein Knurren heraus und sie erstarrte.
„Mein Haar ist an meinem Kopf befestigt, wenn es das ist, über das du dich wunderst."
Hermione ließ umgehend los.
„Severus?"
„Nein, der Hauptkobold."
„Was tust du auf meiner Seite des Bettes?"
„Schlafen oder es versuchen. Du solltest es auch versuchen."
„Nimm sofort deine Hände von mir, Severus Snape oder ich schwöre, dass du es bedauern wirst." Hermione zischte ihn an, während sie versuchte, das Bett zu verlassen.
„Hör auf damit, Hermione." Der Slytherin packte sie bei der Hand, als sie es schaffte, sich aufzurichten und zog sie zurück.
„Aufhören womit?"
„Mit deiner Hysterie. Du reagierst, als ob ich dich beiße, wenn ich dir zu nahe komme." Hermione ließ in ihren Bemühungen nicht nach, um frei zu kommen und er ließ sie nicht gehen. „Ich sage es dir zum letzten Mal… Hör auf."
Anscheinend hatte ein Ex-Todesser so etwas wie Nahkampferfahrung, da Hermione binnen kurzem zurück im Bett war, die Hände über ihrem Kopf und Severus, auf ihrer Taille sitzend, so dass sie sich nicht bewegen konnte.
„Geh WEG von mir!" Hermione war aufgebracht und versuchte noch immer, sich zu befreien.
„Du hast es so gewollt." Die Stimme des Slytherins war gelassen, als er auf sie herab sah.
„Entschuldigung? Ich wollte was?! Wie kommst du dazu!"
„Während des letzten Monats hattest du kein Problem damit, in meinen Armen zu schlafen."
„Während des letzten Monats hast du mich nicht gerade zu Tode erschreckt gehabt!"
Severus ließ sie unverzüglich los. Hermione zog die Decke bis zum Kinn und rutschte zum am weitesten entfernten Rand des Bettes, so weit entfernt von ihm, wie nur möglich.
„Das ist nicht zutreffend."
Hermione sagte nichts.
„Du weißt, dass ich dich nie verletzen würde, nicht wahr? Hermione?"
„Ich weiß, dass ich nicht wünsche von dir berührt zu werden."
„Ich habe dich nur im Arm gehalten. Ich würde nie irgendetwas ohne deine Zustimmung tun …"
„Ich weiß… Ich habe bloß…"
„Hermione, warum willst du nicht, dass ich dich festhalte? Hast du noch Angst vor mir?"
„Nein! Du hast nur…"
„Habe was?"
Der Slytherin saß nahe bei ihr, berührte sie aber nicht.
„Hermione?"
„Lass mich allein."
„Hermione!" Severus knurrte, verärgert über die kindische Antwort.
„Schau mich bitte an." Hermione rollte auf den Rücken und starrte den Mann, der über ihr auftauchte, düster an.
„Was willst du, Severus?"
„Weltfrieden." Hermiones Lippen zuckten gegen ihren Willen. „Und selbstverständlich wäre der Hauspokal nett, aber wenigstens hat Gryffindor dieses Jahr keine Chance…."
Sie schlug ihm auf die Schulter.
„Wir werden den Slytherins in den Arsch treten. Wie wir es jedes Jahr tun."
„Nicht, wenn ich etwas zu sagen habe."
„Nun, das ist zu schade, da du nichts zu sagen hast."
„Wie sehr…"
„… Gryffindor von mir?"
„Etwas ähnliches."
Die Gryffindor blinzelte den Slytherin grinsend an und öffnete für einen Moment den Mund, um etwas zu sagen, schloss ihn aber wieder und fixierte den Zauberer abermals.
„Wie sehr Slytherin von dir, Severus, das Thema zu wechseln."
„Was immer klappt. Bist du jetzt ruhiger?"
„Ja."
„Gut."
Er hob langsam seine Hand und berührte sacht ihre Schulter. Hermione schrak zurück.
„Berühr mich nicht."
„Warum?"
„Weil ich es sage."
„Du musst mir einen besseren Grund als diesen geben."
„Ist es nicht Grund genug, dass ich es nicht wünsche von dir berührt zu werden?"
„Nein. Meine Berührungen verbrennen dich nicht."
„Das denkst du…" murmelte Hermione flüsternd, aber Severus war nah genug, um es zu hören.
„Was war das?"
„Ich möchte nicht darüber sprechen." Sie versuchte, sich auf die Seite zu rollen, doch Severus platzierte seine Hände beidseitig von ihr und erlaubte dies nicht.
„Ich verschwinde nicht, wenn du dich von mir wegdrehst. Vertrau mir, ich möchte auch nicht darüber sprechen, aber wir werden es tun. Ich will nicht, dass du bei der kleinsten Berührung vor mir davonläufst. Ich entschuldigte mich für das, was ich getan habe. Ich bedauere es zutiefst. Du weißt das."
„Es spielt keine Rolle, was ich weiß, Severus. Ich erinnere mich daran, jedes Mal, wenn du mich berührst."
„Warum erinnerst du dich nicht an die angenehmen Dinge?"
„Welche angenehmen Dinge? Das war das einzige verfluchte Mal, wo du mich nicht durch meine Kleidung berührt hast."
Severus sah in Hermiones verärgertes Gesicht, er hatte noch nie darüber nachgedacht.
„Aber damals, als …, nachdem wir zu Abend gegessen haben."
„Das war vor einem Monat, Severus. Das einzige Mal, dass du mich ausgeführt hast, also wenn ich du wäre, würde ich mich nicht dafür rühmen."
Es stimmte, das einzige Mal, dass er sie ausgeführt hatte, war über einen Monat her und danach...
„Würdest du gern zum Abendessen ausgehen?"
„Was?"
„Würdest du gern zum Abendessen ausgehen?"
„Was hast du vor?"
„Wir könnten noch einmal von vorn beginnen."
„Wie beim… ersten Date? So etwas in der Art?"
„Ja. Würdest du das mögen?"
In Hermiones Gedanken kam eine Idee der teuflischen Sorte auf. Er wollte ein Date? Nun, warum nicht?
„Ja, ich würde es lieben." Sie lächelte ihn breit an; Severus verengte ein wenig die Augen.
„Gut. Ich werde die Vorbereitungen treffen…"
„Ich bin sicher, dass du einige Zeit dafür benötigst."
„Zeit? Es dauert nicht lange, um eine Reservierung zu machen. Ich werde eine Eule an sie…"
„Aber Severus, Muggel mögen keine Eulen."
„Muggel? Was meinst du mit Muggel?"
„Du möchtest mit mir, wie zu einem Date ausgehen, stimmts?"
„Ja" Seine Stimme war verhalten.
„Ich bin sicher, du willst es etwas unterhaltsam für uns gestalten."
„Aber was meinst du mit Muggel?"
„ Das ist einfach," Hermione stützte sich auf ihre Ellenbogen und kam damit seinem Gesicht näher. „Du willst keine muggelgeborene Hexe auf Reinblutart umwerben…oder?"
Severus fühlte seine Kehle trocken werden.
„Du würdest nicht …"
„Nimm es wie ein Mann, mein lieber Slytherin. Du warst derjenige, der es vorschlug. Nox! Gute Nacht Severus"
Während Hermione sich von ihm abwandte, starrte Severus unbewegt in die Dunkelheit. Er konnte es nicht glauben. Umwerben, auf Muggelart? Er war kein Muggel! Und er hatte absolut keine Idee, wie sie das taten. Er fühlte, wie sich langsam Kopfschmerz ausbreitete. Irgendetwas sagte ihm, dass es an Folter grenzen würde. Flüchtig blickte er auf die friedlich schlafende Hexe. Er hatte das Gefühl, dass irgendjemand irgendwo ein lautes Gelächter auf seine Kosten angestimmt hatte.
Severus knurrte unterdrückt.
„Du wirst sicher mein Tod sein…"
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