Guten Abend meine Lieben,

Ich danke euch für eure lieben Reviews :* hab mich sehr gefreut!

Ich hoffe ihr bleibt weiter dran und lasst mich nicht auf dem Trocknen sitzen ;)

Zur Frage, warum ich Hermines Eltern mit eingebracht habe: Ich hatte eigentlich vor sie noch irgendwo mit einzubringen, um Hermine und Severus einen entscheidenden Schups zu geben. Aber wie das immer so ist, verselbstständigt sich so eine Geschichte gerne mal... Vielleicht kommen die Eltern nochmal ... vll auch nicht.

35. Kapitel

Severus schlang nun auch seinerseits die Arme um sie und zog sie näher an sich.

„Das hoffe ich doch! Ich will hier aber keinen Kitsch sehen! Und auch keine Gryffindor-Farben!"

Hermine lachte.

„Hältst du mich für so geschmacklos? Glaub mir... ich werde alles so einrichten, damit es uns beiden gefällt.", damit gab sie ihm erneut einen Kuss und der Zauberer legte ihr die Hand in den Nacken, um sie so ein Weilchen länger bei sich halten zu können.

Mit roten Wangen lehnte sich Hermine zurück und lächelte ihn überrumpelt an. Ihrer präkeren Lage bewusst, stand sie schnell wieder von seinem Schoß auf und setzte sich wieder auf ihren Platz.

Severus grinste innerlich. Er fand es faszinierend, dass er die Gabe besaß sie so schnell aus der Bahn zu werfen. Sein Grinsen verbergend nippte er an seinem Kaffee. Es würde sich zeigen für welche Zwecke er das noch ausnutzen konnte.

„Warum eigentlich?", fragte Hermine plötzlich und unterbrach Severus' schelmische Gedanken.

„Was meinst du?"

„Warum das Haus... der Garten? Wozu? Wir leben unterm Schuljahr doch eh in Hogwarts und könnten theoretisch auch in den Ferien dort wohnen bleiben."

„Du möchtest also wirklich 365 Tage im Jahr je 24 Stunden am Tag mit einem Haufen alter Schachteln zusammen unter einem Dach leben, die dich allmählich nach jedem kleinen Geheimnis deines und wohmöglich auch meines Privatlebens ausquetschen?", konterte Severus mit einer Gegenfrage.

„Das würden sie nie tun!", beharrte die Hexe, die fälschlicherweise glaubte, ihre Lehrer wären zu seriös um als Klatschbasen zu fungieren.

Diesmal war es an Severus zu lachen.

„Glaube mir: Sie würden! Um ehrlich zu sein streben sie nur so nach Klatsch und Tratsch..."

Hermine versuchte nicht allzu geschockt auszusehen. Sie versuchte sich krankhaft daran zu erinnern, wann sie ihren Mann zum ersten Mal hatte lachen hören... Höhnisches Lachen, ja... daran konnte sie sich nur allzugut erinnern. Aber dieser aufrichtige Ton... Es war, als ob er ihr heute eine Tür nach der anderen öffnete. Sie hoffte sehr, dass es nichts mit dem zu tun hatte, was heute morgen zwischen ihnen passiert war, sondern dass er es freiwillig gab. Diesen Einblick in sein Leben.

„Wie bitte... was hast du gesagt?"

Sie hatte ihm nach seinem Lachen nicht mehr zugehört. Sie war plötzlich zu abgelenkt gewesen.

„Ich habe gesagt, dass es eh nicht zu vermeiden gewesen wäre, dass wir uns eigene vier Wände zugelegt hätten. Sollten wir einmal Kinder haben, könnten wir eh nicht mehr in Hogwarts wohnen."

Das war ja nicht auszuhalten. Ein Schock jagte den nächsten! Hermine schluckte ungläubig.

„Du willst Kinder?"

Severus' Blick wurde ernst.

„Ich kann dir nicht beschwören, dass ich je eigene Kinder haben wollte. Aber das Gesetz lässt sich nicht umgehen... Und selbst wenn das Gesetz nicht wäre... Wir wären verheiratet. Und du möchtest sicher eines Tages Kinder haben, oder?"

„Ich... ja... schon... Ich hab darüber nur noch nicht richtig nachgedacht. Tut mir leid... Ich wollte dir damit nicht vor den Kopf stoßen."

Entschuldigend legte sie ihrem Mann die Hand auf seine, die immer noch die Kaffeetasse umschlossen, und sah ihm tief in die schwarzen Augen. Sie sahen sie ernst und weise an. Viel weiser als sie in seinem Alter hätten sein dürfen.

„Du hast mir nicht vor den Kopf gestoßen. Du bist meiner Meinung nach noch zu jung um darüber nachzudenken. Aber dennoch solltest du dich schnell mit dem Gedanken vertraut machen.", legte ihr Severus nahe, „Nachdem was heute morgen passiert ist, könntest du auch schon schwanger sein."

Diesmal erschrack sie wirklich. Unwillkürlich legte Hermine die Hand, die vorher noch Severus' Hand gehalten hat, an ihren Bauch. Sie konnte allein bei dem Gedanken jetzt schon schwanger zu sein die Übelkeit in ihr wachsen spüren. Mühsam unterdrückte sie es das Gesicht zu verziehen. Severus sollte es nicht falsch aufnehmen.

Auf keinen Fall hatte diese plötzlich aufschäumende Übelkeit mit ihm zu tun. Es war nur der Gedanke daran, der sie das fühlen ließ, da war sie sich sicher.

Wenn sie ehrlich war, konnte sie sich Severus mittlerweile gut als Vater vorstellen. Trotzdem wäre ein Kind viel zu früh. Es würde ihre wackelige Beziehung kaputt machen. Oh Merlin hilf...

Sie versuchte sich tapfer an einem Lächeln.

Als sie später zusammen im Bett lagen, musste Hermine immer wieder daran denken, wie es wohl wäre ein Kind zu bekommen... schwanger zu sein. Wie würden ihre Freunde reagieren, wie Severus' Kollegen? Wie würden es ihre Eltern aufnehmen? Würde sie dann je ihre Ausbildung zur Medihexe schaffen? Würde sie ihre Karrierepläne dann völlig aufgeben müssen?

Ihre Hände lagen beide auf ihrem flachen Bauch, als versuche sie schon jetzt irgendein Anzeichen zu erkennen, ob es tatsächlich schon passiert war. Unfähig auch nur ein Auge zu schließen, drehte sie sich auf die andere Seite und sah ihrem Mann in die ebenfalls noch geöffneten Augen.

Severus hatte nicht den Versuch gestartet sich ihr in irgendeiner Form zu nähern. Er fühlte sich immernoch schuldig und wollte ihr Zeit geben, sich davon zu erholen.

Severus stützte sich auf einen Ellenbogen und sah auf sie herab. „Was ist los, mein Engel?"

Sie wusste nicht wo dieses warme Gefühl in ihrem Bauch plötzlich herkam, aber sie beschloss diese Wärme nicht zu verdrängen.

„Ich mag es, wenn du mich so nennst!", gab sie unverblümt zu und schämte sich nicht im Geringsten dabei es sich einzugestehen.

Eine Augenbraue schnellte in die Höhe und der Tränkemeister schien überrascht.

„Dann sollte ich dich wohl öfter so nennen, was?", grinste er dann verschlagen.

„Ich werde dich nicht daran hindern.", versprach Hermine und betrachtete ihren Mann, wie er so über ihr aufragte.

Viel konnte sie nicht sehen, da draußen vor dem Fenster viele Wolken den Sternenhimmel verdeckten. Aber die Umrisse seines nackten Oberkörpers, der sich in greifbarer Nähe befand und den starken Armen, die sie jedes Mal spürte, wenn er sie im Arm hielt, machten sie kribbelig.

„Küss mich... bitte!", bat sie ihn flüsternd und als hätte er nur auf diese Einladung gewartet, beugte er sich zu ihr hinunter, um ihre Lippen mit seinen zu bedecken.

Hermine konnte nicht anders, als sich von dem Hunger übermannen zu lassen. Fest drückte sie sich an den warmen Körper neben ihr, drehte ihn auf den Rücken und ließ ihren Händen freien Lauf.

Sie spürte seine Zurückhaltung und die Schuldgefühle, die immer noch an ihm nagten. Sie richtete sich auf und sah ihm tief in die Augen. Um ihm ihre Absichten klar zu machen, zog sie sich seinen Pyjama über den Kopf und schüttelte dabei ihre Locken. Ron hatte das immer verrückt gemacht... Warum also nicht auch Severus?

Wie zur Bestätigung gab Severus ein unterdrücktes Keuchen von sich.

Kopfschüttelnd beugte sich die Hexe nach vorne und hauchte ihrem reglos daliegenden Mann einen federleichten Kuss auf die Lippen.

„Es ist okay Severus! Komm schon... ich will dich spüren."

Ein erleichtertes Aufstöhnen war die Antwort auf ihre gehauchten Worte. Keine zwei Sekunden später, fand sich Hermine gut aufgehoben in einem tiefen Kuss wieder und spürte Severus' Hände überall auf ihrem Körper.

Es dauerte nicht lange, bis sie Severus' Mitte gegen seine Hose rebellieren spürte und so wurde der störende Stoff kurzerhand entfernt. Auch die Unterwäsche war bald Geschichte und beide genossen es die nackte Haut des anderen zu spüren und zu schmecken.

Der Zauberer überließ dieses Mal ihr die Führung und erlaubte es ihr ihn mit Mund und Fingern zu erkunden. Dabei strich er ihr mit seiner Hand immer wieder durch ihre füllige Haarmähne. Das sanfte Ziehen und die keuchenden Laute, die er von sich gab, sandten Blitze in Hermines Schoß.

Sie spürte, wie sie feucht wurde und als Severus' rechte Hand über ihre Scham strich und sie so stimmulierte, war es um sie geschehen. Sie wollte ihn. Jetzt!

Ohne weitere Zeit zu verlieren setzte sie sich auf seine Mitte und nahm ihn in sich auf.

Es fühlte sich ganz anders an, als das letzte Mal. Angenehm voll und warm. Ein angenehmes Prickeln sammelte sich in ihrem Bauch und sie begann ihren Mann zu reiten. Er hielt sie fest an den Hüften und saugte an ihren Brustspitzen, während sie sich nahm, was sie brauchte. Als sie über die Klippen sprang, nahm sie ihn stöhnend mit in den Himmel. Sie fühlte die Wärme, den er in ihr verströhmte und verscheuchte alle Bedenken an eine Schwangerschaft.

Jetzt war es wichtig Severus kennen zu lernen. Den Mann, mit dem sie ihre Zukunft verbringen würde.

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Die Nacht war kurz, aber Hermine hatte sich schon lange nicht mehr so ausgeruht gefühlt. Genüsslich streckte sie sich und freute sich über die Sonnenstrahlen, die durchs Fenster ihr Gesicht streichelten. Severus hatte einen Arm über die Augen gelegt und schnarchte leise in sich hinein.

Sie musste grinsen. Wie er da so da lag, die Decke bis zur Hüfte in dieser darbietenden Haltung, lud er direkt dazu ein sich an ihn zu kuscheln und an seiner warmen Brust weiter zu schlafen. Aber die Hexe stand plötzlich voller Tatendrang und beschloss die Zeit zu nutzen um erstmal duschen zu gehen. Bis dahin sollte auch Severus wach sein und sie könnten gemeinsam Frühstücken und alles weitere wegen der Umgestaltung des Hauses besprechen.

Doch Hermine unterschätzte die erschöpfende Wirkung von drei Runden Liebesspiel. Als sie aus dem Bad zurück kam, lag ihr Mann auf dem Bauch, einen Arm über der Bettkannte nach unten hängend, und schlief weiterhin seelenruhig.

Das war eine neue Seite an Severus, die sie nicht kannte. Während des Schuljahres war er immer schon vor ihr wach gewesen, auch wenn er seine nächtlichen Rundgänge machen musste. Es sah ihm nicht ähnlich den Langschläfer zu spielen.

Die Griffindor schlüpfte samt Bademantel zu ihrem Mann unter die Decke und platzierte Küsse entlang seiner Wirbelsäule, während ihre feuchten Haare nasse Spuren auf seinem Rücken hinterließen. Als er sich nicht regte, bließ sie ihm neckisch über die Haut, bis sie deutlich seine Gänsehaut bemerkte.

„Du bist eine Hexe, Weib!", nuschelte eine verschlafene, tiefe Stimme in die Kissen.

„Wenn das deine Art ist Komplimente zu machen, dann solltest du das besser nochmal üben.", kicherte Hermine und legte sich auf seinen Rücken, umschlang seinen Hals mit den Armen und gab ihm einen Kuss auf die Wange.

„Das war kein Kompliment, sondern eine Feststellung!", grummelte er weiter, ließ sich aber ihre Küsse gefallen.

„Dann versuchs besser mal mit Komplimenten!", stichelte sie weiter.

Ehe die Gryffindor sich versah, lag sie auf dem Rücken und Severus ragte über ihr auf.

„Du hast dir noch keine Komplimente verdient...", stellte er klar und seine Lippen verzogen sich zu einem Spitzbübischen Grinsen, „... Die muss man sich erarbeiten!"

Damit senkte er seinen Kopf und küsste sie. Hermine seufzte wohlig, als sich seine Zunge in ihren Mund bahnte.

Es war wirklich verrückt. Sie lag hier mit ihrem Mann, ihrem ehemaligen Professor, den sie vor Monaten am liebsten vergiftet hätte, dafür, dass er sie zu dieser Ehe zwang. Und nun scherzten sie miteinander, planten eine Zukunft und der Sex war einfach herrlich. Wenn alles so weiterging wie bisher, könnten sie irgendwann glücklich werden.

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Er wusste es nicht zu beschreiben wie angenehm er es fand von ihr auf diese Weise geweckt zu werden. Sie verstand seine Sticheleien und es machte ihm nichts aus, sich von ihr ärgern zu lassen. Er kam sich vor wie ein frisch verliebter fünfzehnjähriger, der gerade nach seinem ersten Mal neben seiner Freundin aufgewacht war.

Ihre Küsse waren einfach zu süß um damit aufzuhören.

Innerlich sträubte sich alles gegen die kitschigen Gedanken, die in diesem Moment durch seinen Kopf wanderten. Aber er wollte diese Frau mit jeder Faser. Er hatte die gestrige Nacht mehr als genossen. Sie hatte sich ihm freiwillig angeboten und das war mehr, als er nach dem morgendlichen Fiasko verdient hatte.

Severus hatte in dieser Nacht bemerkt, dass er die Sache mit dem ehelichen Verkehr ganz falsch angegangen war. Gut er war wütend und grob gewesen, als er mit ihr das erste Mal schlief, aber es wäre auch falsch gewesen sie wie Porzellan zu behandeln.

Vor ein paar Stunden hatte er gespürt, dass in ihr ein Feuer steckte, das, wenn es erst mal erwacht war, unersättlich war. Er hatte ganz vergessen, dass sie nicht unerfahren in diese Ehe gegangen war. Oft genug hatte er sie und Weasley beim Rummachen erwischt.

Auch wenn er sich selbst einen lüsternen alten Sack schimpfte, wünschte er sich, dass er noch oft in den Genuss von Hermines Leidenschaftlichkeit kam.

Allein bei dem Gedanken daran, spürte er, wie er hart wurde.

Auch Hermine konnte es fühlen und unterbrach den Kuss, um ihm einen tadelnden Blick zuzuwerfen.

„Und ich dachte, ich hätte mir nach gestern Nacht schon welche verdient...", erwiederte Hermine auf seine vorhin geknurrten Worte und als sie nachdrücklich mit ihrem Finger seine ganze Länge entlang fuhr, musste er sich sehr konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren.

Er hob eine Augenbraue und sah sie abschätzend an.

„Nun gut Mrs. Snape... Ihr Bemühen gestern Abend ist durchaus mit einem Erwartungen übertroffen zu benoten.", teilte er ihr gespielt gelangeweilt mit.

Sie lachte kurz auf und zuckte dann geschlagen mit den Schultern.

„Naja...Besser als kein Kompliment!", meinte sie aufseufzend und schob Severus beiseite um aufstehen zu können, „Damit gebe ich mich zufrieden... Vorerst!"

„Vorerst?"

Seine Frau warf kokett ihre braunen Locken herum, als sie ihm über ihre Schulter zuzwinkerte.

„Ein 'Erwartungen übertroffen' ist noch kein 'Ohnegleichen', Sir!"

Severus wurde jetzt schon heiß bei diesem Versprechen. Wie war er nur an diese Frau geraten? Er erkannte sich gar nicht wieder.

Grübelnd beobachtete er Hermine, die vor dem Kleiderschrank nach etwas Passendem suchte und sich dann umzog. Ganz ohne Scham... direkt vor seinen Augen. Er prägte sich jede ihrer Rundungen ein und erinnerte sich daran, wie sie sich unter seinen Händen anfühlten.

„Hermine... willst du mich umbringen?", fragte er ungehalten und spürte wie ihm alles Blut zwischen die Beine ströhmte.

Die Hexe wandte ihm ihren fragenden Blick zu und als sie verstand, verzog sie grinsend das Gesicht.

„Nein... nur frühstücken!... Du hast nicht zufällig Muggelgeld im Haus und kannst mir sagen, wo ich einen Supermarkt finde?"

Severus richtete sich im Bett auf. „Unten in meinem Mantel sind ein paar Pfundnoten... und das einzige, was du hier findest ist eine Art Bäcker, einfach die Straße runter und an der Kreuzung links."

„Gut...", meinte Hermine und band sich die Schnürsenkel, was Severus einen tiefen Einblick in ihr Dekollete verschaffte.

„Dann beschaffe ich uns etwas zu Essen und du...", sie sah in eindeutiger Weise auf seine erregte Mitte, „... kannst dich noch etwas von gestern Abend erholen."

Severus knurrte.

„Verschwinde du Biest... sonst muss das Frühstück heute ausfallen!", drohte er ihr und Hermine verschwand lachend Richtung Treppe.

...

Und? Zu überzogen? ... Mir gefiehl die leicht Kitschige Version...

lasst von euch hören! :D GLG Liesl Snake