...sie beide, das hier und jetzt...
Lara war erst wieder ein wenig verhalten, doch die Zärtlichkeit seines Kusses, ließen sie ihn dann wieder erwidern. Ihre Gedanken schweiften für eine kurze Weile ab und sie fand es unglaublich gut.
Was tat sie da?
Sie küsste ihn.
Schon wieder?
…Nein!…
Ihr Verstand schlug Alarm und wollte sie zur Vernunft bringen, als Kurtis begann seine Arme leicht um sie zu legen.
…Hör auf, Lara, das bringt nichts und es führt zu nichts…Lass es einfach…
Diese Gedanken schossen durch ihren Kopf und wollten sie zur Vernunft bringen, doch ihr Körper wollte sie in eine andere Richtung lenken. Es war wie ein Kampf in ihrem Innern. Es dauerte einige, lange Sekunden, doch schließlich hatte Laras Verstand gewonnen.
Sie öffnete abrupt ihre Augen wieder, zog sich zurück und löste sich aus Kurtis´ Umarmung: ,,…Nein!... Kurtis!…´´
Kurtis sah sie fragend an.
Lara rutsche an ihm vorbei, stand vom Bett auf und nahm Abstand von ihm. Sie stand vor de Bett und blickte aus dem Fenster auf der anderen Seite, ,,...Ich kann das nicht!´´ Kurtis blickte zu ihr und einen Moment lang geschah gar nichts. Dann stand er auf und stellte sich vor sie.
Beide sahen sich tief in die Augen und Kurtis wusste nicht wieso, aber es rutschte ihm dann einfach heraus: ,,...Lara,…ich liebe dich!´´
Ihr Atem stockte, als sie diese Worte hörte und mit geweiteten Augen sah sie ihn überrascht und fragend an.
,,…Ja…´´ begann er leise, kam ihr näher und strich ihr das Haar hinters Ohr, ,,…Seit ich dich das erste Mal in Paris gesehen habe…Ich wusste nicht wer du bist, doch trotzdem war es um mich geschehen!´´
,,…Kurtis?!´´ stockend brachte sie seinen Namen hervor und war noch immer völlig perplex. Sie traute ihren Ohren kaum. Lara wollte am liebsten sagen, das sie seine Berührung gern hatte, doch sie musste sich zusammenreißen und ernst bleiben. Sie durfte jetzt einfach keine Gefühle zulassen. Sie mussten einfach bei der Sache bleiben.
Beide.
Kurtis erhob erneut das Wort: ,,Lara, ich wollte dir das gar nicht sagen. Nicht jetzt, aber…´´ er hielt kurz inne, ,,…meine Gefühle für dich werden stärker und jede Sekunde, in der du nicht in meiner Nähe bist, sehne ich mich nach dir!´´ Er kam näher und wollte sie wieder küssen, doch Lara wich abermals zurück.
Lara griff instinktiv das Messer vom Nachtisch, es lag noch immer dort, und hielt es, mit leicht zitternder Hand in Richtung Kurtis´ Kehle: ,,…Bitte hör auf! Sprich nicht weiter!´´Sie war bis zum äußersten angespannt, da noch immer ein heftiger Kampf zwischen tun und nicht tun in ihrem Innern gefochten wurde.
Kurtis wusste, wie sie fühlte. Er wusste es immer. Ein leichtes Grinsen entstand auf seinem Gesicht und mit der linken fasste er sachte an ihr Handgelenk, in dessen Hand Lara das Messer hielt.
Kurtis wusste auch, dass Lara ihm niemals etwas tun würde. Sanft drehte er dann ihr Handgelenk um und hauchzart küsste er dessen Innenseite.
Lara sah ihm zu und war wie erstarrt, doch innerlich schmolz sie dahin unter seiner federleichten Berührung und drohte die Kontrolle endgültig zu verlieren. Sie sah ihm zu, nicht recht wissend, was sie jetzt machen sollte, denn einerseits wusste sie, das es niemals gut gehen würde, aber andererseits sehnte auch sie sich nach ihm, wie nach keinem anderen.
Mit der rechten fasste Kurtis sanft um Taille und kam nun ganz nah an sie heran. Dabei küsste er sich langsam ihren Arm empor und sah ihr dann noch einmal in die Augen.
,,…Ich liebe dich, Lara!´´ flüsterte er wieder und die unergründlichen, ozeanblauen Augen sagten ihr, das er es ernst meinte.
Kurtis sah zu ihr und wusste genau, was in ihr vorging. Er ließ ihr einen Moment, um sich ihrer Gefühle klar zu werden.
Lara war hin und her gerissen und blickte zur Seite. Ihr ganzer Körper wehrte sich gegen ihren Verstand. Es war ein heftiges hin und her und als sie ihm erneut in die Augen blickte, siegte ihr Instinkt.
Lara beugte sich leicht vor und küsste ihn…
Kurtis erwiderte ihren Kuss und Lara fühlte sich befreit, bei dem was sie gerade tat.
Es war, als würde ihr eine unendlich schwere Last von den Schultern genommen.
Kurtis legte nun beide Arme an ihre Taille und drückte sie sanft gegen die Wand hinter ihr, während seine sinnlichen Küsse etwas fordernder wurden. Lara ging darauf ein. Sie schloss die Augen und traute sich nun auch, nach einigen Augenblicken, ihre Arme um seinen Hals zu legen. Das Messer entglitt dabei ihrer Hand und fiel mit deinem dumpfen Geräusch auf den Teppichboden vor dem Bett.
Zärtlich liebkoste Kurtis ihren Hals und ihren Nacken, da er spürte, das sie das gern hatte.
Langsam fuhr eine seiner starken Hände seitlich unter ihr Shirt und strichen über ihren Bauch und ihre Seiten und ihren Rücken. Dabei passte er allerdings auf ihre Wunde auf, denn er wollte ihr nicht wehtun.
Er fühle aber auch, das sie keinen BH trug, da sie ja bis vorhin geschlafen hatte.
Sie lösten sich für einen Augenblick voneinander und sahen sich tief in die Augen. Kurtis lächelte und Lara tat es ihm gleich.
Dann berührten sich erneut ihre Lippen und Kurtis fasste ihr sachte ins Genick, während Laras Hände anfingen sein Hemd aufknöpften. Lara befreite ihn von seinem Hemd und Kurtis machte dann Anstalt ihr das Shirt auszuziehen. Sie hob die Arme und Kurtis befreite sie von ihrem Oberteil.
Ihre Lippen ließen nicht mehr voneinander und sie brachten beide ihre Zungen mit ins Spiel. Sein Verlangen wurde größer und seine Hände glitten ihr in die Hose...
Lara ließ es geschehen und entledigte sich dann ebenfalls seiner Hose, wie er es mit ihrer tat. Dann nahm Kurtis sie auf seine Arme und setzte sie auf dem Bett ab. Er legte sich zu ihr, ohne dabei den Blickkontakt zu unterbrechen. Sanft drückte er sie zurück und beugte sich über sie. Seine Arme strichen derweil durch ihre langen, wundervollen, brünetten Haare und ihren Rücken. Laras Hände glitten ihm über die Schultern, hinab zu seinen Shorts und sie gab sich dabei vollends seinen Küssen hin. Beider Verstand schaltete sich einfach ab, als sie sich auch noch ihrer Unterwäsche entledigten.
Lara stemmte sich auf den linken Ellenbogen und mit der rechten Hand zog sie Kurtis Kopf zu sich und berührte abermals seine Lippen mit den ihren. Voller Leidenschaft und Erregung. Kurtis streichelte ihren Nacken, den Rücken und ihre Brüste, hinab zu ihrer Taille und den Oberschenkeln. Sanft spreizte er ihre angewinkelten Beine mit seinen Händen. Lara und Kurtis sahen sich tief in die Augen und dabei drang er in sie ein.
Sie konnte ihren keuchenden Atem nicht mehr ignorieren oder unterdrücken, ebenso wie er, als sie sich liebevoll miteinander bewegten. So innig und zärtlich. Lara schmiegte sich an ihn und ließ sich einfach gehen. Sie wollte ihn nie wieder loslassen, als sie ihre Arme fest um ihn schlang und sie sich liebten...
Alles was Lara wollte war nun hier. Sie wollte nur ihn.
Kurtis ging es keineswegs anders. Er hatte sich seit langem nach ihr gesehnt und genoss es ihr so nahe zu sein. Sie glücklich zu machen, war es, was er wollte. Leidenschaftlich fuhr er über ihre Oberschenkel und ihre Taille. Bei ihr zu sein, von jetzt an, bis in alle Ewigkeit. Und sie nie wieder gehen zu lassen, denn ohne ihre Nähe, wollte er nicht mehr sein.
Lara und Kurtis küssten sich leidenschaftlich, lang und intensiv. Sie genossen jede ihrer Berührungen, ihre Glieder waren ineinander verflochten und sie vergaßen alles um sich herum.
Nur, sie beide, das hier und jetzt, zählte…
