Kapitel 37

~ Halloween-Geburtstagsparty ~

Amanda stand gegen halb neun am gleichen Abend vor dem Spiegel und überdeckte die letzten Reste ihrer Haut an den Schultern mit weißer Schminke. „Severus?" Amanda betrat nur in Unterwäsche gekleidet das Schlafzimmer, wo Severus sich gerade anzog. „Würdest du mich beißen? Sonst weiß ich gar nicht, wo ich die Flecken hinmalen soll", meinte sie schmunzelnd und sah ihn an. Snape hob bei dieser Bitte eine Augenbraue, dann wanderten seine Blicke über ihren halbnackten Körper und ein genüssliches Grinsen begann seine Lippen zu umspielen. „Wenn du mich so darum bittest…", sagte er dann und kam auf sie zu. „Aber unbedingt", meinte sie und sah ihn herausfordernd grinsend an. „Mit Vergnügen", raunte ihr Severus daraufhin ins Ohr und glitt mit dem Mund über ihren Hals, allerdings ohne ihn zu berühren. Sein warmer Atem verteilte sich auf Amandas Haut und er sog ihren Duft ein, während seine Hände ihre Taille umfassten. Nur zu gern würde er sie beißen, dachte Severus, so verführerisch wie sie war.

Leise seufzte Amanda bei seinen Berührungen und legte ihren Kopf zur Seite. Als sie sich ihm so darbot, biss ihr Severus unter einem leisen Seufzen sanft in den Hals. Gleichzeitig zog er sie etwas an sich. Er musste zugeben, dass er gerade nicht nur Lust bekommen hatte, Amanda zu beißen, sondern auch noch ganz andere Dinge mit ihr zu tun. So ganz konnte Amanda das ebenfalls nicht abstreiten, deshalb strich sie seinen Rücken entlang, während er ihren Hals liebkoste. Severus hatte mittlerweile vom Beißen ins Küssen übergewechselt und seine Lippen wanderten gerade ihren Hals hinab, zu ihrem Schlüsselbein. Genüsslich schloss er die Augen, während er Amanda mit sanftem Druck an sich presste und eine seiner Hände nach oben zum Verschluss ihres BHs wanderte. Sanft strich sie durch seinen Nacken und zog ihn zu einem innigen Kuss zu sich, um anschließend mit der anderen Hand unter sein Hemd und über die nackte Haut zu fahren, die sich dort verbarg. Severus seufzte leise und küsste sie begierig. Er machte keinen Hehl daraus, dass er sie gerade sehr begehrte. Aus diesem Grund öffnete er auch ihren BH, der daraufhin, aufgrund mangelnder Träger, sofort nach unten glitt. Amanda zog ihm das Hemd über den Kopf und ließ es auf den Boden fallen und verteilte anschließend heiße Küsse auf seinem entblößten Oberkörper. Bestimmend drängte Severus sie nun Richtung Bett, während seine Lippen wieder über ihren Hals glitten und seine Hände über ihren entblößen Rücken. Er wollte sie und das ließ er Amanda auch gerade deutlich spüren.

Seufzend, aufgrund seiner Berührungen, öffnete Amanda Severus Hose und fuhr hinein, um sie von seinen Hüften zu schieben. Mit zarten Küssen bedeckte sie die Haut über seinem Schlüsselbein. Er ließ daraufhin ein leises, lustvolles Brummen vernehmen und zog sie schließlich während eines innigen Kusses mit sich aufs Bett. Kaum lag Amanda nun unter ihm, schob ihr Severus das Höschen von den Hüften und verteilte dabei Küsse auf ihren nackten Brüsten. Nachvollziehbar, dass ein Vampir solche Beute nicht verschmähte, schoss ihm dabei kurz durch den Kopf. Amanda stöhnte leise bei seinen Küssen und fuhr mit ihren Händen über seinen Körper Severus Lippen wanderten nun wieder nach oben und er biss ihr erneut ein paar Mal sanft in den Hals und ins Schlüsselbein. Dann raunte er ihr mit unterdrückter Erregung ins Ohr: „Da habe ich ja heute einen besonderen Leckerbissen gefunden…" „Ich habe doch gar nichts getan", antwortet Amanda gespielt ängstlich und unschuldig, während sie sich genüsslich unter seinen Küssen räkelte. Severus lachte kurz auf, ein wenig heiser vor Erregung. „Warum kaufe ich dir deine Ängstlichkeit nicht ab", raunte er dann fragend in ihr Ohr und begann, quälend langsam mit den Fingerspitzen die Innenseite ihres Oberschenkels hinauf zu streichen. „Du willst es doch auch…" Leise seufzte Amanda, versuchte aber, Severus etwas von sich zu drücken. „Nein… Bitte…", flehte sie erneut gespielt, konnte aber ihre eigene Erregung kaum verbergen. „Es gibt nichts zu bitten", flüsterte Severus daraufhin kühl, aber sehr verführerisch, presste Amanda wieder zurück ins Bettlaken und biss ihr schließlich wieder einmal in den Hals. „Doch…", hauchte Amanda, gab dann allerdings ihren Widerstand auf und schloss lieber genussvoll ihre Augen, während ihre Hände zu Severus Shorts wanderten und diese von seiner Hüfte schob. „Hm", brummte dieser nur noch leise und genüsslich und verwöhnte weiter ihren Hals, während seine Hände über Amandas Körper und zu ihrem Schoß glitten. Sie streichelte noch einmal über seinen Po und anschließend über seinen Rücken, wobei sie eines ihrer Beine gegen seine Mitte presste.

Ihr Entgegendrängen gab Severus schließlich den Rest. Er konnte sein Begehren nun nicht mehr zurückhalten und drang deshalb unter einem tiefen und genüsslichen Stöhnen in sie ein, während seine Lippen Amandas Mund in einem Kuss verschlossen. Amanda stöhnte in den Kuss, den sie gleich leidenschaftlich erwiderte und vergrub währenddessen ihre Hände in Severus Schultern. Leise keuchend ließ Severus nach diesem intensiven Kuss von Amanda ab und begann sich in ihr zu bewegen, nur um sie dann gleich noch einmal zu küssen. Sie schlang ihre Beine um seine Hüfte und drückte sich dadurch enger an ihn. Leidenschaftlich biss sie in seinen Hals. Dies ließ Severus aufstöhnen, da er Amanda nun noch tiefer spürte. Stoßweise seinen warmen Atem auf ihren Hals blasend intensivierte er seine Bewegungen noch etwas mehr, um diesen Genuss noch zu steigern. „Severus…", stöhnte Amanda an seinen Hals und folgte seinen Bewegungen, während sie mit ihren Händen über seinen Körper fuhr. „Ja", antwortete dieser stöhnend und schloss daraufhin kurze Zeit genüsslich die Augen. Dies war zu gut, um es lange durchzuhalten, dachte er sich. Genussvoll drückte Amanda sich in die Laken und somit enger an ihn, was sie zum erneuten Aufstöhnen brachte. Severus keuchte nur vor Lust und sah Amanda dann in die Augen, während seine Hand mit sanftem Druck über ihren Körper strich und er vor lauter Erregung noch etwas kräftiger zustieß. Lusterfüllt erwiderte sie seinen Blick, doch seine Bewegungen brachten sie dazu, die Augen erneut zu schließen und sich ihnen keuchend anzupassen. Severus hatte nun schon Mühe, sich zurückzuhalten, um nicht noch zügelloser ans Werk zu gehen und schlussendlich noch frühzeitig zu kommen. Amanda war gerade im Begriff, ihm den letzten Funken Verstand zu rauben. Fahrig fuhr sie durch seine Haare und vergrub danach ihre Hände in seinem Nacken, um ihn zu einem gierigen Kuss zu sich zu ziehen. Severus kam ihrer Forderung nach und seine Lippen berührten keuchend die ihren. Leise stöhnend küsste er sie, während er sich weiter intensiv in ihr bewegte. Amanda stöhnte ebenso, ihre Lippen strichen über seinen Hals und ihre Zähne vergruben sich in seine Haut. „Amanda", raunte ihr Snape ins Ohr und seiner Stimme war deutlich anzuhören, dass er vor Erregung und Lust fast verrückt wurde. „Mhm", keuchte Amanda an seinen Hals und fuhr über seinen Körper, während sie ihre Beine enger um ihn schloss. Severus seufzte genüsslich und küsste unter stoßweisen Atemzügen ihren Hals. Nun war es gleich so weit… Er konnte es nicht mehr länger unterdrücken und spürte nun überdeutlich, wie sich die Lust in seinen Lenden sammelte. Amanda drückte ihren Kopf in die Kissen hinter sich und verdrehte lustvoll die Augen. Für sie würde es noch einen Moment länger dauern, als vermutlich für Severus. Darauf konnte dieser nun keine Rücksicht mehr nehmen, denn auch seine Körperbeherrschung hatte Grenzen. Mit ein paar letzten kräftigen Stößen und einen tiefen Stöhnen ergoss er sich schließlich in ihr.

Keuchend lag Amanda unter ihm und streichelte über seinen Körper, um ihn seinen Höhepunkt genießen zu lassen. Schwer atmend sank Severus kurze Zeit später über ihr zusammen, doch dann besann er sich recht schnell wieder darauf, dass sie noch nicht zum Höhepunkt gekommen war. Deshalb begann er wieder, ihren Hals zu küssen und zog sich dabei aus ihr zurück. Ein wenig langsamer atmend, seufzte Amanda und strich durch seine Haare, während sie Severus Berührungen genoss. Dieser fuhr damit fort und ließ seine Hände über ihren Körper wandern. Auch seine Küsse verteilte er immer weiter Richtung Süden, sodass er sich immer mehr ihren Brüsten näherte, an denen er schließlich mit Zähnen und Zunge ein wenig spielte. Amanda stöhnte leise auf und fühlte gleich ihre vorhergegangene Erregung zurückkehren. Genau das hatte Severus erhofft zu erreichen. Er verwöhnte sie weiter, bis er schließlich ihren empfindlichsten Punkt erreichte und auch ihn gleichermaßen wie ihre Brüste verwöhnte. „Severus", keuchte sie vor Lust und griff ins Bettlaken, als er sie dort berührte. Ihre erneute Lust nahm dieser zufrieden zur Kenntnis und stimulierte weiter ihr Zentrum. Seine Hände strichen über die Innenseiten ihrer Oberschenkel und als sie erreichten, was sie suchten, ließ Severus Mund wieder von Amanda ab. Sie nun mit den Fingern weiterstimulierend, kam er wieder zu ihr nach oben und vereinigte seine Lippen mit ihren zu einem innigen Kuss. Verlangend erwiderte sie seinen Kuss und schloss genussvoll die Augen, als Severus sie so verwöhnte. Ein wenig begann Severus nach dem Kuss an Amandas Hals und Ohrläppchen zu knabbern, während er weiter versuchte, sie zum Höhepunkt zu bringen. Er genoss es zu sehen, dass seine Bemühungen nicht ohne die gewünschte Wirkung blieben. Genüsslich legte Amanda den Kopf zur Seite und stöhnte auf, als Severus einen besonders empfindlichen Punkt berührte und vergrub ihre Hand nur tiefer im Stoff. Langsam fühlte sie ihren eigenen Höhepunkt näher kommen. Als Severus sie schließlich weiterhin so verwöhnte, dauerte es nicht mehr lange, bis auch sie unter einem genüsslichen Stöhnen ihren Orgasmus erreichte. Schwer atmend legte Amanda ihre Arme um Severus und genoss mit geschlossenen Augen den Augenblick. Snape drückte sie sanft an sich, als auch sie ihren Höhepunkt erreicht hatte und küsste sie sanft auf die Stirn, dann seufzte er leise. Eigentlich hatte er jetzt gerade gar keine Lust mehr, noch auf diese Party zu gehen, aber versprochen war versprochen.

Einen Moment lagen sie noch aneinander gekuschelt da, bis Amanda sich etwas aus Severus Arm drehte und auf die Uhr sah. Leise grummelnd umarmte sie ihn wieder und küsste ihn sanft. „Wir sollten aufstehen", sagte sie dann leise. „Mhm", brummte dieser bestätigend und seufzte leise. „Leider…" „Es gibt ja auch eine Zeit danach", sagte Amanda schmunzelnd und küsste ihn erneut kurz, bevor sie sich langsam von ihm löste. „Zum Glück", brummte Severus, küsste sie und grinste dann ein wenig. Dann ließ er sie los und stand auf. Auch Amanda erhob sich und nachdem sie ihre Unterwäsche wieder angezogen hatte, sah sie sich ihre Arme und ihr Dekollete an. „Hm, recht effektiver Zauber, den die Schminke hat, würde ich sagen." Ihre blass geschminkte Haut wies nur einige wenige Flecken auf. „Oder ich war recht effektiv", grinste Snape vielsagend und begann, sich auch wieder anzuziehen. „Wie meinst du das denn nun", wollte Amanda schmunzelnd wissen, während sie ins Bad ging, um die entstandenen Lücken überzuschminken. „Ach, ich denke nicht, dass ich das genauer erklären muss", antwortete Severus. Amanda schminkte gerade ihre Augen. „Hm, na wenn du meinst", antwortete sie. Kurze Zeit später war sie fertig, inklusive der blutigen Bissstelle am Hals und kam zurück ins Schlafzimmer, um ihr Kleid anzuziehen.

Severus stand derweil schon fertig angezogen vor ihr. „Und jetzt muss ich mich auch noch schminken? Oder reicht es, wenn ich die Zähne verlängere?" Fragend sah er sie an. „Ich glaube, du bist blass genug", meinte sie schmunzelnd. „Man muss ja mein fehlendes Blut zu deiner sonstigen Vampirgesichtsfarbe hinzuzählen. Aber vielleicht so ein wenig rote Augen…" „Rote Augen", fragte Snape ein wenig entsetzt. „Komm mit", meinte Amanda schmunzelnd und zog ihn am Arm ins Badezimmer. „Halt still, ja?" Sie griff nach der weißen Schminke und machte sich daran, eine sehr dünne Schicht auf sein Gesicht aufzutragen, so dass er nur minimal blasser wurde. Dann nahm sie den Stift, mit dem sie ihre Bissmale gezeichnet hatte und begann damit, seine Lippen nachzuzeichnen und malte anschließend eine blutige Spur, die von seinem Mundwinkel ausging. Kaum fertig, trat sie einen Schritt zurück, um ihn anzusehen. „Hm, ja schon ganz gut", urteilte sie. Severus drehte sich nun um und sah kritisch in den Spiegel. „Hm. Gut, wenn du das sagst." Dann sah er wieder Amanda an. Irgendwie fühlte es sich schon noch ein wenig seltsam an, so aus dem Haus zu gehen, fand er. „Schau nicht so skeptisch. Das sieht gut aus. Zumindest fast realistisch." Lächelnd gab sie ihm einen kurzen Kuss. „Noch deine Zähne und dann gehen wir." „Es fühlt sich aber ziemlich seltsam an", entgegnete Snape. Aber was tat er nicht alles für Amanda. „Eben hat das mit der Vampirrolle doch auch ziemlich gut geklappt", murmelte sie dann schmunzelnd in sein Ohr und ging ins Schlafzimmer, um ihre Schuhe anzuziehen. „Das war etwas anderes", sagte er daraufhin und ging ihr nach. Wenig später verließen sie schließlich das Haus und machten sich auf den Weg zu Alan.

Der öffnete ihnen als Geist verkleidet die Tür und bat sie freudig hinein. „Hallo! Schön, dass ihr da seid. Ich hatte schon befürchtet, ihr hättet es vergessen, da ihr nicht pünktlich wart", meinte er, während Amanda ihren Umhang auszog. „Nein", entgegnete Severus, der seinen seiner Verkleidung entsprechend anließ. „Ich musste Amanda nur noch beißen." Daraufhin grinste er undurchschaubar. Alan lachte und sah sich Amanda Wunde am Hals etwas genauer an. „Ach so. Na, das muss natürlich berücksichtigt werden. Aber keine Angst, ihr seid noch lange nicht die Letzten." Zwinkernd führte er sie ins Wohnzimmer, wo schon einige andere Gäste versammelt waren. „Das ist beruhigend", meinte Amanda und im Wohnzimmer angekommen überreichte sie Alan sein Geschenk. „Auspacken und gratulieren natürlich erst später", sagte sie und er nahm es dankend an. „Was kann ich euch denn zu trinken anbieten?" „Ich hätte gerne einen Wein." Fragend sah Alan nach Amandas Antwort dann Severus an. „Ich schließe mich an", sagte dieser. Alan nickte und brachte beiden einen Moment später ein Glas Wein. „Bitte. Das Buffet steht in der Küche und ihr könnt euch gerne bedienen." Lächelnd bedankte sich Amanda und stieß dann mit Severus an, bevor sie sich die anderen Gäste genauer ansah, von denen einige sehr interessant verkleidet waren. „Danke", sagte auch Severus, dann trank er einen Schluck, als er mit Amanda angestoßen hatte. „Hast du Hunger", wollte er dann von ihr wissen. „Nein, danke. Gerade nicht." Dann sah sie ihn an. „Guck, sonderlich auffällig bist du nicht gerade", meinte sie schmunzelnd. „Hm ja… Vielleicht sogar auffällig unauffällig." „Das mag sein, ja…", meinte sie schmunzelnd. Einige Zeit lang unterhielten sie sich mit Brian, einem gemeinsamen Freund von Amanda und Alan, dann meldete sich bei Severus der Hunger und er machte sich auf den Weg in die Küche. Währenddessen wendete sich Amanda einer Freundin zu, die gerade erst gekommen war. In der Küche angekommen, griff Severus nach einem Teller und wollte sich gerade etwas auftun, als er von Leon, dem Freund Alans, angesprochen wurde. „Ich hätte gar nicht erwartet, dass sie auch verkleidet kommen würden", sagte Leon freundlich, während er selbst sich vom Salat nahm. Severus hob eine Augenbraue. „Nun, es ist eine Kostümparty, oder nicht", entgegnete er, aber nicht unfreundlich und legte sich ein paar lecker aussehende Fleischbällchen auf den Teller. „Ja schon, trotzdem", entgegnete Leon. „Sie sollten unbedingt auch den Nudelsalat probieren, der ist sehr lecker", empfahl er Severus dann anschließend. „Danke, aber ich esse generell keinen Nudelsalat", antwortete Snape höflich. „Ich werde die Empfehlung allerdings weitergeben." „Es war nur gut gemeint", sagte Leon und legte zum Abschluss noch ein Stück Brot auf seinen Teller. „Das habe ich auch nicht angezweifelt", erwiderte Severus, dann griff auch er noch nach dem Brot. Während er sich mit Leon unterhielt, bemerkte er nicht, dass er schon seit einer kleinen Weile von einem der anderen Partygäste beobachtet wurde. „Dann ist gut", meinte Leon. Kurz darauf klingelte es an der Tür. Da er nicht sicher war, ob Alan das Läuten gehört hatte, entschuldigte er sich bei Severus und verließ die Küche, um zur Tür zu gehen.
Kaum stand Severus allein am Buffet, gesellte sich eine junge Frau zu ihm, die ihn kurz darauf ansprach: „Haben sie schon die Sauce probiert?" Die Frau war als Vampirdame verkleidet und sah Severus freundlich an. „Nein", entgegnete dieser und ließ seinen Blick kurz unauffällig über sein Gegenüber gleiten, wobei er eher unabsichtlich für einen Moment in ihrem gut bestückten Ausschnitt hängen blieb. „Sollte ich", fügte er dann an und hob gleichzeitig fragend eine Augenbraue. „Nun ja, ich weiß es nicht, daher die Frage", sagte sie lächelnd. Natürlich war ihr sein Blick nicht entgangen, was sie zufrieden schmunzeln ließ. „Mir gefällt ihr Kostüm", fügte sie schließlich noch hinzu. „Nun, ich weiß es auch nicht. Das ist gerade mein erster Gang zum Buffet", klärte Snape sie auf. Dann bedankte er sich kurz höflich für ihr Kompliment. „Sie haben sich offensichtlich die gleiche Verkleidung ausgesucht." „Ich würde sagen nicht die gleiche, sondern vielmehr die ergänzende Verkleidung zu ihrer", sagte sie lächelnd. „Aber dennoch ein Vampir." „Das stimmt, aber ich hatte bisher noch keine Mahlzeit, im Gegensatz zu ihnen." Schmunzelnd deutete sie auf die Blutspur an Severus Mund. „Oh ja…" Severus grinste befriedigt und seine Augen funkelten ein wenig, beim Gedanken an diese Mahlzeit. „Damit kann das Büffet hier nicht mithalten." „Das hört sich ja sehr vielversprechend an", grinste sie. „Woher kennen sie Alan eigentlich?" „Oh… Wir haben gemeinsame Bekannte", entgegnete Severus, wieder ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. „Und sie?" „Aus der Schule, auch wenn es schon lange her ist", erklärte sie. „Ist ja komisch, dass ich sie noch nirgends zuvor gesehen habe", meinte sie lächelnd. „Tja, vielleicht haben sie das ja und wissen es nur nicht", grinste Severus daraufhin ein wenig, dann ging er einen Schritt Richtung Tür. „Das ist natürlich möglich, aber hier bei Alan glaube ich nicht", meinte sie schmunzelnd und folgte ihm dann. „Vermutlich nicht. Ich habe selten Zeit für solche Feierlichkeiten", entgegnete Snape noch, dann machte er sich auf den Weg zurück zu den anderen.

Wieder im Wohnzimmer angekommen, blieb er kurz stehen und sah sich um. Dabei bemerkte er, dass sich Amanda noch immer zu unterhalten schien und so beschloss er, dass er sich dort nicht unbedingt dazugesellen musste, um dann nur daneben zu stehen, wie bestellt und nicht abgeholt. Also blieb er fürs Erste nahe der Wohnzimmertür stehen und griff dann nach einem der Fleischbällchen auf seinem Teller. Die junge Frau betrat ebenfalls das Wohnzimmer und stellte sich zu Severus, da auch sie momentan keinen anderen Gesprächspartner hatte und ihn durchaus interessant fand. „Guten Appetit", wünschte sie ihm freundlich lächelnd und begann dann selbst zu essen. „Danke gleichfalls", lächelte dieser daraufhin knapp zurück, dann biss er von seinem Essen ab. Doch kurze Zeit später konnte man einen kurzen und gedämpften Schmerzenslaut von seiner Seite her vernehmen und er legte die noch übrige Hälfte des Bällchens zurück auf den Teller. „Bei Merlin", sagte er dann leicht genervt. „Jetzt weiß ich, warum Vampire zur Nahrungsaufnahme in Hälse beißen... Mit diesen Zähnen geht ja etwas anderes kaum." „Oh nein! Ich hoffe sie haben sich nicht verletzt", sagte die unbekannte Frau und sah Severus etwas besorgt an. „Nun, ich werde nicht daran sterben, vermute ich. Abgesehen davon, bin ich ja bereits tot… Untot, um genau zu sein", sagte Severus trocken und grinste schon wieder ein wenig, dann griff er erneut nach dem angebissenen Fleischbällchen. Es war doch zu lächerlich. Er stand hier mit langen Eckzähnen, als Vampir verkleidet und hatte Probleme damit, einen kleinen Fleischkloß zu essen… Hätte ihm jemand vor einigen Jahren davon erzählt, hätte er diese Person wohl sofort in eine geschlossene Anstalt einliefern lassen. Sie lachte und sah Severus an. „Ja, das stimmt natürlich. Trotzdem kann man sich als Untoter ja noch immer verletzen."

Amanda hatte gerade ihr Gespräch beendet und wollte in die Küche gehen, um sich etwas zu essen zu holen, doch als sie sich zur Tür drehte, fiel ihr Blick auf Severus, der dort mit einer gut aussehenden Vampirin stand und mit ihr über irgendetwas lachte. Stirnrunzelnd beobachtete sie die beiden bei ihrem Gespräch. „Offenbar, ja", sagte Snape und musste daraufhin ein wenig grinsen. „Und sie kommen klar mit ihren Zähnen, ja", wollte er dann schmunzelnd von ihr wissen und startete dann einen erneuten Versuch, das Fleischbällchen zu essen. „Bisher ging es ganz gut, aber mal sehen, was noch so kommt an diesem Abend", grinste sie etwas zweideutig. „Tja, das weiß man nie", sagte Severus, grinste dann noch einmal, allerdings ohne die Absicht, mit ihr zu flirten, dann aß er weiter. „Nein, das kann man nie wissen", lächelte die unbekannte Frau. Amanda sah das Ganze natürlich etwas anders als Severus und so langsam reichte ihr diese zweisame Unterhaltung durchaus, so dass sie auf die beiden zuging und schließlich neben Snape stehen blieb. „Hallo", lächelte dieser sie sofort an, als er sie bemerkte. „Na, fertig unterhalten?" „Ja, erst einmal", antwortet sie knapp und beäugte die andere Frau einen Moment. Diese besah sich ihr Gegenüber ebenfalls. Ob die beiden sich näher kannten? Severus hob ein wenig die Augenbraue, ob Amandas knapper Antwort. Dann bemerkte er, wie sie den anderen Partygast musterte und so langsam kam es ihm, woher der Wind gerade wehen konnte. Sie war doch wohl nicht eifersüchtig auf diese Frau? „Gut", sagte er dann, enthielt sich aber vorerst eines weiteren Kommentars. „Ist das Essen gut", wollte Amanda dann wissen. Natürlich war sie eifersüchtig! Immerhin hatte diese Frau nur zu offensichtlich mit Severus geflirtet und er schien sich durchaus amüsiert zu haben. „Ja. Wenn du willst…" Er hielt ihr seinen Teller hin, damit sie zugreifen konnte. „Der Nudelsalat wurde mir auch schon empfohlen…" „A ha, nein danke. Ich geh eben selbst", meinte Amanda und wendete sich von ihm ab, um in die Küche zu gehen. „Gut, wie du willst", entgegnete Severus nur noch, dann sah er ihr ein wenig zweifelnd hinterher. Irgendwie konnte er es sich immer noch nicht vorstellen, dass sie wirklich eifersüchtig sein könnte, denn schließlich gab es keinerlei Grund dazu, aber es deutete alles darauf hin. Während Amanda in der Küche war, kam Alan, ebenfalls auf dem Weg in die Küche, an Severus vorbei und blieb bei ihm stehen. „Ich hoffe es gefällt ihnen, Professor Snape", sprach er ihn an. Die junge Frau neben Severus sah Amanda ebenfalls nach. Es schien nicht so, als wären sie ein Paar, was sie durchaus beruhigte, doch als Alan kam und ihr Gegenüber mit Professor Snape ansprach, sah sie diesen verwundert an. War das wirklich der Snape, der in Hogwarts mit seinen Slytherin-Freunden so hinter den dunkeln Künsten her gewesen war und permanent noch von den Herumtreibern aufs Korn genommen worden war? Überrascht sah sie Severus an. „Bisher kann ich nicht klagen, Mr. Riley, danke", entgegnete dieser währenddessen höflich auf Alans Nachfrage. „Das freut mich. Bei Beschwerden wissen sie ja an wen sie sich wenden müssen", meinte Alan schmunzelnd, was allerdings durch sein Kostüm recht verzerrt aussah. „Cora, bei dir auch alles in Ordnung?" Die Angesprochene wurde wieder aus ihrer Gedankenwelt gerissen und sah Alan an. „Ja, danke. Es ist toll." „Schön", lächelte dieser, entschuldigte sich dann wieder und verschwand in Richtung Küche. „Ja, allerdings", antwortete Severus noch und grinste ein wenig, dann widmete er sich wieder seinem Essen, nachdem er noch einen kurzen Blick auf die Frau neben sich geworfen hatte und während er darauf wartete, dass Amanda wieder zurückkommen würde.

Cora widmete sich zunächst schweigend ihrem Essen, bevor sie sich ebenfalls bei Severus entschuldigte und Alan in die Küche folgte. Dort angekommen ging sie zu ihrem Gastgeber und sprach ihn leise an: „Sag mal ist das der Snape? Aus der Schule? James Potters permanentes Opfer?" Aufgrund dieser Frage verwundert sah Alan sie an. „Äh ja, davon gehe ich mal aus. Wieso fragst du?" „Ich habe ihn gar nicht wieder erkannt", gestand sie kleinlaut und etwas peinlich berührt. Alan schmunzelte, als er antwortete: „Nun, also nur an den langen Eckzähnen kann das kaum liegen, aber komm bloß nicht auf Ideen. Er ist schon vergeben." „Ist er?" Überrascht sah Cora ihn an. Das hätte sie nun gar nicht mehr gedacht, nachdem sie erfahren hatte, um wen es sich handelte. „Ja, schon ein paar Jahre", erklärte Alan und warf einen kurzen Blick auf Amanda. Diese stand am Buffet und tat ganz unbeteiligt, hörte aber jedes Wort mit und der Inhalt brachte sie durchaus zum Schmunzeln, auch wenn es ihre Eifersucht nicht gerade schmälerte. Mit dem gefüllten Teller verließ sie schließlich die Küche und verpasste so auch die Reaktion von Cora auf die Tatsache hin, mit wem Severus liiert war.
"Spitze Eckzähne scheinen viel auszumachen", meinte Amanda trocken, als sie wieder bei Severus war. Der sah sie fragend an. „Wieso?" So ganz genau wusste er nicht, worauf sie nun hinaus wollte, oder worauf sie gerade anspielte. „Weil die Frau da eben nicht mehr wusste, wer du bist." Severus hob ein wenig die Augenbraue. „Du willst damit sagen, dass sie, hätte sie es gewusst, erst gar kein Gespräch mit mir angefangen hätte…", sagte er dann, ein wenig forschend. „Ich glaube, damit hat das nichts zu tun, so fasziniert wie sie scheinbar von dir war." „Du bist eifersüchtig..." „Nein, bin ich nicht", stritt Amanda seine Behauptung ab. „Wie bedauerlich. Ich könnte jetzt denken, dass du der Meinung bist, es lohne sich nicht, da mich sowieso keine andere wollen würde, sobald sie weiß, wer ich bin." Er sah Amanda an, allerdings ohne jegliche Absicht, durch seine Bemerkung einen Streit vom Zaun zu brechen. „Jetzt darf ich mich wohl doch nicht geschmeichelt fühlen", sagte er dann, um vielleicht doch noch ein Geständnis zu provozieren. „Das hat doch damit gar nichts zu tun", entgegnete Amanda ein wenig aufgebracht und sah Severus dann an. „Du fühlst dich durch die geschmeichelt?" Dieser runzelte auf ihre ersten Worte hin nur ein wenig die Stirn, dann sah er sie fragend an. „Darf ich das etwa nicht? Ich bin schließlich nicht der Typ Mann, dem die Frauen sonst alle zu Füßen liegen… Oder willst du mir jetzt erzählen, dir würde es nicht schmeicheln, wenn dich andere Männer - attraktive Männer - anziehend finden?" „Ihr wart schon bei anziehend", wollte Amanda wissen und ging auf die restliche Frage gar nicht ein. Eigentlich war sie gar nicht so eifersüchtig gewesen, aber seine Worte verstärkten dieses Gefühl gerade immens. „Weißt du was...", sagte Severus jetzt, langsam ein wenig angefressen und irgendwo auch enttäuscht. „Darauf spare ich mir jetzt die Antwort." Wieso hatte er überhaupt diese Diskussion angefangen und auch nur ein Wort gesagt? Und wieso gestand sie ihm nicht ein, sich ein wenig geschmeichelt fühlen zu dürfen, wenn ihn in seinem Leben einmal eine andere Frau anziehend fand? War es etwa so abwegig, dass sich auch andere für ihn interessierten, oder musste er wirklich einfach nur froh sein, das Glück zu haben, überhaupt eine solch attraktive Frau abbekommen zu haben, wie Amanda eine war? Stirn runzelnd sah sie ihn an. „Gut", sagte sie dann nur knapp und setzte sich auf die nahe Fensterbank, um sich ihrem Essen zu widmen. Doch so wirklich wollte es ihr nicht schmecken, dafür gingen ihr zu viele Gedanken durch den Kopf. Natürlich war sie eifersüchtig und nur langsam wurde Amanda bewusst, dass sie nur sehr selten in ihrer bisherigen Beziehung dazu einen Grund gehabt hatte. Severus hatte schon Recht. Es kam selten vor, dass ihn eine andere Frau für so interessant hielt, ihn wirklich anzusprechen und auch wenn es ihr nicht passte, konnte Amanda verstehen, dass es gut für sein Selbstbewusstsein war und er sich geschmeichelt fühlte, wenn es einmal vorkam.

Als Amanda ihn einfach so stehen ließ, hatte Severus Mühe, sich noch zu beherrschen, denn nun war er wirklich verletzt. Was sollte das? Kurz sah er noch in ihre Richtung, dann drehte er sich um und stellte wortlos seinen noch halbvollen Teller irgendwo ab und verließ den Raum. Ihm waren der Appetit und überhaupt die Lust auf Party gerade gehörig vergangen. Etwas unschlüssig, was er nun tun sollte, stand er kurz im Flur, dann ging er auf die nahe gelegene Toilette und schloss sich dort erst einmal für einen Moment ein, um niemandem mehr begegnen zu müssen. Wieso hatte sie ihn jetzt stehen lassen? Was war so falsch an dem gewesen, was er gesagt hatte? Schweigend und als ob ihm sein Spiegelbild die Antwort darauf geben könnte, sah er in den Spiegel, dann presste er ein wenig die Lippen aufeinander und setzte sich auf die geschlossene Toilette, um sein Ebenbild nicht mehr sehen zu müssen. Wieso hatte Amanda nicht einfach zugeben können, dass sie eifersüchtig war? Mehr hatte er doch eigentlich gar nicht wissen wollen…

Noch einmal ließ sich Amanda ihre Gedanken und die vorhergegangene Situation durch den Kopf gehen, dann stellte sie seufzend ihren halbvollen Teller auf die Fensterbank und erhob sich, um zu Severus zu gehen, doch dieser war nicht mehr dort, wo sie ihn hatte stehen lassen. Besorgt sah sie sich im Wohnzimmer nach ihm um, doch er war nirgends zu sehen. Daraufhin ging sie in die Küche, wo sie Alan mit dieser Cora traf und ihn fragte, ob er Severus gesehen hatte. Doch ihr Gastgeber konnte daraufhin nur den Kopf schütteln. Verwundert trat Amanda wieder in den Flur und blieb ratlos stehen. In diesem Moment verließ Snape gerade wieder die Toilette, auch wenn er eigentlich gerne noch länger alleine geblieben wäre. Doch ihm war bewusst, dass er deshalb nicht ewig das Bad belegen konnte und so wollte er sich nach einer anderen Örtlichkeit umsehen, die sich für ihn eignete. Aber so weit kam es nicht, denn auf dem Flur traf er auf Amanda. Durchaus schuldbewusst sah diese ihn an und ging einige Schritte auf ihn zu, denn es mussten ja nicht gleich alle auf dem Flur Anwesenden erfahren, was sie zu besprechen hatten. „Können wir reden", fragte sie dann leise. „Das musst du wissen", antwortete Severus lediglich, denn er selbst war es schließlich nicht gewesen, der vorhin das Gespräch abgebrochen hatte. „Ja, lass uns aber besser woanders hingehen", sagte Amanda und öffnete die Tür zu Alans Arbeitszimmer vor dem sie gerade standen. Snape warf kurz einen Blick hinein und dann auf Amanda, dann trat er ein. Sie folgte ihm und schloss die Tür hinter sich. „Es tut mir Leid", begann sie. „Ja, ich war eifersüchtig und natürlich darfst du dich geschmeichelt fühlen." „Danke, dass du es mir jetzt zugestehst…", entgegnete Severus daraufhin nur und man konnte hören, dass das Thema mit diesen Worten bei ihm noch nicht völlig erledigt war. „Ich…", begann Amanda erneut und wusste dann nicht mehr, was sie hatte sagen wollen. Ein Stück hilflos sah sie ihn an. Was sollte sie ihm nur sagen? Er hatte ja Recht gehabt vorhin. „Ich wollte dich nicht abwerten, auf gar keinen Fall. Ich habe doch so weit gar nicht nachgedacht." Severus atmete langsam und tief durch. Er wollte nicht schon wieder das Falsche sagen und eine erneute Auseinandersetzung heraufbeschwören, deshalb dachte er für einen Moment nach, was er nun antworten sollte. „Solange du jetzt verstanden hast, um was es mir eigentlich ging", sagte er dann, „bin ich zufrieden." „Ja", meinte Amanda seufzend. „Da wollte ich nicht zugeben, dass ich eifersüchtig bin, damit es kein Theater gibt und dann so etwas." Es überraschte sie immer wieder, dass sie bei Severus teilweise noch immer so schnell auf einen wunden Punkt treffen konnte, der dann solche Situationen heraufbeschwor.

Als Snape nun sah, dass es Amanda wirklich leid tat, was sie gesagt, oder besser nicht gesagt hatte, kam er einen Schritt auf sie zu und nahm sie ein wenig in den Arm. „Ich hoffe, du weißt, dass es keinerlei Grund gibt, eifersüchtig zu sein", sagte er dann leise. „Für mich gibt es nur eine Frau, die mich wirklich interessiert und die steht gerade vor mir." Etwas peinlich berührt sah Amanda auf den Boden, als er das sagte. „Ja, ich weiß. Trotzdem fühlt es sich komisch an, wenn dich eine Frau so anflirtet." Severus lächelte ein wenig, dann griff er ihr ans Kinn, um sie mit sanfter Gewalt dazu zu zwingen, ihn wieder anzusehen. „Dann weißt du ja jetzt, wie es mir manchmal geht. So und noch viel schlimmer…" Sie sah ihn an und musste schmunzeln. „Was heißt hier noch viel schlimmer? Du weißt doch gar nicht, wie schlimm es mir ging." „Nein, aber ich weiß, wie es mir schon ging und ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei dir heute schlimmer war." Ein wenig lächelte Severus zurück, dann küsste er Amanda kurz und sah sie wieder an, allerdings ohne erneut etwas zu sagen. Sanft streichelte sie seinen Oberkörper entlang und sah ihm dann wieder in die Augen. „Vermutlich nicht." „Nein", flüsterte Severus leise und küsste sie noch einmal. Danach verharrte er ganz nahe an ihrem Gesicht. „Ich liebe dich Amanda…" Sanft lächelnd sah sie ihn an. „Ich dich auch, Severus."

Leise seufzend drückte Snape sie daraufhin erneut an sich und küsste sie noch einmal. Er war froh, dass nun wieder alles zwischen ihnen geklärt war, denn es war für ihn nahezu unerträglich, wenn etwas zwischen ihnen stand. „So ein unberechenbarer Tag heute", sagte sie mit dem Kopf an seiner Schulter. „Mhm", brummte er leise. Es war wirklich ein völliges Auf und Ab an diesem Tag. Ein Stück löste ich Amanda wieder von ihm und küsste ihn sehr zärtlich. „Ich bin froh, dass wir das geklärt haben." „Ich auch. Sehr froh sogar", entgegnete Severus und sah sie an. „Wollen wir dann gleich zurückgehen? So langsam habe ich dann auch wirklich Hunger." „Ja, lass uns gehen. Wirklich viel habe ich nämlich auch noch nicht gegessen." „Gut, dann lass uns gehen", meinte Amanda lächelnd und verließ dann zusammen mit Severus wieder Alans Arbeitszimmer. Nachdem sie ihren Hunger gestillt hatten, verbrachten sie die restliche Zeit mit einigen netten Gesprächen, bis sie sich schließlich weit nach Mitternacht wieder auf den Weg nach Hause machten.