36. Kapitel: Weihnachtsball
„bla, bla, bla." = Gesprochene Worte
# bla, bla, bla. # = Gedankenübertragung
Übergang aus dem vorherigen Kapitel:
… Er war verblüfft gewesen, als Evelyn und Harry in Phönixus sprach; dies war eine sehr seltene Gabe, die selbst Merlin haben musste.
„Das sind Phönixe!", sagte Harry und zeigte auf die Tiere.
„Er sind unsere Vertraute. Sie tauchten einfach heute Morgen auf."
Severus bedachte sie gesamte Situation und es war sehr seltsam; Phönixe vereinigten sich nur mit der am unschuldigsten Aura und reinsten Magie. Dieser Kinder war wirklich mehr als sie zu sein schienen. Er entschloss sich es erst einmal auf sich beruhen zu lassen.
„Gut.", antwortete er, missmutig und drehte sich zurück zu den Tränken.
Dann sagte Professor Snape: „Alle Tränke sind perfekt gelungen. Ihr bekommt eure versprochenen Punkte und jeder darf sich, weil wir so viel davon haben, jeweils eine Phiole für den Eigengebrauch mit nehmen! Ich bin sehr zufrieden mit euch!"
Es war das erste Mal, das alle seine Schüler zufrieden und glücklich den Raum verließen und sich auch höflich und tatsächlich dankbar dem Professor gegen über waren.
Dieser Tag und dessen Geschehnisse war noch den ganzen Abend Gesprächsthema.
Sie waren in den Räumen der Gründer, um sich für den Weihnachtsball vor zu bereiten. Nachdem sie spazieren waren, hatten sie sich nochmals hingelegt, um sich aus zu ruhen. Doch daraus wurde leider nichts. Es wurde wieder eine schöne Schmuse- und Kuschelstunde.
Er hatte sich zwischen zeitlich einen zwischen dunkelgrau bis schwarzen schimmernden Anzug angezogen, der von Evelyn ausgesucht worden war. Zu seinem weißen Hemd mit Stehkragen Trug er eine weinrote Fliege. Darüber trug er diesmal seinen roten fast schwarzen Umhang, ebenfalls ein Teil, das von Evelyn ausgewählt worden war. Er wusste, ihr würde das sehr gut gefallen, dass er diese Kombination trug. Als Nachfahre solch vieler wichtiger Familien gehörte es sich natürlich, dass er ein Schwert an seiner Seite trug, das war obligatorisch. Seine schwarzen Schuhe waren hochglanzpoliert und alles saß nach einer letzten Inspektion perfekt. Als er fertig war, hatte er noch sechzig Minuten Zeit.
So ausstaffiert schritt er elegant hinauf in das gemeinschaftliche Wohnzimmer. Alle Blicke, egal ob Mann oder Frau würden sich ihm zuwenden, wenn er die große Halle betreten würde, dessen war er sich im Klaren, ohne borniert zu sein! Noch nie hatte ihn jemand, außer zumindest teilweise seine Evelyn, in einem derartigen Aufzug gesehen. Besonders nicht in den letzten Monaten.
Wo Evelyn nur blieb, dachte er so bei sich, es war jetzt über eine Stunde her, das Sie, nach ihrem gemeinsamen Duschen, mit dem Worten. „Ich gehe noch mal schnell hoch, mich frisch machen und mich umziehen." von Harry Richtung Schlafzimmer, wo noch immer ihre Sachen lagen, verschwand. Er hatte das für eine gute Idee gehalten und war ebenfalls nach dem duschen zum rasieren und umziehen in seinen Schlafsaal gegangen. Doch nun wartete er schon seit einer geschlagenen Stunde darauf, dass auch Evelyn endlich fertig würde. Warum jemand wie Evelyn, die sowieso immer gut aussah so lange zum frisch machen brauchte, würde ihm wohl ewig ein Rätsel bleiben.
Im nächsten Moment jedoch stockte Harry der Atem, Evelyn hatte soeben den Raum betreten. Ihr Gesicht wirkte frisch wie der Frühlingswind und ihre Augen leuchteten wie zwei Sterne in finsterer Nacht. Mit offenem Mund glitt Harrys Blick an seiner Frau herab. Sie trug ein rotes, gut bodenlanges dunkelrotes Kleid, welches an der rechten Seite bis kurz unter die Hüfte geschlitzt war. Der Ausschnitt vorne reichte bis kurz über den Bauchnabel und lies große Teile der Rundungen ihrer perfekten Brüste unbedeckt. Um ihren Hals trug Sie eine Kette aus schwarzen Perlen. Elegante rote Highheels perfektionierten, falls das überhaupt möglich war, ihre Beine. Lächelnd drehte sich Evelyn auf der Stelle und gab so ihre rückwärtige Ansicht frei. Das Kleid war nicht nur Vorne gewagt geschnitten, sondern auch komplett Rücken frei. Auch wenn Evelyns offen getragenes, knapp hüftlanges Haar den größten Teil des Rücken wieder verdeckte. Das eng anliegende Kleid brachte auch die perfekten Rundungen ihres Hinterteils voll zur Geltung.
Aber auch Evelyn starrte ihn dann ein wenig ungläubig an, währen sie zu ihm ging. Harry hatte sich seit sie zurückgekehrt waren bereits eleganter gekleidet, zumindest wenn sie alleine unterwegs waren, aber so herausgeputzt hatte sie ihn noch nie gesehen. Und Harry sah mit einem Wort... Edel aus. Sie war stolz auf ihn. Schließlich war es ihr Mann…
Evelyn steckte Harry ihren rechten Arm entgegen, welchen er ergriff und sie in seine Arme wirbeln ließ. Ewigkeiten versanken Beide in einen leidenschaftlichen Kuss. Am liebsten hätte Harry sie mit nach unten in Ihr gemeinsames Schlafzimmer genommen, doch das war leider nicht möglich.
„Findest du dieses Kleid nicht etwas gewagt meine Süße?" fragte Harry schmunzelnd.
Doch Evelyn grinste schelmisch. „Na ja, wenn ich solo wäre, hätte ich mich sicher nicht vor nervenden Verehrern retten können, aber jetzt kann doch ruhig jeder sehen was alles Dir gehört und womit nur du spielen darfst!"
Auch Harry grinste und flüsterte Ihr ins Ohr, währen er seine Hände auf Erkundungs-Tour über Evelyns Körper gleiten lies „Wo hast du eigentlich den Zauberstab versteckt. Ich kann ihn nirgends fühlen"
Evelyn schüttelte, während ihr mehrere wohlige Schauer über ihren Körper rannen, den Kopf „Nirgends, dafür war einfach kein Platz!"
Harrys Gesichtsausdruck wurde ernst. „Evelyn, es ist in diesen Zeiten viel zu gefährlich, ohne Zauberstab herum zu laufen. Auch wenn wir noch so versiert in stabloser Magie sind!"
Mit diesen Worten zog Harry seinen eigenen und rief. „Accio Evelyns Zauberstab".
Harry hatte Evelyns Zauberstab auf einen der kleinen Tische im Wohnzimmer gelegt, richtete den Seinen darauf und dachte eine lange und komplizierte Formel. Dann, wo gerade eben noch Evelyns Zauberstab gelegen hatte, lagen nun ein Paar schwarze eleganter, durchscheinender Damenhandschuhe.
Evelyn erschrak „Wo ist mein Zauberstab? Was hast du mit ihm gemacht?"
Harry musste süffisant lächeln: „Im rechten Handschuh eingearbeitet natürlich! Ziehe Sie doch mal an! Außerdem sehen die Teile doch verschärft aus. Du siehst zwar perfekt aus, aber das passt irgendwie doch auch dazu oder?"
Die Handschuhe passten tatsächlich hervorragend und bildeten einen tollen Kontrast zu Evelyns Kleid, Sie gingen bis fast vor den Ellenbogen und wirkten sehr elegant. Mit einer kleinen Handbewegung schoss Evelyns Zauberstab aus dem Rechten hervor und legte sich passend in Ihre Hand. Lächelnd schob Sie den Stab wieder zurück in den Handschuh.
„Bereit für den Weihnachtsball und einige Überraschungen?" lächelte Harry und bot Evelyn seinen linken Arm an. Evelyn nickte und hakte sich lächelnd und glücklich bei Harry ein!
Gemeinsam Teleportierten sie sich vor die große Halle, aber weit genug weg, so das sie nicht gesehen und erst recht nicht erkant wurden. Mit ihren Eltern, Sirius, Remus und Tonks hatten sie vereinbart, das sie sie telepatisch rufen würden, wenn sie die erste Bombe platzen lassen wollten.
Sie beobachteten nach einiger Zeit, dass nun niemand mehr zu kommen schien. Prof. McGonagall schloss die Türen. Evelyn und Harry gingen nun gemeinsam vor die große Tür und warteten noch einen Augenblick. Sie ließen ihren übersinnlichen Wahrnehmungskräften freien Lauf, um zu hören, ob sich jemand über sie unterhielt.
Und tatsächlich bemerkten sie ein Gespräch zwischen Ron und Hermine.
#...ich hab dir doch gesagt, das er nicht kommt. Das ist dem doch viel zu peinlich, in so einem billigen Outfit hier zu erscheinen! Obwohl er sich doch sonst immer gerne in den Vordergrund schiebt! #
#Beherrsch dich Ron, schließlich war er doch Mal dein, oder besser gesagt unser, bester Freund? #
#Ach Hermine, der ist doch nur geltungssüchtig und dann hängt er nur noch mit dieser dreckigen Schlampe rum…#
#Ron, ich sage es nicht noch mal und es gilt auch für Evelyn. Sicher sie verbergen einiges vor uns, aber vielleicht überraschen sie uns auch noch. So wie der Phönix aus der Asche oder, um ein anderes Sprichwort für Evelyn zu benutzen, vielleicht wird aus dem hässlichen Entlein ein wunderschöner Schwan? #
#Hääää?#
#Oh Mann, Ron, bist du vielleicht schwer von Begriff! Vielleicht war das alles nur Show und sie haben uns etwas vorgemacht! #
#Das glaubst du doch selbst nicht, Hermine, und wenn doch, wo bleiben sie denn dann? #
#Ich weiß auch nicht, Ron. #
Harry und Evelyn schauten sich mit einer Mischung aus Ärger und Vorfreude in die Augen. Dann, ohne sich miteinander ab zu sprechen, bauten sie eine gedankliche Verbindung zu Hermine auf.
Dabei teilte ihr Harry mit: #Du liegst gar nicht so falsch, Granger. Gratuliere, wenigstens ist bei dir nicht Hopfen und Malz verloren. Ich hatte schon den Glauben an die gesamte Zauberer Gemeinschaft verloren. Hier ist übrigens Harry Potter. #
#Und hier spricht Evelyn. Mach dich auf einige kleine Überraschungen gefasst. Und tritt dem Arsch von Ron vorsorglich gegen das Schienbein, mit einem schönen Gruß von der dreckigen Schlampe…#
Evelyn und Harry grinsten sich an, als Harry sagte: „Bereit für den großen Auftritt?"
„Los!" war Evelyns einziger Kommentar.
Dann mit einer lockeren Handbewegung ließ Harry die große Tür auffliegen, die krachen aufschlugen und urplötzlich verstummten alle Gespräche.
Dann schritten beide regelrecht hoheitlich in die große Halle. Den meisten stand der Mund offen, einige der werten Herren glotzten ganz unverschämt Evelyn an, als wollten sie ihr augenblicklich die Kleider vom Leib reißen und einige der „Damen" waren wohl in Gedanken schon dabei Harry zu vernaschen. Einzig bei Hermine erschien ein immer größeres Grinsen. Sie hatte mit Abstand den größten Spaß von allen an dieser ersten Showeinlage.
Zaubereiminister Fudge schaute Prof. Dumbledore fragen an, der ihm darauf hin etwas ins Ohr flüsterte.
Das führte dazu, das Fudge umgehend auf die beiden zuging, um sie zu begrüßen: „Mr. Potter, Mrs. Evans, ich freue mich sie hier im Namen aller auf dem offiziellen Weihnachtsball von Hogwarts begrüßen zu dürfen!"
Mit weit ausgebreiteten Armen ging der Zaubereiminister weiter auf die beiden zu, wurde aber durch Harry mit den Worten gestoppt: „Warum begrüßen sie uns im Namen von Hogwarts und nicht der Schulleiter?"
Und Evelyn ließ nun die erste geplante Bombe platzen, da es gerade so passte: „Und außerdem, Hr. Minister", dies betonte sie besonders auffallend, „Bitte sprechen sie mich doch künftig mit meinem richtigen Namen an. Mrs. Potter für sie und auch alle anderen hier Anwesenden in Zukunft…"
„Stimmt", sagte nun noch Harry, dabei seiner Frau zunickend, „schließlich sind wir ja nun sein ein paar Wochen durch unseren Seelenbund und das Handfasting, die beide nach heutigen Recht immer noch als ein reguläre Hochzeitszeremonielle gelten, offiziell verheiratet…"
Nach diesem Schock entglitten nun auch Hermine sämtliche Gesichtszüge. Danach brach fast tumultartiges Gemurmel und Geflüster aus. Selbst der Zaubereiminister war stehen geblieben und schaute sich hilfesuchend nach Dumbledore um, aber auch der hob nur fragend seine Schultern.
Sie schritten nun weiter in die Halle hinein und fanden „zufälliger Weise" noch Platz am Tisch, wo auch Hermine, Ron, Ginny, Luna und Neville saßen.
Nach und nach beruhigten sich die Gemüter und Dumbledore hielt seine Rede. Darauf folgte noch eine Rede vom Zaubereiminister Fudge und dann wurde zum Tanz aufgerufen.
Der Abend begann schon einmal viel versprechend. Beide, Evelyn und Harry, genossen das Ergebnis aus ihrem Versteckspiel, während sie nun sowohl mit Blicken als auch mit deutlichen Gesten ihre Gefühle füreinander ausdrückten, aber trotzdem nach außen hin kühle Distanz zu den Anderen wahrten. Noch mehr genossen sie die neidischen Blicke aller Schüler, die wütenden Blicke Rons, die unsicheren Blicke Dumbledores und die anerkennenden Blicke von Hermine. Beide konnten es nicht erwarten, sich offiziell zusammen auf die Tanzfläche zu begeben.
Dann war es soweit. Evelyn genoss die Tänze in vollen Zügen. Und für Harry persönlich waren die Momente am bemerkenswertesten, als er mit Evelyn elegant über die Tanzfläche schwebte. Während dessen er die Tänze mit Evelyn genoss, sich gleichzeitig innerlich halb kaputt lachte über die fassungslosen Gesichter seiner ehemaligen Freunde und aller anderen Mitschüler, die gedacht hatten, er könne nicht tanzen und würde sich bis auf die Knochen blamieren.
Alle Wünsche von Anderen, die Harry oder Evelyn zum Tanz auffordern wollten lehnten sie kategorisch ab.
Schließlich trafen sie auf Prof. Slughorn, der sich einen separaten Platz in der großen Halle zurecht gemacht hatte, um so noch seine speziellen Freunde zu begrüßen und sich selber, wie immer, in den Vordergrund zu schieben.
„Harry mein Junge!" begrüßte sie Slughorn. „Und wie Ich sehe, haben sie uns ihre bezaubernde, ähm, Ehefrau mitgebracht!" Slughorn trat einen Schritt näher an Evelyn und ergriff ihre rechte Hand, um ihr einen Handkuss zu geben. Harry war sich nicht sicher, ob er das aus Höflichkeit tat, oder um Evelyns Dekollete aus der Nähe zu begutachten. „Es ist uns wie immer eine Freude und Ehre Sie zu treffen und mit ihnen hier sein zu dürfen!" log Harry. „Kommen Sie mit, ich muss ihnen unbedingt jemanden Vorstellen!" eiferte Slughorn.
„Darf ich vorstellen meine Herren, das sind, wie unschwer zu erkennen, der weltberühmte Harry Potter und seine Frau Mrs. Evelyn Potter." stellte Sie Slughorn vor. Harry und Evelyn nickten. Slughorn deutete nacheinander auf die drei Herrn, zu denen er Sie geführt hatte. „Das hier sind Mr. Keeten, Mr. Hill und Mr. Shackter."
"Diese drei Herren sind Genealogen und arbeiten für die magische Universität in Kairo, für die Abteilung Ahnenforschung. Es ist Ihnen gelungen, meine Vorfahren, weit über tausend Jahre, bis zu einem gewissen Hyronimus Slughorn, einem unehelichen Sohn Gryffindors, zurück zu verfolgen." lächelte Slughorn. Harry und Evelyn gaben den Drei nacheinander die Hand, wobei Harry drei Mal ein kleiner, schmerzhafter Stich durch seine Narbe sauste.
„Wir sollten die drei Typen unbedingt im Auge behalten!" meinte Evelyn, nachdem Sie sich nach kurzem aber eigentlich für beide, ätzenden, Smalltalk von der Gruppe loseisen konnten.
Harry sah seine Frau überrascht an. „Meine Narbe hat mich vor Ihnen gewarnt, aber warum bist Du misstrauisch geworden, mein Schatz?"
Evelyn blickte mit hoch gezogener Augenbraue schelmisch grinsend. „Nun ja, die meisten Männer hier, eigentlich alle, im Raum verschlingen mich mit Ihren Blicken und ziehen mich regelrecht aus, nur die Drei hatten ausschließlich Augen für Dich! Entweder sind Sie alle Drei Schwul, oder Sie planen einen Angriff."
Die nächste Stunde verliefe ruhig, wann immer Harry des Smalltalks überdrüssig wurde, flüchtete er sich mit Evelyn auf die Tanzfläche. Harry genoss es einfach seine Evelyn ganz nahe bei sich und in Seinen Armen zu haben. Durch die Übung bei den voran gegangenen Tagen und Wochen, war Harry ein ganz passabler Tänzer geworden. Die angeblichen Genealogen hatten sich den ganzen Abend in eine der dunkleren Ecken verzogen und soweit es ging, jeden weiteren Kontakt zu den anderen Gästen vermieden.
Das Tanzen ging langsam dem Ende zu begaben sich nun die meisten an das Buffet, das gerade eröffnet worden war. Außer Harry und Evelyn, welche tanzten, waren nur noch ein paar wenige, die sich unterhielten und die drei Genealogen im Raum.
Slughorn lag schnarchend in einem seiner erschaffenen Sessel und träumte von weiterem Ruhm, als Erbe Gryffindors. Plötzlich richtete einer der Genealogen, der namens Keeten, seinen Zauberstab auf Harry und rief „Expilliarmus". Klappernd landete Harrys Zauberstab etwa 15 Meter vor Ihm auf dem Fußboden. Entsetzen machte sich bei den verbliebenen Anwesenden breit.
Siegessicher traten die Drei näher. „Der Dunkle Lord wünscht Sie zu sprechen Mr. Potter. Wir sind hier um seine Einladung auszusprechen! Sie werden uns begleiten!" lachte Hill.
Harry blickte Evelyn in die Augen, sein Herz schlug kaum heftiger als sonst auch, Sie waren sich einig. Mit einer Handbewegung hatte Evelyn ihren Zauberstab in der Hand und schockte Hill, während Harry seinen mittels stabloser Magie aufrief.
„Certus aetherchelys!" rief Harry und sofort baute sich der Schutzschild um Ihn und Evelyn auf. Hatte Harry bis hier nur reagiert, konnte er langsam wieder einen klaren Gedanken in Richtung Angriff fassen.
Keeten wurde bleich im Gesicht, während Shackter einen Schockzauber sprach, der aber so miserabel gezielt war, das er beide Potters verfehlte und in die Armlehne von Slughorn´s Sessel einschlug, welche sogleich Explodierte. Slughorn kippte seitlich aus dem Sessel, wodurch er aufwachte und sich schlaftrunken, völlig verwirrt in der großen Halle umher blickte.
„Nunc somnus!" donnerte Harry, während Evelyn den „Certus aetherchelys" aufrecht erhielt.
Der goldene Strahl schoss auf Shackter zu, durchschlug seinen Protego und schleuderte ihn gegen die Wand, wo er golden leuchtend, bewusstlos liegen blieb.
„Levicorpus" flüsterte Harry, schlagartig schwebten alle drei Todesser Kopfüber in der Luft. Vor Schreck hatte Keeten seinen Zauberstab fallen lassen. Evelyn weckte die beiden Anderen auf.
Harry schritt lächelnd auf Sie zu. „Es ist zwar unwahrscheinlich, dass Ihr euer hässliches Halbblut namens Riddel oder für euch besser Lord Voldemort, noch einmal seht, aber Falls doch, richtet Voldi doch bitte aus „Einladung abgelehnt! Wir haben besseres zu tun, als die Schlangenfresse zu besuchen."
In dem Moment nahmen sowohl Harry als auch Evelyn wahr, das durch den Lärm die meisten der Ball Besucher aufmerksam geworden waren und mit Entsetzen realisierten, das drei Todesser unter den Gästen waren.
Zum Zaubereiminister gewandt, der zwischenzeitlich mit einem gefüllten Teller und vollem Mund auch die Halle wieder betreten hatte, sagte Harry: „Nun Hr. Minister, wenn sie dann endlich fertig gespeist haben, hätten sie dann wohl die Güte diese drei Verbrecher fest zu nehmen?"
Evelyn wandet sich derweil an Slughorn: „Sie mit ihrer verdammten Geltungssucht bringen nur alle in Gefahr! Haben sie eigentlich eine Ahnung was sie da angerichtet haben? Und außerdem sind sie niemals der Erbe von Gryffindor…" schrie sie nun den zweiten Professor für Zaubertränke an.
Harry legte beruhigend seine Hand auf Evelyns Arm. Sie sollte noch nicht so viel erzählen, teilte er ihr telepatisch mit. Sie nickte verstehend.
Derweil hatte der Minister es geschafft endlich auf zu kauen und schrie mit hochrotem Kopf: „Auroren, festnehmen und mit Veritaserum befragen!"
Nun gab er noch weitere Anweisungen und wandte sich an die Reporter, um ein Statement ab zu geben.
Danach wurde der Minister mit Fragen bestürmt. Aber auch Harry und Evelyn, die leider noch zu nahe am Geschehen standen wurden nun mit Fragen überhäuft, die sie aber völlig ignorierten.
Mr. Lovegood stellte dem Minister dann die für diesen unangenehme Frage: „Ich hätte da zwei Fragen, Hr. Minister. Warum konnten eigentlich hier drei Todesser hinein gelangen? Und warum mussten sie von zwei Schülern erst unschädlich gemacht werden und nicht von den Auroren, die doch auch anwesend waren?"
Nun brauste Fudge auf: „Was erlauben sie sich, solch eine unverschämte Unterstellung zu machen. Wenn sie noch weiter ihr Schundblatt führen wollen, sollten sie überlegen, wer hier das Sagen hat!"
Nun wurde es Harry zu viel, genau so wie Evelyn. Die übernahm auch das Kommando und sprach Mr. Lovegood an: „Mr. Lovegood, eigentlich haben mein Mann und ich kein Interesse an der Presse, da sie unseres Erachtens offensichtlich der einzige Reporter sind, der die wahren Hintergründ heraus finden möchte und sich nicht als Sprachrohr des inkompetenten Ministers sieht! Ihnen stehen wir gerne für ein Interview zur Verfügung!"
„Was bilden sie sich ein, sie unverschämte Person. Sie schmeißen sich an Mr. Potter ran, nur um seine Berühmtheit aus zu nutzen und werden dann auch noch unverschämt. Sie sollten zurück in die Gosse gehen, aus der sie gekommen sind." Wurde Evelyn von Fudge angeschrien.
Nun war es um die Beherrschung von Harry geschehen: „Wagen sie es ja nicht so mit meiner Frau zu sprechen", schrie er seinerseits den Minister an, „Sie wissen gar nicht, mit wem sie sich hier anlegen…" Damit machte er einen drohenden Schritt auf den Minister zu.
Zu gleich bemerkte er die Tränen in den Augen Evelyns, die doch sehr betroffen zu sein schien. Er drehte sich zu ihr und sagte mit aller Liebe, zu der er fähig war, in seiner Stimme: „Evelyn, gräme dich nicht, du weist wie ich zu dir stehe."
Dann holte er nochmals Luft, nahm zärtlich ihr Gesicht in seine Hände und sagte für alle laut und deutlich zu verstehen: „Worte können nicht ausdrücken, was ich für dich empfinde, wie sehr ich dich liebe und dich brauche. Du bist mein Sonnenschein, die Luft, die ich atme du bist meine Liebe und mein Leben. Zusammen haben wir gelernt, gelebt, geliebt, gelacht aber auch schon einiges sehr schlimmes miteinander ausgestanden. Ich möchte dich nicht mehr missen und ich möchte dich mein Leben lang an meiner Seite. Ich vertraue dir wie keinem anderen Menschen auf der Welt, mehr sogar als meinen Eltern, wenn sie noch leben würden. Darum habe ich mit Freuden mit dir den Bund der Seelen geschlossen und wünsche mir nicht mehr und nicht weniger, als mit dir alt zu werden und möglichst einige Kinder in die Welt zu setzen. Ohne dich wäre ich nichts, mit dir bin ich alles."
Dann gab er ihr einen zarten liebevollen Kuss, den sie nun immer fordernder entgegen nahm.
Dann fingen tatsächlich zuerst einige, besonders Hermine und Luna und dann immer mehr an zu klatschen, ob dem wundervollen Liebesgeständnisses.
Danach geben beide einen genaue Zusammenfassung der Ereignisse, die auch die anderen Journalisten logischer Weise mit schrieben. Keiner achtete darauf und es interessierte auch keinen, dass der Minister dies nicht gut hieß. Er setzte sich dann zu Dumbledore.
Danach, die Todesser waren bereits weg gebracht worden ging der Ball langsam wieder in geordneten Bahnen weiter.
Hermine und Luna setzten sich nun zu Harry und Evelyn und begannen sie nun in ein Gespräch zu verwickeln.
„Ich möchte mich bedanken, dass ihr meinen Vater in Schutz genommen habt! Und auch für das Interview, vielen Dank!" sagte Luna
Harry zuckte nur mit den Schultern.
„Das ist doch kein Problem!" wiegelte Evelyn ab.
Mit glitzernden Augen betrachtete Hermine Harry und sagte dann: „Danke übrigens für eure Warnung, aber eure Überraschung war wirklich der Knaller. Das hätte niemand erwartet, das ihr derart edel hier aufschlagen würdet."
„Und dann noch die Tatsache, dass ihr durch den Seelenbund verheiratet seid, war dann doch der größte Hammer" musste nun auch Luna schmunzeln.
Evelyn und Harry schauten sich an und dann sagte Harry leise zu den Beiden: „Und das war erst der Anfang, wir haben noch die eine oder andere Überraschung für heute geplant!"
„Und ich verspreche euch, zumindest eine stellt alles bisher hier auf dem Ball geschehene deutlich in den Schatten!" sagte Evelyn noch verschwörerisch aber auch mit einem Anflug von Zorn.
Sowohl Hermine als auch Luna hatte große, fragende Augen bekommen.
