The black Prince
Disclaimer: Mir gehört nichts, sondern das ist alles Eigentum der wunderbaren Joanne K.Rowling. Auch die meisten Auroren gehören nicht mir, sondern der einzigartigen Trovia, welche mir einige ihrer Figuren ausgeliehen hatt.
Grüße!
Gerüchte über meine Abbleben sind stark übertrieben, denn ich lebe noch. Mittlerweile bin ich allerdings umgezogen und hatte daher wenig Zeit zum Schreiben. Außerdem hats ne Weile gedauert, bis ich wieder I-net hatte. Nun bin ich allerdings wieder da und werde versuchen wieder regelmäßig zu Posten.
Außerdem arbeite ich an meiner ersten eigenen Geschichte mit dem Titel EPOS, welche vorraussichtlich ab Februar 2009 erhältlich sein wird, zumindest wenn alles gut geht. Infos folgen ;)
Doch ich bleibe der FF treu und versuche weiterhin auch hier mein bestes zu geben.
Danke für die vielen Reviews!
Und nun
Viel Spaß!
37. Harrys zweiter Splitter
„In Ordnung, das ist die aktuelle Lage.", sagte Neville zu den versammelten Schatten und hatte ihrer aller Aufmerksamkeit.
Betroffene Gesichter blickten ihm entgegen, denn er hatte gerade alle Todesfälle aufgelistet, die es in letzter Zeit gegeben hatte.
Neville verschränkte die Arme hinter seinem Rücken und strahlte eine natürliche Autorität aus, wie nur geborene Führungspersönlichkeiten sie besitzen. Er musste seine Stimme nicht erheben, alle hörten ihm ganz genau zu.
„In Anbetracht der neuesten Entwicklungen, habe ich beschlossen hier die Direktive Sieben einzuführen."
Verständnislose Blicke erschienen auf den meisten Gesichtern, doch Neville lies sich nicht beirren.
„Die Direktive sieben wurde 1978 in der Aurorenzentrale eingeführt. Sie besteht aus dem Folgenden Wortlaut. ‚In Anbetracht der zunehmenden Aggressiven Todesseraktivitäten, wird den Auroren hiermit das Anwenden aller notwendigen Mittel genehmigt, um Aktionen Schwarzer Magier zu unterbinden. Dies beinhaltet insbesondere die Anwendung unverzeihlicher Flüche und schwarzer Magie der Kategorie eins. Alle diese mittel sind nach ermessen des Auroren einzusetzen, wenn sein Leben oder dass anderer bedroht wird.' "
Nun schwankte die Stimmung zwischen erstaunt bis entsetzt.
„Im Klartext bedeutet dies, dass jeder von nun an selber entscheiden wird, wie weit er gehen will. Ich habe auch eine weitere Vereinbarung mit dem dunklen Prinzen getroffen. Von nun an, wird er uns auf unseren Einsätzen begleiten. Doch seid gewarnt, nehmt ihn euch nicht als Maßstab für euer Handeln! Der Prinz ist Kampf erfahren und er hat eine ganz andere Auffassung von Moral als ihr oder ich. Er wird Foltern... Er wird seine Gegner Quälen und töten, ausnahmslos. Wenn ihr dabei seid… seht weg, doch deckt ihm den Rücken. Er wird euch Befehle erteilen und ihr werdet sie befolgen, wenn sie nicht mit eurem Gewissen in Konflikt stehen. Ich bitte euch alle das zu verstehen. Dieser Schritt ist einfach notwendig geworden und ich habe sehr lange darüber nachgedacht. Nur mit seiner Hilfe werden wir gewinnen, denn er ist der einzige von uns, der über genug Macht verfügt um Voldemort zu vernichten. Begleitungen für Harry werden nur Freiwillig erfolgen, denn keiner wird gezwungen mit ihm zu arbeiten…"
Die Schatten flüsterten miteinander…
Niemand konnte erkennen, wie sie es aufnahmen. Die Meinungen waren einfach zu unterschiedlich.
Hermine hatte dies erwartet, keine Überraschung, doch der wirkliche Hammer würde erst jetzt kommen… sie musste Farbe bekennen.
Neville erhob seine Hand und sofort kehrte Stille im Raum ein.
„Denkt später in Ruhe darüber nach, denn ich habe euch noch mehr zu sagen."
Gespannte Stille herrschte im Raum.
„Ihr erinnert euch an den Einsatz, an dem wir Einige Französische Delegierte vor Voldemort und einem kleinen Teil des inneren Todesserkreises gerettet haben?"
Die Schatten waren verstummt und ihre Gesichter sagten, das keiner von ihnen das vergessen hatte.
„Dieser Einsatz hatte weiter reichende Konsequenzen, als ihr bisher geahnt habt. Ihr wisst alle, das wir nur mit Hilfe von Harry Voldemort aufhalten konnten. Dafür mussten wir ihn allerdings erstmal überreden. Er hätte keinen Vorteil aus diesem Kampf gezogen. Dennoch ist er erschienen, weil Hermine ihn darum bat und ihm einen Eid leistete."
Die Gesichter der Schatten sahen Neville noch immer fragend an, der auf ein Zeichen Hermines wartete, um fortzufahren.
Sie nickte ihm zu und senkte den Blick.
„Ihr wisst, das Hermine eine Muggelgeborene ist. Unter seltenen Umständen ist eine Muggelgeborene jedoch der Ursprung einer neuen Linie. So wie Hermine. Sie war Oberhaupt ihres neuen Hauses… und leistete dem Oberhaupt eines anderen einen Eid. Die Reinblüter unter euch könnten wissen was das heißt."
Die meisten der Schüler wirkten verwirrt, nur Padma Patil blickte Hermine entsetzt an.
„Ihr… du… du bist mit ihm Verlobt oder?"
Dieser Ausspruch war wie eine Bombe.
Neville hatte Mühe, wieder für Ruhe zu sorgen, als ihm dann endlich gelang, begann er alles zu erklären, was in der kurzen Zeit gesehen war.
Er erzählte von dem Generalablass, den Angriff auf Harry, seine Vergeltung an den Malfoys und auch, wie er die Familie Hackman rettete.
Zudem schilderte er noch einige andere Aspekte, die er an Harry schätzte und gab den Hochzeitstermin bekannt.
„Erscheinen ist keine Pflicht, doch Hermine, Ginny und ich würden uns freuen. Schluss für heute. Brütet erst mal drüber nach und denkt daran. Das ist alles Schatten Interna und fällt unter den Vertrag."
Es gab noch ein wenig Unruhe, doch schließlich tröpfelten die Schatten aus dem Raum.
Hermine war still geworden, so dass Ginny zu ihr kam und sie in den Arm nahm.
„Ist doch gut gelaufen.", meinte die Rothaarige zuversichtlich.
„Sie hassen mich.", flüsterte Hermine.
Sie glaubte wirklich daran, dass ihre alten Freunde sie nun verabscheuten. Nun da sie an ein Monster gebunden war.
„Red keinen Unsinn.", meinte Neville und kam ebenfalls auf sie zu.
„Die sind nur überrascht. Das war ne ganze Menge Input auf einmal. Immerhin haben wir das alles nach und nach erlebt und auch Zeit gehabt, das eine oder andere zumindest Teilweise zu verarbeiten."
Ginny nickte zustimmend.
„Die werden sich schon Fangen, keine Sorge. Spätestens wenn wir die Einsätze hinter uns haben."
„Oder sie werden sich noch mehr abwenden, wenn sie sehen, auf welche Weise er handelt…"
Ginny winkte ab.
„Unsinn. Du machst dir zu viele Sorgen."
Auch Neville kam zu Hermine und legte ihr eine Hand auf die Schulter und sah sie entschlossen an.
„In zwei Tagen folgt die Einweisung für den Einsatz gegen Dolohow. Und dann werden wir zuschlagen. Sie werden sehen, das Harry uns eine enorme Hilfe ist und dann werden sie das ganze auch lockerer sehen. Mach dir nicht zu viele Sorgen, immerhin hast du noch jede Menge zu tun bis zur Hochzeit, das wird schon stressig genug."
Hermine war nicht wirklich überzeugt, doch in einem hatte Neville recht…
Sie sollte sich keine Sorgen um Dinge machen, die sie nicht ändern konnte.
Gemeinsam verließen sie den Raum der Wünsche und begaben sich in ihren Gemeinschaftsraum.
Hermine war nicht nach lernen oder lesen zumute, daher zog sie sich in ihren Raum zurück. Gesellschaft wollte sie auch nicht haben, also machte sie sich einfach Bettfertig und legte sich hin. Eine Weile lag sie noch wach da und hing ihren wirren Gedanken nach, ehe sie einfach einschlief…
Düster wabberte der Nebel dicht über dem Boden auf, als sie durch die Straßen Schlenderte…. Doch sie war nicht sie selbst.
Sie kannte das bereits… sie träumte… von Harry, doch etwas war anders als zuvor.
Dies war nicht die Vergangenheit, das war eindeutig die Gegenwart.
Harry hielt inne und blickte Gedankenverloren in eine Pfütze, die wohl durch die anhaltenden Regenfälle der letzten Tage entstanden war.
Deutlich spiegelte sich sein Aristokratisches Gesicht, welches zur Abwechslung einmal nicht durch ein höhnisches Grinsen beherrscht wurde.
Nein, Argwohn spiegelte sich in seinen Augen… er wusste, das er in diesem Moment nicht alleine war, doch er schien nicht zu begreifen was los war.
Auch Hermine konnte es nicht wirklich begreifen.
Dieses mal sah sie die Dinge durch seine Augen… und trotz der Dunkelheit war ihr Blick Kristallklar.
Sie spürte seine Macht, seine Skepsis und seinen Zorn.
Er konnte etwas nicht finden, und das machte ihn schier Wahnsinnig, auf eine bedrohlichere Weise, als es purer Wahnsinn sein konnte.
Dieser Zorn war so dunkel, so voller Schatten wie die Ewige Finsternis der Nacht es selbst sein mochte.
Harry schien es aufzugeben, feststellen zu wollen was er spürte.
Stattdessen schlenderte er weiter durch die Straßen.
Hermine spürte den Nachhall seiner Gedanken in sich…
Er war auf der suche nach etwas, einem Zeichen… einem Wegweiser den jeder andere sicher übersehen würde. Und er suchte schon seid Stunden... Vergebens…
Undeutlich erspürte Hermine seine schweifenden Gedanken… ob es nicht vielleicht klug gewesen wäre die Schatten bereits jetzt mit einzubeziehen… und den Trieb etwas zu finden…
Weiter irrte er durch die dunklen Straßen, schritt um schritt.
Seine magischen Sinne tasteten scheinbar wahllos in jede Richtung, bis er schließlich einen Hauch des gesuchten erspürte.
Wie vom Blitz getroffen blieb er stehen und konzentrierte seine Magie auf diesen Hauch, der sofort erstarkte.
Das könnte… das musste es sein!
Gemessenen Schrittes folgte er der Empfindung.
Undeutlich konnte Hermine den Müll riechen, der in den Überquellenden Mülltonnen gärte. Sie teilte Harrys Abscheu vor dem Schmutz dieser Gegend, doch nicht alles war hier so, wie es schien.
Seine Augen huschten umher und blieben für den Bruchteil einer Sekunde auf einem Straßenschild hängen.
Grimauldsplace…
Sein Blick fixierte eines der düsteren Häuser…
Die Fassade war schmutzig, genau wie die Fenster. Das Gebäude wirkte, als hätte sich Jahrzehntelang niemand darum gekümmert. Es war in einem Weit schlechteren Zustand als die übrigen Gebäude.
Ein Gedanke fegte durch Harrys Kopf und Hermine lachte als sie ihn erspürte.
Es kam so unerwartet und trocken.
„…hier will ich nicht Tot über dem Gartenzaun hängen…"
Und dazu ernst gemeinter Ekel und verletztes Gefühl für Ästhetik.
Doch so verwahrlost dieses Gebäude auch war… es beherbergte ein Geheimnis… etwas das Harry begehrte.
Wenn man seine Sinne erweiterte, dann erkannte man schwarze Kristaline Strukturen, die das Gebäude umhüllten… wie ein wilder Rosenbusch, der seinen Kern mit Hilfe von Dornen verteidigte…
Harry nahm sich einen Atemzug lang Zeit, die schützenden Magische Blume in Augenschein zu nehmen.
Er erkannte das gemächliche fließen der Arkanen Ströme, gespeist aus dem Gebäude selber. Sein Blick erweiterte sich und zu Hermines erstaunen konnte er sogar erkennen, wie die einzelnen Wellen und Schwingungen sich verbanden… es schien so leicht zu sein.
Er erspürte die Schwingungen… die Amplituden der Magie und nach Gefühl wob er seinen Bruchzauber… brachte seine Arkane Energie zum schwingen um eine exakte Gegenwelle zu erzeugen, welche den Schutzzauber zerschmettern sollte.
Er lies seinen Fluch in konzentrierter Form aus seinem Zauberstab fließen, doch als er auf den Schild traf, veränderte sich die Struktur des Schutzzaubers und Arkane Linien griffen den schwarzen Prinzen an.
Reflexartig wich er aus und schwang seinen Stab, wobei er selber Kristaline Gitter aus Magie um sich wob.
Die Angriffsflüche wurden davon einfach absorbiert.
Es war beängstigend und faszinierend zugleich, zu sehen wie die Magie sich bekämpfte.
Ein Nachhall aus Harry Gedanken erreichte sie.
„…scheinbar Vorausgeahnt…. mächtiger Gegner… falsches Blut…"
Der Prinz wehrte weitere Angriffe des Schutzzaubers ab und sammelte sich.
Was mit Finesse nicht gelingen wollte, würde er nun versuchen mit Brutaler Gewalt zu erreichen.
Immer dichter und Konzentrierte wurde der Arkane Strom, den er in seiner Stabhand bündelte, während er weiteren Angriffen des Schutzzaubers einfach auswich.
Wie die Welle eines Tsunamis brach die gebündelte Energie aus seinem Arm hervor und donnerte mit Urgewalt gegen den Schild.
Der Zauber war mächtig, dennoch schien das Verteidigungsbollwerk dem ersten angriff zu widerstehen.
Hermine konnte risse in der arkanen Harmonie des Schildes erkennen.
Er schlug nicht mehr nach dem Prinzen, sondern versuchte sich selbst zu flicken, doch ein weiterer Fluch aus Harrys Stab zerschmetterte das Arkane Geflecht.
Zufrieden betrat der dunkle Prinz das Grundstück, welches nun nicht mehr von dem Zauber geschützt wurde.
Weitere Flüche schienen den Zugang zu schützen, doch nichts vermochte Harry aufzuhalten
Geradezu spielerisch verschaffte er sich Zugang zu dem Gebäude.
Als er über die schwelle trat, schallte ihm ein wüstes Gekreische entgegen.
„SCHLAMMBÜTER! GOSSENKINDER! IHR BESUDELT DAS HAUS MEINER VÄTER!!! HINFORT MIT EUCH IHR AUSGEBURTEN AUS NIEDERTRACHT UND SCHLAMM!!!!"
Harry blickte mit Hochmut auf ein Portrait einer alten Frau, welches ihm die Schmähungen entgegen spukte.
„Schweig du törichtes Weib!", bellte er und schwang seinen Stab.
Hass sprühte aus ihren Augen, denn kein Ton kam mehr über ihre Lippen.
Harry grinste überheblich und schritt den düsteren Flur entlang.
Viele zum Teil höchst schwarzmagische Gegenstände lagen überall herum, doch nichts war eine Gefahr für ihn.
Harry blickte sich um und er erkannte überall magische Spuren, die Hermine nicht einzuordnen vermochte.
„Hauself! Erscheine und sei dem Gebieter deines Gebieters zu Diensten!", bellte der schwarze Prinz herrisch.
Mit einem lauten Knallen erschien ein Hauself vor Harry.
Hermine kannte bereits einige dieser sonderbaren Geschöpfe, welche den Sklavenstand ihres Volkes der Freiheit vorzogen.
Doch dieses besondere Exemplar wirkte sogar noch heruntergekommender als der Hauself Dobby, den Neville in seinem zweiten Jahr aus der Herrschaft von Lucius Malfoy befreit hatte.
Er trug eine zerfetzte Gardine wie eine Toga.
Der Stoff war fleckig und stand vor Schmutz. Aus seinen Ohren wuchsen graue Haarbüschel. Seine Haut war faltig und seine Augen wässrig.
Er erblickte Harry und riss die müden Augen auf.
„….Herr…. Meister meines Meisters….welche Ehre…"
Doch sein Gesichtsausdruck strafte diese Worte Lügen.
Harry interessierte es nicht.
„Bringe mir das Amulett welches dein Herr aus der Höhle gestohlen hat.", befahl er.
„Herr… Kreacher kann nicht gehorchen….Kreacher muss das Amulett zerstören… Herr Regulus hat es Keacher befohlen…"
Harry richtete seinen Stab gegen den bibbernden Hauselfen.
„Eine jämmerliche Kreatur wie du kann es nicht vernichten! Bring es mir! Ich vernichte es, das sollte dir ein Anreiz sein. Du kannst deinen Befehl ausführen. Und nun bring es her oder ich setze deiner jämmerlichen Existenz ein Ende und bemühe mich selber!"
Kreacher der Hauself musterte Harry erschrocken und verschwand mit einem Plopp nur um wenige Augenblicke später erneut zu erscheinen.
In den schmutzverkrusteten Händen hielt er ein Amulett mit goldenen Intarsien, welches er mit angst musterte.
„Leg es auf den Boden und verschwinde!", befahl Harry mit freudig erregter Stimme.
Der Hauself gehorchte sofort und lies den Prinzen mit dem Amulett alleine.
Hermine spürte Harrys Erregung…. Endlich, ein weiteres Teil des Puzzels… damit fehlten nur noch zwei…
Er richtete seinen Stab auf das Schmuckstück und murmelte Worte einer Uralten Sprache.
Hermine spürte die Macht, die in den Worten schlummerte und nun entfesselt wurde… und Verständnis erleuchtete ihren Geist.
„… zeig dich…. Ich befehle dir dich zu stellen!"
Harrys Gemurmel erstarb und ein unirdisches Glühen umgab das Amulett.
Eine Gestalt bildete sich… unstet… nur der Hauch eines wirklichen Körpers. Dann manifestierte sich die Form zu einem Jungen Mann mit leicht schlangenartigen Zügen.
„Wer stört meine Ruhe?", zischte der Mann, den Hermine als einen Jüngeren Voldemort erkannte.
Harry lachte hämisch.
„Dein Tod.", erwiderte er mit einem süffisanten grinsen, was den Seelensplitter von Voldemort kalt lachen lies.
„Ein erbärmlicher Wicht wie du?"
Eine Arkane Fessel schlang sich um Harry, der seinerseits lachte und eine entgegengesetzte Schwingung ausstieß um die Fessel zu brechen.
Erstaunen zeigte sich im Gesicht de Jungen Voldemorts und Flüche eilten auf Harry zu, doch dieser wich aus oder blockte.
Ein erbittertes Duell entbrannte, bis Harry das Amulett anvisierte und einen Spruch dagegen aussandte.
„Demonicus Flamare!"
Dämonenfeuer… Hermine hatte davon gehört.
Der Legende nach sollte dies das Feuer der Hölle selber sein, ein Feuer dem nichts widerstehen konnte.
Nach den unverzeihlichen einer der mächtigsten dunklen Sprüche, auch wenn sie immer geglaubt hatte, das Dämonenfeuer nur eine Legende war.
Der Seelensplitter Voldemorts stieß einen schrillen Laut aus.
Das Amulett zerbarst und stachelte die Flammen an, so dass sie sich Explosionsartig ausdehnten.
Harry disapparierte mit einer Drehung, doch es war fast zu spät.
Hermine spürte den Schmerz und dieses unfassbare Hitze.
Der Prinz brach in einem nahen Park zusammen… die klamme faust des Todes griff nach ihm…
Hermine spürte mit wachsender Panik, wie der Lebensfunke Harrys langsam erlosch…
Doch die Hand des Todes tastete ins leere… sie konnte Harrys Seele nicht erreichen da Teile fehlten… und sie zog sich zurück.
Kraft strömte in Harrys Körper zurück.
Dann kam der Schmerz wieder….
Hermine fuhr aus ihrem Schlaf hoch.
Kalter, öliger Schweiß bedeckte ihre Stirn.
Das war kein Traum gewesen… sie wusste es einfach. Es war ihre unheimliche Verbindung zu Harry. Sie hatte alles gesehen so wie er.
Er war verwundet und hatte starke Schmerzen… Dumpf konnte sie einen Nachhall der Verbrennungen spüren, die er erlitten hatte.
Schnell zog sie sich an und eilte die in den Gemeinschaftsraum.
Sie wusste in etwa wo er lag. Sie musste ihm helfen!
Mit fahriger Geste tippte sie gegen ihre DA Münze um die anderen zu rufen.
Dann eilte sie Weiter zum Raum der Wünsche, wo sie begann einen Portschlüssel aus einem Seil zu erstellen.
Es dauerte nur wenige Minuten, die Hermine wie eine Ewigkeit vorkamen, als etwa vierzehn Schatten im Raum eintrafen.
Neville und Ginny eilten sofort auf Hermine zu.
„Was ist los?!?", verlangte Neville zu wissen.
„Harry ist in Schwierigkeiten!", erwiderte Hermine und erklärte hastig die Lage.
Nevilles Gescihtsausdruck verhärtete sich.
Er wandte sich an die Schatten.
„Rettungseinsatz! Wir brechen sofort auf! Michelle, du bleibst und informierst die anderen. Besorgt Heilmittel für Verbrennungen, alle anderen ans Seil!"
Die Schatten gehorchten und nur wenige Sekunden später befanden sie sich im Sog des Portschlüssels, insgesamt sechzehn Schatten der oberen Jahrgänge.
Sie kamen direkt im Park an, den Hermine in ihren Träumen gesehen hatte.
Sie konnten das Helle Feuer sehen, welches am Grimauldsplace wütete und Lichtblitze die nur von Flüchen stammen konnten.
„Ausschwärmen! Sichern der Umgebung!", brüllte Neville.
Die Schatten gehorchten und bildeten eine auseinander gezogene Keilartige Formation.
Schnell huschten sie durch den Park Richtung Grimauldsplace und suchten den verwundeten Prinzen.
„KONTAKT!", brüllte jemand auf der linken Flanke.
Lichtblitze flammten auf.
„Anordnung zwei!", brüllte Neville.
Die Keilformation wurde aufgegeben und sie kreisten den unbekannten Feind ein.
Hermine erkannte Todesser und Auroren, die miteinander kämpften.
Sofort griffen sie die Todesser an.
Der Kampf fand auf dem gesamten Grimauldsplace statt… und auch in Teilen des Parks.
Hermine fiel eine Stelle auf, welche von den Todessern besonders angegriffen wurde…
Harry… sie wusste, das er es war.
„Chef! Auf drei Uhr!", brüllte sie und hastete bereits in diese Richtung.
Sie umging die Kämpfenden Todesser und Auroren fast mühelos, da diese mit sich selbst beschäftigt waren.
Sie erreichte die Stelle und erkannte Harry, der sich trotz der schweren Verbrennungen noch aufrecht hielt und versuchte mit der Hilfe des Rothaarigen Auroren Pepples eine Traube aus Todessern zu durchbrechen…
Doch etwas stimmte nicht.
Es wirkte nicht so, als wollten Harry und Pepples ausbrechen, da die Todesser in einer Defensiven Lage waren und scheinbar etwas schützten…
„Harry!"
Hermine erreichte den schwarzen Prinzen, der sich kaum auf den Beinen halten konnte.
„Mein Zeitumkehrer… muss ihn holen…", keuchte er und brach zusammen.
Hermine spürte einen Massiven Knoten aus blanker Panik in ihrer Brust.
Der Zeitumkehrer war einer seiner Horkruxe… das wusste sie.
Sie musste ihn unter allen umständen wiederbekommen!
Macht durchströmte ihre Adern… sie fühlte sich wie damals, als sie Harrys Wissen in sich aufgenommen hatte…
Es… es war noch da!
Sie hatte es einmal besessen und davon gelernt…. Das Wissen war noch da!
Wie damals glitt sie in einen Zustand erweiterter Wahrnehmung.
Mühelos konzentrierte sie gewaltige Mengen magischer Kraft in ihrer Hand und bündelte diese in einem Stoßfluch von unglaublichert Kraft.
Die Todesser wurden davongeschleudert, doch es war zu spät.
Eine hagere Gestalt stand dort, unbehelligt von dem Stoßfluch.
Hermine stockte der Atem als sie Voldemort erkannte, der hämisch grinste.
„Beeindruckend meine Liebe.", sagte er mit liebenswürdiger Stimme, die seltsamerweise über dem Kampflärm schwebte, obwohl er sie kaum erhoben hatte.
Pebbles hob den Stab, doch Hermine schüttelte den Kopf.
Voldemort indessen musterte Gedankenverloren den Zeitumkehrer und anschließend Harry, der sich erneut aufrappelte.
„Auge um Auge mein Junge…", sprach der dunkle Lord mit einem süffisanten Grinsen und tippte den Zeitumkehrer mit seinem Stab an.
Hermine schrie auf, als der Horkrux mit der Geschwindigkeit einer Pistolenkugel zum Grimauldsplace flog… direkt in das noch immer tobende Dämonenfeuer.
Das Inferno loderte Explosionsartig auf, als der Horkrux darin verbrannte.
Harry sackte mit einem keuchen komplett zusammen und Voldemort verbeugte sich.
„Meine Empfehlungen…"
Mit einer Drehung disapparierte er und auch die Todesser zogen sich zurück.
Hermine starrte noch immer auf die Stelle, an der Voldemort verschwunden war, doch das Chaos war noch lange nicht vorbei.
Die Auroren versuchten nun das Dämonenfeuer zu löschen.
Neville und Ginny erschienen an Hermines Seite.
„Kümmere dich um ihn!", sagte Hermine zu ihrer Freundin und deutete auf Harry.
Ginny hatte Talent als Heilerin… er war in guten Händen. Auch Pepples bemühte sich um den dunklen Prinzen.
Hermine hastete zu den brennenden Gebäuden, einen sichtlich vermissten Neville im Schlepptau.
Jeder Gegenzauber der Auroren war wirkungslos… sie waren nicht imstande, das Inferno zu bändigen, das sich bereits auf weitere Häuser ausgedehnt hatte.
Sie hörte Befehle der Auroren und das schreien der Muggel, die aus den brennenden Gebäuden flohen.
Es war pures Chaos
Ohne wirklich zu wissen, was sie Tat, erweiterte das Mädchen seine Sinne und erkannte wie das Dämonenfeuer Funktionierte.
Wie in Trance wob sie ihren Gegenzauber…
Sie spürte, wie eine Gewaltige Menge magischer Energie aus ihrem Körper gerissen wurde, ehe alles schwarz wurde und sie vor Erschöpfung einfach zusammenbrach…
Sodele, das wars erstmal wieder.
Nächstes Update kommt bestimmt, ich hoffe es hat euch allen wieder gefallen! ;)
Gruß
Dat Z.
