Neue Pfade

„Hallo allesamt, willkommen zum 1. Externenmeeting in größerer Runde!", sagte Kingsley heroisch, als sich Christian gelangweilt auf das Sofa fallen ließ und zu Julian flüsterte, während er den ersten Joint des Tages herausholte:

„Das wird sau langweilig…"

Lachend sah Julian Christian tief in die Augen und riss ihm schnell den Joint aus der Hand. Direkt entzündete er den Mariuhanastängel zauberstablos, was nun Christian wieder angreifen lies. Mit einem Ruck sprang Christians halber Oberkörper auf Julians, der hastig am Joint zog bevor er ihn möglicherweise verlieren würde.

„Hallo?", brüllte Kingsely die beiden an, die sich nur sehr langsam beruhigten. Dies geschah eigentlich nur, weil Christian von Tonks einen Joint aus ihrer Tasche in die Hand gedrückt bekommen hat.

„Tschuldigung King…", murmelten die beiden Übeltäter im fast synchronen Ton.

„Wenn die Kinder unter uns dann auch mal fertig sind…", murmelte Kingsley lächelnd, „dann fangen wir doch gleich mit den Updates bezüglich des Camps an…."

Dieses Mal lehnte sich Julian zu Christian und sagte im Ausatmen des Rauchs seines Joints:

„Ich glaube wir brauchen was härteres als Gras…"

„Ohh ja…", murmelte Christian als Antwort.

Nach einer langen Stunde wandte sich die Gruppe endlich interessanteren Gesprächsthemen zu.

„So, Jessica als nächstes. Christian, Julian, geht ihr Jessica holen, nach Hamburg und macht euch von dort mit ihr auf den Weg nach England?", fragte Remus, der an diesem Thema selbstverständlich besonders interessiert war.

Überrascht über die neue Mission antwortete Julian:

„Klar.", bevor er ergänzend fragte, „ dann? Eier schaukeln in Hogwarts?"

Daraufhin lächelte ihn King kurz an, bevor er antwortete:

„Wir brauchen Infos über den Krieg.",´

„Dann sollten wir vielleicht Julian und Christian Jessica holen lassen, aber mit Remus und mir oder so…", fing Hermine an laut zu denken, „Dann könnten wir sie, mit Remus den wir so wie so in Hogwarts brauchen, nach England bringen. Die Jungs könnten aber hier in Deutschland bleiben und weiter Informationen sammeln, denn welche Kommunikationswege sind besser abzufangen und zu unterwandern als die zwischen dem instabilen Kontinent und England über das Meer…"

Überraschenderweise war Hermines Vorschlag exakt das, was auch Julian dachte. Er hielt es für ineffektiv, wenn sie erst nach England sollten und dann von dort aus Infos erschleichen sollten.

„Finde ich noch besser.", sagte Remus der zu Kingsley sah. Dieser schien kurz zu überlegen und nickte dann:

„Ja, ist gut."

„Sehe ich auch so.", sagte Julian bevor er hinzufügte, „aber ich hätte noch andere Dinge zu besprechen."

Lächelnd animierte Kingsley den jungen Mann zu sprechen:

„Wir dürfen jede Informationsquelle behandeln wie es nötig ist. Nur Infoquellen die uns tatsächlich etwas bringen, liefern wir euch, zur genaueren Untersuchung und Entscheidung was mit ihm passiert aus. Der Rest wird, nun ja, sagen wir recycelt. Wir brauchen selbstverständlich ein Zelt um abseits dieses Lagers wohnen zu können. Des Weiteren sollten immer Externe hier bereit sein um uns zu helfen. Wir brauchen einen eigenen Pager und schlussendlich der Wichtigste Punkt: Freie Hand bei dem was wir tun. Wenn es etwas wichtigeres gibt, dann sind wir da sicher kompromissbereit, aber ich hab keine Lust dauerhaft von wichtigeren Themen abgezogen zu werden, weil jeder Affe über mir in der Rangfolge steht."

Als Julian dann die Blicke der anderen sieht, musste er lächelnd ergänzend:

„Nichts gegen euch Affen."

„Na schön, alles was du da sagst soll so geschehen, aber ich will euch beide unter eine kleine Regulierung stellen. Ihr nehmt euch 2-3 neue Externe eurer Wahl mit.", sagte Remus, nachdem er sich im privaten mit King ausgetauscht hatte.

Christian musste unwillkürlich überlegen. War ihnen gänzlich freie Hand wert, wenn sie 3 Anhängsel hatten?

Möglicherweise, vielleicht, wahrscheinlich…

Mit einem Blick signalisierte er Julian das er mit der Bedingung einverstanden war. Anstatt zuzusagen winkte Julian Christian stattdessen zur Seite. Zusammen verließen sie unter fragenden Blicken die Gruppe und Julian fragte:

„Wer?"

Kurz überlegte Christian und antwortete:

„Würde jetzt intuitiv Bill, Fleur und Charlie vorschlagen."

„Würde ich auf keinen Fall machen. Bill wird bei jeder 2. Gelegenheit unsere Führung angreifen. Fleur ist zu weich. Viel zu weich. Charlie ist cool.", erklärte Julian, was Christian missmutig nicken lies.

„Deine Ideen?", fragte Christian.

„Meine Ideen wären Mine…", fing Julian an, als Christian ergänzte, „War ja klar."

Lächelnd fuhr Julian fort:

„Mine, Neville und Harry. Oder anstatt Neville Charlie. Denke das ist erstmal besser. Die brauchen hier einen Heiler. Fleur, Bill und alle anderen dann auf Abruf wenn wir mal wechseln müssen. Dann haben wir eine Eingreiftruppe die groß genug zum splitten ist. Wir kümmern uns um die dreckigen Dinge, die andern machen das was sie können und wir brauchen es nimmer zu machen."

Erneut überlegte Christian kurz:

„Sicher dass wir Harry aus Hogwarts herausbekommen?"

„Ne, nicht sicher. Aber versuchen können wir es."

„Was ist mit Hermine? Warum sie?", fragte Christian nun, was Julian etwas ins straucheln brachte.

„Sie ist schlau, besser im Kampf als die anderen beiden, vertraut mir blind, bringt also nicht alles bis zu Kingsley und ich…", erläuterte Julian, wobei er gegen Ende immer leiser sprach.

„Du?"

„Ich bin gerne in ihrer Nähe, okay?", fauchte ihn Julian jetzt an, was Christian verwunderlicher Weise für Julian grinsen ließ.

„Ich habe noch nie jemanden so verpeilt sagen hören, das er ein Weib bespringen will.", lachte Christian.

„Arsch.", giftete Julian, als er sich umdrehte und zu der Gruppe der Externe ging.

„Und?", fragte Remus ungeduldig, als Julian wieder im Kreis stand und sich die Gesichter genau ansah.

„Wir akzeptieren, wenn wir uns wie du gesagt hast die Externe aussuchen können. Haben wir dein Wort?", erkundigte sich Julian um sich zu vergewissern. Mit einem Nicken signalisierten Kingsley und Remus ihr Einverständnis.

„Okay, wir wollen Charlie Weasley.", fing Christian an, was Charlie lächeln und nicken ließ, „Hermine Granger.". Auch die angesprochene lächelte etwas passiv und nickte den beiden Jungen zu, mit ihren Augen aber stets auf Julian der jetzt ergänzte:

„Und Harry Potter.", sagte jetzt Julian. Das Lufteinziehen nachdem er den Namen ausgesprochen hatte suchte seines gleichen, „Du sagtest jeden Neuexternen."

Kingsley musste sich daraufhin mit Remus und Sirius zurückziehen. Laut dachten alle drei nach. Streng genommen hatten sie die Macht das Ganze durchzudrücken und Dumbledore dazu zu zwingen Harry aus Hogwarts rauszulassen. Ansonsten würde der alte Mann entweder die Prophezeiung veröffentlichen müssen, oder seine Position räumen. Bei dieser Gelegenheit weihten Sirius und Remus Kingsley auch in das Geheimnis um Julians Herkunft und Abstammung ein. Verwundert nahm Kingsley das Ganze auf. Die beiden besten Freunde schworen Dumbledore unter Druck des Mannes nur, das sie niemals Julian etwas erzählen dürften, aber nicht, das es nicht andere wissen durften, solange diese selber den Eid schworen.

„Sirius? Deine Meinung?", fragte Remus den zweiten Rumtreiber als ersten.

„Lass ihn da endlich raus.", lächelte Sirius zurück.

„King?", fragte Remus den großen dunklen Mann.

„So gerne ich es tun würde, die Konsequenzen sind etwas zu riskant. Nein.", antwortete dieser was ihm nicht nur ein nicken von Remus sondern auch von Sirius einbrachte.

„Hmm, dann entscheide ich.", fing Remus an, „holen wir ihn raus. Der Rat muss nicht mehr informiert werden. Senden wir Moody die Info das ich, Tonks, Bill und Fleur nach Hogwarts kommen und die anderen ihn wieder mit nach Deutschland holen."

Lächelnd empfing Sirius das Urteil seines Freundes, aber auch Kingsley akzeptierte es zwar nicht ohne Bedenken, aber ohne Beanstandung.

„Alles klar. Wir machen es wie geplant. Ihr vier geht Jessy holen.", fing King an, indem er auf die zwei Deutschen, Charlie und Hermine zeigte, „danach gehen Lupin, Tonks, Bill und Fleur nach Hogwarts, mit Jessy. Dort gehen dann wieder das Ehepaar Weasley-Delacours und Tonks mit Harry hier her."

Lächelnd nickten Christian und Julian den Mann an.

„Dann wars das erstmal. Schönen Abend.", sagte Kingsley wieder bevor er Julian und Christian ansah, „Wenn ihr wieder mit Jessy hier seid besprechen wir eure Pläne, okay?"

„Alles klar. Wir brechen erst morgen früh beziehungsweise heute Nacht ganz spät nach Hamburg auf, das wir morgen Mittag wieder hier sind. Passt das?", fragte Christian.

„Sicher.", lächelte Remus.

„Gut, dann wars das.", sagte Kingsley.

Die gesamte Runde sah Christian erheitert an, als er auf sprang, laut ausatmend und sich einen danach einen Joint anmachte.

„Ich mache heute rein gar nichts mehr.", startete Christian, als Julian schon seinen Joint anhatte und mit Christian murmelnd ergänzte:

„Außer kiffen."

Auch die anderen blieben daraufhin noch etwas länger. Sirius krallte sich direkt einen der Joints, ebenso wie Charlie. Bill und Fleur verschwanden recht schnell. Remus rauchte ein, zwei Mal bei Sirius mit, aber selber nicht viel. Hermine rauchte bei Julian mit. Nicht um Gras zu sparen und nicht zu schnell zu kiffen, denn die beiden zogen Joint an Joint weg. Vermutlich tat sie das um einen Grund zu haben, neben Julian zu sitzen. Oder Julian um neben Hermine zu sitzen?

Vergiss es Christian, du wirst das nicht verstehen…(C)

„Remus, Gras ist nicht so deins?", fragte Christian, der schon gut dabei war.

„Nein, leider nicht. Das einzige Mal wo ich wirklich konsumiert habe, hatte ich heftigste Halluzinationen.", erklärte der Werwolf, „Deswegen rauch ich so gerne Shisha in der Bar."

Mit einem Lächeln sah Christian den älteren Mann an:

„Sag das doch." Anschließend hob die kleine Shisha die aus Hammads Sortiment stammte, aus dem Beutel Christians ab und landete vor Remus. Anschließend füllte sich der Kopf mit Tabak und Julian ließ die 3 Kokoskohlen vor sich gleiten.

„Meinst du die kann man mit Dämonenfeuer anmachen?", fragte der sichtlich munter bekiffte Julian. Lachend schlug Hermine, eher mehr als weniger bekifft wie Julian, ihm auf den Arm, sagte aber ansonsten nichts.

„Gute Frage…", murmelte Sirius, als er sich mit der jointfreien Hand durch den Dreitagebart strich. Direkt darauf wurde er aus seiner „Denker" Pose von Remus geworfen, der ihm eine Schelle an den Hinterkopf verpasste.

„Julian, ich finde es beeindruckend das du Dämonenfeuer kontrollieren kannst, in deinem Alter auch noch.", erklärte Remus dem Bekifften viel zu einfühlsam, als es Julian für die Idee verdient hatte, „Aber bekifft in einem Zelt an einem Ort an dem viele Unschuldige leben ist nicht dein Stil."

„Da wäre ich mir nicht so sicher…", murmelte Christian was Julian schelmisch zum Lächeln brachte, bevor er auf die Kohlen zauberte:

Daemonium ignis."

Schon während Julian zauberte, sprangen offenen Mundes Remus und Hermine auf Julian, dessen Zauber aber nicht mehr zu verhindern war. Anders als die schockierte Hermine erwartete, entkam kein übergroßes Feuereinhorn oder eine Feuerchimera, sondern um die drei Kohlen bildeten sich lediglich dünne orangenen Flammen.

Verwundert schaute Julian nach den beiden, die ihn aufhalten wollten, bis er mit großen Augen zu Christian sah, der direkt verstand und anfing zu lächeln.

„Du hast es geschafft. Auf Kiffe natürlich…", sagte Christian „wie immer auf Kiffe…"

„Was?", erkundigte sich Hermine direkt.

„Er hat einen starken Zauber gesprochen aber einen ganz anderen gezaubert. Das versuchen wir schon lange.", erklärte Christian. Auf einen fragenden Blick erklärte er wieder.

„Stell dir mal vor du kannst den Todesfluch auf sprechen, feuerst aber am laufenden Band nur grüne Zauber. Der Feind muss dauerhaft ausweichen und kann nicht schilden. Dann ermüdet er und du tötest ihn wirklich."

Nickend bestätigten Julians Zuhörer das sie verstanden hatten und somit widmete er sich wieder seinem Joint.

Die Nacht bis zum nächsten Morgen war recht kurzweilig. Dadurch das in der letzten Nacht viel geschlafen wurde, wurde in dieser Nacht sehr wenig geschlafen.. Es wurde viel gelacht, aber noch mehr geraucht und später auch Alkohol getrunken. Einige der jungen Leute aus der Zeltstadt am See kamen von der lauten Musik angelockt und entspannten mit den Rebellen. Zu diesen Neuankömmlingen gehörte auch Gebrielle Delacours mit einigen weiblichen und männlichen Begleitungen.

„Christian!", rief sie lächelnd als sie auf den ziemlich bekifften Deutschen zuging. Julian der neben Christian saß, mit angewinkelten Beinen auf denen seine Arme ruhten, musste unweigerlich lächeln und von seinem besten Freund wegsehen um ihn nicht zu beschämen. Verzweifelt um das Lachen zu unterdrücken klammerte er sich an seinen Joint und steckte ihn wieder in den Mund, als er zu Hermine murmelte:

„Bin mal gespannt ob er auch so bekifft flirten kann."

„Besser als du in jedem Fall.", antwortete Hermine lächelnd, bevor sie hinzufügte, „Du sagtest du stehst auf mich und hast es noch kein einziges Mal auch nur versucht."

Verwundert antwortete Julian, so dass es immer noch keiner der anderen hören konnte:

„Ich hab doch gesagt du hast einen hübschen Po."

„Das soll flirten sein?"

„Was ist es denn sonst?"

„Guter Punkt."

„Christian!", hörte Christian die Stimme mit französischem Akzent hinter ihnen. Als er sich umdrehte sah er Julian im Augenwinkel lächeln und sich in den eigenen Schoss lächeln. Da er jetzt Gabrielle frontal ansah, die so unglaublich hübsch wie immer war, hatte er keine Zeit weitere Gedanken an seinen in solchen Situationen unfassbar unangenehmen Freund zu verschwenden.

„Gabrielle, hi.", lächelte er die Veela an, bevor er aufstand und die Hand ihren Freunden und Freundinnen reichte. So lernte Christian in einem recht schnellen Smalltalk Antoine, Jolie, Jaqueline, Marie und Jacques kennen. Die meiste Zeit des darauffolgenden Gesprächs versuchte Christian Fragen über das was er in der Vergangenheit machte, geschickt auszuweichen wobei ihm Gabrielle dabei immer mal wieder half, indem sie Gespräche über ihre Freunde begann.

„Ich hab gehört, ihr seid ab heute Nacht schon wieder auf Achse?", fragte Gabrielle, als ihre Freunde gerade von Julian unterhalten wurden, der ihnen Tricks mit seinem Rauch und seiner Magie zeigte.

„Ja, sind den ganzen Morgen unterwegs, kommen dann ein paar Stunden, vielleicht noch die nächste Nacht wieder hier her und gehen dann auf eine Langezeit Mission. Keine Ahnung wohin genau. Julian plant das.", erklärte Christian, wobei er bei der Erklärung, das Julian plant, die Achseln zuckte.

„Warum ist Julian euer Anführer? Ist er das überhaupt?", fragte Gabrielle interessiert.

„Naja, unter uns beiden gibt es eigentlich keinen klassischen Anführer, jeder sagt das was er zu sagen hat und gut ist. Im Kampf mache sogar oft ich die Ansagen, weil ich ihm meistens Rückendeckung gebe und ihn oft sichere. Aber vor anderen ist er der bessere Redner, der die anderen eher überzeugt etwas zu tun.", antwortete Christian gelassen. Er war kein neidischer Mensch, das würde sich auch nicht ändern, aber vor allem war er nicht neidisch auf seinen besten Freund. Wenn man durch so viel Schmerz musste, wie er und Julian, dann war Neid etwas völlig überflüssiges und auch dummes.

„Dann wünsche ich euch viel Glück bei eurer Mission. Ich nehme an ich darf nicht wissen um was es geht?", lächelte Gabrielle.

„Die erste ist Hilfe für einen Freund, die zweite ist eine reine Kriegsmission. Darüber sollte ich wohl nichts sagen.", erklärte Christian.

Ein paar Stunden später verabschiedete sich Gabrielle, die aus ihrem Freundeskreis die letzte war. Bevor sie ihren Weg zum See einschlagen konnte, lehnte sie sich zu Christian runter und flüsterte:

„Schau bitte das du überlebst. Viel Glück."

Anstatt das Christian antwortete, antwortete Julian zu dessen Leidwesen der Gabrielles Kommentar gehört hatte:

„Keine Angst, Schatzilein wird nicht sterben. So gütig war noch niemand zu mir, das er mich diesem Ballast endgültig entledigt hat."

Wütend wie er selten auf seinen wieder mal viel zu bekifften Freund war, bekam Julian Christians Faust an den Oberarm, was mit Sicherheit nicht wenig weh tat. Dies ließ er sich auch ansehen, in dem er sich mit seiner Hand über den schmerzenden Arm rieb. Daraufhin lehnte sich Hermine zu Julian rüber und flüsterte:

„Sei kein Idiot."

„Mimimimimimimimimi.", antwortete Julian. Daraufhin blickte er Gabrielle hinterher, als sie den Bereich verließ.

„Denke wir sollten bald die Anti-Rausch-Mittel schmeißen.", saget Christian, der auch der blonden Schönheit nachsah. Als er dann zu seinem Freund der neben ihm saß sah, merkte man Julian die Lustlosigkeit seinen Rausch zu beenden deutlich an. Deswegen erbarmte sich Christian:

„Entspannt ihr noch ein wenig. Ich packe die Sachen."

„Gehe ich mit euch?", fragte Hermine verwundert, worauf Christian kurz zu überlegen schien:

„Ne, hab vergessen das du erst morgen Abend mitkommst. Nur ich und Julian gehen." Daraufhin drehte sich der etwas ältere Jäger des Todes um und ging ebenfalls zum Zeltplatz um die Sachen zu packen.

Als Christian die Hörweite der beiden letzten Anwesenden verlassen hatte, wandte sich Hermine Julian zu:

„Warum habt ihr mich gewählt?"

„Du bist clever, vertraust uns, willst den Krieg gewinnen und kannst für Harry da sein.", antwortete Julian lächelnd.

„Also das hat nichts damit zu tun…", murmelte Hermine, als sie Julian verzweifelnd ansah. Dieser benötigte zwar unnatürlich lange, verstand aber dann, wonach er nicht so ganz ehrlich antwortete:

„Nein. Hermine, erstens, wenn es nach meinen Gefühlen für dich gehen würde, würdest du hier bleiben. Das was ich am wenigsten auf dieser Welt will, ist das dir was passiert. Zweitens trenne ich das ganze so strikt wie es nur irgendwie geht. Drittens glaube ich nicht, das wir jemals die Möglichkeit bekommen werden unsere Gefühle auszuleben. Es sollte nicht sein. Wir sind im Krieg."

„Aber ist nicht genau das ein Grund es zu machen. Wir könnten jeden Tag sterben.", murmelte Hermine, ohne Julian anzusehen.

„Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Die Gefahr ist mir zu groß. Der Krieg ist größer als mein Glück.", sagte Julian wieder, wobei er mit seiner Hand auf ihrer Schulter Nähe suchte.

Direkt nach der Berührung sprang die nun schonungslos weinende Hermine auf. Durch den Einfluss des THCs aus dem Gras wurde ihre Emotionalität wohl noch gesteigert, was nicht gut für Julian aussah. Lauthals brüllte sie ihn nun an:

„Ist er auch größer als meines?"

„Ja.", antwortete Julian jetzt stur.

„Du bist ein egozentrisches Arschloch!", flossen die Worte jetzt wie Wasser aus ihrem Mund, „Dann glaub halt das dieser Krieg größer als dein Wohlergehen ist. Die ganze Zeit versuche ich dir zu zeigen das ich für dich da bin, aber anstatt dich einmal in eine richtige Richtung zu entwickeln bleibst du lieber wo du bist und schiebst es auf einen durchgeknallten Nichtmehrmenschen und seinen Krieg."

Verwirrt schaute sie Julian an. Schon jetzt rasten Gedanken in seinem Kopf. Ist der Krieg das wirklich? Wichtiger für ihn als das Wohlergehen der ersten Person die er wirklich liebte? Ohne einen Sieg in diesem Kampf würde er ihr nie das bieten können, was sie am meistens wünschte. Aber war das ein Grund ihr gar nichts zu geben. Besser nichts als ein wenig?

„Mine…", murmelte er beschwichtigend, bevor er von ihr eine heftige Ohrfeige empfing. Julian hätte den Schlag problemlos abwehren können, aber empfing ihn fast ohne Regung. Nur sein Kopf der leichte ruckte, lies anmerken wie fest der Schlag war. Sofort merkte er das Blut in seine Wangen steigen. Erbost sah sie ihn an, bevor sie etwas sagte. Schrie, bevor sie schrie:

„Ich hab verstanden das du dich selbst nicht liebst. Ich hab auch verstanden das du dir selber scheiß egal bist, das du kein Leben verdienst!", hier nach sah sie ihm tief in die Augen, „Als damals deine Freunde in der Schule gestorben sind, da bist du gestorben. Das einzige was von dir noch übrig geblieben ist, ist eine verbitterte Hülle, die sich selbst verbietet zu lieben, weil sie denkt sie hätte auch sterben sollen."

Nach dieser Aussage machte sie wieder eine Pause in der Julian tief ausatmete um die Frau vor ihm nicht umzubringen. Langsam spürte er wie seine Magie in ihm nach außen wollte. Dieses Gefühl ähnelte dem, bevor man Nießen musste, nur nicht nur in der Nase sondern im ganzen Körper. Noch ruhig versuchte er diesen fatalen Vorgang mit der letzten Objektivität die er noch hatte zu unterbrechen:

„H-h-e-e-ermine h-h-h-hör auf, bitte."

„Nein hör ich nicht. Ich hab mir nicht ausgesucht, mich in dich zu verlieben. Das erste Mal in meinem Leben. Ich halte es nicht aus, dir zuzusehen wie du vergehst und anstatt dir Hilfe zu suchen, lieber weiter vor dich hin vegetierst. DU BIST EIN SELBSTGEFÄLLIGER, EGOISTISCHER SADIST DER SICH AM LIEBSTEN SELBER QUÄLT!"

Jetzt war es nicht mehr aufzuhalten. Das wusste Julian.

Als Christian Hermine schreien hörte, wollte er sich selber raushalten, bis er Julian sah. Am ganzen Körper zitterte sein Freund, die Zähne gefletscht um das was geschah noch irgendwie zu verhindern. Aber an Julians Gesicht sah Christian, das es zu spät war. Der Ausbruch war nicht mehr zu verhindern.

„HERMINE, RUNTER!", schrie sie Christian. Verwundert drehte sich Hermine mit verweintem Gesicht um. Auch mit seinen Händen signalisierte ihr der andere Deutsche das sie besser auf den Boden sollte. Jetzt fiel ihr auf, was Christian wohl meinte. Sie fühlte sich anders, schwach, machtlos, leer. Mit einem Blick in ihre Umgebung bemerkte sie eine Art Dunst der sich bildete, rund um Julian und an dessen Haut endete. Mit ihrem streifenden Blick kam sie auch irgendwann auf das Ziel ihres Ausrasters, Julian. Erschrocken stellte sie fest, das Julian nicht mehr in seinem eigenen Körper zu sein schien. Zähnefletschend vor Schmerz, zitternd am ganzen Körper kämpfte er gegen etwas in ihm selbst an.

„Julian was hast du?", fragte sie nun erschrocken.

„Hermine geh da weg.", sagte Christian, der an ihr vorbeilief und sie dabei auf die Seite stieß, „Hey, Julian, versuch es zu kontrollieren. Lass sie raus. Stau sie nicht."

Hermine konnte nur dabei zu sehen wie Christian kniend auf den immer noch am ganzen Körper zitternden Julian einredete. Mit einem heftigen Schüttler wurde das Zittern schlimmer.

„Es ist zu spät.", murmelte Christian, woraufhin Julian anscheinend einen Versuch startete zu nicken.

„Okay, ganz ruhig.", sagte Christian nun wieder voll auf seinen Freund vor ihm gerichtet, „Wir sind hier innerhalb vieler wichtiger Schutzzauber. Du musst versuchen sie so kontrolliert wie möglich rauszulassen. Ich beschwöre dir hier eine Figur.", während er das sagte, beschwörte er tatsächlich eine Lebensgroße Figur von Riddle. Hinter dem dunklen Lord positionierte er zur Sicherheit einen Stein.

„Siehts du, da hinten ist das Arschloch. Lass sie raus.", murmelte Christian der Julian half Aufzustehen und seinen Freund stützte.

Schmerzverzerrt schaute Julian auf die Figur Voldemorts. Zuerst dachte Hermine er zieht gleich seinen Zauberstab, aber das wäre jenseits seines kontrollierten Bereichs gewesen. Langsam löste sich der schmerzvolle Blick hin zu einem angestrengten Blick und Hermine sah den den Dunst, den sie eben um sich und Julian herum schweben sah, langsam vor Julian Gestalt annehmen. Aus einem leichten gelblichen Dunst wurde schnell eine gelbe Kugel die immer weiter wuchs, weil immer mehr des Dunstes in sie hinein gesogen wurde. Mit einem letzten Schrei, Hermine glaubte Erlösung zu erkennen, fiel Julians Körper schlaff zu Boden und die Kugel geballter Magie raste auf die Silouhette Riddles zu. Mit einem kleinen Geräusch berührte sie die Form und Hermine schien zunächst erstaunt darüber das ansonsten nichts passierte. Der Gedanke das es rohe Magie war, die auf diese lebensechte Figur zuraste, war beeindruckender. Wenige Momente später geschah dann aber doch das, was Hermine erwartete. Ein weiteres klirrendes Geräusch war zu hören, bevor eine ohrenbetäubende Explosion sowohl die Figut als auch den Stein dahinter, vollständig auseinanderriss. Splitterteile des Steines flogen auch in ihre Richtung und Hermine schaffte es noch rechtzeitig sich selbst zu schilden, nur um dann mit Blick nach hinten zu sehen, das Julian ohne Christian auf dem Boden lag und auch Christian nur sich selber schützen konnte. Hunderte der Steinfragmente flogen an ihr vorbei und mussten den Körper ihres Schwarms wie einen Schweizer Käsen durchbohren.

Nachdem die Druckwelle abgeklungen war lief Hermine auf den Jungen am Boden zu, bereits weinend. Sie war daran Schuld das er verletzt, vielleicht sogar tot war. Weil sie sich nicht beherrschen konnte.

Als sie bei ihm ankam, sah sie Christian mit tränenden Augen auf ihn herabblicken, ohne Hermine eines Blickes zu würdigen. Wenn Julian tot war, das wusste Hermine, würde sie vermutlich auch sterben. Denn Christian würde den Tod seines Freundes aus ihrer Sicht niemals ungesühnt lassen. Komischerweise war aber an Julians Rücken und Hinterkopf keine Eintrittswunden zu erkennen. Als sie ihn dann herum hievte, sodass sei sein ohnmächtiges Gesicht sehen konnte, musste sie unwillkürlich lächeln während sie ihre Tränen wegwischte. Julian hatte kein Kratzer.

„Seine Magie hat ihn geschützt. Anders könnte er das niemals überlebt haben.", murmelte Christian, auch mit etwas Heiterkeit in der Stimme.

„WAS IST HIER LOS?!", schrie Kingsley, der mit Sirius, Remus und Tonks auf die Wiese kam.

Gerade als Christian antworten wollte, hielt Hermine ihm eine Hand an den Arm und trat vor. Bevor sie etwas sagen konnte, viel den anderen natürlich Julian, der immer noch ohnmächtig war, aber auch die ganzen Steinsplitter auf.

„Es war meine Schuld. Wir haben uns gestritten, über…", erklärte Hermine unsicher ob sie die Aufmerksamkeit aller Externen hatte, „Dann hat Julian angefangen zu zittern und Christian kam zur Hilfe."

„Er hatte einen Magiestau.", sagte Christian was die anderen verwundert nach ihm schauen ließ.

„Magiestaus, oder manchmal nennt man es auch Magiedurst sind Phänomene die nur noch bei ganz wenigen Zauberern auftauchen. Beispiele hierfür sind Kinder, Gefolterte, überaus mächtiger Zauberer, oder wie ich vermute Magievirtuosen. Bei der schieren Menge an Magiekapazität, die Julian hat, ist sein Kern niemals ganz ausgelastet, was auch gut ist. Wenn nun aber sein Körper, als unbedachte und unkontrollierte Reaktion auf äußere Gegebenheit wie Folter, Streit oder im Falle eines Kindes irgendeine Lappalie nach Magie dürstet, dann beginnt er unabsichtlich die Umwelt ihrer Magie zu entziehen. Das kann sogar so weit gehen das er einem Zauberer in seiner Nähe seine magischen Fähigkeiten nimmt. In diesem Fall und bisher jedem anderen Fall den ich erlebt habe, war es nur die Umwelt. Er füllt also seinen magischen Kern mit Magie von außerhalb seines Körpers. Der Rest seines Körpers, speziell das magische Kontrollzentrum, auch Seele genannt kann mit diesen schieren Mengen magischer Kraft nicht umgehen. Vielleicht irgendwann mal, aber noch nicht in diesem Alter. Also, wenn der Kern irgendwann gefüllt ist, oder das Opfer einer solchen Krankenheit, wenn man es so nennen darf, das Füllen stoppen kann, muss dieser entladen werden. Dies taten wir auch, er mit meiner Anleitung auf eine Voldemort Puppe. Leider wusste ich nicht was die reine Magie die er daraufjagen würde, damit machen würde, also zauberte ich einen Stein hinter die Puppe um Querschläger nach hinten in Richtung der Zelte abzuwehren. Ja, die Magie hat dann den Stein in zehntausenden Einzelteile zerfetzt und was mit dem Riddle passiert kann ich gar nicht sagen, der war zu schnell weg. Anschließend konnten ich und Hermine uns schützen. Wir dachten Julian wäre tot weil er nicht durch uns geschützt werden konnte und ohnmächtig auf dem Boden lag. Scheinbar hat seine Magie ihn aber gerettet.", erklärte Christian.

„Okay…", murmelte Remus der sich Julian ansah, „Wenn ich tippen dürfte, würde ich sagen das er lediglich seinen Rausch ausschläft. Ich glaube nicht das er seine Magiereserven alle erschöpft hat."

„Und das kann er mit unkontrollierter Magie machen?", fragte Tonks erstaunt.

„Ja, leider. Also wenn man nur die magischen Kapazitäten betrachtet, weiß ich nicht ob irgendeiner der Rebellion, selbst Dumbledore, mit Julian mithalten kann. Glaube das weiß aber selbst Julian nicht. Interessiert ihn auch nicht."

„Habt ihr keinen MQ Test?", fragte Kingsley.

„Nein, hatten ja nie Ausbildung, also offiziell.", murmelte Christian. Dem Magietest liegt eine Formel zu Grunde die mithilfe mehrerer Daten die magischen Kapazitäten eines Magiers berechnet. Dies Formel wurde von einem eiler entwickelt, der aus der Muggelwelt stammte und mit einem Squib zusammenarbeitete der in der Muggelwelt Mathematiker war. Meistens wurde dieser Test ab dem 17. Lebensjahr durchgeführt und wurde für immer mehr hochklassige Jobs eines der Haupteinstellungskriterien.

Sirius der sich zuerst ebenfalls Remus Patensohn ansah, seinen eigenen mehr oder weniger Neffen, wandte sich jetzt Hermine zu und pflaumte sie an:

„Was hast du denn zu ihm gesagt, dass er einen solchen Ausbruch hat. Sicherlich nicht, das er heute nicht gut riecht."

Gerade als Hermine sich eine Antwort zurecht gelegt hatte, die einigermaßen versöhnlich gewesen wäre, in der sie teilweise Schuld eingestand, auch wenn sie immer noch glaubte, das alles was sie sagte stimmte, trat Christian vor und sagte überaschenderweise:

„Das geht nur ihn und Hermine etwas an. Ich denke ihr könnt wieder gehen, Entschuldigung für die Störung."

Verwundert über Christians Courage und Einsatz für Hermine sahen die Externen, allen voran Sirius und Hermine selbst um. Nach wenigen Sekunden nickte Kingsley und führte die anderen wieder in Richtung des Camps, von der Lichtung mit dem Koordinationszelt runter.

Als die Externen außer Sichtweite waren, verließ Christians undurchsichtig neutrale Maske sein Gesicht und schaute zu Hermine. Als sie den Blick des besten Freundes ihres Schwarmes sah, rutschte ihr das Herz in die Hose. Es würde sie nicht wundern wenn Christian genauso schaute, wenn er Leute mordete.

„Christian, es tut…", fing sie ihre Entschuldigung an, die Christian abwinkte.

„Nicht zu mir.", sagte er, bevor er zu Julian nickte. Daraufhin bestätigte Hermine dies mit einem Nicken. Sie würde sich sicherlich bei Julian entschuldigen.

„Du musst mir einen Gefallen tun. Für Julian. Es ist wichtig.", sagte Christian während er Hermine ansah. Sie ahnte was jetzt kommen würde.

Tritt bei den Externen aus, lass uns in Ruhe, du tust Julian nicht gut. Und damit würde Christian Recht haben. Sie tat dem jungen Deutschen nicht gut. Dieser Ausbruch hätte ihn fast umgebracht. Hermine nickte Christian zu, sodass dieser sagte:

„Du willst ihn. Er will dich. Nimm ihn dir."

„Was?!", quiekte Hermine, viel zu laut.

„Pscht.", machte Christian, „Das wird immer so weiter gehen. Er braucht dich. Das hier ist passiert, weil er mit sich selber kämpft. Nur du kannst diesen Kampf in ihm beenden. Er kann nicht kämpfen wenn er sich weiterhin dem lieben verweigert, es funktioniert einfach nicht. Gib ihm etwas an dem er festhalten kann und ich verspreche dir, er würde dir die Welt geben."

„Oh.", entfuhr es Hermine, die gar nicht richtig fassen konnte, was Christian da formulierte.

„Ich kann dir nicht versprechen das ihr ewig ein Paar seid. Ich kann auch nicht versprechen das ihr beide überlebt. Aber er braucht dich. Er wird es nur selber nie rausfinden ohne deine Hilfe."

„Und wie soll ich das anstellen. Ich kann kaum zu ihm gehen und einfach küssen."

„Bei den meisten Kerlen könntest du das, aber nicht bei ihm. Er hat glaube ich auch noch nie geküsst. Nein, du musst dezenter vorgehen, aber du musst es selber wollen. Dann wird er verstehen und akzeptieren. Er weiß es nicht, aber er braucht dich. Damit brauche ich dich auch, damit braucht dich ganz Hogwarts und bald brauch die damit die ganze unfreie Welt. Und du brauchst ihn. Wie du schon sagtest.", erklärte wieder Christian, „Es ist an der Zeit das ich mich entschuldige, Hermine. Du bist eine tolle Person und eine tolle Frau. Es tut mir Leid das ich den ersten Eindruck den ich von dir machen durfte so sehr über meine gesamten Handlungen über dich bestimmen lassen habe. Julian hat jemanden wie dich verdient. Und du jemanden wie Julian."

Jetzt war Hermine vollständig im falschen Film. Christian Rauch, der Christian Rauch hatte sich gerade wirklich bei ihr entschuldigt.

„Ich war ja auch nicht gerade bemüht einen tollen ersten Eindruck zu machen.", sagte Hermine ruhig, bevor sie ein halb geflüstertes „Danke." Anhängte.

„Ich suche mir jemand anderes um gleich zu Jessy zu gehen. Bleib bei ihm und rede mit ihm wenn er wach wird. Sag ihm auf keinen Fall das du es nicht so gemeint hast, wie du es gesagt hast."

„Was? Warum?"

„Weil es gestimmt hat. Das musste mal gesagt werden. Sei für ihn da. Du kannst dich aber dafür entschuldigen wie du es gesagt hast. Aber das ist so wie so egal, er frisst dir eh aus der Hand. Der Junge hat noch keine Stunde gebraucht dir zu verzeihen nachdem du uns Folter und dem Folterfluch angedroht hast.", sagte Christian im rückwärts fortgehen lächelnd, „Und wenn ich euch einmal in meiner Nähe laut vögeln höre, dann bin ich eine Minute stolz auf meinen Bruder und danach werde ich ihn daran erinnern warum meine Rache immer kommt."

„Du Idiot.", sagte eine, für ihre Beleidung tragischerweise lächelnde Hermine, die wieder zum schlafenden Julian herabblickte.

Sie war sich sicher, das Julian, sofern er unwahrscheinlicher Weise diesen Krieg überleben konnte, ein Partner fürs Leben war. Vielleicht war es nur ein Mädchenhirngespinst, aber sie fühlte es ebenso. Er war alles, was Hermine im Moment wollte. Und das Einzige was ihr jetzt noch im Weg stand war Julian und seine komische Agenda gegen die Liebe.

Author Note:

Hi liebe Leser,

ich hatte gehofft diese Situation lässt länger auf sich warten, aber dem ist nicht so. Ich habe in letzten 3 Wochen 0 Wörter geschrieben. Ich fürchte mir geht es einfach nicht so gut, die letzten Monate.

Dieses Kapitel ist das letzte komplette. Vor einigen Monaten hatte ich diese Situation schon mal, aber noch genug Kapitel auf Abruf

Ich weiß leider nicht was ich machen kann, um meine Motivation und Laune zurück zu bekommen, um gerne weiter zu schreiben. Gerade bei einem Projekt wie diesem, wo die Geschichte schon feststeht und nur noch geschrieben wird.

Ich versuche euch, mit allen verfügbaren Mitteln, neuen Content zu liefern. Aber irgendeine seelenlose Scheiße abzuliefern ist auch doof.

Ihr werdet neuen Stoff bekommen, aber ich bitte euch diese Infos zu berücksichtigen und trotz geringerer Uploadfrequenz meiner Geschichte treu zu bleiben. Es tut mir Leid wenn ich eure Erwartungen nicht erfüllen kann. Ich bin nun mal leider Hobbyschreiber und kein Profi. Ich versuche euch immer mein bestmögliches zu liefern, aber im Moment fühle ich mich nicht danach viel FF zu schreiben.

Lasst mir gerne eine Bewertung da.

Ansonsten hört man sich hoffentlich so schnell wie möglich wieder,

Reesaldo123