Kapitel 36

Es war merkwürdig, so rasch wieder in das Leben in Hogwarts einzutauchen.

Im Gryffindor- Gemeinschaftsraum war es wegen des schlechten Wetters übermäßig voll und Hermine beeilte sich, in ihr Zimmer zu gelangen.

Hier, in ihrer vertrauten Umgebung schien es ihr geradezu unglaublich, dass sie heute morgen noch gerade so eben Lucius Malfoy entkommen waren!

War ihr Leben in Gefahr gewesen?

Sie hatte nicht wirklich daran gedacht. Der Gedanke war zu absurd. Bisher hatte die Runen- Suche, trotz aller Widrigkeiten, meist den Eindruck von Ausflügen gehabt, sie hatte sich darauf gefreut, Zeit außerhalb der Schule verbringen zu können, Zeit mit Severus...

Doch jetzt hatte die ganze Sache plötzlich andere, bedrohlichere Dimensionen angenommen und zum ersten Mal begann sie zu begreifen, dass es hier nicht nur um einen amüsanten Zeitvertreib ging. Weitaus mehr stand auf dem Spiel, spätestens, nachdem Eryja aufgetaucht war, hätte ihr das deutlich sein müssen. Diese Frau hatte nicht nur eine Bedrohung für ihr persönliches kleines Glück mit Severus bedeutet- sondern sie war eine Vorwarnung dafür gewesen, dass sie sich mit Mächten anlegte, die entschlossen waren, Severus und sie aufzuhalten!

Und der Ausgang war ungewiss. Es gab noch zwei weitere Runen und erst, wenn sie alle beisammen hatten, konnten sie ihre Fähigkeiten nutzen. Dann wäre ihre Suche beendet- und es würde sich zeigen, was sie gebracht hatte...

Wunjo, die Rune, die sie heute geborgen hatten, galt als Symbol der Wiederherstellung und versprach die Klärung bisher undurchsichtiger Angelegenheiten.

Schön wärs', dachte Hermine und machte sich an der Berg von Schularbeiten, der sie erwartete.

Der Tag ging rasch vorbei, doch der nächste zog sich wie Kaugummi in die Länge, und Hermine glaubte mehr als einmal, dass die Zeit aufgehört habe, zu vergehen, bevor es endlich Abend wurde. Sie wollten die nächste Entschlüsselung so schnell wie möglich durchführen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Je eher sie alle Runen geborgen hatten, umso weniger Zeit hatte Lucius Malfoy, sich ihnen in den Weg zu stellen...

Vor der Tür zu seinen Räumen hielt sie inne.

Sie war sich nicht sicher, wie sie einander begegnen würden.

Warum hatte sie sich so sehr auf diesen Abend gefreut?

Hinter dieser Tür wartete nicht mehr der übellaunige Tränkemeister auf sie wie früher, aber auch nicht mehr der leidenschaftliche Liebhaber, den sie danach kennengelernt hatte. Dort wartete ein Mann, den sie verletzt hatte, der sie verletzt hatte- und sie wusste nicht, wie sie dem begegnen sollte.

Sie klopfte an und wartete. Es dauerte einige Momente, bis die Tür langsam geöffnet wurde.

Severus trat ohne ein Wort beiseite und ließ sie eintreten.

Erst als sie in seinem Wohnraum stand, in dem alles für die Entschlüsselung vorbereitet war, wandte sie sich zu ihm um.

Er schloss gerade den Zugang zu seinen Privaträumen, damit sie ungestört waren und ohne weiter nachzudenken trat sie auf ihn zu und legte ihre Hände auf seine Brust.

„Ich habe dich vermisst", sagte sie leise, als sie zu ihm aufblickte.

Es war grausam von ihm, in diesen Moment zu zögern, doch dann legte er seine Are um sie und zog sie an sich. Aufseufzend schmiegte sie sich an und legte ihre Wange auf den rauen Stoff seines Gehrocks.

Einige Augenblicke lang standen sie einfach so da, stumm die körperliche Präsenz des anderen spürend, bis Severus seinen Mund kurz auf ihrem Haar ruhen ließ.

„Ich habe alles für Wunjo vorbereitet", sagte er sanft und führte sie zu den bereitliegenden Kissen.

Der Ablauf der Entschlüsselung war ihnen mittlerweile so vertraut, dass sie ihn beinahe automatisch durchführten und mit einem Lächeln öffnete Hermine ihre Augen nach den Visionen. Sie ahnte, wo die nächste Rune, wo Berkana versteckt war.

Severus schien dieses Mal länger als sie zu brauchen, um sich zu erholen, er lag noch am Boden, als sie wieder zu sich kam.

Rasch rutschte sie zu ihm herüber. Obwohl sie mittlerweile wusste, dass nichts schlimmes zu befürchten war, erschreckte es sie doch, ihn so teilnahmslos daliegen zu sehen.

Sie nahm seinen Kopf behutsam hoch und legte ihn in ihren Schoß. Zärtlich strich sie ihm die Haarsträhnen aus dem Gesicht und flüsterte wiederholt seinen Namen.

oooooooooooooooooooooo

Die Bilder, die ihn bei der Entschlüsselung überfluteten, weckten eine merkwürdige Sehnsucht in ihm, er kannte sie so gut... Berkana war in Irland, seiner Heimat.

Während er noch versuchte zu enträtseln, ob ihm das letzte Bild bekannt vorkam hüllte ihn die gnädige Schwärze wieder ein.

Nur langsam kam er wieder zu sich. Er vernahm einen vertrauten Duft, liebliche Worte und sanft streichelnde Hände- es fühlte sich so gut an, dass er beschloss, die Augen noch nicht zu öffnen. Nur einen Moment noch diese Berührungen genießen, die nur sie ihm schenken konnte... ihre Fingerspitzen waren so wunderbar weich auf seinem Gesicht... hatte sie Potter auch so berührt?

Mit eine Ruck setzte er sich plötzlich auf.

Die kleine schillernde Blase des Wohlgefühls war geplatzt durch die Erinnerung an den Bengel.

Er hatte sie mit seiner heftigen Bewegung erschreckt und sie sah ihn abwartend an.

„Sie ist in Irland", sagte er rasch und fuhr sich mit beiden Händen über das Gesicht, als wolle er die streichelnden Finger, die er noch immer dort spürte, wegwischen.

„Ja", sagte sie lese. „Ich dachte mir, dass..."

„Diese Reise werde ich vorbereiten, du brauchst dich nicht darum zu kümmern.", unterbrach er sie, indem er aufstand.

Irritiert wandte er sich zu ihr um, als sie keine Anstalten machte, sich zu erheben.

„Es ist spät- du solltest gehen", sagte er darum, deutlich machend, dass ihres Bleibens hier nicht länger war. Um so überraschter war er, als sie ihre Arme verschränkte und ihn trotzig ansah.

„Nein", sagte sie schlicht. „Ich werde nicht gehen. Ich will, dass du mit mir sprichst!"

Er war an seinen Sekretär getreten, um Wunjo wieder zu den anderen Runen zu legen.

„Ich spreche mit dir- und ich sage dir, dass du gehen sollst!" Ein leiser, bedrohlicher Unterton war in seine Stimme getreten, doch sie hatte offenbar beschlossen, ihn vollkommen zu ignorieren, denn sie war jetzt aufgestanden und dich hinter ihn getreten.

„Warum schickst du mich weg?", fragte sie in seinem Rücken. „Du sehnst dich doch nach mir- genauso sehr, wie ich mir nach dir!"

Mit hochgezogenen Augenbrauen wandte er sich zu ihr um und sie kam noch näher und legte ihre schmale Hand auf seine Brust.

Er atmete tief ein.

„Ich will bei dir sein... nichts sonst...", flüsterte sie.

„Wie lange?", presste er hervor uns umfasste ihre Oberarme, unsicher, ob er sie von sich stoßen oder noch einmal an sich ziehen wollte.

„Wie lange noch, Hermine?", wiederholte er. „Denn ja, ich sehne mich nach dir- so sehr, dass es mir unheimlich ist! Aber- wer sagt, dass das so bleibt, wenn der Bann der Runen nachlässt?"

Ihre Augen weitete sich. „Der Bann der Runen? Aber du hast doch...dein Trank..."

Jetzt ließ er sie los und wandte sich ab.

„Ich habe eine Trank gebraut, von dem ich dachte, dass er den Bann der Runen aufhebt, ja. Aber war er wirklich wirksam? Ich habe gesehen, was die Runen Eryja angetan haben- wie kann ich denn hoffen, ihre Macht richtig eingeschätzt zu haben? Vielleicht wollte ich mich nur an diesen Hoffnung klammern, dass der Trank wirksam war, um glauben zu können, dass das, was wir fühlen, echt ist..."

„Aber was wir fühlen...", begann sie leise, doch wieder unterbrach er sie.

„Verflucht, Hermine!", rief er aus und sah ihr jetzt in die Augen. „Weißt du, was ich fühle, wenn ich dich ansehe? Wut und Schmerz! Ich kenne diesen Gefühle! Eryja hat mich sie fühlen lassen und ich habe mir geschworen, sie nie wieder fühlen zu wollen!"

„Ich bin nicht Eryja!", erwiderte sie mit fester Stimme.

„Und ich bin nicht der Mann, den du glaubst zu kennen! Ich bin nicht der zärtliche, aufmerksame Liebhaber, den die Runen aus mir gemacht haben! Du hast keine Ahnung, was für ein Leben ich geführt habe, was ich getan habe..."

„Doch! Ich weiß es! Ich kenne deine Akte, ich weiß alles, was du getan hast- und trotzdem stehe ich hier und..."

Er wusste kaum, was er tat, doch mit einem Satz war er bei ihr und hatte sie bei den Schultern gepackt.

„Du hast...? Wann? Wie?", schrie er sie an.

„Als Eryja hier war... sie hat sie mir geschickt, glaube ich..."

„Und du hattest natürlich nichts besseres zu tun, als sie zu lesen, so, wie Eryja es geplant hatte!" Seine Stimme war voller Bitterkeit und er ließ seine Hände fallen.

„Geh jetzt endlich", sagte er müde.

„Severus..."

„Raus hier!", brüllte er und sah nicht eher auf, als bis er das leise Klicken der Tür vernahm.

Zornig kickte er die Kissen, die auf dem Boden lagen, beiseite und griff nach seinem Umhang.

Er musste jetzt raus hier, weg von dem Ort, an dem noch immer ihr Duft hing.

Gierig sog er die kühle Abendluft auf seinem Weg aus dem Schulgelände ein.

Er hatte kein bestimmtes Ziel, doch wenn er sich nicht bewegte fürchtete er zu platzen von den widerstrebenden Gefühlen, die in seinem Inneren tobten.

Sie würde es nie verstehen! Sie konnte es nicht ermessen, was es für ihn hieß, dass sie seine Akte kannte, diese akribische Auflistung all seiner Verbrechen.

Er hatte gehofft, das alles endgültig hinter sich lassen zu können, diesen Teil seines Lebens zu eliminieren, indem er nie wieder daran dachte, zumindest wenn er wach war. In seinen Träumen holte das Grauen von damals ihn noch oft genug ein...

Wenn er vorher noch irgendwo, tief in sich vergraben, die winzig kleine Hoffnung gehabt hatte, dass er mit ihr... Es war eine schöne Aussicht gewesen. Wenn diese Suche beendet war und wenn ihre Gefühle dann noch die selben waren und wenn er vergessen konnte, was sie getan hatte... vielleicht wäre das eine Möglichkeit für ihn gewesen, ein bisschen Glück zu finden.

Einen neuen Anfang an der Seite einer jungen, unschuldigen Seele, die keine Ahnung hatte von seinen Abgründen...

Doch nun wusste sie es, wusste sie alles und sein altes Leben würde ihn auch mit ihr nicht loslassen. Wie sollte er ihr in die Augen sehen, wenn er fürchten musste, plötzlich Angst darin aufflackern zu sehen, wenn sie daran dachte, was er getan hatte? Wie sollte sie seine Berührungen ertragen, wenn sie von dem Blut erfahren hatte, das an seinen Händen klebte?

Sie wusste es- und dieses Wissen würde langsam aber sicher ihre Zuneigung zu ihm vergiften...

Ooooooooooooooo

Hermine verließ Severus' Räume und das Schloss durch den geheimen Eingang.

Sie wollte jetzt niemanden sehen und mit niemandem reden.

Die abendliche Kälte empfand sie als wohltuend für ihr erhitztes Gemüt und sie lief im Sturmschritt bis hinunter zum See und anschließend an seinem Ufer entlang.

Sollte es das gewesen sein?

Ein einfaches „Raus hier", weil sie ihn hatte wissen lassen, dass sie seine Verbrechen kannte?

Keuchend blieb sie stehen und starrte auf die dunkle Fläche des Sees.

Nein! Wie zur Bestätigung ihrer Gedanken schüttelte sie den Kopf.

Sie liebte ihn für die Tatsache, dass ihn seine Verbrechen so sehr quälten nur noch mehr, und sie wusste, dass Severus sie liebte.

Kein Zauber, kein noch so mächtiger Bann konnte sie dazu bringen, so zu empfinden, wie sie es tat, und sie weigerte sich zu glauben, dass...

Das konnte nicht plötzlich vorbei sein. Nicht nach alledem, was sie mittlerweile verband.

Sie würde ihn heute mit seinem Dämon allein lassen, aber morgen in Irland, weit weg von Hogwarts, würde sie ihm zeigen, dass sie sich nicht einfach so wegschicken ließ.

Sie würde nicht zulassen, das diese Vergangenheit alles zerstörte, um das sie so mühsam gekämpft hatte. Sie würde warten, wenn nötig würde sie warten, bis alle Runen geborgen waren, um ihm anschließend zu zeigen, dass nichts von dem, was zwischen ihnen war, vorbei war.

In dieser Nacht fand sie keinen Schlaf.

Trotz allen guten Willens schlich sich doch die heimliche Angst in sie ein, dass der Dämon siegen und sie dabei auf der Strecke bleiben würde.

Während der ganzen Woche vermied er es, ihrem Blick zu begegnen, eine Eule unterrichtete sie von dem Zeitpunkt ihrer Abreise nach Irland und sie traf ihn an diesem Abend am Waldrand wieder, bereit für ihre vorletzte Reise.

Er starrte düster vor sich hin und sprach nicht mit ihr.

Hermine biss die Zähne zusammen und betrat nach einer kurzen Zugfahrt schließlich aufatmend ihr Zimmer in einem kleinen Pub in Sligo.

Severus hatte ihr knapp zu verstehen gegeben, dass er nicht essen wolle, und so ging Hermine, nachdem sie geduscht und sich umgezogen hatte zu seinem Zimmer und klopfte an.

Ohne auf Antwort zu warten trat sie ein und fand ihn in einem Sessel sitzend und aus dem Fenster starrend.

„Weißt du, wo wir suchen müssen?", fragte sie leise.

Langsam wandte er seinen Kopf und sah sie an, mit einem Blick der verriet, dass seine Gedanken weit weg gewesen waren. Wo waren sie?

„Ja, ich kenne den Ort...", sagte er schließlich und erhob sich. „Wir sollten sofort los, je eher wir das hinter uns haben, um so besser!"

Er versetzte ihr einen Stich, zu hören, dass er diese Reise, diese kleinen Inseln im Schulalltag, die sie immer so sehr genossen hatten, jetzt als lästige Pflicht ansah, doch er hatte natürlich Recht. Der bedrohliche Schatten Malfoys schwebte immer noch über ihnen, jetzt mehr denn je.

Severus dirigierte sie in ihrem Leihauto zur nordwestlichen Küste der County Sligo, hieß sie dann den Motor abstellen und ihm folgen.

Er stapfte voraus und hielt immer wieder inne, um sich in der urwüchsigen Landschaft, die sie betreten hatten, zu orientieren.

„Woher weißt du so genau, wo sie ist?", fragte sie um die lastende Stille, die zwischen ihnen herrschte, zu durchbrechen.

„Ich war schon einmal hier", gab er knapp zurück. „Und ich habe das Bild, das Wunjo schickte, wiedererkannt."

Er schwieg wieder und Hermine folgte ihm, bis er plötzlich stehen blieb.

Überrascht sah sie sich um.

Sie standen in kniehohem Gras, das durchsetzt war mit gelben Blüten.

Ein süßlicher Geruch hing in der Luft, der von den Ahorn- Bäumen auszugehen schien, die hier wuchsen. Drei von ihnen standen in einer Gruppe und vor ihnen befand sich ein kleines, unscheinbares Steinbecken, mit ein paar Steinen darum herum.

„Was ist das?", fragte sie.

Severus war vor dem Steinbecken in die Knie gegangen und begann bereits, es nach der rune abzutasten.

„Das ist eine natürliche Quelle. Es gibt viele von ihnen hier in Irland. Manche sind touristisch erschlossen, andere sind so gut versteckt, das sich kaum jemand hierher verirrt."

Er sah nicht auf sondern langte jetzt mit einem Arm tief in den niedrigen Brunnen hinein.

„Ich glaube, ich fühle sie!", rief er. „Komm her!"

Hermine trat zu ihm und ergriff seine ausgestreckte Hand. Sein Gesicht verzerrte sich vor Anstrengung. „Ich fühle sie, aber sie will sich nicht lösen...", keuchte er.

Sie hatte da eine Ahnung und hockte sich hinter ihn, schlang ihre Arme um seinen Bauch und schmiegte sich an ihn.

Er versteifte sich, doch dann ging ein Ruck durch seinen Körper und er richtete sich auf, wobei er sie unsanft umstieß.

Als Hermine sich aufgerappelt hatte, steckte er den Stoffbeutel in dem er die neugeborgene Rune verstaut hatte, gerade wieder ein.

„Lass uns verschwinden", sagte er dann und sah sich argwöhnisch um. Die Landschaft war relativ gut zu überblicken und es wäre schwierig gewesen, sich ihnen hier unbemerkt zu nähern. Auch jetzt blieb alles still.

Hermine ließ ihren Blick noch einmal über die kleine Stelle gleiten. Sie wirkte friedlich und verwunschen, es war schwer, sich vorzustellen, dass ihnen hier etwas Böses auflauern könnte.

Doch sie hatten Kenaz ohne Zwischenfall geborgen- und würden sicher gleich wieder abreisen können.

Während sie zu ihrem Auto zurückkehrten dachte Hermine an ihren letzten Aufenthalt in Irland. Damals waren sie anschließend in sein Zuhause gefahren. Sie hatte Kitty und Tamy versprochen, das sie wiederkommen würde...

„Warum haben wir nicht in Markree Station gemacht?", fragte sie.

„Malfoy kennt Markree", antwortete er, ohne sich umzudrehen. „ich hatte keine Lust, dort von ihm erwartet zu wer..."

„Servus Snake?", rief da plötzlich eine männliche Stimme.

Severus fluchte leise und wartete, bis Hermine bei ihm war, um ihr ungesehen den Runen- Beutel in die Hand zu drücken.

Hermine stopfte ihn hastig in ihre Hosentasche und spähte mit heftig klopfendem Herzen zu ihrem Auto, an dem lässig ein Fremder lehnte, der sie zu erwarten schien.

„Sie haben da, glaube ich, etwas, das ich haben will!", sagte der Mann nun und stieß sich vom Wagen ab, um auf sie zuzugehen.