Original von Severus' vampiress
Übersetzung von Miss Lina
Disclaimer Mir gehört hiervon natürlich gar nichts bis auf das Vergnügen, die Geschichte übersetzen zu dürfen.
Kapitel 37 – Der neue Erlass
Snape sah auf völlig schockiert in Fudges Gesicht. Was zur Hölle konnte dieser Bastard von ihr wollen? Ein leises Knurren entwich seiner Kehle, aber er war nicht in der Lage, sich mit seinem Körper auf dieses Arschloch zu werfen, und dann…
Klatsch.
Hermine knallte die Tür zu - direkt in Fudges Gesicht. Ihr eigenes Gesicht war puterrot vor Ärger. Wie konnte e res wagen? Doch bevor sie irgendetwas unternehmen konnte, hörte sie ein leises ‚Plop' hinter sich.
„Nun, das ist keine Art, einen Gast zu empfangen, nicht wahr?", fragte Fudge in ruhigem Ton und machte es sich dabei auf der Couch bequem. „Nun, ich nehme an, eine Tasse Tee wäre zuviel verlangt?" Hermine versuchte, ruhig zu bleiben, als sie dem Mann gegenüber sah, der einen großen Anteil an der Zerstörung ihres Lebens hatte.
„Verschwinden Sie. Sofort", zischte sie ihn an und ballte die Fäuste. Doch Hermine erkannte, dass unter dem liebenswürdigen Äußeren etwas Dunkles, Gefährliches lauerte.
Fudge musterte sie lediglich eine Weile, bevor er aufstand und ihr direkt ins Gesicht sah.
„Nette Wohnung, im übrigen", lautete sein spöttischer Kommentar, doch sie konnte den
Widerwillen auf seinem Gesicht erkennen.
„Ja, das ist sie. Was wollen Sie hier? Benötigt das Ministerium meine Hilfe, um einem weiteren unschuldigen Zuschauer anzuhängen, er würde einen Todesser unterstützen? Was haben Sie getan? Geben Sie zu, dass Sie ein korrupter Bastard sind, der es nicht verdient, Zaubereiminister zu sein? Denn das ist die Wahrheit, Sir. Aber in Wahrheit hat das Ministerium Sie verdient, weil die dort vom selben Schlag sind wie Sie, nicht wahr? Sie behaupten, dass sie den Leuten helfen würden, aber in Wirklichkeit retten Sie nur ihre eigenen Ärsche. Oh ja, Mr Fudge, das ist ein nettes Appartement und wenn die Tatsache, mit Muggeln zu leben, bedeutet, dass ich weit weg bin von Ihrem ehrlosen Ministerium, dann bin ich glücklich, dass Sie mich schuldig gesprochen haben", erwiderte sie in ruhigem, doch bedrohlichem Ton.
Snape lauschte mit offenem Mund dieser Ansprache. Er war stolz und beeindruckt davon, wie sie Fudge umging und er musterte sogar leicht amüsiert Fudges Gesichtsausdruck.
Eine Ader pochte auf Fudges Stirn und mittlerweile hatte sein Gesicht die Farbe von sattem Purpur angenommen.
„MRS SNAPE1 FALLS SIE VERSUCHEN; MIR WEISZUMACHEN; DASS IHRE OFFENKUNDIGEN LÜGEN VON WEGEN UNSCHULDIG….." , schrie er, doch Hermine unterbrach ihn.
„Ich wüsste nicht, was mich weniger interessiert, als das was Sie oder Ihr Ministerium denken. Verlassen Sie, verdammt noch mal, mein Haus. Auf der Stelle!"
Fudge sah zwar noch immer zornig drein, aber er beruhigte sich unter sichtlicher Anstrengung. Ein böses Grinsen umspielte seine Lippen, als er sich daran erinnerte, weshalb er hier war.
Snape überkam ein ungutes Gefühl, als er den Ausdruck purer Bösartigkeit auf Fudges Gesicht bemerkte. Das war kein gutes Zeichen.
„Nun ja, Mrs Snape, Sie haben mich nicht ausreden lassen. Wissen Sie, warum ich hier bin?", fragte er mit einem zufriedenen Grinsen auf dem Gesicht.
„Nein. Aber es …"
„Ich glaube ernsthaft, Sie sollten mich anhören, denn ich soll Sie zum Zaubereiministerium bringen – ohne Rücksicht darauf, ob Sie es wollen oder nicht."
Hermine sah ängstlich drein; in ihrem Inneren breitete sich Furcht aus. Das hörte sich gar nicht gut an.
„Warum?", fragte sie. Sie war nicht sicher, dass sie es tatsächlich wissen wollte.
Fudge räusperte sich und entnahm der Tasche seiner Robe eine Rolle Pergament. Er rollte sie auf und reichte sie Hermine. Während sie las, musterte er genau ihren Gesichtsausdruck. Hermine nahm – leicht zögernd das Dokument und fing an, es zu lesen. Ihr Gesicht wurde bei jedem Wort, das sie las, blasser und als sie zu Ende gelesen hatte, zitterten ihre Hände. Sie sah Fudge komplett schockiert an; dabei entglitt das Dokument ihre schlaffen Händen.
Snape sah verwirrt zu, er wartete darauf, zu erfahren, was zum Teufel, eine solche Reaktion bei ihr ausgelöst hatte.
Fudge war offenbar zufrieden mit ihrer sprachlosen Reaktion und er lachte leicht sadistisch.
„Ja, meine Liebe. Ein neuer Erlass. Sie erwarten das Kind eines Todessers und Mörders und das müssen Sie sofort loswerden. Wir wissen, dass Sie schon ziemlich weit sind, aber wir haben allen notwendigen Rückhalt beim Ministerium. Es tut mir Leid, aber Sie haben keine andere Wahl, als mit mir zu kommen." Doch Fudge sah nicht im Geringsten so aus, als ob er dies bedauern würde, im Gegenteil, er sah richtig zufrieden aus.
Snape starrte Fudge vollkommen schockiert an. Weißglühende Wut erfüllte ihn. „DU KRANKE MIßGEBURT EINER HURE!"
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Da wars schon wieder. Das nächste Kapitel gibt es nächst Woche! Bis dahin schöne Zeit!!!
