Disclaimer: Die handelnden Personen und die Orte an denen diese Geschichte spielt, sind der geistige Eigentum von Joanne K. Rowling. Ich beabsichtige nicht mit dieser Geschichte Geld zu verdienen, sie dient lediglich der Unterhaltung. Mir gehören nur Jane Baker, Nicole Smith, Sarah Smith, Sophie Evans, Samantha Lestrange und Lucy Potter sowie einige unbedeutende Nebencharaktere

---------------------------------------

Im Schatten des Krieges

Kapitel 36

Vorstoß in Frankreich

---------------------------------------

Es war inzwischen Mitte März. Hermine begann langsam aber sicher durchzudrehen, zumindest nach der Meinung der drei Jungen. Sie hatte nichts anderes im Kopf als die Prüfungen im Juni und Harry, Ron und Neville waren verzweifelt. Sie hatten keine Ahnung, wie sie Hermine aus der Lernerei herauskriegen sollten.

Sie hatte keine Zeit mehr für gemeinsame Streiche oder Entdeckungstouren auf den Ländereien. Stattdessen erklärte sie den drei Jungen, sie sollten auch endlich anfangen zu lernen. Nicht, dass diese auf die Idee gekommen wären, Hermines Ratschlag zu beherzigen, aber nerven tat es trotzdem.

So zogen die Jungen also alleine über die Ländereien, schlichen sogar ein paar mal in den Verbotenen Wald. Hermine schimpfte, dass sie unverantwortlich waren und prophezeite ihnen, dass sie durch alle Prüfungen fallen würden und dann nächstes Jahr noch mal die erste Klasse besuchen müssten.

Harry schnaubte und meinte, drei Genies, wie sie es waren hätten die Lernerei nicht nötig. Daraufhin ging Hermine so weit, an Lily, Molly und Alice zu schreiben und wies diese darauf hin, dass ihre Söhne die Prüfungen nicht ernstnahmen. In folge dessen bekamen Harry und Ron einen Heuler und Neville einen sehr langen Brief in dem seine Mutter ihm erläuterte, warum es wichtig war zu lernen.

Dies wiederum führte dazu, dass Harry und Ron sich ganze fünf Tage weigerten mit Hermine zu sprechen und Neville seine Konversation mit ihr auf das nötigste beschränkte. Schließlich entschuldigte sich Hermine zähneknirschend bei den dreien und gab zu, wohl etwas überreagiert zu haben.

„Wisst ihr, ich mach mir nur solche Sorgen, Sirius hat mir gesagt, die Prüfungen wären schrecklich schwer und wer nicht rechtzeitig mit Lernen anfangen würde, hätte kaum eine Chance sie zu bestehen."

„Sirius erzählt Unsinn," sagte Ron, „ehrlich Hermine, wie kannst du ihn in einem solchen Punkt ernst nehmen, du weißt doch wie gerne er dich verarscht."

„Ja schon, aber die Prüfungen sind sicher sehr anspruchsvoll, was ist, wenn ich durchfalle."

Daraufhin brachen die drei Jungen in schallendes Gelächter aus.

„Also, weißt du Hermine," keuchte Neville nach einigen Minuten, „wenn du die Prüfung nicht bestehst, dann schafft das keiner."

„Meinst du das ernst?" fragte Hermine.

„Natürlich, du bist im Unterricht die Beste, ich wette du würdest auch ohne das kleinste bisschen Wiederholen die besten Noten haben," bestätigte auch Harry Nevilles Worte.

Daraufhin wurde Hermine ein bisschen rot.

„Na ja, wahrscheinlich habt ihr recht, ich sollte wahrscheinlich nicht ganz so viel lernen."

„Wir dafür vielleicht ein bisschen mehr," sagte Ron.

Alle anderen drehten sich zu ihm um.

„Ron, bist du krank?" fragte Neville ernsthaft besorgt.

„Nein, das war ernst gemeint, ich meine ich will das Schuljahr wirklich nicht wiederholen müssen und ein bisschen lernen kann uns nicht schaden, also könnten wir Hermine ruhig gelegentlich Gesellschaft leisten."

So erlebte Hogwarts einen wirklichen Kulturschock, denn Harry Potter, Ron Weasley und Neville Longbottom lernen sehen, das hatte noch niemand.

---------------------------------------

James hockte müde und schlecht gelaunt in seinem Büro. Er hatte Kopfschmerzen, irgendwie wollte der Antikatertrank heute Morgen nicht Recht helfen. Nie wieder mit Sirius durch die Londoner Kneipen ziehen, wenn du Frühdienst hast, erinnerte er sich selbst.

Und auch nicht wenn Lily zu Hause ist, fügte er in Gedanken hinzu, als er Lily sah, die an seinem Büro vorbeilief und ihm einen Blick zuwarf, der eindeutig „selbst Schuld" sagte.

Seine Frau war nicht sehr begeistert gewesen, als er mitten in der Nacht, ein bisschen mehr als angetrunken zu Hause aufgetaucht war. Wenn er darüber nachdachte, wäre ihr durchaus zu zutrauen, dass sie den Trank verpfuscht hatte, um ihm eins auszuwischen. Allerdings sollte er ihr das vielleicht nicht unbedingt vorwerfen, das würde sie bloß noch mehr reizen.

Ganz abgesehen davon, dass er das Denken heute möglicherweise jemand anderem überlassen sollte, davon bekam man einfach nur noch mehr Kopfschmerzen. Soeben hatte James beschlossen, dass er bis zum Mittag bleiben würde, bevor er sich krankmeldete, als er eine Nachricht erhielt, die ihm Kopfschmerzen der ganz anderen Art bereitete.

Es war ein sehr eiliges Memo und stammte vom Zaubereiminister persönlich.

Todesserangriffe in Frankreich. Im Zaubererteil von Paris, das französische Ministerium bittet um Hilfe. Teilen sie mindestens fünfzehn Auroren dorthin ein. Cornelius Fudge"

James starrte das Stück Pergament an, das durfte nicht wahr sein, das durfte verdammt noch mal einfach nicht da sein. Seit Jahren baten sie darum, dass die Franzosen sie im Kampf gegen Voldemort unterstützten.

Jetzt hatten die da drüben Probleme und er sollte sofort mit seinen Auroren herbeieilen um die Sache in Ordnung zu bringen. Einen Moment lang spielte James ernsthaft mit dem Gedanken, den Befehl zu verweigern, doch dann siegte sein Pflichtgefühl und er erhob sich.

---------------------------------------

Fleur Delacour schlenderte gemeinsam mit ihrer besten Freundin Clara über die breite Einkaufsstraße. Die Dreizehnjährige war zwar bereits ein paar Mal mit ihren Eltern im Zaubererteil von Paris gewesen, doch alleine mit ihren Freundinnen hier entlang zu gehen, ohne ständig ermahnt zu werden oder ähnliches, war doch etwas vollkommen anderes.

„Sieh mal Fleur," Clara hatte sie in die Seite gestoßen, „Louis winkt dir zu."

Fleur blickte auf und sie entdeckte Louis Barateau, der ihr tatsächlich zuwinkte. Louis war zwei Jahre älter als sie, also in der fünften Klasse und nebenbei der unangefochtene Schulschwarm, zumindest bei den Mädchen bis zum fünften Jahrgang, angeblich fanden ihn aber auch ein paar Mädchen aus der sechsten und siebten ganz süß.

Wie auch immer, Fleur hatte es sich zum Ziel gemacht, bis zum Ende des Schuljahres ein Date mit Louis zu bekommen, deshalb hob sie die Hand und winkte freundlich lächelnd zurück.

„Scheinbar kann nicht mal der beliebteste Junge der Schule deinem Veela-Charme wiederstehen," meinte Clara.

Fleur schenkte ihr ein bezauberndes Lächeln,

„Wundert dich das etwa?" fragte sie und klimperte dabei übertrieben mit den Wimpern.

Clara lachte schallend.

„Hey, er kommt hierher," stellte sie dann überrascht fest.

„Fleur!"

Fleur drehte sich um, und lächelte Louis erneut an.

„Hallo," sagte sie.

„Ich wollte fragen ob du vielleicht Lust auf ein Eis hast, da drüben in dem Café, oder einen Kakao, wenn es dir für Eis noch zu kalt ist."

Fleur blickte ihn an, „Wirklich?"

„Ja, ich würde mich freuen, deine Freundin kann natürlich auch mitkommen, wenn sie mag," fügte er hinzu, obwohl sein Blick eindeutig sagte, dass er lieber mit ihr allein gewesen wäre.

„Nein, nein," sagte Clara rasch, „ich muss ohnehin noch ein Geschenk für Fleur kaufen."

„Hast du bald Geburtstag?" fragte Louis überrascht, „ich dachte der wäre erst im November."

„Ist er auch," antwortete Clara, lächelte Fleur und Louis noch einmal zu und drehte sich um.

Sie war erst ein paar schritte gegangen, als ein spitzer Schrei sie alle zusammenschrecken ließ.

„Was war das?" fragte Clara, sie hatte sich wieder zu den Beiden anderen umgedreht und sah sie erschrocken an.

„Ich weiß nicht," sagte Fleur.

„Das wird nichts gewesen sein," meinte Louis leichtfertig, „Ein Kind das gestürzt ist."

Clara schüttelte den Kopf,

„Das war kein Kind."

Erneut schrie jemand?

„Was ist da los?" fragte Fleur.

Der Lärm wurde lauter, es waren keine vereinzelten Schreie mehr, sondern die Rufe einer verängstigten Masse. Langsam schien sich die Panik auszubreiten, auch auf der Straße, auf der sich die drei Schüler momentan befanden, begannen die Leute nervös zu werden.

„Los," sagte Clara, „lasst uns verschwinden!"

---------------------------------------

„Kommt mir vor wie ein verdammtes Déjà vu," murmelte Bill Weasley, während er seinen Blick über die Straße schweifen ließ um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen.

Schätzungsweise dreißig Todesser, etwa zwanzig französische Auroren und fünfzehn weitere englische, das war machbar, in jedem Fall.

„Warum Déjà vu?" fragte Sirius.

„Hogsmeade 1986, du erinnerst dich ?" fragte er.

„Verdammt du hast recht, nur geht es diesmal um Beauxbateons Schüler.

„Jep, also los geht's."

Die englischen Auroren stürzten sich in den üblichen zweier Teams ins Kampfgetümmel. Für Bill bedeutete dies, dass er Sirius als Partner hatte, das war so üblich, die älteren Auroren gemeinsam mit den jüngeren, die noch nicht lange mit der Ausbildung fertig waren. Mit Sirius hatte Bill dadurch einen Ausgezeichneten Partner erwischt.

Dies erwies sich auch in einem Duell, dass kurz darauf zwischen ihnen und zwei Todessern entbrannte. Während einer der Todesser sie mit einem Hagel Todesflüche eindeckte, versuchte der andere sie zu schocken. Das komplizierte war, den Todesflüchen auszuweichen und gleichzeitig Schockzauber zu blocken. Bill warf sich flach zu Boden, um einem der Todesflüche auszuweichen, beschwor gleichzeitig einen Schutzschild, der Sirius vor einem Schockzauber zu schützen, den dieser nicht gesehen hatte.

Sirius wirbelte herum und riss Bill wieder auf die Beine, was diesem das Leben rettete, nur den Bruchteil einer Sekunde später schlug ein grüner Lichtblitz im Boden ein, wo Bill noch eben gelegen hatte.

Das Duell ging weiter, Bill wich einem Todesfluch aus, feuerte zurück wich einem Schocker aus. Gleich darauf musste er fast einen halben Meter hoch springen um einem weiteren Todesfluch zu entgehen. Endlich gelang es Sirius einen der Todesser mit einem Schockzauber auszuschalten, der zweite war danach ein Kinderspiel.

„Du dahin ich helf denen da drüben," wies Sirius Bill an.

Bill erkannte sofort, was Sirius meinte, ein Todesser bedrohte drei Schüler, er lief los, während Sirius zwei Auroren zur Hilfe eilte, die Probleme mit einer größeren Gruppe Todesser zu haben schienen.

„Ihr drei glaubt wohl, eure Zauberstäbe würden euch jetzt noch helfen, was?" höhnte der Todesser.

Bill erkannte die Stimme, und er verband mit ihr nicht gerade sehr angenehme Erinnerungen.

„Alberne kleine Schüler..."

„Ich kann mich erinnern, dass ein alberner kleiner Schüler und seine alberne Idee dich mal in gewaltige Schwierigkeiten gebracht hat!" rief Bill mit scharfer Stimme.

Der Todesser wirbelte herum.

„Man macht nicht zwei Mal den gleichen Fehler," sagte der Todesser, „und das du damals in Hogsmead entkommen bist, wird dich heute nicht retten."

Bill schoss einen Schockzauber auf den Todesser, der auf der Stelle blockte um dann zurück zu feuern. Bill sprang zur Seite.

„Stupor!"

Der rote Blitz verfehlte den Todesser nur knapp.

„Avada Kedavra."

Bill warf sich zur Seite um dem Fluch zu entgehen, feuerte gleichzeitig einen Lähmfluch in die Richtung des Todessers. Dem wich dieser nur spöttisch lachend aus. Ein Fluch streifte Bills Arm und hinterließ einen sehr unschönen Schnitt. Bill fluchte, scheiße, das tat übelst weh. Der Todesser lachte.

Bill wollte es einfach nicht gelingen seinen Arm zu heben, warum musste dieser Fluch ausgerechnet seinen rechten Arm streifen? Scheinbar fand der Todesser es lustig ihm Schmerzen zu zufügen, denn ein Fluch der gleichen Sorte streifte nun auch sein Bein. Bill ging in die Knie, Blut floss aus der Wunde an seinem Bein und bildete eine kleine Pfütze neben ihm. Er stöhnte auf vor Schmerzen.

„Ich hab dich gewarnt," sagte der Todesser spöttisch,

„Avada Kedavra"

Mit letzter Willenskraft riss Bill seinen Zauberstab hoch und brüllte

„Stupor!"

Bill stürzte Endgültig zu Boden, was ihn vor dem Todesfluch rettete, während sein Schockzauber den überraschten Todesser in die Brust traf. Vor Bills Augen tanzten kleine Sterne, sowohl sein Arm als auch sein Bein schmerzten und er hatte das Gefühl jeden Moment sterben zu müssen.

„Verdammter Bastard," murmelte er.

Das Gesicht eines Mädchens erschien über ihm. Lange silbrig-blonde Haare umrahmten ihr Gesicht und sie sah ihn aus großen blauen Augen besorgt an. Vielleicht ein Engel? Doch dann begann das Mädchen zu reden und zumindest eins erkannte Bill dadurch, sie war kein Engel, denn Engel sprachen mit Sicherheit kein Französisch, oder doch? Nein eher nicht.

Das bedeutete dann wohl, dass er noch lebte, zumindest das war positiv. Außerdem verlieh ihm die Erkenntnis, dass er wohl mit dem Leben davongekommen war, ungeahnte Kräfte und es gelang ihm, sich mit zusammengebissenen Zähnen aufzusetzen.

„Fuck," murmelte er leise, das tat wirklich weh.

Glücklicherweise hatte er im Erste-Hilfe-Training zumindest einigermaßen aufgepasst und bekam einen Blutung stoppenden Zauber und einen schmerzlindernden Zauber so gerade noch hin. Das blonde Mädchen redete immer noch auf ihn ein, allerdings waren Bills Französisch-Kenntnisse eher begrenzt und er verstand absolut gar nichts. Nun ja, zumindest bekam er

„Sprichst du englisch" noch hin.

„Parlez vous anglais?" fragte er.

„Oui, äh isch meine ja, on peut, ääh ein bisschen."

„Gut, ihr drei solltet einfach mitkommen," sagte Bill.

„Sind sie denn sischer, dass sie schon laufen können?" fragte das Mädchen.

„Passt schon," murmelte Bill und er schaffte es tatsächlich aufzustehen.

„Wirklisch?" fragte das Mädchen.

„Ja, ich hab schon schlimmeres überlebt, denke ich."

Sie winkte ihren Beiden Freunden zu, die scheinbar nicht so viel Englisch verstanden wie sie. In diesem Moment kam Sirius zu ihm geeilt.

„Verdammt, dich kann man auch nicht allein lassen, wie?" fragte Sirius.

Er sah Bills Bein an.

„Sieht übel aus."

„Halb so schlimm."

„Spiel nicht den Helden, du gehörst ins Mungo, am besten sofort."

„Halb so schlimm," wiederholte Bill.

Sirius schnaubte, „Verdammter Sturkopf."

„Hab ich von meinem Partner."

„Idiot."

„Danke."

„Sind noch Todesser übrig?"

„Nein Lily hat gerade den letzten erledigt, der dumm genug war nicht abzuhauen."

„Tja und ich hab einen alten Bekannten wiedergetroffen," sagte Bill und deutete auf den Todesser, der am Boden lag.

„Wer ist das?" fragte Sirius mit gerunzelter Stirn.

„Einer von denen, die 1986 die Schüler entführt haben."

„Einer von den Mistkerlen, wegen denen hatten wir verdammten ärger."

„Ist das nicht bei Todessern im allgemeinen so?" fragte Bill.

„Auch wahr. Los komm, bringen wir die drei zu den restlichen Schülern," sagte Sirius.

Bill nickte.

„Kannst du überhaupt laufen?"

„Ja, geht schon."

Nach wenigen Metern wäre er beinahe wieder eingeknickt, wenn Sirius ihn nicht gehalten hätte.

„So viel dazu," stellte Sirius trocken fest.

Wenig später lieferten Sirius und Bill die drei Schüler endlich bei den anderen Schülern ab.

„Danke," sagte das blonde Mädchen, „wenn sie uns nischt ge'olfen ätten wären wir vielleischt getötet worden."

Bill zuckte lässig die Schultern,

„Ist mein Job," meinte er nur.

Aber irgendwie fühlte er sich doch ein bisschen wie ein Held.

---------------------------------------

„Meinst du, dieser Angriff wird irgendetwas ändern?" fragte Sirius.

„Keine Ahnung," sagte James.

„Hoffentlich. Die Franzosen haben Voldemort bislang immer als unser eigenes Problem gesehen, dieser Angriff öffnet ihnen hoffentlich die Augen."

„Es gab etliche Tote und Verletzte. Viele Schüler, das löst natürlich in der Gesellschaft die größte Empörung aus."

„Ein Déjà vu, wie Bill schon gesagt hat," murmelte Sirius, „wie Hogsmeade, 1986."

James nickte.

„Der französische Minister hat Fudge Vorwürfe gemacht, er hätte uns nicht schnell genug alarmiert."

Sirius schnaubte wütend, „Wären wir nicht aufgetaucht, wären die Verluste um einiges höher ausgefallen."

„Jep, und wenn diese Idioten uns mal ein bisschen unterstützt hätten, dann wäre Voldemort möglicherweise niemals so weit gegangen, hoffentlich begreifen die Schwachköpfe das und vielleicht auch noch ein paar andere."

Sirius nickte, „Er wird immer mächtiger."

James nickte und sein Blick fiel auf ein Photo, das auf seinem Schreibtisch stand. Darauf waren Harry, Lucy, Lily und er. Er starrte auf Harrys Gesicht, fröhlich lachend. Er hatte sich immer gewünscht, seine Kinder vor dem Krieg zu beschützen, er hatte nie gewollt, dass sie jemals kämpfen mussten.

Doch so wie es aussah, würde Harry der sein, von dem letzten Endes alles abhing. James schauderte bei dem Gedanken, dass sein kleiner Junge eines Tages den schrecklichsten Schwarzmagier aller Zeiten besiegen sollte.

---------------------------------------

Am nächsten Morgen lautete die Schlagzeile im Tagespropheten:

Sie-wissen-schon-wer geht immer weiter, der Schatten des Krieges fällt jetzt auch auf Frankreich"

Der Artikel stammte von Rita Kimmkorn und so wunderte es James nicht weiter, dass sie aufs übelste über Auroren und Ministerium herzog. Dennoch, in einem hatte sie recht, dachte James während er sich müde das Gesicht rieb, dieser Krieg konnte nicht so weiter gehen. Voldemort würde seine Macht immer weiter ausdehnen.

Erst England, dann Frankreich und dann? Europa? Amerika? Wenn der Wiederstand nicht wuchs, dann würde es früher oder später um die gesamte Zaubererschaft gehen.

Wenn Voldemort die Weltmacht an sich riss, dann würde dies den Tod aller Muggel oder Muggelgeborenen bedeuten. Es würde nur noch Reinblüter geben, oder welche, die sich als Reinblüter ausgaben, schließlich war Voldemort selbst in Wirklichkeit ein Halbblut.

„Wir müssen den verdammten Mistkerl stoppen," sagte James sich selbst, „Endgültig."

Und gleichzeitig wurde ihm bewusst, dass es nur eine Person gab, die die Macht dazu in sich barg.

---------------------------------------

AN: So und das war also das erste neue Chap nach Weihnachten. Und was haltet ihr davon? War es gut oder hab ich meine Schreibkünste im letzten Jahr zurückgelassen???

Übrigens ein frohes neues Jahr an euch alle, auch wenn es schon etwas spät ist, um das zu wünschen. Also, ich hoffe euch allen gefällt die Story immer noch und ihr geizt nicht mit Reviews.

Bye

Sanny