Disclaimer: Siehe erstes Kapitel.

A/N: Boing, Überraaaaaschung! Der Osterhase war da und hat ein neues Kapitel mitgebracht. °g° Und jetzt raschelt nicht allzu laut mit dem Geschenkpapier, damit ihr die anderen nicht beim Lesen stört. :o) Ich wünsche euch noch wunderschöne Rest-Ostern; passt gut auf euch auf.

Das folgende Kapitel ist TheSnitch gewidmet, weil sie auf die grandiose Idee gekommen ist mir einen Hauselfen zu schenken. Das brauchte ich! Ich habe viel mehr Zeit durch seine Hilfe, ich hoffe, es kommt nicht irgendein Hirni auf die Idee ihn zu befreien. °ggg°

Jetzt aber loooos, Hermine und Snape warten auf euch ... :o)

(Weitere A/Ns und Antworten auf die Reviews findet ihr ganz unten.)


Offenbarungen

Von Thea Potter

Kapitel 37

Hermine erreichte ihren Zielort mit geschlossenen Augen und zusammen gebissenen Zähnen. Sie vertrug das Reisen mit Portschlüsseln nicht besonders gut. Das grässliche Ziehen im Bauchnabel war dabei nicht das eigentliche Problem; sogar die Übelkeit hätte sie wegstecken können. Aber sie hasste es, in diesem unerfreulichen Zustand auch noch an einem ihr unbekannten Ort zu landen. Sie wusste, dass diese Angst ziemlich muggelig und in der Regel auch unbegründet war, aber wer konnte ihr denn garantieren, dass sie nicht im Wasser landete? Oder in einem Drahtzaun? Oder im Rachen eines Ungeheuers? Oder … nun ja, wo auch immer.

Aber da, wo der Portschlüssel sie hinschleuderte, war kein Ungeheuer. Sie lag auf kühlem Boden und spürte Grashalme zwischen ihren Fingern. Als sie sich aufrappelte, bemerkte sie, wie warm es war. Okay, warm war wohl übertrieben, aber es war keine einzige Schneeflocke weit und breit zu sehen, die Sonne schien, und es war über Null. Also fast Sommer, gewissermaßen. Ein leichter Wind fegte über die Hügel, die abrupt endeten und die Sicht auf das Meer frei gaben.

Das Meer. Hermine atmete die Luft der offenen See und schloss erneut die Augen, diesmal voller Glücksgefühle.

Sie wurden schnell durch ein undeutliches Gefühl der Beklemmung ersetzt, als ihr wieder klar wurde, warum sie hier war. Intuitiv war ihr bewusst, dass Snape auf sie wartete. Dass er sie brauchte, irgendwie ... Nein, sie konnte sich dieses Gefühl nicht erklären, aber sie nahm sich vor, sich an die Anweisungen zu halten, die er in seinem Brief so liebevoll zusammengefasst hatte.

Ahhhh. Wenn sie an diesen Brief dachte, ärgerte sie sich so sehr über diesen nüchternen befehlenden Tonfall, dass es ihr wirklich schwer fiel, diese Gefühle zu ignorieren und einfach das zu tun, was er von ihr wollte.

Sei nicht so bockig, Hermine. Werd erwachsen.

Der Gedanke war ernüchternd. Aber er half. Er half ihr wirklich.

Sie musste nicht lange nach dem Haus suchen, das sie betreten sollte. Sie stand nur etwa fünfzig Meter vom Eingang entfernt. Es war ein windschiefes, völlig schwarzes Häuschen mit einigen Giebeln und Verzierungen und einem Spitzturm. Der Schnitt des Gebäudes war ungewöhnlich, Hermine zählte fünf Ecken. Sie lächelte unbewusst, während sie das Haus betrachtete. Es war perfekt, dachte sie; es machte einen verspielten und gleichzeitig fast bedrohlichen Eindruck.

Sie hätte es auch ohne Snapes Anweisungen betreten wollen.

Vor der Tür stehend bekam sie kurzfristig feuchte Hände vor Aufregung, weil sie plötzlich Angst hatte, dass sie die Tür nicht würde öffnen können. Herrje, das Leben ohne Zauberstab war nicht zu ertragen. Aber dann war die Sorge doch unbegründet; sie drückte die Klinke herunter und die Tür schwang weit auf.

Das erste, was sie sah, waren die Bilder an den Wänden, links und rechts je eines. Ihr Blick fiel sofort darauf, weil die abgebildeten Personen erschraken und panisch aus den Bilderrahmen verschwanden. Sehr gesellige Leute, dachte Hermine stirnrunzelnd.

Wer ist das wohl? Sind es Bilder von ihm, von seiner Familie?

Sie wusste nicht, was sie so sicher machte, aber sie war felsenfest davon überzeugt, dass dies hier Snapes Haus war. Gut, es wies einiges darauf hin. Das Innere machte auf den ersten Blick einen nüchternen, fast düsteren Eindruck. Graue Wände, dunkler alter Holzfußboden. Und es war offensichtlich ein vernachlässigtes Anwesen, ein Ort, an dem seit Monaten niemand gewesen war. Spinnen rannten über die Dielen, ihre Netze waren überall; eine beachtliche Staubschicht bedeckte den Boden.

Es war so viel Staub, dass deutlich Fußabdrücke zu sehen waren.

Hermine starrte auf die Fußspuren, die eine Spur vom Eingang den ganzen Flur entlang hinterließen. Sie endeten im Halbdunkel. Es war ihr ja auch schon vorher klar, aber die plötzliche Gewissheit, dass sie Snape gleich gegenüber stehen würde, schnürte ihr die Kehle zu. Sie hatte nicht die leiseste Ahnung, wie sie sich ihm gegenüber verhalten sollte. Wie würden sie nach dem vergangenen Abend mit all seinen Geständnissen einander begegnen?

Denk an etwas anderes.

Sie beschloss systematisch vorzugehen. Schritt für Schritt. Sie würde ihn nicht enttäuschen, beschloss sie – sie würde ihm zeigen, dass sie in der Lage war genau das zu tun, was er von ihr erwartete. Und vielleicht wäre er ja sogar überrascht, dass sie sich überhaupt an seine Anweisungen halten würde.

Sie selbst war jedenfalls jetzt schon überrascht, stellte sie mit einem inneren Lächeln fest.

'In dem Haus geht vom Flur gleich links ein Badezimmer ab.'

Das Badezimmer war leicht zu finden: Die Tür stand sperrangelweit offen. Hermine spazierte guten Mutes hinein – und hielt entsetzt inne. Ihr Herz blieb vorübergehend stehen, als sie sah, in welchem Zustand sich der Raum befand.

Aus dem Schrank hinter der Tür waren sämtliche Schubladen herausgerissen. Sie sah noch einmal hin; leider änderte es nichts an der Katastrophe, das sich vor ihr ausbreitete. Der Inhalt der Schubladen lag über den gekachelten Boden verstreut; auch Papier, aber vor allem Flaschen lagen in einem einzigen Chaos da. Einige der Flaschen waren sogar zerbrochen, und ihre Inhalte vermischten sich auf dem Steinfußboden.

Ihr brach im wahrsten Sinne des Wortes der Schweiß aus.

Scheiße. Scheiße.

Hermine legte die Hände auf die Augen. Ich seh nichts, dann ist es auch nicht wahr. Sie hätte fast gelacht. Es passierte eine Katastrophe nach der nächsten. Nichts lief glatt, gar nichts. Sie hatte plötzlich eine Heidenangst, dass Snape ihr die Schuld für diese Katastrophe geben würde. Noch etwas, was sie vermasselt hätte, seiner Meinung nach.

'Dort finden Sie in der unteren Schublade des Schrankes hinter der Tür einen hellblaue Glaskolben mit einem weißen Schild.'

Hermine stolperte in den Raum, ohne zu wissen, was sie jetzt tun sollte. Was für ein Desaster! Es hätte ihr durchaus geholfen, wenn auf einem Schild gestanden hätte: „Diese Flasche wurde bis eben gerade in der unteren Schublade aufbewahrt." Faktisch lagen, sie zählte nach, insgesamt sieben hellblaue Kolben mit weißen Schildern auf dem Boden.

Oh nein. Genau genommen acht. Der achte war zerbrochen.

Toll. Einfach toll.

Sie überlegte fieberhaft, mit welcher Methode es ihr möglich wäre den Inhalt irgendwie vom Boden abzukriegen, als eine schwarze Katze auftauchte und lautlos in den Raum hineinschlich. Hermine liebte Katzen, und auch in diesem Fall lenkte die bloße Existenz des Tieres sie kurzfristig von ihrem Problem ab. Es war faszinierend, mit welch unbeschreiblicher Grazie und Gelassenheit dieses Fellwesen durch das Chaos stolzierte. Dann begann die Katze jedoch die ausgelaufenen Flüssigkeiten zu beschnüffeln. Und schließlich entschloss sie sich zu Hermines Entsetzen hier und dort die Flüssigkeiten aufzulecken.

Katze, nimm die Schnauze von der Flüssigkeit neben den blauen Scherben, verdammt!

Zu spät.

Hermine atmete zitternd aus. Sie betete, dass dies nicht der besagte Inhalt war. Da war nichts mehr zu retten.

'Sie nehmen ihn und schütten dessen Inhalt in ein Whiskyglas. Whiskygläser stehen in der Vitrine im Wohnzimmer, das Wohnzimmer ist der letzte Raum, wenn Sie den Flur zuende gehen.'

Die Katze verschwand wieder – mit einer Seelenruhe, die Hermine ihr fast übel nahm. Sie zwang sich zur Ruhe. Sie musste das durchstehen. Nach und nach sammelte sie alle unzerbrochenen hellblauen Fläschchen vom Boden ein und steckte sie in die Taschen ihres Umhangs, ohne zu wissen, für welche sie sich entscheiden sollte. Aber Snape würde ihr helfen.

Er würde doch, oder?

Sie verließ den Raum und ließ damit auch das Gefühl hinter sich, diesem Desaster hilflos ausgeliefert zu sein. Sie ging den Flur weiter, an dessen Ende eine Tür offen stand. Ein Teil ihres Bewusstseins bemerkte die Bücherregale, aber der Großteil ihrer Aufmerksamkeit war schon belegt; sie wusste, dass Snape hier war.

Aber wo?

Während sie noch suchte, hörte sie ein leises Klirren von irgendwoher. Snape selbst war nirgends zu sehen. Ihr Blick hetzte durch den Raum, nichts. Er saß nicht auf der Couch oder in einem der Sessel, stand nicht am Fenster ...

Und dann folgte sie dem Klirrgeräusch und wurde endlich fündig. Weiter hinten kauerte ein zusammengesunkenes Bündel Mensch auf dem kalten Steinboden. Vor ihm bedeckten Papierfetzen den Boden, und weiter hinten lagen Scherben herum. Snape lehnte mit dem Rücken an der Wand. Seine voluminöse schwarze Robe lag auf und um ihm herum wie ein schwarzes Trauertuch. Er saß mit angezogenen Beinen da; sein Kinn ruhte auf seinen Knien. Er hatte ein leeres Whiskyglas in der Hand und spielte damit abwesend herum, er ließ es über den Boden rollen und drehte es wie einen Kreisel. Es fiel ihr schwer, ihren Blick von seinen blassen, schlanken Händen abzuwenden; seine Augen und seinen Gesichtsausdruck konnte sie sowieso nicht sehen.

„Professor", sprach sie Snape zögerlich an und ärgerte sich über ihre schwankende Stimme.

Er reagierte nicht und unterbrach auch nicht seine Tätigkeit. Als Hermine näher kam, bemerkte sie, dass er außergewöhnlich bleich und seine Atmung flach war, und eine heiße Welle von Sorge und Mitgefühl erfasste sie.

„Professor ... bitte, hören Sie mich?"

Er ließ den Kopf noch weiter sinken und schob das Glas zur Seite. „Aaah ... Misssss Granger."

Sie konnte ihn kaum verstehen; er murmelte in seine Kleidung hinein und sah sie nicht an. Seine dünnen schwarzen Haare verbargen sein Gesicht; er sagte noch etwas, aber sie verstand ihn nicht. Seine Stimme, rau und noch tiefer als sonst, ließ ihr Inneres vibrieren und verursachte eine entnervende Mischung aus Mitgefühl, Sorge und erotischer Anziehung bei ihr. Eine fast vergessene Ameisenkolonne in ihrem Magen wurde aus dem Tiefschlaf gerissen und nahm zu einem sehr unpassenden Zeitpunkt ihren Dienst wieder auf.

„Was ist denn mit Ihnen?" fragte sie hilflos. „Ist ... ist irgendetwas schief gelaufen?"

„Hmmm ... n-nein ... es war wunnerbar", murmelte er. „All- alles in besser Ornung."

Nein, es war nicht alles in Ordnung. Snape klang todmüde ... und eindeutig betrunken.

Och nö, bitte. Das nicht auch noch.

Hermine drehte ihm den Rücken zu, atmete tief durch und überlegte, was zur Hölle sie jetzt tun sollte. In den vergangenen Tagen hatte sie so einige Facetten ihres Tränkelehrers kennengelernt, und alle waren für sie mehr oder weniger schwierig zu händeln gewesen. Aber ein betrunkener Tränkemeister überforderte sie vollends.

Der einzige Vorteil, den sie erkennen konnte, war, dass er in diesem Zustand sicher nicht mehr wusste, was sie ihm alles gestanden hatte. Trotzdem wusste sie nicht, ob sie ihrer Sorge oder nicht doch eher ihrem Ärger Raum geben sollte. Sie hatten doch eine Aufgabe vor sich, sie mussten zu Madam Malfoy!

Ob ihm das wohl klar war, im Augenblick? Wohl weniger. Ein kurzer Seitenblick zeigte, dass er auf dem Boden kauerte und eine neue Beschäftigung gefunden hatte; mit Daumen und Mittelfinger schnipste er die Papierfetzen über den Holzfußboden und versuchte offenbar, mit dem nächsten Schnipsel den letzten zu treffen. Hermine verdrehte die Augen. Wie sollte sie mit diesem zum Kindskopf mutierten Mann zusammen apparieren? Sie war noch nie mit jemandem zusammen appariert, der betrunken war. Das ging einfach nicht. Wenn sie beim Apparieren jemanden mitnahm, musste der andere einigermaßen bei Sinnen sein, sonst traute sie sich das nicht zu.

Sie fragte sich plötzlich, weshalb er überhaupt solches Vertrauen in ihre Apparierkünste hatte. Ihr Gesicht verdüsterte sich, als ihr klar wurde, welche Antwort am wahrscheinlichsten war.

... Eintrag vom 5.10.xx: Ich habs geschafft! Ich kann mit einer zusätzlichen Person apparieren! Wir waren in Hogsmeade und haben es geübt, ich bin die einzige, die es geschafft hat mit Ron bis zum nächsten Dorf zu apparieren. Malfoy ist jetzt auch soweit, dass er jemanden mitnehmen kann, er ist zusammen mit Parkinson appariert – aber immer nur ein paar Meter weit. Sah einfach lächerlich aus. ...

Hermine seufzte. Zurück zum Geschäftlichen, dachte sie. Also. Er hatte sie angewiesen ihm einen Trank zu geben. Was nun?

In Ermangelung besserer Ideen nahm sie die Flaschen aus ihrer Tasche und studierte die Beschriftungen, um sich selbst gegenüber einen beschäftigten Eindruck zu machen.

megrim dilution

recollection block

stimulanto

crapulencus concludis

Sie stutzte und sah zu Snape herüber, der immer noch hingebungsvoll mit seinen Schnipseln beschäftigt war. Zwischendurch strich er immer wieder abwesend seine schwarzen Haare nach hinten, die ihm bei diesem Spiel beständig ins Gesicht fielen. Hermine musste lächeln, während sie ihn beobachtete, und konzentrierte sich dann wieder auf den Gegenstand in ihrer Hand.

Sie las die Flaschenbeschriftung noch einmal.

Crapulencus Concludis ...

Das kenne ich!

Das war ein schnell wirkendes Mittel gegen Alkohol! Sie hatte in einem Buch über medizinische Tränke darüber gelesen. Es wurde verwendet um Rauschzustände und deren Nachwirkungen abrupt zu beenden ... Das war es.

Hermine hatte keine Gelegenheit, sich über ihre Erkenntnis zu freuen; der Gedanke kam ihr dazwischen, was sie daraus zu schlussfolgern hatte. Das musste doch bedeuten, dass Snape vorher gewusst hatte, in welchem Zustand sie ihn finden würde. Das ging nicht in ihren Kopf. Warum nur ließ er es zu, dass sie ihn so sah?

Sie schob den Gedanken daran beiseite. Eins war offensichtlich – er musste nüchern werden, und sie war hier, um ihm dabei zu helfen. Erneut sah sie sich im Raum um und fand die von Snape beschriebene Vitrine. Dann entnahm sie eins der Gläser und zählte exakt fünf Tropfen ab.

Das Abzählen und das gleichzeitige Wissen von Snape hinter ihr brachte eine unangenehme Erinnerung hervor, und sie hielt gedankenverloren inne.

Verdammter Mist. Ich habe ihn erst vor Kurzem vergiftet. Was, wenn er es nicht trinken will? Wie weit geht wohl sein Vertrauen in mich?

Verzweifelt starrte sie ins Leere, bis ihr eine vage Idee kam. Sie prüfte die Etiketten der Flaschen mit verschiedenen Alkoholika und entschied sich schließlich für eine Flasche Macallan. Behutsam öffnete sie die Flasche und roch vorsichtig an dem teuren Whisky, bevor sie ein bisschen davon in das Glas schüttete, in dem schon die fünf Tropfen Crapulencus Concludis waren.

Wunderschöne Farbe. Grauenhafter Geschmack. Keine Ahnung, wie man das runterkriegen soll.

Dann ging sie zu Snape zurück und setzte sich neben ihn auf den Fußboden. Sie sah ihn nicht an, machte aber einiges Getrampel, damit er merkte, dass sie da war, und ließ ihre Fingernägel laut gegen das Glas klimpern. Spätestens damit erregte sie wie gewünscht Snapes Aufmerksamkeit. Er ließ von den Schnipseln ab, legte den Kopf schief und sah an seiner großen Nase entlang erst Hermine, dann das Whiskyglas in ihrer Hand an.

Sie führte das Glas an die Lippen und -

„Aaah", machte der Mann neben ihr erfreut. „G-gude Idee."

Ohne weitere Worte entriss er ihr das Glas; der Inhalt war schneller in seinem Rachen verschwunden, als Hermine sich zu ihm hinwenden konnte.

Mann, du bist wirklich berechenbar, wenn du betrunken bist.

Crapulencus Concludis stellte sich als umgehend wirkendes Mittel heraus. Der Effekt trat so schnell ein, dass man zusehen konnte. Snape zog ein Gesicht, das Hermine sagte, dass die fünf Tropfen den Whiskygeschmack zunichte gemacht hatten. Zehn Sekunden später schloss er die Augen.

„Oh nein", murmelte er.

„Doch", erwiderte Hermine leise. Sie fühlte mit ihm. Bislang hatte sie erst einmal einen Trank zu sich genommen, der sie schlagartig nüchtern gemacht hatte. Das war kein gutes Gefühl, wirklich nicht.

Mit angehaltenem Atem beobachtete sie Snapes Reaktionen. Sie fand, dass er es nicht sehr gut aufnahm. Er sank in sich zusammen und vergrub das Gesicht in den Händen.

„Nein", wiederholte er. „Nein."

Er klang gequält und todmüde. Ihr Inneres krampfte sich zusammen vor Sorge um ihn. Sie machte eine Bewegung auf ihn zu; es war erstaunlich mit anzusehen, wie schnell er auf den Beinen war um ihr auszuweichen. Er wankte ein wenig, stabilisierte sich dann leidlich und ging zu einem der Sessel hinüber. Dort ließ er sich hineinfallen und senkte den Kopf.

Und sie hatte gedacht, dass mit dem Trank sein Problem behoben war ... Da hatte sie wohl falsch gedacht. Er sah nicht so aus, als würde er irgendwohin gehen wollen.

Zögerlichen Schrittes ging sie zu ihm und setzte sich auf die Lehne des Sessels, der neben seinem stand.

„Professor", sagte sie leise.

Er schlang die Arme abwehrend um seinen Oberkörper und drehte sich weg; sie hatte den Eindruck, dass er nicht wollte, dass sie in sein Gesicht sah. Ihre Besorgnis wuchs. Was war nur los mit ihm? Er wirkte so ... so offen. Oder nein, eigentlich wirkte er verschlossener als je zuvor, aber zugleich unsicher und verletzlich, und das war nicht gut. Seine gewohnte überlegene und unterkühlte Aura war wie fortgewischt; vor ihr saß einfach ein dünner, leichenblasser Mann, dem es offensichtlich miserabel ging.

„Professor", wiederholte sie sanft. „Ich wünschte, ich könnte Ihnen helfen."

Keine Reaktion.

„Was ... was ist denn nur passiert?"

Er schüttelte den Kopf. Hermine fluchte innerlich; so kamen sie nicht voran.

Sie stand auf und kniete sich vor seinen Sessel; sie lehnte sich ihm so weit entgegen, dass sie seinen Eigengeruch wahrnahm.

„Severus, bitte", sagte sie und legte so viel Wärme in ihre Stimme wie möglich.

Er hob abrupt den Kopf, und seine Nase stieß beinahe gegen ihre. Seine Nähe und seine schwarzen Augen ließen ihren Magen einige Drehungen machen. Andererseits wurde das erotische Potential der Situation durch seinen gehetzten Blick völlig zunichte macht. Er sah aus wie ein Tier auf der Flucht, das nicht weiß, ob die Hand, die nach ihm greift, es streicheln oder erwürgen will.

„Ich tu Ihnen doch nichts", flüsterte sie.

Sie hielt seinen Blick mit ihrem fest, streckte ohne nachzudenken den Arm nach ihr aus und berührte mit hämmerndem Herzen seine Schulter. Statt sie zurechtzuweisen, schloss er die Augen; seine Lippen bewegten sich, aber sie hörte nichts. Sie riss sich zusammen um nicht dem Impuls nachzugeben und ihn zu umarmen; stattdessen nahm sie die Hand wieder weg.

„ ... Albus ...", hörte sie ihn plötzlich wispern.

„Wie bitte?" fragte sie. „Entschuldigung, Professor, ich habe Sie nicht richtig verstanden."

„Ich muss zu Albus", murmelte er. „Bitte. Ich kann es nicht ..." Er brach ab und begann erneut. „Bring mich ins Schloss zurück. Bitte."

Sie sah ihn erschrocken an. Es war bedenklich, dass er so vertraut mit ihr sprach; noch bedenklicher war, dass er sie um etwas bat. Aber dass er offenbar vergessen hatte, wie vergeblich sein Wunsch im Augenblick war, machte Hermine fast verrückt vor Sorge.

„Ich ... ich kann Sie nicht zum Schulleiter bringen", sagte sie mit belegter Stimme. „Erinnern Sie sich nicht? Professor Dumbledore ist verschwunden."

Snape sah sie direkt an, und in seinen schwarzen Augen war die blanke Panik zu lesen. Hermine zwang sich zur Ruhe und wiederholte ihren letzten Satz. „Es ist so, ich kann's nicht ändern", ergänzte sie. „Außerdem haben wir etwas anderes vor."

Snape blieb eine Weile reglos und starrte ins Nichts; dann sprang er abrupt hoch und rauschte herüber zur Vitrine. Sie beobachtete, wie ein blasser Zeigefinger über die Etiketten der Flaschen strich; als sie sah, dass er eine weitere Whiskyflasche herausholte, sprang sie von der Sessellehne und stürzte ebenfalls zur Vitrine hin.

Unversehens fand sie sich in einem lächerlichen Gerangel mit Snape um diese dumme Flasche wieder. Sie standen voreinander und hatten beide die Flasche mit einer Hand umgriffen. Hermine verstärkte ihren Griff und legte die andere Hand auf Snapes Arm.

„Aufhören", sagte sie. „Das muss aufhören. Geben Sie die Flasche her."

Sein verzweifelter Blick machte ihr zu schaffen, aber sie durfte ihm die Flasche nicht überlassen. Und auch keine andere. Das musste ihm doch klar sein! Aber sein Griff um die Flasche blieb fest, ebenso wie ihrer.

„Lass mich", flüsterte er.

Sie war kurz davor die Nerven zu verlieren, das spürte sie sehr deutlich. „Keine Chance!", fauchte sie. „Gib. Mir. Die. Flasche. Wir haben für diesen Unsinn keine Zeit, wir müssen zu Madam Malfoy."

Er sank merklich in sich zusammen. „Ich will nicht", murmelte er abwesend. „Einmal pro Tag reicht."

Hermine erstarrte und klappte ihren Mund zu; Snape versuchte seinen Vorteil zu nutzen, aber sie hielt die Flasche so fest, dass sie vermutlich gleich zwischen ihnen in tausend Scherben springen würde.

'Einmal pro Tag reicht.'

Und dann hörte Hermine Madam Malfoys Stimme in ihrem Kopf ... „Ich verwende Achate in Reinigungsritualen; sie können negative Energien absorbieren ..." Und sie wusste, warum Snape im Malfoy-Haus gewesen war. Er hatte das Ritual durchgeführt. Das Ritual, das seine Wut absorbiert hatte ... Dieses Ritual, vor dem er sich so sehr gefürchtet hatte. Das, zu dem er eine Alternative gesucht hatte.

Das, zu dem es offenbar keine Alternative gegeben hatte.

Angestrengt versuchte sie, ihre Gedanken zu ordnen und in andere Bahnen zu lenken. Es war wirklich nicht leicht, Snape nicht neugierig anzustarren oder ihm unpassende Fragen zu stellen.

Später. Das muss warten.

„Jetzt gib schon her", nahm sie den Faden wieder auf. Sie hatte die undeutliche Hoffnung, dass es ihn irritierte, wie sie mit ihm sprach, und er dadurch die Flasche losließ.

„Nein ...", erwiderte er lahm. „Ich muss ... Ich muss zu Albus. Er ist -"

„Ja? Er ist was?" unterbrach Hermine ihn und schaute demonstrativ auf die Flasche in ihren Händen. „Ist er vielleicht hier drin? Professor Dumbledore – ein Flaschengeist? Das ist mir ja völlig neu."

Snape sah Hermine verblüfft an, und den Bruchteil einer Sekunde tanzte ein Lächeln in seinem Blick. Der Griff seiner Hand lockerte sich, und sie jubilierte innerlich; sie nahm ihm die Flasche aus der Hand, bevor er es sich anders überlegte, und stellte sie in die Vitrine zurück.

Als sie sich umdrehte, lehnte er mit verschränkten Armen an der Wand und starrte seine Schuhe an. Hermine spürte, wie die Kraft sie verließ. Okay, es ging ihm schlecht, aber was war mit ihr? Nach all den Geständnissen am vorigen Abend hatte sie sich auf ein schwieriges, peinliches Wiedersehen eingestellt, aber dies hier war nun wieder völlig anders, als sie erwartet hatte. Das alles wuchs ihr über den Kopf.

Inzwischen griff sie in solchen Momenten schon ganz automatisch nach ihrem Stein und ließ seine heilende Energie durch sich hindurchfließen. Und dann fiel ihr etwas ein, und sie neigte sich zu Snape herüber und griff ohne zu zögern in seine Umhangtasche. Er reagierte gar nicht. Links war nichts, aber rechts fanden ihre Finger, was sie suchten. Der hellblaue Stein, den Madam Malfoy Snape gegeben hatte, war etwas eckiger als ihrer, stellte sie jetzt fest, als sie mit dem Daumen darüber strich.

Sie versuchte ihm den Stein zu geben, aber er zog die Hand weg.

„Nein, lass das", murmelte er. „Es geht auch so."

Hermine öffnete den Mund, um mit ihm zu streiten, schloss ihn aber wieder. Sie war mit ihm völlig überfordert.

Wenn er den Stein nicht will, dann eben nicht. Vielleicht hat er von magischen Steinen fürs Erste die Nase voll. Kann ich ihm auch nicht verdenken.

„Bitte lass uns – ich meine, lassen Sie uns jetzt aufbrechen", sagte sie schließlich erschöpft. „Wir müssen ... zu Madam Malfoy. Zusammen. Wir müssen da hin, weil ich meinen Zauberstab wiederhaben möchte. Und du woll- ähm, Sie wollten mir dabei helfen, erinnern Sie sich?"

Snape atmete hörbar durch. Er schien sich alle Mühe zu geben sich zusammen zu reißen, aber es war offensichtlich, dass es ihm nicht so recht gelang.

„Wir gehen jetzt", sagte sie und versuchte streng zu klingen. „Sie sind nüchtern, ich kann mit Ihnen zusammen apparieren. Wir kriegen das hin."

Die Zuversicht in ihrer Stimme kam wie von weit her. Sie wunderte sich über sich selbst, aber das hinderte sie nicht daran ihn herausfordernd anzusehen. Er seufzte kaum hörbar. Aber schließlich stieß er sich von der Wand ab und erwiderte ihren Blick mit einem leichten Nicken. Endlich.

Hermine atmete tief durch und bereitete sich mental aufs Apparieren vor. Sie hätte so gern noch mehr von diesem Haus gesehen ... Wer weiß, ob ich noch einmal hier herkomme, dachte sie niedergeschlagen.

Dann nahm sie sich ein Herz und schlang einen Arm um Snapes Taille, wobei sie wieder einmal feststellte, wie dünn dieser Mann war. Sie war erstaunt, als er sich merklich gegen sie lehnte. Sie spürte sogar eine Hand in ihrem Rücken. Seine Haare kitzelten in ihrem Gesicht; verwirrt roch sie seinen Eigenduft und den Whiskygeruch, den er immer noch ausströmte.

Konzentrier dich, oder willst du in mehreren Teilen dort ankommen?

JETZT.

Im nächsten Moment standen Snape und sie wie angeordnet am Ortseingang von Hogsmeade.

Hermine konnte ein leisen triumphalen Ausruf nicht unterdrücken. Snape reagierte nicht darauf, aber sie bemerkte, dass seine Schultern sanken und seine Anspannung nachließ. Langsam löste sie sich von ihm. Er blieb ganz verloren stehen. Sie sah, wie er schluckte; es sah aus, als wolle er einfach wieder davonlaufen.

„Hier entlang, Professor. Und wehe, Sie apparieren irgendwohin."

Seine Antwort war ein miesepetriges Grunzen, das sie unter anderen Bedingungen ziemlich lustig gefunden hätte.

Sie musste wirklich den Impuls unterdrücken, ihn an der Hand zu nehmen. Er tapste neben ihr her, ohne sie anzusehen; sein Blick war starr auf den Boden gerichtet. Hermine beschloss, mehr über dieses Ritual in Erfahrung zu bringen, sobald sie die Gelegenheit dazu haben würde.

Er hatte solche Angst es durchzuführen. Da gibt es irgendeine schlimme Erinnerung an dieses Ritual, ich habs in seinen Augen gesehen ... Warum hat er es nur gemacht? Wir hätten sicher gemeinsam eine andere Lösung gefunden. Aber er wollte ja nicht ...

Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen durch eine Hand, die sich auf ihre Schulter legte. Sie wandte sich Snape zu, der seine Hand sofort wieder wegzog und ihrem Blick auswich; dann stellte sie fest, dass sie das Grundstück des Malfoy-Hauses erreicht hatten.

„Nicht weiter", murmelte er.

Ach ja, sie erinnerte sich. Sie konnten ohne fremde Hilfe das Grundstück nicht gefahrlos betreten. Snape ging noch ein paar Schritte nach vorn und trat kräftig gegen einen der Pfosten am Eingang; wenige Sekunden später hörte sie, wie sich vorn die Tür mit einem Knarren öffnete.

„Granger?"

Das war Malfoys Stimme.

„In der Tat", sagte sie gereizt.

Die Lässigkeit des Jungen verschwand, als er Snape neben ihr entdeckte. „Oh. Professor." Malfoy betrachtete sie und Snape neugierig, das konnte sie genau sehen. Aber sagte nichts und fragte nichts.

Gut für ihn.

Und dann ging sie wieder den langen Flur entlang, und Malfoy blieb wie letztes Mal zurück. Hermine zersprang fast vor Anspannung, aber als die Tür sich öffnete und Madam Malfoy in ihrem schwebenden Sessel erschien, wurde es etwas besser.

„Miss Granger. Schön, Sie wiederzusehen."

Hermine fiel ein Stein vom Herzen – endlich musste sie nicht mehr allein mit Snape fertig werden. Und obwohl die frappierende Ähnlichkeit mit Lucius Malfoy immer noch ein wenig beklemmend war, ließ die ruhige Herzlichkeit dieser Frau diesen kleinen Schönheitsfehler unwichtig erscheinen; ihre Freundlichkeit tat Hermine so gut, dass sie fast in Tränen ausgebrochen wäre.

„Vielen Dank, Madam Malfoy", erwiderte sie mühsam beherrscht und blickte hinunter in die warmen blauen Augen der Frau. „Ich bin sehr froh, dass Sie sich noch einmal Zeit für uns nehmen."

Die alte Dame legte eine Hand auf ihre und lächelte so wissend und beruhigend, dass zumindest ein Teil von Hermines Problemen nicht mehr untragbar erschien.

Wir schaffen das, sprach sie in Gedanken vor sich hin wie ein Mantra. Wir schaffen das.

Madam Malfoy begrüßte auch Snape und bedachte ihn mit einem langen, besorgten Blick. Er nickte ihr nur mechanisch zu und legte in einer Art Warnung den Kopf schief, als sie seinen Arm berühren wollte. Seine Fass-mich-nicht-an-Aura war so stark, dass Hermine extra zur Seite trat, als er an ihr vorbei ging und auf den Tisch zusteuerte, an dem sie bereits vorgestern gesessen hatten.

„Ich bin froh, dass Sie beide hier sind", sagte Madam Malfoy leise zu Hermine gewandt. „Ich hatte schon befürchtet, dass Severus eine Dummheit gemacht hat."

Hermine beschloss, über die Ereignisse in Snapes Haus kein Wort zu verlieren.

„Madam Malfoy ...", sagte sie ebenso leise, sorgsam darauf bedacht, dass Snape sie nicht hörte. „Was um Himmels Willen ist passiert? Hat Professor Snape das, Sie wissen schon, dieses Ritual durchgeführt, das Sie ihm letztes Mal ... angeboten haben?"

„Ja, das hat er", sagte sie mit einem feinen Lächeln.

„Sie haben neulich gesagt, dass es gut für ihn ist", bemerkte Hermine mühsam beherrscht.

„Oh ja, meine Liebe", erwiderte Madam Malfoy ruhig. „Es war gut für ihn. Es ist gut für jeden, es ist ein ganz besonderes Reinigungsritual."

„Aber es geht ihm schlecht!" platzte Hermine heraus. „Es ist nicht mit anzusehen! Warum ist das denn so, wenn es gut für ihn ist?" Da war ein Hauch Ungeduld in ihrer Stimme, sogar ein wenig Vorwurf, vielleicht.

Madam Malfoy schenkte ihr einen lange, ernsten Blick. „Ich weiß, dass es ... schwierig für ihn ist", sagte sie langsam. „Und ich gebe zu, ich habe die Wirkung bei Severus unterschätzt. Es ist so lange her."

Hermine öffnete erneut den Mund um weitere Fragen zu stellen, aber Madam Malfoy schenkte ihr nur ein trauriges Lächeln und schwebte sodann mit ihrem Sessel davon zum Tisch.

„Miss Granger, Sie sitzen hier", wies sie Hermine ihren Platz zu. „Und du, setz dich dorthin, Severus."

Er tat wie ihm geheißen und saß dann stocksteif da, sein Gesicht unbewegt und verschlossen.

Unweit des Tisches entdeckte Hermine einen großen Achat, der auf dem Boden stand. Sie kannte den Stein vom letzten Besuch, aber dieser hier hatte seine Schönheit verloren; die Schattierungen seiner feinen Schichten waren verschwunden, er sah einfach nur tiefgrau aus, wie ein Schlechtwetterhimmel in der Dämmerung. Sie schauderte bei dem Gedanken daran, welche Gefühle im Einzelnen der Stein absorbiert hatte.

Auch kein schöner Job. Armer Stein.

„Legt eure Hände auf den Tisch." Madam Malfoys helle Stimme forderte Hermines Konzentration ein.

Ah, diesmal kein Tee und keine Kekse. Schade, Severus könnte sie gebrauchen.

Hermine sah, wie Snape seine schlanken Hände auf den Tisch legte. Sie tat es ihm gleich. Es war unmöglich, sein Händezittern nicht zu bemerken.

Und dann begann es erneut.

t.b.c.


A/N:

Argh. Armer Snape. Und ich glaube, Hermine braucht demnächst mal das magische Äquivalent zu Herztabletten. Soviel Stress ist auch für ein junges Herz zuviel, irgendwann. ;)

So, und jetzt alle: 1) Daumen drücken. 2) Alle Alkoholika in Sicherheit bringen, damit Snape sie nicht findet. °g° 3) Review schreiben. Ihr könnt mich alternativ auch mit einem Osterei bewerfen, wenn ihr eins übrig habt. Aber werft nicht zu doll, sonst geht es noch kaputt. °gg°

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Liebe ReviewerInnen, ihr wart mal wieder ganz zauberhaft. Ich bin immer wieder ganz verdattert, dass ihr euch so sehr über Updates freut und bei den Kapiteln so mitfiebert. Und mir fiel kein besserer Dank ein, als – naja, als weiterzuschreiben. Ihr seid die Besten.

Bei einigen Reviews ist ja immer keine eMail-Adresse dabei, und ich antworte wie immer hier:

Snapelove14: Herzlich willkommen (°willkommensblümchen streu°) und vielen Dank für dein Lob! Freut mich, dass du kein Happy End brauchst. °g°

susanna: VIELEN Dank für dein liebes Review, ich freue mich sehr über so nette Sätze. :) Und schön, dass du die Massenproduktion von Fragezeichen erfreulich findest, mir machen sie ja allmählich selbst zu schaffen. °ggg° Liebe Grüße!

Yasira: Danke! Auch für dich gibt's Willkommensblümchen. :) Freut mich sehr, Lachen ist gut für die Welt. :P Und ich hatte auch schon statt „Drama" die Kategorie „Humor" eingestellt, aber dann überlegt, dass das Drama deutlich überwiegt. °g°

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