Kapitel 37

Bill kam nach draußen zur Hollywoodschaukel und sagte Draco und Hermine, dass sie alle eine Überraschung für sie hatten. Neugierig ging das Paar ins Haus. Draco hatte Hermines Hand ein wenig zu fest umfasst und Hermine biss sich auf die Unterlippe. Die Familie hatte bereits so viel für sie getan, was konnte noch kommen?

Was auch immer sie erwartet hatte, es war nicht das vor ihnen. Draco stand mit leicht offenem Mund und großen Augen geschockt da. Hermine klatschte in ihre Hände und hüpfte aufgeregt auf und ab. Da auf dem Kamin, neben den anderen Familienportraits, von Bills und Fleurs Heirat, der Abschlussfeier jedes Weasley-Kindes, den ersten Schritten von Baby Victoire und Harrys und Ginnys Hochzeit, stand ein Bild von Hermine und Draco an ihrem Hochzeitstag, als sie Hand in Hand aus der Kapelle gekommen waren. Ein Bild von Ron und Pansy fehlte.

Percy sagte: „Ich habe das gemacht und ich bin mir nicht einmal sicher, dass ihr gesehen habt, wie ich das gemacht habe. Ich habe auch eine Kopie für euch und ich habe bereits Muggelbilder zu deinen Eltern geschickt und Ginny hat Kopien davon und einigen anderen in ein Album für euch getan."

„Aber es ist da oben bei euren Familienfotos", sagte Draco erstaunt.

Molly kam zu ihm und tätschelte ihm die Wange „Was dachtest du, was passieren würde, wenn du unser Mädchen heiratest? Du bist auch ein Teil der Familie geworden, Draco, mein Lieber. Wir lieben sie und deshalb lieben wir auch dich", sagte sie.

„Ja, wir lieben dich", sagte George. Alle lachten.

Hermine ging hinüber zu dem Bild und nahm es zur näheren Inspektion an sich. Draco stand hinter ihr. Das Bild zeigte ihre Freunde, die auf beiden Seiten der Stufen standen, und wie Hermine und Draco Hand in Hand aus der Kapelle kamen, wie sie sich anlächelnden, dann zueinander beugten und sich küssten. Dann wiederholte sich die Szene. Hermine war ergriffen von ihrer Freundlichkeit.

Sie hielt es an ihre Brust und sagte: „Das ist die beste Überraschung, die ich jemals bekommen habe!"

Charlie kam zu ihr, nahm das Bild aus ihren Händen und sagte: „Das ist unsere Kopie, hold dir deine eigene." Dann stellte er es zurück auf seinen Ehrenplatz auf dem Kaminsims. Ginny gab den beiden zwei kunstvoll eingepackte Schachteln.

„In dem einen ist euer Hochzeitsfoto in einem Rahmen, den Fleur selbst gestaltet hat. Und in dem anderen ist das Album. Wie Percy gesagt hat, haben wir eins für deine Leute gemacht, Hermine, mit Bildern, die sich nicht bewegen, und eins für Dracos Eltern mit Zauberfotos. Percy hat sie vor einer Stunde mit Eulen losgeschickt," erklärte sie.

Hermine begann zu weinen und Draco sagte: „Großartig, jetzt weint sie wieder. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft sie dieses Wochenende geweint hat."

Sie schaute ihn vernichtend an und sagte. „Das sind Tränen der Freude, du Wichser."

„Zicke", sagte er.

„Depp", sagte sie.

„Heulsuse", sagte er.

„Idiot", sagte sie.

„Ja, ich denke, sie haben eine lange und glückliche Ehe vor sich," sagte Mister Weasley. Alle lachten.

„Wer möchte Kuchen?", fragte Misses Weasley. Alle folgten ihr in die Küche, einschließlich Draco.

Harry hielt Hermine zurück und sagte: „Ich habe auch ein Geschenk für dich, aber ich möchte es dir allein geben."

„Soll ich Draco holen?", fragte sie.

„Nein, es ist nur für dich, da du kein Verlobungs-, Hochzeits- oder Jubiläumsgeschenk bekommen hast", sagte er mit einem Grinsen. „Komm, folge mir nach oben."

Sie gingen zusammen die Treppe hinauf, beobachtet von Draco und Ginny, und Harry führte sie in Ginnys altes Zimmer. Er nahm ihre Hände und sagte ihr, sie solle die Augen schließen.

Sie schloss ihre Augen und plötzlich spürte sie einen sanften Kuss, erst auf der einen Wange, dann auf der anderen. Sie öffnete ihre Augen und fragte: „Ist das alles, was ich bekomme? Zwei kleine Küsschen auf meine Wangen?"

„Nein, das war nur der erste Teil des Geschenks", sagte Harry mit einem Lachen. „Setz dich aufs Bett."

„Also Harry, wir sind beide verheiratet", scherzte sie.

„Setz dich, Granger", sagte er.

Sie setzte sich auf das Bett. Er ging zum Schrank und öffnete ihn. Sie versuchte um ihn herum zu gucken, um zu sehen, was er in seinen Händen hatte, aber sein Rücken war im Weg. Er stand gerade da und sagte: „Jetzt mach wieder deine Augen zu."

Sie tat es und spürte, wie er sich neben sie auf die Matratze setzte. Sie öffnete ihre Augen, als er ein Packet in ihre Hand drückte. „Was ist das?"

„Meine Güte, das weiß ich nicht. Ich frage mich, wie du das herausfinden kannst", sagte er.

Sie lachte und öffnete das Geschenk. Es war eine kleine hölzerne Kiste, nicht größer als ein Buch (zuerst hatte sie gedacht, es war ein Buch). Oben drauf war ein Bild, ein Muggelbild, gemacht von Hermine und Draco auf Ron und Pansys Hochzeitsfeier. Sie wusste nicht einmal, dass jemand an diesem Tag Fotos gemacht hatte. Sie waren es, sitzend an einem Tisch, einander zugewandt, Hände haltend und sich in die Augen schauend. Auf einem kleinen goldenen Schild unter dem Bild, standen ihre Namen und das Datum ihrer Hochzeit. Sie schaute zu Harry und lächelte.

Gerade da kam Draco in das Zimmer. Er sagte: „Danke Potter, ich übernehme von hier an." Harry beugte sich hinüber, küsste Hermine wieder auf die Wange und ging in Richtung Tür. Er klopfte einmal auf Dracos Arm und ging dann.

„Das ist von dir?", fragte sie.

„Das ist meine Überraschung", sagte er. „Mach es auf, Granger."

Er setzte sich neben sie und sie öffnete das hölzerne Kästchen. Musik begann zu spielen. Der Song hieß „Something" und es war der Song, der auf ihrer Hochzeit gespielt worden war. Das Kästchen war voller Andenken von dem Wochenende, an dem sie sich ineinander verliebt hatten. Das erste war ein kleiner Beutel mit Reis, zusammengebunden mit einer Schleife. Sie hielt ihn hoch und lachte.

„Reis?", fragte sie.

„Ja, erinnerst du dich? Du hast den ganzen Beutel Reis nach der Zeremonie an Wiesels Kopf geworfen. Ich habe so gelacht. Das war der beste Teil der Hochzeit."

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Er hatte sich beinahe gekugelt vor Lachen, als Granger diese Handvoll Reis direkt in das Gesicht von Weasley geworfen hatte. Draco war sich sicher, dass es absichtlich gewesen war, denn danach duckte sie sich hinter einen anderen Gast, damit niemand wusste, dass sie das gewesen war, doch Draco hatte die ganze Sache gesehen. Tja, schlecht für sie, dachte er.

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Das Nächste war eine Feder. Sie hielt sie hoch und schaute ihn verwirrt an. „Bitte erkläre mir die hier", bat sie.

Er nahm die Feder aus ihren Fingern und kitzelte ihre Nase damit. Sie schlug sie weg und er sagte: „Tante der Braut. Soll ich mehr sagen?"

„Ja, weil ich mich immer noch nicht daran erinnere", gab sie zu.

„Wir haben bei der Hochzeitsfeier gesessen und uns über die Hochzeitsgäste lustig gemacht. Du hast diese Tante der Braut gesehen und diesen Kommentar über sie gemacht, erinnerst du dich?"

Sie lachte. Sie erinnerte sich.

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Sie muss einen Pfau verwandelt und den auf ihren Kopf gesetzt haben, ohne zu bemerken, dass der Zauber nicht gewirkt hat.", sagte Hermine.

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Das Nächste war ein kleines, weißes Gänseblümchen. Sie erinnerte sich daran. Sie drückte es an ihre Brust, schloss die Augen und lächelte, als sie sich erinnerte.

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Er ließ sich neben ihr nieder. Hermine hatte eine weiße Blume in ihrer Hand. Er nahm sie und spielte für einen Moment mit ihr. Dann lehnte er sich zu ihr und steckte sie ihr ins Haar, hinter ihrem Ohr. Es war das romantischste, was jemals jemand getan hatte und ihr Herz machte einen Sprung.

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Sie hielt das Strumpfband von der Hochzeit hoch und sagte: „Also warum hast du gedacht, dass dieses Ding gute Erinnerungen bringen würde? Wie hast du es überhaupt von dieser kleinen Schlampe bekommen?

„Wie ist es da rein gekommen?", scherzte er. Er nahm das Strumpfband und schnippte es durch das Zimmer.

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Sie schaute ihn an und fragte: „Hatten du und die Schnecke eine schöne Zeit mit dem Strumpfband?"

„Ja, es war sehr angenehm", sagte er und legte sich zurück auf den Boden.

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Als nächstes holte sie einen langen Dorn hervor. Sie lachte und fragte: „War das einer von dem Gebüsch oder ist das eine Kopie?

„Würde ich dir irgendetwas Nachgemachtes geben?", fragte er.

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Er blieb auf dem Rücken liegen. „Oh, mein Hintern!" Sie krabbelte lachend zu ihm.

„Dein Hintern?", fragte sie. „Hast du dir deine Pobacken verletzt, Malfoy?"

„Nein, du hast mir wehgetan", klagte er und versuchte sich aufzusetzen. Er legte sich zurück und sagte: „Ich habe mir wirklich wehgetan."

Sie kniete über ihm und drehte ihn auf seine Seite. Sie keuchte laut. „Was?", fragte er alarmiert.

Tut dir dein Hinterteil weh?", fragte sie, ihn immer noch auf die Seite gedreht.

„Nun, nicht so sehr mein Hinterteil, als… na gut, mein Hinterteil, warum?", fragte er. Sie begann zu lachen und konnte nicht damit aufhören. „Was zur Hölle ist los, Granger?", fragte er.

„Malfoy, du musst in Gestrüpp gerollt sein. Du hast vier oder fünf Dornen in deinem Hinterteil stecken!" Sie lachte weiter.

„Mach sie raus!", sagte er, noch immer auf seiner Seite liegend.

„Zieh deine Hosen runter", drängte sie.

Er schaute zu ihr. „Wenn du mich nackt sehen willst, wird das nicht vor unserem dreißigsten Date passieren", sagte er.

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Ein kleiner, weißer, polierter Stein, den sie ihm als Hochzeitsgeschenk gegeben hatte, kam danach. Sie sah verwirrt aus und fragte: „Du hattest den am Freitag bei meinen Eltern in der Tasche. Wie ist er heute in dieses Kästchen gekommen?"

„Magie", antwortete er mit einem Lächeln.

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Sie stand wieder auf und ging zurück zu ihrer Tasche. Sie setzte sich wider neben ihn und sagte: „Schließ deine Augen und halte deine Hand auf."

„Das ist hoffentlich gut", sagte er und schloss seine Augen. Er spürte, wie etwas in seine Hand fiel. Er öffnete seine Augen und in seiner Hand war ein kleiner, glatter, weißer, polierter Stein.

„Was ist das?", fragte er und hob den Stein hoch, um ihn sich genauer ansehen zu können. Er sah beinahe so aus, als wäre er aus Glas gemacht.

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Er griff in das Kästchen und holte ein kleines weißes Kästchen heraus. Sie wusste, es war das Kästchen, das ihr Hochzeitsgeschenk, das Armband, enthalten hatte. Aber sie trug das Armband, so dass es nicht in dem Kästchen sein konnte. Sie schaute auf ihr Handgelenk und das war ohne Armband. „Hey!", protestierte sie. Sie öffnete das Kästchen und darin war ihr Armband.

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Schließ deine Augen und halte deine Hand auf." Sie tat wie geheißen. Er legte das kleine weiße Kästchen in ihre Hand. Sie öffnete ihre Augen und hob den Deckel hoch. Sie schaute einmal zu ihm, ehe sie in das Kästchen schaute. Darin lag ein silbernes Armband mit einem einzelnen Anhänger. Der Anhänger war ein einzelner tränenförmiger Diamant, der funkelte und glitzerte, als sie ihn herausnahm, um ihn zu inspizieren.

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Hermine legte das Kästchen mit ihrem Armband auf das Bett und holte seine Uhr hervor. Seine Uhr hatte an diesem Wochenende eine wichtige Rolle gespielt. So hatte er bestimmt auf welchem Date sie waren‚ wann ihre Jubiläen waren und auch, wann sie heiraten mussten. Sie erinnerte sich an seine Worte, die er ihr an diesem Tag gesagt hatte.

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Ich habe darüber nachgedacht, dass ich so viel Zeit meines Lebens verschwendet habe, in der ich dich nicht hatte. Ich habe das Gefühl, als würde mein Leben erst beginnen, genau jetzt", sagte er. Er küsste ihr Haar. Sie zeichnete Kreise auf seiner Brust.

„Ich weiß, dass ich genauso fühle. Wir sollten keinen weiteren Moment verschwenden. Lass uns jetzt einen Pakt machen, das egal was kommt, wir keine weitere Minute unseres Lebens ohne den anderen verbringen", schlug sie vor. Sie hob ihren Kopf, um in seine Augen zu sehen.

„Das ist ein Deal", sagte er. Er legte seine Hand auf ihre Wange und sagte: „Und um deine Frage von vorhin zu beantworten", er schaute auf seine Uhr, „Es ist 3:06 Uhr."

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Hermine lachte über die nächste Sache, eine kleine pinke Socke, die Victoire gehörte. „Du hast die Socke eines Kindes gestohlen?", fragte sie.

„Nein, ich habe ihren Eltern von meinem Geschenk erzählt und sie haben sie mir gegeben. Dich mit dem Baby zu sehen, zu sehen, wie du sie gebadet, sie angezogen und ihr vorgelesen hast, hat mich sehen lassen, was für eine großartige Mum du eines Tages sein wirst."

„Wie hast du dich gefühlt, als ich mich beinahe übergeben habe, wegen ihrer Kackwindeln?", fragte Hermine.

„Das ist die nächste Sache dort drin", scherzte Draco. Hermine schlug ihm auf den Arm. „Ernsthaft, das hat mich dich noch mehr lieben lassen."

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Schließlich hatte sie sie angezogen, mit Ausnahme der Schuhe und Socken. „Draco, zieh ihr die Strümpfe an. Tu wenigstens ein was Nützliches."

Draco setzte sich auf den Boden vor Hermine und fasste hinauf, als Hermine das Kind auf ihrem Schoß hielt und dessen Haar streichelte. Er nahm ihren kleinen Fuß und zog ihr eine Socke an. Er begann die andere auf den anderen Fuß zu streifen, doch stattdessen roch er an dem Fuß des Kindes und sagte: „Ihh, das stinkt!"

Victoire lachte. Hermine auch. Draco kitzelte ihren Fuß und zog ihr dann die Socke an.

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Die letzten beiden Sachen waren sein Schlips von der Heirat, übrigens rot, und ihr Bouquet, das ihr blaues Utensil gewesen war. Er sagte: „Erinnerst du dich, was ich gesagt habe? Ich habe gesagt: ‚Wenn ich dich genau hier und jetzt fragen würdest, ob du mich heiraten würdest, und ich meine es ernst, was würdest du sagen?' und du hast gefragt: ‚Fragst du mich genau hier und jetzt?' und ich habe geantwortet: ‚Das könnte ich tun'.

„Ja, ich erinnere mich", sagte sie. „Du hast auch gesagt: ‚Was wäre, wenn ich dich hier und jetzt fragen würde, ob du mich heiratest und wenn ich sagen würde, dass ich es so früh wie möglich tun möchte, sagen wir 13:00 Uhr, 24 Stunden nachdem unsere Beziehung begonnen hat. Was würdest du dazu sagen?' und ich habe ja gesagt, wenn ich mich recht entsinne."

„Nein, zuerst hast du gesagt, dass das unmöglich wäre", entgegnete er. „Dann habe ich dir gesagt, dass du mir alles überlassen sollst und dann hast du ‚JA' geschrien und ich war glücklicher, als jemals zuvor in meinem Leben", sagte Draco.

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Komm schon Granger, hab ein wenig Glauben und zeig mir deine Gryffindorsche Courage! JA ODER NEIN?"

„JA!", platzte es aus ihr heraus.

„JA?", fragte er.

„JA!", sagte sie lachend und am ganzen Körper zitternd. „MEINE ANTWORT IST JA!"

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Hermine packte vorsichtig alle Sachen wieder zurück in das Kästchen und schloss den Deckel. „Wie lange hast du diese kleine Überraschung geplant?"

„Ehrlich?", fragte er.

„So schwer es für dich auch ist, die Wahrheit zu sagen, ja, ich möchte es wirklich wissen", sagte sie, stellte das Kästchen auf den Boden zu ihren Füßen und legte ihre Hand auf seine Wange.

„Seit gleich nach der Hochzeit. Da habe ich die meisten der Sachen stibitzt", sagte er ehrlich.

„Draco Malfoy, du bist ohne jeden Zweifel der süßeste Mann, den ich je gekannt habe. Du bist fast so süß, dass mit schlecht wird, wo ich doch Diabetes habe", lachte sie. „Siehst du, lustig. Ich bin so lustig."

Er schüttelte nur seinen Kopf. Er drückte sie auf dem Bett zurück und krabbelte hinauf, so dass er am Kopfende saß. Er zog sie in seine Arme und hielt sie fest. Er fragte: „Ist das perfekt oder was?"

„Ich weiß etwas, was das alles noch perfekter machen würde", sagte sie.

„Perfektperfekt?", fragte er.

„Das ist kein Wort. Ich habe die richtige Grammatik benutzt, als ich perfekter gesagt habe", korrigierte sie.

„Ich denke, es ist perfekt, perfektperfekt und am perfektesten", sagte er.

„Ich bezweifle das, aber ich werde es später in einem Wörterbuch nachschlagen, wenn du magst", sagte sie mit einem Augenrollen.

Er lachte und sagte: „Also das ist Humor, Granger."

„Nein, das ist Dummheit, Malfoy. Möchtest du jetzt dein Geschenk haben?"

„Ich bezweifle, dass du ein Geschenk für mich hast. Du hast nichts von diesem zweiwöchigen Jubiläum gewusst. Ich aber. Ich habe das alles geplant, bis hin zum romantischen Essen auf der Veranda", enthüllte er.

„Du hast das geplant?", fragte sie.

„Mit ihrer Hilfe, ja, auch wenn ich im nachhinein sagen muss, dass ich Potter nicht mit der wichtigen Rolle des Kellners beauftrag haben sollte. Ich hätte ihm zum Hilfskellner machen sollen", sagte Draco. „Ist auch egal. Wenn du so tun möchtest, als hättest du das perfekte Geschenk für mich, dann los. Gib es mir."

Sie rutschte zur Seite des Bettes und ging zur Tür. Sie drehte sich zu ihm und sagte: „Gib mir nur eine Sekunde." Sie ging aus der Tür und ging ins Badezimmer. Er blieb auf dem Bett und bezweifelte immer noch die Existenz ihres sogenannten ‚perfektperfekten Geschenkes'.