So ganz langsam nähern wir uns dem ersten Höhepunkt… und ich weiß genau, daß Yuiko dieses Kapitel und die folgenden nicht sonderlich gefallen werden… ;o

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Kapitel 36

Der Sithlord stand vor der Werkbank und begutachtete die beiden beinahe fertigen Lichtschwerter. Alles bis auf die Kristalle war eingebaut, alle Kabel gelegt und angeschlossen, alle Kontakte verlötet, die Schalter und Regler funktionsfähig. Seinem prüfenden Auge entging nichts – er hatte im Lauf seines Lebens mehr als genug Schwerter gebaut und kannte alle neuralgischen Punkte, alle Problemstellen, jede anfällige Zone, auf die es zu achten galt. Seine Schüler hatten jedoch gute Arbeit geleistet: er konnte keinen Fehler finden.

„Gut." sagte er dann und nickte. „Nehmt nun die Kristalle und setzt sie ein. Aber achtet genau darauf, daß sie exakt in einer Linie ausgerichtet sind. Sonst fliegt euch das Ding beim ersten Aktivieren um die Ohren, und das halbe Schloß gleich mit."

Luke krauste die Nase und starrte unbehaglich auf seine neue Waffe hinunter. „Und wie machen wir das?"

„Benutzt die Macht." Vader lächelte. „Konzentriert euch. Öffnet euch der Macht, laßt sie fließen… sie wird euch helfen, die Kristalle auszurichten. Ihr werdet wissen, wie es richtig ist." Mit einer auffordernden Geste wies er auf die Klingen, und zögernd machten seine Padawane sich daran, die Kristalle einzusetzen, während Vader seine Schilde um sie herum erweiterte.

Beide Schüler schlossen die Augen und standen schweigend vor der Werkbank. Ihre Gesichtszüge entspannten sich zusehends, wurden gelassen und heiter. Luke öffnete als erster die Augen, beugte sich über sein Schwert und setzte die Kristalle ein, ohne zu zögern. Eine letzte, winzige Korrektur… dann fixierte er sie mit den zuvor montierten Klemmen. Er nahm das Schwert auf, setzte die zweite Halbschale des Griffes darauf und verband beide, dann sah er Vader fragend an.

Der nickte ihm zu und bedeutete ihm, noch zu warten.

Arik folgte dem Beispiel seines Freundes kurze Zeit später. Er arbeitete ein wenig langsamer, vorsichtiger, schien aber in seinen Bewegungen ebenso sicher wie Luke. Schließlich hielt auch er den fertigen Griff in der Hand und lächelte seinen Meister an.

„Zündet sie.", war Vaders einziger Kommentar.

Zeitgleich drückten sie die Aktivatoren, und zeitgleich bildeten sich summend eine leuchtend grüne und eine blaugrüne, beinahe türkise Klinge. Beide Männer strahlten.

„Sehr gute Arbeit, Padawane." Vaders Stimme war zwar ruhig, aber dennoch klang seine Freude durch. „Ihr habt die erste Hürde auf eurem Weg mit Bravour genommen. Ich bin stolz auf euch."

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Eine halbe Stunde später stand Vader in der Trainingshalle und sah beiden zu, wie sie sich gegen je einen der Kampfdroiden zu behaupten versuchten. Vader hatte die Gegner auf das leichteste Level programmiert – beide, sehr zu Lukes Verdruß, bis Vader ihm ein wenig gereizt erklärte, daß das „leichteste Level" bei diesen Droiden nicht das Anfängerprogramm war, das er zu erwarten schien. Und tatsächlich machte sein Sohn einige Minuten später nicht den Eindruck, unterfordert zu sein.

Beide schlugen sich – in Anbetracht ihrer mangelnden Erfahrung – tapfer, und Vader war durchaus zufrieden. Und Spaß schien es ihnen auch zu machen.

Der Signalton des Hauscoms schreckte die Jungen auf, und Vader stellte die Droiden mit der Macht ruhig, bevor er an ein Terminal ging und den Ruf entgegennahm.

„Ja?" meldete er sich knapp und ein wenig barsch.

„Admiral Piett für Euch, Mylord." beeilte einer der Diener sich zu sagen. „Er sagt, es sei sehr dringend."

„Stellen Sie durch."

Firmus erschien auf dem Schirm, blaß und offensichtlich sehr unter Druck stehend. „Mylord, ich wollte Euch warnen – der Kaiser hat soeben angerufen und wollte Euch sprechen. Ich habe ihm gemäß Eurer Anweisungen gesagt, wo Ihr seid – ich fürchte, er wird sich gleich bei Euch melden."

Vader atmete tief durch. „Danke, Firmus."

Piett lächelte schwach. „Ich versuche, zu helfen… viel Erfolg, Mylord. Piett Ende."

Vader starrte auf den dunkel gewordenen Bildschirm. Beinahe war er versucht, die Sekunden zu zählen, die es dauern würde, bis…

Erneutes Summen unterbrach seine Gedanken. „Ja."

„Mylord…" Der Diener war eine ganze Ecke bleicher als zuvor. „Seine Majestät wünscht Euch sofort zu sprechen."

„In die Holokammer. Ich bin auf dem Weg."

Vader wartete nicht einmal, bis der Bildschirm dunkel wurde, sondern verschwand – mit knallenden Schritten und wehendem Cape. Und wieder einmal starrten Luke und Arik sich ratlos an.

„Warten wir.", seufzte Luke und ließ sich nieder.

Arik nickte knapp. „Ich geh mir was zu trinken holen. Bin gleich wieder da."

„In Ordnung…"

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Die Holokammer hier auf Bast war ein wenig größer als die auf der EXECUTOR, aber ansonsten identisch. Vader schritt die wenigen Stufen hinunter und kniete dann auf einem runden Podest nieder, dessen Boden eine Kontaktfläche enthielt. Umgehend aktivierte sich die Sendeeinheit, und eine riesige Büste des Kaisers erschien hoch vor ihm. Ist sie noch größer als beim letzten Mal? Überlegte Vader. Kommt mir fast so vor… er neigt wirklich zu Gigantismus.

„Wie kann ich Euch zu Diensten sein, mein Gebieter?" Zu der Vorliebe für alles Überlebensgroße gesellte sich bei Palpatine auch die künstliche Ritualisierung jedes noch so kleinen sich wiederholenden Ablaufs. Diese Frage, gesprochen in leisem und demütigem Tonfall, hatte jedes Gespräch einzuleiten, egal, ob er vor einem Hologramm kniete oder vor dem echten Kaiser. Und er HASSTE es. Inbrünstig.

„Bringt mir den jungen Skywalker.", verlangte Palpatine ohne Einleitung. Ganz offensichtlich ein Versuch, ihn zu überrumpeln und zu einer verräterischen Reaktion zu bewegen. Dank Jix war er allerdings in der Lage, vollkommen gelassen darauf zu reagieren – er kannte den Kaiser und seine Tricks zur Genüge. Die Wahrscheinlichkeit, dass er es auf diese Weise versuchen würde, war hoch, und Vader hatte Zeit gehabt, sich darauf vorzubereiten und sich eine Strategie zu überlegen. Sie hieß: Frechheit siegt – und Flucht nach vorn.

„Er ist noch nicht soweit, Meister.", antwortete er deshalb völlig ruhig, als sei ihm vollkommen bewusst, dass der Kaiser Bescheid wusste.

Diesmal war es an Palpatine, zu zögern – wenn auch beinahe unmerklich, doch lang genug für Vaders geschärfte Sinne. Er unterdrückte ein Grinsen und das Gefühl des Triumphes. Es war noch nicht vorbei – und vermutlich würde es schmerzhaft werden.

„Wie lange noch?" verlangte der Kaiser zu wissen.

Märchenstunde… dachte Vader angewidert. Na, dann mal aus dem Vollen. „Bald.", versicherte er. „Er macht gute Fortschritte. Es wird nicht mehr lange dauern, bis er ganz auf unserer Seite ist, mein Gebieter. Die dunkle Seite ist stark in ihm."

„Warum habt Ihr ihn nach Bast gebracht? Warum nicht nach Coruscant, zu mir?"

„Er muß erst gefestigt sein, Meister." Vader wurde beinahe übel von all den Lügen. „Ich musste erst sein Vertrauen gewinnen. Ich kann ihn erst zu Euch bringen, wenn er ganz umgedreht ist."

Der Kaiser überdachte dies. „Na schön. Ich gebe Euch zwei weitere Wochen mit ihm, Vader. Dann will ich ihn sehen. Habt Ihr verstanden? Zwei Wochen, und keinen Tag mehr."

Vader schloß kurz die Augen und unterdrückte einen üblen huttischen Fluch. „Vollkommen, Meister." Innerlich wappnete er sich bereits gegen die Strafe, die nun folgen würde – Machtblitze. Es würde wohl immer das Geheimnis des Kaisers bleiben, wie er sie durch ein bloßes Hologramm auf ein Opfer abfeuern konnte.

„Außerdem", fuhr der Kaiser genüßlich fort, der die Anspannung in seinem Schüler spüren konnte, „wünsche ich, dass Ihr zum Imperiumstag hier erscheint. Ich erwarte Eure Anwesenheit auf dem Ball, wie jedes Jahr. Und bringt einige Eurer Offiziere mit… gönnt Euren Männern das Vergnügen." Zuckersüß war die Stimme nun, verklebte regelrecht die Luft vor ihm.

„Meister…", begann Vader bestürzt. Ihm wurde heiß und kalt, als er realisierte, daß er diesen – für den Kaiser bedeutenden und wichtigen, für ihn aber mehrfach unangenehmen – Termin schlicht vergessen oder besser: verdrängt hatte, aber er war auch überrascht über die ausbleibende Bestrafung. „Der Imperiumstag ist bereits übermorgen, und Vjun ist - "

„Dann schlage ich vor, dass Ihr Euch ein wenig beeilt, mein Freund.", schnitt ihm der Kaiser brüsk das Wort ab und beendete das Gespräch abrupt. Der einzige Abschiedsgruß war ein meckerndes Gelächter, das ihm durch Mark und Bein ging und Schauer über seinen Rücken jagte. Den nun folgenden, äußerst bildreichen Fluch über Palpatines Anatomie und was er damit anstellen konnte, hielt er nicht zurück.

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War das Band zwischen ihnen stärker geworden? Hatte Vader so viel Energie in die Schilde gegenüber dem Kaiser gelegt, dass er die gegenüber seinem Sohn vernachlässigte? Plötzlich wusste Luke, was Vader meinte, als er ihm erzählte, er habe ihn auf Dagobah gesehen, als er durch seines Vaters Augen – und durch das leicht die Sicht verändernde Helmvisier – das niederdrückende Abbild des Kaisers sah.

Wie kann ich Euch zu Diensten sein, mein Gebieter?

Luke runzelte die Stirn. Vader – der große, furchtlose Darth Vader – kroch und katzbuckelte vor einem alten Mann, der sich Kaiser nannte? Und das mit einer Demut, die ihn ekelte.

Bringt mir den jungen Skywalker.

Luke erstarrte. Woher wusste Palpatine…

Er ist noch nicht soweit, Meister.

Der unfreiwillige Lauscher riß die Augen auf. Was?! War doch alles geplant? Hatte sein Vater ihn verraten und heimlich verkauft? War alles eine Lüge?

Wie lange noch? fragte eine Stimme, die Glas hätte schneiden können.

Bald. Er macht gute Fortschritte. Es wird nicht mehr lange dauern, bis er ganz auf unserer Seite ist, mein Gebieter. Die dunkle Seite ist stark in ihm.

Nein. Nein…NEIN! schrie es in Luke. Das ist nicht wahr… das darf nicht wahr sein! Ich habe dir vertraut, Vater…

Warum habt Ihr ihn nach Bast gebracht? Warum nicht nach Coruscant, zu mir?

Er muß erst gefestigt sein, Meister. Ich musste erst sein Vertrauen gewinnen. Ich kann ihn erst zu Euch bringen, wenn er ganz umgedreht ist.

Ach, so ist das also? dachte Luke bitter. Mein Vertrauen gewinnen, nennst du das. Na schön. Ich habe dir vertraut… ich liebe dich, Vater. Ich hatte dich endlich gefunden… dachte ich. War das alles eine Lüge? Dann bist du ein noch größeres Monster, als ich immer angenommen habe.

Na schön. Ich gebe Euch zwei weitere Wochen mit ihm, Vader. Dann will ich ihn sehen. Habt Ihr verstanden? Zwei Wochen, und keinen Tag mehr.

Lukes Aufregung und Ärger verhinderten, dass er die Emotionen seines Vaters klar spürte, aber die Welle von Wut und… Angst?, die nun herüberschwappte, war so kalt und klar wie ein Regenguß. Die Stimme Vaders jedoch blieb sanft und ekelerregend demütig.

Vollkommen, Meister.

Außerdem wünsche ich, dass Ihr zum Imperiumstag hier erscheint. Ich erwarte Eure Anwesenheit auf dem Ball, wie jedes Jahr. Und bringt einige Eurer Offiziere mit… gönnt Euren Männern das Vergnügen.

Oh? Vader würde abreisen? Interessant… In Luke keimte Hoffnung.

Meister… Der Imperiumstag ist bereits übermorgen, und Vjun ist -

Dann schlage ich vor, dass Ihr Euch ein wenig beeilt, mein Freund.

Das trifft sich hervorragend, Vater. dachte Luke grimmig. Eigentlich hatte ich mich darauf gefreut, meinen Geburtstag das erste Mal mit dir verbringen zu können, aber es sieht so aus, als würde ich stattdessen mit meinen Freunden feiern… meinen wahren Freunden.

Seine Wut katapultierte ihn aus der Vision, und so entging ihm der Fluch Vaders, der seine Entscheidung noch hätte kippen können…

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Vader hatte inzwischen ungefähr zwei Minuten darauf verwendet, zu berechnen, wie lange er im günstigsten Fall bis Coruscant brauchen würde – und was realistisch war. Nach einem weiteren saftigen Fluch und dem mühsam niedergerungenen Verlangen, etwas zu zerschlagen, gab er einen Code ein und trat er wieder auf die Sendeeinheit. Sekunden später erschien das Hologramm Firmus Pietts vor ihm – in normaler Lebensgröße, ebenso, wie er umgekehrt auf seinem Schiff erschien.

„Admiral, ich brauche die EXECUTOR. Sofort."

„Wir sind bereits mit Maximalgeschwindigkeit auf dem Weg zu Euch, Mylord." Firmus' ernste Miene wich für einen kurzen Moment einem angedeuteten Lächeln. „Der Imperiumstag, nicht wahr?"

Vader nickte grimmig. „Legen Sie es eigentlich darauf an, Großadmiral zu werden, Piett?"

„Ich würde nicht nein sagen, Mylord." Pietts Mundwinkel zuckten. „Wünscht Ihr sofort die Koordinaten eines Rendezvouspunktes, oder kontaktiert Ihr mich nochmals von Bord Eures Schiffes?"

„Letzteres."

„Verstanden. Ich erwarte Euren Anruf, Mylord. Piett Ende."

Sein Admiral war ein zuweilen hellsichtiges Genie, aber es blieb eine Tatsache, daß sie sofort aufbrechen mußten, um lethale Folgen für alle Beteiligten zu vermeiden. Vader rauschte aus dem Raum, um die anderen zu suchen.

Arik lief ihm als Erster über den Weg.

„Nimm dein Lichtschwert und geh zum Hangar. Du findest dort neben der PRIDE ein Lambdashuttle, laß es warmlaufen."

„Was?" echote Cass verdutzt. „Warum das denn?"

„Erklärungen folgen später." knurrte Vader. „Befehl des Imperators. Wo ist Luke?"

„Ich dachte, er sei noch in der Trainingshalle, aber da ist er nicht. Tut mir leid, ich wollte ihn eben suchen…"

Vader fluchte erneut. „Ich habe keine Zeit, ihn zu suchen, jede Minute zählt… Jix!" brüllte er unvermittelt. „Wo bist du?"

„Hier, schrei doch nicht so, Onkel D." Der Agent kam aus dem Multimediaraum, wo er sich offensichtlich ins Holonet eingeloggt hatte, Veers stieß gleich darauf aus der Bibliothek zu ihnen. „Was ist denn?"

„Ich muß sofort nach Coruscant, Imperiumstag und andere Freuden. Erklär es Luke, bitte. Ich habe keine Zeit, ihn zu suchen."

Arik zögerte kurz, setzte sich dann aber wie befohlen eilig in Bewegung. Jix starrte Vader an, blinzelte kurz und nickte. „Alles klar. Ich sag's ihm. Wann kommst du wieder?"

„So schnell wie möglich. Ihr erreicht mich davor und danach auf der EXECUTOR. Max, komm."

Die beiden Männer verschwanden eilig und ohne ein weiteres Wort, und Jix kratzte sich ein wenig ratlos am Kopf. „Das klingt nicht lustig. Ganz und gar nicht lustig."

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Luke hatte sich schlicht und ergreifend unsichtbar gemacht – er brauchte einen Moment für sich selbst, um das Gehörte zu verarbeiten. Und so verpaßte er die Abreise seines Vaters komplett.

Er setzte sich auf sein Bett, versuchte, über eine Meditation zu Klarheit zu gelangen.

Sein Vater hatte ihm versichert – ihm geschworen! – er würde nicht zulassen, daß der Kaiser ihn bekäme und ihm etwas geschehen würde. Und er hatte ihm geglaubt. Warum? Weil er gespürt hatte, daß Vader die Wahrheit sagte.

Nun hatte er das Gegenteil gehört. Vader würde ihn zum Kaiser bringen, er wollte ihn umdrehen, sich sein Vertrauen erschleichen.

Es paßte nicht zusammen. Hinten und vorne nicht.

Der Vader, den er von früher kannte, hätte exakt so gehandelt. Er hätte ihn belogen und ihm schöngetan, um ihn für sich zu gewinnen. Aber hätte er das nicht einfacher haben können? Auf Bespin, zum Beispiel. Wie er selbst gesagt hatte – er, Luke, war nur ein Haarbreit davon entfernt gewesen, zu fallen, und Vader war stoisch und ruhig geblieben, hatte nicht einmal kämpfen wollen. Wenn er ihn hätte umdrehen wollen, hätte er das doch dort getan. Oder nicht?

Und sein Gefühl sagte ihm, daß hier etwas oberfaul war. Das Band zu seinem Vater war bereits fest und stark, dessen Schilde durchlässiger als zu Anfang. Und da war nur Sorge. Kein Verrat.

Was also sollte er glauben?

War sein Vater ein besserer Schauspieler, als er dachte? Waren seine Schilde stärker als gedacht und das alles nur Täuschung? Oder hatte er den Kaiser angelogen, ihm ins Gesicht gelogen, einem Sithlord, einem Meister der Macht?

Luke drehte sich der Kopf. Das war zuviel, eindeutig. Er brauchte eine Auszeit… und einen Tapetenwechsel. Er würde Leia und Chewbacca besuchen – und konnte wieder hier sein, bis sein Vater zurückkam. Sein X-Wing war hier, er war Überlichtschnell, und mit R2s Hilfe war das alles ohne Probleme zu schaffen. Ja… ein guter Plan.